Lehrplan Physik – Realschule Nordrhein-Westfalen

144 Kompetenzen10 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Physik für Realschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–63 Lernbereiche
  • Strom und Magnetismus
  • Sonnenenergie und Wärme
  • Licht und Schall
Jahrgangsstufen 7–107 Lernbereiche
  • Optische Instrumente und die Erforschung des Weltalls
  • Stromkreise
  • Kräfte und Maschinen
  • Elektrische Energieversorgung
  • Kernenergie und Radioaktivität
  • Informationsübertragung
  • Bewegungen und ihre Ursachen

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Strom und Magnetismus
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1magnetisierbare Stoffe nennen und magnetische Felder als Ursache für Anziehung bzw. Abstoßung zwischen Magneten benennen (UF3, UF1)
  • 2den Aufbau, die Eigenschaften und Anwendungen von Elektromagneten erläutern (UF1)
  • 3verschiedene Materialien als Leiter oder Nichtleiter einordnen (UF3)
  • 4notwendige Elemente eines elektrischen Stromkreises nennen und zwischen einfachen Reihen- und Parallelschaltungen unterscheiden (UF1, UF2)
  • 5Aufbau und Funktionsweise einfacher elektrischer Geräte beschreiben und dabei die relevanten Stromwirkungen (Wärme, Licht, Magnetismus) und Energieumwandlungen benennen (UF2, UF1)
  • 6Magnetfelder mit der Modellvorstellung von Feldlinien beschreiben und veranschaulichen (E7)
  • 7Magnetismus mit dem Modell der Elementarmagnete erklären (E8)
  • 8einfache elektrische Schaltungen (u. a. UND/ODER Schaltungen) nach dem Stromkreiskonzept planen, aufbauen und auf Fehler überprüfen (E5)
  • 9Vorgänge in einem Stromkreis mithilfe einfacher Modelle erklären (E8)
  • 10Stromkreise durch Schaltsymbole und Schaltpläne darstellen sowie einfache Schaltungen nach Schaltplänen aufbauen (K2, K6)
  • 11einfache Schaltpläne erläutern und die Funktionszusammenhänge in einer Schaltung begründen (K7)
  • 12sachbezogen Erklärungen zur Funktion einfacher elektrischer Geräte erfragen (K8)
  • 13mit Hilfe von Funktions- und Sicherheitshinweisen in Gebrauchsanweisungen elektrische Geräte sachgerecht bedienen (K6, B3)
  • 14bei Versuchen in Kleingruppen Initiative und Verantwortung übernehmen, Aufgaben fair verteilen und diese im verabredeten Zeitrahmen sorgfältig erfüllen (K9, E5)
  • 15Sicherheitsregeln für den Umgang mit Elektrizität begründen und zum Schutz der Gesundheit einhalten (B3)
Sonnenenergie und Wärme
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Jahres- und Tagesrhythmus durch die gleichbleibende Achsneigung auf der Umlaufbahn bzw. die Drehung der Erde im Sonnensystem an einer Modelldarstellung erklären (UF1)
  • 2Wärme als Energieform benennen und die Begriffe Temperatur und Wärme unterscheiden (UF1, UF2)
  • 3die Funktionsweise eines Thermometers erläutern (UF1)
  • 4an Vorgängen aus ihrem Erfahrungsbereich Beispiele für die Speicherung, den Transport und die Umwandlung von Energie angeben (UF1)
  • 5Auswirkungen der Anomalie des Wassers bei alltäglichen Vorgängen beschreiben (UF4)
  • 6mit einem Teilchenmodell Übergänge zwischen Aggregatzuständen sowie die Wärmeausdehnung von Stoffen erklären (E8)
  • 7die Jahreszeiten aus naturwissenschaftlicher Sicht beschreiben und Fragestellungen zu Wärmephänomenen benennen (E1, UF1)
  • 8Messreihen (u. a. zu Temperaturänderungen) durchführen und zur Aufzeichnung der Messdaten einen angemessenen Messbereich und sinnvolle Zeitintervalle wählen (E5, K3)
  • 9Langzeitbeobachtungen (u. a. zum Wetter) regelmäßig und sorgfältig durchführen und dabei zentrale Messgrößen systematisch aufzeichnen (E2, E4, UF3)
  • 10Texte mit physikalischen Inhalten in Schulbüchern, in altersgemäßen populärwissenschaftlichen Schriften und in vorgegebenen Internetquellen Sinn entnehmend lesen und zusammenfassen (K1, K2, K5)
  • 11aus Tabellen und Diagrammen Temperaturen und andere Werte ablesen sowie Messergebnisse in ein Diagramm eintragen und durch eine Messkurve verbinden (K4, K2)
  • 12die wesentlichen Aussagen schematischer Darstellungen (u. a. Erde im Sonnensystem, Wasserkreislauf, einfache Wetterkarten) in vollständigen Sätzen verständlich erläutern (K2, K7)
  • 13Beiträgen anderer bei Diskussionen über physikalische Ideen und Sachverhalte konzentriert zuhören und bei eigenen Beiträgen sachlich Bezug auf deren Aussagen nehmen (K8)
  • 14die isolierende Wirkung von Stoffen (u. a. Kleidung und Baustoffe) mit Mechanismen des Wärmetransports erklären und bewerten (B1, E8)
  • 15Gefährdungen der Gesundheit durch UV-Strahlung bzw. hohe Temperaturen beschreiben und Sicherheitsmaßnahmen erläutern und einhalten (B3, E5)
Licht und Schall
14 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1den Aufbau des Auges erläutern und das Sehen mit einem einfachen Sender-Empfänger-Modell beschreiben (UF1, UF4)
  • 2Schwingungen als Ursache von Schall beschreiben sowie die Grundgrößen Frequenz und Amplitude erläutern (UF2)
  • 3das Hören als Empfang und Verarbeitung von Schwingungen erklären (UF1)
  • 4das Aussehen von Gegenständen mit dem Verhalten von Licht an ihren Oberflächen (Reflexion, Streuung oder Absorption) erläutern (UF3)
  • 5einfache Versuche zum Sehen und Hören nach vorgegebenen Fragestellungen durchführen und Handlungen und Beobachtungen nachvollziehbar beschreiben (E2, E5, K3)
  • 6Versuchsergebnisse zum Hören bzw. zum Sehen vergleichen, daraus Schlussfolgerungen ziehen und einfache Regeln ableiten (E6, K8)
  • 7Vermutungen zur Entstehung von Schattenphänomenen (u. a. der Mondphasen) begründen und mit Modellexperimenten überprüfen (E3, E9)
  • 8das Modell der Lichtstrahlen für die Erklärung von Finsternissen und die Entstehung von Tag und Nacht nutzen (E7, E8)
  • 9Schallausbreitung mit einem einfachen Teilchenmodell erklären (E8)
  • 10Informationen aus Sachtexten und Filmsequenzen entnehmen und wiedergeben (u. a. zu wesentlichen Bestandteilen von Auge und Ohr und deren Funktionen) (K2)
  • 11im Internet mit einer vorgegebenen altersgerechten Suchmaschine eingegrenzte Informationen finden (z. B. Beispiele für optische Täuschungen) (K5)
  • 12mit einem Partner bei der gemeinsamen Bearbeitung von Aufgaben (u. a. zur Licht- und Schallwahrnehmung) Absprachen treffen und einhalten (K9)
  • 13Beurteilungen (u. a. zur Lärmschädigung des Ohrs) auf der Grundlage vorliegender Informationen bewerten und dazu persönlich Stellung nehmen (B2)
  • 14Konsequenzen aus Kenntnissen über die Wirkung von Lärm für eigenes Verhalten ziehen (B3)

Jahrgangsstufen 7–10

Optische Instrumente und die Erforschung des Weltalls
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1den Aufbau und die Funktion von Kameras, Fernrohren, Sehhilfen in ihren wesentlichen Aspekten erläutern (UF1)
  • 2typische optische Geräte kriteriengeleitet nach Gerätegruppen ordnen (UF3)
  • 3an Beispielen qualitativ erläutern, wie Licht an Grenzflächen zwischen durchsichtigen Medien gebrochen oder totalreflektiert bzw. in Spektralfarben zerlegt wird (UF3)
  • 4Strahlengänge bei Abbildungen mit Linsen und Spiegeln und bei einfachen Linsenkombinationen (Auge, Brille, Fernrohr) beschreiben und zwischen reellen und virtuellen Bildern unterscheiden (UF2)
  • 5Eigenschaften von Lichtspektren vom Infraroten über den sichtbaren Bereich bis zum Ultravioletten beschreiben (UF1)
  • 6Gravitation als Kraft zwischen Massen beschreiben (UF1)
  • 7wesentliche Eigenschaften der kosmischen Objekte Planeten, Kometen, Sterne, Galaxien und Schwarze Löcher erläutern (UF3, UF2)
  • 8Vermutungen (u. a. zu Abbildungseigenschaften von Linsen) in Form einer einfachen je-desto-Beziehung formulieren und diese experimentell überprüfen (E3, E4)
  • 9mit Hilfe einfacher Analogien erläutern, wie Erkenntnisse über Objekte des Weltalls gewonnen werden können (u. a. Entfernung) (E7, E9)
  • 10schematische Darstellungen (u. a. zu Aufbau und Funktion des Auges und optischer Instrumente) eigenständig interpretieren (K2, UF4)
  • 11in einem strukturierten Protokoll (u. a. zu optischen Experimenten) Fragestellungen, Überlegungen, Vorgehensweisen und Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren (K3)
  • 12Ergebnisse optischer Experimente mit angemessenen Medien fachlich korrekt und anschaulich präsentieren (K7)
  • 13in einem Sachtext nach vorgegebenen Kriterien die Funktion von Geräten (u. a. optischen Instrumenten) beschreiben (K1)
  • 14altersgemäße, populärwissenschaftliche Texte zum Weltall Sinn entnehmend lesen und die wesentlichen Aussagen wiedergeben (K2)
  • 15anhand bildlicher Darstellungen aktuelle Vorstellungen zur Entstehung des Universums erläutern (K2)
  • 16in Grundzügen am Beispiel der historischen Auseinandersetzung um ein heliozentrisches Weltbild darstellen, warum gesellschaftliche Umbrüche auch in den Naturwissenschaften zu Umwälzungen führen können (B2, B3, E7, E9)
Stromkreise
20 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1einfache elektrostatische Phänomene mithilfe der Eigenschaften von positiven und negativen Ladungen erklären (UF2)
  • 2Kräfte zwischen Ladungen beschreiben sowie elektrische von magnetischen Feldern unterscheiden (UF2, UF1)
  • 3den Zusammenhang zwischen elektrischer Energie und elektrischer Leistung beschreiben und den physikalischen Leistungsbegriff vom Alltagsbegriff abgrenzen (UF2, UF4)
  • 4mit Hilfe eines einfachen Kern-Hülle-Modells und einer Modellvorstellung zum elektrischen Stromkreis die Begriffe Ladung, Stromstärke, Spannung und Widerstand und ihren Zusammenhang erläutern (UF1, E8, K7)
  • 5die Abhängigkeit des elektrischen Widerstands eines Leiters von dessen Eigenschaften erläutern (Länge, Querschnitt, Material, Temperatur) (UF1)
  • 6bei elektrischen Stromkreisen begründet Reihenschaltungen und Parallelschaltungen identifizieren und die Aufteilung von Strömen und Spannungen erläutern (UF3)
  • 7verschiedene Möglichkeiten der Spannungserzeugung in Natur und Technik mithilfe von Ladungstrennung beschreiben (UF1)
  • 8physikalische Vorgänge, die zu Aufladungen und zur Entstehung von Blitzen führen, beschreiben und mit einfachen Modellen erklären (E1, E7)
  • 9Spannungs- und Stromstärkemessungen planen und unter sachgerechter Verwendung der Messgeräte durchführen (E5, E4)
  • 10die Leistung sowie den Widerstand in elektrischen Stromkreisen aus den Werten für Spannung und Stromstärke bestimmen (E6)
  • 11Messdaten zu Stromstärke und Spannung in Reihen- und Parallelschaltungen auswerten und Gesetzmäßigkeiten formulieren (E6)
  • 12die Temperaturabhängigkeit von Widerständen mithilfe des Metallgittermodells vorhersagen und experimentell überprüfen (E8, E3)
  • 13Vorzüge und Grenzen verschiedener Analogiemodelle zu elektrischen Stromkreisen erläutern (E7)
  • 14für Messungen und Berechnungen (u. a. bei Stromkreisen) Größengleichungen verwenden und die korrekten Maßeinheiten (z. B. Volt V bzw. Ampère A, mA) verwenden (E5)
  • 15für eine Messreihe mit mehreren Variablen (u. a. zu elektrischen Schaltungen) selbstständig eine geeignete Tabelle anlegen (K2)
  • 16bei der Auswertung technischer Daten von Elektrogeräten die für die Ermittlung des Energiebedarfs wesentlichen Angaben identifizieren (K2)
  • 17den Energiebedarf eines Haushalts mit verschiedenen Diagrammformen darstellen und Vor- und Nachteile verschiedener Diagrammformen benennen (K4)
  • 18Informationen zu Schutzmaßnahmen bei Gewittern in sinnvolle Verhaltensregeln umsetzen (K6)
  • 19Möglichkeiten zum sparsamen Gebrauch von Elektrizität im Haushalt nennen und unter dem Kriterium der Nachhaltigkeit bewerten (B3)
  • 20Sicherheitsregeln und Schutzmaßnahmen bei der Nutzung elektrischer Anlagen und bei Gewittern begründen und diese verantwortungsvoll anwenden (B3)
Kräfte und Maschinen
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Bewegungsänderungen oder Verformungen von Körpern auf das Wirken von Kräften zurückführen (UF3)
  • 2das physikalische Verständnis von Kräften von einem umgangssprachlichen Verständnis unterscheiden (UF4, UF2)
  • 3für eine Masse die wirkende Gewichtskraft angeben (UF2)
  • 4an Beispielen Beziehungen zwischen Kräften, Energie und Leistung darstellen (UF2)
  • 5den Aufbau von Elektromotoren erläutern und ihre Funktionsweise u. a. mit dem Wirken magnetischer Kräfte erklären (UF1)
  • 6die Goldene Regel der Mechanik zur Funktion einfacher Maschinen als Spezialfall des Energieerhaltungssatzes deuten (UF1)
  • 7bei der Beobachtung von Vorgängen (u. a. an einfachen Maschinen) zwischen der Beschreibung der Beobachtungen und der Deutung dieser Beobachtungen unterscheiden (E2)
  • 8bei Versuchen (u. a. mit Kraftwandlern und einfachen Maschinen wie Hebel und Flaschenzug) die zu messenden Größen selbstständig benennen und systematisch den Einfluss dieser Größen untersuchen (E4)
  • 9in Zeichnungen die Wirkung und das Zusammenwirken von Kräften durch Vektorpfeile darstellen (K2)
  • 10in Abbildungen physikalischer Sachverhalte Kräfteverhältnisse darstellen bzw. interpretieren (K4, K2)
  • 11in einfachen Zusammenhängen Überlegungen und Entscheidungen zur Arbeitsökonomie und zur Wahl von Werkzeugen und Maschinen physikalisch begründen (B1)
Elektrische Energieversorgung
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Beispiele für nicht erneuerbare und regenerative Energiequellen beschreiben und die wesentlichen Unterschiede erläutern (UF2, UF3)
  • 2Aufbau und Funktion von Generatoren und Transformatoren beschreiben und mit Hilfe der elektromagnetischen Induktion erklären (UF1)
  • 3Energieumwandlungsketten von einem Kraftwerk bis zu den Haushalten unter Berücksichtigung der Energieentwertung und des Wirkungsgrades darstellen und erläutern (UF1, K7)
  • 4Gemeinsamkeiten und Unterschiede elektrischer, magnetischer und Gravitationsfelder beschreiben (UF4, UF3)
  • 5Versuche und Experimente (u. a. zur Induktion) auf der Grundlage selbst entwickelter Beobachtungskriterien systematisch durchführen sowie Beobachtungsergebnisse strukturiert beschreiben und verallgemeinernd deuten (E2)
  • 6das Problem zukünftiger Energieversorgung in physikalisch relevante Teilprobleme zerlegen (E1)
  • 7an Beispielen (z. B. Modell des anthropogenen Treibhauseffekts) die Bedeutung und Funktion theoretischer Modelle erläutern (E9)
  • 8Informationen aus verschiedenen Quellen (u. a. zur effektiven Bereitstellung und Übertragung von Energie) zusammenfassend darstellen (K5)
  • 9aus Darstellungen zur Energieversorgung die Anteile der Energieträger herauslesen und angemessen – auch computergestützt – visualisieren (K4, K2)
  • 10in einem sachlich formulierten und strukturierten naturwissenschaftlichen Text physikalisch-technische Zusammenhänge (z. B. zwischen Energienutzung und der Problematik der Klimaveränderung) darstellen (K1)
  • 11Vor- und Nachteile nicht erneuerbarer und regenerativer Energiequellen an je einem Beispiel im Hinblick auf eine physikalisch-technische, wirtschaftliche und ökologische Nutzung auch mit Bezug zum Klimawandel begründet gegeneinander abwägen und bewerten (B1, B3)
Kernenergie und Radioaktivität
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Eigenschaften, Wirkungen und Nachweismöglichkeiten verschiedener Arten radioaktiver Strahlung und von Röntgenstrahlung beschreiben (UF1)
  • 2Halbwertszeiten auf statistische Zerfallsprozesse großer Anzahlen von Atomkernen zurückführen (UF1, UF4, E8)
  • 3die Wechselwirkung ionisierender Strahlung mit Materie erläutern und damit Anwendungen sowie Gefährdungen und Schutzmaßnahmen erklären (UF1, UF2)
  • 4die Kernspaltung in einer kontrollierten Kettenreaktion in einem Kernreaktor und die damit verbundenen Stoff- und Energieumwandlungen erläutern (UF1, E7)
  • 5den Aufbau des Atomkerns, die Bildung von Isotopen und die Kernspaltung sowie die Kernfusion mit einem angemessenen Atommodell beschreiben (E7)
  • 6Zerfallskurven und Halbwertszeiten zur Vorhersage von Zerfallsprozessen nutzen (E8)
  • 7Probleme der Nutzung der Kernenergie und der Behandlung von radioaktiven Abfällen erläutern und die daraus resultierenden physikalischen, technischen und gesellschaftlichen Fragestellungen differenziert darstellen (E1, K7)
  • 8die Veränderungen in Physik, Technik und Gesellschaft durch die Entdeckung radioaktiver Strahlung und Kernspaltung beschreiben (E9)
  • 9Informationen und Positionen zur Nutzung der Kernenergie und anderer Energiearten differenziert und sachlich darstellen sowie hinsichtlich ihrer Intentionen überprüfen und bewerten (K5, K8)
  • 10Nutzen und Risiken radioaktiver Strahlung und von Röntgenstrahlung auf der Grundlage physikalischer und biologischer Fakten begründet abwägen (B1)
  • 11eine eigene Position zur Nutzung der Kernenergie einnehmen, dabei Kriterien angeben und ihre Position durch stringente und nachvollziehbare Argumente stützen (B2)
Informationsübertragung
14 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1die Umwandlung zwischen Schall und elektrischen Signalen bei Mikrofonen und Lautsprechern erläutern (UF1)
  • 2die Funktion von Dioden und Transistoren in einfachen Grundschaltungen erklären (UF1)
  • 3elektromagnetische Strahlung als sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitende elektromagnetische Wellen beschreiben (UF1)
  • 4die Erzeugung von Farbspektren sowie Prinzipien und Anwendungen der additiven und subtraktiven Farbmischung erläutern (UF2, UF4)
  • 5unterschiedliche Frequenzbereiche benennen und sie entsprechend ihrer Bedeutung bei der Informationsübertragung einordnen (UF3, UF4)
  • 6den Unterschied zwischen digitalen und analogen Signalen an Beispielen verdeutlichen (UF2)
  • 7Sensoren (u. a. für Wärme und Licht) über geeignete Messreihen und Diagramme kalibrieren (E6)
  • 8gesellschaftliche Veränderungen durch die Entwicklung der Informationstechnologie aufzeigen (E9)
  • 9aus Gebrauchsanleitungen notwendige Informationen zur Nutzung von Kommunikationsgeräten entnehmen (K6)
  • 10Informationen zur Funktionsweise von Kommunikationsgeräten (u. a. zu unterschiedlichen Bildschirmtypen) beschaffen, ordnen, zusammenfassen und auswerten (K5)
  • 11additive und subtraktive Farbmischung mit einfachen Versuchen oder Animationen demonstrieren (K7)
  • 12die Funktion und Bedeutung von Lichtleitern für die Informationsübertragung fachlich korrekt und adressatengerecht präsentieren (K7)
  • 13physikalisch-technische Kriterien zur Beurteilung von Informations- und Kommunikationsgeräten formulieren und diese bei Kaufentscheidungen anführen (B1)
  • 14Gefahren der Datennutzung in digitalen Netzwerken und Maßnahmen zum Datenschutz benennen (B3)
Bewegungen und ihre Ursachen
17 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Bewegungsänderungen und Verformungen von Körpern auf das Wirken von Kräften zurückführen sowie die Bedeutung des Trägheitsgesetzes und des Wechselwirkungsgesetzes erläutern (UF1, UF3)
  • 2die Bewegungsenergie als Energieform beschreiben und Umwandlungen von Bewegungsenergie in andere Energieformen erläutern (UF1)
  • 3Auftrieb mit dem Prinzip des Archimedes beschreiben sowie anhand des Schweredrucks und der Dichte erklären (UF1)
  • 4Kraftwirkungen verschiedener Antriebe (Verbrennungsmotor, Elektromotor, Düsentriebwerk) beschreiben und vergleichen (UF3, UF1)
  • 5den Rückstoß bei Raketen mit dem Wechselwirkungsprinzip erklären (UF1, UF4)
  • 6spezielle Kräfte wie Gewichtskräfte, Reibungskräfte, Auftriebskräfte in alltäglichen Situationen aufgrund ihrer Wirkungen identifizieren (E1)
  • 7Versuchspläne, u. a. zur systematischen Untersuchung von Kraftwirkungen selbstständig entwickeln und umsetzen (E4, E5)
  • 8Messwerte zur gleichförmigen Bewegung durch eine Proportionalität von Weg und Zeit modellieren und Geschwindigkeiten berechnen (E6, K3)
  • 9das Phänomen der Schwerelosigkeit beschreiben und als subjektiven Eindruck bei einer Fallbewegung erklären (E2, E8)
  • 10die Unabhängigkeit der Fallgeschwindigkeit von der Masse beim freien Fall mit dem Zusammenspiel von Gewichtskraft und Trägheit erklären (E8)
  • 11Gruppenarbeiten (u. a. zu Geschwindigkeitsmessungen) planen, durchführen, auswerten und reflektieren (K9)
  • 12Messreihen zu Bewegungen protokollieren und Messergebnisse in Zeit-Weg-Diagrammen darstellen (K3, E6)
  • 13Messwerte (u. a. bei der Analyse von Bewegungen) mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms verarbeiten und daraus Bewegungsdiagramme erstellen (K2)
  • 14eine Bewegung anhand eines Zeit-Weg-Diagramms bzw. eines Zeit-Geschwindigkeits-Diagramms qualitativ beschreiben und Durchschnittsgeschwindigkeiten bestimmen (K2, E6)
  • 15Beiträge von Mitschülerinnen und Mitschülern sowie von Lehrpersonen strukturiert zusammenfassen, vergleichen und in sachlicher Form hinterfragen (K8)
  • 16die Angemessenheit des eigenen Verhaltens im Straßenverkehr (u. a. Sicherheitsabstände, Einhalten von Geschwindigkeitsvorschriften und Anschnallpflicht, Energieeffizienz) reflektieren und beurteilen (B2, B3)
  • 17Wirkungsgrade sowie ökologische und ökonomische Auswirkungen verschiedener Verkehrsmittel vergleichen und bewerten (B1)
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Häufige Fragen

Lehrplan Physik – Realschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Physik für Realschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Physik am Realschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 144 Kompetenzen, gegliedert in 10 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Physik am Realschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Strom und Magnetismus, Sonnenenergie und Wärme, Licht und Schall, Optische Instrumente und die Erforschung des Weltalls, Stromkreise, Kräfte und Maschinen, Elektrische Energieversorgung, Kernenergie und Radioaktivität und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Physik passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Physik aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Physik am Realschule in Nordrhein-Westfalen.