Lehrplan Katholische Religionslehre – Gymnasium Bayern

164 Kompetenzen42 Lernbereiche11 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Katholische Religionslehre für Gymnasium in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 55 Lernbereiche
  • Gott offenbart sich: die Bibel als Heilige Schrift des Christentums
  • „Eines Tages kam einer ...“: Gott wird Mensch in Jesus Christus
  • Menschen fragen nach Gott – Zugänge zum christlichen
  • Wir sind alle Kinder des einen Gottes – miteinander leben und den
  • Heilige Orte: Kirchen als Mittelpunkte christlichen Glaubens und
Jahrgangsstufe 65 Lernbereiche
  • Staunen und Nachdenken über Gottes Welt
  • Zwischen Scheitern und Gelingen – Exemplarische Erfahrungen im
  • Jesus Christus – Hoffnung in Leid und Tod
  • Christliches Gemeindeleben: die Begeisterung des Anfangs
  • Vielfalt der Kulturen und Lebenswelten – Solidarität im Namen Gottes
Jahrgangsstufe 75 Lernbereiche
  • Auf dem Weg zu mir selbst – Herausforderungen im Jugendalter
  • Im Sichtbaren wird Unsichtbares gegenwärtig – Symbole und
  • Das Markusevangelium – verheißungsvolle Botschaft vom Reich
  • Kirche zwischen Macht und Spiritualität: christliche
  • Muslimen begegnen – Glaube, Geschichte und Kulturen des Islam
Jahrgangsstufe 85 Lernbereiche
  • Was ist der Mensch? Die Frage nach der Stellung des Menschen in der
  • Von Gott berufen: prophetische Impulse für eine gerechtere Welt
  • Der Mensch vor Gottes Gerechtigkeit: Das religiöse Ringen in
  • Zur Kirche gehören – aus dem Glauben handeln
  • Unterscheiden können: Vielfalt religiöser Angebote
Jahrgangsstufe 95 Lernbereiche
  • Christliche Verantwortung im Alltag: Orientierung in
  • Jesus von Nazaret – Gott nimmt sich des Menschen an
  • Freundschaft – Partnerschaft – Liebe: verantwortliche Gestaltung
  • Unter dem Anspruch der Wahrheit: Christsein in gesellschaftlicher
  • Begegnung mit dem jüdischen Glauben
Jahrgangsstufe 105 Lernbereiche
  • Unantastbar: Recht auf Leben und Menschenwürde
  • Tod und Auferstehung – Die christliche Hoffnung auf ein Leben nach
  • „Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel
  • Auf der Suche nach Orientierung und Glück: Grundlinien christlich
  • Fernöstliche Glaubens- und Lebensweisen – Begegnung mit
Jahrgangsstufe 114 Lernbereiche
  • Zwischen Tradition und Aufbruch – Kirche im gesellschaftlichen
  • Der Mensch angesichts des medizinisch-technischen Fortschritts
  • Theodizee – Ernstfall der Gottesfrage
  • Erkenntnis und Sprache – Zugänge zur religiösen Wirklichkeit
Jahrgangsstufe 122 Lernbereiche
  • Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Personalität
  • Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Transzendentalität
Jahrgangsstufe 122 Lernbereiche
  • Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Personalität
  • Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Transzendentalität
Jahrgangsstufe 132 Lernbereiche
  • Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Sozialität
  • Existentielle Fragen und christliche Antwortangebote
Jahrgangsstufe 132 Lernbereiche
  • Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Sozialität
  • Existentielle Fragen und christliche Antwortangebote

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufe 5

Gott offenbart sich: die Bibel als Heilige Schrift des Christentums
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beobachten und beschreiben Berührungspunkte zwischen ihrem Leben und der Bibel.
  • 2erklären die Entstehung und den Aufbau der Bibel und gehen sachgerecht mit der Bibel um.
  • 3begegnen der Bibel respektvoll und deuten anhand altersgerechter Beispiele die Bibel als Zeugnis der Gottesoffenbarung und der Gotteserfahrung.
  • 4übertragen einfache biblische Aussagen selbständig auf das eigene Leben.
„Eines Tages kam einer ...“: Gott wird Mensch in Jesus Christus
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen ihre Kenntnisse über das Land und die Lebensbedingungen zur Zeit Jesu dar.
  • 2erschließen und formulieren die Botschaft des Weihnachtsevangeliums und die Bedeutung der Menschwerdung Gottes.
  • 3deuten den Weihnachtsfestkreis als Feier des Glaubens an Jesus Christus.
  • 4erläutern den Sinn von Symbolen und Bräuchen im Weihnachtsfestkreis und gestalten eine Adventsfeier.
Menschen fragen nach Gott – Zugänge zum christlichen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben und vergleichen, wie Kinder und Jugendliche sich in der heutigen Zeit Gott vorstellen, und tauschen sich über ihre eigenen Gottesbilder aus.
  • 2erschließen historische Gottesvorstellungen aus der europäischen und altorientalischen Kultur.
  • 3vergleichen historische Gottesvorstellungen mit dem biblischen Gottesbild.
  • 4stellen in Auseinandersetzung mit wesentlichen Zeugnissen des christlichen Glaubens die Besonderheit des liebenden und dreifaltigen Gottes dar.
Wir sind alle Kinder des einen Gottes – miteinander leben und den
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen ihre eigenen Anlagen und Fähigkeiten verantwortlich ein, um das Zusammenleben in der Schule und in ihrem persönlichen Umfeld positiv zu gestalten.
  • 2sehen in der gemeinsamen Gotteskindschaft die Grundlage dafür, dass jedem Menschen eine einzigartige Würde zukommt, die sich im Gespür für die eigene Einmaligkeit, im respektvollen Umgang miteinander und in gegenseitiger Wertschätzung ausdrückt.
  • 3bringen mithilfe der ihnen bereits bekannten Grundgebete sowie durch frei formulierte Gebete ihre Verbundenheit mit Gott zum Ausdruck.
  • 4reflektieren auf altersgemäße Weise, wie sich grundlegende Bedürfnisse und Erfahrungen der Menschen in den Gebeten widerspiegeln, und beziehen dabei auch ihre eigene Erfahrungswelt mit ein.
Heilige Orte: Kirchen als Mittelpunkte christlichen Glaubens und
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die Atmosphäre eines Kirchenraums wahr und respektieren die Sakralität des Ortes, um für eine Begegnung mit Gott in Stille, Lied und Gebet offen zu werden.
  • 2ordnen grundlegende Ausstattungselemente katholischer Kirchen ihrer Bedeutung zu und unterscheiden verschiedene Richtungen im Baustil als Ausdruck eines jeweils zeitgemäßen Suchens und Glaubens.
  • 3erkennen und deuten wesentliche Symbole sakraler Räume und liturgischer Vollzüge.
  • 4unterscheiden Kirche als Raum und als Glaubensgemeinschaft und stellen die vielfältigen Aufgaben ihrer Pfarrgemeinde vor.

