Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Biologie als Lehre von den lebenden Systemen
- Angepasstheit der Wirbeltiere an Lebensweise und
- Die Entwicklung des Menschen in der Pubertät
- Samenpflanzen und ihre Entwicklung beschreiben
- Zelluläre Strukturen von Organismen und zelluläre
- Mikroorganismen und ihre Bedeutung für den
- Angepasstheit von wirbellosen Tieren an Lebensweise
- System und Systemebenen am Beispiel des Menschen
- System und Systemebenen am Beispiel von
- Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt
- Wechselwirkungen zwischen Organismen
- Vererbungsvorgänge als Merkmal des Lebens
- Biologische Phänomene auf der Grundlage der
- Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informations- (Grundlegendes Anforderungsniveau)
- Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität (Grundlegendes Anforderungsniveau)
- Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und (Grundlegendes Anforderungsniveau)
- Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – (Grundlegendes Anforderungsniveau)
- Von der Zelle zum Organismus I – Strukturund (Erhöhtes Anforderungsniveau)
- Vom Reiz zur Reaktion – Prozesse der Informations- (Erhöhtes Anforderungsniveau)
- Von der DNA zum Merkmal – Konstanz und Variabilität (Erhöhtes Anforderungsniveau)
- Von der Zelle zum Organismus II – Strukturund (Erhöhtes Anforderungsniveau)
- Vom Umweltfaktor zum Ökosystem – Variabilität und (Erhöhtes Anforderungsniveau)
- Von der Entstehung des Lebens zur Biodiversität – (Erhöhtes Anforderungsniveau)
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 5–6
- 1allgemeine Merkmale von Lebewesen beschreiben und erläutern sowie die Biologie als Wissenschaft von lebenden Systemen darstellen
- 2Beobachtungsergebnisse zu Merkmalen von Lebewesen nach Anleitung veranschaulichen, dokumentieren und präsentieren
- 3Merkmale von Lebewesen mithilfe von Modellen, Naturobjekten und digitalen Medien beobachten, vergleichen und ordnen
- 4nach festgelegten Kriterien zu Problemen bei der artund verhaltensgerechten Haltung von Tieren Stellung nehmen und Handlungsoptionen abwägen
- 5Lebewesen mithilfe von gemeinsamen und unterschiedlichen Baumerkmalen ordnen
- 6auf der Grundlage von Lupenbeobachtungen spezifische Merkmale von Lebewesen ermitteln
- 7Informationen zur Bedeutung von Hausund Nutztieren sowie zu deren artund verhaltensgerechter Haltung aus verschiedenen Medien entnehmen und auf Lebewesen aus dem eigenen Erfahrungsbereich beziehen
- 8nachhaltige Konsumund Produktionsmuster in Bezug auf die Nahrungsmittel diskutieren
- 9Bedeutung biologischer Erkenntnisse für die artund verhaltensgerechte Haltung von Tieren im eigenen Lebensbereich ableiten
- 1den Bau von Wirbeltieren unter dem Aspekt der Angepasstheit an Lebensweise und Lebensraum exemplarisch erläutern und vergleichen
- 2SE einfache Modellexperimente zum Zusammenhang von Bau, Lebensweise und Lebensraum nach Anleitung durchführen und unter Anwendung der Fachsprache auswerten
- 3Informationen zu ausgewählten Lebewesen nach vorgegebenen Kriterien aus verschiedenen Medien entnehmen und als Steckbrief unter Anwendung der Fachsprache präsentieren
- 4zu Eingriffen des Menschen in die Lebensräume von Wirbeltieren unter dem Aspekt des Naturschutzes begründet Stellung nehmen
- 5auf der Grundlage von Kenntnissen zu typischen Merkmalen von Wirbeltieren deren Zuordnung zu Wirbeltierklassen ableiten
- 6auf der Grundlage von Lupenbeobachtungen Körperbedeckungen von Wirbeltieren unter verschiedenen Aspekten vergleichend analysieren
- 7Informationen aus Diagrammen entnehmen
- 8Methoden der Erkenntnisgewinnung unter ethischen Aspekten bewerten
- 9Fortpflanzung und Entwicklung von zwei Wirbeltierklassen beschreiben und vergleichen
- 10Nahrungsbeziehungen in Form von Nahrungsketten darstellen
- 11SE zur Bedeutung der Körperbedeckung für die Körpertemperatur Vermutungen anstellen und diese im Modellexperiment überprüfen
- 12stammesgeschichtliche Entwicklung und Verwandtschaft zwischen zwei Wirbeltierklassen exemplarisch ableiten
- 13SE das Sezieren eines Naturobjektes (z. B. Hühnerei) unter Anleitung durchführen und dokumentieren sowie Strukturund Funktionszusammenhänge am realen Objekt ableiten
- 14CS das Sezieren eines Naturobjektes am Computer simuliert durchführen und Strukturund Funktionszusammenhänge bei Wirbeltieren ableiten
- 15EXK Bau und Lebensweise unterschiedlicher Wirbeltiere beobachten und nach Vorgaben dokumentieren
- 1biologische Veränderungen während der Pubertät darstellen
- 2Darstellungen in den digitalen Medien im Hinblick auf sexuelle Aspekte und Rollenbilder beurteilen
- 3Bau und Funktion der äußeren und inneren Geschlechtsorgane beschreiben sowie Maßnahmen der Hygiene ableiten
- 4anhand eines Menstruationskalenders den Verlauf des weiblichen Zyklus ableiten
- 5Ablauf der Eireifung und Menstruation beschreiben
- 6Möglichkeiten der Prävention vor sexuellem Missbrauch reflektieren und mit Alltagssituationen in Beziehung setzen (z. B. Verhalten in Gefahrensituationen)
- 7sexuelle Selbstbestimmung in unterschiedlichen Situationen reflektieren und begründet Stellung nehmen
- 1Bau, Stoffwechsel und Entwicklung sowie Wachstumsund Entwicklungsbedingungen von Samenpflanzen beschreiben
- 2SE einfache Experimente zum Erkennen der Keimungsund protokollieren
- 3Protokollschema zur Dokumentation von Experimenten anwenden
- 4Nachhaltigkeit von Maßnahmen zur Ertragssicherung für Nahrungsmittelproduktion sowie für nachwachsende Rohstoffe bewerten
- 5geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung unter Verwendung der Fachsprache beschreiben und vergleichen
- 6Zusammenhänge von Blütenbau und Bestäubung ableiten
- 7Informationen aus Schemata entnehmen und auswerten
- 8Zusammenhang zwischen Anbau von Kulturpflanzen und Veränderung der Lebensräume von Tieren reflektieren
- 9Bedeutungen von Kulturpflanzen für die menschliche Ernährung sowie als nachwachsende Rohstoffe erläutern und auf Speicherstoffe zurückführen
- 10SE den Nachweis von Stärke und Fett als Speicherstoffe der Samenpflanzen unter Anleitung durchführen und protokollieren
- 11Bedeutung der Insekten für verschiedene Pflanzen diskutieren
- 12Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie deren Auswirkungen im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft beurteilen
- 13biologische Fachsprache, Begriffe aus der Landund Forstwirtschaft sowie der Alltagssprache untereinander in Beziehung setzen
- 14Pflanzen anhand charakteristischer Merkmale unter Nutzung digitaler Medien identifizieren und einordnen
- 15Dokumentation eigener Beobachtungen zum Bau und zur Entwicklung von Samenpflanzen nach Vorgaben erstellen und präsentieren
- 16SE Pflanzenorgane sezieren und Lupenbeobachtungen durchführen sowie dokumentieren
Jahrgangsstufen 7–8
- 1das System Zelle mit spezifischer Struktur und Funktion als Grundbaustein des Systems Organismus beschreiben
- 2ein Lichtmikroskop zur Beobachtung zellulärer Strukturen in Frischund Dauerpräparaten handhaben
- 3die Zelle als System und Baustein von Organismen modellhaft darstellen
- 4Bedeutung von Einzellern in verschiedenen Lebensräumen kriteriengeleitet beurteilen und bewerten
- 5Ernährungsweisen von Organismen aus dem Bau der Zellen ableiten
- 6MIK Pflanzenund Tierzellen sowie Einzeller mikroskopieren, zeichnerisch darstellen und vergleichen
- 7zelluläre Phänomene als Schemata und Diagramme darstellen
- 8Bedeutung der Zellteilungsprozesse für das Wachstum sowie für die geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung erläutern
- 9MIK einfache Frischpräparate einschließlich Kernfärbung anfertigen, mikroskopieren und zeichnerisch darstellen
- 10zu gesellschaftsoder alltagsrelevanten biologischen Themen nach vorgegebenen Kriterien angeleitete Internetrecherche durchführen und multimediale Präsentationen erstellen (z. B. Bedeutung von Algen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten)
- 11MIK Bau und Bewegung von Einzellern eines Heuaufgusses mikroskopieren
- 12Entwicklung vom Einzeller zum Vielzeller unter evolutionärem Aspekt beschreiben
