Lehrplan Katholische Religionslehre – Gesamtschule Nordrhein-Westfalen

149 Kompetenzen14 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Katholische Religionslehre für Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–67 Lernbereiche
  • Übergeordnete Kompetenzerwartungen
  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung
  • Sprechen von und mit Gott
  • Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
  • Jesus der Christus
  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft
  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche
Jahrgangsstufen 7–107 Lernbereiche
  • Übergeordnete Kompetenzerwartungen
  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung
  • Sprechen von und mit Gott
  • Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
  • Jesus der Christus
  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft
  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Übergeordnete Kompetenzerwartungen
22 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1ansatzweise eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen und zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern sowie zu religiösen und ethischen Fragen begründen
  • 2ihre persönlichen religiösen Einstellungen wahrnehmen und darüber sprechen, wie der Glaube in Familie, Schule und Gemeinde praktisch gelebt werden kann
  • 3zu religiös relevanten Themen unter Anleitung innerhalb der Schule Informationen beschaffen
  • 4anhand von Sachverhalten Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt entwickeln und erste Antwortversuche benennen
  • 5religiös relevante Sachverhalte im Unterricht unter Zuhilfenahme von in Inhalt und Struktur klar vorgegebenen Medienprodukten verständlich und in sprachlich angemessener Form präsentieren
  • 6Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt einordnen
  • 7einfache religiös bedeutsame Sachverhalte in elementarer Form unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte bewerten
  • 8ihre Stärken und Schwächen in der Kenntnis wahrnehmen und äußern, dass sie von Gott angenommen sind
  • 9religiöse Zeichen, Symbole und Sprachformen identifizieren und ihre Bedeutungen benennen
  • 10sich in der Bibel orientieren
  • 11religiöse Überzeugungen anderer wahrnehmen und achten
  • 12einen religiös relevanten Text durch angemessene Zugänge erschließen (z. B. Rollenlesen, Text als Bild bearbeiten)
  • 13an exemplarischen Geschichten des AT und NT deren Bedeutung darstellen
  • 14sich auf eigene Erfahrungen und praktische Übungen von Stille und Meditation einlassen und angeleitet meditieren
  • 15altersgemäß und respektvoll Elemente liturgischer Praxis mitgestalten (z. B. im Kontext von Gebet, Wort-, Schulgottesdienst)
  • 16Bilder, religiöse Räume und Symbole beschreiben
  • 17elementare Inhalte des katholischen Glaubens benennen
  • 18die geschichtlichen Ursprünge der Kirche beschreiben
  • 19unter Anleitung Projekte zu religiös relevanten Themen durchführen
  • 20Inhalte religiös relevanter audiovisueller Medien spielerisch darstellen (z. B. in Standbildern) und beschreiben
  • 21Formen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis und Räume benennen
  • 22Religionen und ihre Gottesvorstellungen im Hinblick auf grundlegende Merkmale beschreiben
Menschsein in Freiheit und Verantwortung
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1aufzeigen, dass jeder Mensch eine einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit ist, die auf umfassende Gemeinschaft angewiesen ist
  • 2vor dem Hintergrund der Schöpfung und des Geschenks des Lebens menschliche Verhaltensweisen beurteilen, auch im Sinne der Genderdimension
  • 3die Bedeutung der christlichen Überzeugung erklären, dass der Mensch von Gott geschaffen, geliebt und zur verantwortlichen Mitgestaltung der Welt und Gemeinschaft berufen ist
  • 4vielfältige Formen des Zusammenlebens erkennen und sie vor dem Hintergrund der Gleichheit aller Menschen vor Gott in den Schöpfungserzählungen bewerten
  • 5mit Beispielen beschreiben, wodurch das Gelingen menschlichen Lebens beim Einzelnen wie auch in der Gemeinschaft gefährdet oder gefördert wird
  • 6ökologisches Engagement im Hinblick darauf bewerten, wie Menschen Verantwortung für den Erhalt und die lebensfördernde Gestaltung der Schöpfung übernehmen
  • 7soziales Engagement im Hinblick darauf bewerten, wie Menschen Verantwortung für den Aufbau und den Zusammenhalt der Gemeinschaft übernehmen
  • 8an Beispielen die Fülle der Schöpfung aufzeigen und wie sie durch das Handeln der Menschen gefährdet wird, aber auch geschützt werden kann
Sprechen von und mit Gott
