Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- a: Bewegungsstruktur und Bewegungslernen
- b: Bewegungsgestaltung
- c: Wagnis und Verantwortung
- d: Leistung
- e: Kooperation und Konkurrenz
- f: Gesundheit
- BF 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
- BF 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
- BF 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
- BF 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
- BF 5: Bewegen an Geräten – Turnen
- BF 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
- BF 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
- BF 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport
- BF 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
- a: Bewegungsstruktur und Bewegungslernen
- b: Bewegungsgestaltung
- c: Wagnis und Verantwortung
- d: Leistung
- e: Kooperation und Konkurrenz
- f: Gesundheit
- BF 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
- BF 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
- BF 3: Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
- BF 4: Bewegen im Wasser – Schwimmen
- BF 5: Bewegen an Geräten – Turnen
- BF 6: Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
- BF 7: Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
- BF 8: Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport
- BF 9: Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 5–6
- 1Sachkompetenz: unterschiedliche Körperempfindungen und Körperwahrnehmungen in vielfältigen Bewegungssituationen beschreiben
- 2Sachkompetenz: wesentliche Bewegungsmerkmale einfacher Bewegungsabläufe benennen
- 3Methodenkompetenz: mediengestützte Bewegungsbeobachtungen zur kriteriengeleiteten Rückmeldung auf grundlegendem Niveau nutzen
- 4Methodenkompetenz: einfache Hilfen (Hilfestellungen, Geländehilfen, Visualisierungen, akustische Signale) beim Erlernen und Üben sportlicher Bewegungen verwenden
- 5Urteilskompetenz: einfache Bewegungsabläufe hinsichtlich der Bewegungsqualität auf grundlegendem Niveau kriteriengeleitet beurteilen
- 1Sachkompetenz: Grundformen gestalterischen Bewegens (in zwei Bewegungsfeldern) benennen
- 2Sachkompetenz: grundlegende Aufstellungsformen und Formationen benennen
- 3Methodenkompetenz: Grundformen gestalterischen Bewegens nach- und umgestalten
- 4Methodenkompetenz: einfache kreative Bewegungsgestaltungen entwickeln und zu einer Präsentation verbinden
- 5Urteilskompetenz: kreative, gestalterische Präsentationen anhand grundlegender Kriterien beurteilen
- 1Sachkompetenz: die Herausforderungen in einfachen sportlichen Handlungssituationen im Hinblick auf die Anforderung, das eigene Können und mögliche Gefahren beschreiben
- 2Methodenkompetenz: verlässlich verbale und nonverbale Unterstützung bei sportlichen Handlungssituationen geben und gezielt nutzen
- 3Urteilskompetenz: einfache sportliche Wagnissituationen für sich situativ einschätzen und anhand ausgewählter Kriterien beurteilen
- 1Sachkompetenz: die motorischen Grundfähigkeiten (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit) in unterschiedlichen Anforderungssituationen benennen
- 2Sachkompetenz: psycho-physische Leistungsfaktoren (u.a. Anstrengungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit) in unterschiedlichen Anforderungssituationen benennen
- 3Sachkompetenz: psycho-physische Reaktionen des Körpers in sportlichen Anforderungssituationen beschreiben
- 4Methodenkompetenz: einfache Methoden zur Erfassung von körperlicher Leistungsfähigkeit anwenden