- 13Strukturund Funktionszusammenhänge von Einzellern mit einzelnen Zellen der Vielzeller kriteriengeleitet vergleichen
- 14Möglichkeiten und Grenzen technischer Geräte (z. B. Mikroskop) sowie experimenteller Ansätze (z. B. Zellkulturen) zur Erkenntnisgewinnung reflektieren
- 1Aufbau, Ernährungsweisen und Vermehrung von Bakterienund Hefezellen darstellen und deren Angepasstheit ableiten
- 2Maßnahmen zum Schutz vor Infektionserkrankungen begründet ableiten
- 3Wachstum von Bakterienund Hefekulturen anhand von Materialien grafisch darstellen und auswerten
- 4Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung des bakteriellen Stoffwechsels im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Perspektive bewerten (z. B. Veredelung von Nahrungsmitteln, Abfallbeseitigung, nachhaltige Abfallvermeidung)
- 5Bedeutung der Bakterien in der Natur bei der Zersetzung abgestorbener Organismen erläutern
- 6SE zur alkoholischen Gärung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bedingungen planen, durchführen und protokollieren
- 7zu gesellschaftsoder alltagsrelevanten biologischen Themen nach vorgegebenen Kriterien selbstständig und kritisch Internetrecherche durchführen und digitale Präsentationen erstellen (z. B. Bedeutung von Bakterien unter ausgewählten ökologischen und ökonomischen Aspekten)
- 8Maßnahmen zur Abfallbeseitigung, Mülltrennung und -vermeidung bewerten sowie eigenes Verhalten reflektieren
- 9exemplarisch die Bedeutung der Bakterien und Hefepilze für den Menschen sowie zur biotechnologischen Herstellung von Nahrungsmitteln und als Erreger von Infektionskrankheiten erläutern
- 10SE oder LDE eine Langzeituntersuchung zum biologischen Abbau unterschiedlicher Stoffe planen, durchführen und protokollieren sowie Maßnahmen zur Abfallbeseitigung ableiten
- 11exemplarisch biotechnologische Anwendungen von Bakterien und Hefepilzen anhand von Materialien beschreiben
- 12Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion diskutieren und Folgen der Resistenzbildung reflektieren
- 13Baumerkmale von Hefepilzen und Bakterien vergleichen
- 14Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln erklären
- 15alkoholische Gärung als anaeroben Prozess zum Stoffabbau mediengestützt erläutern und Bedingungen ableiten
- 1Biodiversität von wirbellosen Tieren als Folge der Anpassung an Lebensweise und Lebensraum erklären
- 2SE einfache Experimente zum Verhalten von wirbellosen Tieren nach Anleitung durchführen, protokollieren und auswerten
- 3grafische Darstellungen zu Lebensmerkmalen von wirbellosen Tieren materialgestützt erstellen und auswerten
- 4Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung und weitere Beeinflussungen der Nahrungsbeziehungen bewerten
- 5auf der Grundlage charakteristischer Merkmale exemplarisch die Zuordnung wirbelloser Tiere zu systematischen Gruppen ableiten
- 6MIK Baumerkmale von Insekten mikroskopieren sowie Strukturund Funktionszusammenhänge ableiten
- 7Internetrecherche zur Bedeutung von Insekten für den Menschen durchführen und die Ergebnisse digital präsentieren
- 8kurzund langfristige, lokale und globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen auf Lebensräume von wirbellosen Tieren in Hinblick auf den Erhalt der Biodiversität reflektieren
- 9Bau, Lebensweise und -raum sowie Angepasstheit ausgewählter Wirbelloser beschreiben und Bedeutung für Menschen ableiten
- 10Wirbellose untereinander und mit Wirbeltieren kriteriengeleitet vergleichen
- 11mediengestützt Informationen zu wirbellosen Tieren unter Beachtung des Naturschutzes als Steckbrief zusammenfassen und präsentieren
- 12Alltagssprache und Fachsprache in Beziehung setzen
- 13EXK Bau und Lebensweise unterschiedlicher wirbelloser Tiere beobachten und dokumentieren
- 14exemplarisch Nahrungsbeziehungen mit wirbellosen Tieren erläutern
- 15Fortpflanzung und Entwicklung von Insekten beschreiben sowie die Abhängigkeit der Populationsentwicklung von Umweltfaktoren begründen
- 1anhand von Medien und unter Nutzung digitaler Werkzeuge Organsysteme sowie deren Aufbau aus Organen, Geweben und Zellen analysieren
- 2Zusammenhänge von Lebensführung, Gesunderhaltung der Organe und Organsysteme und Leistungsfähigkeit exemplarisch diskutieren
- 3Zelle, Gewebe, Organe und Organsysteme des Menschen als System erläutern und als unterschiedliche Systemebenen charakterisieren, dabei Strukturund Funktionszusammenhänge exemplarisch auch unter Nutzung von Modellen darstellen
- 4Stoffund Energiewechselvorgänge unter Berücksichtigung der Wechselwirkung der entsprechenden Organsysteme erläutern und die Bedeutung für die Leistungsfähigkeit ableiten
- 5MIK Gewebe des Menschen mikroskopieren
- 6Nutzung digitaler Werkzeuge und Medien zur Gesunderhaltung diskutieren
- 7Zusammensetzung der Nahrung erläutern und Möglichkeiten einer ausgewogenen Ernährung begründen
- 8Wechselwirkung von Umwelteinflüssen und Organaktivität schematisch darstellen
- 9SE Nährstoffnachweise durchführen und protokollieren
- 10Möglichkeiten unterschiedlicher Ernährung diskutieren
- 11SE hypothesengeleitete Experimente bezüglich des Vermögens des Menschen zur adäquaten Reaktion auf stoffwechselphysiologische Anforderungen unter Anleitung planen, durchführen und auswerten
- 12Energiebereitstellung durch Zellatmung als Grundlage der Muskeltätigkeit beschreiben
- 13Zusammenwirken von Bestandteilen des Abwehrsystems bei der Bekämpfung von Krankheitserregern exemplarisch darstellen und die Bedeutung der Immunisierung ableiten
- 14biologische Phänomene erklären und Alltagsvorstellungen dazu in Beziehung setzen (z. B. Immunisierung, Antibiotika)
- 15Fortpflanzung und Individualentwicklung des Menschen unter dem Einfluss innerer und äußerer Faktoren erläutern, z. B. hormonelle Steuerung des Menstruationszyklus
- 16Informationsmaterial zu Aspekten der Gesunderhaltung materialgestützt erstellen sowie adressatengerecht und multimedial präsentieren
- 17Internetrecherche zu ausgewählten Erkrankungen sowie deren Verbreitung und Häufigkeit durchführen und diese digital auswerten
- 18Zusammenhänge zwischen ungesunder Lebensweise und möglichen Erkrankungen bzw. Verminderung der Lebensqualität darstellen sowie Schlussfolgerungen für das eigene Handeln anhand von Kriterien ableiten
- 19Infektionsrisiken und Möglichkeiten der Immunisierung reflektieren
- 20sexuelles Verhalten des Menschen unter biologischen und ethischen Gesichtspunkten reflektieren (z. B. Schwangerschaftsverhütung und -abbruch, sexuelle Orientierungen, sexuell übertragbare Infektionen, Pornographie)
- 1Zelle, Gewebe, Organe von Samenpflanzen als System erläutern und als unterschiedliche Systemebenen charakterisieren
- 2SE hypothesengeleitete Experimente zum Wasserhaushalt planen, durchführen und auswerten
- 3Alltagsvorstellungen und biologische Erkenntnisse zur Fotosynthese in Beziehung setzen sowie chemische Zeichensprache anwenden
- 4Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde sowie kurzund langfristige, lokale und globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen reflektieren (z. B. Flächennutzung)
- 5Zusammenwirken der Gewebe und Organe von Pflanzen im Hinblick auf Stoffund Energiewechsel erläutern
- 6Modelle zur Osmose als Mittel der Erkenntnisgewinnung nutzen
- 7Daten zu Ernteerträgen in der Landwirtschaft in Wechselwirkung mit Umweltbedingungen unter Nutzung digitaler Medien auswerten
- 8Maßnahmen zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion beschreiben und aus ökonomischer sowie ökologischer Sicht bewerten
- 9MIK Pflanzengewebe und -organe präparieren, mikroskopieren und zeichnerisch darstellen sowie mit anderen Abbildungen vergleichen
- 10Veränderungen des Mikroklimas im Zusammenhang mit dem Stoffund Energiewechsel von Pflanzen reflektieren
- 11Fotosynthese als autotrophen Assimilationsprozess bei Samenpflanzen in Abhängigkeit von einzelnen Umweltfaktoren anhand einfacher Schemata beschreiben und als Voraussetzung für die Dissimilation ableiten
- 12Entdeckungsgeschichte der Fotosynthese anhand historischer Experimente reflektieren