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Gott in (u. a. biblischen) Bildern und Symbolen beschreiben
  • 2Gebete und Rituale als Möglichkeiten bewerten, mit Gott in Kontakt zu treten
  • 3Bildworte von Gott und seine biblischen Namen deuten
  • 4Vorbilder (u. a. Heilige) als Orientierungshilfen für ein Leben mit Gott bewerten
  • 5Möglichkeiten und Schwierigkeiten beschreiben, Gott darzustellen
  • 6Situationen beschreiben, in denen sich Menschen an Gott wenden
  • 7biblische Texte als Ausdruck menschlicher Erfahrung im Glauben an Gott deuten
  • 8anhand von ausgewählten bildlichen Darstellungen den Ausdruck des Glaubens an die Dreifaltigkeit beschreiben
Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären, inwiefern die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben
  • 2ansatzweise die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute beurteilen, indem sie auch Beispiele gegenwärtigen menschlichen Verhaltens mit Hilfe ausgewählter biblischer Erzählungen beurteilen
  • 3exemplarisch Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testamentes wiedergeben
  • 4erläutern, inwiefern das Volk Israel seine Glaubenserfahrungen in biblischen Geschichten erzählt
  • 5an Beispielen die Bedeutung der Bibel im Leben der Kirche nachweisen (u. a. im Gottesdienst)
  • 6begründen, warum die Bibel für die Christen als „Heilige Schrift" eine besondere Bedeutung hat
Jesus der Christus
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt einordnen und über sein Heimatland Israel Auskunft geben
  • 2ansatzweise Ursachen für Konflikte, die Worte und Taten Jesu bei Menschen seiner Zeit auslösten, erörtern
  • 3Merkmale benennen, die die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum verdeutlichen
  • 4ansatzweise begründen, was Jesus für Menschen heute bedeuten kann
  • 5an Erzählungen des Neuen Testaments aufzeigen, wie Jesus gelebt und wie er die Botschaft vom Reich Gottes verkündet hat
  • 6anhand biblischer Erzählungen erläutern, wie Jesus sich benachteiligten Menschen beispielhaft zugewendet hat
  • 7in Ansätzen die Konflikte beschreiben, die die Worte und Taten Jesu bei den Menschen seiner Zeit auslösten
  • 8anhand von Gleichnissen die besondere bildhafte Sprachform Jesu erklären
  • 9erklären, inwiefern es sich bei dem Namen „Jesus der Christus" um ein Glaubensbekenntnis handelt
Kirche als Nachfolgegemeinschaft
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erörtern, ob und auf welche Weise der Einzelne am Leben der Kirchengemeinschaft teilnehmen und wie er seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren kann
  • 2die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus – sein Leben, seinen Tod, seine Auferstehung – und das Wirken des Heiligen Geistes beschreiben
  • 3beispielhafte Aufgaben der Kirche nennen
  • 4die Bedeutung der Aposteltätigkeit (z. B. Apostel Petrus, Apostel Paulus) für die Ur-Kirche erläutern
  • 5Feste des Kirchenjahres in ihrer Bedeutung erklären
  • 6den Inhalt und die Bedeutung von Sakramenten im Lebenslauf von Christinnen und Christen aufzeigen
  • 7erläutern, warum und wie katholische Christinnen und Christen Eucharistie feiern
  • 8an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen darstellen
Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1die wichtigsten Stationen im Leben großer Gestalten der abrahamitischen Religionen beschreiben
  • 2zu gegenwärtigen Vorurteilen zwischen den abrahamitischen Religionen Stellung nehmen
  • 3grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis der abrahamitischen Religionen benennen
  • 4die gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Religionen und deren Bedeutung für das Zusammenleben der Religionen anhand von ausgewählten Erzählungen erläutern
  • 5Merkmale jüdischen und muslimischen Lebens in ihrer Umgebung aufzeigen
  • 6erklären, dass der Glaube an „Jesus den Christus" das entscheidende Merkmal für die Christen ist

Jahrgangsstufen 7–10

Übergeordnete Kompetenzerwartungen
22 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1anhand von Sachverhalten Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt entwickeln und Antwortmöglichkeiten darstellen
  • 2ihre persönlichen religiösen Überzeugungen entwickeln und vertreten
  • 3eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen und zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern sowie zu religiösen und ethischen Fragen begründen und vertreten
  • 4zu religiös relevanten Themen selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule Informationen beschaffen
  • 5komplexe religiöse und religiös bedeutsame Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte bewerten
