Lehrplan Chemie – Realschule Nordrhein-Westfalen

131 Kompetenzen9 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Chemie für Realschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 7–84 Lernbereiche
  • Stoffe und Stoffeigenschaften
  • Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen
  • Luft und Wasser
  • Metalle und Metallgewinnung
Jahrgangsstufen 9–105 Lernbereiche
  • Elemente und ihre Ordnung
  • Säuren, Laugen, Salze
  • Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
  • Stoffe als Energieträger
  • Produkte der Chemie

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 7–8

Stoffe und Stoffeigenschaften
14 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Ordnungsprinzipien für Stoffe nennen und diese in Stoffgemische und Reinstoffe einteilen (UF3)
  • 2charakteristische Stoffeigenschaften zur Unterscheidung bzw. Identifizierung von Stoffen beschreiben und die Verwendung von Stoffen ihren Eigenschaften zuordnen (UF2, UF3)
  • 3einfache Trennverfahren für Stoffe und Stoffgemische beschreiben (UF1)
  • 4einfache Versuche (u. a. zur Trennung von Stoffen in Stoffgemischen unter Nutzung relevanter Stoffeigenschaften) planen und sachgerecht durchführen (E4, E5)
  • 5Messreihen zu Temperaturänderungen durchführen und zur Aufzeichnung der Messdaten einen angemessenen Temperaturbereich und sinnvolle Zeitintervalle wählen (E5, E6)
  • 6Stoffe, Stofftrennungen, Aggregatzustände und Übergänge zwischen ihnen mit Hilfe eines Teilchenmodells erklären (E7, E8)
  • 7Texte mit chemierelevanten Inhalten in Schulbüchern und in altersgemäßen populärwissenschaftlichen Schriften Sinn entnehmend lesen und zusammenfassen (K1, K2)
  • 8fachtypische, einfache Zeichnungen von Versuchsaufbauten erstellen (K7)
  • 9einfache Darstellungen oder Modelle verwenden, um Aggregatzustände und Lösungsvorgänge zu veranschaulichen und zu erläutern (K7)
  • 10bei Versuchen in Kleingruppen (u. a. zu Stofftrennungen) Initiative und Verantwortung übernehmen, Aufgaben fair verteilen und diese im verabredeten Zeitrahmen sorgfältig erfüllen (K9, K8)
  • 11Messdaten in ein vorgegebenes Koordinatensystem eintragen und gegebenenfalls durch eine Messkurve verbinden sowie aus Diagrammen Messwerte ablesen (K4, K2)
  • 12Schmelz- und Siedekurven interpretieren und Schmelz- und Siedetemperaturen aus ihnen ablesen (K2)
  • 13geeignete Maßnahmen zum sicheren und umweltbewussten Umgang mit Stoffen nennen und umsetzen (B3)
  • 14Trennverfahren nach ihrer Angemessenheit beurteilen (B1)
Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen
18 Kompetenzen
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  • 1Reinstoffe aufgrund ihrer Zusammensetzung in Elemente und Verbindungen einteilen und Beispiele dafür nennen (UF3)
  • 2die Bedingungen für einen Verbrennungsvorgang beschreiben und auf dieser Basis Brandschutzmaßnahmen erläutern (UF1)
  • 3chemische Reaktionen, bei denen Sauerstoff aufgenommen wird, als Oxidation einordnen (UF3)
  • 4die Bedeutung der Aktivierungsenergie zum Auslösen einer chemischen Reaktion erläutern (UF1)
  • 5ein einfaches Atommodell (Dalton) beschreiben und zur Veranschaulichung nutzen (UF1)
  • 6Stoffumwandlungen als chemische Reaktionen von physikalischen Veränderungen abgrenzen (UF2, UF3)
  • 7an Beispielen die Bedeutung des Gesetzes von der Erhaltung der Masse durch die konstante Atomanzahl erklären (UF1)
  • 8Glut- oder Flammenerscheinungen nach vorgegebenen Kriterien beobachten und beschreiben, als Oxidationsreaktionen interpretieren und mögliche Edukte und Produkte benennen (E2, E6)
  • 9konkrete Vorschläge über verschiedene Möglichkeiten der Brandlöschung machen und diese mit dem Branddreieck begründen (E3)
  • 10Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid experimentell nachweisen und die Nachweisreaktion beschreiben (E4, E5)
  • 11für die Oxidation bekannter Stoffe ein Reaktionsschema in Worten formulieren (E8)
  • 12bei Oxidationsreaktionen Massenänderungen von Reaktionspartnern vorhersagen und mit der Umgruppierung von Atomen erklären (E3, E8)
  • 13Grundgedanken der Phlogistontheorie als überholte Erklärungsmöglichkeit für das Phänomen Feuer erläutern und mit heutigen Vorstellungen vergleichen (E9)
  • 14Verfahren des Feuerlöschens in Modellversuchen demonstrieren (K7)
  • 15aufgrund eines Energiediagramms eine chemische Reaktion begründet als exotherme oder endotherme Reaktion einordnen (K2)
  • 16Gefahrstoffsymbole und Gefahrstoffhinweise erläutern und Verhaltensweisen im Umgang mit entsprechenden Stoffen beschreiben (K6)
  • 17die Brennbarkeit von Stoffen bewerten und Sicherheitsregeln im Umgang mit brennbaren Stoffen und offenem Feuer begründen (B1, B3)
  • 18fossile und regenerative Brennstoffe unterscheiden und deren Nutzung unter den Aspekten Ökologie und Nachhaltigkeit beurteilen (B2)
Luft und Wasser
15 Kompetenzen
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  • 1die wichtigsten Bestandteile und die prozentuale Zusammensetzung des Gasgemisches Luft benennen (UF1)
  • 2Ursachen und Vorgänge der Entstehung von Luftschadstoffen und deren Wirkungen erläutern (UF1)
  • 3Treibhausgase benennen und den Treibhauseffekt mit der Wechselwirkung von Strahlung mit der Atmosphäre erklären (UF1)
  • 4Wasser als Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff beschreiben und die Synthese und Analyse von Wasser als umkehrbare Reaktionen darstellen (UF2)
  • 5die besondere Bedeutung von Wasser mit dessen Eigenschaften (Anomalie des Wassers, Lösungsverhalten) erklären (UF3)
  • 6Wasser und die bei der Zersetzung von Wasser entstehenden Gase experimentell nachweisen und die Nachweisreaktionen beschreiben (E4, E5)
  • 7ein Verfahren zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts der Luft erläutern (E4, E5)
  • 8Kriterien zur Bestimmung der Wasser- und Gewässergüte angeben (E4)
  • 9typische Merkmale eines naturwissenschaftlich argumentierenden Sachtexts aufzeigen (K1)
  • 10aus Tabellen oder Diagrammen Gehaltsangaben (in g/l oder g/cm³ bzw. in Prozent) entnehmen und interpretieren (K2)
  • 11Messwerte (u. a. zu Belastungen der Luft und des Wassers mit Schadstoffen) aus Tabellen herauslesen und in Diagrammen darstellen (K2, K4)
  • 12zuverlässigen Quellen im Internet aktuelle Messungen zu Umweltdaten entnehmen (K2, K5)
  • 13Beiträgen anderer bei Diskussionen über chemische Ideen und Sachverhalte konzentriert zuhören und bei eigenen Beiträgen sachlich Bezug auf deren Aussagen nehmen (K8)
  • 14Gefährdungen von Luft und Wasser durch Schadstoffe anhand von Grenzwerten beurteilen und daraus begründet Handlungsbedarf ableiten (B2, B3)
  • 15die gesellschaftliche Bedeutung des Umgangs mit Trinkwasser auf lokaler Ebene und weltweit vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit bewerten (B3)
Metalle und Metallgewinnung
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wichtige Gebrauchsmetalle und Legierungen benennen, deren typische Eigenschaften beschreiben und Metalle von Nichtmetallen unterscheiden (UF1)
  • 2den Weg der Metallgewinnung vom Erz zum Roheisen und Stahl beschreiben (UF1)
  • 3chemische Reaktionen, bei denen Sauerstoff abgegeben wird, als Reduktion einordnen (UF3)
  • 4chemische Reaktionen, bei denen es zu einer Sauerstoffübertragung kommt, als Redoxreaktion einordnen (UF3)
  • 5Korrosion als Oxidation von Metallen erklären und einfache Maßnahmen zum Korrosionsschutz erläutern (UF4)
  • 6an einfachen Beispielen die Gesetzmäßigkeit der konstanten Atomanzahlverhältnisse erläutern (UF1)
  • 7auf der Basis von Versuchsergebnissen unedle und edle Metalle anordnen und diese Anordnung zur Vorhersage von Redoxreaktionen nutzen (E6, E3)
  • 8Versuche zur Reduktion von ausgewählten Metalloxiden selbstständig planen und dafür sinnvolle Reduktionsmittel benennen (E4)
  • 9für eine Redoxreaktion ein Reaktionsschema als Wortgleichung und als Reaktionsgleichung formulieren und dabei die Oxidations- und Reduktionsvorgänge kennzeichnen (E8)
  • 10zur Klärung chemischer Fragestellungen (u. a. zu den Ursachen des Rostens) unterschiedliche Versuchsbedingungen schaffen und systematisch verändern (E5)
  • 11darstellen, warum Metalle Zeitaltern ihren Namen gegeben, den technischen Fortschritt beeinflusst sowie neue Berufe geschaffen haben (E9)
  • 12Experimente in einer Weise protokollieren, die eine nachträgliche Reproduktion der Ergebnisse ermöglicht (K3)
  • 13Möglichkeiten der Nutzung und Gewinnung von Metallen und ihren Legierungen in verschiedenen Quellen recherchieren und Abläufe folgerichtig unter Verwendung relevanter Fachbegriffe darstellen (K5, K1, K7)
  • 14in einem kurzen, zusammenhängenden Vortrag chemische Zusammenhänge (z. B. im Bereich Metallgewinnung) anschaulich darstellen (K7)
  • 15die Bedeutung des Metallrecyclings im Zusammenhang mit Ressourcenschonung und Energieeinsparung darstellen und auf dieser Basis das eigene Konsum- und Entsorgungsverhalten beurteilen (B3)

Jahrgangsstufen 9–10

Elemente und ihre Ordnung
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1den Aufbau des Periodensystems in Hauptgruppen und Perioden erläutern (UF1)
  • 2den Aufbau eines Atoms mit Hilfe eines differenzierten Kern-Hülle-Modells beschreiben (UF1)
  • 3ausgewählte Elemente anhand ihrer charakteristischen Eigenschaften ihren Elementfamilien (Alkalimetalle, Halogene, Edelgase) zuordnen (UF3)
  • 4aus dem Periodensystem der Elemente wesentliche Informationen zum Atombau von Elementen der Hauptgruppen entnehmen (UF3, UF4)
  • 5die charakteristische Reaktionsweise eines Alkalimetalls mit Wasser erläutern und diese für andere Elemente verallgemeinern (UF3)
  • 6mit Hilfe eines differenzierten Atommodells den Unterschied zwischen Atom und Ion darstellen (E7)
  • 7besondere Eigenschaften von Elementen der 1., 7. und 8. Hauptgruppe mit Hilfe ihrer Stellung im Periodensystem erklären (E7)
  • 8zeigen (u. a. an der Entwicklung von Atommodellen) dass theoretische Modelle darauf zielen, Zusammenhänge nicht nur zu beschreiben, sondern auch zu erklären (E9)
  • 9sich im Periodensystem anhand von Hauptgruppen und Perioden orientieren und hinsichtlich einfacher Fragestellungen zielgerichtet Informationen zum Atombau entnehmen (K2)
  • 10Vorstellungen zu Teilchen, Atomen und Elementen, auch in ihrer historischen Entwicklung, beschreiben und beurteilen und für gegebene Fragestellungen ein angemessenes Modell zur Erklärung auswählen (B3, E9)
Säuren, Laugen, Salze
20 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Beispiele für saure und alkalische Lösungen nennen und ihre Eigenschaften beschreiben (UF1)
  • 2Säuren bzw. Basen als Stoffe einordnen, deren wässrige Lösungen Wasserstoff-Ionen bzw. Hydroxid-Ionen enthalten (UF3)
  • 3die Bedeutung einer pH-Skala erklären (UF1)
  • 4an einfachen Beispielen die Elektronenpaarbindung erläutern (UF2)
  • 5die räumliche Struktur und den Dipolcharakter von Wassermolekülen mit Hilfe der polaren Elektronenpaarbindung erläutern (UF1)
  • 6am Beispiel des Wassers die Wasserstoff-Brückenbindung erläutern (UF1)
  • 7die Salzbildung bei Neutralisationsreaktionen an Beispielen erläutern (UF1)
  • 8an einem Beispiel die Salzbildung bei einer Reaktion zwischen einem Metall und einem Nichtmetall beschreiben und dabei energetische Veränderungen einbeziehen (UF1)
  • 9Stoffmengenkonzentrationen an einfachen Beispielen saurer und alkalischer Lösungen erklären (UF1)
  • 10mit Indikatoren Säuren und Basen nachweisen und den pH-Wert von Lösungen bestimmen (E3, E5, E6)
  • 11die Bildung von Säuren und Basen an Beispielen wie Salzsäure und Ammoniak mit Hilfe eines Modells zum Protonenaustausch erklären (E7)
  • 12den Aufbau von Salzen mit Modellen der Ionenbindung und das Lösen von Salzkristallen in Wasser mit dem Modell der Hydration erklären (E8, UF3)
  • 13Neutralisationen mit vorgegebenen Lösungen durchführen (E2, E5)
  • 14die Leitfähigkeit einer Salzlösung mit einem einfachen Ionenmodell erklären (E5)
  • 15unter Verwendung von Reaktionsgleichungen die chemische Reaktion bei Neutralisationen erklären und die entstehenden Salze benennen (K7, E8)
  • 16in einer strukturierten schriftlichen Darstellung chemische Abläufe sowie Arbeitsprozesse und Ergebnisse (u. a. einer Neutralisation) erläutern (K1)
  • 17inhaltliche Nachfragen zu Beiträgen von Mitschülerinnen und Mitschülern sachlich und zielgerichtet formulieren (K8)
  • 18sich mit Hilfe von Gefahrstoffhinweisen und entsprechenden Tabellen über die sichere Handhabung von Lösungen informieren (K2, K6)
  • 19beim Umgang mit Säuren und Laugen Risiken und Nutzen abwägen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einhalten (B3)
  • 20die Verwendung von Salzen unter Umwelt- bzw. Gesundheitsaspekten kritisch reflektieren (B1)
Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Reaktionen zwischen Metallatomen und Metallionen als Redoxreaktionen deuten, bei denen Elektronen übergehen (UF1)
  • 2den grundlegenden Aufbau und die Funktionsweise von Batterien, Akkumulatoren und Brennstoffzellen beschreiben (UF1, UF2, UF3)
  • 3elektrochemische Reaktionen, bei denen Energie umgesetzt wird, mit der Aufnahme und Abgabe von Elektronen nach dem Donator-Akzeptor-Prinzip deuten (UF3)
  • 4die Elektrolyse und die Synthese von Wasser durch Reaktionsgleichungen unter Berücksichtigung energetischer Aspekte darstellen (UF3)
  • 5einen in Form einer einfachen Reaktionsgleichung dargestellten Redoxprozess in die Teilprozesse Oxidation und Reduktion zerlegen (E1)
  • 6schematische Darstellungen zum Aufbau und zur Funktion elektrochemischer Energiespeicher adressatengerecht erläutern (K7)
  • 7aus verschiedenen Quellen Informationen zur sachgerechten Verwendung von Batterien und Akkumulatoren beschaffen, ordnen, zusammenfassen und auswerten (K5)
  • 8Informationen zur umweltgerechten Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren umsetzen (K6)
  • 9Kriterien für die Auswahl unterschiedlicher elektrochemischer Energiewandler und Energiespeicher benennen und deren Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen (B1, B2)
Stoffe als Energieträger
17 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Beispiele für fossile und regenerative Energierohstoffe nennen und die Entstehung und das Vorkommen von Alkanen in der Natur beschreiben (UF1)
  • 2die Fraktionierung des Erdöls erläutern (UF1)
  • 3den grundlegenden Aufbau von Alkanen und Alkanolen als Kohlenwasserstoffmoleküle erläutern und dazu Strukturformeln benutzen (UF2, UF3)
  • 4typische Stoffeigenschaften von Alkanen und Alkanolen mit Hilfe der Molekülstruktur und zwischenmolekularen Kräften auf der Basis der unpolaren und polaren Elektronenpaarbindung erklären (UF3, UF2)
  • 5an einfachen Beispielen Isomerie erklären und Nomenklaturregeln anwenden (UF2, UF3)
  • 6die Eigenschaften der Hydroxylgruppe als funktionelle Gruppe beschreiben (UF1)
  • 7die Erzeugung und Verwendung von Alkohol und Biodiesel als regenerative Energierohstoffe beschreiben (UF4)
  • 8die Bedeutung von Katalysatoren beim Einsatz von Benzinmotoren beschreiben (UF2, UF4)
  • 9für die Verbrennung von Alkanen eine Reaktionsgleichung in Worten und in Formeln aufstellen (E8)
  • 10bei Alkanen die Abhängigkeit der Siede- und Schmelztemperaturen von der Kettenlänge beschreiben und damit die fraktionierte Destillation von Erdöl erläutern (E7)
  • 11naturwissenschaftliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Diskussion um die Nutzung unterschiedlicher Energierohstoffe erläutern (E1)
  • 12bei Verbrennungsvorgängen fossiler Energierohstoffe Energiebilanzen vergleichen (E6)
  • 13aus natürlichen Rohstoffen durch alkoholische Gärung Alkohol herstellen (E1, E4, K7)
  • 14die Begriffe hydrophil und lipophil anhand von einfachen Skizzen oder Strukturmodellen und mit einfachen Experimenten anschaulich erläutern (K7)
  • 15anhand von Sicherheitsdatenblättern mit eigenen Worten den sicheren Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und weiteren Gefahrstoffen beschreiben (K6)
  • 16die Zuverlässigkeit von Informationsquellen (u. a. zur Entstehung und zu Auswirkungen des natürlichen und anthropogenen Treibhauseffektes) kriteriengeleitet einschätzen (K5)
  • 17Vor- und Nachteile der Nutzung fossiler und regenerativer Energierohstoffe unter ökologischen, ökonomischen und ethischen Aspekten abwägen (B2, B3)
Produkte der Chemie
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1ausgewählte Aroma- und Duftstoffe als Ester einordnen (UF1)
  • 2Zusatzstoffe in Lebensmitteln klassifizieren und ihre Funktion und Bedeutung erklären (UF1, UF3)
  • 3die Verknüpfung zweier Moleküle unter Wasserabspaltung als Kondensationsreaktion und den umgekehrten Vorgang der Esterspaltung als Hydrolyse einordnen (UF3)
  • 4am Beispiel der Esterbildung die Bedeutung von Katalysatoren für chemische Reaktionen beschreiben (UF2)
  • 5Beispiele für Nanoteilchen und ihre Anwendung angeben und ihre Größe zu Gegenständen aus dem alltäglichen Erfahrungsbereich in Beziehung setzen (UF4)
  • 6die Waschwirkung von Tensiden und ihre hydrophilen und hydrophoben Eigenschaften mit Hilfe eines Kugelstabmodells erklären (E8, E3)
  • 7für die Darstellung unterschiedlicher Aromen systematische Versuche zur Estersynthese planen (E4)
  • 8Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere aufgrund ihres Temperaturverhaltens klassifizieren und dieses mit einer stark vereinfachten Darstellung ihres Aufbaus erklären (E4, E5, E6, E8)
  • 9an Modellen und mithilfe von Strukturformeln die Bildung von Makromolekülen aus Monomeren erklären (E7, E8)
  • 10Wege und Quellen beschreiben, um sich differenzierte Informationen zur Herstellung und Anwendung von chemischen Produkten (u. a. Kunststoffe oder Naturstoffe) zu beschaffen (K5)
  • 11Summen- oder Strukturformeln als Darstellungsform zur Kommunikation angemessen auswählen und einsetzen (K7)
  • 12eine arbeitsteilige Gruppenarbeit organisieren, durchführen, dokumentieren und reflektieren (K9)
  • 13am Beispiel einzelner chemischer Produkte oder einer Produktgruppe kriteriengeleitet Chancen und Risiken einer Nutzung abwägen, einen Standpunkt dazu beziehen und diesen gegenüber anderen Positionen begründet vertreten (B2, K8)
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Häufige Fragen

Lehrplan Chemie – Realschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Chemie für Realschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Chemie am Realschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 131 Kompetenzen, gegliedert in 9 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Chemie am Realschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Stoffe und Stoffeigenschaften, Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen, Luft und Wasser, Metalle und Metallgewinnung, Elemente und ihre Ordnung, Säuren, Laugen, Salze, Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen, Stoffe als Energieträger und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Chemie passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Chemie aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Chemie am Realschule in Nordrhein-Westfalen.