- 13Wasserhaushalt der Samenpflanzen erklären und den Einfluss der Umweltfaktoren ableiten
- 14Bedeutung der Mineralsalze für die pflanzliche Stoffproduktion auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ableiten
- 15Bedeutung der Pflanzen in der Natur und für den Menschen erklären
Jahrgangsstufe 9
- 1Interaktion von Sinnesorganen und Gehirn des Menschen reflektieren
- 2Verhaltensäußerungen und Verhaltensangepasstheiten von Organismen unter Verwendung der Fachsprache dokumentieren
- 3unbedingte und bedingte Reflexe vergleichen
- 4Zusammenhang zwischen Reizbarkeit und entsprechenden Reaktionen von Organismen erläutern
- 5Nervensysteme bezüglich Bau, Funktion und Komplexität vergleichen
- 6MIK Strukturen des Zentralnervensystems (z. B. Rückenmark) mikroskopieren
- 7Regulationsvorgänge und Reiz-Reaktionsbeziehungen schematisch darstellen
- 8Risikofaktoren und Auswirkung von Süchten und Stress kriteriengeleitet bewerten
- 9Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit beurteilen und soziale Verantwortung exemplarisch ableiten
- 10Ergebnisse von Internetrecherchen zur Suchtproblematik auswählen, kritisch einordnen und multimedial auswerten
- 11SE hypothesengeleitete Experimente zu Funktionen der Sinnesorgane mit geringen Hilfen planen, durchführen und auswerten
- 12zentrale Stellung des menschlichen Gehirns bei der Informationsverarbeitung und deren Beeinträchtigung durch Suchtmittel erläutern
- 13Struktur und Funktion des Auges in Hinblick auf Reizaufnahme und Informationsverarbeitung erklären und mit einem anderen Sinnesorgan vergleichen
- 14SE oder LDE Hypothesen zu möglichen Reaktionen auf Umweltreize aufstellen und experimentell überprüfen
- 15Suchtverhalten (z. B. Alkohol, Mediennutzung) diskutieren und entsprechende Schlussfolgerungen für eine gesunde Lebensführung ableiten und präsentieren
- 16Einfluss der Umwelt auf eigenes Verhalten bewerten (z. B. Gruppennorm, Stressoren)
- 17Daten und Informationen zum Diabetes sowie zur biotechnologischen Insulinproduktion mediengestützt auswerten und digital präsentieren
- 18Zusammenwirken von Nervenund Hormonsystem des Menschen bei der Steuerung und Regelung beschreiben
- 19SE Verhaltensexperimente planen, durchführen, protokollieren und auswerten
- 20Verhaltensäußerungen verschiedener Organismen unter dem Aspekt ihrer Angepasstheit erklären
- 21lebensrettende Sofortmaßnahmen zur Verhinderung von Störungen der Informationsverarbeitung ableiten
- 22SE oder LDE das Sezieren eines Auges durchführen sowie Strukturund Funktionszusammenhänge ableiten
- 1Wechselbeziehungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen sach-, situationsund adressatengerecht darstellen
- 2Wechselbeziehungen der Organismen sowie die Wirkung von abiotischen Umweltfaktoren beobachten, beschreiben und erklären
- 3unterschiedliche Systemebenen charakterisieren und zwischen ihnen den Wechsel vollziehen (Biosphäre, Ökosystem, Organismus, Zelle)
- 4Einflüsse von biotischen und abiotischen Umweltfaktoren auf Organismen erläutern
- 5Modelle und Modellvorstellungen zur Analyse und Darstellung von Wechselwirkungen zwischen Organismen nutzen
- 6biologische Phänomene unter Verwendung der Fachsprache erklären und Alltagsvorstellungen dazu in Beziehung setzen, z. B. Symbiose
- 7Stoffwechselbeziehungen zwischen Organismen schematisch darstellen
- 8SE hypothesengeleitete Experimente zum Pflanzenwachstum selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
- 9Nahrungsbeziehungen sowie den allgemeinen Stoffkreislauf und den Kohlenstoffkreislauf im Ökosystem Wald darstellen sowie Populationsentwicklungen, deren Wechselwirkungen und Beeinflussungen erklären
- 10Ökosystem Wald als System sowie als Einheit von Biotop und Biozönose darstellen, in seiner räumlichen und zeitlichen Struktur beschreiben
- 11MIK Angepasstheit von Pflanzen an ausgewählte Standortbedingungen mikroskopisch untersuchen
- 12Auswirkungen von Schädlingsbekämpfung auf Populationsentwicklungen recherchieren und diskutieren
- 13Bedeutung des Waldes für nachwachsende Rohstoffe und für das Klima erläutern
- 14anthropogene Einflüsse und deren Auswirkungen auf das Ökosystem Wald sowie auf die Verbreitung von Neobiota datengestützt erfassen und unter Einbeziehung fachspezifischer Aspekte digital auswerten
- 15aktuelle ökologisch relevante Fragen nach unterschiedlichen Aspekten analysieren und dabei normative und deskriptive Aussagen unterscheiden (z. B. saurer Regen, Treibhauseffekt)
- 16zu Fragen des lokalen und globalen Umweltschutzes Stellung nehmen (z. B. regenerative Energien, Recycling)
- 17EXK Merkmale eines Ökosystems (z. B. Wald, Park) beobachten und dokumentieren
- 18gesellschaftliche Handlungsoptionen einer umweltund naturverträglichen Teilhabe im Sinne der Nachhaltigkeit erörtern (z. B. nachwachsende Rohstoffe, Landschaftsgestaltung, Erhalt der Biodiversität)
- 19häufig vorkommende Arten im Ökosystem mithilfe verschiedener Medien und digitaler Werkzeuge (z. B. Apps) identifizieren und eine digitale Dokumentation von Pflanzen erstellen
- 20Waldökosysteme nach verschiedenen Kriterien vergleichen
- 21eigenes Verhalten mithilfe des ökologischen Fußabdruckes im Hinblick auf Klimaneutralität reflektieren
Jahrgangsstufe 10
- 1geeignete Modelle zur Veranschaulichung von Strukturund Funktionszusammenhängen der DNA nutzen
- 2Grundlagen der Vererbung erklären und als Voraussetzung für Konstanz und Variabilität der Organismen darstellen
- 3Kreuzungsschemata erstellen und Karyogramme auswerten
- 4Zellteilungsvorgänge im Zusammenhang mit Fortpflanzung, Vermehrung sowie Wachstum der Organismen erläutern und vergleichen
- 5MIK Chromosomen und Zellteilungsstadien mikroskopieren
- 6Informationen zu Erbkrankheiten, zur Züchtung und zu gentechnisch veränderten Organismen auswählen, vergleichen und auswerten
- 7SE Modellexperiment zur interchromosomalen Rekombination durchführen und auswerten
- 8Struktur und Funktion der DNA als Grundlage der Vererbung erklären
- 9Individualität im Zusammenhang mit Organtransplantation diskutieren
- 10Messwerte zur Modifikation erfassen, grafisch darstellen und auswerten
- 11Mendel’sche Regeln unter dem Aspekt der Tierund Pflanzenzucht sowie vertiefend auf die Vererbung des Geschlechts und der Blutgruppen beim Menschen anwenden
- 12Mendel’sche Regeln als statistische Regeln durch Vergleich von Kreuzungsergebnissen deuten
- 13Zusammenhang zwischen Umwelt, genetischer Prädisposition und Krebserkrankung diskutieren
- 14Auslesezüchtung auf das Wirken der Mendel’schen Regeln zurückführen und mit der Erzeugung gentechnisch veränderter Organismen vergleichen
- 15an einfachen, vorgegebenen Schemata zur Proteinbiosynthese den Weg vom Gen zum Merkmal erläutern
- 16Modifikationen und Mutationen kriteriengeleitet vergleichen und Schlussfolgerungen ziehen
- 17Mutation als Veränderung der Erbinformation erklären
- 18Chancen und Risiken der Anwendung von Forschungsergebnissen der Genetik auch in Bezug auf den Erhalt der Biodiversität diskutieren
- 19Zusammenhänge zwischen Erbkrankheiten und Mutationen darstellen
- 20Alltagsvorstellungen zu Vorgängen der Vererbung in digitalen Medien recherchieren und mit Fachkenntnissen prüfen
- 21Materialien zur Gentechnik hinsichtlich deskriptiver und normativer Aussagen analysieren
- 22Modifikationen als Anpassungserscheinung von Organismen innerhalb genetischer Grenzen erläutern
- 23Zellteilung als biologische Grundlage für Krebserkrankungen ableiten
- 24Umwelteinflüsse unter dem Aspekt der genetischen Risiken bewerten
- 25Verfahren der klassischen Züchtung sowie zur Erzeugung gentechnisch veränderter Organismen anhand einfacher Schemata beschreiben und die Anwendung genetischer Erkenntnisse nachweisen
- 26Anwendungen genetischer Forschungsergebnisse unter ethischen Gesichtspunkten reflektieren und dabei Werte identifizieren, die normativen Aussagen zugrunde liegen
- 27Möglichkeiten und Grenzen der humangenetischen Beratung sowie der genetischen Forschung zur Lösung von Menschheitsproblemen und Zukunftsfragen bewerten (z. B. Gentherapie)
- 1Biodiversität als Ergebnis evolutionärer Prozesse veranschaulichen und die Bedeutung des Naturschutzes ableiten
- 2Variabilität von Organismen an Naturobjekten beobachten und beschreiben
- 3Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme darstellen und den biologischen Artbegriff anwenden
- 4biologische Phänomene auf ultimater und proximater Ebene analysieren
- 5Angepasstheit von Organismen an Umweltbedingungen sowie deren Variabilität beobachten und beschreiben sowie auf der Grundlage des Variations-Selektionsmechanismus erklären
- 6biologische Sachverhalte auf ultimater und proximater Ebene erklären, ohne dabei unangemessene finale Begründungen zu nutzen
- 7SE oder LDE Fossilien als Belege für die Evolution modellhaft nachbilden
- 8Bedeutungsgehalt von historischen Quellen fachsprachlich darstellen und auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse diskutieren
- 9strukturelle und funktionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Organismen als Ergebnis des Variations-Selektionsmechanismus deuten
- 10Menschenaffe und Mensch hinsichtlich anatomischer, genetischer und verhaltensbiologischer Merkmale vergleichen und verwandtschaftliche Beziehungen ableiten
- 11SE Modellexperiment zur Selektion durchführen und auswerten
- 12anhand von Naturobjekten die Variabilität veranschaulichen und dokumentieren
- 13Variabilität als Folge von Rekombination, Mutation bzw. Modifikation sowie deren Bedeutung für die Evolution an Beispielen beschreiben und erklären
- 14exemplarisch die stammesgeschichtliche Verwandtschaft materialgestützt analysieren und mediengestützt präsentieren
- 15stammesgeschichtliche Verwandtschaft des Menschen unter Nutzung von Stammbäumen analysieren
- 16verschiedene Sichtweisen zur Entwicklung von Organismen diskutieren
- 17CS Prinzip des Variations-Selektionsmechanismus mithilfe von Simulationssoftware als Grundlage der Auslesezüchtung anwenden
- 18Fossilien, Mosaikformen und homologe Organe als Evolutionsbelege interpretieren
- 19naturwissenschaftliche Erkenntnisse der Evolutionstheorie sowie nichtwissenschaftliche Vorstellungen zur Entwicklung von Organismen (z. B. Kreationismus) beurteilen
- 20wissenschaftliche Methoden zur Theoriebildung reflektieren
- 21Spezialisierung als Evolutionstendenz exemplarisch erläutern
- 22Darwins Evolutionstheorie mit einer weiteren Evolutionstheorie vergleichen
- 23naturwissenschaftliche Analyse von Phänomenen anderen Möglichkeiten der Weltbetrachtung gegenüberstellen
- 24Missbrauch des Darwinismus für Rassismus und andere ideologische Zwecke kritisch bewerten
Jahrgangsstufen 11–12
- 1Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen (z. B. experimentelle Methode) beurteilen
- 2Erklärungskraft von Modellvorstellungen zur Biomembran beurteilen
- 3Strukturund Funktionszusammenhänge tierischer Zellen sowie von Zellorganellen am Beispiel von Neuronen und eines weiteren Zelltyps exemplarisch erläutern
- 4Biomembran nach dem Flüssig-Mosaik-Modell beschreiben sowie Transportmechanismen durch Strukturund Funktionszusammenhänge ableiten
- 5SE hypothesengeleitete Experimente zur Enzymaktivität unter Beachtung der Variablenkontrolle und möglicher Fehlerquellen selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
- 6Wahrnehmung als Ergebnis von Reizaufnahme, neuronaler Verarbeitung und individuell gespeicherter Informationen bewerten
- 7Struktur und Wirkungsweise von Enzymen beschreiben sowie die Beeinflussung der Enzymaktivität durch Temperatur, pH-Wert und Inhibitoren erklären
- 8eigene Ergebnisse und den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
- 9Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Gesundheit reflektieren, z. B. Suchtverhalten, Stress
- 10Bedeutung von Wasserstoff übertragenden Coenzymen für biochemische Redoxreaktionen anhand der Zellatmung erläutern
- 11Möglichkeiten und Grenzen des konkreten Erkenntnisgewinnungsprozesses sowie der gewonnenen Erkenntnisse reflektieren (z. B. Reproduzierbarkeit, Falsifizierbarkeit, Intersubjektivität, logische Konsistenz, Vorläufigkeit)
- 12Messergebnisse zu Membranpotenzialen mithilfe der Ionentheorie der Erregung auswerten
- 13stoffliche und energetische Bilanz der Teilprozesse der Zellatmung angeben, diese anhand gegebener Schemata beschreiben sowie die Bedeutung von ATP erläutern
- 14Erregungsleitung an unterschiedlichen Axontypen vergleichen
- 15Informationsverarbeitung an Neuronen einschließlich der Funktion von Synapsen erklären und Beeinflussungen der Erregungsübertragung ableiten
- 16CS mathematische Modelle, grafische Darstellungen von Messwerten sowie Simulationen zur Verrechnung von Membranpotenzialen nutzen
- 17Kommunikation zwischen Rezeptoren, Neuronen und Effektoren unter Berücksichtigung energetischer Aspekte exemplarisch erläutern
- 18LDE Modellexperimente zur Potenzialbildung auswerten
- 19Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen darstellen
- 20Daten zur Enzymwirkung grafisch darstellen und auswerten
- 21CS Beeinflussung der Enzymaktivität durch unterschiedliche Faktoren mit Simulationssoftware darstellen und interpretieren
- 22modellhafte Darstellungen zu Strukturund Funktionszusammenhängen auf molekularer Ebene entwickeln (z. B. Enzym, Biomembran)
- 23chemische Zeichensprache auf biologische Prozesse anwenden
- 1geeignete Darstellungsformen für molekulargenetische Zusammenhänge nutzen
- 2Modellierungen zur DNA-Struktur auf der Grundlage des Watson-Crick- Modells planen und durchführen sowie Möglichkeiten und Grenzen von Modellen diskutieren
- 3genetische und modifikatorische Variabilität unter den Aspekten von Biodiversität und Evolutionsprozessen vergleichen
- 4Chromosomen und ihre Veränderung im Zellzyklus beschreiben
- 5Fragestellungen zur genetischen Rekombination entwickeln sowie zur Entstehung genetischer Erkrankungen aus dem Verlauf der Meiose ableiten
- 6zu humangenetischen Fragestellungen selbstständig im Internet recherchieren, Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen einschätzen und die Ergebnisse adressatengerecht präsentieren
- 7Struktur der DNA auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells erläutern sowie deren identische Replikation erklären
- 8in recherchierten Daten zu klassischen Versuchen zur Vererbung Strukturen, Beziehungen und Trends finden und Schlussfolgerungen ziehen
- 9bei genetischen Sachverhalten zwischen Alltagsund Fachsprache unterscheiden
- 10Proteinbiosynthese als Prozess zur Realisierung der genetischen Informationen auf molekularer Ebene beschreiben
- 11Vererbung von Merkmalen anhand von Familienstammbäumen darstellen und mithilfe von Kreuzungsschemata mathematisch auswerten
- 12anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellauf den Einsatz von Stammzellen, gentechnisch veränderten Organismen sowie biotechnologischen Prozessen entwickeln und abwägen
- 13Möglichkeiten und Grenzen humangenetischer Beratung, personalisierter Medizin und Reproduktionsmedizin anhand selbst gewählter Kriterien auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte beurteilen
- 14Phänotypen mit monogenen und komplexeren Erbgängen begründen
- 15Veränderungen des genetischen Materials durch Mutagene und Gentherapie erläutern sowie die Bedeutung für das Individuum und den evolutionären Prozess ableiten
- 16SE Nachweis von Proteinen experimentell durchführen und protokollieren
- 17ethische Gesichtspunkte bei der Anwendung von Gentechnologie sowie den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive reflektieren
- 18Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten auf der Grundlage der Methylierung der DNA erklären und den Einfluss auf den Zellstoffwechsel ableiten
- 19Bedeutung von embryonalen Stammzellen im Zusammenhang mit Zelldifferenzierung erläutern
- 20Verknüpfung gentechnischer Verfahren zur Durchführung von Gentests in Zusammenhang mit menschlichen Erkrankungen mithilfe von Material beschreiben
- 1CS Einflüsse äußerer Faktoren auf die Fotosyntheseleistung mithilfe von Simulationssoftware erschließen sowie Daten auswerten
- 2Strukturund Funktionszusammenhänge von pflanzlichen Zellen sowie ausgewählten Zellorganellen, Geweben und Organen unter den Aspekten von Wasserhaushalt und Fotosynthese erläutern
- 3Bewertungskriterien zum anthropogenen Treibhauseffekt aufstellen sowie globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen reflektieren, auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte
- 4Pflanzenzelle als osmotisches System darstellen
- 5MIK pflanzliche Zellen, Gewebe und Organe mikroskopieren und zeichnen sowie Strukturund Funktionszusammenhänge ableiten
- 6kurzund langfristige Auswirkungen von Maßnahmen in der Landund Forstwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer sowie sozialer Perspektive beurteilen und bewerten (Düngemittel, Monokultur, Schädlingsbekämpfung)
- 7Wasserhaushalt von Sprosspflanzen mithilfe biophysikalischer Vorgänge sowie die anatomische Angepasstheit an den Wasserfaktor erklären
- 8Chromatografie von Blattpigmenten und Absorptionsspektren miteinander in Beziehung setzen
- 9Bedeutung und Erhalt der Biodiversität im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
- 10Gesamtbilanz der Fotosynthese angeben und Teilprozesse mithilfe vorgegebener Schemata erläutern
- 11SE Nachweis von Glucose und Stärke experimentell durchführen und protokollieren
- 12deskriptive und normative Aussagen zum Ökosystemmanagement unterscheiden und Werte identifizieren, die den normativen Aussagen zugrunde liegen
- 13Verknüpfungen von Assimilationsund Dissimilationsprozessen auf zellulärer Ebene erläutern und Bedeutung der Prozesse ableiten
- 14Daten zu Toleranzbereichen sowie ökologische Potenzen grafisch darstellen und auswerten
- 15ökologische Faktoren sowie Arten in einem Areal qualitativ erfassen
- 16allgemeine Merkmale von Ökosystemen an einem Beispiel materialgestützt erläutern
- 17Nahrungsketten, -netze und -pyramiden als Modelle anwenden und die Möglichkeiten sowie Grenzen der Modelle diskutieren
- 18Zusammenhang zwischen Vorkommen bzw. Entwicklung von Organismen und dem Wirkungsgefüge der Umweltfaktoren erläutern sowie die daraus resultierende Angepasstheit erklären
- 19aus Untersuchungsergebnissen Formen der Wechselbeziehungen der Organismen ableiten
- 20intraund interspezifische Beziehungen exemplarisch beschreiben und erklären
- 21Koexistenz von Arten im Ökosystem unter Nutzung des Modells der ökologischen Nische begründen
- 22Kohlenstoffkreislauf materialgestützt darstellen
- 23relevante und aussagekräftige Informationen zur Fotosyntheseleistung bei unterschiedlichen Bedingungen auch unter ökonomischen Aspekten auswählen und Schlussfolgerungen ableiten
- 24Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde ableiten
- 25Verantwortung des Menschen für die Reinhaltung und Nutzung von Gewässern diskutieren und dabei verwendete Quellen belegen
- 26Anwendbarkeit biochemischer Erkenntnisse auf Erhaltungsund Renaturierungsmaßnahmen sach-, adressatenund situationsgerecht darstellen
- 27sich mit anderen konstruktiv und sprachlich differenziert über die Bedeutung des Naturund Umweltschutzes zum Erhalt der Biodiversität sowie über Folgen der Einführung von Neobiota austauschen, Standpunkte vertreten und gegebenenfalls korrigieren
- 1Quellen zu unterschiedlichen Auffassungen zur Entstehung der Arten hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen und ihre Überprüfbarkeit diskutieren (z. B. Kreationismus)
- 2Ergebnisse evolutionärer Prozesse veranschaulichen, dazu kriterienund evidenzbasiert ohne finale Begründungen argumentieren
- 3Stammbäume auch mit Bezug auf ursprüngliche und abgeleitete Merkmale materialgestützt analysieren
- 4Biodiversität auf verschiedenen Systemebenen beschreiben (z. B. genetische Variabilität, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme)
- 5Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme sowie Entstehung und Veränderung der Arten mithilfe der synthetischen Evolutionstheorie exemplarisch erklären
- 6CS Evolutionsprozesse und Verhaltensstrategien (z. B. Falke-Taube- Modell) mithilfe von Simulationen analysieren und den Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
- 7Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und Modellen in Beziehung setzen
- 8verschiedene Quellen zu phylogenetischen Stammbäumen im Hinblick auf Übereinstimmungen prüfen
- 9Methoden zur Erforschung der Stammesgeschichte auf phänotypischer und molekulargenetischer Ebene erläutern sowie Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinnungsprozesses reflektieren
- 10anatomisch-morphologische, zelluläre und molekulare Belege für die synthetische Evolutionstheorie anhand von Materialien erläutern
- 11Gesamtfitness der Individuen im Zusammenhang mit der Individualselektion und Verwandtenselektion erläutern (ultimate Betrachtungsebene)
- 12Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion zum adaptiven Wert von Verhalten reflektieren (Evidenzbasierung, Theorieorientierung)
- 13Belege zur Evolution auf unterschiedlichen Organisationsebenen im Internet recherchieren und Lernsowie Arbeitsergebnisse sachund adressatengerecht präsentieren
- 14Evolutionstendenzen an Beispielen erläutern
- 15Herkunft, Qualität und Vertrauenswürdigkeit sowie Intention unterschiedlicher Quellen zu evolutionsbiologischen Sachverhalten analysieren
- 16Fragestellungen zur selektiven Wirkung von Umweltfaktoren entwickeln
- 17biologische Phänomene erklären und dabei ultimate und proximate Ebene unterscheiden
- 18Variabilität und Angepasstheit von Organismen anhand von Naturobjekten beobachten und beschreiben sowie phylogenetische Fragestellungen entwickeln
- 1Analyse von Stoffwechselvorgängen mithilfe der Tracer-Methode erläutern
- 2Strukturund Funktionszusammenhänge tierischer Zellen sowie von Zellorganellen, Geweben und Organen exemplarisch erläutern
- 3Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen (z. B. experimentelle Methode) beurteilen
- 4Biomembran nach dem Flüssig-Mosaik-Modell beschreiben sowie Transportmechanismen durch Strukturund Funktionszusammenhänge ableiten
- 5Erklärungskraft von Modellvorstellungen zur Biomembran beurteilen
- 6zu Zusammenhängen zwischen Diabetes und Lebensführung sowie eigenem Verhalten kriteriengeleitet Meinungen bilden und Entscheidungen auf der Grundlage von Sachinformationen und Werten treffen
- 7zu experimentell gewonnenen Daten zur Zellatmung und Milchsäuregärung Strukturen, Beziehungen und Trends hinsichtlich der Energieversorgung erklären und Schlussfolgerungen ziehen
- 8Struktur und Wirkungsweise von Enzymen beschreiben sowie die Beeinflussung der Enzymaktivität durch Temperatur, pH-Wert und Inhibitoren erklären
- 9Grundlagen und Verlauf heterotropher Assimilation exemplarisch erläutern
- 10Formen der Dissimilation kriteriengeleitet vergleichen
- 11Homöostase im menschlichen Organismus am Beispiel der Blutzuckerregulation materialgestützt erklären
- 12SE hypothesengeleitete Experimente zur Enzymaktivität unter Beachtung der Variablenkontrolle und möglicher Fehlerquellen selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
- 13Bedeutung von Wasserstoff übertragenden Coenzymen für biochemische Redoxreaktionen anhand von Milchsäuregärung und Zellatmung erläutern
- 14eigene Ergebnisse und den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
- 15Möglichkeiten und Grenzen des konkreten Erkenntnisgewinnungsprozesses sowie der gewonnenen Erkenntnisse reflektieren (z. B. Reproduzierbarkeit, Falsifizierbarkeit, Intersubjektivität, logische Konsistenz, Vorläufigkeit)
- 16stoffliche und energetische Bilanz der Teilprozesse der Zellatmung angeben und diesen Prozess anhand gegebener Schemata beschreiben
- 17SE Nahrung auf Glucose, Stärke und Proteine ausgehend von Fragestellungen zur gesunden Ernährung experimentell überprüfen
- 18Bedeutung von ATP an Beispielen erläutern
- 19kybernetisches Regelkreisschema auf die Blutzuckerregulation anwenden
- 20Gleitfilament-Modell zur Muskeltätigkeit unter energetischem Aspekt materialgestützt beschreiben
- 21Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen darstellen
- 22Daten zur Enzymwirkung grafisch darstellen und auswerten
- 23CS Beeinflussung der Enzymaktivität durch unterschiedliche Faktoren mit Simulationssoftware darstellen und interpretieren
- 24modellhafte Darstellungen zu Strukturund Funktionszusammenhängen auf molekularer Ebene entwickeln (z. B. Enzym, Biomembran)
- 25zwischen funktionalen und kausalen Erklärungen am kybernetischen Regelkreisschema unterscheiden (z. B. Diabetes)
- 26chemische Zeichensprache auf biologische Prozesse anwenden
- 1Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen (z. B. experimentelle Methode) beurteilen
- 2Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen darstellen
- 3Erklärungskraft von Modellvorstellungen zur Biomembran beurteilen
- 4Strukturund Funktionszusammenhänge tierischer Zellen sowie von Zellorganellen am Beispiel von Neuronen erläutern
- 5methodische Ansätze von verhaltensbiologischen Untersuchungen reflektieren und Quellen hinsichtlich ihrer Herkunft in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen
- 6Messergebnisse zu Membranpotenzialen mithilfe der Ionentheorie der Erregung auswerten
- 7Strukturund Funktionszusammenhänge von Neuronen und Fotorezeptoren erläutern
- 8Informationsverarbeitung an Neuronen einschließlich der Funktion von Synapsen und der Verrechnung von Potenzialen erklären
- 9Erregungsleitung an unterschiedlichen Axontypen vergleichen
- 10anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellschaftlich oder alltagsrelevanten Entscheidungssituationen in Bezug auf den Missbrauch von Drogen und leistungssteigernden Substanzen entwickeln und eigenes Verhalten abwägen
- 11Biomembran nach dem Flüssig-Mosaik-Modell beschreiben sowie Transportmechanismen durch Strukturund Funktionszusammenhänge ableiten
- 12SE hypothesengeleitete Experimente zur Enzymaktivität unter Beachtung der Variablenkontrolle und möglicher Fehlerquellen selbstständig planen, durchführen, protokollieren und auswerten
- 13CS Beeinflussung der Enzymaktivität durch unterschiedliche Faktoren mit Simulationssoftware darstellen und interpretieren
- 14Wahrnehmung als Ergebnis von Reizaufnahme, neuronaler Verarbeitung und individuell gespeicherter Informationen bewerten
- 15Kommunikation zwischen Rezeptoren, Neuronen und Effektoren unter Berücksichtigung energetischer Aspekte exemplarisch erläutern
- 16Zusammenhänge zwischen Lebensführung und Gesundheit reflektieren, z. B. Suchtverhalten, Stress
- 17chemische Zeichensprache auf biologische Prozesse anwenden
- 18Messergebnisse zu Membranpotenzialen mithilfe der Ionentheorie der Erregung auswerten
- 19Struktur und Wirkungsweise von Enzymen beschreiben sowie die Beeinflussung der Enzymaktivität durch den pH-Wert erklären
- 20Beeinflussungen der Erregungsübertragung durch Stoffeinwirkung exemplarisch ableiten
- 21biologische Grundlagen von Sucht und Stress materialgestützt ableiten
- 22CS mathematische Modelle, grafische Darstellungen von Messwerten sowie Simulationen zur Verrechnung von Membranpotenzialen nutzen
- 23stoffliche und energetische Bilanz der Teilprozesse der Zellatmung angeben, diese anhand gegebener Schemata beschreiben sowie die Bedeutung von ATP erläutern
- 24Erregungsleitung an unterschiedlichen Axontypen vergleichen
- 25lebensrettende Sofortmaßnahmen begründen
- 26SE oder LDE Modellexperimente zur Potenzialbildung auswerten
- 27Informationsverarbeitung an Neuronen einschließlich der Funktion von Synapsen erklären und Beeinflussung der Erregungsübertragung an einem Beispiel exemplarisch ableiten
- 28CS mathematische Modelle, grafische Darstellungen von Messwerten sowie Simulationen zur Verrechnung von Membranpotenzialen nutzen
- 29Wirkmechanismen von Hormonen materialgestützt erklären
- 30einen Reflexbogen schematisch darstellen und anwenden
- 31Kommunikation zwischen Rezeptoren, Neuronen und Effektoren exemplarisch erläutern
- 32Grundelemente des Verhaltens auf proximater Ebene im Zusammenhang mit Reflexen sowie dem Schlüsselreiz-AAM-Konzept exemplarisch erläutern
- 33Verhaltensbeobachtungen durchführen und wertfrei beschreiben
- 34Lernvorgänge als Modifikation erbbedingter Verhaltensweisen exemplarisch beschreiben
- 35SE oder LDE Konditionierung des Lidschlussreflexes durchführen und protokollieren
- 36SE oder LDE Untersuchung zum Sehvorgang durchführen und auswerten, z. B. Adaptation, Akkommodation, Farbund Kontrastwahrnehmung
- 37Wahrnehmung als Ergebnis von Reizaufnahme, neuronaler Verarbeitung und individuell gespeicherter Informationen beurteilen
- 38Untersuchungen zu Gedächtnis und Lernvorgängen auf der Grundlage von Modellen zur neuronalen Plastizität erklären
- 39verhaltensbiologische Phänomene aus neurobiologischer Sicht beschreiben
- 40Möglichkeiten und Grenzen neurophysiologischer Verfahren zur Erforschung von Funktionen und Entwicklung des Gehirns in digitalen Medien recherchieren und darstellen
- 41Informationen über neurodegenerative Erkrankungen unter Einsatz geeigneter analoger und digitaler Medien präsentieren und die Urheberschaft der verwendeten Quellen prüfen und belegen sowie Zitate kennzeichnen
- 42Beeinflussungen des vegetativen Nervensystems durch äußere und innere Faktoren anhand von Materialien beschreiben
- 43relevante und aussagekräftige Informationen zu biologische Grundlagen der Sucht auswählen, selbstständig auswerten und adressatengerecht präsentieren
- 44sich mit anderen konstruktiv über Maßnahmen zur Suchtund Drogenprävention austauschen, den eigenen Standpunkt vertreten, reflektieren und gegebenenfalls korrigieren
- 1anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in gesellauf den Einsatz von Stammzellen abwägen
- 2geeignete Darstellungsformen für molekulargenetische Zusammenhänge nutzen
- 3Modellierungen zur DNA-Struktur auf der Grundlage des Watson-Crick- Modells planen und durchführen sowie Möglichkeiten und Grenzen von Modellen diskutieren
- 4genetische und modifikatorische Variabilität unter den Aspekten von Biodiversität und Evolutionsprozessen vergleichen
- 5anhand relevanter Bewertungskriterien Handlungsoptionen in Bezug auf den Einsatz von Stammzellen, gentechnisch veränderten Organismen sowie biotechnologischen Prozessen entwickeln und abwägen
- 6Modellierungen zur DNA-Struktur auf der Grundlage des Watson-Crick- Modells planen und durchführen sowie Möglichkeiten und Grenzen von Modellen diskutieren
- 7genetische und modifikatorische Variabilität unter den Aspekten von Biodiversität und Evolutionsprozessen vergleichen
- 8Chromosomen und ihre Veränderung im Zellzyklus beschreiben
- 9Fragestellungen zur genetischen Rekombination entwickeln sowie die Entstehung genetischer Erkrankungen aus dem Verlauf der Meiose ableiten
- 10Möglichkeiten und Grenzen humangenetischer Beratung, personalisierter Medizin und Reproduktionsmedizin anhand selbst gewählter Kriterien auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte beurteilen
- 11Chromosomen und ihre Veränderung im Zellzyklus beschreiben
- 12in recherchierten Daten zu klassischen Versuchen zur Vererbung Strukturen, Beziehungen und Trends finden und Schlussfolgerungen ziehen
- 13zu humangenetischen Fragestellungen selbstständig im Internet recherchieren, Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen einschätzen und die Ergebnisse adressatengerecht präsentieren
- 14Möglichkeiten und Grenzen humangenetischer Beratung und personalisierter Medizin anhand selbst gewählter Kriterien auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte beurteilen
- 15ethische Gesichtspunkte bei der Anwendung von Gentechnologie aus persönlicher Perspektive reflektieren
- 16bei genetischen Sachverhalten zwischen Alltagsund Fachsprache unterscheiden
- 17Vererbung von Merkmalen anhand von autosomalen Familienstammbäumen darstellen und mithilfe von Kreuzungsschemata mathematisch auswerten
- 18Struktur der DNA auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells erläutern sowie deren identische Replikation erklären
- 19ethische Gesichtspunkte bei der Anwendung von Gentechnologie sowie den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive reflektieren
- 20in recherchierten Daten zu klassischen Versuchen zur Vererbung Strukturen, Beziehungen und Trends finden und Schlussfolgerungen ziehen
- 21Funktion und Veränderung der Telomere und die Bedeutung für Alterungsprozesse darstellen
- 22Struktur der DNA auf der Grundlage des Watson-Crick-Modells erläutern sowie deren identische Replikation materialgestützt erklären
- 23Vererbung von Merkmalen anhand von Familienstammbäumen darstellen und mithilfe von Kreuzungsschemata mathematisch auswerten
- 24Proteinbiosynthese als Prozess zur Realisierung der genetischen Informationen auf molekularer Ebene beschreiben
- 25Phänotypen mit monogenen Erbgängen begründen
- 26Proteinbiosynthese als Prozess zur Realisierung der genetischen Informationen auf molekularer Ebene beschreiben
- 27Phänotypen mit monogenen und komplexeren Erbgängen begründen
- 28Veränderungen des genetischen Materials durch Mutagene erläutern sowie die Bedeutung für das Individuum ableiten
- 29SE Nachweis von Proteinen experimentell durchführen und protokollieren
- 30Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten auf der Grundlage der Methylierung der DNA erklären
- 31Veränderungen des genetischen Materials durch Mutagene erörtern sowie die Bedeutung für das Individuum und den evolutionären Prozess ableiten
- 32Krebs als Veränderung des Zellzyklus am Beispiel von Onkogenen und Anti-Onkogenen analysieren
- 33Regulation der Genaktivität bei Eukaryoten auf der Grundlage epigenetischer Modelle (Methylierung und Acetylierung) erklären und den Einfluss auf den Zellstoffwechsel ableiten
- 34geeignete Darstellungsformen für molekulargenetische Zusammenhänge nutzen
- 35Bedeutung von embryonalen Stammzellen erläutern
- 36Bedeutung von embryonalen und adulten Stammzellen im Zusammenhang mit Zelldifferenzierung erläutern
- 37zu humangenetischen Fragestellungen selbstständig im Internet recherchieren, Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen einschätzen und die Ergebnisse adressatengerecht präsentieren
- 38Herstellung gentechnisch veränderter Organismen unter Nutzung von CRISPR/Cas9 und anderer molekulargenetischer Werkzeuge materialgestützt erläutern
- 39Daten zu Ursachen und Häufigkeit von Krebserkrankungen aus digitalen Medien auswählen und zu diesen kriterienund evidenzbasiert sowie situationsgerecht argumentieren
- 40Kenntnisse zu Bau und Vermehrung von Bakterien und Viren hinsichtlich gentechnischer Verfahren anwenden
- 41bei genetischen Sachverhalten zwischen Alltagsund Fachsprache unterscheiden
- 42Verknüpfung gentechnischer Verfahren zur Erzeugung des genetischen Fingerabdrucks mithilfe von Material beschreiben
- 43gentherapeutische Verfahren exemplarisch erläutern
- 1Anwendung der Erkenntnisse zur Fotosynthese unter dem Aspekt der Welternährung und nachwachsender Rohstoffe unter Einbeziehung der CO -Bilanzen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
- 2relevante und aussagekräftige Informationen zur Fotosyntheseleistung bei unterschiedlichen Bedingungen auch unter ökonomischen Aspekten im Internet recherchieren und Schlussfolgerungen ableiten
- 3osmotisches Zustandsdiagramm interpretieren
- 4Strukturund Funktionszusammenhänge von pflanzlichen Zellen sowie ausgewählten Zellorganellen, Geweben und Organen unter den Aspekten von Wasserhaushalt und Fotosynthese erläutern
- 5Pflanzenzelle mithilfe der osmotischen Zustandsgleichung als osmotisches System darstellen
- 6MIK Plasmolyse und Deplasmolyse von Zellen mikroskopieren
- 7Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde ableiten
- 8kurzund langfristige Auswirkungen von Maßnahmen in der Landund Forstwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer sowie sozialer Perspektive beurteilen und bewerten (Düngemittel, Monokultur, Schädlingsbekämpfung)
- 9CS Einflüsse äußerer Faktoren auf die Fotosyntheseleistung mithilfe von Simulationssoftware erschließen sowie Daten auswerten
- 10Wasserhaushalt von Sprosspflanzen mithilfe biophysikalischer Vorgänge sowie die anatomische Angepasstheit an den Wasserfaktor erklären
- 11Gesamtbilanz der Fotosynthese angeben und Teilprozesse mithilfe vorgegebener Schemata erläutern
- 12MIK Spaltöffnungen, Leitbündel und Blattquerschnitt mikroskopieren und zeichnen sowie Strukturund Funktionszusammenhänge ableiten
- 13Verknüpfungen von Assimilationsund Dissimilationsprozessen auf zellulärer Ebene erläutern und die Bedeutung der Prozesse ableiten
- 14MIK Nachweis von Stärke mikroskopisch durchführen
- 15SE Chromatografie von Blattpigmenten durchführen, auswerten und die eigenen Ergebnisse sowie den eigenen Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
- 16Fotosynthese bei C3und C4-Pflanzen vergleichen
- 1Strukturund Funktionszusammenhänge von pflanzlichen Zellen sowie ausgewählten Zellorganellen, Geweben und Organen unter den Aspekten der Fotosynthese erläutern
- 2Stoffwechselprozesse systematisieren und dabei Schemata sowie andere geeignete Darstellungsformen nutzen und ineinander überführen unter Berücksichtigung der alkoholischen Gärung
- 3Daten zu Toleranzbereichen sowie ökologische Potenzen grafisch darstellen und auswerten
- 4allgemeine Merkmale von Ökosystemen an einem Beispiel materialgestützt erläutern
- 5relevante und aussagekräftige Informationen zur Fotosyntheseleistung bei unterschiedlichen Bedingungen auch unter ökonomischen Aspekten auswählen und Schlussfolgerungen ableiten
- 6CS Einflüsse äußerer Faktoren auf die Fotosyntheseleistung mithilfe von Simulationssoftware erschließen sowie Daten auswerten
- 7Zusammenhang zwischen Vorkommen bzw. Entwicklung von Organismen und dem Wirkungsgefüge der Umweltfaktoren erläutern sowie die daraus resultierende Angepasstheit erklären
- 8Nahrungsketten, -netze und -pyramiden als Modelle anwenden und die Möglichkeiten sowie Grenzen der Modelle diskutieren
- 9Verantwortung des Menschen für die Reinhaltung und Nutzung von Gewässern diskutieren und dabei verwendete Quellen belegen
- 10Zusammenhang der Teilprozesse (Primärund Sekundärreaktionen) mithilfe vorgegebener Schemata erläutern
- 11Chromatografie von Blattpigmenten und Absorptionsspektren miteinander in Beziehung setzen
- 12Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Fotosynthese für das Leben auf der Erde ableiten
- 13Verknüpfungen von Assimilationsund Dissimilationsprozessen auf zellulärer Ebene erläutern und Bedeutung der Prozesse ableiten
- 14Anwendbarkeit biochemischer Erkenntnisse auf Erhaltungsund Renaturierungsmaßnahmen sach-, adressatenund situationsgerecht darstellen
- 15aus Untersuchungsergebnissen Formen der Wechselbeziehungen der Organismen ableiten
- 16ökologische Phänomene auf physiologischer und genetischer Grundlage erklären
- 17Anwendbarkeit biochemischer Erkenntnisse auf Erhaltungsund Renaturierungsmaßnahmen sach-, adressatenund situationsgerecht darstellen
- 18ökologische Faktoren sowie Arten in einem Areal qualitativ erfassen
- 19Nahrungsnetze als Modell anwenden und die Möglichkeiten sowie Grenzen von Modellen diskutieren
- 20sich mit anderen konstruktiv und sprachlich differenziert über die Bedeutung des Naturund Umweltschutzes zum Erhalt der Biodiversität austauschen, Standpunkte vertreten und gegebenenfalls korrigieren
- 21Kohlenstoffund Stickstoffkreislauf materialgestützt darstellen und die Bedeutung des Stickstoffs für den Organismus ableiten
- 22CS theoriegeleitet Hypothesen zu Wechselwirkungen zwischen Populationen aufstellen und diese mittels Simulationssoftware widerlegen oder stützen
- 23sich mit anderen konstruktiv über die Bedeutung des Naturund Umweltschutzes zum Erhalt der Biodiversität sowie über Folgen der Einführung von Neobiota austauschen, Standpunkte vertreten, reflektieren und gegebenenfalls korrigieren
- 24allgemeine Merkmale von Ökosystemen an einem Beispiel materialgestützt erläutern
- 25Zusammenhang zwischen Vorkommen bzw. Entwicklung von Organismen und dem Wirkungsgefüge der Umweltfaktoren erläutern sowie die daraus resultierende Angepasstheit erklären
- 26Bewertungskriterien zum anthropogenen Treibhauseffekt aufstellen sowie globale Folgen eigener und gesellschaftlicher Entscheidungen reflektieren, auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte
- 27Folgen des anthropogen bedingten Treibhauseffekts ableiten
- 28Koexistenz von Arten im Ökosystem unter Nutzung des Modells der ökologischen Nische begründen
- 29Bedeutung und Erhalt der Biodiversität im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
- 30aus Untersuchungsergebnissen Formen der Wechselbeziehungen der Organismen ableiten
- 31intraund interspezifische Beziehungen exemplarisch beschreiben und erklären
- 32kurzund langfristige Auswirkungen von Maßnahmen in der Landund Forstwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus ökologischer, ökonomischer, politischer sowie sozialer Perspektive beurteilen und bewerten (Düngemittel, Monokultur, Schädlingsbekämpfung)
- 33deskriptive und normative Aussagen zum Ökosystemmanagement unterscheiden und Werte identifizieren, die den normativen Aussagen zugrunde liegen
- 34intraund interspezifische Beziehungen exemplarisch beschreiben
- 35EXK ein Ökosystem mit physikalischen, chemischen und biologischen Methoden unter Nutzung digitaler Werkzeuge analysieren, dabei die Variablenkontrolle berücksichtigen sowie die Gültigkeit von Daten beurteilen und mögliche Fehlerquellen ermitteln
- 36Koexistenz von Arten im Ökosystem unter Nutzung des Modells der ökologischen Nische begründen
- 37Kohlenstoffkreislauf materialgestützt darstellen
- 38Populationsentwicklungen und deren Beeinflussung mithilfe der Lotka- Volterra-Regeln erklären
- 39Ergebnisse der Exkursion interpretieren sowie fachübergreifende Bezüge herstellen
- 40Bedeutung und Erhalt der Biodiversität im Hinblick auf ihre Bewertungsrelevanz analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten
- 41sich zu verantwortungsvollem und nachhaltigem Umgang mit Ressourcen (ökologischer Fußabdruck) kriteriengeleitet eine Meinung bilden und auf Grundlage von Sachinformationen und Werten persönliche Entscheidungen treffen und den Prozess der Bewertung aus persönlicher, gesellschaftlicher und ethischer Perspektive reflektieren
- 42Bewertungskriterien zum anthropogen bedingten Treibhauseffekt aufstellen, auch unter Berücksichtigung außerfachlicher Aspekte
- 43deskriptive und normative Aussagen zum Ökosystemmanagement unterscheiden und Werte identifizieren, die den normativen Aussagen zugrunde liegen
- 1Quellen zu unterschiedlichen Auffassungen zur Entstehung der Arten hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen und ihre Überprüfbarkeit diskutieren (z. B. Kreationismus)
- 2Stammbäume auch mit Bezug auf ursprüngliche und abgeleitete Merkmale materialgestützt analysieren
- 3Biodiversität auf verschiedenen Systemebenen beschreiben (z. B. genetische Variabilität, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme)
- 4Ergebnisse evolutionärer Prozesse veranschaulichen, dazu kriterienund evidenzbasiert ohne finale Begründungen argumentieren
- 5Stammbäume auch mit Bezug auf ursprüngliche und abgeleitete Merkmale materialgestützt analysieren
- 6Biodiversität auf verschiedenen Systemebenen beschreiben (z. B. genetische Variabilität, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme)
- 7Ergebnisse evolutionärer Prozesse veranschaulichen, dazu kriterienund evidenzbasiert ohne finale Begründungen argumentieren
- 8Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme sowie Entstehung und Veränderung der Arten mithilfe der Synthetischen Evolutionstheorie exemplarisch erklären
- 9CS Evolutionsprozesse und Verhaltensstrategien (z. B. Falke-Taube- Modell) mithilfe von Simulationen analysieren und den Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
- 10Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und Modellen in Beziehung setzen
- 11Evolution als Grundprinzip biologischer Systeme sowie Entstehung und Veränderung der Arten mithilfe der synthetischen Evolutionstheorie exemplarisch erklären
- 12Evolutionsprozesse und Verhaltensstrategien analysieren und den Prozess der Erkenntnisgewinnung reflektieren
- 13Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und Modellen in Beziehung setzen
- 14anatomisch-morphologische, zelluläre und molekulare Belege für die Synthetische Evolutionstheorie auch mit Bezug zum Menschen anhand von Materialien erläutern
- 15eine morphologische und eine molekulare Methode zur Erforschung der Stammesgeschichte auf phänotypischer und molekulargenetischer Ebene erläutern
- 16anatomisch-morphologische und molekulare Belege für die synthetische Evolutionstheorie anhand von Materialien erläutern
- 17verschiedene Quellen zu phylogenetischen Stammbäumen im Hinblick auf Übereinstimmungen prüfen
- 18verschiedene Quellen zu phylogenetischen Stammbäumen im Hinblick auf Übereinstimmungen prüfen
- 19Methoden zur Erforschung der Stammesgeschichte erläutern sowie Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinnungsprozesses reflektieren
- 20Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion zum adaptiven Wert von Verhalten reflektieren (Evidenzbasierung, Theorieorientierung)
- 21Gesamtfitness der Individuen im Zusammenhang mit der Individualselektion und Verwandtenselektion erläutern (ultimate Betrachtungsebene)
- 22Kriterien wissenschaftlicher Wissensproduktion zum adaptiven Wert von Verhalten reflektieren (Evidenzbasierung, Theorieorientierung)
- 23Belege zur Evolution auf unterschiedlichen Organisationsebenen im Internet recherchieren und Lernsowie Arbeitsergebnisse sachund adressatengerecht präsentieren
- 24Gesamtfitness der Individuen im Zusammenhang mit der Individualselektion und Verwandtenselektion exemplarisch erläutern (ultimate Betrachtungsebene)
- 25biologische Phänomene erklären und dabei ultimate und proximate Ebene unterscheiden
- 26Variabilität und Angepasstheit von Organismen anhand von Naturobjekten beobachten und beschreiben sowie phylogenetische Fragestellungen entwickeln
- 27Hypothesen zu einzelnen Aspekten der Evolution des Menschen anhand von Materialien widerlegen oder stützen
- 28Evolutionstendenzen an Beispielen erläutern
- 29Entstehung von Antibiotikaresistenzen in analogen und digitalen Medien recherchieren und unter evolutionären Aspekten interpretieren
- 30Klimaregeln aus evolutionsbiologischer, genetischer und physiologischer Sicht darstellen und anwenden
- 31Fragestellungen zur selektiven Wirkung von Umweltfaktoren entwickeln
- 32biologische Phänomene erklären und dabei ultimate und proximate Ebene unterscheiden
- 33auf der Grundlage biologischer Erkenntnisse zu Aspekten der
- 34Variabilität und Angepasstheit von Organismen anhand von Naturobjekten beobachten und beschreiben sowie phylogenetische Fragestellungen entwickeln
- 35Rassismus aus biologischer, ethischer und gesellschaftlicher Sicht bewerten
- 36Quellen zu unterschiedlichen Auffassungen zur Entstehung der Arten hinsichtlich ihrer Herkunft und in Bezug auf spezifische Interessenlagen beurteilen und ihre Überprüfbarkeit diskutieren (z. B. Kreationismus)
- 37Möglichkeiten und Grenzen biologischer Sichtweisen in Bezug auf die kulturelle Evolution des Menschen beurteilen
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Häufige Fragen
Lehrplan Biologie – Gymnasium Sachsen-Anhalt
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Biologie für Gymnasium in Sachsen-Anhalt?+
Der Lehrplan Biologie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt umfasst 517 Kompetenzen, gegliedert in 23 Lernbereiche über 5 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Biologie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Biologie als Lehre von den lebenden Systemen, Angepasstheit der Wirbeltiere an Lebensweise und, Die Entwicklung des Menschen in der Pubertät, Samenpflanzen und ihre Entwicklung beschreiben, Zelluläre Strukturen von Organismen und zelluläre, Mikroorganismen und ihre Bedeutung für den, Angepasstheit von wirbellosen Tieren an Lebensweise, System und Systemebenen am Beispiel des Menschen und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Biologie passend zum Lehrplan?+
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Ist dieser Lehrplan Biologie aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Biologie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt.