Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- UV 1: Bewegungsaufgaben gemeinsam lösen und vielfältige Bewegungserfahrungen beim Laufen, Springen und Werfen sammeln
- UV 2: Sich vielfältig bewegen - durch turnerische Grundelemente die Bewegungserfahrung erweitern
- UV 3: Rhythmen (mit/ohne Handgerät) erfahren, aufnehmen und in Bewegung umsetzen
- UV 4: Vom sportspielübergreifenden zum sportspielgerichteten Lernen
- UV 5: Die Bewegungserfahrungen beim Laufen, Springen und Werfen erweitern
- UV 6: Turnerische Fertigkeiten erwerben und anwenden
- UV 7: Kräfte messen: schieben, ziehen, widerstehen, ausweichen / Vom unkontrollierten Stürzen zum sicheren Fallen
- UV 8: Mit der spielerischen Ballschule vom Mini-Spiel zum Wettspiel Hinweis:
- UV 9: Rückschlagspiel: Vom kooperativen zum konkurrierenden Spiel Hinweis:
- UV 10: Lernen, die eigenen Bewegungen zu koordinieren
- UV 1: Die Leichtathletik-Leistung nicht absolut, sondern relativ sehen
- UV 2: Erproben und meistern von als riskant empfundenen Bewegungssituationen
- UV 3: Bewegungsformen mit dem Seil
- UV 4: „Faires und regelgerechtes“ Verteidigen und zielorientiertes Angreifen mit Tor-/ Korbabschluss im Mini-Spielfeld
- UV 5: Belastungen dosieren und einschätzen lernen
- UV 6: Die Leistung im Leichtathletik-Mehrkampf verbessern
- UV 7: Beim Turnen und in der Akrobatik gemeinsam und verantwortungsbewusst handeln
- UV 8: Erlernen und Variieren von tänzerischen Grundelementen
- UV 9: Vertiefung Rückschlagspiel: Vom vereinfachten Spiel zum genormten Zielspiel
- UV 10: Über problemorientierte Taktikspiele zum erfolgreichen Spielabschluss
- UV 11: Krafttraining - den „Body builden“, die Fitness steigern – alles erreichbar?
- UV 1: Durch ausdauerndes Laufen die Fitness verbessern und die Gesundheit fördern
- UV 2: Entwerfen und Gestalten einer Gerätekombination bzw. Gerätebahn oder einer Akrobatik-Aufführung
- UV 3: Aerobic / Step-Aerobic – ein Beitrag zur Fitness?
- UV 4: Volleyball: Vom Spiel 2:2 zum wettkampforientierten 3:3 Hinweis:
- UV 4: Wurftechniken im Ultimate-Frisbee – ein Beispiel um miteinander und voneinander zu lernen
- Abschlussprofil der Jahrgangsstufe 9/10
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 5–6
- 1Regeln für den leichtathletischen Wettbewerb im Rahmen der Bundesjugendspiele
- 2Probieren und Bewerten z.B. von Spiel- bzw. Wettkampfideen und Techniken
- 1Hauptgriffarten beim Helfen (Klammer-, Stütz- und Drehgriff)
- 2angeleitetes Arbeiten an Bewegungslandschaften, Gerätebahnen u.ä.
- 3Verwendung von Fachbegriffen für die jeweiligen Bewegungselemente
- 4Lernen von turnerischen Bewegungsfertigkeiten in der Kleingruppe unter Anwendung der notwendigen Hilfs- und Sicherheitsmaßnahmen
- 1Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten des Handgerätes;
- 2Ausführen von Gestaltungselementen
- 3Kooperation mit Partner/in
- 1Spiel- und Organisationsformen mit anderen
- 2angeleitetes Finden und Beschreiben von Spielhandlungen in der Gruppe
- 3Formen der verbalen und nonverbalen Kommunikation im Sportunterricht (insbesondere zuhören, ausreden lassen und Zeichen geben und beachten)
- 1Verhalten von Puls und Atmung in Ruhe, bei unterschiedlichem Lauftempo, in der Erholungsphase
- 2Probieren und Bewerten von Spielideen und Techniken
- 3Ablauf des Tiefstarts
- 1wichtige Wettkampfbestimmungen der Bundesjugendspiele Turnen
- 2Gemeinsames Arbeiten in Übungs- und Wettkampfgruppen (z.B. einfache Hilfen zur Bewegungskorrektur).
- 3notwendige Helfergriffe
- 1Welche Regeln sind erforderlich für faires Kräftemessen und Kämpfen? Wie kann man kämpfen, ohne sich weh zu tun? Vermeidung von Verletzungen durch kontrolliertes Fallen (Falltechniken unter Berücksichtigung der Prinzipien: Kopf schützen, abrollen, Körperspannung halten, großflächig landen, abschlagen, ausatmen)
- 2Erarbeiten von Regeln und deren Einhaltung zum Schutz des Partners
- 3Helfen und Sichern
- 1grundlegende Fachbegriffe für technische und taktische Maßnahmen in Angriff (im Überzahlspiel) und Abwehr (im Unterzahlspiel)
- 2Regeln (insbesondere Ball im und aus dem Spiel)
- 3grundlegende Organisationskriterien
- 4angeleitetes Aufzeichnen von Spielfolgen (z.B. durch die Nutzung von Tafeln und Taktik-Boards)
- 1Verwendung der Fachbegriffe für die jeweiligen Techniken
- 2unter Berücksichtigung vorgegebener Aufgabenstellungen eigene Spielideen entwickeln und umsetzen
- 3gemeinsam festgelegte Spielvorgaben situationsbedingte Arrangements (z.B.: Einsatz von Schnüren, Zeitungen und Handtüchern)
- 4vereinfachte Regeln (Ball im und aus dem Spiel und Punkte zählen) und Elemente des Kommunizierens praktisch anwenden lernen
- 1Stellenwert der koordinativen Fähigkeiten
- 2selbstständiges Arbeiten an Bewegungslandschaften, Gerätebahnen u.ä.
Jahrgangsstufen 7–8
- 1Bewegungsstruktur (Fachbegriffe) des Hochsprungs (Schersprung)
- 2Beschreibung von Bewegungsabläufen
- 3Möglichkeiten der Einschätzung sportlicher Leistungen (z.B. Bewertung nach Technik oder Mannschaftsleistung oder unterschiedliche Bewertung von Mädchen und Jungen);
- 4angeleitetes Arbeiten in Gruppen
- 5Helfertätigkeit übernehmen
- 6Wettkampfregeln variieren (z.B. Begrenzung der Anzahl der Versuche im Hochsprung)
- 1Sach-, situations- und bewegungsgerechte Nutzungsmöglichkeiten von Groß- und Kleingeräten (z.B. Regeln für das Springen am Absprung-Trampolin)
- 2angeleitetes Arbeiten an Bewegungslandschaften und in Übungsgruppen
- 3grundlegende Absicherungsmaßnahmen bei Bewegungsarrangements
- 4Anwenden geeigneter Helfergriffe und/oder Sicherheitsstellung
- 5Kenntnis Angst auslösender Faktoren (z.B. Höhenangst)
- 1Einsatz von Gestaltungselementen
- 2rhythmisches Schlagen des Seils
- 3Kooperation mit Partner/in und in der Kleingruppe
- 4Raumwege und Schrittkombinationen beim Schwingen und Springen mit dem Seil
- 1Nennung und Zuordnung grundlegender Angriffs- und Abwehrmaßnahmen
- 2situationsangemessene Übernahme von Spielpositionen
- 3angeleitetes Bilden von Mannschaften und Gruppen
- 4angeleitetes Anwenden von Konfliktstrategien
- 5beschreiben von Aufgaben/Fragen und Spielhandlungen auf der Grundlage von Beobachtungen
- 1Belastungssteuerung (Puls- und Atemkontrolle)
- 2Einsatz von Pulsuhren (Messung und Auswertung)
- 3individuelle Belastungssteuerung auf der Grundlage von Kenntnissen zur Ausdauer
- 4Stellenwert der täglichen Bewegungszeit (z.B. Schulweg mit dem Fahrrad bewältigen)
- 5Trainingsprotokolle (Trainingstagebuch)
- 6Auswertung der individuellen Beanspruchung
- 1Bewegungsstruktur (Fachbegriffe) des Kugelstoßens
- 2Beschreibungen von Techniken in angemessener Fachsprache
- 1einfache Gestaltungsmöglichkeiten für gemeinsames Turnen
- 2sicheres Anwenden von Helfergriffen und Sicherheitsstellung in der Übungsgruppe
- 3grundlegende Aufbau-, Gestaltungs- und Präsentationskriterien der Partner- und Gruppenakrobatik
- 4weitgehend selbstständiges Arbeiten an Gerätestationen und in der Gerätebahn
- 5spezielle Griffarten (z.B. Handgelenk-Handgelenk-Griff)
- 6weitgehend selbstständiges Erarbeiten von Akrobatikelementen mit Hilfe von Arbeitskarten
- 7Beschreibung turnerischer Bewegungen
- 1spezifische Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten des ausgewählten Tanzes
- 2Einsatz von Gestaltungselementen
- 3Kooperation mit Partner/in und in der Kleingruppe
- 1Beschreibungen und Erläuterungen von Bewegungsaufgaben und Spielhandlungen
- 2angeleitetes Arbeiten an Lösungsmöglichkeiten zur Veränderung von Spielsituationen bei Leistungsunterschieden und Herausfinden von geeigneten Wettkampfformen
- 3Nennen von Wettkampfregeln
- 1Verwendung der jeweiligen Fachbegriffe für elementare taktische Handlungen
- 2angeleitetes Arbeiten an Lösungsmöglichkeiten im Spiel
- 3gezielte Gruppen bezogene Veränderungen organisatorischer Rahmenbedingungen (u.a. bei der Raumaufteilung, den Torgrößen und den Regeln)
- 4Wirkungen sozialer Verhaltensweisen gegenüber einer Gruppe
- 5Regelkenntnisse bezogen auf taktische Handlungsmöglichkeiten
- 1Erstellung von individuellen Trainingsbeispielen unter Berücksichtigung der Zielstellung
- 2individuelle Belastungssteuerung auf der Grundlage von Kenntnissen zur Kraft
- 3Trainingsprotokolle (Trainingstagebuch)
- 4Auswertung der individuellen Beanspruchung
Jahrgangsstufe 9
- 1Trainingswirkungen eines regelmäßigen Ausdauertrainings unter Bezugnahme auf den Fitness- und Gesundheitsbegriff (vgl. UV 5 der Doppeljahrgangsstufe 7/8 und UV 3 )
- 2individuelle Dosierung der Belastung
- 3Belastungskontrolle (Pulsmessung)
- 1Einsatz von Gestaltungselementen
- 2Entwickeln und Erstellen von Planskizzen
- 3Planen und Gestalten von Gerätearrangements/akrobatischen Figuren in Gruppenarbeit
- 4Grundschritte und Bewegungsverbindungen
- 5Zusammenhang zwischen ausgewählter Gymnastik und Auswirkung auf die Fitness (Aspekt Gesundheit)
- 6Realisieren passender Arbeitsstrategien innerhalb der Gruppe
- 7Kooperation mit Partner/in und in der Kleingruppe
- 8sachgerechtes Handeln bei der Betreuung der Gerätearrangements
- 1Einsatz von Gestaltungselementen
- 2Kooperation mit Partner/in und in der Kleingruppe
- 1Vereinbarung und Einsatz kommunikativer Regeln (Handzeichen, Zurufe, etc.)
- 2positionsspezifische Anforderungen
- 3Spielregeln
- 1Anwenden der wesentlichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen
- 2Baderegeln, Sicherheitsmaßnahmen, hygienisches Verhalten im Bad, zweckmäßige Schwimmkleidung
- 3sachgerechter Umgang mit Sportmaterialien
- 4Spielideen benennen und wechselseitig beschreiben können und mit Hilfestellung taktisch anwenden können
- 5Beachtung kommunikativer Regeln (Zurufe, Handzeichen etc.) und Anwendung einfacher Beobachtungsaufgaben und Demonstrationen (z.B. Eigenkorrekur (beobachten/fühlen-erkennen/spürenvergleichen-rückmelden) und Fremdkorrektur (beobachten-suchen-erkennen-vergleichenrückmelden)
- 6Fachbegriffe der jeweiligen Techniken
- 7Rücksichtnahme beim Schwimmen und Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen beim Springen
- 8Grundkenntnisse wesentlicher Technikmerkmale in einer Schwimmtechnik.
- 9Kenntnis des spezifischen Regelwerks
- 10Einhaltung der Baderegeln
- 11Hinführung zur Selbst- und Fremdrettung (DJSA Gold) mit Einleitung der Rettungskette
Jahrgangsstufen 9–10
- 1Die im Folgenden formulierten Anforderungen resultieren aus den verbindlichen Unterrichtsvorhaben und Vorgaben der Jahrgangsstufen 5 bis 9/10. Anforderungen in Bezug auf die Pädagogischen Perspektiven Die Schülerinnen und Schüler
- 2verfügen über vielfältige Bewegungserfahrungen und können diese auf der Grundlage ihrer eigenen Möglichkeiten bezüglich der Bedeutung von Leistung und Leistungsverbesserung einschätzen
- 3nehmen den Einfluss von Bewegung auf Persönlichkeitsmerkmale wahr (z.B. positives Selbstbild, Selbstbehauptung)
- 4können sich beim Helfen und Sichern, beim gemeinsamen Spielen, beim Verabreden von Regeln und in Konfliktsituationen kooperativ verhalten
- 5können mögliche Auswirkungen von sportlicher Betätigung auf die Gesundheit einschätzen
- 6kennen Grundlagen der Bewegungsgestaltung und des rhythmischen Ausdrucksvermögens
- 7können Wagnissituationen erkennen und mit solchen motorischen Bewährungssituationen umgehen
- 8verfügen über umfangreiche Körper- und Bewegungserfahrungen sowie bewegungsbezogene Wahrnehmungsfähigkeit Bewegungsfeldspezifische Anforderungen Die bewegungsfeldspezifischen Anforderungen beinhalten sowohl motorische als auch fachliche Standards. Soweit Anforderungen zu Bewegungsfeldern des fakultativen Bereichs formuliert sind, müssen diese nur von den Schülerinnen und Schülern erfüllt werden, die diese im Sportunterricht gelernt haben. Bewegungsfeld "Laufen, Springen, Werfen" Die Schülerinnen und Schüler
- 9können grundlegende Bewegungstechniken anwenden und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten verbessern
- 10können Gelände angepasst verschiedene Distanzen läuferisch bewältigen
- 11können schnell und Rhythmus betont über Hindernisse laufen
- 12können eine Sprintstrecke in hohem Tempo mit schneller Schrittfrequenz zurücklegen/sprinten
- 13können ihr eigenes Tempo über Dauerlaufstrecken (20 Minuten und länger) halten
- 14können anforderungsgemäß Anlaufen, Abspringen und Landen, um möglichst weit und hoch zu springen
- 15verfügen über Grundtechniken mit unterschiedlichen Wurf- und Stoßgeräten (z. B. Ball, Kugel),
- 16können einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren
- 17können Regeln und Wettkampfvorschriften anwenden
- 18können Bewegungsgrundmuster der gelernten Techniken auf der Grundlage gezielter Beobachtungsvorgaben beschreiben und ansatzweise erklären
- 19sind in der Lage, grundlegende Trainingsprinzipien zu benennen und unter Anleitung anzuwenden. Bewegungsfeld " Bewegen im Wasser" Die Schülerinnen und Schüler
- 20können zwei Grundtechniken (Brust, Kraul oder Rücken) demonstrieren
- 21können sich über längere Zeiträume (mindestens 15 Minuten) und Strecken (mindestens 400 m) im Wasser fortbewegen
- 22haben mindestens die Bedingungen des Deutschen Jugendschwimmabzeichens in Bronze möglichst aber die des Deutschen Jugendschwimmabzeichens in Silber und Gold erfüllt
- 23verhalten sich im Wasser eigen- und mitverantwortlich
- 24haben Kenntnis der Baderegeln, Grundkenntnisse über Techniken der Selbstrettung und Fremdrettung und können eine erste Hilfe leisten Bewegungsfeld "Bewegen an und mit Geräten" Die Schülerinnen und Schüler
- 25verfügen beim Rollen, Springen, Balancieren, Stützen, Drehen, Schwingen, "Fliegen" und Klettern an den klassischen Turngeräten (Boden, Reck, Barren, Bock, Sprungkasten / -pferd oder -tisch, Ringen und Schwebebalken) und an selbst konzipierten Bewegungsarrangements über Grundfertigkeiten und können diese z.B. im Rahmen der Bundesjugendspiele demonstrieren
- 26können die Geräte einschließlich der Absicherung durch Matten fachgerecht aufbauen
- 27können Grundfertigkeiten an Gerätebahnen mit thematischen Schwerpunktsetzungen planen und unter Berücksichtigung grundlegender Gestaltungs- und Präsentationskriterien vorführen
- 28sind in der Lage, akrobatische Figuren mit Partnern und Partnerinnen zu entwickeln und zu präsentieren
- 29kennen wichtige Helfergriffe und können situationsgerecht helfen und sichern
- 30können Bewegungsgrundmuster der gelernten Techniken auf der Grundlage gezielter Beobachtungsvorgaben beschreiben und ansatzweise erklären Bewegungsfeld "Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten" Die Schülerinnen und Schüler
- 31verfügen über Körpererfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Rhythmen und können diese angemessenen in Bewegung umsetzen
- 32können Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten von Handgeräten benennen und zur Bewegungsgestaltung einsetzen
- 33kennen unterschiedliche Tanzarten (z.B. Folklore, Jazz, Rock & Roll, Hip-Hop), ihre spezifischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen und können sie exemplarisch darstellen
- 34kennen grundlegende Raumwege, Schrittkombinationen und Bewegungsverbindungen, um tänzerische Elemente allein und in der Gruppe gestalten und präsentieren zu können Bewegungsfeld "Fahren, Rollen, Gleiten" Die Schülerinnen und Schüler
- 35haben grundlegende Erfahrungen in den Basistechniken der ausgeübten Sportart(en) und können sie in spezifischen Situationen adäquat einsetzen
- 36verfügen über Kenntnisse zum funktionsgerechten Einsatz der erforderlichen Schutzausrüstung
- 37haben Kenntnisse über sportartspezifische Gefahrenmomente und Verhaltensregeln in der Natur und im Straßenverkehr Bewegungsfeld " Mit/gegen Partner kämpfen Die Schülerinnen und Schüler
- 38können eigene Kräfte situationsangemessen einsetzen und die Bewegungen und Kräfte der Gegnerin bzw. des Gegners gezielt wahrnehmen und darauf reagieren
- 39können kontrolliert Fallen und Landen, um Verletzungen zu vermeiden
- 40kennen wichtige Sicherheitsmaßnahmen und haben sich mit dem Problem von Aggression und körperlicher Gewalt auseinander gesetzt Bewegungsfeld "Spielen" Die Schülerinnen und Schüler
- 41verfügen über allgemeine Ballkoordination und grundlegende sportspielgerichtete Ballfertigkeiten
- 42können sich in elementaren Spielsituationen angemessen offensiv und defensiv verhalten
- 43verfügen über grundlegende technische und taktische Fähigkeiten sowie Regelkenntnisse in mindestens 3 Sportspielen (ein Zielschussspiel, ein Rückschlagspiel, sowie ein weiteres Sportspiel) und über ein angemessenes Spielverhalten (entsprechend dem erreichten Spielniveau und der Zielorientierung)
- 44können Sportspiele initiieren (Spielideen umsetzen), organisieren (personelle und materielle Ressourcen nutzen) und regeln (Regeln festlegen und einhalten)
- 45verfügen über spielbezogene Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität, die sie in das Spielgeschehen einbringen, um einerseits das Miteinanderspielen zu verbessern und andererseits zunehmend wettkampfspezifische Verhaltensmuster anwenden zu können
- 46können Spiele als Schiedsrichter leiten und Regeln situationsgerecht anwenden
- 47verhalten sich in Wettkämpfen regelgerecht, fair und taktisch angemessen und können Schiedsrichterentscheidungen respektieren Bewegungsfeld "Den Körper trainieren, die Fitness verbessern" Die Schülerinnen und Schüler
- 48verfügen über eine altersgemäße Ausprägung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten
- 49kennen Prinzipien der Belastungssteuerung, um ihr individuelles Wohlbefinden positiv zu beeinflussen und ihre Ausdauerleistungsfähigkeit durch regelmäßiges Training zu verbessern
- 50kennen die Bedeutung eines "Sich-täglich-bewegens" Sportartübergreifende Fachkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler
- 51können die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns für eine gesunde Lebensführung sowie den Stellenwert von Körperhygiene (Sportkleidung, Duschen) und gesunder Ernährung einschätzen
- 52kennen Grundzüge der gegenwärtigen Sport- und Bewegungskultur und deren Organisationsformen
- 53kennen soziale Verhaltensweisen (innerhalb einer Gruppe/Mannschaft und gegenüber anderen Gruppen/Mannschaften) und verfügen über Möglichkeiten Situationen positiv zu beeinflussen (z.B. "Streitschlichter")
- 54kennen geschlechts- und kulturkreisspezifische und Interessens- und Leistungsunterschiede und sind in der Lage sich mit diesen auseinanderzusetzen
- 55kennen grundlegende Organisationsformen für sportliche Übungs- und Wettkampfsituationen mit anderen und können sie für andere umsetzen
- 56kennen Möglichkeiten der Leistungsbewertung im Sport
- 57kennen die grundlegende Bedeutung von Regeln im Sport und bei Bewegungsspielen für sich und andere
- 58haben Kenntnisse über die Darstellung des Sports in den Medien und/oder die medialen Auswirkungen auf den Sport Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens Die Schülerinnen und Schüler
- 59sind in der Lage notwendige und geeignete Maßnahmen zum Helfen und Sichern im Lern- und Übungsprozess anzuwenden
- 60können sachgerecht mit Sportmaterialien umgehen
- 61können angemessene Trainingsmethoden anwenden
- 62sind in der Lage, Funktionen bei Planung und Durchführung einzelner Unterrichtsphasen (z.B. Aufwärmteil, Schiedsrichtertätigkeit, Auf- und Abbau von Geräten) sowie bei sportlichen Veranstaltungen (Wettkämpfe, Spiel- und Sportfeste) zu übernehmen
- 63können Informationen, Materialien und Medien (z.B. Internet, Texte, Bildreihen) beschaffen und nutzen und die gewonnenen Erkenntnisse einsetzen.
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Häufige Fragen
Lehrplan Sport – Hauptschule Hessen
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Sport für Hauptschule in Hessen?+
Der Lehrplan Sport am Hauptschule in Hessen umfasst 171 Kompetenzen, gegliedert in 27 Lernbereiche über 4 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Sport am Hauptschule in Hessen ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: UV 1: Bewegungsaufgaben gemeinsam lösen und vielfältige Bewegungserfahrungen beim Laufen, Springen und Werfen sammeln, UV 2: Sich vielfältig bewegen - durch turnerische Grundelemente die Bewegungserfahrung erweitern, UV 3: Rhythmen (mit/ohne Handgerät) erfahren, aufnehmen und in Bewegung umsetzen, UV 4: Vom sportspielübergreifenden zum sportspielgerichteten Lernen, UV 5: Die Bewegungserfahrungen beim Laufen, Springen und Werfen erweitern, UV 6: Turnerische Fertigkeiten erwerben und anwenden, UV 7: Kräfte messen: schieben, ziehen, widerstehen, ausweichen / Vom unkontrollierten Stürzen zum sicheren Fallen, UV 8: Mit der spielerischen Ballschule vom Mini-Spiel zum Wettspiel Hinweis: und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Sport passend zum Lehrplan?+
Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Ist dieser Lehrplan Sport aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Sport am Hauptschule in Hessen.