Lehrplan Chemie – Gymnasium Sachsen-Anhalt

382 Kompetenzen24 Lernbereiche4 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Chemie für Gymnasium in Sachsen-Anhalt — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 7–88 Lernbereiche
  • Chemie als Naturwissenschaft beschreiben
  • Stoffklasse der Metalle untersuchen
  • Bestandteile der Luft charakterisieren
  • Wasser als besonderes Oxid analysieren
  • Reaktion von Nichtmetalloxiden mit Wasser
  • Reaktion von Metalloxiden mit Wasser untersuchen
  • Neutralisation als eine Salzbildungsreaktion erläutern
  • Säuren, Basen und Salze vergleichen und
Jahrgangsstufe 92 Lernbereiche
  • Kohlenstoff und die Vielfalt seiner Verbindungen
  • Ausgewählte Derivate der Alkane untersuchen
Jahrgangsstufe 102 Lernbereiche
  • Stickstoff und die Vielfalt seiner Verbindungen
  • Technische Verfahren qualitativ und quantitativ
Jahrgangsstufen 11–1212 Lernbereiche
  • Chemische Reaktionen mit dem Energiekonzept (Grundlegendes Anforderungsniveau)
  • Chemische Gleichgewichte qualitativ und quantitativ (Grundlegendes Anforderungsniveau)
  • Donator-Akzeptor-Prinzip auf Protonenübergänge (Grundlegendes Anforderungsniveau)
  • Donator-Akzeptor-Prinzip auf Elektronenübergänge (Grundlegendes Anforderungsniveau)
  • Zusammenhang zwischen der Struktur und den (Grundlegendes Anforderungsniveau)
  • Chemische Reaktionen mit dem Energiekonzept (Erhöhtes Anforderungsniveau)
  • Chemische Gleichgewichte qualitativ und quantitativ (Erhöhtes Anforderungsniveau)
  • Donator-Akzeptor-Prinzip auf Protonenübergänge (Erhöhtes Anforderungsniveau)
  • Donator-Akzeptor-Prinzip auf Elektronenübergänge (Erhöhtes Anforderungsniveau)
  • Qualitative und quantitative Untersuchungen (Erhöhtes Anforderungsniveau)
  • Zusammenhang zwischen der Struktur und den (Erhöhtes Anforderungsniveau)
  • ausgewählte Themen der angewandten Chemie unter (Erhöhtes Anforderungsniveau)

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 7–8

Chemie als Naturwissenschaft beschreiben
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1an ausgewählten Beispielen die Bedeutung der Chemie aufzeigen
  • 2Anwendungsbereiche der Chemie nennen und deren Produkte bewerten
  • 3Aufbau und richtige Handhabung des Gasbrenners beschreiben
  • 4einfache Experimente zu stofflichen Eigenschaften unter Anleitung durchführen und Sicherheitsaspekte beachten
  • 5ausgewählte Arbeitsweisen der Chemie beschreiben
  • 6in diesem Kontext ausgewählte Laborgeräte benennen und Gasbrenner richtig handhaben
  • 7chemische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache beschreiben und veranschaulichen
  • 8Stoffe aus dem Alltag nennen und beschreiben sowie reine Stoffe von Stoffgemischen unterscheiden
  • 9Angaben zu Stoffeigenschaften recherchieren
  • 10Farbstoffgemisch chromatografisch trennen
  • 11Beobachtungen aus Experimenten wiedergeben und präsentieren
  • 12Aggregatzustandsänderungen des Wassers mithilfe von Animationen veranschaulichen und mit dem Teilchenmodell erklären
Stoffklasse der Metalle untersuchen
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Metalle als Stoffklasse mit charakteristischen Eigenschaften beschreiben
  • 2Experimente zu stofflichen Eigenschaften der Metalle unter Anleitung durchführen und dokumentieren
  • 3Beobachtungen wiedergeben und Erkenntnisse aus Experimenten präsentieren
  • 4Bedeutung der Metalle (u. a. Lithium) für das zukünftige Leben bewerten
  • 5Zusammenhänge zwischen charakteristischen Eigenschaften und der Verwendung von Metallen ableiten
  • 6geeignete Modelle und das PSE nutzen, um den Bau der Atome zu erklären
  • 7chemische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache und mithilfe von Animationen veranschaulichen sowie mit Modellen beschreiben und erklären
  • 8Aufbau des Periodensystems der Elemente (PSE) beschreiben
  • 9Zusammenhang zwischen dem Atombau der Hauptgruppenelemente und ihrer Stellung im PSE (1., 2. und 13. bis 18. Gruppe) erklären
  • 10Bau der Atomhülle mithilfe von Energieniveauschemata beschreiben
  • 11Bau und chemische Bindung der Metalle beschreiben
  • 12Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften mithilfe des Konzepts vom Aufbau und von den Eigenschaften der Stoffe und ihrer Teilchen am Beispiel der Metalle erklären
Bestandteile der Luft charakterisieren
19 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Zusammensetzung der Luft experimentell untersuchen
  • 2ausgewählte Metallund Nichtmetalloxide benennen und ihre Formeln IQB aufstellen
  • 3verantwortlichen Umgang mit Feuer und den nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum Luft diskutieren
  • 4Hauptbestandteile der Luft nennen, charakteristische Eigenschaften angeben und Verwendungsmöglichkeiten ableiten
  • 5Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel exemplarisch zur Stoffklasse der Nichtmetalle zuordnen und die Zuordnung begründen
  • 6Experimente zur Herstellung und zum Nachweis von Sauerstoff nach detaillierter Anleitung durchführen
  • 7chemische Sachverhalte unter Verwendung der Fachund Zeichensprache beschreiben
  • 8Zusammensetzung der Luft grafisch veranschaulichen
  • 9Formeln von Stickstoff-, Sauerstoffund Kohlenstoffdioxidmolekülen aus dem Kugelmodell ableiten
  • 10Bau von Molekülen mit dem Kugelmodell beschreiben und die räumliche Anordnung durch Animationen veranschaulichen
