Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Prozessbezogene Kompetenzen
- Biologie, die Wissenschaft von den Lebewesen
- Bau und Funktion des menschlichen Körpers
- Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen
- Prozessbezogene Kompetenzen
- Fortpflanzung und Sexualität
- Vielfalt von Wirbeltieren
- Ein heimatnahes Ökosystem
- Prozessbezogene Kompetenzen
- Die Zelle – Grundbaustein aller Lebewesen
- Stoffwechselvorgänge bei Pflanzen
- Organsysteme des Menschen
- Prozessbezogene Kompetenzen
- Pilze, Bakterien und Viren
- Schutz- und Abwehrsystem beim Menschen
- Menschliche Sexualität und Entwicklung
- Evolution
- Prozessbezogene Kompetenzen
- Genetik
- Lokale und globale Auswirkungen auf Ökosysteme durch Eingriffe des Menschen
- Verantwortungsvolle Elternschaft
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufe 5
- 1verwenden mithilfe von genauen Anleitungen sehr einfach zu handhabende Mess- und Laborgeräte wie Meterstab, Lupe oder Gläser sachgerecht, um Untersuchungen wie Messungen oder Experimente durchzuführen.
- 2wählen anhand eines festgelegten Kriteriums aus vorgegebenen, geeigneten Informationsquellen aus, um einen Überblick über Quellen mit biologischem Inhalt zu erlangen.
- 3vollziehen Unterschiede zwischen beschreibenden und bewertenden Aussagen (Fakten und Bewertungen) nach, um unterschiedliche Intentionen von Aussagen zu erkennen.
- 4protokollieren einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse nach einem vorgegebenen Schema, um sie darzustellen.
- 5berücksichtigen für ihre Entscheidung zu ethisch-moralischen Fragen im biologischen Kontext neben spontanen subjektiven, auch einfache, objektive Kriterien.
- 6führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
- 7entwerfen ausgehend von der Gegenposition zu einer Konfliktfrage mit biologischem Inhalt mindestens eine weitere Handlungsoption und nennen eine nahe liegende kurzfristige Folge einer Entscheidung.
- 8stellen mithilfe von Anleitungen einfache biologische Sachverhalte dar und überführen sie ggf. in eine vorgegebene, einfache Darstellungsform.
- 9vergleichen anhand weniger vorgegebener Kriterien reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
- 10verwenden Lichtmikroskope und Präparate nach Anleitung sachgemäß, um zelluläre Grundstrukturen zu beschreiben und ggf. anhand einer einfachen Zeichnung darzustellen.
- 11verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben.
- 12führen anhand von konkreten Anleitungen einfache Experimente durch, um die Anlage eines naturwissenschaftlichen Experiments nachzuvollziehen und deren Rolle für die Beantwortung biologischer Fragestellungen einzuschätzen.
- 13beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.
- 14nutzen wenige, einfache biologietypische Medien oder Protokolle, um Kurzvorträge zu einzelnen biologischen Aspekten nach einer vorgegebenen Struktur in teilweise freier Rede zu präsentieren oder einfache Steckbriefe zu erstellen.
- 15bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
- 16wenden Hinweise an, um einfach zu haltende Lebewesen zu pflegen.
- 17stellen eine vorgegebene Position dar, indem sie eine Behauptung zu einem einfachen biologischen Sachverhalt mit einem passenden Faktum begründen und mit einem geeigneten Beispiel untermauern.
- 18unterscheiden aus einer vorgegebenen Auswahl die Phasen der naturwissenschaftlichen Untersuchung, um einfache biologische Fragestellungen nach dem Vorgehen der Naturwissenschaft zu bearbeiten.
- 19wählen zur Lösung einer einfachen Problemstellung aus wenigen vorgegebenen Erkenntnismethoden eine passende aus und begründen die Auswahl.
- 20identifizieren mögliche Fehlerquellen bei der Planung von Beobachtungen, Vergleichen und Experimenten. Sie wählen aus einer vorgegebenen Zusammenstellung Möglichkeiten der Fehlervermeidung aus.
- 21ordnen aus der Begegnung mit unterschiedlichen Modellen Strukturen bzw. Funktionen zu und erkennen durch den Vergleich Unterschiede und Analogien zwischen Modell und Realität.
- 1vergleichen ein tierisches Lebewesen mit unbelebten Objekten und stellen mithilfe grundlegender biologischer Untersuchungsmethoden wesentliche Kennzeichen von Lebewesen dar.
- 2begründen, dass es sich bei Pflanzen um Lebewesen handelt, indem sie mithilfe grundlegender biologischer Untersuchungsmethoden ihr bereits erworbenes Wissen anwenden.
- 3identifizieren mithilfe von Auswertungen einfacher tierischer und pflanzlicher Präparate die Zelle als gemeinsamen Grundbaustein der Lebewesen.
