Lehrplan Biologie – Gymnasium Nordrhein-Westfalen

107 Kompetenzen8 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Biologie für Gymnasium in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–63 Lernbereiche
  • Vielfalt und Angepasstheiten von Lebewesen
  • Mensch und Gesundheit
  • Sexualerziehung
Jahrgangsstufen 7–105 Lernbereiche
  • Ökologie und Naturschutz
  • Evolution
  • Genetik
  • Mensch und Gesundheit
  • Sexualerziehung

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Vielfalt und Angepasstheiten von Lebewesen
17 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Lebewesen von unbelebten Objekten anhand der Kennzeichen des Lebendigen unterscheiden
  • 2tierische und pflanzliche Zellen anhand von lichtmikroskopisch sichtbaren Strukturen unterscheiden
  • 3kriteriengeleitet ausgewählte Vertreter der Wirbeltierklassen vergleichen und einer Klasse zuordnen
  • 4die Angepasstheit ausgewählter Säugetiere und Vögel an ihren Lebensraum erklären
  • 5Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Wild- und Nutztieren durch gezielte Züchtung erklären
  • 6das Zusammenwirken der verschiedenen Organe einer Samenpflanze erläutern
  • 7den Prozess der Fotosynthese als Reaktionsschema in Worten darstellen
  • 8die Bedeutung der Fotosynthese für das Leben von Pflanzen und Tieren erklären
  • 9einfache tierische und pflanzliche Präparate mikroskopisch untersuchen
  • 10Zellen nach Vorgaben in ihren Grundstrukturen zeichnen
  • 11die Zelle als strukturelle Grundeinheit aller Lebewesen bestätigen
  • 12einen Bestimmungsschlüssel zur Identifizierung einheimischer Samenpflanzen sachgerecht anwenden
  • 13Blüten nach Vorgaben präparieren und deren Aufbau darstellen
  • 14ein Experiment zum Einfluss verschiedener Faktoren auf Keimung und Wachstum planen, durchführen und protokollieren
  • 15den Zusammenhang zwischen der Struktur von Früchten/Samen und deren Funktion für die Ausbreitung erklären
  • 16den Aufbau von Säugetier- und Vogelknochen vergleichend untersuchen und funktional deuten
  • 17verschiedene Formen der Nutztierhaltung beschreiben und im Hinblick auf ausgewählte Kriterien erörtern
Mensch und Gesundheit
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Zusammenhänge zwischen Bau und Funktion am Beispiel der Verdauungsorgane, Atmungsorgane, des Herz-Kreislaufsystems und des Bewegungssystems erläutern
  • 2das Grundprinzip des Zusammenwirkens von Skelett und Muskulatur bei Bewegungen erklären
  • 3die Arbeitsteilung der Verdauungsorgane erläutern
  • 4am Beispiel des Dünndarms und der Lunge das Prinzip der Oberflächenvergrößerung und seine Bedeutung für den Stoffaustausch erläutern
  • 5einen Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme, Energiebedarf und unterschiedlicher Belastung des Körpers herstellen
  • 6Blut als Transportmittel für Nährstoffe, Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid beschreiben
  • 7die Folgen des Tabakkonsums für den Organismus erläutern
  • 8bei der Untersuchung von Nahrungsmitteln einfache Nährstoffnachweise planen, durchführen und dokumentieren
  • 9die Wirkungsweise von Verdauungsenzymen mithilfe einfacher Modellvorstellungen beschreiben
  • 10in einem quantitativen Experiment zur Abhängigkeit der Herzschlag- oder Atemfrequenz Daten erheben, darstellen und auswerten
  • 11die Funktion der Atemmuskulatur an einem Modell erklären
  • 12die Funktionsweise des Herzens an einem einfachen Modell erklären
  • 13Blut mikroskopisch untersuchen und seine heterogene Zusammensetzung beschreiben
  • 14Lebensmittel anhand von ausgewählten Qualitätsmerkmalen beurteilen
  • 15Empfehlungen zur Gesunderhaltung des Körpers und zur Suchtprophylaxe entwickeln
Sexualerziehung
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1körperliche und psychische Veränderungen in der Pubertät erläutern
  • 2Bau und Funktion der menschlichen Geschlechtsorgane erläutern
  • 3den weiblichen Zyklus in Grundzügen erklären
  • 4Methoden der Empfängnisverhütung beschreiben
  • 5Eizelle und Spermium vergleichen und den Vorgang der Befruchtung beschreiben
  • 6Schwangerschaft und Geburt beschreiben und Maßnahmen zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken begründen
  • 7anhand geeigneten Bildmaterials die Entwicklung eines Embryos beschreiben
  • 8den Sprachgebrauch im Bereich der Sexualität kritisch reflektieren

Jahrgangsstufen 7–10

Ökologie und Naturschutz
17 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1an einem heimischen Ökosystem Biotop und Biozönose beschreiben
  • 2Angepasstheiten von Lebewesen an abiotische und biotische Umweltfaktoren erläutern
  • 3Parasitismus und Symbiose in Beispielen identifizieren und erläutern
  • 4die Koexistenz von verschiedenen Arten mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen erklären
  • 5wesentliche Merkmale ausgewählter Wirbellosen-Taxa nennen und zuordnen
  • 6Pilze von Tieren und Pflanzen unterscheiden und ihre Rolle im Ökosystem erklären
  • 7das Grundprinzip der Fotosynthese beschreiben und der Zellatmung gegenüberstellen
  • 8ausgehend von Nahrungsnetzen die Stoff- und Energieflüsse in einem Ökosystem erläutern
  • 9die natürliche Sukzession eines Ökosystems beschreiben und anthropogene Einflüsse erläutern
  • 10ein heimisches Ökosystem hinsichtlich seiner Struktur untersuchen und Taxa bestimmen
  • 11abiotische Faktoren messen und mit dem Vorkommen von Arten in Beziehung setzen
  • 12die Bedeutung von abiotischen Faktoren für die Habitatpräferenz von Wirbellosen experimentell überprüfen
  • 13historische Experimente zur Fotosynthese erklären und hinsichtlich Stoff- und Energieflüssen auswerten
  • 14Eingriffe des Menschen in die Lebensräume Wirbelloser bewerten
  • 15die Bedeutung des Biotopschutzes für den Artenschutz erläutern
  • 16die Notwendigkeit von Naturschutz auch ethisch begründen
  • 17Umgestaltungen der Landschaft unter ökonomischen und ökologischen Aspekten bewerten
Evolution
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1die wesentlichen Gedanken der Darwinschen Evolutionstheorie zusammenfassend darstellen
  • 2Angepasstheit vor dem Hintergrund der Selektionstheorie und der Vererbung von Merkmalen erklären
  • 3Artenwandel durch natürliche Selektion mit Artenwandel durch Züchtung vergleichen
  • 4den biologischen Artbegriff anwenden
  • 5den möglichen Zusammenhang zwischen abgestufter Ähnlichkeit und Verwandtschaft erklären
  • 6Fossilfunde auswerten und ihre Bedeutung für die Evolutionsforschung erklären
  • 7anhand von anatomischen Merkmalen Hypothesen zur stammesgeschichtlichen Verwandtschaft rekonstruieren
  • 8eine Stammbaumhypothese zur Evolution des Menschen anhand von Fossilfunden rekonstruieren
  • 9den Zusammenhang zwischen Angepasstheit und Fortpflanzungserfolg an einem Beispiel erklären
  • 10die Eignung von Züchtung als Analogmodell für den Artenwandel beurteilen
  • 11die naturwissenschaftliche Position der Evolutionstheorie von nicht-naturwissenschaftlichen Vorstellungen abgrenzen
Genetik
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1den Zellzyklus auf der Ebene der Chromosomen vereinfacht beschreiben
  • 2das Prinzip der Meiose und die Bedeutung für sexuelle Fortpflanzung und Variabilität erklären
  • 3Ursachen und Auswirkungen einer Genommutation am Beispiel der Trisomie 21 beschreiben
  • 4Gesetzmäßigkeiten der Vererbung auf einfache Beispiele anwenden
  • 5Familienstammbäume mit eindeutigem Erbgang analysieren
  • 6das grundlegende Prinzip der Proteinbiosynthese beschreiben
  • 7mithilfe von Chromosomenmodellen den Ablauf der Mitose vorhersagen
  • 8Karyogramme des Menschen sachgerecht analysieren
  • 9die Rekombinationswahrscheinlichkeiten von Allelen modellhaft darstellen
  • 10Möglichkeiten und Grenzen der Pränataldiagnostik kritisch reflektieren
Mensch und Gesundheit
21 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1die Bedeutung der Glucose für den Energiehaushalt der Zelle erläutern
  • 2am Beispiel des Blutzuckergehalts die Regulation durch negatives Feedback und antagonistisch wirkende Hormone erläutern
  • 3Ursachen und Auswirkungen von Diabetes mellitus Typ I und II vergleichen
  • 4den Bau und die Vermehrung von Bakterien und Viren beschreiben
  • 5das Zusammenwirken des unspezifischen und spezifischen Immunsystems erklären
  • 6die Immunantwort auf körperfremde Gewebe und Organe erläutern
  • 7den Unterschied zwischen passiver und aktiver Immunisierung erklären
  • 8die allergische Reaktion mit der Immunantwort bei Infektionen vergleichen
  • 9die Bedeutung hygienischer Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten erläutern
  • 10die Unterschiede zwischen Reiz und Erregung sowie zwischen bewusster Reaktion und Reflexen beschreiben
  • 11den Vorgang der Informationsübertragung an chemischen Synapsen anhand eines einfachen Modells beschreiben
  • 12die Informationsübertragung im Nervensystem mit der durch Hormone vergleichen
  • 13körperliche Reaktionen auf Stresssituationen erklären
  • 14von Suchtmitteln ausgehende physische und psychische Veränderungen beschreiben
  • 15das Schlüssel-Schloss-Modell zur Erklärung des Wirkmechanismus von Hormonen anwenden
  • 16das experimentelle Vorgehen bei historischen Versuchen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten erläutern
  • 17Experimente zur Wirkung von hygienischen Maßnahmen auswerten
  • 18die Wahrnehmung eines Reizes experimentell erfassen
  • 19Handlungsoptionen zur Vorbeugung von Diabetes Typ II entwickeln
  • 20Positionen zum Thema Impfung recherchieren, auswerten und kritisch reflektieren
  • 21den Einsatz von Antibiotika im Hinblick auf die Entstehung von Resistenzen beurteilen
Sexualerziehung
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1den weiblichen Zyklus unter Verwendung von Daten in den wesentlichen Grundzügen erläutern
  • 2die wesentlichen Stadien der Entwicklung eines Ungeborenen beschreiben
  • 3über die Reproduktionsfunktion hinausgehende Aspekte menschlicher Sexualität beschreiben
  • 4die Datenerhebung zur Sicherheit von Verhütungsmitteln am Beispiel des Pearl-Index erläutern
  • 5die Übernahme von Verantwortung im Hinblick auf sexuelles Verhalten an Fallbeispielen diskutieren
  • 6bei Aussagen zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität Sachinformationen von Wertungen unterscheiden
  • 7Verhütungsmethoden kriteriengeleitet vergleichen und Handlungsoptionen begründet auswählen
  • 8kontroverse Positionen zum Schwangerschaftsabbruch unter Berücksichtigung ethischer Maßstäbe und gesetzlicher Regelungen abwägen
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Häufige Fragen

Lehrplan Biologie – Gymnasium Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Biologie für Gymnasium in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Biologie am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen umfasst 107 Kompetenzen, gegliedert in 8 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Biologie am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Vielfalt und Angepasstheiten von Lebewesen, Mensch und Gesundheit, Sexualerziehung, Ökologie und Naturschutz, Evolution, Genetik, Mensch und Gesundheit, Sexualerziehung.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Biologie passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Biologie aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Biologie am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen.