Lehrplan Evangelische Religionslehre – Mittelschule Bayern

187 Kompetenzen42 Lernbereiche9 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Evangelische Religionslehre für Mittelschule in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 55 Lernbereiche
  • Ich und die anderen
  • Die Bibel – ein Buch der Vielfalt
  • Gott begleitet auf dem Lebensweg
  • Glaube wird sichtbar
  • Mit Worten verantwortungsvoll umgehen
Jahrgangsstufe 65 Lernbereiche
  • Umgang mit Konflikten
  • Zeit und Umwelt Jesu
  • Leben, Wirken und Botschaft Jesu
  • Gemeinsam feiern – christliche Feste
  • Islam – muslimischer Glaube und muslimisches Leben
Jahrgangsstufe 75 Lernbereiche
  • Die Zehn Gebote – Freiheit und Orientierung
  • Auf dem Weg zu gelingendem Leben – Scheitern und Neubeginn
  • Kirche im Wandel – Entstehung und Entwicklung
  • Verantwortung übernehmen – diakonisches Lernen und Handeln
  • Jüdischer Glaube und jüdisches Leben
Jahrgangsstufe 75 Lernbereiche
  • Die Zehn Gebote – Freiheit und Orientierung
  • Auf dem Weg zu gelingendem Leben – Scheitern und Neubeginn
  • Kirche im Wandel – Entstehung und Entwicklung
  • Verantwortung übernehmen – diakonisches Lernen und Handeln
  • Jüdischer Glaube und jüdisches Leben
Jahrgangsstufe 85 Lernbereiche
  • Reformation und ihre Auswirkungen in die Gegenwart
  • Biblische Schöpfungserzählungen – Bekenntnis und Auftrag
  • Verantwortlich leben – Liebe und Partnerschaft
  • Leben im Gleichgewicht – Arbeit und Freizeit
  • Christlicher Glaube – vielfältig und konkret
Jahrgangsstufe 85 Lernbereiche
  • Reformation und ihre Auswirkungen in die Gegenwart
  • Biblische Schöpfungserzählungen – Bekenntnis und Auftrag
  • Verantwortlich leben – Liebe und Partnerschaft
  • Leben im Gleichgewicht – Arbeit und Freizeit
  • Christlicher Glaube – vielfältig und konkret
Jahrgangsstufe 94 Lernbereiche
  • Jesus Christus
  • Sterben, Tod und Auferstehung
  • Verantwortung übernehmen – für Gerechtigkeit und Frieden
  • Zwischen Abhängigkeit und Freiheit
Jahrgangsstufe 94 Lernbereiche
  • Jesus Christus
  • Sterben, Tod und Auferstehung
  • Verantwortung übernehmen – für Gerechtigkeit und Frieden
  • Zwischen Abhängigkeit und Freiheit
Jahrgangsstufe 104 Lernbereiche
  • Die Frage nach Gott
  • Christsein in der Gesellschaft
  • Buddhismus – eine fernöstliche Religion
  • Weitergehen – was Hoffnung gibt

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufe 5

Ich und die anderen
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1denken über das Besondere ihrer eigenen Person nach und nehmen ihren Platz in einer neuen Gruppe ein.
  • 2nehmen eigene und von außen kommende Erwartungen an ihre Person wahr (z. B. im Blick auf Verhalten und Leistung) und unterscheiden diese.
  • 3nehmen Gefühle von sich und anderen in alltäglichen Auseinandersetzungen wahr und beschreiben sie.
  • 4entdecken in biblischen Texten, wie Gott sich Menschen ohne Vorbedingungen zuwendet und sie befähigt, sich mit den eigenen Gaben und Möglichkeiten in die Gemeinschaft einzubringen; sie tauschen sich über ihren Beitrag für die Gemeinschaft (Familie, Freundschaft, Schulklasse) aus.
  • 5begründen, wie bestimmte Haltungen und Absprachen für Freundschaften und ein gelingendes Miteinander in Gruppen hilfreich sind; sie leiten Konsequenzen für ein gutes Zusammenleben in ihrem Umfeld ab.
Die Bibel – ein Buch der Vielfalt
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1geben Auskunft über die Entstehung der Bibel sowie die Bibelverbreitung durch moderne Kommunikationsformen.
  • 2wenden ihre Kenntnisse von Aufbau und Struktur der Bibel im selbständigen Umgang mit der Bibel an.
  • 3erläutern, auch an ausgewählten Bibeltexten, die Bedeutung der Bibel als Glaubens- und Lebensbuch der weltweiten Christenheit.
  • 4stellen durch ganzheitliche Zugänge Bezüge zwischen ausgewählten Bibeltexten und möglichen Lebenssituationen her.
Gott begleitet auf dem Lebensweg
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Erfahrungen von Veränderung und Aufbruch in ihrem Umfeld und bringen damit verbundene Hoffnungen und Befürchtungen zum Ausdruck.
  • 2deuten ausgewählte Geschichten von Sara, Abraham und Hagar als Erfahrungen der Begleitung und Bewahrung durch Gott.
  • 3nehmen herausfordernde Vorstellungen von Gott in biblischen Geschichten wahr und setzen sich damit im Blick auf eigene Fragen auseinander.
  • 4tauschen sich darüber aus, wie Gott durch die Höhen und Tiefen des Lebens begleitet, den Menschen Aufbruch und Veränderung ermöglicht und beziehen dies auch auf ihr eigenes Leben.
Glaube wird sichtbar
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen eigene und fremde Erfahrungen mit Glauben wahr und bringen sie in vielfältiger Weise zum Ausdruck.
  • 2erläutern Ausdrucksformen christlicher Spiritualität wie Gebete, Psalmen, Lieder und Glaubensbekenntnisse; sie geben das Vaterunser wieder und beschreiben es als Gebet der weltweiten Christenheit.
  • 3deuten Kirchenraum und Gottesdienst als Zeichen von Gemeinschaft und Verbundenheit zwischen Gott und den Menschen.
  • 4entdecken die Bedeutung von Ausdrucksformen des Glaubens für unterschiedliche Lebenssituationen; sie gestalten diese kreativ und bringen sie ggf. im religiösen Leben der Schule ein.
Mit Worten verantwortungsvoll umgehen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern und reflektieren die beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkung von Worten sowie ihre eigene Verantwortung für die Folgen ihrer Worte und ihres Redens.
  • 2beschreiben und bewerten, inwiefern in verachtender und verletzender Rede und in Gerüchten Gefahren für die Würde des Nächsten liegen, und entwickeln Möglichkeiten, wirksam darauf zu reagieren.
  • 3erläutern anhand des 8. Gebots die Bedeutung von Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit für ein gelingendes Miteinander und stellen Bezüge zum eigenen Leben in Schule und Alltag her.
  • 4beschreiben die positive, schöpferische Kraft von Worten (z. B. Ermutigung, Zuspruch, Lob), entwerfen dazu passende Formulierungen und wenden sie in der Begegnung mit anderen Menschen an.

Jahrgangsstufe 6

Umgang mit Konflikten
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen Konfliktfelder und ‑situationen in ihrem Alltag und benennen mögliche Ursachen.
  • 2beschreiben unterschiedliche Gefühle und Verhaltensweisen, die Menschen in Konflikten zeigen, und vergleichen sie mit ihren eigenen Emotionen und Handlungen.
  • 3entdecken in biblischen Texten Impulse für ein gelingendes Miteinander und leiten daraus Möglichkeiten für das eigene Handeln ab.
  • 4entwickeln am Beispiel eines Verfahrens zur Konfliktbewältigung Wege zum eigenen konstruktiven Umgang mit Konflikten in konkreten Alltagssituationen und wenden ihre Erkenntnisse auf eigene Konfliktsituationen an.
Zeit und Umwelt Jesu
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1geben Auskunft über das Land, in dem Jesus lebte, sowie über wichtige religiöse und gesellschaftliche Gruppen.
  • 2beschreiben die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen zur Zeit Jesu und wenden ihr Wissen bei der Deutung von Jesus-Geschichten an.
  • 3erläutern die besondere Bedeutung von Gebet, Sabbat, Synagoge, Tempel und Passahfest und beschreiben, wie Jesus als Jude in den religiösen Traditionen des Judentums lebte.
  • 4erklären, wie sich jüdische Messiaserwartungen in der damaligen Zeit gezeigt haben und setzen sie aus christlicher Sicht in Beziehung zu Jesus.
Leben, Wirken und Botschaft Jesu
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben im Überblick das Leben Jesu und insbesondere die Geschichten von Passion und Ostern nach dem Zeugnis der Evangelien.
  • 2erläutern, wie Jesus sich Menschen zuwendet und ihnen einen Weg zu einem gelingenden Leben zeigt. Sie setzen dies in Beziehung zu eigenen Fragen, Hoffnungen und Lebenserfahrungen.
  • 3erklären, wie in Jesu Reden und Handeln das Reich Gottes sichtbar wird, wie Menschen damals und heute dadurch Hoffnung und Zuversicht für ihr Leben gewinnen.
  • 4beschreiben an Beispielen unterschiedliche Reaktionen, die Jesu Reden und Verhalten auslösten.
  • 5verbinden Messiaserwartungen im Judentum mit dem Handeln und Reden Jesu und fragen nach der Bedeutung von Jesus für Christinnen und Christen.
Gemeinsam feiern – christliche Feste
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1benennen und unterscheiden evangelische und katholische sowie weltliche Feste und ordnen sie dem Jahreskreis zu.
  • 2erklären Ursprung bzw. biblischen Hintergrund christlicher Feste im Kirchenjahr an ausgewählten, insbesondere auch evangelischen Beispielen.
  • 3setzen sich kritisch mit Ausprägung und Gestaltung von christlichen Festen auseinander.
  • 4beschreiben die gemeinschaftsstiftende und gemeinschaftsgestaltende Funktion von Festen und entwickeln eigene Beiträge zu einem Fest des Kirchenjahrs (z. B. für eine Andacht oder einen Gottesdienst).
  • 5stellen zwischen einem Lied und einem Fest des Kirchenjahrs Bezüge her und geben Strophen des Liedes wieder.
Islam – muslimischer Glaube und muslimisches Leben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern ausgewählte Grundelemente der islamischen Religion und beschreiben, wie sich der Islam in vielgestaltiger Weise in ihrem Lebensumfeld zeigt.
  • 2stellen an konkreten Beispielen Bezüge zwischen Islam und Christentum her und bringen diese in Gespräche über die beiden Religionen ein.
  • 3nehmen die Darstellung des Islam in den Medien an ausgewählten Beispielen wahr und tauschen sich mit anderen darüber aus.
  • 4zeigen in der Begegnung mit Musliminnen und Muslimen (z. B. beim Besuch einer Moschee) angemessenes und respektvolles Verhalten.

Jahrgangsstufe 7

Die Zehn Gebote – Freiheit und Orientierung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1begründen an Beispielen aus dem persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld die Notwendigkeit von Werten, Normen und Geboten zum Schutz der eigenen Person, der Familie, der Mitmenschen und der Gemeinschaft.
  • 2deuten den Erzählzusammenhang der Zehn Gebote und zeigen auf, wie sie Zeichen der Freiheit und Wegweiser sein können für das Verhältnis zwischen Gott und Mensch und der Menschen untereinander.
  • 3reflektieren, inwiefern es in bestimmten Situationen schwierig sein kann, Entscheidungen im Sinn der Zehn Gebote zu treffen; sie erläutern an Beispielen, wie die Zehn Gebote zur Orientierung für das eigene Verhalten und Handeln werden können.
  • 4geben die Zehn Gebote wieder, stellen Bezüge zum Doppelgebot der Liebe her und erläutern, wie diese zu Worten der Freiheit und des Lebens werden können.
Auf dem Weg zu gelingendem Leben – Scheitern und Neubeginn
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bringen ihre Wünsche und Träume für gelingendes Leben zum Ausdruck und tauschen sich darüber aus.
  • 2setzen sich mit Erfahrungen von unerfüllten Hoffnungen und von Neubeginn nach Scheitern in Alltagssituationen auseinander und formulieren eigene Einsichten.
  • 3beschreiben, in welchen Situationen und Erfahrungen von Scheitern Schuld eine Rolle spielt; sie reflektieren biblische Impulse zu Schuld und Vergebung und setzen sie in Bezug zu konkreten Lebenssituationen.
  • 4stellen an ausgewählten Beispielen dar, wie Menschen mit Lebenskrisen umgegangen sind und erläutern, wie und warum sie diese überwunden haben.
  • 5deuten biblische Texte von der Zuwendung Gottes als Lebensermutigung sowie Lebenshilfe und entwickeln daraus eigene Ideen für gelingendes Leben.
  • 6erschließen sich einen Informationspool in Bezug auf Personen und Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche in krisenhaften Situationen beraten, auf den sie selbst zurückgreifen können und den sie gezielt an andere Jugendliche in Problemsituationen weitergeben können.
Kirche im Wandel – Entstehung und Entwicklung
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die Bedeutung von Pfingsten und des Heiligen Geistes für die Entstehung der Kirche und im kirchlichen Leben heute.
  • 2beschreiben das Leben der ersten Gemeinden und ihr Ringen um gemeinsame Überzeugungen und Ausdrucksformen und deuten diese als Merkmal christlicher Gemeinschaft.
  • 3zeigen an ausgewählten Beispielen des Wirkens von Paulus sowie anderer Männer und Frauen der Kirchengeschichte, dass Entwicklung und Leben von Kirche damals und heute mit dem persönlichen Glauben und Engagement von Christinnen und Christen verknüpft sind.
  • 4reflektieren, wie Kirche auf geschichtliche Situationen mit Veränderungen in Erscheinungsform und kirchlichem Leben reagiert, und bringen ihre eigene Vorstellung von Kirche zum Ausdruck.
  • 5stellen in Grundzügen die Struktur der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern dar und erläutern Möglichkeiten der eigenen Teilhabe.
Verantwortung übernehmen – diakonisches Lernen und Handeln
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen sich selbst und andere Menschen differenziert in ihrer Hilfsbedürftigkeit wahr und erkennen Hintergründe sowie individuellen und strukturellen Handlungsbedarf.
  • 2geben das Doppelgebot der Liebe wieder und erläutern anhand weiterer biblischer Texte, wie christlicher Glaube zu diakonischem Engagement herausfordert.
  • 3recherchieren und präsentieren Projekte und Einrichtungen der Diakonie vor Ort sowie Arbeitsplätze in sozial-diakonischen Einrichtungen, auch im Blick auf die eigene Berufsfindung.
  • 4hinterfragen ihre Einstellung gegenüber Menschen, die Unterstützung brauchen, diskutieren Gründe und Motivation für eigenes diakonisches Handeln und entwickeln Möglichkeiten, sich vor Ort zu engagieren.
Jüdischer Glaube und jüdisches Leben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären wichtige Elemente jüdischer Religion und Kultur und erläutern deren Vielgestaltigkeit im 21. Jahrhundert.
  • 2veranschaulichen anhand ausgewählter Lebensgeschichten von Jüdinnen und Juden Aspekte jüdischer Geschichte in Europa.
  • 3erklären die besondere Bedeutung des Judentums für das Christentum und leiten aus Beispielen jüdisch-christlichen Miteinanders ab, wie eine respektvolle Haltung und Begegnung aussehen kann.
  • 4setzen sich kritisch mit antisemitischen Äußerungen und Handlungen auseinander und begründen ihren eigenen Standpunkt; sie erschließen für sich Möglichkeiten, angemessen zu reagieren.

Jahrgangsstufe 7

Die Zehn Gebote – Freiheit und Orientierung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1begründen an Beispielen aus dem eigenen Lebensumfeld die Notwendigkeit von Werten, Normen und Geboten zum Schutz der eigenen Person, der Familie, der Mitmenschen und der Gemeinschaft.
  • 2deuten den Erzählzusammenhang der Zehn Gebote und zeigen auf, wie sie Zeichen der Freiheit und Wegweiser sein können für das Verhältnis zwischen Gott und Mensch und der Menschen untereinander.
  • 3erläutern, inwiefern es in bestimmten Situationen schwierig sein kann, Entscheidungen im Sinn der Zehn Gebote zu treffen; sie zeigen an Beispielen auf, wie die Zehn Gebote zur Orientierung für das eigene Verhalten und Handeln werden können.
  • 4geben die Zehn Gebote wieder, stellen Bezüge zum Doppelgebot der Liebe her und erläutern, wie diese zu Worten der Freiheit und des Lebens werden können.
Auf dem Weg zu gelingendem Leben – Scheitern und Neubeginn
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bringen ihre Wünsche und Träume für gelingendes Leben zum Ausdruck und tauschen sich darüber aus.
  • 2reflektieren Erfahrungen von unerfüllten Hoffnungen und von Neubeginn nach Scheitern in Alltagssituationen und formulieren eigene Einsichten.
  • 3beschreiben, in welchen Situationen und Erfahrungen von Scheitern Schuld eine Rolle spielt, und bringen biblische Impulse zu Schuld und Vergebung ein.
  • 4stellen an ausgewählten Beispielen dar, wie Menschen mit Lebenskrisen umgegangen sind und sie überwunden haben.
  • 5deuten biblische Texte von der Zuwendung Gottes als Lebensermutigung sowie Lebenshilfe und entwickeln daraus eigene Ideen für gelingendes Leben.
  • 6erschließen sich einen Informationspool in Bezug auf Personen und Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche in krisenhaften Situationen beraten, auf den sie selbst zurückgreifen können und den sie gezielt an andere Jugendliche in Problemsituationen weitergeben können.
Kirche im Wandel – Entstehung und Entwicklung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die Bedeutung von Pfingsten und des Heiligen Geistes für die Entstehung der Kirche und im kirchlichen Leben heute.
  • 2beschreiben das Leben der ersten Gemeinden und ihr Ringen um gemeinsame Überzeugungen und Ausdrucksformen und deuten diese als Merkmal christlicher Gemeinschaft.
  • 3zeigen an ausgewählten Beispielen des Wirkens von Paulus sowie anderer Männer und Frauen der Kirchengeschichte, dass Entwicklung und Leben von Kirche damals und heute mit dem persönlichen Glauben und Engagement von Christinnen und Christen verknüpft sind.
  • 4reflektieren, wie Kirche auf geschichtliche Situationen mit Veränderungen in Erscheinungsform und kirchlichem Leben reagiert, und bringen ihre eigene Vorstellung von Kirche zum Ausdruck.
Verantwortung übernehmen – diakonisches Lernen und Handeln
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen sich selbst und andere Menschen differenziert in ihrer Hilfsbedürftigkeit wahr und erkennen Hintergründe und Handlungsbedarf.
  • 2geben das Doppelgebot der Liebe wieder und erläutern anhand weiterer biblischer Texte, wie christlicher Glaube zu diakonischem Engagement herausfordert.
  • 3geben Auskunft über Projekte und Einrichtungen der Diakonie vor Ort und über Arbeitsplätze in sozial-diakonischen Einrichtungen, auch im Blick auf die eigene Berufsfindung.
  • 4hinterfragen ihre Einstellung gegenüber Menschen, die Unterstützung brauchen, diskutieren Gründe und Motivation für eigenes diakonisches Handeln und entwickeln Möglichkeiten, sich vor Ort zu engagieren.
Jüdischer Glaube und jüdisches Leben
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären wichtige Elemente jüdischer Religion und Kultur und erläutern deren Vielgestaltigkeit im 21. Jahrhundert.
  • 2veranschaulichen anhand der Lebensgeschichte einer Jüdin oder eines Juden einen Aspekt jüdischer Geschichte in Europa.
  • 3erklären die besondere Bedeutung des Judentums für das Christentum und leiten aus Beispielen jüdisch-christlichen Miteinanders ab, wie eine respektvolle Haltung und Begegnung aussehen kann.
  • 4setzen sich kritisch mit antisemitischen Äußerungen und Handlungen auseinander und üben Möglichkeiten einer angemessenen Reaktion ein.

Jahrgangsstufe 8

Reformation und ihre Auswirkungen in die Gegenwart
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen den Lebensweg Martin Luthers und die Frömmigkeitsvorstellungen seiner Zeit in Bezug zu seinen theologischen Entdeckungen dar.
  • 2erläutern wichtige reformatorische Grundgedanken zu Gnade, Freiheit, Bibel und bringen ihre eigene Sichtweise dazu ins Gespräch.
  • 3vergleichen Merkmale der evangelisch-lutherischen und römisch-katholischen Kirche heute sowie einer weiteren christlichen Konfession und beschreiben entscheidende Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Sie deuten das Glaubensbekenntnis als verbindendes ökumenisches Element und geben es wieder.
  • 4erläutern Beispiele ökumenischer Praxis in Schule und Gemeinde und entwickeln Ideen für ein ökumenisches Projekt.
Biblische Schöpfungserzählungen – Bekenntnis und Auftrag
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern, wie die Schöpfungstexte vom Menschen als Geschöpf und Ebenbild Gottes erzählen und wie sie von Gott als dem Schöpfer und Erhalter der Welt reden.
  • 2geben Auskunft über den Entstehungszusammenhang sowie den Hintergrund der biblischen Schöpfungstexte und beschreiben das Verhältnis von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Schöpfungserzählungen als Glaubenszeugnissen.
  • 3reflektieren die gegenseitige Beeinflussung von Mensch und Natur sowie das Spannungsfeld, in dem Menschen einerseits aufgerufen sind, die Schöpfung zu bewahren und gestalten, sie andererseits aber auch gefährden.
  • 4begründen verantwortungsvolles Handeln für Mensch und Umwelt aus dem Auftrag Gottes und zeigen an Beispielen, wie eine Umsetzung möglich ist.
Verantwortlich leben – Liebe und Partnerschaft
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1formulieren eigene Erwartungen und Befürchtungen in Bezug auf Liebe, partnerschaftliche Beziehungen und Sexualität und reflektieren Gründe, die zum Gelingen von Beziehungen beitragen bzw. zum Scheitern führen können.
  • 2beschreiben aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen im Blick auf die Vielfalt von partnerschaftlichen Beziehungen sowie Lebensweisen und setzen sich kritisch mit der Darstellung von Liebe, Sexualität und Partnerschaft in Medien auseinander.
  • 3geben reflektiert Auskunft über biblische Motive und theologische Aussagen zu Liebe, Partnerschaft und Sexualität und formulieren eigene Gedanken dazu.
  • 4unterscheiden gelingende, verantwortungsbewusste Partnerschaft und Sexualität von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. Sie erläutern das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und entwickeln Möglichkeiten, wie sie dies in ihrem Leben immer wieder umsetzen können.
  • 5recherchieren und erschließen sich Informationen zu Einrichtungen oder Personen, die bei Fragen zu Sexualität, Partnerschaft oder Missbrauch und Gewalt beraten und Unterstützung bieten.
Leben im Gleichgewicht – Arbeit und Freizeit
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren Arbeit und Berufstätigkeit im Spannungsfeld von Erfüllung und Last und stellen Bezüge zu eigenen Hoffnungen und Befürchtungen her.
  • 2erläutern differenziert grundlegende biblisch-theologische Aussagen zu Wert und Würde eines Menschen im Blick auf Arbeit und Leistung und beziehen diese auf ihre schulische Situation, ihr zukünftiges Berufsleben sowie auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen.
  • 3begründen die Notwendigkeit und Bedeutung von Freizeit als Ergänzung und Ausgleich zur Arbeit sowie zur Stärkung von Beziehungen und diskutieren, wie ein sinnvoller und verantwortlicher Umgang mit Freizeit umgesetzt werden kann.
  • 4nehmen Zeit als Gabe, Chance und Begrenzung wahr und entwickeln eigene Vorstellungen und Gestaltungsmöglichkeiten von Zeit in ihren unterschiedlichen Facetten wie Lebenszeit, Freizeit, Arbeitszeit.
Christlicher Glaube – vielfältig und konkret
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern unterschiedliche Bedeutungen des Begriffs Kirche und geben Auskunft über die Vielfalt der Angebote von Kirchengemeinden sowie über ehrenamtliches und hauptberufliches Engagement als Ausdruck gelebten Glaubens.
  • 2reflektieren, wann und wie Menschen mit kirchlichen Angeboten in Berührung kommen können, und verknüpfen diese Erkenntnisse mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen.
  • 3beschreiben differenziert Gründe, warum Menschen den Gottesdienst besuchen, und entwickeln eigene Vorstellungen, wie sie sich einen Gottesdienst und den Kirchenraum wünschen.
  • 4setzen sich mit der Vielfalt gelebter Glaubenspraxis in der weltweiten Christenheit auseinander und bringen eigene Glaubensvorstellungen bzw. Überzeugungen zum Ausdruck und im Gespräch ein.

Jahrgangsstufe 8

Reformation und ihre Auswirkungen in die Gegenwart
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen den Lebensweg Martin Luthers und die Frömmigkeitsvorstellungen seiner Zeit in Bezug zu seinen theologischen Entdeckungen dar.
  • 2beschreiben wichtige reformatorische Grundgedanken zu Gnade, Freiheit, Bibel und tauschen sich darüber aus.
  • 3vergleichen Merkmale der evangelisch-lutherischen und römisch-katholischen Kirche heute und beschreiben entscheidende Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Sie deuten das Glaubensbekenntnis als verbindendes ökumenisches Element und geben es wieder.
  • 4erläutern Beispiele ökumenischer Praxis in Schule und Gemeinde und entwickeln Ideen für ein ökumenisches Projekt.
Biblische Schöpfungserzählungen – Bekenntnis und Auftrag
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern, wie die Schöpfungstexte vom Menschen als Geschöpf und Ebenbild Gottes erzählen und wie sie von Gott als dem Schöpfer und Erhalter der Welt reden.
  • 2geben Auskunft über den Entstehungszusammenhang sowie den Hintergrund der biblischen Schöpfungstexte und beschreiben das Verhältnis von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Schöpfungserzählungen als Glaubenszeugnissen.
  • 3beschreiben die gegenseitige Beeinflussung von Mensch und Natur sowie das Spannungsfeld, in dem Menschen einerseits aufgerufen sind, die Schöpfung zu bewahren und gestalten, sie andererseits aber auch gefährden.
  • 4begründen verantwortungsvolles Handeln für Mensch und Umwelt aus dem Auftrag Gottes und zeigen an Beispielen, wie eine Umsetzung möglich ist.
Verantwortlich leben – Liebe und Partnerschaft
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1formulieren eigene Erwartungen und Befürchtungen in Bezug auf Liebe, partnerschaftliche Beziehungen und Sexualität und reflektieren Gründe, die zum Gelingen von Beziehungen beitragen bzw. zum Scheitern führen können.
  • 2beschreiben aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen im Blick auf die Vielfalt von partnerschaftlichen Beziehungen sowie Lebensweisen und setzen sich kritisch mit der Darstellung von Liebe, Sexualität und Partnerschaft in Medien auseinander.
  • 3geben Auskunft über biblische Motive und theologische Aussagen zu Liebe, Partnerschaft und Sexualität und formulieren eigene Gedanken dazu.
  • 4unterscheiden gelingende, verantwortungsbewusste Partnerschaft und Sexualität von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. Sie erläutern das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und entwickeln Möglichkeiten, wie sie es in ihrem Leben immer wieder umsetzen können.
  • 5erschließen sich Informationen zu Einrichtungen oder Personen, die bei Fragen zu Sexualität, Partnerschaft oder Missbrauch und Gewalt beraten und Unterstützung bieten.
Leben im Gleichgewicht – Arbeit und Freizeit
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Arbeit und Berufstätigkeit im Spannungsfeld von Erfüllung und Last und stellen Bezüge zu eigenen Hoffnungen und Befürchtungen her.
  • 2erläutern grundlegende biblisch-theologische Aussagen zu Wert und Würde eines Menschen im Blick auf Arbeit und Leistung und beziehen diese auf ihre aktuelle schulische Situation und ihr zukünftiges Berufsleben.
  • 3begründen die Notwendigkeit und Bedeutung von Freizeit als Ergänzung und Ausgleich zur Arbeit sowie zur Stärkung von Beziehungen und diskutieren, wie ein sinnvoller und verantwortlicher Umgang mit Freizeit umgesetzt werden kann.
  • 4nehmen Zeit als Gabe, Chance und Begrenzung wahr und entwickeln eigene Vorstellungen und Gestaltungsmöglichkeiten von Zeit in ihren unterschiedlichen Facetten wie Lebenszeit, Freizeit, Arbeitszeit.
Christlicher Glaube – vielfältig und konkret
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern unterschiedliche Bedeutungen des Begriffs Kirche und geben Auskunft über die Vielfalt der Angebote von Kirchengemeinden sowie über ehrenamtliches und hauptberufliches Engagement als Ausdruck gelebten Glaubens.
  • 2beschreiben, wann und wie Menschen mit kirchlichen Angeboten in Berührung kommen können, und verknüpfen diese Erkenntnisse mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen.
  • 3beschreiben Gründe, warum Menschen den Gottesdienst besuchen, und entwickeln eigene Vorstellungen, wie sie sich einen Gottesdienst und den Kirchenraum wünschen.
  • 4setzen sich mit der Vielfalt gelebter Glaubenspraxis in der weltweiten Christenheit auseinander und bringen eigene Glaubensvorstellungen bzw. Überzeugungen zum Ausdruck und im Gespräch ein.

Jahrgangsstufe 9

Jesus Christus
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1geben das Leben und Wirken Jesu im Überblick wieder und setzen es in Bezug zur Bedeutung Jesu im Christentum.
  • 2interpretieren ausgewählte Texte der Bergpredigt in die Gegenwart hinein und diskutieren die Relevanz der Botschaft Jesu für ihr eigenes Leben.
  • 3beschreiben an Beispielen, wie Menschen in Vergangenheit und Gegenwart ihr Leben in der Nachfolge Jesu gestalteten und gestalten und leiten daraus Impulse für eigene Lebensfragen und Lebensziele ab.
  • 4nehmen künstlerische Darstellungen zu Passion und Auferstehung von Jesus Christus differenziert wahr und deuten die darin enthaltenen Aussagen.
  • 5setzen sich mit vielfältigen Antworten auf die Frage „Wer ist Jesus?“ auseinander und erklären eigene Sichtweisen.
Sterben, Tod und Auferstehung
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bringen ihre Ansichten, Erfahrungen und Empfindungen zu Tod und Sterben zum Ausdruck.
  • 2beschreiben differenziert unterschiedliche Aspekte von Trauerbewältigung und begründen, warum und wie Menschen unterschiedlich mit Leid und Trauer umgehen.
  • 3erläutern verschiedene Todes- und Jenseitsvorstellungen sowie deren jeweilige Auswirkungen auf Lebenshaltung und Lebensgestaltung und nehmen dazu Stellung.
  • 4erklären anhand von biblischen Bildworten, Erzählungen und Texten Aspekte der christlichen Auferstehungshoffnung und reflektieren deren Bedeutung als Verheißung und mögliche Hilfe zur Bewältigung von Schmerz und Trauer.
  • 5beschreiben Sterbephasen, setzen sich am Beispiel von Sterbehilfe und von christlicher Sterbebegleitung differenziert mit Grenzfragen ethisch-moralischen Handelns auseinander und formulieren eigene Einsichten.
Verantwortung übernehmen – für Gerechtigkeit und Frieden
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1formulieren eigene Vorstellungen von Gerechtigkeit und Frieden und geben ihren Beobachtungen, Hoffnungen sowie Befürchtungen Ausdruck.
  • 2reflektieren an ausgewählten Beispielen die Frage nach sozialer Gerechtigkeit als grundlegenden Faktor gelingenden gesellschaftlichen Lebens.
  • 3erläutern Mechanismen und Auswirkungen der Globalisierung und diskutieren die Frage nach der Verantwortung für eine gerechtere Welt. Sie wägen gesellschaftliche und persönliche Handlungsmöglichkeiten ab und nehmen begründet Stellung dazu.
  • 4deuten biblische Texte zu Gerechtigkeit und erklären, warum und wie sich Christinnen und Christen aus ihrem Glauben heraus für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.
  • 5beschreiben ein konkretes Projekt, reflektieren seine Chancen und Grenzen und entwickeln daraus Möglichkeiten, sich persönlich zu engagieren.
Zwischen Abhängigkeit und Freiheit
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben an konkreten Beispielen aus ihrem Lebens- und Schulalltag das Spannungsfeld von Freiheit und Abhängigkeit.
  • 2erklären am Beispiel einer Sucht Bedingungen und Gründe, die zu einer Abhängigkeit führen können. Sie beschreiben differenziert die Folgen von Suchtverhalten für die Betroffenen und für Personen aus deren Umfeld und bewerten diese.
  • 3reflektieren am Beispiel einer ausgewählten Gruppierung, in welchem Zusammenhang Abhängigkeit und Freiheit stehen und wie Selbstbestimmung und Eigenverantwortung eingeschränkt oder bedroht sein können.
  • 4erläutern, inwiefern aus christlicher Sicht Sucht und Abhängigkeit der Würde des Menschen widersprechen und entwickeln Wege, Freiheit wiederzugewinnen und zu erhalten.
  • 5geben Auskunft über Einrichtungen und Angebote, die Betroffene und ihre Angehörigen beraten und den Ausstieg aus der Sucht bzw. der Gruppierung unterstützen.

Jahrgangsstufe 9

Jesus Christus
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1geben das Leben und Wirken Jesu im Überblick wieder und setzen es in Bezug zur Bedeutung Jesu im Christentum.
  • 2interpretieren ausgewählte Texte der Bergpredigt in die Gegenwart hinein und diskutieren die Relevanz der Botschaft Jesu für ihr eigenes Leben.
  • 3beschreiben am Beispiel eines Menschen aus Vergangenheit oder Gegenwart, wie diese Person ihr Leben in der Nachfolge Jesu gestaltete oder gestaltet. Sie leiten daraus Impulse für eigene Lebensfragen und Lebensziele ab.
  • 4nehmen künstlerische Darstellungen zu Passion und Auferstehung von Jesus Christus differenziert wahr und deuten die darin enthaltenen Aussagen.
  • 5setzen sich mit vielfältigen Antworten auf die Frage „Wer ist Jesus?“ auseinander und bringen eigene Sichtweisen zum Ausdruck.
Sterben, Tod und Auferstehung
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bringen ihre Ansichten, Erfahrungen und Empfindungen zu Tod und Sterben zum Ausdruck.
  • 2beschreiben unterschiedliche Aspekte von Trauerbewältigung und begründen, warum und wie Menschen unterschiedlich mit Leid und Trauer umgehen.
  • 3erläutern verschiedene Todes- und Jenseitsvorstellungen sowie deren jeweilige Auswirkungen auf Lebenshaltung und Lebensgestaltung.
  • 4beschreiben anhand von biblischen Bildworten, Erzählungen und Texten Aspekte der christlichen Auferstehungshoffnung und erläutern deren Bedeutung als Verheißung und mögliche Hilfe zur Bewältigung von Schmerz und Trauer.
  • 5setzen sich am Beispiel von Sterbehilfe und von christlicher Sterbebegleitung differenziert mit Grenzfragen ethisch-moralischen Handelns auseinander und formulieren eigene Einsichten.
Verantwortung übernehmen – für Gerechtigkeit und Frieden
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1formulieren eigene Vorstellungen von Gerechtigkeit und Frieden und geben ihren Beobachtungen, Hoffnungen sowie Befürchtungen Ausdruck.
  • 2reflektieren an einem ausgewählten Beispiel die Frage nach sozialer Gerechtigkeit als grundlegenden Faktor gelingenden gesellschaftlichen Lebens.
  • 3beschreiben an einem Beispiel Mechanismen und Auswirkungen der Globalisierung und diskutieren die Frage nach der Verantwortung für eine gerechtere Welt. Sie wägen gesellschaftliche und persönliche Handlungsmöglichkeiten ab.
  • 4deuten biblische Texte zu Gerechtigkeit und erklären, warum und wie sich Christinnen und Christen aus ihrem Glauben heraus für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.
  • 5beschreiben ein konkretes Projekt, reflektieren seine Chancen und Grenzen und entwickeln daraus Möglichkeiten, sich persönlich zu engagieren.
Zwischen Abhängigkeit und Freiheit
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben an konkreten Beispielen aus ihrem Lebens- und Schulalltag das Spannungsfeld von Freiheit und Abhängigkeit.
  • 2erklären am Beispiel einer Sucht Bedingungen und Gründe, die zu einer Abhängigkeit führen können. Sie beschreiben und bewerten die Folgen von Suchtverhalten für die Betroffenen und für Personen aus deren Umfeld.
  • 3reflektieren am Beispiel einer ausgewählten Gruppierung, in welchem Zusammenhang Abhängigkeit und Freiheit stehen und wie Selbstbestimmung und Eigenverantwortung eingeschränkt oder bedroht sein können.
  • 4erläutern, inwiefern aus christlicher Sicht Sucht und Abhängigkeit der Würde des Menschen widersprechen und entwickeln Wege, Freiheit wiederzugewinnen und zu erhalten.
  • 5geben Auskunft über Einrichtungen und Angebote, die Betroffene und ihre Angehörigen beraten und den Ausstieg aus der Sucht bzw. der Gruppierung unterstützen.

Jahrgangsstufe 10

Die Frage nach Gott
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren, wie sich ihre Vorstellungen von Gott im Lauf ihres Lebens verändert haben, und bringen diese in Gesprächen mit anderen differenziert zum Ausdruck.
  • 2erläutern zentrale Aspekte des biblischen Gottesbildes im Alten und Neuen Testament und formulieren dazu persönliche Zugänge bzw. Anfragen.
  • 3beschreiben Werke aus Medien, Musik und Bildender Kunst zum Thema Gott, deuten sie und setzen sie in Beziehung zu eigenen Gedanken über Gott.
  • 4setzen sich differenziert mit ausgewählten Anfragen an den Gottesglauben aus Philosophie und Theologie auseinander, positionieren sich dazu und bringen ihre Einsichten in weltanschauliche Diskussionen ein.
Christsein in der Gesellschaft
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen und identifizieren Anlässe und Themen, die es notwendig machen, als Kirche Position zu beziehen. Sie begründen dies auf der Grundlage biblischer Texte bzw. kirchlicher Stellungnahmen.
  • 2beurteilen an ausgewählten Beispielen, inwieweit das politische Reden und Handeln von Christinnen und Christen im 20. und 21. Jahrhundert durch den christlichen Glauben motiviert und geprägt wurde und welche Schlussfolgerungen sich daraus für ein Engagement heute ergeben können.
  • 3erläutern an einem Beispiel, wie christliches Reden und Handeln heute konkretisiert wird.
  • 4reflektieren die Frage, was es bedeutet, selbst gesellschaftliche Verantwortung im eigenen Lebensumfeld zu übernehmen und entwickeln für sich Handlungsmöglichkeiten.
Buddhismus – eine fernöstliche Religion
5 Kompetenzen
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  • 1identifizieren im Alltag und in ihrem Lebensbereich Symbole und Elemente fernöstlicher Religionen.
  • 2geben in Grundzügen Auskunft über den Entstehungszusammenhang zwischen Hinduismus und Buddhismus sowie über wichtige Glaubenselemente des Buddhismus.
  • 3begründen und hinterfragen, warum sich Menschen in Deutschland von buddhistischen Ausdrucksformen angezogen fühlen und stellen Bezüge her zwischen deren Lebenssituation und buddhistischer Religiosität.
  • 4setzen buddhistische und christliche Antworten auf Lebensfragen an einem Beispiel in Beziehung zueinander.
  • 5zeigen in der Begegnung mit dem Buddhismus angemessenes und respektvolles Verhalten.
Weitergehen – was Hoffnung gibt
4 Kompetenzen
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  • 1reflektieren ihre Situation im Übergang zwischen Schulabschluss und der Zeit danach und artikulieren ihre Erwartungen, Sehnsüchte und Ängste in Bezug auf die Zukunft.
  • 2entdecken in biblischen Texten sowie traditionellen und zeitgenössischen Liedern Impulse des christlichen Glaubens für Lebensfragen Jugendlicher.
  • 3differenzieren Angebote christlicher Spiritualität und überprüfen, inwieweit sie bedeutsam für persönliche Lebenssituation sein können.
  • 4bündeln und bewerten im Blick auf den neuen Lebensabschnitt ihr im Religionsunterricht erworbenes Wissen, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und drücken dies in vielfältigen Formen aus.
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Häufige Fragen

Lehrplan Evangelische Religionslehre – Mittelschule Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Evangelische Religionslehre für Mittelschule in Bayern?+

Der Lehrplan Evangelische Religionslehre am Mittelschule in Bayern umfasst 187 Kompetenzen, gegliedert in 42 Lernbereiche über 9 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Evangelische Religionslehre am Mittelschule in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Ich und die anderen, Die Bibel – ein Buch der Vielfalt, Gott begleitet auf dem Lebensweg, Glaube wird sichtbar, Mit Worten verantwortungsvoll umgehen, Umgang mit Konflikten, Zeit und Umwelt Jesu, Leben, Wirken und Botschaft Jesu und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Evangelische Religionslehre passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Evangelische Religionslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Evangelische Religionslehre am Mittelschule in Bayern.