- 4wenden den Begriff Organismus auf die Eigenständigkeit und Selbstreproduzierbarkeit von Lebewesen an, wodurch sie eine erste Vorstellung unterschiedlicher Organisationsebenen erhalten.
- 5leiten durch die Auseinandersetzung mit den Kennzeichen von Lebewesen die Biologie als die Naturwissenschaft ab, die sich mit Lebewesen beschäftigt.
- 1ordnen aufgrund des Verständnisses der Begriffe Organ und Organsystem wichtigen Organsystemen überblicksartig grundlegende Aufgaben zu und verstehen so einen funktionierenden menschlichen Organismus als arbeitsteilig aufgebaut.
- 2weisen beispielsweise mithilfe von Modellen wie dem Torso Organe oder Organsysteme entsprechend ihrer Lage im menschlichen Körper zu und nehmen so ihren eigenen Körper bewusst wahr.
- 3beschreiben bei ausgewählten Organsystemen überblickshaft typische Strukturen und erläutern an Beispielen den Zusammenhang zwischen Bau und Funktion.
- 4setzen den Bau von Knochen, Muskeln und Gelenken zu deren Funktionen auch im Zusammenspiel in Bezug und stellen das Stütz- und Bewegungssystem als funktionales Organsystem dar.
- 5zeigen Möglichkeiten der Gesunderhaltung des Bewegungs- und Stützapparates auf und entwickeln so Sensibilität für eine gesunde Lebensführung.
- 1beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Säugetieren jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise und erkennen die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen.
- 2vergleichen Haustiere mit wild lebenden Säugetieren und stellen die Domestizierung und die Züchtung dar. Daraus leiten sie Vorteile der Nutztierhaltung für den Menschen ab.
- 3beschreiben den Körperbau und die Lebensweise eines ausgewählten Nutztiers, wodurch sie Faktoren ableiten, die für eine artgerechte Tierhaltung berücksichtigt werden müssen.
- 4zählen wesentliche Aspekte einer artgerechten Tierhaltung am Beispiel heimischer Heim- und Nutztiere auf und beurteilen die unterschiedliche Haltung verschiedener Haustiere.
- 5untersuchen verschiedene Blütenpflanzen und leiten deren Grundbestandteile sowie deren Funktionen ab.
- 6führen Untersuchungen von Blütenpflanzen am Original auch am natürlichen Standort durch. Sie schätzen die Vielfalt und Schönheit von Pflanzen und entwickeln eine Vorstellung der heimischen Biodiversität.
- 7verstehen die Arbeitsteilung als universelles biologisches Prinzip, indem sie den Begriff „Organ" auf den Bauplan von Pflanzen anwenden.
- 8vergleichen an einem Beispiel die Veränderung von der Wildpflanze zur Kulturpflanze und erkennen die große Bedeutung und Veränderungen, die der Mensch gezielt herbeigeführt hat.
- 9kennzeichnen eine Nutzpflanze und stellen deren Verwendungsmöglichkeiten dar.
Jahrgangsstufe 6
- 1wählen anhand weniger Kriterien begründet aus vorgegebenen Quellen aus, um die unterschiedliche Güte von Informationsquellen zu biologischen Inhalten einzuschätzen.
- 2verwenden mithilfe von genauen Anleitungen gängige Mess- und Laborgeräte sowie geeignete Substanzen sachgerecht und zielführend, um Untersuchungen durchzuführen.
- 3ordnen einzelne Aussagen nach beschreibendem oder bewertendem Inhalt und erkennen so Unterschiede zwischen Entscheidungen pragmatisch-technischer Natur und Entscheidungen, die ethisch-moralische Überlegungen erfordern.
- 4führen mithilfe von Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von wenigen vorgegebenen Kriterien strukturiert zu beschreiben.
- 5protokollieren Teile von Arbeitsabläufen bzw. Ergebnisse nach detaillierten Vorgaben, um sie darzustellen.
- 6bewerten und entscheiden ethisch-moralische Fragen im biologischen Kontext überwiegend nonkompensatorisch, d. h. nach einem Schwellenwertkriterium, das als ausschlaggebend genannt werden kann.
- 7beschreiben zu einer Konfliktfrage mit biologischem Inhalt zwei Handlungsoptionen, um mögliche Folgen abzuschätzen.
- 8vergleichen unter vorgegebener Schwerpunktsetzung reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
- 9stellen einfache biologische Sachverhalte dar und wählen ggf. aus vorgegebenen, sachgerechten Darstellungsformen eine geeignete aus, in die sie die Sachverhalte überführen.
- 10verwenden Lichtmikroskope und Präparate zielgerichtet und sachgemäß, um Strukturen zu erkennen und zu beschreiben sowie sie ggf. anhand einer Zeichnung darzustellen.
- 11verwenden biologische Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben.
- 12beschreiben Beziehungen zwischen wenigen Fakten oder Sachverhalten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.
- 13führen anhand von konkreten Anleitungen einfache Experimente durch, unterscheiden dabei Variablen und Konstanten und begründen die Notwendigkeit eines Kontrollversuchs.
- 14nutzen einfache biologietypische Medien bzw. Protokolle, um Sachverhalte nach einer vorgegebenen Struktur in überwiegend freier Rede zu präsentieren.
- 15bestimmen Lebewesen mithilfe von Abbildungen und Beschreibungen in einfacher Fachsprache oder einfachen dichotomen Bestimmungsschlüsseln, um sie zu benennen und Angepasstheiten an den jeweiligen Lebensraum aufzuzeigen.
- 16stellen eine Position dar, indem sie eine begründete Behauptung zu einfachen biologischen Zusammenhängen mit passenden Fakten und mit geeigneten Beispielen untermauern.
- 17unterscheiden die Phasen der naturwissenschaftlichen Untersuchung, bringen die Phasen in eine richtige Reihenfolge bzw. planen oder vervollständigen den Ablauf eines Erkenntniswegs anhand vorgegebener Kriterien.
- 18wählen zu einer einfachen Problemstellung aus mehreren vorgegebenen Erkenntnismethoden die sinnvollste aus und begründen die Auswahl.
- 19beschreiben mögliche Fehlerquellen und Möglichkeiten der Fehlervermeidung für Beobachtungen, Vergleiche und Experimente, die in der Anordnung bzw. Durchführung liegen.
- 20übertragen einfache Sachverhalte auf ein Modell bzw. setzen ein Modell zu einem einfachen Sachverhalt in Bezug und beschreiben durch den Vergleich von Modell und Realität Möglichkeiten und Grenzen eines Modells.
- 21erstellen nach Anleitung einfache Modelle, die leicht verständliche Aspekte biologischer Sachverhalte abbilden, um Eigenschaften oder Zusammenhänge vereinfacht zu beschreiben.
- 1unterscheiden mithilfe von Vergleichen zwischen Merkmalen, die vererbt, und solchen, die durch Umweltbedingungen erworben werden.
- 2beschreiben Gene als Teil der Erbsubstanz und Träger von Erbinformation.
- 3begründen die Verschmelzung von Keimzellen beim Menschen und bei Samenpflanzen als Voraussetzung für die Neukombination von Merkmalsanlagen und damit als Wesenszug der sexuellen Fortpflanzung.
- 4legen ausgehend von der Unterscheidung zwischen primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen, körperliche und geistig-seelische Veränderungen während der Pubertät dar.
- 5stellen einen Bezug zwischen den Geschlechtsorganen des Menschen und deren Funktion her, um mit körpereigenen Vorgängen verantwortungsvoll umzugehen sowie die Hygiene der Geschlechtsorgane als wesentlichen Aspekt der Gesunderhaltung zu begründen.
- 6kennzeichnen den Geschlechtsverkehr als die natürliche Voraussetzung für die Entstehung neuen Lebens beim Menschen und sind damit befähigt, verantwortungsvoll mit Methoden der Empfängnisverhütung umzugehen.
- 7skizzieren das Zusammenwirken verschiedener Organe als Fortpflanzungssystem und erkennen daraus Gemeinsamkeiten und Unterschiede der sexuellen Fortpflanzung bei ausgewählten Lebewesen.
- 8unterscheiden die geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung als Strategien für die Reproduktion von Lebewesen.
- 9untersuchen den Bau einer Blüte, charakterisieren sie als Fortpflanzungsorgane der Blütenpflanzen und erläutern Angepasstheiten an den Bestäubungsmechanismus.
- 10begründen die Bestäubung der Pflanze als Voraussetzung ihrer Befruchtung und beschreiben die Entwicklung von Samen bzw. Früchten sowie Möglichkeiten der Ausbreitung.
- 11vergleichen auf der Grundlage von selbst durchgeführten Experimenten die Ausbreitung von Samen und Früchten mit technischen Entwicklungen wie der Bionik.
- 12bestimmen Samen und Früchte von heimischen Pflanzen, um dadurch vielfältige Formenkenntnisse zu erlangen.
- 13beschreiben mithilfe von Experimenten Keimungs- und Wachstumsbedingungen einer Pflanze, um den Entwicklungszyklus als eine Generation zu verstehen.
- 1identifizieren auf der Grundlage von Beobachtungen ausgewählte Organe oder Organsysteme und deren Abwandlungen bei unterschiedlichen Wirbeltierklassen und stellen deren Angepasstheit an die Lebensweise dar.
- 2beschreiben anhand konkreter Beispiele Regulationsvorgänge bei Wirbeltieren (z. B. Körpertemperatur).
- 3stellen verschiedene Formen der Individualentwicklung von Wirbeltieren dar, um Veränderungen und Entwicklungen anhand konkreter Beispiele zu beschreiben.
- 4beobachten Beispiele innerartlicher und zwischenartlicher Kommunikation bei Wirbeltieren und zeigen die Bedeutung von Verhalten für das Überleben oder eine erfolgreiche Fortpflanzung auf.
- 5ordnen Wirbeltiere anhand charakteristischer Merkmale den verschiedenen Wirbeltierklassen zu und gewinnen dadurch einen Überblick über die Wirbeltierklassen.
- 6bestimmen einheimische Wirbeltiere mithilfe von einfachen Bestimmungshilfen und entwickeln dadurch Formenkenntnisse als Grundlage für eine schützende Einstellung gegenüber der Natur.
- 1beschreiben langfristige und jahresrhythmische Veränderungen in einem Ökosystem, um die veränderten Lebensbedingungen der Lebensgemeinschaft einzuschätzen.
- 2stellen das Ökosystem als das Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaften dar und erkennen, dass vielschichtig vernetzte abiotische Faktoren die Lebensgrundlage für die Lebensgemeinschaft bilden.
- 3erstellen auf der Grundlage von exemplarischen Pflanzen- und Tierbeobachtungen Beschreibungen und kennzeichnen Angepasstheiten und zeigen auf, wie Lebewesen in einem Ökosystem vergesellschaftet sind.
- 4beschreiben Angepasstheiten von Insekten an das Leben im Ökosystem, der Entwicklung sowie ggf. des Verhaltens.
- 5erschließen schematische Darstellungen von Räuber-Beutebeziehungen eines Ökosystems und erläutern sie als Nahrungsketten, Nahrungsnetze und Nahrungspyramide.
- 6stellen für ein heimatnahes Ökosystem Zusammenhänge zwischen Eingriffen des Menschen in die Natur und den sich dadurch verändernden abiotischen Faktoren her und entwickeln Schutzmaßnahmen.
Jahrgangsstufe 7
- 1arbeiten ein ethisch-moralisches Problem aus einfachen, didaktisch reduzierten Vorlagen heraus, nennen dazu wenige Pro- und Contra-Argumente und geben die eigene Einstellung dazu wieder.
- 2verwenden mithilfe von Anleitungen Mess- und Laborgeräte sowie geeignete Substanzen sachgerecht und zielführend, um Untersuchungen durchzuführen.
- 3wählen anhand mehrerer Kriterien begründet aus vorgegebenen Quellen aus, um die Güte von Informationsquellen zu biologischen Inhalten einzuschätzen.
- 4protokollieren Arbeitsabläufe bzw. Ergebnisse nach Vorgaben, um sie mithilfe von aussagekräftigen Texten, einfachen Tabellen, Grafiken bzw. Zeichnungen nachvollziehbar darzustellen.
- 5bewerten und entscheiden nach der Berücksichtigung einzelner Kriterien, die auf der Grundlage einzelner Werte oder Normen ausgewählt wurden.
- 6beobachten reale oder abgebildete biologische Phänomene, um sie anhand von vorgegebenen Kriterien strukturiert zu beschreiben.
- 7beschreiben zu einer Konfliktfrage mit biologischem Inhalt Handlungsoptionen, um mögliche Folgen – auch mittelfristige – zu vergleichen.
- 8stellen einfache biologische Sachverhalte dar oder überführen sie in eine sachgerechte Darstellungsform.
- 9vergleichen unter vorgegebener Schwerpunktsetzung reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen anhand von Gemeinsamkeiten und Unterschieden wiederkehrende biologische Prinzipien wie die Basiskonzepte.
- 10stellen unter Anleitung einfache Präparate her und mikroskopieren sie, um Strukturen zu erkennen und zu zeichnen sowie sie mithilfe einer Schemazeichnung zu beschriften.
- 11verwenden biologische Fachbegriffe, um Sachverhalte und biologische Zusammenhänge sachgerecht zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben.
- 12beschreiben Beziehungen zwischen wenigen Fakten oder Sachverhalten und stellen so biologische Zusammenhänge her.
- 13führen anhand von konkreten Anleitungen einfache Experimente durch, unterscheiden Variablen und Konstanten und wählen geeignete Kontrollversuche aus einer Zusammenstellung aus.
- 14nutzen angemessene biologietypische Medien oder Protokolle, um Sachverhalte nach einer vorgegebenen Struktur in weitgehend freier Rede sachgerecht darzustellen bzw. zu präsentieren.
- 15unterscheiden die Phasen einer naturwissenschaftlichen Untersuchung, bringen die Phasen in die richtige Reihenfolge bzw. planen oder vervollständigen den Ablauf eines Erkenntniswegs anhand begründeter Kriterien.
- 16wählen zu einer Problemstellung eine Erkenntnismethode aus und begründen die Auswahl.
- 17stellen ihre Position dar, indem sie Behauptungen biologisch fachlich korrekt begründen und mit geeigneten Beispielen untermauern.
- 18beschreiben systematisch Fehlerquellen und begründen Möglichkeiten der Fehlervermeidung für naturwissenschaftliche Untersuchungen.
- 19erfassen Argumente weitgehend ohne Hilfe und finden biologische Beispiele, die ein Argument infrage stellen können.
- 20übertragen Sachverhalte auf ein Modell bzw. setzen ein Modell zu einem Sachverhalt in Bezug und erläutern durch den Vergleich von Modell und Realität Möglichkeiten und Grenzen eines Modells.
- 21erstellen nach Anleitung einfache Modelle, die vorgegebene Aspekte biologischer Sachverhalte abbilden, um Eigenschaften oder Zusammenhänge zu beschreiben.
- 1mikroskopieren oder verwenden Abbildungen von typischen Tier- und Pflanzenzellen, vergleichen diese miteinander und nennen einige Beispiele der Variation im Aufbau der Zellen. Dadurch erkennen sie Zellen als kleinste Bau- und Funktionseinheit von Lebewesen.
- 2legen die Funktionen der wichtigsten tierischen und pflanzlichen Zellorganellen dar.
- 3stellen die Organisation eines Vielzellers aus Zellen, Geweben, Organen und Organsystemen zu einem Organismus dar und gewinnen dadurch einen Überblick über verschiedene Organisationsebenen.
- 4beobachten ausgewählte Einzeller, beschreiben den Aufbau, die Lebensweise und die Vermehrung und entwickeln so eine Faszination vom Mikrokosmos.
- 5setzen die Organisation von Vielzellern mit der Arbeitsteilung in Bezug und stellen sie Einzellern gegenüber, um eine Vorstellung von den vielfältigen Organisationen von Lebensformen zu erhalten.
- 1mikroskopieren geeignete Präparate der Pflanzenorgane oder verwenden entsprechende Abbildungen, um den Aufbau zu beschreiben.
- 2stellen mithilfe von Untersuchungen Zusammenhänge zwischen dem Bau und der Funktion von Wurzel, Sprossachse, Laubblatt und ggf. Blüte in Bezug auf die Wasser- und Mineralstoffaufnahme und dem Stofftransport her.
- 3identifizieren den Gasaustausch an den Spaltöffnungen als Voraussetzung für Fotosynthese und Zellatmung.
- 4legen – auch mithilfe von geeigneten Experimenten – die Faktoren des Stoffwechselvorgangs der Fotosynthese dar und leiten die Wortgleichung ab. Auf dieser Grundlage erläutern sie die Bedeutung der Pflanzen als Produzenten.
- 5stellen die Bedeutung der Fotosynthese für die Pflanzen selbst dar und vergleichen sie mit der Zellatmung. Somit begreifen sie die Fotosynthese als einzigartigen Energieumwandlungsprozess.
- 1ordnen die Bestandteile der Organsysteme Verdauung, Herz-Kreislaufsystem, Nerven- und Hormonsystem den jeweiligen Funktionen zu.
- 2erläutern das Zusammenwirken einzelner Organsysteme (z. B. zwischen Verdauungs- und Kreislaufsystem).
- 3leiten anhand eines Überblicks über die Sinnesorgane des Menschen das allgemeine Prinzip der Leistung von Sinneszellen ab.
- 4beschreiben auch mithilfe von Abbildungen, Modellen bzw. Experimenten den Bau und die Funktion des Ohrs und leiten Schutzmaßnahmen ab.
- 5vergleichen Nerven- und Hormonsystem und verfügen dadurch über das grundlegende Verständnis von zwei unterschiedlichen Steuerungsmechanismen des Körpers.
- 6stellen einen Zusammenhang zwischen Atmung und Verdauung her, um Stoffwechselvorgänge als essenzielle Energielieferanten für alle körperlichen und geistigen Tätigkeiten zu begründen.
- 7leiten aus der Kenntnis möglicher Gefahren für einzelne Organe oder Organsysteme angemessene Prophylaxen ab und schlagen für mögliche Schädigungen sinnvolle Behandlungsmöglichkeiten vor.
Jahrgangsstufe 8
- 1beschreiben ethisch-moralische Probleme aus ausgesuchten Quellen, nennen Pro- und Contra-Argumente und erläutern die eigene Einstellung hierzu.
- 2gewichten Informationsquellen nach mehreren vorgegebenen Kriterien, um die Güte der Quellen einzuschätzen und Informationen zu vorgegebenen biologischen Fragestellungen zu erschließen.
- 3verwenden Mess- und Laborgeräte sowie geeignete Substanzen weitgehend selbständig und zielführend, um Untersuchungen durchzuführen.
- 4beobachten reale oder abgebildete biologische Phänomene, um sie anhand von begründet ausgewählten Kriterien strukturiert zu beschreiben.
- 5bewerten und entscheiden, indem mehrere relevante Kriterien berücksichtigt werden, die auf der Grundlage von Werten oder Normen ausgewählt wurden und revidieren ihr Urteil gegebenenfalls.
- 6protokollieren Arbeitsabläufe bzw. Ergebnisse selbständig, um sie mithilfe von aussagekräftigen Texten, geeigneten Tabellen, Grafiken bzw. Zeichnungen sachgerecht darzustellen.
- 7vergleichen reale oder abgebildete biologische Phänomene, um biologische Fragestellungen weitgehend selbständig zu lösen. Sie erkennen wiederkehrende biologische Prinzipien wie die Basiskonzepte.
- 8erläutern zu einer Konfliktfrage mit biologischem Inhalt mehrere Handlungsoptionen, um mögliche Folgen in den Entscheidungsprozess einfließen zu lassen.
- 9stellen biologische Sachverhalte dar oder überführen sie in eine sach- und adressatengerechte Darstellungsform.
- 10stellen unter Anleitung Präparate her und mikroskopieren diese eigenständig, um Strukturen mithilfe einer beschrifteten Zeichnung abzubilden.
- 11verwenden eine vereinfachte biologische Fachsprache, um Sachverhalte und biologische Zusammenhänge sachgerecht zu beschreiben und adressatengerecht weiterzugeben.
- 12führen anhand von Anleitungen einfache Experimente durch, erkennen Variablen und Konstanten und planen geeignete Kontrollversuche.
- 13beschreiben Beziehungen zwischen mehreren Fakten oder Sachverhalten und stellen so biologische Zusammenhänge zueinander in Beziehung.
- 14planen ausgehend von einer Frage- oder Problemstellung mithilfe einer adäquaten Erkenntnismethode mögliche Lösungswege und führen diese mit angemessenen Arbeitstechniken durch.
- 15setzen biologietypische Medien oder Protokolle adressatengerecht ein, um biologische Inhalte in weitgehend freier Rede sachgerecht darzustellen bzw. zu präsentieren.
- 16stellen ihre Position dar, indem sie Behauptungen kausal schlüssig und fachlich korrekt begründen und mit geeigneten Beispielen untermauern.
- 17hinterfragen systematisch auch selbst geplante naturwissenschaftliche Untersuchungen im Hinblick auf mögliche Fehlerquellen und begründen Möglichkeiten der Fehlervermeidung.
- 18erfassen und prüfen den biologischen Inhalt und die Aussagefähigkeit von Gegenargumenten.
- 19übertragen differenzierte Sachverhalte auf ein bereits bestehendes oder zu erstellendes Modell und beurteilen Modelle hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen im Hinblick auf den Erkenntnisgewinn.
- 20legen anhand von Beispielen dar, dass sich Wissen verändert und altes Wissen verworfen wird. Dadurch entwickeln sie ein Verständnis von der Vorläufigkeit naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.
- 1charakterisieren den Begriff Mikroorganismus, indem sie sich mit der Welt des mikroskopisch Kleinen auseinandersetzen.
- 2beschreiben den Aufbau von Hefe-, Schimmelpilzen und von Bakterien mithilfe mikroskopischer Präparate bzw. Abbildungen und nennen die Besonderheiten im Bau und der Funktion ausgewählter Zellstrukturen.
- 3leiten ausgehend von Untersuchungen zum zellulären Aufbau ab, dass die meisten Pilze und Bakterien heterotrophe Lebewesen sind.
- 4erläutern die Bedeutung der Schimmelpilze und Bakterien als Destruenten und stellen einen Stoffkreislauf dar.
- 5stellen die Vermehrung von Bakterien dar und erkennen daraus deren typische Populationsdynamik.
- 6schildern die biotechnische Nutzung von Hefen, Schimmelpilzen oder Bakterien und skizzieren den Prozessablauf schematisch.
- 7analysieren den Bau und den Entwicklungszyklus von Viren und leiten daraus ab, warum sie als Krankheitserreger wirken können, nicht aber den Lebewesen zugeordnet werden.
- 8begründen mithilfe des Schlüssel-Schloss-Prinzips die Wirtsspezifität von Viren und schätzen dadurch die Gefahr, die von Viren ausgeht, realistisch ein.
- 1stellen verschiedene Formen der äußeren Abwehr des Körpers dar und erkennen dadurch die Bedeutung gesundheitsbewussten Verhaltens.
- 2zeigen mithilfe mikroskopischer Präparate bzw. Abbildungen wichtige feste und flüssige Blutbestandteile auf und stellen einen Zusammenhang zu deren Funktion her.
- 3veranschaulichen unter Zuhilfenahme von vereinfachten Schemazeichnungen bzw. einfachen Modellen wichtige Zellen und Abwehrstoffe, die an der Immunantwort beteiligt sind, erläutern deren Aufgaben und stellen deren Zusammenspiel dar.
- 4interpretieren die Vorgänge zur aktiven und passiven Immunisierung auch mithilfe schematischer Abbildungen und erklären die jeweiligen Wirkungsweisen.
- 5beschreiben anhand typischer Allergene allergische Reaktionen als Abwehrreaktion des Körpers gegen harmlose Stoffe.
- 6begründen die bakterienspezifische Wirkungsweise von Antibiotika und die Ausbildung von Resistenzen bei unsachgemäßem Einsatz.
- 7stellen Übertragungswege von Krankheitserregern dar und leiten daraus Schutz- und Vorbeugemaßnahmen ab.
- 8erläutern den AIDS-Krankheitsverlauf als Folge einer HIV-Infektion auf der Ebene des Immunsystems und beurteilen derzeitige Behandlungsstrategien.
- 1ermitteln biologische und soziale Gegebenheiten, die die Geschlechterrollen von Mann und Frau beeinflussen.
- 2diskutieren Fragen der Beziehungen und Partnerwahl, sodass Einstellungen gefördert werden, die zur Entwicklung einer verantwortlichen Partnerschaft erforderlich sind.
- 3erörtern die Besonderheit menschlicher Sexualität in ihren verschiedenen Erscheinungsformen und hinsichtlich ihrer psychosozialen Bedeutung für eine Partnerschaft.
- 4skizzieren die hormonell gesteuerten Vorgänge des Eireifezyklus und leiten daraus Möglichkeiten der Geburtenkontrolle ab.
- 5beschreiben ausgehend von der Zeugung grundlegende Vorgänge während der Schwangerschaft und der Geburt im Überblick.
- 1vergleichen lebende und fossile Tiere mittels Originalia, Präparaten, Modellen bzw. Abbildungen, um eine Vorstellung von früheren Lebensformen zu gewinnen und verwandtschaftliche Beziehungen abzuleiten.
- 2analysieren an konkreten Beispielen die Mechanismen der Evolution und erkennen dabei, dass sich verändernde Umweltbedingungen mitverantwortlich für Artenwandel und Artenvielfalt sind.
- 3skizzieren den Aufbau eines vereinfachten Stammbaums der Lebewesen, führen den Aufbau auf verwandtschaftliche Beziehungen zurück und verstehen den Stammbaum als Veranschaulichung evolutiver Vorgänge.
- 4leiten Belege für die Verwandtschaftsbeziehung zwischen Mensch und Menschenaffen ab und erfassen die Stellung des Menschen innerhalb des Systems der Lebewesen.
- 5beschreiben unter Zuhilfenahme vorgegebener fossiler bzw. genetischer Belege einzelne Stationen bei der Entwicklung zum modernen Menschen.
Jahrgangsstufe 10
- 1beschreiben biologische Probleme mit moralischer Relevanz und beurteilen die eigene Einstellung dazu auf Grundlage persönlich und gesellschaftlich bedeutungsvoller Werte.
- 2verwenden leicht zugängliche Informationsquellen selbständig und schätzen den Informationswert ab, um zielgerichtet Informationen zu biologischen Fragestellungen zu erschließen.
- 3beobachten reale oder abgebildete biologische Phänomene, um sie anhand von ausgewählten, wissenschaftlich begründeten Kriterien strukturiert zu beschreiben.
- 4berücksichtigen für ihre Entscheidung nach Relevanz differenzierte Kriterien, die einem Wertesystem zugrunde liegen, um normative Entscheidungen zu ethischen Aspekten biologischer oder medizinischer Fragen zu treffen und ggf. zu revidieren.
- 5stellen biologische Sachverhalte dar oder überführen sie in eine sach-, adressaten- und situationsgerechte Darstellungsform.
- 6planen selbständig einfache Experimente oder Gedankenexperimente und führen diese ggf. inklusive geeigneter Kontrollversuche durch. Dabei entscheiden sie, welche Größen variiert bzw. konstant gehalten werden müssen.
- 7entwickeln zu einer Konfliktfrage mit biologischem Inhalt mithilfe eines Perspektivenwechsels mehrere mögliche Handlungsoptionen und leiten mögliche Folgen ab.
- 8planen auf der Basis einer Frage oder Problemstellung selbständig Untersuchungen und führen diese mit adäquaten Arbeitstechniken durch.
- 9verwenden eine vereinfachte biologische Fachsprache, um Sachverhalte und biologische Zusammenhänge sachgerecht zu beschreiben und den Basiskonzepten der Biologie zuzuordnen.
- 10übertragen komplexe Sachverhalte auf ein bestehendes oder eigenständig erstelltes Modell und beurteilen Modelle hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen im Hinblick auf den Erkenntnisgewinn.
- 11beschreiben Beziehungen und Zusammenhänge und erläutern sie ggf. mithilfe eines übergeordneten biologischen Konzeptes.
- 12setzen biologietypische Medien oder Protokolle sach-, adressaten- und situationsgerecht ein, um biologische Inhalte unter Einbezug der Gruppe zu präsentieren.
- 13zeigen an einzelnen konkreten Beispielen auf, dass wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn von räumlichen, zeitlichen und gesellschaftlichen Bedingungen abhängig ist.
- 14stellen ihre Position dar, indem sie Behauptungen begründet und mit naturwissenschaftlichen Fakten bzw. Daten und allgemeingültigen Beispielen aus der Biologie belegen.
- 15akzeptieren plausible Gegenargumente, bauen sie in die eigene Argumentation ein oder lehnen sie begründet ab.
- 1beschreiben den Aufbau von Transport- und Arbeitsform der Erbsubstanz und deren strukturellen Zusammenhang.
- 2nutzen Modelle oder Modellvorstellungen, um den Aufbau der DNA und ihre Replikation als selbsterhaltendes System darzustellen.
- 3charakterisieren mithilfe von einfachen Modellvorstellungen den Aufbau von Proteinen und legen deren Bedeutung als Wirk- und Bausubstanzen im Organismus dar.
- 4weisen den Zusammenhang zwischen einem Gen und einem Protein aus, indem sie wesentliche Schritte der Proteinbiosynthese darstellen.
- 5veranschaulichen den Ablauf der Mitose und begründen deren Bedeutung für die Wachstums- und Reparaturvorgänge.
- 6unterscheiden den Ablauf der Mitose von der Meiose und verdeutlichen die Bedeutung der Keimzellenentwicklung für die Fortpflanzung und die Variabilität von Merkmalen.
- 7leiten mögliche Auswirkungen somatischer Mutationen innerhalb eines Gens ab, um über mögliche Folgen von Mutagenen zu reflektieren und diese im Sinne der Gesunderhaltung zu meiden.
- 8erläutern an Beispielen Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten von erblich bedingten Krankheiten, die durch Mutationen in Keimzellen ausgelöst und weitervererbt werden.
- 9grenzen Mutationen gegen Modifikationen ab und ordnen ausgewählten Merkmalen wissenschaftlich erwiesene angeborene und erworbene Anteile zu.
- 10stellen auf Grundlage der Mendelschen Regeln mithilfe von Symbolen Erbgänge auf und wenden diese in Stammbaumanalysen an.
- 11legen Chancen und Risiken gentechnischer Verfahren dar, wodurch sie mit fundierten sachlichen Argumenten deren Einsatz befürworten oder ablehnen.
- 1erläutern Wechselwirkungen zwischen unbelebter Materie, Organismen, Ökosystemen, der Biosphäre und ggf. auch der Atmosphäre und der Hydrosphäre, um die Vernetzung der Systeme zu verstehen.
- 2vergleichen regionale mit globalen Stoffkreisläufen und stellen den Energiefluss dar. So identifizieren sie Elemente von offenen und geschlossenen Systemen und deren gegenseitige Abhängigkeiten.
- 3beschreiben ein lokales Ökosystem in seiner historischen Veränderung und leiten so den Wandel in der Bedeutung der Ökosystemdienstleistung ab.
- 4begründen die Bedeutung der Artenvielfalt für Ökosysteme und zeigen an einem Beispiel auf, wie Eingriffe des Menschen die Vielfalt reduzieren können.
- 5zeigen an einem konkreten Beispiel Möglichkeiten auf, auf welche Weise menschliche Eingriffe Veränderungen in Ökosystemen auslösen können. Dabei berücksichtigen sie auch nicht lineare Prozesse und zeitverzögerte Auswirkungen.
- 6erörtern Möglichkeiten naturverträglichen Handelns und hinterfragen das eigene Handeln, insbesondere das Verbraucher- und Konsumverhalten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.
- 1beschreiben Einflüsse der Lebensweise der Eltern auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes und erkennen dadurch die besondere Schutzbedürftigkeit in dieser Lebensphase.
- 2erläutern vielfältige Veränderungen und Verantwortungen, die aus einer Elternschaft erwachsen. Sie schätzen dadurch persönlich relevante Voraussetzungen für eine zukünftige Familiengründung ab.
- 3diskutieren die biologischen, ethischen und rechtlichen Hintergründe sowie Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs durch den Vergleich der Werte und Normen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen.
- 4erläutern Grundlagen und Möglichkeiten der modernen Reproduktionsbiologie und lernen dadurch Methoden der technischen Einflussnahme als Hilfsmittel bei der Fortpflanzung und als Möglichkeit der Therapie einzuschätzen und unter ethischen Aspekten zu bewerten.
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Häufige Fragen
Lehrplan Biologie – Realschule Bayern
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Biologie für Realschule in Bayern?+
Der Lehrplan Biologie am Realschule in Bayern umfasst 206 Kompetenzen, gegliedert in 21 Lernbereiche über 5 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Biologie am Realschule in Bayern ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Prozessbezogene Kompetenzen, Biologie, die Wissenschaft von den Lebewesen, Bau und Funktion des menschlichen Körpers, Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen, Prozessbezogene Kompetenzen, Fortpflanzung und Sexualität, Vielfalt von Wirbeltieren, Ein heimatnahes Ökosystem und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Biologie passend zum Lehrplan?+
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Ist dieser Lehrplan Biologie aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Biologie am Realschule in Bayern.