Lehrplan Physik – Realschule Bayern

126 Kompetenzen24 Lernbereiche7 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Physik für Realschule in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 73 Lernbereiche
  • Mechanik
  • Optik
  • Magnetismus und Elektrizitätslehre
Jahrgangsstufe 84 Lernbereiche
  • Mechanik und Energie
  • Wärmelehre
  • Elektrizitätslehre
  • Wahlbereich: Astronomie oder Akustik
Jahrgangsstufe 83 Lernbereiche
  • Mechanik
  • Optik
  • Magnetismus und Elektrizitätslehre
Jahrgangsstufe 93 Lernbereiche
  • Mechanik von Flüssigkeiten und Gasen
  • Wärmelehre
  • Elektrizitätslehre
Jahrgangsstufe 93 Lernbereiche
  • Mechanik und Energie
  • Wärmelehre
  • Elektrizitätslehre
Jahrgangsstufe 104 Lernbereiche
  • Mechanik
  • Elektrizitätslehre
  • Atom- und Kernphysik
  • Energieversorgung
Jahrgangsstufe 104 Lernbereiche
  • Mechanik
  • Elektrizitätslehre
  • Atom- und Kernphysik
  • Energieversorgung

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufe 7

Mechanik
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verwenden geeignete Messgeräte zur Messung der Grundgrößen Länge und Zeit. Dabei reflektieren sie die Angabe ihrer Messergebnisse hinsichtlich physikalischer Sinnhaftigkeit.
  • 2formulieren Vermutungen zum Zusammenhang von zurückgelegtem Weg in Abhängigkeit von der benötigten Zeit bei gleichförmigen Bewegungen, führen angeleitet Experimente durch und werten diese aus.
  • 3führen Änderungen des Bewegungszustands oder Verformungen von Körpern auf das Wirken von Kräften zurück und unterscheiden das physikalische Verständnis von Kräften von der umgangssprachlichen Verwendung des Kraftbegriffs.
  • 4führen in alltagsrelevanten Kontexten auftretende Kräfte gemäß dem Wechselwirkungsprinzip auf Wechselwirkungskräfte zurück und grenzen diese von Kräften im Gleichgewicht ab.
  • 5stellen den Zusammenhang zwischen der Dehnungslänge und der wirkenden Kraft bei einer Spiralfeder grafisch dar, erkennen den Gültigkeitsbereich des Gesetzes von Hooke und grenzen den elastischen vom plastischen Verformungszustand ab.
  • 6verwenden die Masse als gemeinsames Maß für Schwere und Trägheit, grenzen Masse und Gewichtskraft voneinander ab und nutzen den Zusammenhang zwischen Masse und Gewichtskraft in einfachen Berechnungen.
  • 7verbalisieren in angemessener Fachsprache die grundlegenden Eigenschaften von Materie bei den verschiedenen Aggregatzuständen, erklären diese mithilfe des Teilchenmodells und veranschaulichen sie anhand selbst angefertigter Skizzen.
  • 8nutzen ihre Kenntnisse über Reibung, um deren Bedeutung für Alltag und Technik in angemessener Fachsprache zu begründen und insbesondere im Straßenverkehr verantwortungsbewusst zu handeln.
  • 9verwenden den Zusammenhang zwischen Masse und Volumen verschiedener homogener Körper, um damit Materialien zu bestimmen. Bei vorgegebener Dichte berechnen sie Massen oder Volumina.
Optik
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nutzen ihre Kenntnisse über das Modell der Lichtausbreitung und das Sender-Empfänger-Modell als zentrale Elemente der Optik, um z. B. den Sehprozess zu beschreiben und Schatten und Finsternisse zu modellieren.
  • 2skizzieren und begründen optische Phänomene zur Reflexion unter Zuhilfenahme des Lichtstrahlmodells und erkennen die Bedeutung der Reflexion im Alltag.
  • 3führen die Brechung des Lichts an Grenzflächen optisch verschieden dichter Medien auf die unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit zurück und beschreiben damit Alltagsphänomene.
  • 4verwenden das Lichtstrahlmodell zur Konstruktion von Strahlengängen bei der Abbildung durch Sammellinsen und nutzen ihre Kenntnisse für die Begründung der Entstehung und der Eigenschaften reeller und virtueller Bilder.
  • 5recherchieren problembezogen in unterschiedlichen Quellen über optische Geräte, deren geschichtliche Einordnung und aktuelle Bedeutung für den Alltag.
Magnetismus und Elektrizitätslehre
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1visualisieren und erklären Alltagsphänomene zum Magnetismus unter Verwendung einer altersgemäßen Fachsprache mithilfe geeigneter Modellvorstellungen und übertragen ihr Wissen auf das Magnetfeld der Erde.
  • 2entwickeln zu einfachen technischen Problemstellungen geeignete elektrische Schaltungen und bauen diese nach einem selbständig erstellten Schaltbild unter Anleitung funktionsfähig auf.
  • 3nutzen ihre Kenntnisse über die Leitfähigkeit verschiedener Materialien sowie über die Wirkungen des elektrischen Stroms, um Grundregeln für den Umgang mit diesem abzuleiten und sich vor Gefahrensituationen zu schützen.

Jahrgangsstufe 8

Mechanik und Energie
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Vorgänge in Natur und Technik, die die Art, Funktionsweise und Verwendung von Kraftwandlern beinhalten, und treffen mithilfe einfacher Berechnungen quantitative Aussagen.
  • 2grenzen die abgeleiteten Größen Arbeit, Leistung und Energie voneinander und von deren Verwendung in der Alltagssprache ab und modellieren mechanische Vorgänge mathematisch.
  • 3planen unter Anleitung ein Experiment zur Leistungsbestimmung, führen dieses durch und werten es aus. In einer Fehlerbetrachtung bewerten sie die Qualität ihres Versuchsergebnisses.
  • 4unterscheiden die Übertragungsgröße Arbeit von der Speichergröße Energie, wenden ihre Kenntnisse über Energieerhaltung bei Energieumwandlungen an und bewerten die Qualität von Energieumwandlungen mithilfe des Wirkungsgrads.
Wärmelehre
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären unter Verwendung des erweiterten Teilchenmodells die durch Zufuhr/Abgabe von Wärme oder Verrichtung von Reibungs- und Kompressionsarbeit an Körpern erfolgten Veränderungen.
  • 2grenzen die Temperatur als Maß für die mittlere kinetische Energie aller Teilchen eines Körpers von dem makroskopischen Prozess der Temperaturmessung ab.
  • 3verwenden das Teilchenmodell und den Begriff der mittleren potenziellen Energie der Teilchen, um Aggregatzustandsänderungen qualitativ zu beschreiben.
  • 4beschreiben und vergleichen die Längen- und Volumenänderungen von Körpern bei Änderung der inneren Energie halbquantitativ und begründen mithilfe der Anomalien von Wasser jahreszeitliche Temperaturschichtungen.
  • 5erklären mithilfe des Teilchenmodells Phänomene der Wärmeleitung, beschreiben Eigenschaften der Wärmestrahlung und begründen die Konvektion.
  • 6recherchieren Beispiele aus Alltag, Natur und Technik zu Wärmeleitung, Wärmestrahlung und Konvektion und zeigen Möglichkeiten auf, den Energietransport zu beeinflussen.
Elektrizitätslehre
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nutzen ihre Kenntnisse über Ladungseigenschaften und Ladungstrennung, um elektrostatische Phänomene und Anwendungen unter Verwendung fachspezifischer Formulierungen zu erklären.
  • 2veranschaulichen den elektrischen Stromfluss in Metallen, Flüssigkeiten und Gasen als gerichtete Bewegung geladener Teilchen im elektrischen Feld.
  • 3gehen sicher mit dem Modell der Elementarladung um und benutzen die Stromstärke mit ihrer Einheit bei Berechnungen. Sie erkennen und bewerten Gefahrenpotenziale für den Umgang mit elektrischem Strom.
  • 4führen unter Anleitung Experimente mit Stromstärkemessgeräten in einfachen Stromkreisen durch und protokollieren diese.
Wahlbereich: Astronomie oder Akustik
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden in angeleiteter Quellenarbeit die grundsätzlichen Weltbilder des Altertums, der beginnenden Neuzeit und der Gegenwart und bewerten die Einflüsse von empirischen Entdeckungen (auch der Raumfahrt) auf historische Entwicklungen.
  • 2wenden Modelle der Optik und Mechanik sowie elektronische Hilfen an, um Himmelsphänomene, grundlegende Zusammenhänge des Sonnen- und Planetenaufbaus (auch von Monden) und deren Bahnen unter Verwendung von fachsprachlichen Formulierungen zu beschreiben und sich am Himmel zu orientieren.
  • 3unterscheiden verschiedene Sterntypen an beispielhaften benachbarten Himmelskörpern der Milchstraße und beschreiben damit Aufbau, Geschichte und Zukunft der Milchstraße sowie des Weltalls.
  • 4nutzen ihre Kenntnisse über das Modell der Schallausbreitung und das Sender-Empfänger-Modell sowie den Zusammenhang zwischen Frequenz und Tonhöhe bzw. Amplitude und Lautstärke, um Alltagserfahrungen aus dem Bereich Akustik zu beschreiben.
  • 5schätzen die Belastung gemessener akustischer Größen für das menschliche Gehör ein und reflektieren dabei ihr eigenes Verhalten in Schule, Familie und Freizeit. Sie beziehen dies auf die Notwendigkeit von Ruhe als Erholungswert und nehmen auch zu ihrem Beitrag an Lärmverschmutzung kritisch Stellung.

Jahrgangsstufe 8

Mechanik
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verwenden geeignete Messgeräte zur Messung der Grundgrößen Länge und Zeit. Dabei reflektieren sie die Angabe ihrer Messergebnisse hinsichtlich physikalischer Sinnhaftigkeit.
  • 2formulieren Vermutungen zum Zusammenhang von Weg und Zeit bei gleichförmigen Bewegungen, führen angeleitet Experimente durch und modellieren den Zusammenhang als direkte Proportionalität.
  • 3führen Änderungen des Bewegungszustands oder Verformungen von Körpern auf das Wirken von Kräften zurück und unterscheiden das physikalische vom umgangssprachlichen Verständnis.
  • 4führen Kräfte gemäß dem Wechselwirkungsprinzip auf Wechselwirkungskräfte zurück und grenzen diese von Kräften im Gleichgewicht ab.
  • 5stellen den Zusammenhang zwischen Dehnungslänge und wirkender Kraft grafisch dar und erkennen den Gültigkeitsbereich des Gesetzes von Hooke.
  • 6verwenden die Masse als gemeinsames Maß für Schwere und Trägheit und nutzen den Zusammenhang zwischen Masse und Gewichtskraft in einfachen Berechnungen.
  • 7verbalisieren die grundlegenden Eigenschaften von Materie bei den verschiedenen Aggregatzuständen und erklären diese mithilfe des Teilchenmodells.
  • 8nutzen ihre Kenntnisse über Reibung, um deren Bedeutung für Alltag und Technik zu begründen und im Straßenverkehr verantwortungsbewusst zu handeln.
  • 9verwenden den Zusammenhang zwischen Masse und Volumen, um Materialien zu bestimmen und Massen oder Volumina bei vorgegebener Dichte zu berechnen.
Optik
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nutzen ihre Kenntnisse über das Modell der Lichtausbreitung und das Sender-Empfänger-Modell, um den Sehprozess zu beschreiben und Schatten und Finsternisse zu modellieren.
  • 2skizzieren und begründen optische Phänomene zur Reflexion unter Zuhilfenahme des Lichtstrahlmodells.
  • 3führen die Brechung des Lichts an Grenzflächen auf die unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit zurück und beschreiben Alltagsphänomene.
  • 4verwenden das Lichtstrahlmodell zur Konstruktion von Strahlengängen bei der Abbildung durch Sammellinsen und beschreiben Bau und Funktionsweise eines optischen Geräts.
  • 5recherchieren problembezogen über optische Geräte, deren geschichtliche Einordnung und aktuelle Bedeutung.
Magnetismus und Elektrizitätslehre
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1visualisieren und erklären Alltagsphänomene zum Magnetismus mithilfe geeigneter Modellvorstellungen und übertragen ihr Wissen auf das Magnetfeld der Erde.
  • 2nutzen ihre Kenntnisse über Ladungseigenschaften und Ladungstrennung, um elektrostatische Phänomene unter Verwendung fachspezifischer Formulierungen zu beschreiben.
  • 3veranschaulichen den elektrischen Stromfluss in Metallen als gerichtete Bewegung geladener Teilchen im elektrischen Feld.
  • 4gehen sicher mit dem Modell der Elementarladung um und benutzen die Stromstärke mit ihrer Einheit bei Berechnungen.
  • 5bauen zu einfachen technischen Problemstellungen nach einem vorgegebenen Schaltbild geeignete elektrische Schaltungen auf.
  • 6nutzen ihre Kenntnisse über die Leitfähigkeit verschiedener Materialien sowie über die Wirkungen des elektrischen Stroms, um sich vor Gefahrensituationen zu schützen.

Jahrgangsstufe 9

Mechanik von Flüssigkeiten und Gasen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben den Druck als Zustandsgröße und interpretieren den Druck mithilfe des Teilchenmodells. Sie nutzen dieses Wissen für hydraulische und pneumatische Anwendungen und für Berechnungen.
  • 2beschreiben den Zusammenhang zwischen Druck und Volumen bei einer isothermen Zustandsänderung und führen mit dem Gesetz von Boyle-Mariotte Berechnungen durch.
  • 3begründen den Schweredruck in Flüssigkeiten und den Luftdruck und nutzen dieses Wissen zum Bewerten von Risiken und Sicherheitsmaßnahmen.
  • 4nutzen das archimedische Prinzip, um die Phänomene Schweben, Sinken, Steigen und Schwimmen voneinander abzugrenzen und in Alltagssituationen zu begründen.
Wärmelehre
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1begründen die Existenz des absoluten Temperaturnullpunktes und dessen Unerreichbarkeit.
  • 2beschreiben die Abhängigkeiten in der allgemeinen Gasgleichung und wenden diese für Berechnungen an.
  • 3planen unter Anleitung Experimente zur Größenabhängigkeit der Temperaturänderung, um die spezifische Wärmekapazität herzuleiten.
  • 4treffen mithilfe des Erwärmungsgesetzes und des Mischungsgesetzes quantitative Voraussagen zu alltäglichen Fragestellungen.
  • 5verwenden das Teilchenmodell und ihre Kenntnisse über Schmelz- und Verdampfungsenergie, um Aggregatzustandsänderungen zu veranschaulichen und quantitativ zu betrachten.
  • 6wenden das Teilchenmodell an, um die Abhängigkeit der Erstarrungs- und Siedetemperatur von Flüssigkeiten zu erklären.
  • 7unterscheiden Wärmekraftmaschinen und Wärmekraftwerke in Aufbau, Funktionsweise und Umweltbelastung und bewerten deren Verwendung im Alltag.
Elektrizitätslehre
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1visualisieren mithilfe des Feldlinienmodells das magnetische Feld eines stromdurchflossenen Leiters und einer stromdurchflossenen Spule und beschreiben die Funktionsweise eines Elektromagneten.
  • 2wenden die UVW-Regel der linken Hand für die Lorentzkraft an, um Drehspulinstrumente und Elektromotoren zu erläutern.
  • 3nutzen ihre Kenntnisse über elektrische Energie, Spannung, elektrische Arbeit und Leistung, um Berechnungen durchzuführen.
  • 4gehen mit Stromstärke- und Spannungsmessgeräten sachgerecht um und verwenden diese zu Untersuchungen in einfachen Stromkreisen.
  • 5unterscheiden verschiedene Leiter anhand ihrer Kennlinien und erklären den Kurvenverlauf bei reinmetallischen Leitern.
  • 6wenden die Definitionen des Leitwerts und des elektrischen Widerstands in einfachen Berechnungen an und unterscheiden die Definition des Widerstands vom Gesetz von Ohm.
  • 7nutzen ihre experimentell gewonnenen Kenntnisse über die Abhängigkeiten des elektrischen Widerstands eines Drahts, um das Widerstandsgesetz herzuleiten.
  • 8erklären das unterschiedliche Leitungsverhalten von Leitern und Halbleitern sowie die Vorgänge am pn-Übergang und erläutern technische Anwendungen von Halbleitern.

Jahrgangsstufe 9

Mechanik und Energie
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Vorgänge in Natur und Technik, die die Art, Funktionsweise und Verwendung von Kraftwandlern beinhalten, und treffen qualitative Aussagen.
  • 2grenzen die abgeleiteten Größen Arbeit, Leistung und Energie voneinander ab und beschreiben damit mechanische Vorgänge. Sie lösen Aufgaben mithilfe einfacher Berechnungen.
  • 3planen unter Anleitung ein Experiment zur Leistungsbestimmung, führen dieses durch und bewerten die Qualität ihres Versuchsergebnisses.
  • 4unterscheiden die Übertragungsgröße Arbeit von der Speichergröße Energie, wenden Energieerhaltung bei Energieumwandlungen an und bewerten diese mithilfe des Wirkungsgrads.
  • 5beschreiben den Druck als Zustandsgröße und nutzen dieses Wissen für hydraulische und pneumatische Anwendungen und Berechnungen.
  • 6begründen den Schweredruck in Flüssigkeiten und den Luftdruck und nutzen dieses Wissen zum Bewerten von Risiken.
Wärmelehre
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären unter Verwendung des erweiterten Teilchenmodells die durch Zufuhr/Abgabe von Wärme an Körpern erfolgten Veränderungen und begründen Volumenänderungen.
  • 2grenzen die Temperatur als Maß für die mittlere Bewegungsenergie der Teilchen ab und begründen die Existenz des absoluten Temperaturnullpunktes.
  • 3begründen mithilfe der Anomalien von Wasser die jahreszeitlich unterschiedlichen Temperaturschichtungen von Gewässern.
  • 4erklären mithilfe des Teilchenmodells Phänomene der Wärmeleitung, beschreiben Wärmestrahlung und begründen Konvektion.
  • 5recherchieren Beispiele aus Alltag, Natur und Technik zu Wärmeleitung, Wärmestrahlung und Konvektion.
  • 6beschreiben die Größenabhängigkeit der Temperaturänderung und treffen mithilfe der spezifischen Wärmekapazität und des Erwärmungsgesetzes quantitative Voraussagen.
Elektrizitätslehre
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1visualisieren mithilfe des Feldlinienmodells das magnetische Feld eines stromdurchflossenen Leiters und einer Spule und beschreiben die Funktionsweise eines Elektromagneten und eines Elektromotors.
  • 2nutzen ihre Kenntnisse über elektrische Energie, Spannung, elektrische Arbeit und Leistung, um Berechnungen durchzuführen.
  • 3unterscheiden verschiedene Leiter anhand ihrer Kennlinie und erklären den Kurvenverlauf bei reinmetallischen Leitern.
  • 4unterscheiden die Definition des elektrischen Widerstands vom Gesetz von Ohm, wenden dieses in einfachen Berechnungen an und beurteilen dessen Gültigkeitsbereich.
  • 5nutzen ihre experimentell gewonnenen Kenntnisse, um das Widerstandsgesetz herzuleiten und damit Berechnungen durchzuführen.

Jahrgangsstufe 10

Mechanik
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Bewegungsabläufe mithilfe von Zeit-Weg-Diagrammen und grenzen die Durchschnitts- von der Momentangeschwindigkeit ab.
  • 2identifizieren eine konstante Kraft als Ursache für eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung und führen mit den entsprechenden Bewegungsgleichungen Berechnungen durch.
  • 3nutzen das Prinzip der Energieerhaltung, um die kinetische Energie quantitativ zu erfassen und Vorhersagen zu alltäglichen Situationen zu treffen.
  • 4verwenden den Impulserhaltungssatz, um Abschätzungen und Berechnungen zu zentralen Stoßvorgängen durchzuführen.
Elektrizitätslehre
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verwenden Stromstärke- und Spannungsmessgeräte sachgerecht, um Gesetzmäßigkeiten für Stromstärken und Spannungen in verschiedenen elektrischen Stromkreisen selbständig zu untersuchen.
  • 2wenden die Gesetzmäßigkeiten für Reihen- und Parallelschaltungen bei alltäglichen Problemstellungen und bei Berechnungen von Innenwiderständen und Messbereichserweiterungen an.
  • 3wenden die UVW-Regel an, um grundlegende Induktionsphänomene zu begründen und formulieren das Induktionsgesetz.
  • 4wenden die Regel von Lenz bei der Beschreibung von Induktionsversuchen und der Entstehung von Wirbelströmen an.
  • 5begründen mit dem Wissen über Induktionsphänomene die experimentellen Beobachtungen am Generator.
  • 6bewerten den Aufbau und Einsatz unterschiedlicher Wechselspannungsgeneratoren als Energiewandler.
  • 7beschreiben den Aufbau und die Funktionsweise eines Transformators und wenden die Konzepte der Energieerhaltung und Energieentwertung auf Transformatoren an.
  • 8stellen einfache Systeme zur Übertragung elektrischer Energie über weite Strecken dar und führen Berechnungen zur Energieübertragung durch, um die Verwendung von Transformatoren zu begründen.
Atom- und Kernphysik
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1informieren sich weitgehend selbständig über Themengebiete der Atom- und Kernphysik und nutzen das erweiterte Atommodell, um ihre Kenntnisse über Radioaktivität in einen größeren Kontext zu stellen.
  • 2beschreiben den α- und β-Zerfall und den γ-Zerfall und begründen mithilfe der Äquivalenz von Masse und Energie den Massendefekt.
  • 3veranschaulichen die charakteristischen Größen des radioaktiven Zerfalls und verwenden mathematische Verfahren sowie Kernzerfallsgleichungen zur Beantwortung anwendungsbezogener Fragestellungen.
  • 4bewerten auf der Grundlage vorbereiteter Quellen Gefahren und Nutzen der Radioaktivität unter historischen, energetischen, technischen, ökologischen und medizinischen Aspekten.
Energieversorgung
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern den Einsatz, die Notwendigkeit und die Grenzen der Verwendung unterschiedlicher Energieträger anhand der Energieumwandlungen und Energieentwertungen bei nicht gekoppelten Kraftwerkstypen.
  • 2beziehen die Vorteile gekoppelter Systeme bei der Bereitstellung von Energie ein, um Auswirkungen auf die Erde, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, zu bewerten.
  • 3nutzen ihr physikalisches Wissen, um aktuell verwendete und noch zu erprobende Techniken zur Energiespeicherung oder zum Energietransport bezüglich der Umsetzbarkeit und der Auswirkungen auf die Umwelt einzuschätzen.

Jahrgangsstufe 10

Mechanik
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Bewegungsabläufe mithilfe von Zeit-Weg-Diagrammen und grenzen die Durchschnitts- von der Momentangeschwindigkeit ab.
  • 2identifizieren eine konstante Kraft als Ursache für eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung und führen mit den entsprechenden Bewegungsgleichungen Berechnungen durch.
  • 3nutzen das Prinzip der Energieerhaltung, um die kinetische Energie quantitativ zu erfassen und Vorhersagen zu alltäglichen Situationen zu treffen.
Elektrizitätslehre
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wenden die Gesetzmäßigkeiten für Reihen- und Parallelschaltungen bei alltäglichen Problemstellungen an, um damit Berechnungen durchzuführen und Vorhersagen zu treffen.
  • 2wenden die Regel von Lenz bei der Beschreibung und Begründung von einfachen Induktionsversuchen und der Entstehung und Anwendung von Wirbelströmen an.
  • 3wenden das Prinzip der Energieerhaltung an, um die experimentellen Beobachtungen beim Generator zu begründen.
  • 4bewerten den Aufbau und Einsatz unterschiedlicher Wechselstromgeneratoren als Energiewandler in Industrie und Technik.
  • 5beschreiben den Aufbau und die Funktionsweise des Transformators und wenden die Konzepte der Energieerhaltung und Energieentwertung auf Transformatoren an.
  • 6stellen einfache Systeme zur Übertragung elektrischer Energie über weite Strecken dar und führen Berechnungen zur Energieübertragung durch, um die Verwendung von Transformatoren zu begründen.
Atom- und Kernphysik
2 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1informieren sich weitgehend selbständig über Themengebiete der Atom- und Kernphysik und bereiten die Informationen adressatengerecht auf und präsentieren sie.
  • 2bewerten auf der Grundlage vorbereiteter Quellen Gefahren und Nutzen der Radioaktivität unter historischen, energetischen, technischen, ökologischen und medizinischen Aspekten.
Energieversorgung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden sowohl Wärmekraftmaschinen als auch Wärmekraftwerke in Aufbau, Funktionsweise und Umweltbelastung voneinander und bewerten deren Verwendung im Alltag.
  • 2erläutern den Einsatz, die Notwendigkeit und die Grenzen bei der Verwendung unterschiedlicher Energieträger anhand der Energieumwandlungen und Energieentwertungen.
  • 3beziehen die Vorteile gekoppelter Systeme bei der Bereitstellung von Energie ein, um Auswirkungen auf die Erde, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, zu bewerten.
  • 4nutzen ihr physikalisches Wissen, um aktuell verwendete und noch zu erprobende Techniken zur Energiespeicherung oder zum Energietransport bezüglich der Umsetzbarkeit und der Auswirkungen auf die Umwelt einzuschätzen.
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Häufige Fragen

Lehrplan Physik – Realschule Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Physik für Realschule in Bayern?+

Der Lehrplan Physik am Realschule in Bayern umfasst 126 Kompetenzen, gegliedert in 24 Lernbereiche über 7 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Physik am Realschule in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Mechanik, Optik, Magnetismus und Elektrizitätslehre, Mechanik und Energie, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Wahlbereich: Astronomie oder Akustik, Mechanik und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Physik passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Physik aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Physik am Realschule in Bayern.