- 5Urteilskompetenz: ihre individuelle Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen sportbezogenen Situationen anhand ausgewählter Kriterien auf grundlegendem Niveau beurteilen
- 1Sachkompetenz: Merkmale für faires, kooperatives und teamorientiertes sportliches Handeln benennen
- 2Sachkompetenz: sportartspezifische Vereinbarungen, Regeln und Messverfahren in unterschiedlichen Bewegungsfeldern beschreiben
- 3Methodenkompetenz: selbstständig und verantwortungsvoll Spielflächen und -geräte gemeinsam auf- und abbauen
- 4Methodenkompetenz: in sportlichen Handlungssituationen grundlegende, bewegungsfeldspezifische Vereinbarungen und Regeln dokumentieren
- 5Urteilskompetenz: sportliche Handlungs- und Spielsituationen hinsichtlich ausgewählter Aspekte (u.a. Einhaltung von Regeln und Vereinbarungen, Fairness im Mit- und Gegeneinander) auf grundlegendem Niveau bewerten
- 1Sachkompetenz: grundlegende sportartspezifische Gefahrenmomente sowie Organisations- und Sicherheitsvereinbarungen für das sichere sportliche Handeln benennen
- 2Sachkompetenz: Merkmale einer sachgerechten Vorbereitung auf sportliches Bewegen (u.a. allgemeines Aufwärmen, Kleidung) benennen
- 3Methodenkompetenz: Spiel-, Übungs- und Wettkampfstätten situationsangemessen und sicherheitsbewusst nutzen
- 4Urteilskompetenz: körperliche Anstrengung anhand der Reaktionen des eigenen Körpers auf grundlegendem Niveau gesundheitsorientiert beurteilen
- 1sich altersgerecht aufwärmen und die Intensität des Aufwärmprozesses an der eigenen Körperreaktion wahrnehmen
- 2eine grundlegende Muskel- und Körperspannung aufbauen, aufrechterhalten und in unterschiedlichen Anforderungssituationen nutzen
- 3grundlegende motorische Basisqualifikationen (u.a. Hangeln, Stützen, Klettern, Balancieren) in unterschiedlichen sportlichen Anforderungssituationen anwenden
- 4eine aerobe Ausdauerleistung ohne Unterbrechung im Schwimmen (15 min, beliebige Schwimmart, mind. 200m) und in einem weiteren Bewegungsfeld über einen je nach Sportart angemessenen Zeitraum (z.B. Laufen 15 min, Aerobic 15 min, Radfahren 30 min) erbringen
- 1Bewegungsspiele eigenverantwortlich, kreativ und kooperativ spielen
- 2Kleine Spiele und Pausenspiele eigenverantwortlich (nach-)spielen und situations- und kriterienorientiert gestalten
- 3lernförderliche Spiele und Spielformen unter Berücksichtigung ausgewählter Zielsetzungen (u.a. Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit) spielen
- 4unterschiedliche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen (Spielidee, Personen, Materialien, Raum- und Geländeangebote) nutzen, um eigene Spiele zu finden, situations- und kriterienorientiert zu gestalten und zu spielen
- 1grundlegendes leichtathletisches Bewegen (schnelles Laufen, weites/hohes Springen, weites/zielgenaues Werfen) vielseitig und spielbezogen ausführen
- 2leichtathletische Disziplinen (u.a. Sprint, Weitsprung, Ballwurf) auf grundlegendem Fertigkeitsniveau ausführen
- 3einen leichtathletischen Wettbewerb unter Berücksichtigung grundlegenden Wettkampfverhaltens durchführen
- 1das unterschiedliche Verhalten des Körpers bei Auftrieb, Absinken, Vortrieb und Rotationen (um die Längs-, Quer- und Tiefenachse) im und unter Wasser wahrnehmen
- 2grundlegende Fertigkeiten (Atmen, Tauchen, Gleiten, Springen) ohne Hilfsmittel im Tiefwasser zum sicheren und zielgerichteten Bewegen nutzen
- 3eine Wechselzug- oder eine Gleichzugtechnik einschließlich Atemtechnik, Start und Wende auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau sicher und ausdauernd ausführen
- 4in unterschiedlichen Situationen sicherheitsbewusst springen und tauchen
- 1vielfältiges turnerisches Bewegen (Stützen, Balancieren, Rollen, Klettern, Springen, Hangeln, Schaukeln und Schwingen) an unterschiedlichen Geräten und Gerätekombinationen (z.B. Boden, Trampolin, Klettertaue, Reck/Barren, Bank/Balken/Slackline, Kasten/Bock, Sprossenwand, Boulder-/Kletterwand) demonstrieren
- 2eine Bewegungsverbindung aus turnerischen Grundelementen an einem ausgewählten Gerät (Boden, Barren, Reck oder Schwebebalken) demonstrieren
- 3grundlegende turnerische Sicherheits- und Hilfestellungen situationsbezogen wahrnehmen und sachgerecht ausführen
- 1Grundformen ästhetisch-gestalterischen Bewegens (Laufen, Hüpfen, Springen) mit ausgewählten Handgeräten (Reifen, Seil oder Ball) oder Alltagsmaterialien für eine einfache gymnastische Bewegungsgestaltung nutzen
- 2eine einfache traditionelle (Volkstanz) oder aktuelle (Modetanz) tänzerische Komposition präsentieren
- 1sportspielübergreifende taktische, koordinative und technische Fähigkeiten und Fertigkeiten (u.a. Heidelberger Ballschule) in vielfältigen Spielformen anwenden
- 2sich in einfachen spielorientierten Handlungssituationen durch Wahrnehmung von Raum, Spielgerät und Spielerinnen und Spielern taktisch angemessen und den Regelvereinbarungen entsprechend verhalten
- 3in dem ausgewählten Mannschafts- oder Partnerspiel grundlegende taktisch-kognitive Fähigkeiten und technisch-koordinative Fertigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden
- 1sich mit einem Gleit- oder Fahr- oder Rollgerät kontrolliert fortbewegen, gezielt die Richtung ändern sowie situations- und sicherheitsbewusst beschleunigen und bremsen
- 2grundlegende, gerätspezifische Anforderungssituationen beim Gleiten oder Fahren oder Rollen unter bewegungsökonomischen oder gestalterischen Aspekten sicherheitsbewusst bewältigen
- 1unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen von Partnerin oder Partner, Gegnerin oder Gegner, normungebunden mit- und gegeneinander um Raum und Gegenstände im Stand und am Boden kämpfen
- 2in einfachen Gruppen- und Zweikampfsituationen fair und regelgerecht kämpfen
Jahrgangsstufen 7–10
- 1Sachkompetenz: die für das Lernen und Üben ausgewählter Bewegungsabläufe bedeutsamen Körperempfindungen und Körperwahrnehmungen beschreiben
- 2Sachkompetenz: für ausgewählte Bewegungstechniken die relevanten Bewegungsmerkmale benennen und einfache grundlegende Zusammenhänge von Aktionen und Effekten erläutern
- 3Methodenkompetenz: grundlegende methodische Prinzipien auf das Lernen und Üben sportlicher Bewegungen anwenden
- 4Methodenkompetenz: analoge und digitale Medien zur Bewegungsanalyse und Unterstützung motorischer Lern- und Übungsprozesse zielorientiert einsetzen
- 5Methodenkompetenz: unterschiedliche Hilfen (Feedback, Hilfestellungen, Geländehilfen, Visualisierungen, akustische Signale) beim Erlernen und Verbessern sportlicher Bewegungen auswählen und verwenden
- 6Urteilskompetenz: Bewegungsabläufe kriteriengeleitet beurteilen
- 7Urteilskompetenz: den Nutzen analoger und digitaler Medien zur Analyse und Unterstützung motorischer Lern- und Übungsprozesse vergleichend beurteilen
- 8Urteilskompetenz: den Einsatz unterschiedlicher Hilfen (Feedback, Hilfestellungen, Geländehilfen, Visualisierungen, akustische Signale) beim Erlernen und Verbessern sportlicher Bewegungen kriteriengeleitet bewerten
