Lehrplan Katholische Religionslehre – Mittelschule Bayern

181 Kompetenzen43 Lernbereiche9 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Katholische Religionslehre für Mittelschule in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 55 Lernbereiche
  • Einzigartig und vielfältig – miteinander Leben gestalten
  • Von Gott begleitet – biblische Gotteserfahrung und eigener Lebensweg
  • Die Heilige Schrift – Buch des Lebens und des Glaubens
  • Zeit und Umwelt Jesu – Messiaserwartung des Volkes Israel
  • Leben in einer Gemeinde – den Glauben an Jesus Christus feiernd ausdrücken
Jahrgangsstufe 65 Lernbereiche
  • Unser Zusammenleben reflektieren – die Bibel als Richtschnur
  • Gott geht mit – Hoffnung und Orientierung finden
  • Jesus begegnet Menschen – die Frohbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott
  • Gemeinsam erinnernd unterwegs – zentrale Feste des Kirchenjahrs
  • Miteinander zutiefst verbunden – jüdische Wurzeln christlichen Glaubens
Jahrgangsstufe 75 Lernbereiche
  • Meine Identität – als Christ in der Gemeinschaft leben
  • Aufbruch und Neues wagen – im Vertrauen auf den, der mitgeht
  • Die Evangelien – Glaubenszeugnisse im Kontext der Reich-Gottes- Botschaft
  • Verschiedene Konfessionen – ich und meine Identität
  • Muslime und Christen – einander begegnen und miteinander leben
Jahrgangsstufe 75 Lernbereiche
  • Meine Identität – als Christ in der Gemeinschaft leben
  • Aufbruch und Neues wagen – im Vertrauen auf den, der mitgeht
  • Die Evangelien – Glaubenszeugnisse im Kontext der Reich-Gottes- Botschaft
  • Verschiedene Konfessionen – ich und meine Identität
  • Muslime und Christen – einander begegnen und miteinander leben
Jahrgangsstufe 85 Lernbereiche
  • Aus Freundschaft wird Liebe – Partnerschaft und Sexualität als Ausdruck personaler Liebe
  • Weisungen der Bibel – Hilfestellungen für gelingendes Leben
  • Schöpfung – Geschenk und Verantwortung
  • Nachfolge – heute aus dem Geist Jesu Christi leben
  • Rassismus und Diskriminierung – unvereinbar mit der Botschaft Jesu
Jahrgangsstufe 85 Lernbereiche
  • Aus Freundschaft wird Liebe – Partnerschaft und Sexualität als Ausdruck personaler Liebe
  • Weisungen der Bibel – Hilfestellungen für gelingendes Leben
  • Schöpfung – Geschenk und Verantwortung
  • Nachfolge – heute aus dem Geist Jesu Christi leben
  • Rassismus und Diskriminierung – unvereinbar mit der Botschaft Jesu
Jahrgangsstufe 94 Lernbereiche
  • Christliches Menschenbild – Verantwortung übernehmen für mein Handeln
  • An Grenzen stoßen – Gott begleitet über Leid und Tod hinaus
  • Jesus – der Christus der Verkündigung
  • Verantwortung übernehmen – Kirche in der einen Welt
Jahrgangsstufe 95 Lernbereiche
  • Christliches Menschenbild – Verantwortung übernehmen für mein Handeln
  • An Grenzen stoßen – Gott begleitet über Leid und Tod hinaus
  • Jesus – der Christus der Verkündigung
  • Verantwortung übernehmen – Kirche in der einen Welt
  • Engagement für Gerechtigkeit – aufgerufen zum prophetischen Handeln
Jahrgangsstufe 104 Lernbereiche
  • Compassion – im eigenen Handeln Kirche begreifen
  • Zwei Fenster zur Wirklichkeit – Naturwissenschaft und Glaube
  • Religiöse Gemeinschaften – lebensbejahend oder lebensfeindlich
  • Toleranz, Verständigung und friedlicher Umgang miteinander – das Ethos der Religionen

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufe 5

Einzigartig und vielfältig – miteinander Leben gestalten
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen sich und andere im Blick auf ihren Lebensweg als einzigartig und von Gott gewollt wahr.
  • 2erkennen in unterschiedlichen Lebensweisen von Menschen deren kulturelle und religiöse Hintergründe und setzen sie zu eigenen Lebenserfahrungen in Beziehung.
  • 3begegnen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auch in deren Andersartigkeit respektvoll und entdecken in der Vielfalt eine Bereicherung für sich und andere.
Von Gott begleitet – biblische Gotteserfahrung und eigener Lebensweg
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bedenken Fragestellungen nach dem Woher und Wohin, Tod und Sterblichkeit, Zweifel und Vertrauen und formulieren erste eigene Antwortversuche.
  • 2setzen sich erzählend mit biblischen Erfahrungen vom mitgehenden und mitleidenden Gott auseinander und tauschen sich darüber aus.
  • 3reflektieren und beschreiben anhand konkreter Biografien, dass sich Menschen auf Gott verlassen, im Vertrauen auf ihn ihren Lebensweg finden und aus ihrer Gottesbeziehung heraus ihr Leben deuten.
  • 4deuten Sakramente als Ausdruck und Zeichen der Nähe und Gegenwart Gottes auf dem eigenen Lebensweg, drücken die biblische Zusage vom begleitenden Gott in eigenen Worten aus und setzen diese kreativ um.
Die Heilige Schrift – Buch des Lebens und des Glaubens
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verstehen und charakterisieren die Bibel als eine Sammlung von Büchern und deren Bedeutung als Glaubensbuch.
  • 2erläutern den Aufbau der Bibel und ordnen wichtige Bücher dem Alten und Neuen Testament zu.
  • 3erzählen ausgewählte Geschichten aus dem Davidzyklus nach und setzen sich kreativ mit diesen auseinander, um den Lebensraum der Bibel als Ort von Glaubenserfahrungen und Gottesoffenbarung zu entdecken.
  • 4verstehen und beschreiben Psalmen als lebendige Sprachbilder zur Deutung eigener Lebenssituationen aus dem Glauben.
Zeit und Umwelt Jesu – Messiaserwartung des Volkes Israel
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1überblicken und benennen wichtige Realien der Zeit und Umwelt Jesu, um Jesus als Menschen seiner Zeit und gläubigen Juden wahrzunehmen, der in der jüdischen Tradition aufgewachsen ist.
  • 2fühlen sich in Situationen der Unterdrückung durch die römische Besatzungsmacht ein, um die Sehnsucht des Volkes Israels nach einem Retter, dem Messias, zu beschreiben.
  • 3verstehen und charakterisieren die Reich-Gottes-Botschaft als Kern der Verkündigung Jesu, die nicht mit den politischen Messiashoffnungen vereinbar ist.
  • 4bedenken und erläutern die Messiashoffnung und setzen sie zu ihrem eigenen Leben oder zum Leben anderer Menschen in Beziehung.
Leben in einer Gemeinde – den Glauben an Jesus Christus feiernd ausdrücken
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entdecken in originalen Begegnungen Pfarrgemeinden und Kirchengebäude als Orte, in denen Christinnen und Christen ihren Glauben in Zeichen und Symbolen ausdrücken.
  • 2erläutern anhand konkreter Beobachtungen und Aussagen, was Menschen motiviert, ihren Glauben in der Gemeinde zu leben.
  • 3erschließen sich durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen liturgischen Formen, wie Christen den Glauben an Jesus Christus feiernd ausdrücken.
  • 4reflektieren und diskutieren, welche Art und Weise, den Glauben zu leben, ihnen besonders zusagt, und gestalten gemeinsam ein spirituelles Element mit, um den gemeinschaftsstiftenden Charakter von Kirche zu erspüren.

Jahrgangsstufe 6

Unser Zusammenleben reflektieren – die Bibel als Richtschnur
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erleben den Wert der Gemeinschaft und des Zusammenhalts und entwickeln so Regeln für ein gelingendes Miteinander und Konfliktlösungsstrategien.
  • 2thematisieren christliche Werte und Normen für Gemeinschaften, indem sie in biblischen Erzählungen grundlegende Verhaltensregeln für menschliches Zusammenleben entdecken, die in Gott begründet sind.
  • 3nehmen Stellung zu biblischen Verhaltensnormen und reflektieren sie im Hinblick auf ihre alltäglichen Verhaltensweisen.
  • 4nehmen unterschiedliche Perspektiven und Meinungen wahr, um einen Perspektivwechsel zu vollziehen, der befähigt, vom anderen her zu denken.
Gott geht mit – Hoffnung und Orientierung finden
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen sich selbst auf der Suche nach Eigenständigkeit und Selbstsicherheit wahr und entdecken, dass Nähe, Zuwendung und Unterstützung dabei hilfreich sein können.
  • 2nehmen Anteil an Biografien anderer Menschen, um Hoffnung als lebensförderliche Kraft zu verstehen.
  • 3begegnen biblischen Texten, die von Hoffnung erzählen, und deuten diese Glaubenszeugnisse als Orientierung für das eigene Leben.
  • 4verstehen und deuten wesentliche Aussagen der alttestamentlichen Josefserzählung als Geschichten der Erfahrungen von Menschen, die auf Begleitung Gottes im Leben vertrauen.
Jesus begegnet Menschen – die Frohbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1rekapitulieren die religiösen Vorstellungen gläubiger Juden zu Unreinheit und Sünde, um sich in die Situation ausgegrenzter Menschen einfühlen zu können.
  • 2bringen sprachlich, gestaltend und kreativ zum Ausdruck, wie Menschen sich durch die Begegnung mit Jesus als von Gott angenommen und geheilt erfahren.
  • 3nehmen die besondere Verbindung und Nähe Jesu zu Gott als Abba wahr, bedenken die Relevanz dieser Frohbotschaft für ihre eigene Gottesbeziehung und tauschen sich darüber aus.
  • 4verstehen und charakterisieren das Gleichnis vom barmherzigen Vater als modellhafte Erzählung Jesu für die christliche Kernbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott.
Gemeinsam erinnernd unterwegs – zentrale Feste des Kirchenjahrs
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern, wie sich die Botschaft von Jesus als Christus nach seiner Auferstehung verbreitet hat, um den Entwicklungsprozess der Kirche zu verstehen.
  • 2deuten die Kirche als Gemeinschaft von Glaubenden in der Nachfolge Jesu Christi.
  • 3beschreiben zentrale Feste und Feiern des Kirchenjahrs und deuten diese als Ausdrucksformen des Glaubens an Jesus Christus.
  • 4verstehen und beschreiben Ostern als wichtigstes Fest des Kirchenjahrs, das Christen im Blick auf Tod und Auferstehung Jesu Christi immer wieder erinnernd und feiernd begehen.
  • 5vollziehen an gläubigen Menschen nach, wie sie der Heilige Geist inspiriert, am Aufbau einer lebendigen Kirche mitzuwirken.
Miteinander zutiefst verbunden – jüdische Wurzeln christlichen Glaubens
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen die Bedeutung der Tora als Grundlage des Judentums, der Synagoge, jüdischer Bräuche und Feste dar und zeigen dabei Verbindungen zum christlichen Glauben auf.
  • 2erläutern Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum und Christentum vor dem Hintergrund des Glaubens an den einen Gott.
  • 3nehmen Beispiele jüdischen Lebens aus ihrer näheren Umgebung wahr und begegnen Ausdrucksformen jüdischen Glaubens mit Achtung und Respekt.

Jahrgangsstufe 7

Meine Identität – als Christ in der Gemeinschaft leben
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen ihre eigenen Schwächen und Stärken wahr und respektieren die Eigenheiten anderer.
  • 2erschließen die biblische Sicht von Schuld und Vergebung und beziehen diese auf ihre eigenen Alltagserfahrungen.
  • 3erkennen und erläutern, dass die Hinführung zum Sakrament der Versöhnung eine zentrale Aufgabe der Kirche ist, die Umkehr und Neuanfang ermöglicht.
  • 4nehmen beeindruckende Persönlichkeiten in ihrer Umgebung wahr und entdecken in ihnen vorbildhafte Verhaltensweisen.
  • 5empfinden und erkennen die positive Wirkung von Aufmerksamkeit und Zuwendung und gehen mit anderen verantwortungsbewusst um.
Aufbruch und Neues wagen – im Vertrauen auf den, der mitgeht
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bedenken ihren bisherigen Lebensweg, beschreiben markante Erfahrungen und Einschnitte und sind sich dadurch eigener Sehnsüchte und Lebensziele bewusst.
  • 2zeigen am Beispiel exemplarischer Abrahamserzählungen auf, dass man im Vertrauen auf einen bedingungslos liebenden Gott Leben wagen kann.
  • 3begreifen und beschreiben die Zusage eines mitgehenden und liebenden Gottes als Rückhalt und Unterstützung für ihren eigenen Lebensweg.
  • 4drücken die Zusage Gottes, sie zu begleiten, in kreativer Form aus.
Die Evangelien – Glaubenszeugnisse im Kontext der Reich-Gottes- Botschaft
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1skizzieren in wesentlichen Grundzügen die Entstehung der Evangelien.
  • 2entdecken an ausgewählten Perikopen, dass die Evangelientexte als Glaubensaussagen verstanden werden müssen, deren Wahrheitsgehalt sich anders erschließt als in beschreibenden und berichtenden Textformen.
  • 3verstehen und charakterisieren die Reich-Gottes-Botschaft anhand zentraler Texte der Verkündigung Jesu in ihrem inhaltlichen und symbolischen Kontext.
  • 4deuten mithilfe neutestamentlicher Texte, wie das Reich Gottes sich entwickeln und umgesetzt werden kann, und gestalten Kernpunkte der Reich-Gottes-Botschaft als Hoffnungszeichen für ihr eigenes Leben oder das Leben anderer Menschen.
Verschiedene Konfessionen – ich und meine Identität
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verstehen und skizzieren historischen Hintergründe für die Aufspaltung der Christen in Konfessionen.
  • 2vergleichen Kirchenraum, Gottesdienst und Glaubensleben der katholischen, evangelischen bzw. orthodoxen Gemeinde und benennen wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • 3beschreiben die besondere Bedeutung von Maria und der Heiligen im katholischen Glaubensleben.
  • 4erläutern, was ihre eigene konfessionelle Zugehörigkeit prägt, bringen dies kreativ zum Ausdruck und benennen Möglichkeiten gelingender Ökumene.
Muslime und Christen – einander begegnen und miteinander leben
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen Erscheinungsformen muslimischen Glaubenslebens im eigenen Umfeld wahr, beschreiben wesentliche Aspekte des Islam und deren Bedeutung für die Lebensgestaltung der Muslime.
  • 2stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Islam und Christentum dar und setzen sie in Beziehung zu zentralen Glaubensinhalten des Islam und zu ihrer eigenen Glaubensüberzeugung.
  • 3beziehen die christliche Haltung der Nächstenliebe auf die Begegnung mit Menschen anderer Religionen, um sich für ein Zusammenleben, das von Achtsamkeit und Respekt geprägt ist, zu engagieren.

Jahrgangsstufe 7

Meine Identität – als Christ in der Gemeinschaft leben
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beobachten ihre eigenen Schwächen und Stärken und respektieren die Eigenheiten anderer.
  • 2erschließen die biblische Sicht von Schuld und Vergebung und übertragen diese auf gesellschaftlich relevante Alltagserfahrungen.
  • 3erkennen und stellen dar, dass die Hinführung zum Sakrament der Versöhnung eine zentrale Aufgabe der Kirche ist, die Umkehr und Neuanfang ermöglicht.
  • 4beschreiben beeindruckende Persönlichkeiten in ihrer Umgebung und charakterisieren vorbildhafte Verhaltensweisen.
  • 5stellen die positive Wirkung von Aufmerksamkeit und Zuwendung fest und gehen mit anderen verantwortungsbewusst um.
Aufbruch und Neues wagen – im Vertrauen auf den, der mitgeht
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1betrachten ihren bisherigen Lebensweg, werden sich dadurch eigener Sehnsüchte und Lebensziele bewusst und bringen diese zum Ausdruck.
  • 2verdeutlichen am Beispiel exemplarischer Abrahamserzählungen, dass man im Vertrauen auf einen bedingungslos liebenden Gott Leben wagen kann.
  • 3stellen anhand exemplarischer Perikopen die Zusage eines mitgehenden und liebenden Gottes als Rückhalt und Unterstützung für ihren eigenen Lebensweg dar.
  • 4drücken die Zusage Gottes, sie zu begleiten, in eigener kreativer Form aus.
Die Evangelien – Glaubenszeugnisse im Kontext der Reich-Gottes- Botschaft
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1skizzieren die Entstehung der Evangelien und beziehen diese auf deren zentrale Botschaft im Kontext ihrer Zeit.
  • 2entdecken und begründen an ausgewählten Perikopen, dass die Evangelientexte als Glaubensaussagen verstanden werden müssen, deren Wahrheitsgehalt sich anders erschließt als in beschreibenden und berichtenden Textformen.
  • 3stellen die Reich-Gottes-Botschaft anhand zentraler Texte der Verkündigung Jesu in ihrem inhaltlichen und symbolischen Kontext dar und erörtern deren Aktualität.
  • 4deuten mithilfe neutestamentlicher Texte, wie das Reich Gottes sich entwickeln und umgesetzt werden kann, und gestalten Kernpunkte der Reich-Gottes-Botschaft als Hoffnungszeichen für ihr eigenes Leben oder das Leben anderer Menschen.
Verschiedene Konfessionen – ich und meine Identität
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern historischen Hintergründe für die Aufspaltung der Christen in Konfessionen.
  • 2vergleichen Kirchenraum, Gottesdienst und Glaubensleben der katholischen, evangelischen bzw. orthodoxen Gemeinde und benennen wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • 3erläutern die besondere Bedeutung von Maria und der Heiligen im katholischen Glaubensleben.
  • 4stellen dar, was ihre eigene konfessionelle Zugehörigkeit prägt, reflektieren sie und benennen Möglichkeiten gelingender Ökumene.
Muslime und Christen – einander begegnen und miteinander leben
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen Erscheinungsformen muslimischen Glaubenslebens im eigenen Umfeld wahr, bedenken und diskutieren wesentliche Aspekte des Islam und deren Bedeutung für die Lebensgestaltung der Muslime.
  • 2vergleichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Islam und Christentum und setzen sie in Beziehung zu zentralen Glaubensinhalten des Islam und zu ihrer eigenen Glaubensüberzeugung.
  • 3beziehen die christliche Haltung der Nächstenliebe auf die Begegnung mit Menschen anderer Religionen, um sich für ein Zusammenleben, das von Achtsamkeit und Respekt geprägt ist, zu engagieren.

Jahrgangsstufe 8

Aus Freundschaft wird Liebe – Partnerschaft und Sexualität als Ausdruck personaler Liebe
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die Einmaligkeit und Individualität jedes Menschen wahr und begegnen anderen in ihrer Geschlechtlichkeit mit Achtung und Wertschätzung.
  • 2formulieren eigene Gedanken und Wünsche zum Thema Freundschaft und Partnerschaft und tauschen sich über Maßstäbe und Voraussetzungen für eine gelingende, glückliche Beziehung aus.
  • 3beschreiben Zuneigung, Zärtlichkeit und Sexualität als Prozess zwischen zwei sich Liebenden, begreifen dabei Liebe als zentrale Voraussetzung von Partnerschaft und erläutern Beispiele für einen verantwortungsvollen Umgang in einer Beziehung.
  • 4entdecken in biblischen und kirchlichen Aussagen die Bedeutung personaler Liebe und werden so offen für das Verständnis des Sakraments der Ehe.
  • 5bedenken und skizzieren mögliche Grenzen von Partnerschaft und Liebe, werden dadurch sensibel für jegliche Form körperlichen und sexuellen Missbrauchs und hinterfragen die Vermarktung von Sexualität.
Weisungen der Bibel – Hilfestellungen für gelingendes Leben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entdecken in der Auseinandersetzung mit ausgewählten biblischen Texten Gott als einen Gott des Lebens.
  • 2nehmen an einem konkreten biblischen Beispiel die liebevolle Zuwendung Gottes als befreiend und lebensbejahend wahr.
  • 3hinterfragen kritisch Gebote und Verbote im Kontext des Dekalogs und tauschen sich über Folgen für ihr Handeln aus.
  • 4stellen das Liebesgebot als Kern christlicher Ethik in vielfältigen Ausdruckformen dar.
Schöpfung – Geschenk und Verantwortung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen Schöpfung sinnenhaft wahr, erleben sie als staunenswert, deuten sie als Geschenk, das Christen als von Gott gegeben erachten, und stellen ihre eigene Perspektive dazu dar.
  • 2erschließen die Schöpfungstexte der Bibel im Kontext des Glaubens und der Sinnfrage und erkennen die Besonderheit dieser Antworten.
  • 3geben naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach der Herkunft des Menschen wieder und setzen sie in Bezug zu den biblischen Schöpfungsaussagen.
  • 4erkennen anhand aktueller Beispiele das Phänomen der Umweltzerstörung durch den Menschen, erläutern die Notwendigkeit, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen, und setzen sich mit einzelnen Aspekten der Schöpfung kreativ auseinander.
Nachfolge – heute aus dem Geist Jesu Christi leben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen ihr Vorwissen und offene Fragen über Jesus Christus und seine Botschaft strukturiert dar.
  • 2zeigen an konkreten Beispielen die Bedeutung der Nachfolge Jesu auf und bedenken sie für ihr Leben.
  • 3vergleichen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zur Person Jesu.
  • 4stellen ihre eigene Position zur Person Jesu in unterschiedlichen Ausdrucksformen dar und begründen sie.
Rassismus und Diskriminierung – unvereinbar mit der Botschaft Jesu
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Formen von Rassismus und gesellschaftlicher Diskriminierung.
  • 2erläutern Formen des Antijudaismus sowie des Antisemitismus und setzen sich vor diesem Hintergrund mit der Shoa auseinander.
  • 3begründen mit Blick auf das biblische Menschenbild, dass Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung unvereinbar mit der christlichen Botschaft sind.
  • 4hinterfragen kritisch eigene Vorurteile und positionieren sich gegen Diskriminierung.

Jahrgangsstufe 8

Aus Freundschaft wird Liebe – Partnerschaft und Sexualität als Ausdruck personaler Liebe
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die Einmaligkeit und Individualität jedes Menschen wahr und begegnen anderen in ihrer Geschlechtlichkeit mit Achtung und Wertschätzung.
  • 2diskutieren und reflektieren eigene Gedanken und Wünsche zum Thema Freundschaft und Partnerschaft und zeigen Maßstäbe und Voraussetzungen für eine gelingende, glückliche Beziehung auf.
  • 3beschreiben Zuneigung, Zärtlichkeit und Sexualität als Prozess zwischen zwei sich Liebenden, begründen Liebe als wesentliche Voraussetzung von Partnerschaft und erläutern Formen eines verantwortungsvollen Umgangs in einer Beziehung.
  • 4skizzieren biblische und kirchliche Aussagen zur Bedeutung personaler Liebe und stellen das sakramentale Verständnis von Ehe dar.
  • 5diskutieren mögliche Grenzen von Partnerschaft und Liebe, werden dadurch sensibel für jegliche Form körperlichen und sexuellen Missbrauchs und hinterfragen die Vermarktung von Sexualität.
Weisungen der Bibel – Hilfestellungen für gelingendes Leben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entdecken und erläutern in der Auseinandersetzung mit ausgewählten biblischen Texten Gott als einen Gott des Lebens.
  • 2erschließen an einem konkreten biblischen Beispiel die liebevolle Zuwendung Gottes als befreiend und lebensbejahend und stellen Bezüge zu ihrem eigenen Leben her.
  • 3hinterfragen kritisch Gebote und Verbote im Kontext des Dekalogs und diskutieren Folgen für ihr Handeln.
  • 4stellen das Liebesgebot als Kern christlicher Ethik in vielfältigen Ausdruckformen dar.
Schöpfung – Geschenk und Verantwortung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen Schöpfung sinnenhaft wahr, erleben sie als staunenswert und deuten sie als Geschenk, das Christen als von Gott gegeben erachten, und stellen ihre eigene Perspektive dazu dar.
  • 2interpretieren die Schöpfungstexte der Bibel im Kontext des Glaubens und der Sinnfrage und erkennen die Besonderheit dieser Antworten.
  • 3hinterfragen und deuten naturwissenschaftliche Antworten zur Herkunft des Menschen und setzen sie in Bezug zu den biblischen Schöpfungsaussagen.
  • 4erkennen anhand aktueller Beispiele das Phänomen der Umweltzerstörung durch den Menschen, begründen die Notwendigkeit, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen und setzen sich mit einzelnen Aspekten der Schöpfung kreativ auseinander.
Nachfolge – heute aus dem Geist Jesu Christi leben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen ihr Vorwissen und offene Fragen über Jesus Christus und seine Botschaft strukturiert dar.
  • 2beschreiben die Bedeutung der Nachfolge Jesu an konkreten Beispielen und bedenken sie für ihr Leben.
  • 3erschließen unterschiedliche Stellungnahmen aus Bibel, Geschichte und Gegenwart zur Person Jesu und wägen sie hinsichtlich ihrer Aussagekraft über Jesus gegeneinander ab.
  • 4stellen ihre eigene Position zur Person Jesu in unterschiedlichen Ausdrucksformen dar und begründen sie.
Rassismus und Diskriminierung – unvereinbar mit der Botschaft Jesu
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1diskutieren Formen von Rassismus und gesellschaftlicher Diskriminierung.
  • 2zeigen aktuelle Formen des Antijudaismus sowie des Antisemitismus auf und setzen sich vor diesem Hintergrund differenziert mit der Shoa auseinander.
  • 3begründen mit Blick auf das biblische Menschenbild, dass Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung unvereinbar mit der christlichen Botschaft sind.
  • 4reflektieren im Kontext von Diskriminierung und Menschenrechtsverachtung eigenes Handeln und charakterisieren entsprechende Verhaltensmuster.
  • 5formulieren Argumente und Positionen gegen Vorurteile und Diskriminierung.

Jahrgangsstufe 9

Christliches Menschenbild – Verantwortung übernehmen für mein Handeln
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen das biblisch-christliche Menschenbild als Grundlage für die Achtung der Würde jedes Menschen mit seinen Stärken und Schwächen wahr.
  • 2setzen sich mit menschlichen Grenzsituationen auseinander und werden sich dadurch eines würdevollen Umgangs mit sich selbst und anderen bewusst.
  • 3stellen im Austausch über aktuelle Fallbeispiele fest, dass Freiheit ihre Grenze hat und der Mensch nicht alles darf, was er kann.
  • 4sehen Werte und Normen als richtungsweisende Entscheidungshilfen und übernehmen Verantwortung für das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen.
  • 5stellen anhand historischer und aktueller Beispiele die Bedeutung von Gewissensentscheidungen dar, um deren inneren Entstehungsprozess nachzuvollziehen.
An Grenzen stoßen – Gott begleitet über Leid und Tod hinaus
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen und erläutern in der Reflexion eigener und der Erfahrungen anderer, dass Menschen im Alltag immer wieder an existenzielle Grenzen stoßen.
  • 2stellen die Frage nach Gott und dem Leid und vergleichen unterschiedliche Antwortversuche.
  • 3zeigen an exemplarischen Begegnungen Jesu das Heilshandeln Gottes auf, das darauf ausgerichtet ist, Leid und Tod zu überwinden.
  • 4deuten den Leidensweg Jesu als einen Weg, den er aus Liebe zu den Menschen gegangen ist.
  • 5erspüren und beschreiben die Zuversicht der Jüngerinnen und Jünger, die in der Auferweckung Jesu Christi begründet ist und die seinen Weg und seine Botschaft von Gott bestätigt.
Jesus – der Christus der Verkündigung
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern ihr Wissen über Jesus von Nazaret als Jude seiner Zeit in Palästina.
  • 2vollziehen anhand exemplarischer biblischer Glaubensaussagen nach, dass die ersten Christinnen und Christen in der Person Jesu den Messias erkennen und verehren.
  • 3nehmen an biblischen Zeugnissen wahr und verstehen, dass der Auferstehungsglaube aus nachösterlichen Begegnungen mit dem Auferstandenen erwächst.
  • 4deuten die Auferweckung Jesu Christi als ein Geschehen, das von Gott ausgeht, und in dem Leben und Botschaft Jesu Bestätigung und Anerkennung finden.
  • 5nehmen unterschiedliche Christusdarstellungen wahr und stellen Zusammenhänge zwischen biblischer Botschaft und deren Ausdeutung sowie der Künstlerin bzw. dem Künstler und der Entstehungszeit her.
  • 6bringen ihr eigenes Christusbild kreativ zum Ausdruck.
Verantwortung übernehmen – Kirche in der einen Welt
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entdecken in biblischen Texten den Auftrag Jesu, sich für den Nächsten und eine gerechte Welt einzusetzen.
  • 2beschreiben ehrenamtliches und soziales Engagement von Menschen und erschließen in diesem Zusammenhang, was Christinnen und Christen motiviert, sich für andere einzusetzen.
  • 3zeigen an konkreten Beispielen auf, welche caritativen Aufgaben die Kirche aus ihrem Selbstverständnis heraus innerhalb der Gesellschaft erfüllt.
  • 4nehmen wahr, welche Initiativen es in ihrem Lebensumfeld im caritativen Bereich gibt, und tauschen sich über Möglichkeiten eigenen Engagements aus.

Jahrgangsstufe 9

Christliches Menschenbild – Verantwortung übernehmen für mein Handeln
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern das biblisch-christliche Menschenbild als Grundlage für die Achtung der Würde jedes Menschen mit seinen Stärken und Schwächen.
  • 2setzen sich differenziert mit menschlichen Grenzsituationen auseinander und werden sich dadurch eines würdevollen Umgangs mit sich selbst und anderen bewusst.
  • 3diskutieren aktuelle Fallbeispiele und begründen, dass Freiheit ihre Grenze hat und der Mensch nicht alles darf, was er kann.
  • 4sehen Werte und Normen als richtungsweisende Entscheidungshilfen und übernehmen Verantwortung für das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen.
  • 5stellen anhand historischer und aktueller Beispiele die Bedeutung von Gewissensentscheidungen dar und reflektieren den entsprechenden Entwicklungsprozess.
An Grenzen stoßen – Gott begleitet über Leid und Tod hinaus
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen in der Reflexion eigener und der Erfahrungen anderer, dass Menschen im Alltag immer wieder an existenzielle Grenzen stoßen und unterschiedlich damit umgehen.
  • 2stellen die Frage nach Gott und dem Leid, setzen sich argumentativ mit unterschiedlichen Antwortversuchen auseinander, bewerten diese und formulieren eigene Antworten.
  • 3zeigen an exemplarischen Begegnungen Jesu das Heilshandeln Gottes auf, das darauf ausgerichtet ist, Leid und Tod zu überwinden.
  • 4deuten den Leidensweg Jesu als einen Weg, den er aus Liebe zu den Menschen gegangen ist.
  • 5erspüren die Zuversicht der Jüngerinnen und Jünger, die in der Auferweckung Jesu Christi begründet ist und seinen Weg und seine Botschaft von Gott bestätigt, und drücken diese individuell auf kreative Weise aus.
Jesus – der Christus der Verkündigung
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen ihr Wissen dar über Jesus von Nazaret als Jude seiner Zeit in Palästina.
  • 2vollziehen anhand exemplarischer biblischer Glaubensaussagen nach, dass die ersten Christinnen und Christen in der Person Jesu den Messias erkennen und verehren.
  • 3erläutern anhand exemplarischer biblischer Texte, dass der Auferstehungsglaube aus nachösterlichen Begegnungen mit dem Auferstandenen erwächst.
  • 4deuten die Auferweckung Jesu Christi als ein Geschehen, das von Gott ausgeht und in dem Leben und Botschaft Jesu Bestätigung und Anerkennung finden.
  • 5interpretieren unterschiedliche Christusdarstellungen und stellen Zusammenhänge zwischen biblischer Botschaft und deren Ausdeutung sowie der Künstlerin bzw. dem Künstler und der Entstehungszeit her.
  • 6bringen ihr eigenes Christusbild kreativ zum Ausdruck und präsentieren es.
Verantwortung übernehmen – Kirche in der einen Welt
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erschließen in biblischen Texten den Auftrag Jesu, sich für den Nächsten und eine gerechte Welt einzusetzen.
  • 2stellen ehrenamtliches und soziales Engagement von Menschen dar und erschließen in diesem Zusammenhang, was Christinnen und Christen motiviert, sich für andere einzusetzen.
  • 3zeigen an konkreten Beispielen auf, welche caritativen Aufgaben die Kirche aus ihrem Selbstverständnis heraus innerhalb der Gesellschaft erfüllt.
  • 4stellen dar, welche Initiativen es in ihrem Lebensumfeld im caritativen Bereich gibt und reflektieren Möglichkeiten eigenen Engagements.
Engagement für Gerechtigkeit – aufgerufen zum prophetischen Handeln
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen Situationen des Unrechts und der Ungerechtigkeit in unserer Welt wahr und benennen die Gründe dafür.
  • 2erkennen in der Auseinandersetzung mit alttestamentlichen Propheten gesellschaftliche Ungerechtigkeiten als Anlass für prophetisches Auftreten und erläutern deren Botschaft für eine gerechtere Welt.
  • 3zeigen an konkreten Beispielen auf, wo prophetische Menschen heute für mehr Gerechtigkeit ihre Stimme erheben.
  • 4erspüren und reflektieren die eigene Verantwortung, sich als Christ in der Welt für Gerechtigkeit einzusetzen.

Jahrgangsstufe 10

Compassion – im eigenen Handeln Kirche begreifen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren und erzählen anhand eigener Erfahrungen, dass sie auf unterschiedliche Gemeinschaften angewiesen sind, die des Engagements Einzelner bedürfen.
  • 2erläutern den Dreischritt Sehen-Urteilen-Handeln als Ausdruck christlichen Engagements für Menschen, um an einem Beispiel dessen Umsetzung nachzuvollziehen.
  • 3begreifen und begründen, dass sich eine lebendige Kirche immer konkret den Menschen zuwendet und ziehen daraus Rückschlüsse für ihr eigenes Handeln.
  • 4skizzieren Ideen für caritative Aktionen und konkretisieren diese in individuellen Einsatzmöglichkeiten eines lokal organisierbaren Compassion-Projekts.
Zwei Fenster zur Wirklichkeit – Naturwissenschaft und Glaube
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen und beschreiben, dass Fragen nach dem Woher und Wohin auch Fragen nach Gott wecken.
  • 2skizzieren Theorien zur Entstehung des Kosmos und des Lebens auf der Erde und deuten biblische Schöpfungstexte als Glaubensaussagen.
  • 3begründen an einem Beispiel, warum sich Glaubensaussagen und wissenschaftliche Sichtweisen ergänzen.
  • 4zeigen exemplarische Beispiele atheistischer Religionskritik auf und setzen sich differenziert damit auseinander.
Religiöse Gemeinschaften – lebensbejahend oder lebensfeindlich
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erörtern anhand von Beispielen Merkmale fundamentalistischer Religiosität und erkennen den einengenden, manipulativen, teils sogar menschenverachtenden Charakter religiöser Fehlentwicklungen.
  • 2identifizieren lebensfeindliche Formen von Religiosität und erläutern, dass diese unvereinbar mit den Kerninhalten des christlichen Glaubens sind.
  • 3reflektieren und begründen ihren eigenen religiösen Standpunkt und setzen diesen in Bezug zur lebensbejahenden Botschaft des christlichen Glaubens.
Toleranz, Verständigung und friedlicher Umgang miteinander – das Ethos der Religionen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen elementare Grundzüge des Glaubens und der Glaubenspraxis von Weltreligionen dar und zeigen dabei Gemeinsamkeiten und grundlegende Unterschiede auf.
  • 2erkennen die Verbundenheit aller Religionen in der Suche nach einem sinnerfüllten Leben und bringen eigene Fragen und Gedanken ein.
  • 3begründen, dass ein tolerantes, auf Verständigung bauendes, friedvolles, lebensbejahendes Miteinander ein Kernanliegen der Religionen ist.
  • 4treten in ihrem Lebensumfeld für Toleranz und friedlichen Umgang miteinander ein.
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Häufige Fragen

Lehrplan Katholische Religionslehre – Mittelschule Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Katholische Religionslehre für Mittelschule in Bayern?+

Der Lehrplan Katholische Religionslehre am Mittelschule in Bayern umfasst 181 Kompetenzen, gegliedert in 43 Lernbereiche über 9 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Katholische Religionslehre am Mittelschule in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Einzigartig und vielfältig – miteinander Leben gestalten, Von Gott begleitet – biblische Gotteserfahrung und eigener Lebensweg, Die Heilige Schrift – Buch des Lebens und des Glaubens, Zeit und Umwelt Jesu – Messiaserwartung des Volkes Israel, Leben in einer Gemeinde – den Glauben an Jesus Christus feiernd ausdrücken, Unser Zusammenleben reflektieren – die Bibel als Richtschnur, Gott geht mit – Hoffnung und Orientierung finden, Jesus begegnet Menschen – die Frohbotschaft vom bedingungslos liebenden Gott und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Katholische Religionslehre passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Katholische Religionslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Katholische Religionslehre am Mittelschule in Bayern.