Jahrgangsstufe 6

Staunen und Nachdenken über Gottes Welt
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren konkrete Erfahrungen (z. B. von Glück und Leid) aus ihrer Erfahrungswelt und belegen an Beispielen, dass menschliches Staunen, Suchen und Fragen einen Zugang zu Gott eröffnen kann.
  • 2formulieren grundlegende Fragen nach dem Ursprung und Sinn ihres eigenen Lebens und der Welt und vergleichen verschiedene Antwortmöglichkeiten aus Geschichte und Gegenwart.
  • 3stellen dar, auf welche Weise ihnen bekannte Grundaussagen des christlichen Glaubens eine Sinnperspektive für die eigene Lebensgestaltung aufzeigen, und setzen dazu Antworten anderer Kulturen und Weltanschauungen zur Frage nach dem Ursprung und Sinn des eigenen Lebens und der Welt in Beziehung.
  • 4überdenken und diskutieren mögliche Standpunkte zur Frage nach dem Ursprung und Sinn von Leben und Welt sowie nach Gott und entwickeln eigene Antwortversuche.
Zwischen Scheitern und Gelingen – Exemplarische Erfahrungen im
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erzählen selbständig biblische Geschichten von Scheitern und Gelingen vor dem Anspruch Gottes und zeigen auf, inwiefern in diesen Erzählungen Gottes Treue und Barmherzigkeit gegenüber den Menschen sichtbar wird.
  • 2ordnen alttestamentliche Leitfiguren in deren biblischen Kontext ein.
  • 3vergleichen biblische Erfahrungen mit konkreten Problemsituationen ihres eigenen Lebens.
  • 4bringen vor dem Hintergrund ausgewählter biblischer Geschichten Handlungsalternativen zum Ausdruck.
Jesus Christus – Hoffnung in Leid und Tod
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich mit Leiderfahrungen in ihrer Lebenswelt und möglichen Umgangsweisen mit Leid differenziert auseinander.
  • 2beschreiben auf der Grundlage von biblischen Texten in Grundzügen, wie sich Jesus von Nazaret den Leidenden zuwendet, erschließen die Osterbotschaft als Sieg über Leid und Tod und übertragen diese Hoffnung der Auferstehung auf das Leben der Menschen.
  • 3vollziehen nach, wie die Geschehnisse von Tod und Auferstehung Jesu Christi im Osterfestkreis zum Ausdruck kommen.
  • 4zeigen auf, wie die Auferstehung Relevanz für die Lebensgestaltung gewinnen kann.
Christliches Gemeindeleben: die Begeisterung des Anfangs
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben die Bedeutung des Pfingstereignisses für das christliche Gemeindeleben.
  • 2erläutern die anfängliche Begeisterung und das Ringen der christlichen Gemeinden mit den auftretenden Problemen in Fragen des Glaubens und der Lebenspraxis.
  • 3stellen dar, inwiefern die weitere Ausbreitung des frühen Christentums durch das Leben überzeugender Christen und ordnende Strukturen ermöglicht wurde.
  • 4stellen die Auseinandersetzung der christlichen Gemeinden mit dem heidnischen Umfeld unter wechselnden politischen Verhältnissen im Imperium Romanum dar.
Vielfalt der Kulturen und Lebenswelten – Solidarität im Namen Gottes
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die unterschiedlichen Lebensumstände von Kindern in ihrem jeweiligen kulturellen und religiösen Umfeld wahr.
  • 2erkennen und begründen aus einer christlichen Grundhaltung heraus die Notwendigkeit von Verantwortung, Gerechtigkeit und Solidarität, um jedem Menschen die gleichen Grundrechte zu garantieren und Lebenschancen zu ermöglichen.
  • 3bewerten aus der christlichen Perspektive die Lebensbedingungen von Kindern im Wissen um deren soziale, kulturelle und wirtschaftliche Voraussetzungen.
  • 4reflektieren ihren eigenen Lebensstil und erkunden Möglichkeiten, wie sie sich solidarisch mit Menschen verhalten können, die unter ungerechten Lebensbedingungen leiden.

Jahrgangsstufe 7

Auf dem Weg zu mir selbst – Herausforderungen im Jugendalter
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren die Bedeutung der mit der Pubertät verbundenen Veränderungen für ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung.
  • 2analysieren ihre eigene Rolle in ihrem familiären und sozialen Umfeld und setzen sich damit auseinander.
  • 3sehen in der Bestimmung des Menschen zur Gottebenbildlichkeit eine positive Herausforderung, ihre Persönlichkeit anzunehmen, das eigene Leben zu gestalten und sich der damit verbundenen zunehmenden gesellschaftlichen Verantwortung bewusst zu werden.
Im Sichtbaren wird Unsichtbares gegenwärtig – Symbole und
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären Eigenart und Bedeutung von Zeichen und Symbolen und untersuchen an ausgewählten Beispielen, in welchen Zusammenhängen christliche Symbole in ihrer Lebenswelt präsent und relevant sind.
  • 2zeigen auf, inwiefern christlich geprägte Symbole aus Tradition und Gegenwart auf einen spezifischen Weltzugang verweisen.
  • 3verstehen die Sakramente der Kirche in ihrem inneren Zusammenhang als Vergegenwärtigung der Heilszusage Gottes an die Menschen.
  • 4erläutern das Sakrament der Eucharistie und dessen Symbolsprache.
  • 5legen das Sakrament der Firmung* als Vollendung der Aufnahme in die Kirche und als Bestärkung für ihren Glauben aus.
Das Markusevangelium – verheißungsvolle Botschaft vom Reich
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erschließen vor dem Hintergrund eigener Lebenserfahrungen Grundaussagen des Markusevangeliums.
  • 2stellen Bezüge zwischen dem Entstehungskontext und der Konzeption des Markusevangeliums her.
  • 3skizzieren die Entstehung der synoptischen Evangelien und zeigen die spezifischen Anliegen des Markusevangeliums auf.
  • 4setzen sich mit Interpretationsansätzen des Evangeliums vom Reich Gottes auseinander und erschließen zentrale Aussagen für ihr Leben.
Kirche zwischen Macht und Spiritualität: christliche
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1belegen an Beispielen aus der Geschichte des eigenen (Erz-)Bistums, welche Auswirkung die Christianisierung auf Kultur und Gesellschaft hatte.
  • 2differenzieren verschiedene Formen der Übernahme des Glaubens in der Geschichte, um die Bedeutung einer individuellen Glaubensentscheidung zu würdigen.
  • 3nehmen asketische und monastische Lebensformen als Möglichkeit wahr, die spirituelle und kulturprägende Kraft des Evangeliums zur Entfaltung zu bringen.
  • 4deuten religiöse Zeugnisse des Mittelalters als kulturgeschichtlich geprägte Ausdrucksformen des Glaubens.
  • 5analysieren ambivalente Entwicklungen in der mittelalterlichen Kirche und erörtern, wie die Kirche ihrer Sendung in Gegenwart und Zukunft gerecht werden kann.
Muslimen begegnen – Glaube, Geschichte und Kulturen des Islam
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die Vielfalt muslimisch geprägter Lebenspraxis und deren Verortung in unterschiedlichen Traditionen wahr.
  • 2vollziehen den Stellenwert der Überlieferung über Muhammad und dessen Bedeutung für Muslime nach.
  • 3beschreiben in Grundzügen die Entwicklung unterschiedlicher muslimischer Glaubensrichtungen und deren Verbreitung.
  • 4erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Glauben von Muslimen und Christen.
  • 5erläutern wichtige Voraussetzungen und Kriterien für ein friedliches Miteinander zwischen Muslimen und Christen.

Jahrgangsstufe 8

Was ist der Mensch? Die Frage nach der Stellung des Menschen in der
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich mit verschiedenen Menschenbildern auseinander, um einen eigenen, begründeten Standpunkt zu entwickeln.
  • 2beschreiben und reflektieren die Grundzüge biblischer Anthropologie anhand der Schöpfungstexte und grenzen diese von einem weiteren religiösen Ansatz und einer naturwissenschaftlichen Beschreibung ab. Dabei stellen sie die besondere Verantwortlichkeit und Würde heraus, die mit der Gottebenbildlichkeit verknüpft ist.
  • 3identifizieren auf der Grundlage ausgewählter Texte aus der biblischen Urgeschichte mögliche Gefährdungen des Menschen und leiten daraus ethische Konsequenzen ab.
  • 4zeigen Wege auf, wie die Schöpfungspartnerschaft zwischen Gott und Mensch in ihrem eigenen Umfeld realisiert werden kann.
Von Gott berufen: prophetische Impulse für eine gerechtere Welt
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Missstände in der Gesellschaft aus ihrer Sicht.
  • 2erläutern exemplarisch das Selbstverständnis alttestamentarischer Prophetinnen und Propheten vor dem Hintergrund von Exoduserfahrung und Dekalog und reflektieren die Relevanz prophetischer Botschaften für die Gegenwart, auch in Bezug auf die Kirche.
  • 3identifizieren und beurteilen prophetisches Handeln in der Welt von heute und entwickeln Möglichkeiten eigenen „prophetischen Wirkens".
Der Mensch vor Gottes Gerechtigkeit: Das religiöse Ringen in
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erschließen die mittelalterliche Weltsicht in Bezug auf Diesseitsbewältigung und Jenseitserwartung.
  • 2ordnen das persönliche Ringen Martin Luthers um einen gnädigen Gott in den Rahmen des zeitgenössischen Heilsverlangens ein und setzen sich vor diesem Hintergrund mit seiner Auffassung von der Rechtfertigung des Menschen auseinander.
  • 3beschreiben und reflektieren Auswirkungen der reformatorischen Bewegungen auf die zeitgenössische Gesellschaft, die Katholische Kirche und die heutige Situation der gespaltenen Christenheit.
  • 4erkennen, dass die Verbundenheit in Jesus Christus bleibender Auftrag für die katholische Kirche wie für andere christliche Konfessionen ist, und belegen dies an Beispielen aus dem eigenen Erfahrungsbereich.
Zur Kirche gehören – aus dem Glauben handeln
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die Kirche als lebendige Gemeinschaft wahr, die in unterschiedlichen Aufgabenfeldern weltweit agiert.
  • 2reflektieren ihre Erfahrungen mit kirchlichem Leben und dessen gesellschaftliche Wahrnehmung.
  • 3stellen im Rückgriff auf biblisch begründete Leitvorstellungen die Sendung der Kirche in Grundzügen dar.
  • 4deuten den kirchlichen Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung als konkrete Form der Nachfolge Jesu.
Unterscheiden können: Vielfalt religiöser Angebote
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1diskutieren anthropologische Beweggründe für religiös motivierte Handlungen.
  • 2analysieren die Versprechen und Angebote für eine gelingende Lebensbewältigung durch religiöse und weltanschauliche Strömungen bzw. Gruppierungen.
  • 3beurteilen Formen von Religiosität auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes.
  • 4nehmen die Vielfalt kirchlicher Angebote zur Lebenshilfe und Spiritualität wahr und beurteilen diese hinsichtlich der Relevanz für sich selbst.

Jahrgangsstufe 9

Christliche Verantwortung im Alltag: Orientierung in
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1zeigen an alltagsnahen Situationen aus ihrem persönlichen Erfahrungsbereich typische ethische Argumentationsweisen auf und beschreiben die Erfahrung von Schuld und Schuldgefühl bei Fehlverhalten.
  • 2ordnen alltägliche Argumentationsweisen unterschiedlichen Haltungen zu und nehmen die Bedeutung des Gewissens und der Gewissensbildung wahr.
  • 3begründen, inwiefern biblische Weisungen einen Freiheitsraum eröffnen, in dem sich die Beziehung des Menschen zu Gott abbildet.
  • 4diskutieren die Relevanz biblischer Weisungen, um verantwortliche Entscheidungen zu begründen.
Jesus von Nazaret – Gott nimmt sich des Menschen an
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen wahr, wie Jesus in ihrem Umfeld und in der medialen Wirklichkeit dargestellt wird.
  • 2erkennen vor dem Hintergrund biblischer Texte die durch Jesus vermittelte Heilszusage Gottes, worin sein besonderes Selbstverständnis gründet.
  • 3vollziehen die absolute Vergebungsbereitschaft Gottes anhand des Handelns Jesu nach und erkennen im Sakrament der Versöhnung deren Vergegenwärtigung.
  • 4ordnen Jesu Auftreten theologisch ein und positionieren sich dazu.
Freundschaft – Partnerschaft – Liebe: verantwortliche Gestaltung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren Darstellungen von Geschlechterrollen und Vorstellungen von Sexualität in ihrem Umfeld.
  • 2erörtern Anforderungen und Wert von Partnerschaft, Liebe und Sexualität vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes und pflegen eine wertschätzende Sprache.
  • 3grenzen Sexualität als Ausdruck gelingender Liebe ab von zerstörerischen und ausbeuterischen Ausprägungen der Sexualität.
  • 4deuten das kirchliche Eheverständnis als Ausdruck verantwortlicher Partnerschaft.
Unter dem Anspruch der Wahrheit: Christsein in gesellschaftlicher
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erschließen anhand aktueller Fälle Gründe für Benachteiligung oder Verfolgung von Christinnen und Christen weltweit.
  • 2erläutern an ausgewählten Beispielen, wie einzelne Christinnen und Christen und die Katholische Kirche von totalitären Regimen herausgefordert und bedrängt wurden.
  • 3begründen die Unvereinbarkeit von christlichem Glauben und totalitärem Denken.
  • 4reflektieren und würdigen die Religionsfreiheit im Rahmen des Einstehens für die Wahrheit als wichtige Grundlage gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Begegnung mit dem jüdischen Glauben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entdecken Spuren und Zeugnisse jüdischen Lebens in ihrer Umwelt.
  • 2erläutern die herausragende Stellung der Tora für das Judentum, seinen Glauben und seine Kultur, wie sie in der Gottesvorstellung sowie in der religiösen Praxis zum Ausdruck kommt.
  • 3erklären gemeinsame Traditionen von Judentum und Christentum und Unterschiede im Glauben beider Religionen.
  • 4begründen, vor allem angesichts der belasteten Geschichte zwischen Judentum und Christentum, die grundsätzliche Notwendigkeit des Dialogs und der wertschätzenden Begegnung als Voraussetzung für ein gelingendes Miteinander.

Jahrgangsstufe 10

Unantastbar: Recht auf Leben und Menschenwürde
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1begreifen zentrale Fragestellungen aus dem Bereich Lebensrecht und Menschenwürde als Herausforderung für die Gewissensentscheidung des Einzelnen.
  • 2sind sich der Besonderheit einer im christlichen Menschenbild verankerten Ethik bewusst.
  • 3vollziehen an ausgewählten Beispielen aus dem Bereich Lebensrecht und Menschenwürde wichtige Argumentationsmuster einer christlichen Ethik nach.
  • 4nehmen den Anspruch wahr, der sich aus dem christlichen Menschenbild für ihre eigenen Entscheidungsprozesse ergibt, und entwickeln fallbezogene Positionierungen zu ethischen Handlungen.
Tod und Auferstehung – Die christliche Hoffnung auf ein Leben nach
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen unterschiedliche Formen des Umgangs mit der Sterblichkeit des Menschen wahr und stellen einen Zusammenhang zu damit verbundenen Vorstellungen von Tod und Jenseits her.
  • 2stellen den christlichen Glauben an die Auferstehung und die darin enthaltenen Vorstellungen von Tod und Weiterleben nach dem Tod dar.
  • 3setzen die christliche Auferstehungshoffnung zu anderen Vorstellungen in Beziehung.
  • 4zeigen an Beispielen, welche praktische Relevanz die christliche Auferstehungshoffnung für den Umgang mit dem Tod haben kann.
„Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich mit der Bedeutung und der Form der Feiern von Gründonnerstag bis Ostern auseinander und erkennen deren provozierenden Charakter.
  • 2verstehen den Glauben an die Auferweckung als Schlüssel zum Verständnis der neutestamentlichen und frühkirchlichen Zeugnisse von Jesus Christus.
  • 3erläutern die Bedeutung des Todes und der Auferstehung Christi für das Heil der Menschen.
  • 4stellen unterschiedliche Formen gelebten Glaubens als Wege der Annäherung an Jesus Christus dar.
  • 5setzen die Jesusrezeption im Judentum und im Islam in Beziehung zum christlichen Zeugnis, um das Unterscheidende zu würdigen.
Auf der Suche nach Orientierung und Glück: Grundlinien christlich
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben populäre Vorstellungen von Glück und setzen diese zu ihren eigenen Ideen von einem gelingenden Leben in Beziehung.
  • 2analysieren Grundorientierungen in der Gesellschaft und deren Genese sowie deren Rezeption in Kunst und Literatur.
  • 3setzen sich kritisch vor dem Hintergrund biblisch-christlicher Sinn- und Weltentwürfe mit der Tragfähigkeit verschiedener Sinnkonzepte auseinander und entwerfen eigene Maximen für gelingendes Leben.
Fernöstliche Glaubens- und Lebensweisen – Begegnung mit
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die Präsenz von Elementen fernöstlicher Religionen und Kulturen in ihrem Umfeld wahr und diskutieren Beweggründe für deren Aufgreifen.
  • 2erklären die Lehre von Wiedergeburt und Erlösung (Hinduismus, Buddhismus).
  • 3erfassen verschiedenen Weisen, Hinduismus und Buddhismus zu leben.
  • 4unterscheiden christliche Erlösungsvorstellungen von hinduistischen und buddhistischen und beschreiben Dialogmöglichkeiten.