  • 11Stoffund Energieumwandlung als Merkmale chemischer Reaktionen am Beispiel der Verbrennung (Oxidation) nennen und begründen
  • 12zwischen Beobachtungsergebnissen aus Experimenten und deren Deutung nach Anleitung unterscheiden
  • 13Eigenschaften von Sauerstoff und Stickstoff ermitteln und vergleichen
  • 14experimentelle Arbeiten in angemessener Form protokollieren
  • 15Experimente zur Herstellung von Metallund Nichtmetalloxiden unter Beachtung der Stoffund Energieumwandlung durchführen
  • 16Formeln für Metallund Nichtmetalloxide, Wortund Reaktionsgleichungen ableiten
  • 17Gesetz von der Erhaltung der Masse experimentell erarbeiten
  • 18Luftschadstoffe benennen
  • 19Zusammenhang von Masse, Stoffmenge und molarer Masse aufzeigen
Wasser als besonderes Oxid analysieren
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Stoffeigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Wasser nennen
  • 2am Beispiel des Zerlegens von Wasser den Versuchsaufbau, die Durchführung und die Beobachtungen qualitativ und quantitativ beschreiben
  • 3Zusammenhänge zwischen Zerlegung und Bildung von Wasser und Verwendung von Wasserstoff als Energieträger unter Anleitung recherchieren, diskutieren und digital präsentieren
  • 4Nutzung von Wasserstoff als Energieträger beurteilen
  • 5Wasser als chemische Verbindung und Nichtmetalloxid erkennen
  • 6Experimente nach detaillierter Anleitung durchführen, auswerten bzw. digital protokollieren
  • 7vereinfachte Diagramme für endotherme und exotherme Reaktionen interpretieren
  • 8Bedeutung des Wassers diskutieren und Schlussfolgerungen für den nachhaltigen Umgang mit Wasser (ökologischer Fußabdruck) ableiten und bewerten
  • 9Bau und chemische Bindung von Wasserstoff, Wasser und Kochsalz mithilfe von Modellen (z. B. Computeranimation) beschreiben
  • 10Zerlegen und Bilden von Wasser erläutern
  • 11Stoffund Teilchenebene konsequent unterscheiden und diese Differenzierung auf Wasser und Wasserstoff anwenden
  • 12Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften für Wasser und Wasserstoff erklären
  • 13Wortund Reaktionsgleichungen entwickeln
  • 14Bildung der Ionen aus Atomen mithilfe des PSE und Modellen erklären
  • 15Atome, Moleküle und Ionen unterscheiden
  • 16Lösen von Kochsalz in Wasser erklären
Reaktion von Nichtmetalloxiden mit Wasser
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Reaktion von Nichtmetalloxiden mit Wasser als Herstellungsmöglichkeit von Säuren bzw. sauren Lösungen beschreiben
  • 2Reaktion von Schwefeldioxid oder Kohlenstoffdioxid mit Wasser nach Anleitung durchführen und entstandene Lösung untersuchen
  • 3ausgewählte Säuren benennen und ihre Formeln angeben
  • 4Bedeutung von ausgewählten Säuren in vorgegebenen, auch digitalen Quellen recherchieren und beurteilen
  • 5Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Säuren am Beispiel der Schwefelsäure verknüpfen
  • 6saure Lösungen mit unterschiedlichen Indikatoren experimentell prüfen
  • 7Dissoziationsgleichungen aufstellen und in der Fachsprache wiedergeben
  • 8Auswirkungen des sauren Regens bezogen auf die Umweltproblematik diskutieren
  • 9zwischen Beobachtungsergebnissen aus Experimenten und deren Deutung nach Anleitung unterscheiden
  • 10Begriff Säure nach Arrhenius anwenden
  • 11Zuordnung von Stoffen zur Stoffklasse der Säuren begründen
  • 12experimentelle Arbeiten dokumentieren
  • 13Farbänderung von Indikatoren mit dem Überschuss an Wasserstoff- Ionen erklären
Reaktion von Metalloxiden mit Wasser untersuchen
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Reaktion von Metalloxiden mit Wasser als Herstellungsmöglichkeit von Metallhydroxidbzw. basischen Lösungen beschreiben
  • 2Reaktion von Magnesiumoxid mit Wasser planen, durchführen und entstandene Lösung untersuchen
  • 3ausgewählte Metallhydroxide benennen und ihre Formeln angeben
  • 4Bedeutung von ausgewählten Metallhydroxiden in unterschiedlichen Quellen recherchieren und beurteilen
  • 5Begriff Basen nach Arrhenius anwenden
  • 6basische Lösungen in Analogie zu den sauren Lösungen experimentell untersuchen
  • 7Dissoziationsgleichungen aufstellen und in der Fachsprache wiedergeben
  • 8zwischen Beobachtungsergebnissen aus Experimenten und deren Deutung unterscheiden
  • 9Zuordnung von Stoffen zur Stoffklasse der Metallhydroxide begründen
  • 10experimentelle Arbeiten auch digital dokumentieren und präsentieren
  • 11Farbänderung von Indikatoren mit dem Überschuss an Hydroxid-Ionen erklären
Neutralisation als eine Salzbildungsreaktion erläutern
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Reaktion von Metallhydroxiden mit Säuren als Herstellungsmöglichkeit von Salzen beschreiben
  • 2Reaktion von Metallhydroxidmit Säure-Lösung durchführen und entstandene Lösung experimentell untersuchen
  • 3ausgewählte Salze benennen und ihre Formeln aufstellen
  • 4Bedeutung der Neutralisation in geeigneten Quellen recherchieren und unter ökologischen Aspekten diskutieren
  • 5Begriffe Neutralisation und Salze nach Arrhenius anwenden
  • 6Bau und chemische Bindung von Salzen mithilfe von Modellen erläutern
  • 7Dissoziationsgleichungen entwickeln und interpretieren
  • 8zwischen Beobachtungsergebnissen aus Experimenten und deren Deutung unterscheiden
  • 9Bau und chemische Bindung der Salze beschreiben
  • 10experimentelle Arbeiten mithilfe von digitalen Werkzeugen dokumentieren und sachgerecht präsentieren
  • 11Zuordnung von Stoffen zur Stoffklasse der Salze durch charakteristische Merkmale begründen
  • 12Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften am Beispiel der Salze erklären
Säuren, Basen und Salze vergleichen und
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1historische und regionale Entwicklungen bei der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Salzen bewerten
  • 2Reaktion von unedlen Metallen sowie Metalloxiden mit Säuren als weitere Herstellungsmöglichkeit von Salzen beschreiben
  • 3Experimente planen, selbstständig durchführen und auswerten
  • 4Formeln und Reaktionsgleichungen aufstellen und in der Fachsprache wiedergeben und interpretieren
  • 5Reaktion von unedlen Metallen mit Wasser als weitere Herstellungsmöglichkeit von Metallhydroxiden beschreiben
  • 6nach Anleitung Ionennachweise durchführen und auswerten
  • 7zwischen Beobachtungsergebnissen aus Experimenten und deren Deutung selbstständig unterscheiden
  • 8Carbonat-Ionenund Kohlenstoffdioxidnachweis unter Anleitung planen, selbstständig durchführen, auswerten und protokollieren
  • 9Nichtmetalle, Nichtmetalloxide, Säuren; Metalle, Metalloxide, Metallhydroxide und Salze systematisieren und auf die Herstellungsmöglichkeiten von Calciumcarbonat übertragen
  • 10experimentelle Arbeiten unter Verwendung der Fachsprache dokumentieren und präsentieren
  • 11Beeinflussung der Reaktionsgeschwindigkeit beschreiben
  • 12Nachweise von Chlorid-, Sulfatund Carbonat-Ionen erläutern
  • 13Stoffund Energieumwandlung hinsichtlich der Veränderung von Teilchen durch Umbau chemischer Bindungen deuten

Jahrgangsstufe 9

Kohlenstoff und die Vielfalt seiner Verbindungen
26 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Bau der Kohlenstoffmodifikationen anhand von Modellen und Abbildungen beschreiben
  • 2Atombau des Kohlenstoffatoms aus der Stellung im PSE ableiten
  • 3Strukturen von Kohlenwasserstoffmolekülen mithilfe von Modellen bzw. 3D-Animationen veranschaulichen und beschreiben
  • 4Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften für die Modifikationen des Kohlenstoffs erklären und aus den Eigenschaften auf die Verwendung schließen
  • 5Eigenschaften der Kohlenstoffmodifikationen unter Nutzung von geeigneten Modellen erklären
  • 6Summenund Strukturformeln für Kohlenwasserstoffe ableiten und unterscheiden sowie in der Fachsprache wiedergeben
  • 7vollständige und unvollständige Verbrennung von Kohlenstoff erläutern
  • 8Verbrennung von Kohlenwasserstoffen experimentell untersuchen
  • 9Erdgas und Erdöl als Wirtschaftsfaktoren charakterisieren
  • 10zielgerichtet in ausgewählten Medien recherchieren und die Informationen im fachlichen Kontext kritisch prüfen
  • 11Experimente zu Substitutionsund Additionsreaktionen von Kohlenwasserstoffen durchführen und selbstständig auswerten
  • 12Eigenschaften der Kohlenstoffoxide vergleichen
  • 13Ergebnisse in geeigneter Form fachlich korrekt dokumentieren und präsentieren
  • 14im historischen Kontext organische Stoffe charakterisieren
  • 15aus Teilchenanordnungen und -verknüpfungen am Beispiel der Kohlenwasserstoffe die Vielfalt der organischen Verbindungen ableiten
  • 16Ursachen und Folgen des Treibhauseffekts in digitalen Medien recherchieren, dokumentieren, diskutieren und in geeigneter Form präsentieren (z. B. Erklärvideo)
  • 17Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften am Beispiel von Methan als Hauptbestandteil des Erdgases erklären
  • 18Gefahren und Wirkung von Kohlenstoffoxiden reflektieren
  • 19Bedeutung von Kohlenstoffdioxid auch unter Aspekten der Nachhaltigkeit diskutieren und Schlussfolgerungen für eigenes Handeln ableiten
  • 20Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften auf die homologe Reihe der Alkane übertragen
  • 21Aussagen zum Treibhauseffekt bzw. zu globalen Klimaveränderungen diskutieren
  • 22Löslichkeitsregel auf unpolare Lösungsmittel anwenden
  • 23Energiebereitstellung durch Erdgas, Erdöl und Biogas unter ökologischen, ökonomischen und gesellschaftsrelevanten Gesichtspunkten im Kontext der Energiewende bewerten
  • 24Erdöl als ein komplexes Stoffgemisch charakterisieren
  • 25Kohlenwasserstoffe hinsichtlich ihrer Strukturmerkmale unterscheiden
  • 26Reaktionsverhalten der Alkane, Alkene und Alkine beispielhaft erläutern
Ausgewählte Derivate der Alkane untersuchen
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Trinkalkohol als Droge, als wichtigen Baustein für die Synthese chemischer Produkte sowie als alternativen Treibstoff charakterisieren und bewerten
  • 2Ethanol als typischen Vertreter der Alkanole charakterisieren
  • 3Strukturformeln für Alkanole und Alkansäuren entwickeln und in der Fachsprache wiedergeben sowie mithilfe von Animationen veranschaulichen
  • 4Löslichkeitsuntersuchungen durchführen und Löslichkeitsregel anwenden
  • 5Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften auf die homologe Reihe der Alkanole übertragen und auf Verwendungsmöglichkeiten schließen
  • 6Reaktionsverhalten von Alkanolen mit Sauerstoff, Natrium und Alkansäuren experimentell untersuchen
  • 7am Beispiel des Ethanols Zusammenhänge zwischen chemischen Sachverhalten und Alltagserscheinungen herstellen, dabei Fachsprache in Alltagssprache und umgekehrt übersetzen sowie dazu zielgerichtet, selbstständig in unterschiedlichen Medien recherchieren, die Informationen kritisch prüfen, diese in geeigneter Form fachlich korrekt dokumentieren und präsentieren
  • 8Bedeutung der Fette als Energielieferant diskutieren
  • 9Reaktionsverhalten der Ethansäure untersuchen
  • 10Reaktionsverhalten der Alkanole beispielhaft erläutern
  • 11Herstellung von Ethansäure über Ethanal aus Ethanol beschreiben
  • 12Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften auf Ethansäure übertragen und auf Verwendungsmöglichkeiten schließen
  • 13Reaktionsverhalten der Ethansäure im Vergleich zu anorganischen Säuren erläutern
  • 14Bedeutung ausgewählter Alkansäuren erklären
  • 15Eigenschaften und Herstellung von Estern (u. a. Fette) erläutern
  • 16Sauerstoffderivate der Alkane anhand der Strukturmerkmale systematisieren

Jahrgangsstufe 10

Stickstoff und die Vielfalt seiner Verbindungen
20 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Verwendung von Ammoniumnitrat diskutieren
  • 2Protonenübergänge unter Verwendung der Fachsprache erklären
  • 3Molekülbau des Stickstoffmoleküls aus der Stellung des Stickstoffatoms im PSE ableiten
  • 4Stoffund Teilchenebene konsequent unterscheiden und diese Differenzierung auf Stickstoff und Ammoniak anhand von Modellen und Abbildungen übertragen
  • 5Ammonium-Ion, Ammoniak-, Wasserund Kohlenstoffdioxidmolekül durch das Elektronenpaarabstoßungsmodell beschreiben
  • 6experimentelle Methode unter Anleitung auf die thermische Zersetzung von Ammoniumsalzen anwenden
  • 7Bildung von Ammonium-Ionen aus Ammoniakmolekülen unter Nutzung von Lewis-Formeln erläutern
  • 8Einsatz von Düngemitteln unter ökologischen und ökonomischen Aspekten unter Einbeziehung des Stickstoffkreislaufes diskutieren
  • 9Interessen der chemischen Industrie und Landwirtschaft mithilfe aktueller Quellen einschätzen und bewerten
  • 10Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften für Stickstoff und Ammoniak erklären und aus den Eigenschaften auf die Verwendung schließen
  • 11Bedeutung von Ammoniumsalzen in unterschiedlichen Medien bzw. Quellen selbstständig recherchieren, dokumentieren und in geeigneter Form präsentieren
  • 12Nachweis der Ammonium-Ionen unter Anleitung planen, selbstständig durchführen, auswerten und ggf. digital protokollieren
  • 13qualitative und quantitative Betrachtungen mit der Fachsprache verknüpfen
  • 14Reaktion mit Protonenübergang als Donator-Akzeptor-Reaktion am Beispiel der Reaktionen von Ammoniak mit Wasser und mit Chlorwasserstoff erläutern
  • 15Umkehrbarkeit chemischer Reaktionen exemplarisch erklären
  • 16Strukturformeln für 2-Aminosäuren und Peptide entwickeln sowie mithilfe der Fachsprache wiedergeben und interpretieren
  • 17Herstellung von Ammoniumsalzen systematisieren und deren Bedeutung charakterisieren
  • 18Ammoniumsalzherstellung unter Anwenden der stöchiometrischen Grundlagen quantitativ betrachten
  • 19Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften für 2- Aminosäuren (u. a. Zwitter-Ion, Chiralität) erklären
  • 20Bildung der Primärstruktur von Proteinen beschreiben
Technische Verfahren qualitativ und quantitativ
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1technische Verfahren unter ökologischen und ökonomischen Aspekten diskutieren
  • 2zu technischen Verfahren selbstständig recherchieren, die Ergebnisse strukturieren, reflektieren und adressatengerecht präsentieren
  • 3aus Beobachtungen Eigenschaften von Katalysatoren und deren Wirkung ableiten
  • 4Redoxreaktionen als Reaktionen mit Elektronenübergang charakterisieren
  • 5reduzierte/oxidierte Form konjugierter Redoxpaare zuordnen
  • 6Vorgänge der Katalyse analysieren
  • 7Energiediagramme einer katalysierten und einer nicht katalysierten Reaktion vergleichen und folgerichtig argumentieren
  • 8Produkte und technische Verfahren (z. B. SCR-Technologie) hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Relevanz bewerten
  • 9technische Verfahren und Berufsfelder, in denen chemische Kenntnisse bedeutsam sind, darstellen
  • 10Redoxprozesse im Hochofen mithilfe von Animationen qualitativ erläutern und ablaufende Reaktionen quantitativ betrachten
  • 11Eigenschaften von Katalysatoren und deren Wirkung auf chemische Reaktionen beschreiben
  • 12Ammoniaksynthese als Redoxreaktion erläutern

Jahrgangsstufen 11–12

Chemische Reaktionen mit dem Energiekonzept (Grundlegendes Anforderungsniveau)
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Verbrennungsenthalpien von Wasserstoff, Erdgas, Benzin und Kohle vergleichen und deren Einsatz als Energieträger unter dem Aspekt der Energiewende diskutieren
  • 2Ergebnisse von Berechnungen aufgabenbezogen interpretieren und in Diagrammen darstellen
  • 3chemische Reaktionen unter energetischen Aspekten experimentell untersuchen und z. B. digital auswerten
  • 4Merkmale chemischer Reaktionen und Bindungstypen systematisieren
  • 51. Hauptsatz der Thermodynamik auf die Enthalpie anwenden
  • 6Kontexte zu Energieträgern und zur Energieversorgung unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Chemie analysieren und erläutern
  • 7am Beispiel der Enthalpie den Zusammenhang zwischen Alltags-, Bildungsund Fachsprache herstellen
  • 8Kalorimetrie als ein Verfahren der instrumentellen Analyse beschreiben
  • 9exotherme und endotherme Reaktionen identifizieren
  • 10Enthalpieminimum als eine Triebkraft chemischer Reaktionen beschreiben
  • 11molare und nichtmolare Größen mithilfe des Satzes von Hess berechnen
Chemische Gleichgewichte qualitativ und quantitativ (Grundlegendes Anforderungsniveau)
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Ausbeuten von chemischen Gleichgewichten unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit diskutieren
  • 2theoretische und praktische Reaktionsbedingungen an der Ammoniaksynthese gegenüberstellen und begründen
  • 3Grundlagen zum chemischen Gleichgewicht mithilfe eines Modellexperimentes oder einer Tabellenkalkulation oder Simulation untersuchen
  • 4Voraussetzungen und Merkmale eines chemischen Gleichgewichts beschreiben
  • 5Prinzip vom kleinsten Zwang (Le Chatelier) anwenden
  • 6Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts experimentell untersuchen und ggf. mit digitalen Werkzeugen auswerten
  • 7Ergebnisse von Berechnungen aufgabenbezogen interpretieren und digital präsentieren
  • 8Massenwirkungsgesetz auf Gleichgewichtsreaktionen anwenden
  • 9Berechnungen von Gleichgewichtskonstanten aus Gleichgewichtskonzentrationen mithilfe des Massenwirkungsgesetzes durchführen
  • 10qualitative Aussagen zum Prinzip vom kleinsten Zwang über Berechnungen von Gleichgewichtskonstanten quantitativ betrachten
Donator-Akzeptor-Prinzip auf Protonenübergänge (Grundlegendes Anforderungsniveau)
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Donator-Akzeptor-Prinzip der Säure-Base-Reaktion unter Nutzung der Fachund Zeichensprache erläutern
  • 2Säure-Base-Konstanten bzw. Säureund Basenexponent interpretieren
  • 3Donator-Akzeptor-Prinzip auf Säure-Base-Reaktionen übertragen
  • 4Bedeutung von Säure-Base-Reaktionen (z. B. Versauerung der Ozeane,
  • 5Massenwirkungsgesetz auf Säure-Base-Gleichgewichte anwenden
  • 6verbindliche Schülerexperimente selbstständig planen, durchführen und auswerten
  • 7Ergebnisse von Titrationen protokollieren
  • 8sauren, neutralen oder basischen Charakter von Salz-Lösungen erläutern
  • 9aus Beobachtungsergebnissen auf konjugierte Säure-Base-Paare schließen und daraus Reaktionsgleichungen entwickeln
  • 10digitale Messwerterfassung nutzen (z. B. mit Apps)
  • 11pH-Wertund Konzentrationsberechnungen zu sehr starken Säuren/Basen (vollständige Protolyse) durchführen
  • 12Ionennachweise systematisieren
  • 13Säure-Base-Titration als ein quantitatives Analyseverfahren beschreiben und anwenden
Donator-Akzeptor-Prinzip auf Elektronenübergänge (Grundlegendes Anforderungsniveau)
17 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1am Beispiel der Elektromobilität die Bedeutung von elektrochemischen Spannungsquellen exemplarisch aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Perspektiven diskutieren
  • 2Donator-Akzeptor-Prinzip der Redoxreaktion unter Nutzung der Fachund Zeichensprache erläutern
  • 3Zusammenhang zwischen dem PSE und der Verteilung der s-, pund d- Elektronen in der Atomhülle herstellen
  • 4Elektronenverteilung in der Atomhülle mithilfe der Elektronenkonfiguration beschreiben
  • 5ausgewählte Oxidationszahlen mithilfe der Elektronenkonfiguration begründen
  • 6Elektronenverteilung durch Energieniveauschemata für Elemente mit s-, pund d-Elektronen erklären und aus dem PSE ableiten
  • 7Ergebnisse von Berechnungen zu Zellspannungen aufgabenbezogen interpretieren
  • 8Korrosion und Korrosionsschutzmaßnahmen unter wirtschaftlichen Aspekten beurteilen
  • 9Redoxmit Säure-Base-Reaktion vergleichen
  • 10verbindliche Schülerexperimente planen, selbstständig durchführen, auswerten
  • 11mithilfe der Redoxbzw. Spannungsreihe qualitative und halbquantitative Voraussagen zum Ablauf von Redoxreaktionen treffen
  • 12aus Beobachtungsergebnissen auf konjugierte Redoxpaare schließen und daraus Teilund Reaktionsgleichungen entwickeln
  • 13Zellspannung ΔE berechnen
  • 14Wasserstoffkorrosion am Beispiel erläutern
  • 15Elektrolyse als erzwungene Redoxreaktion erklären und mit galvanischen Elementen vergleichen
  • 16Zersetzungsspannung U = -ΔE ermitteln z
  • 17Aufbau und Funktionsweise von elektrochemischen Spannungsquellen erläutern und vergleichen
Zusammenhang zwischen der Struktur und den (Grundlegendes Anforderungsniveau)
14 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1gesellschaftliche Relevanz und Bedeutung der organischen Chemie für die Ernährungssicherung und Energieversorgung in unterschiedlichen Quellen und Medien selbstständig recherchieren und im Sinne der Nachhaltigkeit diskutieren
  • 2Reaktionsmechanismen durch Schemata veranschaulichen und bewusst Fachund Zeichensprache anwenden
  • 3aus den Beobachtungen der Reaktion eines flüssigen Alkans mit Brom auf den Reaktionsverlauf schließen und diesen erläutern
  • 4Substitution, Addition, Eliminierung systematisieren
  • 5ausgewählte Reaktionstypen auf Reaktionsmechanismen (S - Alkane, R A - Alkene) erweitern und beschreiben E
  • 6Animationen zur Beschreibung von Reaktionsmechanismen nutzen
  • 7chemische Zeichensprache auf Nachweisreaktionen funktioneller Gruppen (Aldehyd-, Carboxy-Gruppe) anwenden
  • 8exemplarisch Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und Berufsfeldern in der chemischen Industrie analysieren
  • 9Herstellung und Verwendung von Kunststoffen exemplarisch erläutern
  • 10Eigenschaften von Kunststoffen als Polymere im Vergleich zu Monomeren betrachten
  • 11Bedeutung von Kunststoffen und Kunststoffrecycling diskutieren
  • 12Oxidation von primären, sekundären und tertiären Alkanolen vergleichen und erläutern
  • 13experimentelle Untersuchungen selbstständig planen, durchführen und auswerten
  • 14Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften für Alkanale, Alkansäuren und Ester erklären
Chemische Reaktionen mit dem Energiekonzept (Erhöhtes Anforderungsniveau)
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Verbrennungsenthalpien von Wasserstoff, Erdgas, Benzin und Kohle vergleichen und deren Einsatz als Energieträger unter dem Aspekt der Energiewende diskutieren
  • 2Ergebnisse von Berechnungen aufgabenbezogen darstellen und interpretieren
  • 3chemische Reaktionen unter energetischen Aspekten experimentell untersuchen
  • 4Merkmale chemischer Reaktionen systematisieren
  • 51. Hauptsatz der Thermodynamik auf die Enthalpie und 2. Hauptsatz der Thermodynamik auf die Entropie anwenden
  • 6Kontexte zu Energieträgern und zur Energieversorgung unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Chemie analysieren und erläutern
  • 7am Beispiel von Enthalpie und Entropie den Zusammenhang zwischen Alltags-, Bildungsund Fachsprache herstellen
  • 8Enthalpieminimum und Entropiemaximum als Triebkräfte chemischer Reaktionen beschreiben
  • 9Freiwilligkeit einer chemischen Reaktion als Wechselspiel von Enthalpie und Entropie charakterisieren
  • 10molare und nichtmolare Größen mithilfe des Satzes von Hess und der Gibbs-Helmholtz-Gleichung berechnen
  • 11verbindliches Schülerexperiment phänomenologisch auswerten
Chemische Gleichgewichte qualitativ und quantitativ (Erhöhtes Anforderungsniveau)
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Ausbeuten von chemischen Gleichgewichten unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit diskutieren
  • 2Gleichgewichtsund Fällungsreaktionen unter Nutzung der Fachund Zeichensprache veranschaulichen
  • 3Grundlagen zum chemischen Gleichgewicht mithilfe eines Modellexperimentes oder einer Tabellenkalkulation oder Simulation untersuchen
  • 4Voraussetzungen und Merkmale eines chemischen Gleichgewichts beschreiben
  • 5Prinzip vom kleinsten Zwang (Le Chatelier) anwenden
  • 6Beeinflussung des chemischen Gleichgewichts experimentell untersuchen und mithilfe von digitalen Werkzeugen auswerten
  • 7theoretische und praktische Reaktionsbedingungen an einem technischen Syntheseverfahren (z. B. Ammoniaksynthese oder Kontaktverfahren) gegenüberstellen und begründen
  • 8Massenwirkungsgesetz auf Gleichgewichtsreaktionen anwenden
  • 9Fällungsreaktionen zur Identifizierung von Ionen nutzen
  • 10Ergebnisse von Berechnungen aufgabenbezogen interpretieren und digital präsentieren
  • 11qualitative Aussagen zum Prinzip vom kleinsten Zwang quantitativ betrachten und rechnerisch für Esterund Gasgleichgewichte, bei denen die Änderung der stöchiometrischen Koeffizienten Null beträgt, bestätigen
  • 12Berechnungen zu Esterund Gasgleichgewichten, bei denen die Änderung der stöchiometrischen Koeffizienten Null beträgt, mithilfe des Massenwirkungsgesetzes durchführen
  • 13Berechnungen von Ionenkonzentrationen in gesättigten Lösungen (Sättigungskonzentration) mithilfe des Löslichkeitsprodukts durchführen
Donator-Akzeptor-Prinzip auf Protonenübergänge (Erhöhtes Anforderungsniveau)
31 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Bedeutung von Säure-Base-Reaktionen (z. B. Versauerung der Ozeane,
  • 2Donator-Akzeptor-Prinzip der Säure-Base-Reaktion unter Nutzung der Fachund Zeichensprache erläutern
  • 3Säure-Base-Konstanten bzw. Säureund Basenexponent interpretieren
  • 4Donator-Akzeptor-Prinzip auf Säure-Base-Reaktionen übertragen
  • 5Bedeutung von Puffergleichgewichten aus unterschiedlichen
  • 6Donator-Akzeptor-Prinzip der Säure-Base-Reaktion unter Nutzung der Fachund Zeichensprache erläutern
  • 7Säure-Base-Konstanten bzw. Säureund Basenexponent interpretieren
  • 8Bindungstypen systematisieren und um die koordinative Bindung erweitern
  • 9Donator-Akzeptor-Prinzip auf Säure-Base-Gleichgewichte übertragen
  • 10verbindliche Schülerexperimente selbstständig planen, durchführen und auswerten
  • 11Verlauf und Ergebnisse von Titrationen protokollieren und Ergebnisse in angemessener Form präsentieren
  • 12Säure-Basemit Redoxreaktion vergleichen
  • 13verbindliche Schülerexperimente selbstständig planen, durchführen und auswerten
  • 14Ergebnisse von Titrationen protokollieren
  • 15Massenwirkungsgesetz auf Säure-Base-Gleichgewichte anwenden
  • 16aus Beobachtungsergebnissen auf konjugierte Säure-Base-Paare schließen und daraus Reaktionsgleichungen entwickeln
  • 17Titrationskurven interpretieren und vergleichen
  • 18sauren, neutralen oder basischen Charakter von Salz-Lösungen erläutern
  • 19aus Beobachtungsergebnissen auf konjugierte Säure-Base-Paare schließen und daraus Reaktionsgleichungen entwickeln
  • 20digitale Messwerterfassung nutzen (z. B. mit Apps)
  • 21sauren, neutralen oder basischen Charakter von Salz-Lösungen erläutern
  • 22pH-Wert-Berechnungen zu sehr starken Säuren/Basen (vollständige Protolyse) durchführen
  • 23digitale Messwerterfassung nutzen (z. B. mit Apps)
  • 24pH-Wertund Konzentrationsberechnungen zu sehr starken (vollständige Protolyse) und schwachen Säuren/Basen (unvollständige Protolyse) durchführen
  • 25Titrationskurve durch Tabellenkalkulationsprogramme darstellen und auswerten
  • 26Ionennachweise systematisieren
  • 27Zusammensetzung, Wirkung und Pufferkapazität für verschiedene Puffersysteme erklären
  • 28Säure-Base-Titration als ein quantitatives Analyseverfahren beschreiben und anwenden
  • 29pH-Wert von Puffer-Lösungen mithilfe der Henderson-Hasselbalch- Gleichung berechnen
  • 30Säure-Base-Titration als ein quantitatives Analyseverfahren beschreiben und anwenden
  • 31charakteristische Punkte der Titrationskurve (Anfangs-, Halbäquivalenzund Äquivalenzpunkt) berechnen
Donator-Akzeptor-Prinzip auf Elektronenübergänge (Erhöhtes Anforderungsniveau)
34 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1am Beispiel der Elektromobilität die Bedeutung von elektrochemischen Spannungsquellen exemplarisch aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Perspektiven diskutieren
  • 2Donator-Akzeptor-Prinzip der Redoxreaktion unter Nutzung der Fachund Zeichensprache erläutern
  • 3Zusammenhang zwischen dem PSE und der Verteilung der s-, pund d- Elektronen in der Atomhülle herstellen
  • 4Elektronenverteilung in der Atomhülle mithilfe der Elektronenkonfiguration beschreiben
  • 5am Beispiel der Elektromobilität oder großtechnischen Verfahren die Bedeutung von elektrochemischen Spannungsquellen und Elektrolysen exemplarisch aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Perspektiven diskutieren
  • 6Donator-Akzeptor-Prinzip der Redoxreaktion unter Nutzung der Fachund Zeichensprache erläutern
  • 7Zusammenhang zwischen dem PSE und der Verteilung der s-, pund d- Elektronen in der Atomhülle herstellen
  • 8Elektronenverteilung in der Atomhülle mithilfe der Elektronenkonfiguration beschreiben und Lewis-Formeln für Moleküle ableiten
  • 9ausgewählte Oxidationszahlen mithilfe der Elektronenkonfiguration begründen
  • 10Elektronenverteilung durch Energieniveauschemata für Elemente mit s-, pund d-Elektronen erklären und aus dem PSE ableiten
  • 11Ergebnisse von Berechnungen aufgabenbezogen interpretieren
  • 12Korrosion und Korrosionsschutzmaßnahmen unter wirtschaftlichen Aspekten beurteilen
  • 13ausgewählte Oxidationszahlen mithilfe der Elektronenkonfiguration begründen
  • 14Elektronenverteilung durch Energieniveauschemata für Elemente mit s-, pund d-Elektronen erklären und aus dem PSE ableiten
  • 15Ergebnisse von Berechnungen zu Zellspannungen aufgabenbezogen interpretieren
  • 16mithilfe der Redoxbzw. Spannungsreihe qualitative Voraussagen zum Ablauf von Redoxreaktionen treffen
  • 17verbindliche Schülerexperimente selbstständig planen, durchführen und auswerten
  • 18Redoxmit Säure-Base-Reaktion vergleichen
  • 19verbindliche Schülerexperimente planen, selbstständig durchführen, auswerten
  • 20aus Beobachtungsergebnissen auf konjugierte Redoxpaare schließen und daraus Reaktionsgleichungen entwickeln
  • 21aus Beobachtungsergebnissen auf konjugierte Redoxpaare schließen und daraus Teilund Reaktionsgleichungen entwickeln
  • 22mithilfe der Redoxbzw. Spannungsreihe qualitative und halbquantitative Voraussagen zum Ablauf von Redoxreaktionen treffen
  • 23Elektrolyse als erzwungene Redoxreaktion erklären und mit galvanischen Elementen vergleichen
  • 24Berechnungen mithilfe der Nernst-Gleichung und der Faraday-Gleichung durchführen
  • 25Aufbau und Funktionsweise von elektrochemischen Spannungsquellen erläutern und vergleichen
  • 26Konzentrationsabhängigkeit des Potentials E anhand der Nernst- Gleichung erklären
  • 27Zellspannung ΔE berechnen
  • 28Wasserstoffkorrosion am Beispiel erläutern
  • 29Wasserstoffkorrosion am Beispiel erläutern
  • 30Elektrolysen als erzwungene Redoxreaktion erklären und mit galvanischen Elementen vergleichen
  • 31Zersetzungsspannung U = -ΔE ermitteln z
  • 32mithilfe der Überspannung η die Produkte der Elektrolyse von Natriumsulfat-Lösung erläutern
  • 33Faraday-Gleichung anwenden
  • 34Aufbau und Funktionsweise von elektrochemischen Spannungsquellen erläutern und vergleichen
Qualitative und quantitative Untersuchungen (Erhöhtes Anforderungsniveau)
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Aussagen aus unterschiedlichen Teilgebieten der Chemie verknüpfen und diese fachgerecht auf der Grundlage chemischer Kenntnisse bewerten
  • 2zu den verbindlichen Experimenten in unterschiedlichen Quellen recherchieren und wesentliche Informationen auswählen
  • 3auf der Basis der Analyse von Fachtexten wesentliche Aspekte erfassen und adäquate Schlussfolgerungen für das experimentelle Arbeiten ziehen
  • 4Beeinflussbarkeit der Reaktionsgeschwindigkeit von Reaktionsbedingungen mithilfe der Stoßtheorie erklären (z. B. Simulation oder Animation)
  • 5ausgewählte Kationen und Anionen durch Fällungs-, Farbund Gasbildungsreaktionen identifizieren
  • 6experimentelle Methode selbstständig anwenden
  • 7Messwerte digital erfassen, speichern, auswerten sowie grafisch darstellen
  • 8experimentelle Untersuchungen unter Sicherheitsund Umweltaspekten selbstständig durchführen und protokollieren
  • 9Grundlagen der Titration anwenden
  • 10Experimente reflektieren und fachlich korrekt dokumentieren sowie qualitativ bzw. quantitativ auswerten
  • 11Kalorimetrie als ein Verfahren der instrumentellen Analyse beschreiben
Zusammenhang zwischen der Struktur und den (Erhöhtes Anforderungsniveau)
27 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1aus den Beobachtungen der Reaktion eines flüssigen Alkans mit Brom auf den Reaktionsverlauf schließen und diesen erläutern
  • 2Substitution, Addition, Eliminierung systematisieren
  • 3gesellschaftliche Relevanz und Bedeutung der organischen Chemie für die Ernährungssicherung und Energieversorgung in unterschiedlichen Quellen und Medien selbstständig recherchieren und im Sinne der Nachhaltigkeit diskutieren
  • 4Reaktionsmechanismen durch Schemata veranschaulichen und bewusst Fachund Zeichensprache anwenden
  • 5aus den Beobachtungen der Reaktion eines flüssigen Alkans mit Brom auf den Reaktionsverlauf schließen und diesen erläutern
  • 6Substitution, Addition, Eliminierung systematisieren
  • 7gesellschaftliche Relevanz und Bedeutung der organischen Chemie für die Ernährungssicherung und Energieversorgung in unterschiedlichen Quellen und Medien selbstständig recherchieren und im Sinne der Nachhaltigkeit diskutieren
  • 8Reaktionsmechanismen durch Schemata veranschaulichen und bewusst Fachund Zeichensprache anwenden
  • 9ausgewählte Reaktionstypen auf Reaktionsmechanismen (S - Alkane, R A - Alkene, S - Ester,S - Benzol) erweitern und beschreiben E N E
  • 10Animationen zur Beschreibung von Reaktionsmechanismen nutzen
  • 11chemische Zeichensprache auf Nachweisreaktionen funktioneller Gruppen (Aldehyd-, Carboxy-Gruppe) anwenden
  • 12exemplarisch Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und Berufsfeldern in der chemischen Industrie analysieren
  • 13ausgewählte Reaktionstypen auf Reaktionsmechanismen (S - Alkane, R A - Alkene) erweitern und beschreiben E
  • 14Animationen zur Beschreibung von Reaktionsmechanismen nutzen
  • 15chemische Zeichensprache auf Nachweisreaktionen funktioneller Gruppen (Aldehyd-, Carboxy-Gruppe) anwenden
  • 16Bedeutung von Kunststoffen und Kunststoffrecycling diskutieren
  • 17Herstellung und Verwendung von Kunststoffen exemplarisch erläutern
  • 18mechanistische Betrachtungen auf die Synthese (A ) eines Polymerisats R übertragen
  • 19Eigenschaften von Kunststoffen als Polymere im Vergleich zu Monomeren betrachten
  • 20Eigenschaften von Kunststoffen als Polymere im Vergleich zu Monomeren betrachten
  • 21Bedeutung von Kunststoffen und Kunststoffrecycling (Wertstoffkreisläufe) diskutieren
  • 22Herstellung und Verwendung von Kunststoffen exemplarisch erläutern
  • 23experimentelle Untersuchungen selbstständig planen, durchführen und auswerten
  • 24Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften für Alkanale, Alkansäuren und Ester erklären
  • 25experimentelle Untersuchungen selbstständig planen, durchführen und auswerten
  • 26Oxidation von primären, sekundären und tertiären Alkanolen vergleichen und erläutern
  • 27Zusammenhang zwischen der Struktur und den Eigenschaften für Alkanale, Alkansäuren, Ester und Benzol erklären
ausgewählte Themen der angewandten Chemie unter (Erhöhtes Anforderungsniveau)
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung wichtiger Rohstoffe vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen bewerten
  • 2Zusammenhänge zwischen Struktur, Eigenschaften und Verwendung von Stoffen mithilfe des Konzepts vom Aufbau und von den Eigenschaften der Stoffe und ihrer Teilchen erklären
  • 3Informationsquellen nutzen, Kernaussagen erkennen, Informationen gezielt und kritisch auswählen und diese mit dem erworbenen Wissen verknüpfen
  • 4geeignete Modelle und Medien zur Beschreibung und Erklärung chemischer Sachverhalte heranziehen und anwenden sowie auf der Teilchenebene interpretieren
  • 5Technikfolgen, wirtschaftliche Aspekte und Stoffkreisläufe im Sinne der Nachhaltigkeit sowie der Klimabeeinflussung beurteilen
  • 6erworbenes Wissen über chemische Reaktionen auf der Grundlage der Basiskonzepte (Konzept der chemischen Reaktion, Energiekonzept) strukturieren
  • 7experimentelle Methode selbstständig anwenden
  • 8Fachtexte und grafische Darstellungen interpretieren und daraus Schlüsse ziehen
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Häufige Fragen

Lehrplan Chemie – Gymnasium Sachsen-Anhalt

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Chemie für Gymnasium in Sachsen-Anhalt?+

Der Lehrplan Chemie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt umfasst 382 Kompetenzen, gegliedert in 24 Lernbereiche über 4 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Chemie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Chemie als Naturwissenschaft beschreiben, Stoffklasse der Metalle untersuchen, Bestandteile der Luft charakterisieren, Wasser als besonderes Oxid analysieren, Reaktion von Nichtmetalloxiden mit Wasser, Reaktion von Metalloxiden mit Wasser untersuchen, Neutralisation als eine Salzbildungsreaktion erläutern, Säuren, Basen und Salze vergleichen und und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Chemie passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Chemie aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Chemie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt.