Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Gesundheit und Fitness
- Fairness/Kooperation/Selbstkompetenz
- Freizeit und Umwelt
- Sportliche Handlungsfelder
- Gesundheit und Fitness
- Fairness/Kooperation/Selbstkompetenz
- Freizeit und Umwelt
- Sportliche Handlungsfelder
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 1–2
- 1halten grundlegende Hygiene- und Sicherheitsregeln (z. B. im Umkleideraum) ein.
- 2wärmen sich auf spielerische Weise auf und ab.
- 3nehmen Sinnesreize und Körperreaktionen in verschiedenen Bewegungszusammenhängen wahr und verstehen zunehmend deren Ursachen.
- 4erfahren den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung.
- 5bewegen sich ausdauernd auf spielerische Art und Weise.
- 6beschreiben die Grundlagen für eine gesunde Körperhaltung (z. B. bewegtes Sitzen) und führen entsprechende Übungen dazu aus.
- 1nehmen ihre individuellen Fähigkeiten bewusst wahr und refl ektieren darüber.
- 2nehmen sportliche Herausforderungen an.
- 3reagieren auf das Gefühl der Unsicherheit, indem sie Hilfe erbitten und dieser vertrauen.
- 4wägen mögliche Gefahren und ihre eigenen Fähigkeiten gegeneinander ab, um sportlichen Herausforderungen bewusst und sicher zu begegnen, und halten Sicherheitsregeln ein.
- 5helfen sich gegenseitig entsprechend ihrer körperlichen und emotionalen Möglichkeiten.
- 6befolgen vereinbarte (Spiel-)Regeln, auch indem sie sich zunehmend an ritualisierte Kommunikations- und Verhaltensregeln halten, um fair miteinander umzugehen.
- 7bringen ihre Meinung themenbezogen ein, lassen andere ausreden und hören zu.
- 8gehen mit Emotionen (z. B. Angst, Aggression, Freude) ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend kontrolliert um.
- 9erkennen und verstehen die Körpersprache ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und stimmen ihr Verhalten alters- und entwicklungsgemäß darauf ab.
- 1fi nden sich in der Gemeinschaft und im (Sport-)Umfeld der Schule zunehmend selbständig zurecht.
- 2nutzen Sport- und Freizeitmöglichkeiten in ihrer näheren Umgebung.
- 3betreiben Sport zu allen Jahreszeiten und bei jeder Witterung, lernen dabei ihre natürliche Umwelt besser kennen und gehen achtsam mit ihr um.
- 1laufen ausdauernd ihr eigenes Alter in Minuten in individuellem Tempo und spüren dabei ihren eigenen Laufrhythmus.
- 2laufen kurze Strecken möglichst schnell und variantenreich.
- 3springen in vielfältigen Bewegungssituationen und wenden die wesentlichen Elemente des Weitsprungs an.
- 4probieren verschiedene Wurfgeräte aus, um dabei den Zusammenhang zwischen Beschaffenheit, Flugeigenschaft und Wurftechnik festzustellen.
- 5halten zur eigenen und allgemeinen Sicherheit Bade-, Hygiene- und Sicherheitsregeln ein.
- 6zeigen Wassergefühl und Wassersicherheit und bewegen sich angstfrei im fl achen Wasser.
- 7setzen die Elemente der Wassergewöhnung auch unter Einsatz von Lernhilfen im (brusttiefen) Wasser sicher um und eröffnen sich so einen angstfreien und freudvollen Zugang zum Bewegungsraum Wasser.
- 8erfühlen spielerisch Wasserwiderstand und Auftriebskraft.
- 9schwimmen zunehmend sicher und erfüllen mindestens die Anforderungen des „Seepferdchens“.
- 10erfi nden, erproben und gestalten einfache Spielideen.
- 11greifen auf ein Repertoire Kleiner Spiele zurück und sammeln so vielfältige Bewegungserfahrungen und Spielideen, die sie auch in ihrer Freizeit nutzen können.
- 12nehmen verschiedene Positionen ein und entwickeln zunehmend ein Verständnis für unterschiedliche Positionen und Aufgaben in verschiedenen Spielen.
- 13setzen verschiedene Bälle, Kleingeräte und Alltagsmaterialien zielgerichtet ein.
- 14wenden verschiedene Formen harmonischer Mannschafts- und Gruppenbildung an, um faires Sporttreiben zu ermöglichen und Stigmatisierungen zu vermeiden.
- 15nutzen unterschiedliche Spielgeräte, um ihre Hand-Auge-Fuß-Koordination zu verbessern.
- 16spielen fair mit- und gegeneinander und messen ihre Kräfte spielerisch.
- 17gehen sachgerecht mit Klein- und Großgeräten um und vermeiden so Verletzungen und Sachschäden.
- 18führen den Auf- und Abbau einfacher Geräte unter Einhaltung der Sicherheitsregeln durch.
- 19nehmen ihren Körper wahr und zeigen Körperspannung als Voraussetzung für Turn- und andere Bewegungen.
- 20bewegen sich kreativ und freudvoll mit Kleingeräten und an Gerätearrangements.
- 21wenden einfache Helfergriffe und Formen der Sicherung an.
- 22führen grundlegende Elemente der Akrobatik und Jonglage aus.
- 23bewegen sich in den tänzerischen Grundformen und passen ihre Bewegungen unterschiedlichen Geräuschen, einfachen Rhythmen und Musikstücken an.
- 24bewegen sich kreativ mit Handgeräten und Alltagsobjekten.
- 25führen einen einfachen Tanz vor.
- 26stellen mit Bewegungen Alltagssituationen, Rollen, Gefühle und Stimmungen dar.
- 27bewegen sich freudvoll in der Natur und steigern damit ihr körperliches Wohlbefi nden.
- 28bauen ein Gleit- und Bremsgefühl mit mindestens einem Gleitgerät unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten auf und bewegen sich mit einfachen Techniken zunehmend sicher auf Eis und Schnee.
- 29halten wichtige Verhaltens- und Sicherheitsregeln (z. B. Pistenregeln) ein.
- 30zeigen grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten mit mindestens einem Gleitgerät.
Jahrgangsstufen 3–4
- 1halten Hygiene- und Sicherheitsregeln ein und wenden einfache Maßnahmen bei Verletzungen und in Notfällen an.
- 2kennen einfache Spiel- und Übungsformen zum Auf- und Abwärmen und führen diese teilweise auch selbständig aus.
- 3setzen bei sportlichen Übungen ihre Sinne zielgerichtet ein, um ihre Wahrnehmung zu schärfen.
- 4bewegen sich 10 bis 15 Minuten ausdauernd, spielerisch und freudvoll und erspüren dabei Atem und Pulsschlag.
- 5nehmen Körperreaktionen in Be- und Entlastungssituationen bewusst wahr und diskutieren deren gesundheitliche Bedeutung.
- 6achten auf eine zweckmäßige und gesunde Körperhaltung und beugen durch altersgemäße individuelle Übungen Haltungsschwächen vor bzw. gleichen diese aus.
- 1schätzen eigene Stärken und Schwächen und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler weitgehend realistisch ein.
- 2verhalten sich vertrauenswürdig und unterstützen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.
- 3nehmen den Zusammenhang zwischen persönlicher Anstrengung und Zielerreichung wahr und zeigen sich hinsichtlich ihrer sportlichen Ziele leistungsbereit.
- 4schätzen Erfolge und Misserfolge richtig ein und verhalten sich situationsangemessen.
- 5kommunizieren und argumentieren respektvoll, ordnen sich in die Sportgruppe ein und begegnen Konfl ikten weitgehend sachlich.
- 1fi nden sich in der Gemeinschaft und im (Sport-)Umfeld der Schule selbständig zurecht.
- 2nutzen Sport- und Freizeitmöglichkeiten in ihrer Umgebung, schätzen mögliche Gefahren ein und berücksichtigen Sicherheitsbestimmungen.
- 3betreiben Sport zu allen Jahreszeiten und bei jeder Witterung und nehmen die Reaktionen des eigenen Körpers auf unterschiedliche äußere Bedingungen wahr.
- 4achten und schätzen ihre Umwelt.
- 1laufen ausdauernd in eigenem Tempo 10 bis 15 Minuten.
- 2laufen verschiedene kurze Strecken möglichst schnell.
- 3erweitern spielerisch und systematisch ihre Sprungerfahrungen und führen die Phasen des Weitsprungs zunehmend harmonisch aus.
- 4erweitern systematisch ihre Wurferfahrungen und führen die Schlagwurfbewegung aus dem Stand und dem 3-Schritt-Anlauf aus.
- 5bewegen sich in der Grobform einer Schwimmart (z. B. Brustschwimmen) sicher fort.
- 6schwimmen zunehmend ausdauernd, freudvoll und leistungsorientiert, bei Bedarf auch mit Hilfsmitteln.
- 7springen vom Startblock und tauchen weit und in die Tiefe.
- 8kennen einfache Rettungsmaßnahmen und wenden Verhaltensregeln für Notfälle an.
- 9erfüllen die Anforderungen eines Schwimmabzeichens, das ihren Fähigkeiten entspricht.
- 10wenden die grundlegenden Spielideen der Sport- und Rückschlagspiele in altersgemäßen Vor formen an und zeigen Freude am sportlichen Spiel.
- 11zeigen grundlegende Spielfertigkeiten und taktische Elemente.
- 12schonen Spielgeräte, indem sie sachgemäß mit ihnen umgehen.
- 13halten sich an Spielregeln, verändern sie situationsbedingt und verhalten sich fair.
- 14erfüllen vielseitige gebundene und offene turnerische Bewegungsaufgaben an Geräten und Gerätelandschaften und wenden einfache Helfergriffe und Formen der Sicherung an.
- 15halten die Regeln der Partnerakrobatik ein.
- 16jonglieren mit drei Tüchern.
- 17präsentieren ihren individuellen Voraussetzungen angepasste Bewegungskunststücke.
- 18bewegen sich rhythmisch in den tänzerischen Grundformen.
- 19bewegen sich mit Handgeräten (z. B. Seil) und Alltagsobjekten zur Musik.
- 20führen einfache Tänze unterschiedlicher Kulturen und Stilrichtungen vor und improvisieren zu Darstellungs- und Fantasieaufgaben.
- 21halten wichtige Verhaltens- und Sicherheitsregeln ein.
- 22erweitern systematisch ihre Bewegungsmöglichkeiten im Umgang mit mindestens einem Gleitgerät unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten.
- 23erleben den Reiz der kontrollierten Geschwindigkeit und gehen bewusst und verantwortungsvoll mit ihr um.
- 24bewegen sich ausdauernd, abwechslungsreich und freudvoll in der winterlichen Natur.
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Häufige Fragen
Lehrplan Sport – Grundschule Bayern
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Sport für Grundschule in Bayern?+
Der Lehrplan Sport am Grundschule in Bayern umfasst 87 Kompetenzen, gegliedert in 8 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Sport am Grundschule in Bayern ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Gesundheit und Fitness, Fairness/Kooperation/Selbstkompetenz, Freizeit und Umwelt, Sportliche Handlungsfelder, Gesundheit und Fitness, Fairness/Kooperation/Selbstkompetenz, Freizeit und Umwelt, Sportliche Handlungsfelder.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Sport passend zum Lehrplan?+
Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Ist dieser Lehrplan Sport aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Sport am Grundschule in Bayern.