Lehrplan Katholische Religionslehre – Realschule Nordrhein-Westfalen

105 Kompetenzen12 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Katholische Religionslehre für Realschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–66 Lernbereiche
  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung
  • Sprechen von und mit Gott
  • Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
  • Jesus der Christus
  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft
  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche
Jahrgangsstufen 7–106 Lernbereiche
  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung
  • Sprechen von und mit Gott
  • Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
  • Jesus der Christus
  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft
  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Menschsein in Freiheit und Verantwortung
8 Kompetenzen
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  • 1aufzeigen, dass jeder Mensch eine einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit ist, die auf umfassende Gemeinschaft angewiesen ist
  • 2die Bedeutung der christlichen Überzeugung erklären, dass der Mensch von Gott geschaffen, geliebt und zur verantwortlichen Mitgestaltung der Welt berufen ist
  • 3mit Beispielen beschreiben, wodurch das Gelingen menschlichen Lebens gefährdet oder gefördert wird
  • 4an Beispielen die Fülle der Schöpfung aufzeigen und wie sie durch das Handeln der Menschen gefährdet wird
  • 5vor dem Hintergrund der Schöpfung menschliche Verhaltensweisen beurteilen, auch im Sinne der Genderdimension
  • 6vielfältige Formen des Zusammenlebens vor dem Hintergrund der Gleichheit aller Menschen vor Gott bewerten
  • 7ökologisches Engagement im Hinblick auf Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung bewerten
  • 8soziales Engagement im Hinblick auf Verantwortung für den Zusammenhalt der Gemeinschaft bewerten
Sprechen von und mit Gott
8 Kompetenzen
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  • 1Gott in (u. a. biblischen) Bildern und Symbolen beschreiben
  • 2Bildworte von Gott und seine biblischen Namen deuten
  • 3Möglichkeiten und Schwierigkeiten beschreiben, Gott darzustellen
  • 4Situationen beschreiben, in denen sich Menschen an Gott wenden
  • 5biblische Texte als Ausdruck menschlicher Erfahrung im Glauben an Gott deuten
  • 6anhand von ausgewählten bildlichen Darstellungen den Ausdruck des Glaubens an die Dreifaltigkeit beschreiben
  • 7Gebete und Rituale als Möglichkeiten bewerten, mit Gott in Kontakt zu treten
  • 8Vorbilder (u. a. Heilige) als Orientierungshilfen für ein Leben mit Gott bewerten
Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
6 Kompetenzen
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  • 1erklären, inwiefern die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben
  • 2exemplarisch Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testamentes wiedergeben
  • 3erläutern, inwiefern das Volk Israel seine Glaubenserfahrungen in biblischen Geschichten erzählt
  • 4an Beispielen die Bedeutung der Bibel im Leben der Kirche nachweisen
  • 5begründen, warum die Bibel für die Christen als „Heilige Schrift" eine besondere Bedeutung hat
  • 6ansatzweise die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute beurteilen
Jesus der Christus
9 Kompetenzen
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  • 1Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt einordnen und über sein Heimatland Israel Auskunft geben
  • 2Merkmale benennen, die die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum verdeutlichen
  • 3an Erzählungen des NT aufzeigen, wie Jesus gelebt und die Botschaft vom Reich Gottes verkündet hat
  • 4anhand biblischer Erzählungen erläutern, wie Jesus sich benachteiligten Menschen zugewendet hat
  • 5in Ansätzen die Konflikte beschreiben, die die Worte und Taten Jesu bei den Menschen seiner Zeit auslösten
  • 6anhand von Gleichnissen die besondere bildhafte Sprachform Jesu erklären
  • 7erklären, inwiefern es sich bei dem Namen „Jesus der Christus" um ein Glaubensbekenntnis handelt
  • 8ansatzweise Ursachen für Konflikte, die Worte und Taten Jesu auslösten, erörtern
  • 9ansatzweise begründen, was Jesus für Menschen heute bedeuten kann
Kirche als Nachfolgegemeinschaft
8 Kompetenzen
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  • 1die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus und das Wirken des Heiligen Geistes beschreiben
  • 2beispielhafte Aufgaben der Kirche nennen
  • 3die Bedeutung der Aposteltätigkeit für die Ur-Kirche erläutern
  • 4Feste des Kirchenjahres in ihrer Bedeutung erklären
  • 5den Inhalt und die Bedeutung von Sakramenten im Lebenslauf aufzeigen
  • 6erläutern, warum und wie katholische Christen Eucharistie feiern
  • 7an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen darstellen
  • 8erörtern, ob und auf welche Weise der Einzelne am Leben der Kirchengemeinschaft teilnehmen kann
Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1die wichtigsten Stationen im Leben großer Gestalten der abrahamitischen Religionen beschreiben
  • 2grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis der abrahamitischen Religionen benennen
  • 3die gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Religionen erläutern
  • 4Merkmale jüdischen und muslimischen Lebens in ihrer Umgebung aufzeigen
  • 5erklären, dass der Glaube an „Jesus den Christus" das entscheidende Merkmal für die Christen ist
  • 6zu gegenwärtigen Vorurteilen zwischen den abrahamitischen Religionen Stellung nehmen

Jahrgangsstufen 7–10

Menschsein in Freiheit und Verantwortung
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1anhand von Beispielen darlegen, dass sie im Laufe ihres Erwachsenwerdens einen immer größeren Spielraum für die verantwortliche Gestaltung ihrer Freiheit gewinnen
  • 2zwischen lebensförderlichen und lebensfeindlichen Sinnangeboten unterscheiden
  • 3anhand von Beispielen Kennzeichen von Gewissensentscheidungen und deren Folgen erklären
  • 4die biblische Ethik als Grundlage für ein gelingendes Leben darstellen
  • 5beispielhaft erklären, welche Konsequenzen sich aus der biblischen Ethik für menschliches Handeln ergeben
  • 6angesichts ethischer Herausforderungen erklären, was die besondere Würde des Menschen ausmacht
  • 7christliche Vorstellungen von der Zukunft der Welt darstellen
  • 8unter Berücksichtigung kirchlicher Positionen in Ansätzen ethische Problemstellungen bewerten
  • 9die Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben beurteilen
  • 10die Bedeutung des Sakraments der Firmung und des Sakraments der Ehe erörtern
  • 11zur Sichtbarkeit vielfältiger Lebensformen und zur Ächtung jeglicher Diskriminierung begründet Stellung beziehen
  • 12eigene Standpunkte zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern begründen und vertreten
Sprechen von und mit Gott
13 Kompetenzen
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  • 1sich als einmaliges, von Gott erschaffenes Wesen beschreiben
  • 2prophetische Texte des AT in ihrem politischen und historischen Kontext deuten
  • 3Berufungs- und Wirkungsgeschichten von Prophetinnen und Propheten erläutern
  • 4die Allgegenwärtigkeit Gottes in der Natur und den Mitmenschen darstellen
  • 5die Aufgabe des Menschen erläutern, als Abbild Gottes die Schöpfung zu bewahren
  • 6die Frage nach dem „Wozu" des Leidens (Theodizeefrage) erläutern
  • 7Gottesbilder der Bibel als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrungen erklären
  • 8Gebet und Liturgie als Ausdruck der Beziehung des Menschen zu Gott beschreiben
  • 9eigene lebenswichtige und weltanschauliche Anfragen an den Gottesglauben erläutern
  • 10bewerten, inwiefern Gebete und Rituale Sicherheit und Kraft für das eigene Leben bieten
  • 11bewerten, inwiefern biblische Vorbilder und religiöse Persönlichkeiten Orientierungshilfen sein können
  • 12die Aussageabsicht unterschiedlicher Gottesvorstellungen und ihre Konsequenzen erörtern
  • 13die Folgen der Theodizeefrage für den Glauben an Gott beurteilen
Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1biblische Texte unter Berücksichtigung ihres Entstehungskontextes analysieren
  • 2erklären, warum die Evangelien als „Frohe Botschaft" gedeutet werden können
  • 3zwischen einer bildhaften und begrifflichen Sprache unterscheiden
  • 4Merkmale der Sprachformen Gleichnis- und Wundererzählung beispielhaft erläutern
  • 5biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse deuten
  • 6die Tragfähigkeit unterschiedlicher Deutungen biblischer Aussagen erörtern
Jesus der Christus
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1das Reden und Handeln Jesu als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches deuten
  • 2das Konfliktpotenzial der Botschaft Jesu darstellen und erläutern
  • 3den Tod Jesu als Konsequenz seiner Botschaft deuten
  • 4die Wundererzählungen und Osterzeugnisse als Ausdruck von Glaubenserfahrungen beschreiben
  • 5die Symbolik künstlerischer Darstellungen von Kreuz und Auferstehung deuten
  • 6den Zusammenhang zwischen Auferstehung Jesu und christlicher Hoffnung auf Leben nach dem Tod herstellen
  • 7das Konfliktpotenzial erörtern, das die Worte und Taten Jesu in der heutigen Zeit besitzen
  • 8die Bedeutung Jesu für das eigene Leben begründet darlegen
  • 9die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion bewerten
  • 10vor dem Hintergrund von Vorstellungen von der Wiedergeburt die Bedeutung des Auferstehungsglaubens beurteilen
Kirche als Nachfolgegemeinschaft
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1die Bedeutung der Eucharistie für das Leben der katholischen Christen erläutern
  • 2Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Glauben der Katholischen Kirche und anderer Konfessionen erläutern
  • 3historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert benennen
  • 4erläutern, dass die Einheit der Kirche der Auftrag Jesu Christi ist
  • 5ökumenische Bestrebungen erläutern und Möglichkeiten und Schwierigkeiten verdeutlichen
  • 6den Aufbau und das Selbstverständnis der Katholischen Kirche erklären
  • 7an Beispielen aus Kirchengeschichte und Gegenwart Herausforderungen für die Kirche darlegen
  • 8verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung übernimmt
  • 9einen Kirchenraum beschreiben und im Hinblick auf seine Symbolsprache deuten
  • 10Möglichkeiten und Schwierigkeiten erörtern, als katholischer Christ am Leben der Kirche teilzunehmen
  • 11an einem geschichtlichen Beispiel beurteilen, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde
Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1religiöse Zeichen, Räume und Rituale unterschiedlicher Weltreligionen benennen
  • 2die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen in Grundzügen darstellen
  • 3wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Weltreligionen benennen
  • 4ethische Leitlinien und religiöse Vorschriften einzelner Weltreligionen sachgemäß darlegen
  • 5außerkirchliche zeitgenössische Formen der Suche nach Sinn und Heil beschreiben
  • 6religiöse Vorurteile und fundamentalistische Positionen erörtern
  • 7die Chancen und Schwierigkeiten des interreligiösen Dialogs erörtern
  • 8beurteilen, inwieweit zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote Halt und Orientierung geben
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Häufige Fragen

Lehrplan Katholische Religionslehre – Realschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Katholische Religionslehre für Realschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Katholische Religionslehre am Realschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 105 Kompetenzen, gegliedert in 12 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Katholische Religionslehre am Realschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Menschsein in Freiheit und Verantwortung, Sprechen von und mit Gott, Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott, Jesus der Christus, Kirche als Nachfolgegemeinschaft, Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche, Menschsein in Freiheit und Verantwortung, Sprechen von und mit Gott und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Katholische Religionslehre passend zum Lehrplan?+

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Ist dieser Lehrplan Katholische Religionslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Katholische Religionslehre am Realschule in Nordrhein-Westfalen.