  • 6die Bedeutung zentraler Lebensereignisse und Aussagen Jesu für den christlichen Glauben erläutern
  • 7im Bewusstsein, von Gott getragen zu werden, ihre Stärken und Schwächen akzeptieren und Möglichkeiten entwickeln, mit diesen verantwortlich umzugehen
  • 8religiös relevante Sachverhalte im (schul-)öffentlichen Raum unter Zuhilfenahme von Medienprodukten (z. B. computergestützt) verständlich, adressatenorientiert und fachsprachlich korrekt präsentieren
  • 9religiöse Zeichen, Symbole und Sprachformen identifizieren und deuten
  • 10sich in der Bibel orientieren und einen synoptischen Vergleich durchführen
  • 11die Verantwortung für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen mit übernehmen
  • 12einen religiös relevanten Text analysieren und interpretieren (z. B. durch systematisches Verständnis und Deutung)
  • 13exemplarische Geschichten des AT und NT als Ausdruck von Glaubenserfahrungen deuten
  • 14respektvoll meditative Ausdrucksformen in der Glaubenspraxis umsetzen und reflektieren
  • 15Bilder, religiöse Räume und Symbole in ihren religiösen und gesellschaftlichen Kontext einordnen und deuten
  • 16zunehmend selbstständig Elemente gottesdienstlichen Handelns planen und in angemessener Form gestalten
  • 17zentrale Aussagen des katholischen Glaubens erläutern
  • 18religiös relevante audiovisuelle Medien interpretieren
  • 19zunehmend selbstständig Projekte zu religiös relevanten Themen planen, durchführen und reflektieren
  • 20historische und jüngere Entwicklungen der Kirche untersuchen
  • 21Formen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis und Räume deuten
  • 22im Vergleich mit anderen Religionen und religiösen Vorstellungen wesentliche christliche Glaubensinhalte benennen
Menschsein in Freiheit und Verantwortung
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unter Berücksichtigung kirchlicher Positionen in Ansätzen ethische Problemstellungen bewerten
  • 2anhand von Beispielen darlegen, dass sie im Laufe ihres Erwachsenwerdens einen immer größeren Spielraum für die verantwortliche Gestaltung ihrer Freiheit – auch in Bezug auf ihre Rolle als Mann oder Frau – gewinnen
  • 3zwischen lebensförderlichen und lebensfeindlichen Sinnangeboten unterscheiden
  • 4die Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft beurteilen
  • 5anhand von Beispielen Kennzeichen von Gewissensentscheidungen und deren Folgen für das eigene Leben erklären
  • 6die Bedeutung des Sakraments der Firmung und des Sakraments der Ehe erörtern
  • 7die biblische Ethik (Zehn Gebote, Goldene Regel, Gottes-, Nächsten- und Feindesliebe) als Grundlage für ein gelingendes Leben darstellen
  • 8zur Sichtbarkeit vielfältiger Lebensformen und zur konsequenten Ächtung jeglicher Diskriminierung begründet Stellung beziehen
  • 9eigene Standpunkte zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern begründen und vertreten
  • 10beispielhaft erklären, welche Konsequenzen sich aus der biblischen Ethik für menschliches Handeln ergeben
  • 11angesichts ethischer Herausforderungen erklären, was die besondere Würde des Menschen ausmacht
  • 12christliche Vorstellungen von der Zukunft der Welt darstellen
Sprechen von und mit Gott
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bewerten, inwiefern Gebete und Rituale eine Möglichkeit sind, Sicherheit und Kraft für das eigene Leben zu gewinnen
  • 2sich als einmaliges, von Gott erschaffenes Wesen beschreiben
  • 3bewerten, inwiefern biblische Vorbilder (u. a. Propheten) und religiöse Persönlichkeiten (z. B. Mutter Theresa, Martin Luther King) Orientierungshilfen für ein Leben mit Gott sein können
  • 4prophetische Texte des Alten Testamentes in ihrem politischen und historischen Kontext deuten
  • 5Berufungs- und Wirkungsgeschichten von Prophetinnen und Propheten (z. B. Miriam, Amos, Jeremia) erläutern
  • 6die Aussageabsicht unterschiedlicher Gottesvorstellungen und ihre Konsequenzen erörtern
  • 7die Allgegenwärtigkeit Gottes in der Natur und den Mitmenschen darstellen
  • 8die Folgen der Theodizeefrage für den Glauben an Gott beurteilen
  • 9die Aufgabe des Menschen erläutern, als Abbild Gottes die Schöpfung zu bewahren
  • 10die Frage nach dem „Wozu" des Leidens (Theodizeefrage) erläutern
  • 11Gottesbilder der Bibel als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrungen erklären
  • 12Gebet und Liturgie als Ausdruck der Beziehung des Menschen zu Gott beschreiben
  • 13eigene lebenswichtige und weltanschauliche Anfragen an den Gottesglauben erläutern
Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1biblische Texte unter Berücksichtigung ihres Entstehungskontextes analysieren
  • 2die Tragfähigkeit unterschiedlicher Deutungen biblischer Aussagen erörtern
  • 3erklären, warum die Evangelien als „Frohe Botschaft" gedeutet werden können
  • 4zwischen einer bildhaften und begrifflichen Sprache unterscheiden
  • 5Merkmale der Sprachformen Gleichnis- und Wundererzählung beispielhaft erläutern
  • 6biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse deuten
Jesus der Christus
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1das Konfliktpotenzial erörtern, das die Worte und Taten Jesu in der heutigen Zeit immer noch besitzen
  • 2das Reden und Handeln Jesu als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches deuten
  • 3die Bedeutung Jesu für das eigene Leben begründet darlegen
  • 4das Konfliktpotenzial der Botschaft Jesu darstellen und erläutern, wie die gesellschaftlichen Gruppen seiner Zeit reagiert haben
  • 5den Tod Jesu als Konsequenz seiner Botschaft deuten
  • 6die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion bewerten
  • 7die Wundererzählungen und Osterzeugnisse als Ausdruck von Glaubenserfahrungen beschreiben, die angesichts von Leid und Tod Menschen Hoffnung geben können
  • 8vor dem Hintergrund gängiger und aktueller Vorstellungen von der Wiedergeburt die Bedeutung des christlichen Auferstehungsglaubens beurteilen
  • 9die Symbolik künstlerischer Darstellungen von Kreuz und Auferstehung deuten
  • 10den Zusammenhang zwischen der Auferstehung Jesu und der christlichen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod herstellen
Kirche als Nachfolgegemeinschaft
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Möglichkeiten und Schwierigkeiten erörtern, als katholischer Christ am Leben der Kirche teilzunehmen
  • 2die Bedeutung der Eucharistie für das Leben der katholischen Christen erläutern
  • 3sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben der Katholischen Kirche und anderer christlichen Konfessionen erläutern
  • 4an einem geschichtlichen Beispiel beurteilen, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde
  • 5historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert benennen
  • 6erläutern, dass die Einheit der Kirche der Auftrag Jesu Christi ist
  • 7ökumenische Bestrebungen erläutern und beispielhaft Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung beschreiben
  • 8den Aufbau und das Selbstverständnis der Katholischen Kirche erklären
  • 9an je einem Beispiel aus der Kirchengeschichte und aus der Gegenwart die Herausforderungen darlegen, die sich für die Kirche in der Nachfolge Jesu Christi ergeben
  • 10verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt bzw. aktiv werden muss
  • 11einen Kirchenraum beschreiben und ihn im Hinblick auf seine Symbolsprache deuten
Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1religiöse Vorurteile und fundamentalistische Positionen erörtern
  • 2religiöse Zeichen, Räume und Rituale unterschiedlicher Weltreligionen (u. a. Judentum, Islam) benennen
  • 3die Chancen und Schwierigkeiten des interreligiösen Dialogs erörtern
  • 4die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen in Grundzügen darstellen
  • 5wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Weltreligionen (u. a. den abrahamitischen) benennen
  • 6beurteilen, inwieweit zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote ihrem Leben Halt und Orientierung geben
  • 7ethische Leitlinien und religiöse Vorschriften einzelner Weltreligionen sachgemäß darlegen
  • 8außerkirchliche zeitgenössische Formen der Suche nach Sinn und Heil beschreiben
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Häufige Fragen

Lehrplan Katholische Religionslehre – Gesamtschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Katholische Religionslehre für Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Katholische Religionslehre am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 149 Kompetenzen, gegliedert in 14 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Katholische Religionslehre am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Übergeordnete Kompetenzerwartungen, Menschsein in Freiheit und Verantwortung, Sprechen von und mit Gott, Bibel als „Ur-kunde" des Glaubens an Gott, Jesus der Christus, Kirche als Nachfolgegemeinschaft, Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche, Übergeordnete Kompetenzerwartungen und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Katholische Religionslehre passend zum Lehrplan?+

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Ist dieser Lehrplan Katholische Religionslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Katholische Religionslehre am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen.