Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Übergeordnete Kompetenzerwartungen
- Sprache
- Texte
- Kommunikation
- Medien
- Übergeordnete Kompetenzerwartungen
- Sprache
- Texte
- Kommunikation
- Medien
- Sprache
- Texte
- Kommunikation
- Medien
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 5–6
- 1sinnerfassend lesen und zuhören (R)
- 2Lesestrategien zielführend einsetzen (R)
- 3Texte mit elementaren analytischen Methoden untersuchen (R)
- 4Gehörtes und Gelesenes zusammenfassen (R)
- 5schreibproduktive Formen der Texterschließung für vertieftes Leseverstehen einsetzen (R)
- 6sprachliche Strukturen untersuchen (R)
- 7in Gesprächssituationen aktiv zuhören und Sprechabsichten identifizieren (R)
- 8zu fachlichen Gegenständen persönlich Stellung beziehen (R)
- 9Texte flüssig vorlesen sowie sprechgestaltende Mittel beim Vortragen verständnisfördernd einsetzen (P)
- 10Texte in handschriftlicher und digitaler Form leserfreundlich aufbereiten (P)
- 11eigene Texte angeleitet planen und nach vorgegebenen Kriterien überarbeiten (P)
- 12Arbeitsergebnisse in schriftlicher Form sachgerecht sichern und dokumentieren (P)
- 13die inhaltliche und sprachliche Gestaltung von Texten als Modell für eigenes Schreiben verwenden (P)
- 14mündliche und schriftliche Texte funktional gestalten (P)
- 15Quellen sinngetreu wiedergeben (P)
- 16orthografisch und grammatisch normgerecht schreiben (P)
- 17mündliche Beiträge artikuliert, verständlich und sprachlich korrekt gestalten (P)
- 18einen zunehmend differenzierten Wortschatz funktional einsetzen (P)
- 19auf Gesprächsbeiträge anderer eingehen und diese weiterführen (P)
- 20eigene Urteile in mündlicher und schriftlicher Form sachbezogen begründen (P)
- 21Feedback geben und annehmen (P)
- 1Wortarten (Verb, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektiv, Konjunktion, Adverb) unterscheiden (R)
- 2unterschiedliche Flexionsformen (Konjugation – Tempus, Deklination – Genus, Numerus, Kasus; Komparation) unterscheiden (R)
- 3Verfahren der Wortbildung unterscheiden (Komposition, Derivation) (R)
- 4grundlegende Strukturen von Sätzen (Prädikat; Satzglieder: Subjekt, Objekt, Adverbial; Satzgliedteil: Attribut; Satzarten; zusammengesetzte Sätze: Satzreihe, Satzgefüge, Hauptsatz, Nebensatz) untersuchen (R)
- 5Sprachstrukturen mithilfe von Ersatz-, Umstell-, Erweiterungs- und Weglassprobe untersuchen (R)
- 6einfache sprachliche Mittel (Metapher, Personifikation, Vergleich, klangliche Gestaltungsmittel) in ihrer Wirkung beschreiben (R)
- 7Wortbedeutungen aus dem Kontext erschließen und unter Zuhilfenahme von digitalen sowie analogen Wörterbüchern klären (R)
- 8an einfachen Beispielen Alltagssprache und Bildungssprache unterscheiden (R)
- 9an einfachen Beispielen Abweichungen von der Standardsprache beschreiben (R)
- 10angeleitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sprachen (der Lerngruppe) untersuchen (R)
- 11Wörter in Wortfeldern und -familien einordnen und gemäß ihren Bedeutungen einsetzen (P)
- 12relevantes sprachliches Wissen (u. a. auf Wort- und Satzebene) beim Verfassen eigener Texte einsetzen (P)
- 13mittels geeigneter Rechtschreibstrategien (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) und unter Rückgriff auf grammatisches Wissen Texte angeleitet überprüfen (P)
- 14eine normgerechte Zeichensetzung für einfache Satzstrukturen (Haupt- und Nebensatzverknüpfung, Apposition, Aufzählung, wörtliche Rede) realisieren (P)
- 15im Hinblick auf Orthografie, Grammatik und Kohärenz Texte angeleitet überarbeiten (P)
- 16angeleitet zu Fehlerschwerpunkten passende Rechtschreibstrategien (u. a. silbierendes Sprechen, Verlängern, Ableiten, Wörter zerlegen, Nachschlagen, Ausnahmeschreibung merken) zur Textüberarbeitung einsetzen (P)
- 1angeleitet zentrale Aussagen mündlicher und schriftlicher Texte identifizieren und daran ihr Gesamtverständnis des Textes erläutern (R)
- 2in literarischen Texten Figuren untersuchen und Figurenbeziehungen textbezogen erläutern (R)
- 3erzählende Texte unter Berücksichtigung grundlegender Dimensionen der Handlung (Ort, Zeit, Konflikt, Handlungsschritte) und der erzählerischen Vermittlung (u. a. Erzählerfigur) untersuchen (R)
- 4lyrische Texte untersuchen – auch unter Berücksichtigung formaler und sprachlicher Gestaltungsmittel (Reim, Metrum, Klang, strophische Gliederung; einfache Formen der Bildlichkeit) (R)
- 5dialogische Texte im Hinblick auf explizit dargestellte Absichten und Verhaltensweisen von Figuren sowie einfache Dialogverläufe untersuchen (R)
- 6eine persönliche Stellungnahme zu den Ereignissen und zum Verhalten von literarischen Figuren textgebunden formulieren (R)
- 7eigene Texte zu literarischen Texten verfassen (u. a. Ausgestaltung, Fortsetzung, Paralleltexte) und im Hinblick auf den Ausgangstext erläutern (R)
- 8grundlegende Textfunktionen innerhalb von Sachtexten (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären) unterscheiden (R)
- 9in einfachen diskontinuierlichen und kontinuierlichen Sachtexten – auch in digitaler Form – Aufbau und Funktion beschreiben (R)
- 10Informationen aus Sachtexten aufeinander beziehen und miteinander vergleichen (R)
- 11ein Schreibziel benennen und mittels geeigneter Hilfen zur Planung und Formulierung eigene Texte planen, verfassen und überarbeiten (P)
- 12Geschichten in mündlicher und schriftlicher Form frei oder an Vorgaben orientiert unter Nutzung von Gestaltungsmitteln (u. a. Steigerung, Vorausdeutungen, Pointierung) erzählen (P)
- 13angeleitet mögliche Erwartungen und Interessen einer Adressatin bzw. eines Adressaten einschätzen und im Zielprodukt berücksichtigen (P)
- 14ihr eigenes Urteil über einen Text begründen und in kommunikativen Zusammenhängen (Buchkritik, Leseempfehlung) erläutern (P)
- 15Sachtexte – auch in digitaler Form – zur Erweiterung der eigenen Wissensbestände und für das Verfassen eigener Texte gezielt einsetzen (P)
- 16beim Verfassen eines eigenen Textes verschiedene Textfunktionen (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären, informieren) unterscheiden und situationsangemessen einsetzen (P)
- 1gelingende und misslingende Kommunikation in Gesprächen unterscheiden (R)
- 2in Gesprächen Absichten und Interessen anderer Gesprächsteilnehmender identifizieren (R)
- 3Gesprächsregeln mit dem Ziel einer funktionalen Gesprächsführung entwickeln (R)
- 4Verletzungen von Gesprächsregeln identifizieren und einen Lösungsansatz entwickeln (R)
- 5die Wirkung ihres kommunikativen Handelns – auch in digitaler Kommunikation – abschätzen und Konsequenzen reflektieren (R)
- 6Merkmale aktiven Zuhörens nennen (R)
- 7aktiv zuhören, gezielt nachfragen und Gehörtes zutreffend wiedergeben – auch unter Nutzung eigener Notizen (R)
- 8artikuliert sprechen und Tempo, Lautstärke und Sprechweise situationsangemessen einsetzen (P)
- 9das eigene Kommunikationsverhalten nach Kommunikationskonventionen ausrichten (P)
- 10Merkmale gesprochener und geschriebener Sprache unterscheiden und situationsangemessen einsetzen (P)
- 11Anliegen angemessen vortragen und begründen (P)
- 12eigene Beobachtungen und Erfahrungen anderen gegenüber sprachlich angemessen und verständlich darstellen (P)
- 13zu strittigen Fragen aus dem eigenen Erfahrungsbereich eigene Standpunkte begründen und in Kommunikationssituationen lösungsorientiert vertreten (P)
- 14nonverbale Mittel (u. a. Gestik, Mimik, Körperhaltung) und paraverbale Mittel (u. a. Intonation) unterscheiden und situationsangemessen einsetzen (P)
- 1dem Leseziel und dem Medium angepasste einfache Lesestrategien des orientierenden, selektiven, intensiven und vergleichenden Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und die Lektüreergebnisse darstellen (R)
- 2Medien bezüglich ihrer Präsentationsform und ihrer Funktion beschreiben (informative, kommunikative, unterhaltende Schwerpunkte) (R)
- 3Informationen und Daten aus Printmedien und digitalen Medien gezielt auswerten (R)
- 4Internet-Kommunikation als potenziell öffentliche Kommunikation identifizieren und grundlegende Konsequenzen für sich und andere einschätzen (R)
- 5in literalen und audiovisuellen Texten Merkmale virtueller Welten identifizieren (R)
- 6einfache Gestaltungsmittel in Präsentationsformen verschiedener literarischer Texte benennen und deren Wirkung beschreiben (u. a. Hörfassungen, Graphic Novels) (R)
- 7angeleitet die Qualität verschiedener altersgemäßer Quellen prüfen und bewerten (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) (R)
- 8grundlegende Recherchestrategien in Printmedien und digitalen Medien (u. a. Suchmaschinen für Kinder) funktional einsetzen (P)
- 9Regeln für die digitale Kommunikation nennen und die Einhaltung beurteilen (P)
- 10in digitaler und nicht-digitaler Kommunikation Elemente konzeptioneller Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit identifizieren, die Wirkungen vergleichen und in eigenen Produkten adressatenangemessen verwenden (P)
- 11digitale und nicht-digitale Medien zur Organisation von Lernprozessen und zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen einsetzen (P)
- 12Texte medial umformen (Vertonung/Verfilmung bzw. szenisches Spiel) und verwendete Gestaltungsmittel beschreiben (P)
- 13Inhalt und Gestaltung von Medienprodukten angeleitet beschreiben (P)
- 14grundlegende Funktionen der Textverarbeitung unterscheiden und einsetzen (P)
- 15Möglichkeiten und Grenzen digitaler Unterstützungsmöglichkeiten bei der Textproduktion beurteilen (Rechtschreibprogramme, Thesaurus) (P)
Jahrgangsstufen 7–8
- 1verschiedene Lesestrategien sowie Techniken der Informationsrecherche funktional einsetzen (R)
- 2Verfahren der Textuntersuchung zielgerichtet einsetzen (R)
- 3schriftliche und mündliche Texte zusammenfassen (R)
- 4schreibproduktive Formen der Texterschließung für vertieftes Leseverstehen einsetzen (R)
- 5sprachliche Darstellungsstrategien in Texten untersuchen (R)
- 6in Gesprächssituationen aktiv zuhören und Sprechabsichten identifizieren (R)
- 7Printmedien und digitale Medien gezielt auswerten und die Informationen aus verschiedenen Quellen bezüglich ihrer Qualität und Relevanz bewerten (R)
- 8fachliche Gegenstände aus persönlicher und gesellschaftlicher Perspektive beurteilen (R)
- 9Verfahren zur Planung, Gestaltung und Überarbeitung eigener Texte unterscheiden und einsetzen (P)
- 10die Möglichkeiten digitaler Textverarbeitung in Schreibprozessen zielgerichtet einsetzen (P)
- 11Gehörtes und Gelesenes zusammenfassen und sachgerecht dokumentieren (P)
- 12die inhaltliche und sprachliche Gestaltung von Texten als Modell für eigenes Schreiben verwenden (P)
- 13schriftliche sowie mündliche Texte adressatengerecht und funktional gestalten (P)
- 14Texte orthografisch sowie grammatisch korrekt und stilistisch angemessen verfassen (P)
- 15Quellen sinngetreu wiedergeben und korrekt zitieren (P)
- 16fachbezogene Sachverhalte schriftlich und mündlich mit einer zunehmend differenzierten Fachsprache erläutern (P)
- 17eigene Positionen schriftlich sowie mündlich adressaten- und situationsangemessen begründen (P)
- 18sich in eigenen Gesprächsbeiträgen auf andere beziehen (P)
- 19kommunikative Anforderungen verschiedener Gesprächssituationen identifizieren und eigene Beiträge situationsgerecht gestalten (P)
- 20Präsentationsmedien funktional einsetzen (P)
- 21Feedback an Kriterien ausrichten und konstruktiv gestalten (P)
- 1Wortarten (Verb, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektiv, Konjunktion, Adverb, Präposition, Interjektion) unterscheiden (R)
- 2unterschiedliche Formen der Verbflexion unterscheiden und deren funktionalen Wert beschreiben (Aktiv/Passiv, Modi, stilistische Varianten) (R)
- 3Verfahren der Wortbildungen unterscheiden (Komposition, Derivation, Lehnwörter, Fremdwörter) (R)
- 4komplexe Strukturen von Sätzen (Nebensatz mit Satzgliedwert: Subjektsatz, Objektsatz, Adverbialsatz; Gliedsatz: Attributsatz; verschiedene Formen zusammengesetzter Sätze) untersuchen und Wirkungen von Satzbau-Varianten beschreiben (R)
- 5sprachliche Gestaltungsmittel unterscheiden (u. a. Kohäsionsmittel) und ihre Wirkung erklären (R)
- 6Sprachvarietäten unterscheiden sowie Funktionen und Wirkung erläutern (Alltagssprache, Standardsprache, Bildungssprache, Jugendsprache, Sprache in Medien) (R)
- 7an Beispielen sprachliche Abweichungen von der Standardsprache erläutern (R)
- 8anhand einfacher Beispiele Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sprachen (der Lerngruppe) im Hinblick auf grammatische Strukturen und Semantik untersuchen (R)
- 9die gesellschaftliche Bedeutung von Sprache beschreiben (R)
- 10Synonyme, Antonyme, Homonyme und Polyseme in semantisch-funktionalen Zusammenhängen einsetzen (P)
- 11relevantes sprachliches Wissen (u. a. semantische Beziehungen, direkte und indirekte Rede, Aktiv/Passiv, Mittel zur Textstrukturierung) für das Schreiben eigener Texte einsetzen (P)
- 12geeignete Rechtschreibstrategien unterscheiden und orthografische Korrektheit (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) weitgehend selbstständig überprüfen (P)
- 13Satzstrukturen unterscheiden und die Zeichensetzung normgerecht einsetzen (Satzreihe, Satzgefüge, Parenthesen, Infinitiv- und Partizipialgruppen) (P)
- 14eigene und fremde Texte anhand von vorgegebenen Kriterien überarbeiten (u. a. Textkohärenz) (P)
- 1zentrale Aussagen mündlicher und schriftlicher Texte identifizieren und daran ein kohärentes Textverständnis erläutern (R)
- 2Texte im Hinblick auf das Verhältnis von Inhalt, Form und Wirkung erläutern (R)
- 3Merkmale epischer, lyrischer und dramatischer Gestaltungsweisen unterscheiden und erläutern (R)
- 4in literarischen Texten zentrale Figurenbeziehungen und -merkmale sowie Handlungsverläufe beschreiben und unter Berücksichtigung gattungsspezifischer Darstellungsmittel textbezogen erläutern (R)
- 5bildliche Gestaltungsmittel in literarischen Texten unterscheiden sowie ihre Funktion im Hinblick auf Textaussage und Wirkung erläutern (R)
- 6literarische Texte (u. a. Gedichte, Kurzgeschichten) unter vorgegebenen Aspekten miteinander vergleichen (R)
- 7eine persönliche Stellungnahme zur Handlung und zum Verhalten literarischer Figuren textgebunden formulieren (R)
- 8ihre eigene Leseart eines literarischen Textes begründen und mit Lesarten anderer vergleichen (R)
- 9eigene Texte zu literarischen Texten verfassen (u. a. Leerstellen füllen, Paralleltexte konzipieren) und deren Beitrag zur Deutung des Ausgangstextes erläutern (R)
- 10den Aufbau kontinuierlicher und diskontinuierlicher Sachtexte erläutern (R)
- 11Sachtexte zur Erweiterung der eigenen Wissensbestände und zur Problemlösung auswerten (R)
- 12in Sachtexten (u. a. journalistische Textformen) verschiedene Textfunktionen unterscheiden und in ihrem Zusammenwirken erläutern (R)
- 13Sachtexte – auch in digitaler Form – unter vorgegebenen Aspekten vergleichen (R)
- 14aus Aufgabenstellungen konkrete Schreibziele ableiten, Texte planen und zunehmend selbstständig eigene Texte adressaten- und situationsgerecht formulieren (P)
- 15Texte kriteriengeleitet prüfen und Überarbeitungsvorschläge für die Textrevision nutzen (P)
- 16bei der Textplanung, -formulierung und -überarbeitung die Möglichkeiten digitalen Schreibens einsetzen (P)
- 17die Ergebnisse der Textanalyse strukturiert darstellen (P)
- 18ihr Verständnis eines literarischen Textes mit Textstellen belegen und im Dialog mit anderen weiterentwickeln (P)
- 19Texte sinngestaltend unter Nutzung verschiedener Ausdrucksmittel (Artikulation, Modulation, Tempo, Intonation, Mimik und Gestik) vortragen (P)
- 20verschiedene Textfunktionen in eigenen mündlichen und schriftlichen Texten sachgerecht einsetzen (P)
- 21mögliches Vorwissen, Haltungen und Interessen einer Adressatin/eines Adressaten identifizieren und eigene Schreibprodukte darauf abstimmen (P)
- 22Informationen aus verschiedenen Quellen ermitteln und dem eigenen Schreibziel entsprechend nutzen (P)
- 1gelingende und misslingende Kommunikation identifizieren und Korrekturmöglichkeiten benennen (R)
- 2Absichten und Interessen anderer Gesprächsteilnehmender identifizieren und erläutern (R)
- 3para- und nonverbales Verhalten deuten (R)
- 4beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen des eigenen und fremden kommunikativen Handelns – auch in digitaler Kommunikation – reflektieren und Konsequenzen daraus ableiten (R)
- 5in Gesprächen und Diskussionen aktiv zuhören und zugleich eigene Gesprächsbeiträge planen (R)
- 6längeren Beiträgen aufmerksam zuhören, gezielt nachfragen und zentrale Aussagen des Gehörten wiedergeben – auch unter Nutzung eigener Notizen (R)
- 7in Gesprächssituationen die kommunikativen Anforderungen identifizieren und eigene Beiträge darauf abstimmen (P)
- 8eigene Standpunkte begründen und dabei auch die Beiträge anderer einbeziehen (P)
- 9bei strittigen Fragen Lösungsvarianten entwickeln und erörtern (P)
- 10sich an unterschiedlichen Gesprächsformen (u. a. Diskussion, Informationsgespräch, kooperative Arbeitsformen) ergebnisorientiert beteiligen (P)
- 1dem Leseziel und dem Medium angepasste Lesestrategien des orientierenden, selektiven, vergleichenden, intensiven Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und die Lektüreergebnisse grafisch darstellen (R)
- 2in Suchmaschinen und auf Websites dargestellte Informationen als abhängig von Spezifika der Internetformate beschreiben und das eigene Wahrnehmungsverhalten reflektieren (R)
- 3Medien bezüglich ihrer Präsentationsform beschreiben und Funktionen (Information, Beeinflussung, Kommunikation, Unterhaltung, Verkauf) vergleichen (R)
- 4den Grad der Öffentlichkeit in Formen der Internet-Kommunikation abschätzen und Handlungskonsequenzen aufzeigen (Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Altersbeschränkungen) (R)
- 5in Medien Realitätsdarstellungen und Darstellung virtueller Welten unterscheiden (R)
- 6den Aufbau von Printmedien und verwandten digitalen Medien (Zeitung, Online-Zeitung) beschreiben und Unterschiede der Text- und Layoutgestaltung benennen und deren Wirkung vergleichen (R)
- 7ihren Gesamteindruck von (Kurz-)Filmen bzw. anderen Bewegtbildern beschreiben und anhand inhaltlicher und ästhetischer Merkmale begründen (R)
- 8Handlungsstrukturen in audiovisuellen Texten (u. a. (Kurz-)Film) mit film- und erzähltechnischen Fachbegriffen identifizieren sowie Gestaltungsmittel benennen und deren Wirkung erläutern (R)
- 9mediale Gestaltungen von Werbung beschreiben und hinsichtlich der Wirkungen (u. a. Rollenbilder) analysieren (R)
- 10die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) prüfen und bewerten (R)
- 11angeleitet komplexe Recherchestrategien für Printmedien und digitale Medien unterscheiden und einsetzen (P)
- 12digitale Kommunikation adressaten- und situationsangemessen gestalten und dabei Kommunikations- und Kooperationsregeln (Netiquette) einhalten (P)
- 13Elemente konzeptioneller Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit in digitaler und nicht-digitaler Kommunikation identifizieren, die Wirkungen vergleichen und eigene Produkte situations- und adressatenangemessen gestalten (P)
- 14unter Nutzung digitaler und nicht-digitaler Medien Arbeits- und Lernergebnisse adressaten-, sachgerecht und bildungssprachlich angemessen vorstellen (P)
- 15eine Textvorlage (u. a. Zeitungsartikel) medial umformen und die intendierte Wirkung von Gestaltungsmitteln beschreiben (P)
- 16Inhalt, Gestaltung und Präsentation von Medienprodukten beschreiben (P)
- 17digitale Möglichkeiten für die individuelle und kooperative Textproduktion einsetzen (P)
Jahrgangsstufen 9–10
- 1Verfahren der Wortbildung (u. a. fachsprachliche Begriffsbildung, Integration von Fremdwörtern) unterscheiden (R)
- 2komplexe sprachliche Gestaltungsmittel (u. a. rhetorische Figuren) identifizieren, ihre Bedeutung für die Textaussage und ihre Wirkung erläutern (R)
- 3Sprachvarietäten und stilistische Merkmale von Texten auf Wort-, Satz- und Textebene in ihrer Wirkung beurteilen (R)
- 4anhand von Beispielen historische und aktuelle Erscheinungen des Sprachwandels erläutern (Bedeutungsveränderungen, Einfluss von Kontakt- und Regionalsprachen, mediale Einflüsse, geschlechtergerechte Sprache) (R)
- 5konzeptionelle Mündlichkeit und Schriftlichkeit unterscheiden sowie deren Funktion und Angemessenheit erläutern (R)
- 6Abweichungen von der Standardsprache im Kontext von Sprachwandel erläutern (R)
- 7sprachliche Zuschreibungen und Diskriminierungen (kulturell, geschlechterbezogen) beurteilen (R)
- 8semantische Unterschiede zwischen Sprachen aufzeigen (Übersetzungsvergleich, Denotationen, Konnotationen) (R)
- 9Mehrsprachigkeit in ihrer individuellen und gesellschaftlichen Bedeutung erläutern (R)
- 10relevantes sprachliches Wissen zur Herstellung von Textkohärenz beim Schreiben eigener Texte einsetzen (P)
- 11selbstständig Texte mittels geeigneter Rechtschreibstrategien (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) überarbeiten (P)
- 12eine normgerechte Zeichensetzung realisieren (u. a. beim Zitieren) (P)
- 13adressaten-, situationsangemessen, bildungssprachlich und fachsprachlich angemessen formulieren (paraphrasieren, referieren, erklären, schlussfolgern, vergleichen, argumentieren, beurteilen) (P)
- 14Formulierungsalternativen begründet auswählen (P)
- 15selbstständig eigene und fremde Texte kriterienorientiert überarbeiten (u. a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit) (P)
- 1in Texten das Thema bestimmen, Texte aspektgeleitet analysieren und – auch unter Berücksichtigung von Kontextinformationen – zunehmend selbstständig schlüssige Deutungen entwickeln (R)
- 2Zusammenhänge zwischen Form und Inhalt bei der Analyse von epischen, lyrischen und dramatischen Texten sachgerecht erläutern (R)
- 3in literarischen Texten komplexe Handlungsstrukturen, die Entwicklung zentraler Konflikte, die Figurenkonstellationen sowie relevante Figurenmerkmale und Handlungsmotive identifizieren und zunehmend selbstständig erläutern (R)
- 4zunehmend selbstständig literarische Texte aspektgeleitet miteinander vergleichen (u. a. Motiv- und Themenverwandtschaft, Kontextbezüge) (R)
- 5unterschiedliche Deutungen eines literarischen Textes miteinander vergleichen und Deutungsspielräume erläutern (R)
- 6die eigene Perspektive auf durch literarische Texte vermittelte Weltdeutungen textbezogen erläutern (R)
- 7ihr Verständnis eines literarischen Textes in verschiedenen Formen produktiver Gestaltung darstellen und die eigenen Entscheidungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und medialer Form im Hinblick auf den Ausgangstext begründen (R)
- 8diskontinuierliche und kontinuierliche Sachtexte weitgehend selbstständig unter Berücksichtigung von Form, Inhalt und Funktion analysieren (R)
- 9Sachtexte – auch in digitaler Form – im Hinblick auf Form, Inhalt und Funktion miteinander vergleichen und bewerten (R)
- 10eigene Schreibziele benennen, Texte selbstständig in Bezug auf Inhalt und sprachliche Gestaltung (u. a. Mittel der Leserführung) planen und verfassen (P)
- 11Methoden der Textüberarbeitung selbstständig anwenden und Textveränderungen begründen (P)
- 12Texte unter Nutzung der spezifischen Möglichkeiten digitalen Schreibens verfassen und überarbeiten (P)
- 13sich im literarischen Gespräch über unterschiedliche Sichtweisen zu einem literarischen Text verständigen und ein Textverständnis unter Einbezug von eigenen und fremden Lesarten formulieren (P)
- 14Fremdheitserfahrungen beim Lesen literarischer Texte identifizieren und mögliche Gründe (kulturell-, sozial-, gender-, historisch-bedingt) erläutern (P)
- 15in heuristischen Schreibformen unterschiedliche Positionen zu einer fachlichen Fragestellung – auch unter Nutzung von Informationen aus Texten – abwägen und ein eigenes Urteil begründen (P)
- 16Vorwissen, Haltungen und Interessen eines heterogenen Adressatenkreises einschätzen und eigene Schreibprodukte darauf abstimmen (P)
- 17weitgehend selbstständig die Relevanz des Informationsgehalts von Sachtexten für eigene Schreibziele beurteilen sowie informierende, argumentierende und appellative Textfunktionen für eigene Darstellungsabsichten einsetzen (P)
- 18Informationen auch aus selbst recherchierten Texten ermitteln und für das Schreiben eigener Texte einsetzen (P)
- 19Bewerbungen – auch digital – verfassen (u. a. Bewerbungsschreiben, Lebenslauf) (P)
- 1in Sprechsituationen Sach- und Beziehungsebene unterscheiden und für misslingende Kommunikation Korrekturmöglichkeiten erläutern (R)
- 2beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen des eigenen und fremden kommunikativen Handelns – in privaten und beruflichen Kommunikationssituationen – reflektieren und das eigene Kommunikationsverhalten der Intention anpassen (R)
- 3Gesprächsverläufe beschreiben und Gesprächsstrategien identifizieren (R)
- 4zentrale Informationen aus Präsentationen (u. a. Text-Bild-Relation) zu fachspezifischen Themen erschließen und weiterführende Fragestellungen formulieren (R)
- 5für Kommunikationssituationen passende Sprachregister auswählen und eigene Beiträge situations- und adressatengerecht vortragen (P)
- 6dem Diskussionsstand angemessene eigene Redebeiträge formulieren (P)
- 7eigene Positionen situations- und adressatengerecht in Auseinandersetzung mit anderen Positionen begründen (P)
- 8die Rollenanforderungen in Gesprächsformen (u. a. Debatte, kooperative Arbeitsformen, Gruppendiskussion) untersuchen und verschiedene Rollen (teilnehmend, beobachtend, moderierend) übernehmen (P)
- 9Gesprächs- und Arbeitsergebnisse in eigenen Worten zusammenfassen und bildungssprachlich angemessen präsentieren (P)
- 10Anforderungen in Bewerbungssituationen identifizieren und das eigene Kommunikationsverhalten daran anpassen (P)
- 1dem Leseziel und dem Medium angepasste Lesestrategien insbesondere des selektiven und des vergleichenden Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und Leseergebnisse synoptisch darstellen (R)
- 2die Funktionsweisen gängiger Internetformate (Suchmaschinen, soziale Medien) im Hinblick auf das präsentierte Informationsspektrum analysieren (R)
- 3Inhalte aus digitalen und nicht-digitalen Medien beschreiben und hinsichtlich ihrer Funktionen (Information, Beeinflussung, Kommunikation, Unterhaltung, Verkauf) untersuchen (R)
- 4Medien gezielt auswählen und die Art der Mediennutzung im Hinblick auf Funktion, Möglichkeiten und Risiken begründen (R)
- 5Chancen und Risiken des interaktiven Internets benennen und Konsequenzen aufzeigen (öffentliche Meinungsbildung, Mechanismen der Themensetzung, Datenschutz, Altersbeschränkungen, Persönlichkeits-, Urheber- und Nutzungsrechte) (R)
- 6ihren Gesamteindruck der ästhetischen Gestaltung eines medialen Produktes beschreiben und an Form-Inhalt-Bezügen begründen (R)
- 7mediale Darstellungen als Konstrukt identifizieren, die Darstellung von Realität und virtuellen Welten beschreiben und hinsichtlich der Potenziale zur Beeinflussung (u. a. Fake News, Geschlechterzuschreibungen) bewerten (R)
- 8audiovisuelle Texte analysieren (u. a. Videoclip) und genretypische Gestaltungsmittel erläutern (R)
- 9die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) prüfen und eine Bewertung schlüssig begründen (R)
- 10selbstständig unterschiedliche mediale Quellen für eigene Recherchen einsetzen und Informationen quellenkritisch auswählen (P)
- 11in der digitalen Kommunikation verwendete Sprachregister unterscheiden und reflektiert einsetzen (P)
- 12zur Organisation von komplexen Lernprozessen und zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen geeignete analoge und digitale Medien sowie Werkzeuge verwenden (P)
- 13Grundregeln von korrekter Zitation und Varianten der Belegführung erläutern sowie verwendete Quellen konventionskonform dokumentieren (P)
- 14auf der Grundlage von Texten mediale Produkte planen und umsetzen sowie intendierte Wirkungen verwendeter Gestaltungsmittel beschreiben (P)
- 15Inhalt, Gestaltung und Präsentation von Medienprodukten analysieren (P)
- 16rechtliche Regelungen zur Veröffentlichung und zum Teilen von Medienprodukten benennen und bei eigenen Produkten berücksichtigen (P)
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