- 1Sachkompetenz: ausgewählte Ausführungskriterien (Bewegungsqualität, Synchronität, Ausdruck und Körperspannung) benennen
- 2Sachkompetenz: das Gestaltungskriterium Raum (Aufstellungsformen, Raumwege, Raumebenen und Bewegungsrichtungen) beschreiben
- 3Methodenkompetenz: unterschiedliche Ausgangspunkte (Texte, Musik oder Themen) als Anlass für Gestaltungen – allein oder in der Gruppe – nutzen
- 4Methodenkompetenz: Bewegungsgestaltungen allein oder in der Gruppe auch mit Hilfe digitaler Medien nach-, um- und neugestalten
- 5Methodenkompetenz: kreative Bewegungsgestaltungen entwickeln und zu einer Präsentation verbinden
- 6Urteilskompetenz: die Ausführungs- und Bewegungsqualität bei sich und anderen nach vorgegebenen Kriterien beurteilen
- 7Urteilskompetenz: gestalterische Präsentationen auch unter Verwendung digitaler Medien kriteriengeleitet (u.a. Schwierigkeit, Kreativität, Nutzung des Raums, Wirkung auf den Zuschauer) beurteilen
- 1Sachkompetenz: unterschiedliche Motive (u.a. Risiko erleben) sportlichen Handelns in Wagnissituationen erläutern
- 2Sachkompetenz: emotionale Signale in sportlichen Wagnissituationen beschreiben
- 3Sachkompetenz: die Herausforderungen in sportlichen Handlungssituationen im Hinblick auf die Anforderung, das eigene Können und mögliche Gefahren erläutern
- 4Methodenkompetenz: Strategien zum Umgang mit Emotionen in sportlichen Wagnissituationen (u.a. zur Bewältigung von Angstsituationen) anwenden
- 5Methodenkompetenz: Herausforderungen in sportlichen Handlungssituationen angepasst an das individuelle motorische Können gezielt verändern
- 6Urteilskompetenz: komplexe sportliche Wagnissituationen für sich und andere unter Berücksichtigung des eigenen Könnens und möglicher Gefahrenmomente situativ beurteilen und sich begründet für oder gegen deren Bewältigung entscheiden
- 1Sachkompetenz: grundlegende Methoden und Prinzipien zur Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten (Ausdauer und Kraft) beschreiben
- 2Sachkompetenz: ausgewählte Belastungsgrößen (u.a. Intensität, Umfang, Dichte, Dauer) zur Gestaltung eines Trainings auf grundlegendem Niveau erläutern
- 3Sachkompetenz: koordinative Anforderungen von Bewegungsaufgaben benennen
- 4Methodenkompetenz: einen individualisierten Trainingsplan aus vorgegebenen Einzelelementen zur Verbesserung einer ausgewählten motorischen Grundfähigkeit zusammenstellen
- 5Methodenkompetenz: sportliche Leistungen analog oder digital erfassen und anhand von graphischen Darstellungen und/oder Diagrammen dokumentieren
- 6Urteilskompetenz: die eigene und die Leistungsfähigkeit anderer in unterschiedlichen Sport- und Wettkampfsituationen unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen kriteriengeleitet beurteilen
- 7Urteilskompetenz: den Leistungsbegriff in unterschiedlichen sportlichen Handlungssituationen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bezugsgrößen (u.a. soziale, personale, kriteriale Bezugsnormen und Geschlechteraspekte) kritisch reflektieren
- 1Sachkompetenz: Kennzeichen für ein grundlegendes Wettkampfverhalten (u.a. wettkampfspezifische Regeln kennen, taktisch angemessen agieren) erläutern
- 2Sachkompetenz: Rahmenbedingungen, Strukturmerkmale, Vereinbarungen und Regeln unterschiedlicher Spiele oder Wettkampfsituationen kriteriengeleitet in ihrer Notwendigkeit und Funktion für das Gelingen sportlicher Handlungen erläutern
- 3Methodenkompetenz: Vereinbarungen und Regeln für ein faires und gelingendes sportliches Handeln analysieren und kriteriengeleitet modifizieren
- 4Methodenkompetenz: einfache analoge und digitale Darstellungen zur Erläuterung von sportlichen Handlungssituationen (u.a. Spielzüge, Aufstellungsformen) verwenden
- 5Methodenkompetenz: in sportlichen Handlungssituationen unter Verwendung der vereinbarten Zeichen und Signale Schiedsrichterfunktionen übernehmen
- 6Urteilskompetenz: das eigene sportliche Handeln sowie das sportliche Handeln anderer kriteriengeleitet im Hinblick auf ausgewählte Aspekte (u.a. Fairness, Mit- und Gegeneinander, Partizipation, Geschlechteraspekte) beurteilen
- 1Sachkompetenz: Auswirkungen gezielten Sporttreibens auf die Gesundheit grundlegend beschreiben
- 2Sachkompetenz: Prinzipien einer sachgerechten allgemeinen und sportartspezifischen Vorbereitung auf sportliches Bewegen im Hinblick auf die damit verbundenen unterschiedlichen psycho-physischen Belastungen erläutern
- 3Methodenkompetenz: die Rahmenbedingungen und Gegebenheiten von Spiel-, Übungs- und Wettkampfsituationen analysieren und diese sicherheitsbewusst gestalten
- 4Methodenkompetenz: Muster des eigenen Bewegungsverhaltens (im Alltag und in sportlichen Handlungssituationen) auch unter Nutzung digitaler Medien erfassen und im Hinblick auf den gesundheitlichen Nutzen und mögliche Risiken analysieren
- 5Urteilskompetenz: gesundheitliche Auswirkungen sportlichen Handelns unter besonderer Berücksichtigung medial vermittelter Fitnesstrends und Körperideale auch unter Geschlechteraspekten kritisch beurteilen
- 1sich funktional und wahrnehmungsorientiert – allgemein und sportartspezifisch – aufwärmen
- 2ein Koordinationstraining unter Berücksichtigung unterschiedlicher Anforderungssituationen sachgemäß durchführen
- 3ein gesund-funktionales Muskeltraining (z.B. als Zirkeltraining) unter Berücksichtigung der individuellen Belastungswahrnehmung sachgemäß durchführen
- 4eine aerobe Ausdauerleistung ohne Unterbrechung über einen je nach Sportart angemessenen Zeitraum (z.B. Laufen 30 min, Schwimmen 20 min, Aerobic 30 min, Radfahren 60 min) in zwei ausgewählten Bewegungsfeldern erbringen
- 1lernförderliche Spiele und Spielformen unter Berücksichtigung ausgewählter Zielsetzungen (u.a. Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit) kriterienorientiert entwickeln und spielen
- 2eigene Spiele und Spiele aus anderen Kulturen unter Berücksichtigung ausgewählter Strukturmerkmale (z.B. Glück, Strategie und Geschicklichkeit) kriterienorientiert entwickeln und spielen
- 1bereits erlernte leichtathletische Disziplinen auf erweitertem technisch-koordinativen Fertigkeitsniveau ausführen
- 2eine neu erlernte leichtathletische Disziplin (z.B. Kugelstoßen, Hochsprung) in der Grobform ausführen
- 3einen leichtathletischen Wettkampf einzeln oder in der Gruppe unter Berücksichtigung angemessenen Wettkampfverhaltens durchführen
- 4alternative leichtathletische Wettbewerbe (z.B. Orientierungslauf, Geocashing, Relativwettkämpfe, historische Disziplinen) unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zielrichtungen durchführen
- 1eine Wechselzug- und eine Gleichzugtechnik einschließlich Atemtechnik, Start und Wende auf technisch-koordinativ höherem Niveau sicher ausführen
- 2Maßnahmen und Möglichkeiten zur Selbst- und Fremdrettung sachgerecht nutzen
- 3grundlegende Techniken und Fertigkeiten im Wasser (Schwimmen, Tauchen oder Springen) spielerisch oder ästhetisch oder kreativ zur Bewältigung unterschiedlicher Anforderungssituationen im Wasser nutzen
- 1turnerische Grundelemente auf technisch-koordinativ grundlegendem Niveau unter Berücksichtigung eines weiteren Turngeräts demonstrieren
- 2eine selbst entwickelte akrobatische Gruppengestaltung präsentieren
- 3turnerische Sicherheits- und Hilfestellungen situationsbezogen wahrnehmen und sachgerecht ausführen
- 1eine selbstständig um- und neugestaltete gymnastische Bewegungsgestaltung ohne oder mit ausgewählten Handgeräten (Ball, Reifen, Seil, Keule oder Band) oder Alltagsmaterialien allein oder in der Gruppe präsentieren
- 2eine selbstständig um- und neugestaltete tänzerische Komposition einer ausgewählten Tanzrichtung (z.B. Hip-Hop, Jumpstyle) allein oder in der Gruppe präsentieren
- 3eine selbstständig um- und neugestaltete künstlerische Bewegungskomposition aus einem ausgewählten Bereich (Pantomime, Bewegungstheater oder Jonglage) allein oder in der Gruppe präsentieren
- 1sportspielspezifische Handlungssituationen in unterschiedlichen Sportspielen differenziert wahrnehmen, taktisch-kognitiv angemessen agieren und fair und mannschaftsdienlich spielen
- 2in dem ausgewählten Mannschafts- oder Partnerspiel auf fortgeschrittenem Spielniveau taktisch-kognitive Fähigkeiten und technisch-koordinative Fertigkeiten in spielerisch-situationsorientierten Handlungen anwenden
- 3ein Endzonenspiel (z.B. Ultimate Frisbee, Rugby, Flag-Football) unter Berücksichtigung der taktisch-kognitiven und technisch-koordinativen Herausforderungen regelgerecht und situativ angemessen spielen
- 4eine Sportspielvariante (z.B. Beachvolleyball, Streetball, Floorball) oder ein alternatives Mannschafts- oder Partnerspiel (z.B. Korfball, Tchoukball, Baseball) unter Berücksichtigung der taktisch-kognitiven und technisch-koordinativen Herausforderungen regelgerecht und situativ angemessen spielen
- 1sich in komplexen Anforderungssituationen unter Wahrnehmung von Material, Geschwindigkeit und Umwelt mit einem fahrenden oder rollenden oder gleitenden Sportgerät dynamisch und situationsangemessen fortbewegen
- 2gerätspezifische, technisch-koordinative Fertigkeiten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zielsetzungen (ästhetisch, gestalterisch, spielerisch oder wettkampfbezogen) sicher und kontrolliert demonstrieren
- 1grundlegende, normgebundene, technisch-koordinative Fertigkeiten (z.B. Haltegriffe und Befreiungen, Falltechniken und kontrolliertes Werfen) und taktisch-kognitive Fähigkeiten (z.B. Kontern, Kombinieren, Fintieren) beim Ringen und Kämpfen im Stand und am Boden anwenden
- 2in unterschiedlichen Zweikampfhandlungen situationsangepasst, regelgerecht und fair miteinander kämpfen
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Häufige Fragen
Lehrplan Sport – Gymnasium Nordrhein-Westfalen
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Sport für Gymnasium in Nordrhein-Westfalen?+
Der Lehrplan Sport am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen umfasst 120 Kompetenzen, gegliedert in 30 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Sport am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: a: Bewegungsstruktur und Bewegungslernen, b: Bewegungsgestaltung, c: Wagnis und Verantwortung, d: Leistung, e: Kooperation und Konkurrenz, f: Gesundheit, BF 1: Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen, BF 2: Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Sport passend zum Lehrplan?+
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Ist dieser Lehrplan Sport aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Sport am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen.