Lehrplan Chemie – Realschule Bayern

193 Kompetenzen28 Lernbereiche5 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Chemie für Realschule in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 85 Lernbereiche
  • Wie Chemiker denken und arbeiten
  • Stoffe und ihre Eigenschaften
  • Aufbau der Materie
  • Chemische Reaktion
  • Atombau und Periodensystem der Elemente
Jahrgangsstufe 95 Lernbereiche
  • Wie Chemiker denken und arbeiten
  • Chemische Bindung
  • Donator-Akzeptor-Konzept – Elektronenübergänge
  • Redoxanwendungen
  • Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge
Jahrgangsstufe 96 Lernbereiche
  • Wie Chemiker denken und arbeiten
  • Stoffe und ihre Eigenschaften
  • Aufbau der Materie
  • Chemische Reaktion
  • Atombau und Periodensystem der Elemente
  • Chemische Bindung
Jahrgangsstufe 106 Lernbereiche
  • Wie Chemiker denken und arbeiten
  • Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge
  • Herkunft organischer Verbindungen – fossile Rohstoffe
  • Grundlegende Reaktionen organischer Verbindungen
  • Biomoleküle
  • Moderne Werkstoffe – Kunststoffe
Jahrgangsstufe 106 Lernbereiche
  • Wie Chemiker denken und arbeiten
  • Donator-Akzeptor-Konzept – Elektronenübergänge
  • Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge
  • Herkunft organischer Verbindungen – fossile Rohstoffe
  • Grundlegende Reaktionen organischer Verbindungen
  • Wahlbereich

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufe 8

Wie Chemiker denken und arbeiten
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien und deren Entsorgung ab.
  • 2führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch, protokollieren angeleitet die Beobachtungen und werten die Versuchsergebnisse unter Anleitung aus.
  • 3setzen grundlegende Arbeitstechniken bei der Durchführung einfacher angeleiteter Experimente ein.
  • 4nutzen ihr Wissen über den Verbrennungsvorgang und den Brandschutz, um geeignete Sicherheitsmaßnahmen herzuleiten und anzuwenden.
  • 5beschreiben bei chemischen Vorgängen beobachtbare Stoff- und Energieänderungen und deuten diese auf der Teilchenebene; dabei unterscheiden sie konsequent zwischen Beschreibungen auf der Stoff- und Erklärungen auf der Teilchenebene.
  • 6beschreiben einfache chemische Reaktionen qualitativ durch Wortgleichungen und quantitativ durch Formelgleichungen.
  • 7entwickeln nach Anleitung einfache Fragestellungen, die mithilfe chemischer Kenntnisse und einfacher Untersuchungsmethoden zu überprüfen sind.
  • 8beschreiben mithilfe verschiedener Modelle den Aufbau der Materie und beurteilen deren Eignung zur Erklärung von chemischen Phänomenen.
  • 9wenden die Fachsprache an, um chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben. Dabei grenzen sie die Fachsprache von den Ungenauigkeiten der Alltagssprache ab.
  • 10dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen.
Stoffe und ihre Eigenschaften
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1untersuchen Eigenschaften von Stoffen anhand von Sinneseindrücken und erläutern dabei die Grenzen dieser Untersuchungsmethode.
  • 2ermitteln im Experiment ausgewählte Kenngrößen, um Stoffe exakter als mit den Sinneseindrücken zu beschreiben und zu unterscheiden.
  • 3weisen die Gase Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid mit einfachen Reaktionen sowie Wasser mit einem Nachweisreagenz nach.
  • 4unterscheiden anhand von konstanten und veränderbaren Stoffeigenschaften Reinstoffe von Gemischen.
  • 5wenden das Teilchenmodell zur Erklärung von Stoffeigenschaften und physikalischen Vorgängen an.
  • 6trennen Stoffgemische mithilfe von physikalischen Trennverfahren unter Ausnutzung von bekannten Stoffeigenschaften.
  • 7erläutern mithilfe ihrer Kenntnisse über Stoffe und deren Eigenschaften die Trennung von Luft in ihre Bestandteile.
Aufbau der Materie
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verwenden das Daltonsche Atommodell, um verschiedene Atomsorten zu unterscheiden.
  • 2nutzen ein stoffbezogenes Ordnungssystem zur Zuordnung verschiedener Atomsorten in die Stoffklassen der Metalle und Nichtmetalle.
  • 3unterscheiden den Aufbau von Stoffen anhand der Grundbausteine in Salze, molekulare Verbindungen und Metalle sowie atomar aufgebaute Stoffe.
  • 4nutzen Modelle, um den Aufbau von Metallgittern, Molekülen und Ionengittern zu erklären.
  • 5leiten mithilfe der Bindigkeit von Nichtmetallatomen die Zusammensetzung einfacher Moleküle und deren chemischer Formeln ab.
  • 6stellen mithilfe von vorgegebenen Ionen und ihrer Ladung das Zahlenverhältnis der Ionen in binären Salzen dar.
  • 7untersuchen anhand experimenteller Befunde ausgewählte Eigenschaften von Metallen, molekular aufgebauten Stoffen und Salzen und erklären diese mithilfe von Modellen.
Chemische Reaktion
14 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wenden das Daltonsche Atommodell an, um Stoffänderungen als Umgruppierung von Atomen zu erklären.
  • 2ermitteln bei der Analyse von Wasser experimentell die Volumenverhältnisse der entstehenden Gase und bestätigen damit die Molekülformel von Wasser.
  • 3interpretieren Experimente zur Massenerhaltung bei Molekülreaktionen und bestätigen dadurch die Daltonsche Atomhypothese.
  • 4nutzen die chemische Formelsprache, um Synthese und Analyse zu beschreiben.
  • 5teilen Reinstoffe in Elemente und Verbindungen ein und grenzen diese von Gemischen ab.
  • 6beschreiben den Stoff- und Energieumsatz als typische Merkmale von chemischen Reaktionen und grenzen so chemische von physikalischen Vorgängen ab.
  • 7führen Experimente durch, um die Eigenschaften von Katalysatoren zu ermitteln.
  • 8klassifizieren auftretende Energieänderungen und stellen sie grafisch dar, auch unter Berücksichtigung von katalysierten Reaktionen.
  • 9berechnen aus der absoluten Masse von Atomen und Molekülen deren molare Massen.
  • 10berechnen anhand von Größengleichungen Stoffumsätze bei einfachen Molekülreaktionen.
  • 11bewerten verschiedene Faktoren, die den Ablauf einer Verbrennungsreaktion beeinflussen.
  • 12vergleichen die Kohlenstoffdioxidbilanz bei der Verbrennung verschiedener Brennstoffe, um die Verwendung verschiedener Energieträger bezüglich Umweltbelastung und Nachhaltigkeit zu bewerten.
  • 13begründen die Notwendigkeit und die Bedeutung von Abgaskatalysatoren und Partikelfiltern.
  • 14ermitteln aus experimentellen Befunden die Kennzeichen von besonderen Verbrennungserscheinungen und leiten vorbeugende Maßnahmen gegen Explosionen ab.
Atombau und Periodensystem der Elemente
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1deuten die Befunde des Rutherfordschen Streuversuchs und leiten daraus das Kern-Hülle-Modell ab.
  • 2leiten aus experimentellen Befunden das Energiestufenmodell ab.
  • 3vergleichen die Aussagen verschiedener Modelldarstellungen zum Atombau und beschreiben die Modellgrenzen.
  • 4setzen Aussagen der Modelle in Beziehung zu Ordnungsprinzipien des Periodensystems.
  • 5nutzen das Periodensystem zur Ermittlung der Elektronenanzahl, der Protonenzahl sowie der Neutronenzahl von Atomen und der Ionenladungszahl.
  • 6ordnen die Elektronen der Energiestufen den entsprechenden Kugelwolken zu.
  • 7beschreiben das Auftreten von verschiedenen Massen bei Atomen desselben Elements mithilfe der Isotopie und erklären damit nicht ganzzahlige molare Massen.

Jahrgangsstufe 9

Wie Chemiker denken und arbeiten
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien ab.
  • 2führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch, protokollieren überwiegend selbständig und werten die Versuchsergebnisse aus.
  • 3setzen grundlegende Arbeitstechniken bei der Durchführung einfacher selbst geplanter oder komplexer angeleiteter Experimente ein.
  • 4beschreiben chemische Reaktionen durch Formelgleichungen sowie durch Teilgleichungen in Elektronenschreibweise und mithilfe von Strukturformeln.
  • 5beschreiben Aufgaben und Anwendungsbereiche der Chemie und diskutieren deren Bedeutung für die Gesellschaft.
  • 6entwickeln eigenständig einfache Fragestellungen, die mithilfe chemischer Kenntnisse und Untersuchungsmethoden zu überprüfen sind.
  • 7nutzen Modellvorstellungen, um Wechselwirkungen zwischen Ionen und polaren bzw. unpolaren Molekülen zu beschreiben.
  • 8wenden die Fachsprache an, um komplexe chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben.
  • 9beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Molekülen verschiedener homologer Reihen und den daraus resultierenden Eigenschaften.
  • 10dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit selbständig.
  • 11vergleichen Pro- und Contra-Argumente zu gesellschaftsrelevanten Aussagen, um kritisch Stellung zu beziehen.
Chemische Bindung
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben den Aufbau der Metalle anhand des Elektronengasmodells und leiten daraus Aussagen zur elektrischen Leitfähigkeit ab.
  • 2erklären das Entstehen von Molekülen mit der Durchdringung von Kugelwolken und der Ausbildung gemeinsamer Elektronenpaare.
  • 3leiten unter Anwendung des Elektronenpaarabstoßungsmodells den räumlichen Bau von einfachen Molekülen ab und zeichnen die entsprechenden Valenzstrichformeln.
  • 4verwenden die Elektronegativität zur Erklärung der polarisierten Atombindung und entscheiden, ob ein Molekül ein Dipolmolekül ist.
  • 5verwenden die aus dem Bau des Wassermoleküls resultierenden Eigenschaften, um die Besonderheiten des Wassers zu erklären.
  • 6leiten aus der Summenformel mögliche Strukturformeln von Kohlenwasserstoffmolekülen ab und benennen diese Verbindungen systematisch.
  • 7leiten aus der Struktur verzweigter und unverzweigter Kohlenwasserstoffmoleküle die Stärke der entsprechenden Wechselwirkungen ab und folgern die Eigenschaften der Stoffe.
  • 8klassifizieren ausgewählte organische Verbindungen anhand der funktionellen Gruppen ihrer Moleküle.
  • 9unterscheiden organische Stoffklassen anhand von Nachweisreaktionen der funktionellen Gruppen.
  • 10ermitteln die unterschiedlichen Eigenschaften von Molekülen organischer Verbindungsklassen und erklären diese mit deren unterschiedlichen Strukturen und Wechselwirkungen.
Donator-Akzeptor-Konzept – Elektronenübergänge
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben die experimentelle Herstellung einer Ionenverbindung und erläutern die Ionenbildung mithilfe des Donator-Akzeptor-Konzepts als Elektronenübergang.
  • 2formulieren Redoxvorgänge unter Verwendung von Oxidationszahlen mit zwei Teilgleichungen und einer Gesamtgleichung.
  • 3erklären den exothermen Verlauf der Ionengitterbildung mithilfe der Gitterenergie.
  • 4leiten aus Ionenladungen die Verhältnisformeln von binären Salzen ab.
  • 5beschreiben das Schmelzen und Lösen von Salzen als Vorgänge, bei denen die Gitterenergie überwunden werden muss.
  • 6verwenden die Gitter- sowie die Hydratationsenergie, um den energetischen Verlauf von Lösungsvorgängen von Salzen in Wasser zu erklären.
Redoxanwendungen
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1leiten mithilfe von Experimenten die Reversibilität der Redoxreaktionen ab und bewerten Alltagsformulierungen wie „volle und leere Batterie".
  • 2führen Experimente zur Reaktion von Metallen mit Metallsalzlösungen durch, leiten daraus den Begriff elektrochemische Korrosion ab und formulieren die Redox-Gleichungen.
  • 3leiten die Redoxreihe der Metallatome und Metallionen in Schülerexperimenten ab und benutzen diese, um Korrosionsreaktionen zu deuten.
  • 4beschreiben Anwendungsmöglichkeiten der Elektrolyse und führen den Prozess des Galvanisierens im Experiment durch.
  • 5führen Experimente zur Wasserstoff/Sauerstoff-Brennstoffzelle durch, um die Umwandlung von chemischer in elektrische Energie zu erklären.
  • 6diskutieren den Einsatz von regenerativ gewonnenen Energieträgern in Brennstoffzellen, um den ökologischen Nutzen zu bewerten.
Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nennen und beschreiben wichtige saure und alkalische Lösungen des Alltags mit ihren typischen Eigenschaften sowie deren Gefährdungspotenzial.
  • 2charakterisieren saure, neutrale und alkalische Lösungen, indem sie Indikatoren und die pH-Skala verwenden.
  • 3leiten aus experimentellen Befunden die Protonenübergänge ab und erklären das Säure/Base-Konzept nach Brönsted.
  • 4grenzen die Stoff- und die Teilchenebene voneinander ab, indem sie die Begriffe Säure und Base zur Beschreibung von Teilchen, saure und alkalische Lösungen zur Beschreibung von Stoffgemischen verwenden.
  • 5beschreiben Protolysereaktionen wichtiger organischer und anorganischer Säuren und benennen deren Säurerestionen.
  • 6untersuchen experimentell die Eigenschaften wichtiger Carbonsäuren und recherchieren deren Vorkommen und Verwendung.
  • 7untersuchen experimentell die Reaktionen von Metall- und Nichtmetalloxiden sowie von Alkalimetallen mit Wasser und erklären die Entstehung bedeutsamer saurer und alkalischer Lösungen.

Jahrgangsstufe 9

Wie Chemiker denken und arbeiten
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien ab.
  • 2führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch und protokollieren angeleitet die Beobachtungen.
  • 3setzen grundlegende Arbeitstechniken bei der Durchführung einfacher angeleiteter Experimente ein.
  • 4beschreiben bei chemischen Vorgängen beobachtbare Stoff- und Energieänderungen und deuten diese auf der Teilchenebene.
  • 5beschreiben einfache chemische Reaktionen qualitativ durch Wortgleichungen und quantitativ durch Formelgleichungen, auch mithilfe von Strukturformeln.
  • 6beschreiben Aufgaben und Anwendungsbereiche der Chemie und diskutieren deren Bedeutung für die Gesellschaft.
  • 7beschreiben mithilfe verschiedener Modelle den Aufbau der Materie und beurteilen deren Eignung zur Erklärung von chemischen Phänomenen.
  • 8wenden die Fachsprache an, um chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben.
  • 9beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Molekülen verschiedener homologer Reihen.
  • 10dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit sachgerecht und adressatenbezogen.
Stoffe und ihre Eigenschaften
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1untersuchen Eigenschaften von Stoffen anhand von Sinneseindrücken und erläutern die Grenzen dieser Untersuchungsmethode.
  • 2ermitteln im Experiment ausgewählte Kenngrößen, um Stoffe exakter zu beschreiben und zu unterscheiden.
  • 3weisen die Gase Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid mit einfachen Reaktionen sowie Wasser mit einem Nachweisreagenz nach.
  • 4unterscheiden anhand von konstanten und veränderbaren Stoffeigenschaften Reinstoffe von Gemischen.
  • 5wenden das Teilchenmodell zur Erklärung von Stoffeigenschaften und physikalischen Vorgängen an.
  • 6trennen Stoffgemische mithilfe von physikalischen Trennverfahren unter Ausnutzung von bekannten Stoffeigenschaften.
Aufbau der Materie
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verwenden das Daltonsche Atommodell, um verschiedene Atomsorten zu unterscheiden.
  • 2unterscheiden den Aufbau von Stoffen anhand der Grundbausteine in Salze, molekulare Verbindungen und Metalle.
  • 3nutzen Modelle, um den Aufbau von Metallgittern, Molekülen und Ionengittern zu erklären.
  • 4leiten mithilfe der Bindigkeit die Zusammensetzung einfacher Moleküle und deren chemischer Formeln ab.
  • 5stellen mithilfe von Ionen und ihrer Ladung das Zahlenverhältnis der Ionen in binären Salzen dar.
  • 6erklären anhand von Modellen ausgewählte Eigenschaften von Metallen, molekular aufgebauten Stoffen und Salzen.
Chemische Reaktion
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wenden das Daltonsche Atommodell an, um Stoffänderungen als Umgruppierung von Atomen zu erklären.
  • 2ermitteln bei der Analyse von Wasser experimentell die Volumenverhältnisse der entstehenden Gase.
  • 3interpretieren Experimente zur Massenerhaltung bei Molekülreaktionen.
  • 4nutzen die chemische Formelsprache, um Synthese und Analyse zu beschreiben.
  • 5beschreiben den Stoff- und Energieumsatz als typische Merkmale von chemischen Reaktionen.
  • 6klassifizieren auftretende Energieänderungen und stellen sie grafisch dar.
  • 7berechnen aus der absoluten Masse von Atomen und Molekülen deren molare Massen.
  • 8berechnen anhand von Größengleichungen Stoffumsätze bei einfachen Molekülreaktionen.
  • 9vergleichen die Kohlenstoffdioxidbilanz bei der Verbrennung verschiedener Brennstoffe und bewerten die Verwendung verschiedener Energieträger.
Atombau und Periodensystem der Elemente
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1deuten die Befunde des Rutherfordschen Streuversuchs und leiten daraus das Kern-Hülle-Modell ab.
  • 2leiten aus experimentellen Befunden das Energiestufenmodell ab.
  • 3setzen Aussagen der Modelle in Beziehung zu Ordnungsprinzipien des Periodensystems.
  • 4nutzen das Periodensystem zur Ermittlung der Elektronenanzahl, der Protonenzahl sowie der Neutronenzahl von Atomen und der Ionenladungszahl.
  • 5ordnen die Elektronen der Energiestufen den entsprechenden Kugelwolken zu.
Chemische Bindung
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben den Aufbau der Metalle anhand des Elektronengasmodells und leiten daraus Aussagen zur elektrischen Leitfähigkeit ab.
  • 2erklären das Entstehen von Molekülen mit der Durchdringung von Kugelwolken und der Ausbildung gemeinsamer Elektronenpaare.
  • 3leiten unter Anwendung des Elektronenpaarabstoßungsmodells den räumlichen Bau von einfachen Molekülen ab.
  • 4verwenden die Elektronegativität zur Erklärung der polarisierten Atombindung und entscheiden, ob ein Molekül ein Dipolmolekül ist.
  • 5verwenden die Eigenschaften des Wassermoleküls, um die Besonderheiten des Wassers zu erklären.
  • 6leiten aus der Summenformel mögliche Strukturformeln von Kohlenwasserstoffmolekülen ab und benennen diese systematisch.
  • 7leiten aus der Struktur der Kohlenwasserstoffmoleküle die Stärke der Wechselwirkungen und die Eigenschaften der Stoffe ab.
  • 8klassifizieren ausgewählte organische Verbindungen anhand der funktionellen Gruppen.
  • 9ermitteln die unterschiedlichen Eigenschaften von Molekülen organischer Verbindungsklassen und erklären diese mit deren Strukturen und Wechselwirkungen.

Jahrgangsstufe 10

Wie Chemiker denken und arbeiten
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien ab.
  • 2nutzen Modellvorstellungen, um intra- und intermolekulare Wechselwirkungen bei Makromolekülen zu beschreiben.
  • 3wählen geeignete Modelle aus und nutzen Fachwissen aus anderen Fächern, um chemische Fragestellungen zu bearbeiten.
  • 4diskutieren und bewerten gesellschaftsrelevante Aussagen, um nachhaltig zu handeln.
  • 5beschreiben biochemische Grundbausteine in ihrer Bedeutung für Organismen.
Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1führen eine Titration einer sauren Lösung mit einer alkalischen Lösung durch und wenden das Säure/Base-Konzept auf Neutralisationsreaktionen an.
  • 2beschreiben eine Änderung des pH-Werts mit einer Zu- bzw. Abnahme der Oxoniumionen-Konzentration und bewerten deren Gefährdungspotenzial.
  • 3führen qualitative experimentelle Untersuchungen des Verhaltens von sauren Lösungen gegenüber Carbonaten und unedlen Metallen durch.
Herkunft organischer Verbindungen – fossile Rohstoffe
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1führen qualitative Experimente durch, um Kohlenstoff als Grundbaustein organischer Verbindungen nachzuweisen.
  • 2deuten den Energiegehalt ausgewählter organischer Stoffe, um die Bedeutung der durch die Fotosynthese gebildeten Biomasse als Energieträger zu beschreiben.
  • 3nutzen Informationsquellen, um Aufbau, Entstehung und Verwendung der fossilen Rohstoffe Erdöl, Kohle und Erdgas zu beschreiben.
  • 4diskutieren und bewerten ökologische, ökonomische und ethische Aspekte der Nutzung fossiler und nachwachsender Rohstoffe.
Grundlegende Reaktionen organischer Verbindungen
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären den Ablauf der Bromwasserprobe als Additionsreaktion und beschreiben den Reaktionsmechanismus mithilfe von Strukturformelgleichungen.
  • 2erklären anhand der Substitution von Alkanen mit Halogenen den Reaktionsmechanismus einer Radikal-Kettenreaktion.
  • 3erklären die Reaktion von Alkoholen zu Alkanalen, Alkansäuren und Alkanonen mithilfe von Oxidationszahlen als Redoxreaktionen.
  • 4leiten aus experimentellen Beobachtungen die Bildung von Estern aus Alkanolen und Alkansäuren in einer Kondensationsreaktion ab und begründen Stoffeigenschaften der Ester.
  • 5nutzen ein einfaches Strukturmodell, um die Eigenschaften der Ester mit denen der Ausgangsstoffe zu vergleichen.
Biomoleküle
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1weisen die funktionellen Gruppen ausgewählter Aminosäuremoleküle experimentell nach und beschreiben deren Struktur.
  • 2wenden den Reaktionstyp der Kondensation an, um den Aufbau von Peptid- und Proteinmolekülen darzustellen und weisen Proteine experimentell nach.
  • 3untersuchen experimentell die denaturierende Wirkung verschiedener Einflüsse auf Proteine, um deren gefährliche Wirkung auf den Menschen abzuschätzen.
  • 4unterscheiden mithilfe geeigneter Nachweisreaktionen Glucose von Fructose und beschreiben den Aufbau von Polysacchariden.
  • 5beschreiben den Bau eines exemplarischen Fettmoleküls als Trifettsäureglycerinester und erläutern die Bedeutung von Fetten als Nahrungsmittel und nachwachsender Rohstoff.
Moderne Werkstoffe – Kunststoffe
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wenden die Reaktionstypen der Polykondensation und der radikalischen Polymerisation an, um die Bildung von Polymeren mithilfe von Strukturformeln zu beschreiben.
  • 2beschreiben die Herstellung von Silikonen, um die Strukturformeln der Silikone abzuleiten.
  • 3ermitteln experimentell typische Eigenschaften von Silikonen und Kunststoffen und schätzen Möglichkeiten und Grenzen ihrer Anwendung ab.
  • 4klassifizieren verschiedene Kunststoffe und Silikone nach ihrer Vernetzungsstruktur in Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere.
  • 5ermitteln aus Rohstoffquellen und Herstellungsverfahren eines biogenen Kunststoffs eine vereinfachte Ökobilanz, um sie mit der eines Kunststoffs auf Erdölbasis zu vergleichen.
  • 6recherchieren Umweltprobleme in Bezug auf Kunststoffabfälle und leiten daraus die Notwendigkeit geeigneter Verwertungsmöglichkeiten her.

Jahrgangsstufe 10

Wie Chemiker denken und arbeiten
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1kennen die Bedeutung der Gefahrstoffkennzeichnung und leiten daraus Maßnahmen zum sicherheitsgerechten Umgang mit Chemikalien ab.
  • 2führen Experimente unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch, protokollieren überwiegend selbständig und werten die Versuchsergebnisse aus.
  • 3beschreiben chemische Reaktionen durch Formelgleichungen sowie durch Teilgleichungen in Elektronenschreibweise.
  • 4entwickeln eigenständig einfache Fragestellungen, die mithilfe chemischer Kenntnisse und Untersuchungsmethoden zu überprüfen sind.
  • 5nutzen Modellvorstellungen, um Wechselwirkungen zwischen Ionen und polaren bzw. unpolaren Molekülen zu beschreiben.
  • 6wenden die Fachsprache an, um komplexe chemische Sachverhalte exakt zu beschreiben.
  • 7diskutieren und bewerten gesellschaftsrelevante Aussagen, um nachhaltig zu handeln.
Donator-Akzeptor-Konzept – Elektronenübergänge
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben die experimentelle Herstellung einer Ionenverbindung und erläutern die Ionenbildung als Elektronenübergang.
  • 2formulieren Redoxvorgänge unter Verwendung von Oxidationszahlen mit Teilgleichungen und Gesamtgleichung.
  • 3erklären den exothermen Verlauf der Ionengitterbildung mithilfe der Gitterenergie.
  • 4leiten aus Ionenladungen die Verhältnisformeln von binären Salzen ab.
  • 5erklären den Unterschied zwischen einer Molekülformel und der Verhältnisformel einer Ionenverbindung.
  • 6beschreiben das Schmelzen und Lösen von Salzen als Vorgänge, bei denen die Gitterenergie überwunden werden muss.
  • 7beschreiben das Ausbilden einer Hydrathülle, um die Löslichkeit von Salzen in Wasser zu erklären.
Donator-Akzeptor-Konzept – Protonenübergänge
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nennen und beschreiben wichtige saure und alkalische Lösungen des Alltags mit ihren typischen Eigenschaften.
  • 2charakterisieren saure, neutrale und alkalische Lösungen, indem sie Indikatoren und die pH-Skala verwenden.
  • 3leiten aus experimentellen Befunden die Protonenübergänge ab und erklären das Säure/Base-Konzept nach Brönsted.
  • 4grenzen die Stoff- und Teilchenebene voneinander ab, indem sie die Begriffe Säure/Base und saure/alkalische Lösungen korrekt verwenden.
  • 5beschreiben Protolysereaktionen wichtiger Säuren und benennen deren Säurerestionen.
  • 6wenden das Säure/Base-Konzept auf Neutralisationsreaktionen an.
  • 7führen qualitative Untersuchungen des Verhaltens von sauren Lösungen gegenüber Carbonaten und unedlen Metallen durch.
Herkunft organischer Verbindungen – fossile Rohstoffe
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1führen qualitative Experimente durch, um Kohlenstoff als Grundbaustein organischer Verbindungen nachzuweisen.
  • 2deuten den Energiegehalt ausgewählter organischer Stoffe, um die Bedeutung der Biomasse als Energieträger zu beschreiben.
  • 3nutzen Informationsquellen, um Aufbau, Entstehung und Verwendung der fossilen Rohstoffe zu beschreiben.
  • 4diskutieren und bewerten ökologische, ökonomische und ethische Aspekte der Nutzung fossiler und nachwachsender Rohstoffe.
Grundlegende Reaktionen organischer Verbindungen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären den Ablauf der Bromwasserprobe als Additionsreaktion und beschreiben die Addition anhand von Strukturformelgleichungen.
  • 2erklären die Reaktion von Alkanolen zu Alkanalen und Alkansäuren mithilfe von Oxidationszahlen als Redoxreaktion.
  • 3leiten aus experimentellen Beobachtungen die Bildung von Estern aus Alkanolen und Alkansäuren in einer Kondensationsreaktion ab.
  • 4nutzen ein einfaches Strukturmodell, um die Eigenschaften der Ester mit denen der Ausgangsstoffe zu vergleichen.
Wahlbereich
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1leiten mithilfe von Experimenten die Reversibilität der Redoxreaktionen ab und bewerten Alltagsformulierungen zu Batterien und Akkus.
  • 2weisen die funktionellen Gruppen ausgewählter Aminosäuremoleküle experimentell nach und beschreiben den Aufbau von Proteinmolekülen.
  • 3unterscheiden mithilfe geeigneter Nachweisreaktionen Glucose von Fructose und beschreiben den Aufbau von Polysacchariden.
  • 4beschreiben den Bau von Fettmolekülen und erläutern deren Bedeutung als Nahrungsmittel und nachwachsender Rohstoff.
  • 5wenden die Reaktionstypen der Polykondensation und der radikalischen Polymerisation an, um die Bildung von Polymeren zu beschreiben.
  • 6recherchieren Umweltprobleme in Bezug auf Kunststoffabfälle und leiten daraus die Notwendigkeit geeigneter Verwertungsmöglichkeiten her.
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Häufige Fragen

Lehrplan Chemie – Realschule Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Chemie für Realschule in Bayern?+

Der Lehrplan Chemie am Realschule in Bayern umfasst 193 Kompetenzen, gegliedert in 28 Lernbereiche über 5 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Chemie am Realschule in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Wie Chemiker denken und arbeiten, Stoffe und ihre Eigenschaften, Aufbau der Materie, Chemische Reaktion, Atombau und Periodensystem der Elemente, Wie Chemiker denken und arbeiten, Chemische Bindung, Donator-Akzeptor-Konzept – Elektronenübergänge und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Chemie passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Chemie aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Chemie am Realschule in Bayern.