Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Entwicklung einer eigenen religiösen Identität
- Christlicher Glaube als Lebensorientierung
- Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde
- Kirche und andere Formen religiöser Gemeinschaft
- Religionen und Weltanschauungen im Dialog
- Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur
- Entwicklung einer eigenen religiösen Identität
- Christlicher Glaube als Lebensorientierung
- Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde
- Kirche und andere Formen religiöser Gemeinschaft
- Religionen und Weltanschauungen im Dialog
- Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur
- Entwicklung einer eigenen religiösen Identität
- Christlicher Glaube als Lebensorientierung
- Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde
- Kirche und andere Formen religiöser Gemeinschaft
- Religionen und Weltanschauungen im Dialog
- Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 5–6
- 1anhand der Frage „Wer bin ich?" die Einzigartigkeit ihrer individuellen Existenz wahrnehmen
- 2Situationen erläutern, in denen Menschen sich an Gott wenden
- 3Schicksalsschläge aus ihrem Umfeld benennen und Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen aufzeigen
- 4die eigenen und die Gottesvorstellungen anderer Menschen in Grundzügen beschreiben
- 5lebensgeschichtlich bedingte Veränderungen von Gottesvorstellungen und Gottesglauben bei sich und anderen benennen und darlegen, welche Anlässe zu diesen Veränderungen führten
- 6eine Grundhaltung des Glaubens an Gott als Vertrauen von sich lebensgeschichtlich verändernden Vorstellungen von Gott unterscheiden
- 7unterschiedliche Gottesvorstellungen menschlichen Erfahrungen zuordnen und sie mit biblischen Aussagen über Gott vergleichen
- 8sich in Ansätzen mit Veränderungen des Gottesbildes im Lebenslauf bei sich und anderen auseinandersetzen und erste Einschätzungen dazu formulieren
- 9im respektvollen Miteinander ihren eigenen Standpunkt und fremde Vorstellungen zur Gottesfrage ansatzweise erörtern
- 1ausgewählte Erzählungen des AT unter dem Aspekt der Lebensorientierung in Grundzügen wiedergeben
- 2ausgewählte Entstehungsschritte der Bibel benennen
- 3Eckpunkte der Biographie des Juden Jesus benennen
- 4an ausgewählten Beispielen Auftreten und Handeln Jesu als Auseinandersetzung mit seiner jüdischen Tradition beschreiben
- 5Beispiele für das Orientierung gebende Auftreten und Handeln Jesu benennen
- 6kriteriengeleitet Erzählungen des AT untersuchen und mögliche Bedeutungen für das heutige Leben beschreiben (u. a. Schöpfung, Exodus)
- 7Ansprüche aus Jesu Auftreten für das christliche Handeln der Menschen heute ableiten und darstellen
- 8erklären, dass für Christinnen und Christen Jesus von Nazareth der von den Juden erwartete Messias ist
- 9die Bedeutung der Bibel als Urkunde des Glaubens erklären
- 10Fragen des Alltags sowie individuelle und gesellschaftliche Handlungsweisen aus ihrem Erfahrungsraum auf der Grundlage ausgewählter biblischer Erzählungen und ihrer Maßstäbe bewerten
- 11Möglichkeiten von Christinnen und Christen erläutern, sich an Handeln und Auftreten von Jesus zu orientieren
- 12grundlegende praktische religiöse Handlungen (u. a. Gebet und Taufe) erläutern, indem sie die Bedeutung auf ihr Leben beziehen
- 13einfache religiöse Handlungen im Rahmen der Klasse gestalten bzw. gegebenenfalls eine mögliche Teilnahme begründet ablehnen
- 14exemplarisch die Bedeutung biblisch-metaphorischer Sprache auf die eigene Lebenssituation übertragen und kreativ darstellen
- 15ansatzweise Handlungen und Verhaltensweisen zur Wahrnehmung von eigener Verantwortung aus christlicher Motivation prüfen
- 1die Prinzipien des Teilens, der Rücksichtnahme und des Vertrauens als Voraussetzung gemeinschaftsstiftenden Verhaltens beschreiben
- 2die grundsätzliche Gleichheit aller Menschen vor Gott in ausgewählten biblischen Schöpfungserzählungen beschreiben
- 3Schöpfung als lebenschaffendes und lebensfreundliches Handeln Gottes identifizieren
- 4die biblisch motivierte Schöpfungsverantwortung als eine mögliche Begründung für bewussten Umgang mit der Schöpfung im eigenen Lebensumfeld beschreiben
- 5die Grundlagen des Zusammenlebens in ihrer Lebenswirklichkeit, insbesondere unter den Aspekten Freiheit und Verantwortung, auch für die jeweiligen Rollenerwartungen an Mann und Frau, beschreiben
- 6an Beispielen die Bedeutung des biblischen Schöpfungsgedankens für den Erhalt unserer Welt erklären
- 7an Beispielen die Übernahme von Verantwortung für Leben und Umwelt mithilfe des Schöpfungsgedankens erläutern
- 8konkretes Handeln in ihrer näheren Umgebung als gemeinschaftsstiftend oder gemeinschaftsschädlich unterscheiden und bewerten
- 9sich mit Alltagsverhalten auseinandersetzen und es im Kontext von Schöpfungsverantwortung bewerten
- 10vielfältige Formen des Zusammenlebens erkennen und sie vor dem Hintergrund der Gleichheit aller Menschen vor Gott in den Schöpfungserzählungen bewerten
- 1unterschiedliche christliche Konfessionen anhand von Gebäuden, Personen, Angeboten und ihrer religiösen Praxis beschreiben
- 2eine evangelische Ortsgemeinde und ihre Institutionen als Konkretion von Kirche identifizieren
- 3in elementarer Form Gemeinsamkeiten und Unterschiede der evangelischen und katholischen Kirche beschreiben
- 4anhand zentraler Symbole Kirche als Glaubensgemeinschaft deuten
- 5eigene Erfahrungen mit Kirche mit denen anderer vergleichen und bewerten
- 6sich mit Angeboten auseinandersetzen, in denen Kirche als Glaubensgemeinschaft erfahrbar wird und Stellung dazu beziehen
- 1die wesentlichen Stationen der Geschichte Israels benennen
- 2Formen und Merkmale des Gottesglaubens in den abrahamitischen Religionen identifizieren und unterscheiden
- 3Formen der Lebensgestaltung in Judentum, Christentum und Islam als Konsequenz des Glaubens benennen
- 4anhand von ausgewählten Erzählungen aus der Abrahamgeschichte gemeinsame Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam erklären
- 5grundlegende Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verständnis Gottes in Judentum, Christentum und Islam erläutern
- 6sich mit der Bedeutung einer religiös bestimmten Lebensführung für Juden, Christen und Muslime auseinandersetzen
- 7als Voraussetzung für einen Dialog adressatenorientiert eigene Standpunkte zu einfachen religiösen Fragestellungen formulieren
- 8sich im schulischen Umfeld für ein friedliches Miteinander von Menschen verschiedener Religionen einsetzen
- 1innerhalb des Jahreskreises christliche, jüdische und muslimische Feiertage identifizieren und unterscheiden
- 2die jeweiligen Gotteshäuser der abrahamitischen Religionen beschreiben und unterscheiden
- 3religiöse Rituale im Lebenslauf eines evangelischen Christen bzw. einer evangelischen Christin als Lebensbegleitung und Lebenshilfe identifizieren und sie mit denen anderer Religionen vergleichen
- 4die Herkunft und Bedeutung christlicher, jüdischer und muslimischer Feiertage im Jahreskreis erklären
- 5die Bedeutung von Einrichtung und Gestaltung der Gotteshäuser in den drei abrahamitischen Religionen erklären
- 6christliche Übergangsrituale als Umgang mit bedeutsamen Lebenssituationen erklären und sie mit denen anderer Religionen vergleichen
- 7sich mit der Bedeutung von Festen, Feiern und Ritualen für die abrahamitischen Religionen auseinandersetzen und erste Einschätzungen dazu formulieren
- 8christliche Feste und Rituale bezüglich der Relevanz für ihr eigenes Leben beurteilen
- 9eigene religiöse, nicht religiöse und religionsähnliche Erfahrungen und Überzeugungen darstellen
- 10einfache religiöse Handlungen der christlichen Tradition (u. a. religiöse Feiern) mitgestalten bzw. eine Teilnahme begründet ablehnen
Jahrgangsstufen 7–8
- 1beschreiben, dass sie einmalig und Teil einer Gemeinschaft sind, für sich und andere Verantwortung tragen und respektvoll miteinander umgehen sollten
- 2das Gottes- und Menschenbild der Schöpfungserzählungen in Grundzügen beschreiben
- 3Konflikte als Teil ihres Lebens wahrnehmen und angemessene Lösungswege benennen
- 4wichtige Eckdaten der Biografie Martin Luthers benennen
- 5unterschiedliche Lebensentwürfe von Männern und Frauen vergleichen und die Relevanz für das eigene Selbstverständnis erklären
- 6ihre Identität als Geschöpf Gottes deuten
- 7Luthers Vorstellungen als Wurzel des heutigen evangelischen Glaubensverständnisses in Grundzügen deuten
- 8Gestaltungsmöglichkeiten ihres Lebens sowie Veränderungen ihres Gottes- und Menschenbildes im eigenen Lebenslauf erörtern
- 9eigene und andere Geschlechterrollenverständnisse vor dem Hintergrund biblischer Bilder von Mann und Frau bewerten
- 10gegenüber anderen ein eigenes Verständnis sowohl von Gottesbildern als auch von Männer- und Frauenbildern vertreten
- 1Wundererzählungen und Gleichnisse als Möglichkeiten der Rede vom Reich Gottes identifizieren und deren Bedeutung als mögliches Orientierungsangebot beschreiben
- 2historische Hintergründe der Passionsgeschichte beschreiben
- 3an Beispielen erklären, wie Jesus an die jüdische Tradition anknüpft und diese weiter ausführt
- 4den Gehalt der Wundertaten und Gleichnisse Jesu als Hoffnungsbotschaft beschreiben
- 5Abschnitte der Passionsgeschichte als Spiegelung menschlicher Grunderfahrungen deuten
- 6die Rede von der Auferweckung Jesu als Grundlage christlicher Hoffnung deuten
- 7die Wundertaten und Gleichnisse als Hoffnungsbotschaft Jesu beurteilen
- 8zentrale Aussagen der Osterbotschaft beurteilen
- 9anderen Menschen Möglichkeiten von Christinnen und Christen erläutern, sich an Handeln und Auftreten von Jesus zu orientieren
- 10Handlungen und Verhaltensweisen zur Wahrnehmung von eigener Verantwortung aus christlicher Motivation prüfen und ansatzweise erproben
- 1Merkmale biblisch-prophetischer Rede und Handlungen benennen und sie als Kritik gesellschaftlicher Unrechtsstrukturen identifizieren
- 2einzelne Formen und Zielgruppen diakonischen Handelns beschreiben
- 3diakonisches Handeln als Ausdruck und Gestaltung christlich motivierter Nächstenliebe identifizieren
- 4Beispiele für Ungerechtigkeit im Horizont der Einen Welt beschreiben
- 5Möglichkeiten des Einsatzes für Gerechtigkeit benennen
- 6erläutern, auf welche Weise christlicher Glaube zum Einsatz für andere motiviert
- 7den Einsatz für Gerechtigkeit und Nächstenliebe als Konsequenz der biblischen Rede von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen erläutern
- 8persönliche Konsequenzen einer am biblischen Gerechtigkeitsbegriff und an der Nächstenliebe orientierten Lebensgestaltung erörtern
- 9sich vor dem Hintergrund des christlichen Ideals der Nächstenliebe mit anderen aktuellen gesellschaftlich relevanten Idealvorstellungen auseinandersetzen
- 10Konsequenzen aus dem christlich motivierten Einsatz für die Würde des Menschen für das eigene Verhalten ableiten
- 1wichtige Stationen der Ausbreitung der frühen christlichen Kirche benennen
- 2prägende Personen (u. a. Paulus) und deren Bedeutung für die Entwicklung des Christentums beschreiben
- 3die Bedeutung zentraler Ereignisse und Personen für die Entwicklung der christlichen Kirche erläutern
- 4Konsequenzen ausgewählter kirchengeschichtlicher Ereignisse ansatzweise beurteilen
- 1Formen und Merkmale des Gottesglaubens in Judentum, Christentum und Islam beschreiben
- 2die Grundstrukturen und gemeinsamen Wurzeln (u. a. Monotheismus, Erzvätertradition) der drei abrahamitischen Weltreligionen identifizieren
- 3zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Selbst- und Fremdverständnisses der abrahamitischen Weltreligionen erläutern
- 4in Ansätzen die Auswirkungen unterschiedlicher religiöser Weltdeutungen für die Lebensgestaltung erörtern
- 5anderen Religionen mit Respekt und Toleranz begegnen
- 1religiöse Elemente des Judentums, Christentums und Islams in ihren religiös-kulturellen Zusammenhang einordnen
- 2Herkunft, Absicht und Wirkung von Elementen religionsähnlicher Weltsichten im Alltag (u. a. Gemeinschaftsgefühl in der Fangruppe) darlegen
- 3die Verwendung von religiösen Sprach-, Symbol- und Ausdrucksformen in neuen Zusammenhängen in Gesellschaft und Kultur (u. a. Bildern, Musik und Werbung) identifizieren
- 4Möglichkeiten legitimer und manipulativer Verwendung religiöser Symbole und Rituale (u. a. in der Werbung) in Ansätzen unterscheiden
- 5die Verwendung religiöser Symbole und Rituale in neuen Zusammenhängen in ihrer jeweiligen Funktionalität (z. B. im Sinne einer „Ersatzreligion") erläutern
- 6die Bedeutung von christlichen Festen und Ritualen bezüglich der Relevanz für ihr eigenes Leben beurteilen
- 7ausgewählte Handlungsweisen und Überzeugungen vor dem Hintergrund christlicher Maßstäbe bewerten
- 8Elemente religionsähnlicher Weltsichten im Alltag im Vergleich mit christlichen Aussagen bewerten
- 9ihren Standpunkt zu religiösen, nicht religiösen und religionsähnlichen Erfahrungen und Überzeugungen in Ansätzen formulieren
- 10die Bedeutung ausgewählter religiöser und nicht religiöser Ausdrucksformen im Hinblick auf Konsequenzen für das eigene Verhalten prüfen
Jahrgangsstufen 9–10
- 1beschreiben, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, für sich und andere Verantwortung tragen und respektvoll miteinander umgehen sollten
- 2wesentliche Züge des biblischen Menschenbildes sowie des biblischen Gottesbildes benennen
- 3die bedingungslose Annahme des Menschen durch Gott als entscheidende Grundlage des evangelischen Glaubens und einer entsprechenden Lebensgestaltung beschreiben
- 4identifizieren, welche lebenspraktischen Konsequenzen für evangelische Christinnen und Christen die Orientierung an reformatorischen Einsichten hat
- 5den Glauben an Gott als Grundhaltung für eigenes Verhalten erläutern und unterschiedliche Gottesvorstellungen menschlichen Erfahrungen zuordnen
- 6unterschiedliche Lebensentwürfe von Männern und Frauen hinsichtlich ihrer identitätsstiftenden Bedeutung vergleichen und ihre Relevanz für das eigene Selbstverständnis erklären
- 7Luthers Einsichten als Wurzel des heutigen evangelischen Glaubensverständnisses darstellen
- 8die reformatorische Zuordnung von Freiheit und Verantwortung des Einzelnen vor Gott als Grundlage heutiger evangelischer Lebensgestaltung erläutern
- 9Gestaltungsmöglichkeiten ihres Lebens sowie Veränderungen des Gottesbildes im eigenen Lebenslauf erörtern und Ansätze eines eigenen Standpunktes zur Frage nach Gott entwickeln
- 10eigene und andere Geschlechterrollenverständnisse vor dem Hintergrund biblischer Bilder von Mann und Frau bewerten
- 11verschiedene religiöse und säkulare Menschenbilder analysieren und bewerten
- 12auf der Grundlage biblischer Bilder vom Menschen ihre eigene Position zu anderen religiösen und säkularen Menschenbildern vertreten
- 1Passagen der Bergpredigt als Möglichkeiten vom Reich Gottes zu sprechen identifizieren und deren Bedeutung als mögliches Orientierungsangebot beschreiben
- 2historische von bekenntnishafter Rede von der Auferweckung unterscheiden
- 3fundamentale Schritte der Wirkungsgeschichte beschreiben (u. a. Urchristentum, Reformation)
- 4den Gehalt der Bergpredigt Jesu erläutern
- 5an Beispielen erklären, wie sich ein evangelisches Verständnis des Christentums aus der Reformation entwickelt, und es zu eigenen Überzeugungen in Beziehung setzen
- 6die Realisierbarkeit ethischer Implikationen der Botschaft Jesu vom Reich Gottes erörtern
- 7sich mit der Frage der Umsetzbarkeit ausgewählter Passagen der Botschaft Jesu in der Gegenwart auseinandersetzen
- 8zentrale Aussagen der Osterbotschaft hinsichtlich ihrer Gegenwartsrelevanz beurteilen
- 9die Bedeutung Jesu in der christlichen Tradition mit seiner Bedeutung in anderen religiösen bzw. säkularen Vorstellungen und Aussagen vergleichen und Einschätzungen dazu formulieren
- 10in interreligiösen Gesprächen Auskunft bezüglich der Bedeutung von Person und Botschaft Jesu für evangelische Christen unter Berücksichtigung der Perspektive des Gesprächspartners geben
- 11zu aktuellen gesellschaftlichen Themen Ideen zur Bewältigung dieser Lebenswirklichkeit anhand von Deutungen zentraler biblischer Texte entfalten
- 12Formen, Motive und Ziele gesellschaftlicher Handlungsweisen zur Wahrung der Menschenwürde und weltweiter Gerechtigkeit an ausgewählten Beispielen aus christlicher Perspektive prüfen und eine eigene reflektierte Haltung dazu entwickeln
- 1Formen und Zielgruppen diakonischen Handelns beschreiben und unterscheiden
- 2diakonisches Handeln als Ausdruck und Gestaltung christlich motivierter Nächstenliebe identifizieren
- 3Beispiele für Ungerechtigkeit im Horizont der Einen Welt beschreiben
- 4Möglichkeiten des Einsatzes für weltweite Gerechtigkeit benennen
- 5erläutern, auf welche Weise christlicher Glaube zum Einsatz für andere motiviert
- 6den Einsatz für Menschenwürde und Freiheit als Konsequenz der biblischen Rede von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen erläutern
- 7den Einsatz für die gerechte Gestaltung der Lebensverhältnisse aller Menschen als Konsequenz des biblischen Verständnisses von Gerechtigkeit erklären
- 8persönliche und gesellschaftliche Konsequenzen einer am biblischen Gerechtigkeitsbegriff und an der Wahrung der Menschenwürde orientierten Lebens- und Weltgestaltung an Beispielen erörtern
- 9zur Sichtbarkeit vielfältiger Lebensformen und zur konsequenten Ächtung jeglicher Diskriminierung begründet Stellung beziehen
- 10gesellschaftliches Engagement ausgewählter Gruppen bzw. Projekte mithilfe des biblischen Gerechtigkeitsbegriffs beurteilen
- 11sich vor dem Hintergrund des christlichen Einsatzes für die Würde des Menschen mit anderen sozialethischen Positionen auseinandersetzen
- 12sich vor dem Hintergrund des jüdisch-christlichen Verständnisses von Menschenwürde und seinem universalen Geltungsanspruch argumentativ mit Vertretern relativistischer ethischer Positionen auseinandersetzen
- 13Konsequenzen aus dem christlich motivierten Einsatz für die Würde des Menschen für das eigene Verhalten ableiten
- 1Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften hinsichtlich Gestalt, Funktion und religiöser Praxis vor dem Hintergrund ihres jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontextes beschreiben
- 2an Beispielen grundlegende Aspekte der Beziehung von Kirche zu Staat und Gesellschaft im Verlauf der Geschichte und in der Gegenwart darlegen
- 3die Grundzüge der Reformation und das sich daraus entwickelnde Selbstverständnis der evangelischen Kirche erklären
- 4Erscheinungs- und Organisationsformen von Kirche in Geschichte und Gegenwart erläutern
- 5ökumenische Bestrebungen erläutern und beispielhaft Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung verdeutlichen
- 6erklären, warum sich Christinnen und Christen gegen Unrecht politisch engagieren und ggf. auch Widerstand leisten
- 7Konsequenzen ausgewählter kirchengeschichtlicher Ereignisse beurteilen
- 8verschiedene Erscheinungsformen von Kirche am Maßstab ihrer biblischen Begründung und des reformatorischen Anspruchs bewerten
- 9die Praxis religiöser und säkularer Gemeinschaften hinsichtlich ihres Beitrags für gelingendes Leben beurteilen
- 1Formen und Merkmale des Gottesglaubens in Judentum, Christentum und Islam identifizieren und unterscheiden
- 2die Grundstrukturen, Bekenntnisse und gemeinsamen Wurzeln (u. a. Monotheismus, Erzvätertradition) der drei abrahamitischen Weltreligionen darstellen
- 3Grundstrukturen von Hinduismus und Buddhismus darstellen
- 4politische Ideologien und säkulare Weltanschauungen identifizieren und von religiösen Weltsichten unterscheiden
- 5Gemeinsamkeiten und Unterschiede von ausgewählten Weltanschauungen und Weltsichten, Wahrheits- und Wirklichkeitskonzepten (u. a. Gerechtigkeit, Menschenwürde) beschreiben
- 6ausgewählte Formen der Bestreitung oder Infragestellung Gottes sowie seiner Funktionalisierung identifizieren
- 7zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Selbst- und Fremdverständnisses der großen Weltreligionen beschreiben und deuten
- 8vor dem Hintergrund von evangelisch-christlichen Gottesbildern zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Verständnis Gottes in den großen Weltreligionen darstellen
- 9ausgewählte Argumente der Bestreitung oder Infragestellung Gottes bzw. der Indifferenz erläutern
- 10die Konsequenzen unterschiedlicher religiöser und nicht religiöser Weltdeutungen für die Lebensgestaltung beurteilen
- 11aus christlicher Perspektive zu politischen Ideologien, säkularen Weltanschauungen und den anderen Weltreligionen begründet Stellung beziehen
- 12anderen Religionen mit Respekt und Toleranz begegnen
- 1komplexe religiöse Elemente im Alltag des Christentums (u. a. Rituale) in ihren religiös-kulturellen Zusammenhang einordnen
- 2religiöse Elemente aus Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus in ihren religiös-kulturellen Zusammenhang einordnen
- 3Herkunft, Absicht und Wirkung von Ritualen, religiösen Sprach-, Symbol- und Ausdrucksformen sowie ihre Verwendung in neuen Zusammenhängen in Gesellschaft und Kultur (u. a. Bildern, Musik und Werbung) darlegen
- 4Möglichkeiten legitimer und manipulativer Verwendung religiöser Symbole und Rituale (u. a. in der Werbung) unterscheiden
- 5die Absicht von Elementen religionsähnlicher Weltsichten im Alltag in Bezug zu der Absicht christlicher Aussagen deuten
- 6die Bedeutung von christlichen Festen und Ritualen bezüglich der Relevanz für ihr eigenes Leben und das von anderen beurteilen
- 7ausgewählte individuelle, gesellschaftliche und religiöse Handlungsweisen, Überzeugungen und Institutionen vor dem Hintergrund christlicher Maßstäbe bewerten
- 8Elemente religionsähnlicher Weltsichten im Alltag und deren Wirkungsabsicht im Vergleich mit christlichen Aussagen bewerten
- 9ihren Standpunkt zu religiösen, nicht religiösen und religionsähnlichen Erfahrungen und Überzeugungen formulieren
- 10die Perspektive einer anderen Religion probeweise einnehmen und durch diesen Perspektivwechsel ein vertieftes Verständnis der religiösen Praxis anderer Religionen sowie der eigenen gewinnen und die jeweiligen Perspektiven begründet vertreten
- 11die Bedeutung religiöser und nicht religiöser Ausdrucksformen sowie Verhaltensweisen zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung auf der Basis christlicher Maßstäbe im Hinblick auf das eigene Verhalten prüfen
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Häufige Fragen
Lehrplan Evangelische Religionslehre – Hauptschule Nordrhein-Westfalen
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Evangelische Religionslehre für Hauptschule in Nordrhein-Westfalen?+
Der Lehrplan Evangelische Religionslehre am Hauptschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 176 Kompetenzen, gegliedert in 18 Lernbereiche über 3 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Evangelische Religionslehre am Hauptschule in Nordrhein-Westfalen ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Entwicklung einer eigenen religiösen Identität, Christlicher Glaube als Lebensorientierung, Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenwürde, Kirche und andere Formen religiöser Gemeinschaft, Religionen und Weltanschauungen im Dialog, Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur, Entwicklung einer eigenen religiösen Identität, Christlicher Glaube als Lebensorientierung und weitere.
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Ist dieser Lehrplan Evangelische Religionslehre aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Evangelische Religionslehre am Hauptschule in Nordrhein-Westfalen.