Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Wahrnehmung und Bedürfnisse
- Familie
- Spielen
- Feste
- Judentum und Christentum
- Umgang mit Medien
- Dem Anderen begegnen
- Konsum und Freizeit
- Islam
- Konflikte und ihre Regelung
- Erwachsen werden
- Sinnsuche
- Soziales Engagement
- Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Umwelt- und Tierethik
- Fernöstliche Religionen
- Gewissen und Verantwortung
- Friedensethik
- Arbeitsethik
- Ursprünge des Philosophierens
- Religionsphilosophie und vergleichende Religionsbetrachtung
- Wirtschaftsethik
- Medienethik
- Philosophische Deutung des Menschen
- Politische Ethik
- Medizinethik
- Theorie und Praxis des Handelns (grundlegendes Anforderungsniveau)
- Freiheit und Determination (grundlegendes Anforderungsniveau)
- Theorie und Praxis des Handelns (erhöhtes Anforderungsniveau)
- Erkenntnistheorie, Freiheit und Determination (erhöhtes Anforderungsniveau)
- Recht und Gerechtigkeit (erhöhtes Anforderungsniveau)
- Sinnorientierung und Lebensgestaltung (erhöhtes Anforderungsniveau)
- Recht und Gerechtigkeit (grundlegendes Anforderungsniveau)
- Sinnorientierung und Lebensgestaltung (grundlegendes Anforderungsniveau)
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufe 5
- 1vergleichen ihre Wahrnehmung von sich selbst und der Außenwelt mit der Wahrnehmung anderer.
- 2nehmen grundlegende Gefühle wahr und benennen sie.
- 3überprüfen in Alltagszusammenhängen ihre ersten Urteile auf Vorurteile.
- 4machen sich eigene Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer bewusst.
- 1achten die Familie als Gemeinschaft, die Kindern Nähe, Geborgenheit und Wachstum ermöglicht.
- 2versetzen sich in das Erleben anderer Familienangehöriger.
- 3erkennen ihre Pflichten und Aufgaben innerhalb der Familie.
- 1erkennen die Notwendigkeit von Fairness und Regeln.
- 2erleben Spiele als kreativen Freiraum.
- 1nehmen kulturelle und weltanschauliche Unterschiede beim Feiern wahr und respektieren diese.
- 2planen und gestalten eine Festlichkeit.
Jahrgangsstufe 6
- 1verstehen wesentliche Glaubensinhalte von Judentum und Christentum.
- 2erkennen wesentliche Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Christentum.
- 3unterscheiden Schöpfungserzählungen von naturwissenschaftlichen Theorien.
- 1sind sich bewusst, dass Haltungen von Medien beeinflusst werden.
- 2verfügen über Strategien der Kontrolle ihres Medienkonsums.
- 1akzeptieren, dass jedem Menschen das Recht auf Selbstentfaltung zukommt.
- 2verstehen die Unterschiede zwischen Toleranz, Solidarität und Freundschaft.
- 3setzen sich für Außenseiter und Benachteiligte ein.
- 1durchschauen und bewerten die Versuche der Einflussnahme der Konsum- und Freizeitindustrie.
- 2beschreiben und bewerten Folgen von Konsumverhalten auf Menschen und Umwelt.
Jahrgangsstufe 7
- 1verstehen die Grundlagen des islamischen Glaubens.
- 2identifizieren ein gemeinsames ethisches Fundament der Abrahamsreligionen.
- 3unterscheiden zwischen Muslimen und Islamisten.
- 1akzeptieren Konflikte als alltägliche Herausforderung und nutzen die Entwicklungsmöglichkeiten.
- 2lösen einfach strukturierte Konflikte gewaltfrei.
- 3argumentieren in Streitgesprächen begründet und widerspruchsfrei.
- 4versetzen sich in die Situation von Mobbingopfern.
- 1reflektieren die Veränderungen in der Pubertät.
- 2finden eine Balance zwischen Anpassung und Selbstbestimmung.
Jahrgangsstufe 8
- 1erkennen eine Vielfalt von Möglichkeiten, Sinn für ihr Leben zu finden.
- 1verstehen soziales Engagement als Voraussetzung für eine humane Gesellschaft.
- 1reflektieren die Unterschiede zwischen Bekanntschaft, Freundschaft und Partnerschaft.
- 2respektieren unterschiedliche sexuelle Orientierungen.
- 1berücksichtigen Begründungsansätze für den Umweltschutz, insbesondere Nachhaltigkeit.
- 2berücksichtigen Gedanken zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Mensch und Tier.
Jahrgangsstufe 9
- 1verstehen wesentliche Glaubensinhalte von Hinduismus und Buddhismus.
- 1nehmen ihr Gewissen offen wahr und berücksichtigen verschiedene Einflussfaktoren.
- 2analysieren den Zusammenhang zwischen Absicht, Mittel, Umständen und Folgen.
- 1wenden Techniken der gewaltfreien Kommunikation und Deeskalation an.
- 2bewerten Vorstellungen zum gerechten Krieg und zum Pazifismus.
- 1beurteilen den Stellenwert von Arbeit im menschlichen Leben.
Jahrgangsstufe 10
- 1erkennen in Staunen und Zweifeln Anfänge des philosophischen Denkens.
- 2erläutern am Beispiel der vorsokratischen Naturphilosophie Merkmale philosophischen Denkens.
- 3erfahren die Gesprächsführung des Sokrates als Möglichkeit, ethischen Fragen auf den Grund zu gehen.
- 1vergleichen und beurteilen die ethischen Grundaussagen der Weltreligionen.
- 2beurteilen Positionen der Religionskritik der Neuzeit.
- 1erkennen die historische Bedingtheit wirtschaftsethischer Vorstellungen.
- 1erkennen die Bedeutung und Verantwortung von Medien in einer demokratisch-pluralistischen Gesellschaft.
- 2unterscheiden Informationen von Meinungen.
Jahrgangsstufe 11
- 1bewerten die Tragfähigkeit ausgewählter anthropologischer Positionen.
- 2erkennen den Menschen als moral- und bildungsfähiges Wesen.
- 3achten die Würde und Rechte, die mit dem Status des Menschen als Person verbunden werden.
- 1beurteilen Funktionen eines Staates und vergleichen Staatsverfassungen.
- 2erfassen den Wert von Demokratie und Pluralismus.
- 3erkennen Gefahren für Demokratien heute, z. B. populistische Strömungen.
- 1berücksichtigen bei der Beurteilung die vier Prinzipien der Medizinethik.
Jahrgangsstufe 12
- 1beurteilen Platons Vorstellungen vom Guten und Gerechten.
- 2erörtern Voraussetzungen und Konsequenzen von Kants Pflichtethik.
- 3bewerten die Tragfähigkeit utilitaristischer und deontologischer Positionen.
- 1reflektieren die Verantwortlichkeit für Handlungen.
- 2bewerten Beiträge aus der Neurobiologie zur Frage der menschlichen Freiheit.
Jahrgangsstufe 12
- 1bewerten die Rolle der Gefühle bei der Motivation zu moralischem Handeln.
- 2reflektieren die Moralkritik Nietzsches.
- 3erkennen anhand Wittgensteins Möglichkeiten und Grenzen der Sprache.
- 1beurteilen die Gedanken Kants zur menschlichen Erkenntnisfähigkeit.
- 2vergleichen Vorstellungen von Aristoteles, Kant, Schopenhauer, Sartre und Bieri zur Freiheit.
Jahrgangsstufe 13
- 1reflektieren das Spannungsfeld von Recht und Gerechtigkeit anhand des Eichmann-Prozesses.
- 2reflektieren das Verhältnis von Macht und Gewalt im Staat nach H. Arendt.
- 1reflektieren auf Basis Kants den Zusammenhang zwischen moralischem Handeln und Glück.
- 2bewerten Erkenntnisse aus Resilienzforschung und empirischer Glücksforschung.
Jahrgangsstufe 13
- 1wählen Kriterien zur Beurteilung der Gerechtigkeit und wenden diese an.
- 2beurteilen die Vertretbarkeit und Effektivität verschiedener Strafzwecke.
- 3entwickeln eine eigene Position zum universellen Geltungsanspruch der Menschenrechte.
- 1entwickeln eine eigene Vorstellung vom guten Leben.
- 2bewerten Erkenntnisse aus der empirischen Glücksforschung.
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Häufige Fragen
Lehrplan Ethik – Gymnasium Bayern
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Ethik für Gymnasium in Bayern?+
Der Lehrplan Ethik am Gymnasium in Bayern umfasst 76 Kompetenzen, gegliedert in 34 Lernbereiche über 11 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Ethik am Gymnasium in Bayern ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Wahrnehmung und Bedürfnisse, Familie, Spielen, Feste, Judentum und Christentum, Umgang mit Medien, Dem Anderen begegnen, Konsum und Freizeit und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Ethik passend zum Lehrplan?+
Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Ist dieser Lehrplan Ethik aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Ethik am Gymnasium in Bayern.