Jahrgangsstufe 11

Zwischen Tradition und Aufbruch – Kirche im gesellschaftlichen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen wahr, inwiefern das heutige Modell einer offenen Gesellschaft von Gedanken der Aufklärung geprägt ist.
  • 2deuten die Auseinandersetzungen mit den vielschichtigen Fragestellungen der Aufklärung als bleibende Herausforderungen für Kirche und Theologie.
  • 3beschreiben Veränderungen im Selbstverständnis der Kirche als Folge einer Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen.
  • 4analysieren aktuelle, für den Glauben relevante Zeitströmungen und positionieren sich dazu – auch im Hinblick auf bedenkliche Entwicklungen – selbstständig.
Der Mensch angesichts des medizinisch-technischen Fortschritts
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren und bewerten Vorstellungen von einem gelingenden und guten Leben angesichts der Begrenztheit des Lebens.
  • 2erfassen Möglichkeiten der Lebensgestaltung infolge des medizinisch-technischen Fortschritts sowie die daraus resultierenden ethischen Fragen und setzen diese zu christlichen Standpunkten in Beziehung.
  • 3vergleichen den katholischen Standpunkt zu Möglichkeiten der Lebensgestaltung infolge des medizinisch-technischen Fortschritts mit einer nichtchristlichen Position.
  • 4prüfen die Relevanz christlicher Argumentationsweisen bezüglich eines verantwortungsvollen Umgangs mit Möglichkeiten der Lebensgestaltung infolge des medizinisch-technischen Fortschritts.
Theodizee – Ernstfall der Gottesfrage
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben vielfältige Leiderfahrungen und Verhaltensweisen im Umgang damit.
  • 2erläutern den Zusammenhang zwischen verschiedenen Deutungen von Leid und dem zugrunde liegenden Weltbild.
  • 3stellen dar, inwiefern Leid eine Herausforderung für das christliche Welt- und Gottesbild ist.
  • 4erörtern biblische Antwortversuche zur Frage nach dem Leid.
  • 5vergleichen einen christlich-theologischen Antwortversuch mit anderen Positionen zur Leidproblematik, um auf dieser Grundlage zu einem eigenen begründeten Standpunkt zu kommen.
Erkenntnis und Sprache – Zugänge zur religiösen Wirklichkeit
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden zwischen verschiedenen Zugängen der Erfassung von Wirklichkeit und setzen sich mit der Notwendigkeit, die Welt mehrdimensional zu deuten, auseinander.
  • 2verstehen den religiös-konstitutiven Weltzugang als eine in der Erkenntnisfähigkeit des Menschen liegende Möglichkeit, auf Grundfragen der Existenz Antworten zu finden.
  • 3analysieren den Zusammenhang zwischen den jeweiligen Weltzugängen und den ihnen gemäßen Sprach- und Ausdrucksformen.
  • 4identifizieren spezifisch religiöse Sprach- und Ausdrucksformen in ihren lebensweltlichen Bezügen.
  • 5erörtern Möglichkeiten christlicher Rede am Beispiel der Gottesfrage.

Jahrgangsstufe 12

Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Personalität
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen ihre eigenen Bedürfnisse sowie die Anforderungen vonseiten der Gesellschaft wahr und reflektieren mögliche Dissonanzen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer verantwortlichen Persönlichkeit.
  • 2erläutern vor dem Hintergrund wesentlicher Gedanken der Philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts entscheidende Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben.
  • 3setzen die unverlierbare Würde des Menschen als Basis der Menschenrechte in Beziehung zum Transzendenzbezug menschlicher Existenz.
Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Transzendentalität
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich mit der Bedeutung von Erfahrung und Vernunft für den Glauben auseinander.
  • 2analysieren philosophische und theologische Argumente für und gegen den Gottesglauben und diskutieren diese in Bezug auf Möglichkeiten und Grenzen.
  • 3formulieren aus der argumentativen Auseinandersetzung mit der Gottesfrage eine begründete eigene Position.

Jahrgangsstufe 12

Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Personalität
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen ihre eigenen Bedürfnisse sowie die Anforderungen vonseiten der Gesellschaft wahr und reflektieren mögliche Dissonanzen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer verantwortlichen Persönlichkeit.
  • 2erläutern vor dem Hintergrund ausgewählter Positionen der Philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts entscheidende Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben und stellen in Auseinandersetzung mit diesen mögliche Konsequenzen für die persönliche Lebensgestaltung heraus.
  • 3setzen die unverlierbare Würde des Menschen als Basis der Menschenrechte in Beziehung zum Transzendenzbezug menschlicher Existenz.
  • 4vergleichen und diskutieren die Begründungen der Menschenrechte in verschiedenen Kontexten und setzen sich differenziert mit möglichen Problemlagen auseinander, die aus der Durchsetzung und Anwendung von Menschenrechten resultieren.
Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Transzendentalität
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich unter Rückgriff auf erkenntnistheoretische Positionen der Neuzeit mit der Bedeutung von Erfahrung und Vernunft für den Glauben auseinander.
  • 2analysieren philosophische und theologische Argumentationsansätze für und gegen den Gottesglauben und diskutieren diese in Bezug auf Möglichkeiten und Grenzen.
  • 3beurteilen verschiedene Herangehensweisen, Wissenschaften im Horizont des Glaubens zu betreiben.
  • 4formulieren aus der argumentativen Auseinandersetzung mit der Gottesfrage eine begründete eigene Position.

Jahrgangsstufe 13

Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Sozialität
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1analysieren ethische Entscheidungssituationen mit gesellschaftlicher Relevanz aus ihrer Lebenswelt und wenden dabei grundlegende Begriffe ethischer Reflexion sachgemäß an.
  • 2beschreiben unterschiedliche Möglichkeiten, sittliches Handeln zu begründen, und analysieren deren Konsequenzen.
  • 3erschließen zentrale ethische Aussagen relevanter Kernstellen der Bibel und prüfen ihre praktische Relevanz.
  • 4vollziehen Argumentationsweisen christlicher Ethik und den Prozess für eine verantwortungsvolle Entscheidung nach.
Existentielle Fragen und christliche Antwortangebote
1 Kompetenz
Stunde planen
  • 1diskutieren verschiedene Optionen im Umgang mit Wahrheitsansprüchen, v. a. in Bezug auf Religionen und Weltanschauungen.

Jahrgangsstufe 13

Grundfragen des Menschen im Horizont des Glaubens: Sozialität
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1analysieren ethische Entscheidungssituationen mit gesellschaftlicher Relevanz aus ihrer Lebenswelt und wenden dabei grundlegende Begriffe ethischer Reflexion sachgemäß an.
  • 2beschreiben unterschiedliche Möglichkeiten, sittliches Handeln zu begründen und analysieren deren Konsequenzen.
  • 3setzen sich differenziert mit der Vielfalt ethischer Aussagen des Alten und Neuen Testamentes und deren Auslegung auseinander.
  • 4vollziehen Argumentationsweisen christlicher Ethik und den Prozess für eine verantwortungsvolle Entscheidung nach.
Existentielle Fragen und christliche Antwortangebote
2 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden verschiedene Optionen im Umgang mit Wahrheitsansprüchen, v. a. in Bezug auf Religionen und Weltanschauungen, und positionieren sich dazu in Form einer begründeten Stellungnahme.
  • 2diskutieren und begründen den Beitrag religiöser Weltdeutung für die persönliche Wahrheitsfindung.
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Häufige Fragen

Lehrplan Katholische Religionslehre – Gymnasium Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Katholische Religionslehre für Gymnasium in Bayern?+

Der Lehrplan Katholische Religionslehre am Gymnasium in Bayern umfasst 164 Kompetenzen, gegliedert in 42 Lernbereiche über 11 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Katholische Religionslehre am Gymnasium in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Gott offenbart sich: die Bibel als Heilige Schrift des Christentums, „Eines Tages kam einer ...“: Gott wird Mensch in Jesus Christus, Menschen fragen nach Gott – Zugänge zum christlichen, Wir sind alle Kinder des einen Gottes – miteinander leben und den, Heilige Orte: Kirchen als Mittelpunkte christlichen Glaubens und, Staunen und Nachdenken über Gottes Welt, Zwischen Scheitern und Gelingen – Exemplarische Erfahrungen im, Jesus Christus – Hoffnung in Leid und Tod und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Katholische Religionslehre passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Katholische Religionslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Katholische Religionslehre am Gymnasium in Bayern.