Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Bildende Kunst
- Architektur und Produktdesign
- Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
- Bildende Kunst
- Architektur und Produktdesign
- Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
- Bildende Kunst
- Architektur und Produktdesign
- Interaktion, Inszenierung und Kommunikation
- Bildende Kunst
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- Bildende Kunst
- Architektur und Produktdesign
- Interaktion und Kommunikation
- Objekt
- Raum
- Objekt
- Raum
- Körper
- Interaktion und Transformation
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufe 5
- 1stellen Farben sowie Mal- und Zeichenwerkzeuge aus zur Verfügung gestellten Materialien mithilfe einfacher Verfahren selbst her. Sie erproben diese und reflektieren ihre Erfahrungen in Hinblick auf die Beschaffenheit der Farbe und den Charakter des Werkzeugs, um Freude am sinnlichen Tun zu gewinnen. Ausgehend von ihren Erkenntnissen experimentieren sie in weiteren Gestaltungsvorhaben.
- 2setzen zur Darstellung von Bildmotiven aus Fantasie, Beobachtung oder Erlebnis bewusst folgende bildnerische Mittel ein: Trennung von Vordergrund und Hintergrund, Platzierung und Größe der Bildgegenstände im Format, Farbauftrag sowie einfache Farbkontraste.
- 3beschreiben mit eigenen Worten das Erscheinungsbild und den historischen Kontext von Bildern, Reliefs oder Plastiken aus der Vor- und Frühgeschichte sinnvoll gegliedert – auch mit Blick auf die Kunst seit der Moderne; sie bauen darin auf die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse zur Kunst des 20. Jahrhunderts auf.
- 4gestalten eigene Ideen, inspiriert durch Zeugnisse und Artefakte der Vor- bzw. Frühgeschichte.
- 1nehmen die Eigenschaften vorgefundener Gegenstände und von Materialien (z. B. Holz, Ton) bewusst wahr, bewerten sie in Hinblick auf ihre Eignung für gestalterische Vorhaben und wählen für den eigenen Entwurf geeignete aus. Sie gestalten mit diesen Materialien einfache dreidimensionale Gegenstände oder architektonische Modelle, die sie mit praktischen und magischen Funktionen verknüpfen.
- 2klären ihre Vorgehensweise bei der Erstellung dreidimensionaler Gegenstände oder Modelle, um ein erstes Bewusstsein für den spezifischen Charakter bildnerischer Prozesse mit plastischen Materialien zu entwickeln.
- 3beschreiben auf nachvollziehbare Weise wichtige Aspekte von Architektur und Objekten der Vor- und Frühgeschichte (z. B. Anmutung, Material, Volumen), auch im Hinblick auf ihre Wirkung, um diese mit den möglichen Lebensbedingungen zur Entstehungszeit in Verbindung zu bringen. Dabei präzisieren sie die in der Grundschule erworbene Fachsprache in Hinblick auf Gestaltungsprinzipien und Ausdrucksqualitäten.
- 1erfinden mithilfe von verschiedenen Materialien (z. B. Bleistifte, Farbstifte, Tuschen) und mit analogen oder digitalen Verfahren fantasievolle Geheim- und Bilderschriften, um Schrift als Medium zwischen Ornament und Kommunikation wahrzunehmen.
- 2entwerfen und gestalten fantasievolle Figuren und einfache Bühnen für kurze Szenen, die sie als Puppen- oder als Schattenspiel aufführen oder als Film aufzeichnen - auch in Kombination mit Text und Musik.
Jahrgangsstufe 6
- 1stellen Räumlichkeit mit den Mitteln Größenverhältnisse, Staffelung, Überschneidung und mit den Grundlagen der Parallelperspektive dar.
- 2wenden in Malerei, Zeichnung oder einer Drucktechnik die Gestaltungsmittel Ansicht, Platzierung und Bildausschnitt gezielt an, um damit Bildwirkungen zu steigern.
- 3gestalten in einer zwei- oder dreidimensionalen Technik mithilfe einfacher Proportionsschemata den menschlichen Körper und das Gesicht; dabei realisieren sie eigene Ideen zum bildnerischen Erzählen.
- 4beschreiben Werke der griechischen und römischen Kunst in ihren jeweiligen Kontexten und Funktionen. Sie reflektieren dabei die ihnen zugrundeliegenden Schönheitsbegriffe und Ideale auch in Hinblick auf heutige Vorstellungen.
- 1gestalten Objekte aus Ton oder architektonische Modelle aus geeigneten Materialien, um das spezifische Verhältnis von Material, handwerklicher Bearbeitung und Wirkung zu erkunden.
- 2untersuchen einzelne Bauwerke der griechischen und römischen Antike und differenzieren zwischen religiösen und weltlichen Funktionen.
- 1gestalten Schriften auf der Basis elementarer Regeln und entwerfen einfache Botschaften oder Text-Bild-Kombinationen, um das Verhältnis zwischen Formgebung, Charakter und Bedeutung von Schriften und Zeichen zu verstehen.
- 2improvisieren bzw. inszenieren und dokumentieren fotografisch bzw. filmisch kurze, einfache Spielszenen oder Standbilder und setzen dabei Körpersprache, Bewegung, Gestik und Mimik als Ausdrucksmittel ein.
Jahrgangsstufe 7
- 1beobachten die sichtbare Wirklichkeit genau und erproben unterschiedliche grafische Mittel, um Form, Plastizität und Oberflächen zeichnerisch darzustellen.
- 2setzen in realitätsbezogenen und fantastischen Bildern bestimmte zeichnerische Mittel zur Darstellung von Räumlichkeit, insbesondere die Parallelperspektive, differenziert ein.
- 3entwerfen in Anlehnung an die Motivwelt und Symbolik des Mittelalters schrittweise eigene Lösungen für Zeichnung, Malerei oder Plastiken.
- 4untersuchen vergleichend Kunstwerke der Romanik und Gotik, um sie in ihrer Vielschichtigkeit und Erzählkraft zu entschlüsseln, ihre Funktion zu benennen und ihre Wirkung auf den Betrachter zu deuten. Dabei wenden sie mit sprachlichen und gestalterischen Mitteln elementare Verfahren der Werkanalyse an.
- 1entwickeln funktionale oder fantastische Apparate bzw. Objekte und bauen diese. Sie erkunden dabei die Eigenschaften der von ihnen ausgewählten Materialien und gestalten die Apparate zielgerichtet hinsichtlich Material, Form, Funktion und Technik. Sie präsentieren ihre Ergebnisse.
- 2experimentieren mit einfachen konstruktiven Elementen, z. B. zu Rund- und Spitzbögen, um romanische und gotische Architektur (z. B. Burgen, Kathedralen, Türme und Brücken) nach geeigneten Kriterien miteinander zu vergleichen.
- 3untersuchen in einem Querschnitt die Erscheinungsformen von Sakralbauten verschiedener Weltreligionen mithilfe von ausgewählten Kriterien (z. B. Ausrichtung, Anordnung, Wegführung, Formensprache, Symbole, Licht) und im Hinblick auf die jeweiligen religiösen Vorstellungen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu sammeln und benennen.
- 1erstellen einen Hoch-, Tief- oder Siebdruck, indem sie einen komplexen bildnerischen Prozess (Organisation der Bildfläche, Klärung von Figur und Grund, Reduktion von Formen auf Wesentliches) durchdenken und planen. Dabei erproben sie Variationen und bewerten die unterschiedlichen Bildwirkungen.
- 2kombinieren digitale und analoge Techniken der Vervielfältigung und reflektieren Chancen und Probleme der Reproduzierbarkeit von Bildern auch hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen.
Jahrgangsstufe 8
- 1setzen zeichnerisch die Gesetzmäßigkeiten der Zentralperspektive ein, um eigene Seherfahrungen realitätsbezogen in ihren Bildern wiederzugeben.
- 2nehmen Materialeigenschaften und Volumina von Gegenständen differenziert wahr und bilden diese zeichnerisch, malerisch oder plastisch ab, um ihr Gestaltungsrepertoire zu erweitern.
- 3untersuchen bildnerisch und sprachlich Werke der Renaissance unter dem Aspekt der Raumdarstellung im Vergleich mit mittelalterlichen Darstellungen. So nehmen sie den Wandel des Welt- und Menschenbildes im Zusammenhang mit dem veränderten Bildverständnis der Neuzeit wahr.
- 4nutzen ikonografische Kenntnisse zur Beschreibung und Entschlüsselung christlicher wie profaner Bilder der Renaissance, auch unter der Berücksichtigung der Symbolik weltlicher wie liturgischer Objekte und Motive.
- 5analysieren vergleichend zur Renaissance exemplarische Werke des Barock, z. B. unter den Aspekten Komposition und Farbgebung (Malerei) oder Gerichtetheit und Dynamik (Plastik), um die Unterschiede in der Darstellung und ihrer jeweiligen Wirkung zu begründen und ihre symbolische Bedeutung wahrzunehmen. Dabei erweitern sie das in der vorhergehenden Jahrgangsstufe vorbereitete Analyseverfahren.
- 6(MuG) erproben bildnerisch-praktisch komplexere Lösungen der illusionistischen Raumdarstellung.
- 7(MuG) untersuchen unterschiedliche Raumdarstellungen in der bildenden und angewandten Kunst.
- 1entwerfen zweidimensional (z. B. zeichnerisch) oder dreidimensional (z. B. mittels Modellbau) Innenräume oder Bühnenbilder im Hinblick auf die repräsentativen und funktionalen Bedürfnisse der jeweiligen Nutzer.
- 2(MuG) entwerfen bzw. inszenieren (in Zeichnungen, Modellen, fotografischen oder filmischen Sequenzen) Innen- und Außenräume (z. B. Plätze oder Gartenanlagen).
- 1gestalten Schriftzüge, Plakate oder Logos in Hinblick auf fiktive oder reale Anlässe, um Botschaften bildnerisch prägnant zu formulieren.
- 2analysieren Beispiele des Kommunikationsdesigns unter formalen Gesichtspunkten (z. B. Form, Komposition, Medium), um deren Beitrag zur Meinungsbildung, Informationsvermittlung sowie zur Markenkommunikation zu bewerten.
- 3(MuG) illustrieren Texte (z. B. Erzählungen, Lyrik) oder Musik, um deren Inhalt, Stimmung und Ausdruckswerte zu interpretieren.
Jahrgangsstufe 9
- 1erfassen zeichnerisch, malerisch oder plastisch die menschliche Figur in Posen und in Bewegung, um Sicherheit in der mimetischen Darstellung der sichtbaren Wirklichkeit zu erlangen.
- 2erproben mit experimentellen Zeichentechniken verschiedene Methoden der Darstellung von Figur.
- 3vergleichen künstlerische Strömungen des Klassizismus, der Romantik und des Realismus hinsichtlich der unterschiedlichen Sichtweisen des Individuums auf die Welt und der daraus resultierenden Darstellung des Menschen.
- 4erörtern Intentionen von Kunstwerken des 19. Jahrhunderts hinsichtlich der Aspekte Darstellung von Macht, Innerlichkeit und sozialer Wirklichkeit. Dabei diskutieren sie, inwieweit diese Intentionen heute noch relevant sind.
- 5untersuchen mithilfe von Skizzen Aspekte der Komposition und der Farbe, um das Repertoire der Werkanalyse um bildnerische Praktiken zu erweitern.
- 6(MuG) erproben und vergleichen zeichnerisch Proportionsschemata und beziehen (z. B. fächerübergreifend) anatomisches Wissen mit ein.
- 1entwerfen Mode oder Schmuck mit Blick auf die jeweiligen ästhetischen, praktischen und repräsentativen Aspekte.
- 2beschreiben und analysieren vergleichend Beispiele von Bekleidung, Schmuck und Ornament aus verschiedenen Zeiten und Kulturkreisen, um zu verstehen, dass Umwelt von Menschen gestaltet ist und zugleich auf den Menschen Einfluss nimmt. Sie reflektieren in diesem Kontext mögliche Maßstäbe für die Bewertung kultureller Vielfalt.
- 3(MuG) entwickeln analoge bzw. digitale Formen für eine Präsentation (z. B. für einen Katalog oder im Internet, eine Ausstellung) dieser Arbeiten und vermitteln ihre jeweiligen konzeptuellen Ansätze (z. B. schlicht und bieder, funktional, provokant, lebenspraktisch, nachhaltig).
- 1inszenieren und fotografieren sich selbst unter gezieltem Einsatz spezifischer Gestaltungsmittel der Fotografie, um spielerisch Rollen und Selbstentwürfe zu proben und fotografische Effekte zur Steigerung des Ausdrucks zu nutzen.
- 2deuten formale und inhaltliche Aspekte in Performance, Aktionskunst oder Videokunst, um den Einsatz des Körpers als künstlerisches Material zu verstehen.
- 3analysieren, deuten und bewerten Selbstinszenierungen in globalen und lokalen Jugendkulturen, um die eigenen Entwürfe für Selbstkonzepte mit diesen kritisch in Beziehung zu setzen. Sie deuten dabei den Zusammenhang zwischen Botschaft, Bildsprache und Wirkung und bewerten kritisch den Umgang mit dem Recht am eigenen Bild.
- 4(MuG) entwickeln performative Interventionen im Alltag, zeigen diese und reflektieren bzw. diskutieren ihre jeweilige Intention und Wirkung.
Jahrgangsstufe 10
- 1untersuchen mit bildnerischen Verfahren die Korrelation von Licht und Farbe, um in Anknüpfung an Werke der Bildenden Kunst deren Wirkung und Bedeutung zu erschließen.
- 2wenden in malerischen Studien Mittel der Luft- und Farbperspektive an.
- 3stellen in frei gewählter Technik (z. B. Zeichnung oder Malerei) ein selbst gewähltes Motiv dar, indem sie über das naturalistische Abbilden hinaus Prinzipien, z. B. des Verzerrens, Kombinierens oder Collagierens, anwenden, um spielerisch mit den Möglichkeiten der Abstraktion zu experimentieren. Sie reflektieren und bewerten die Wahl von Technik und Objekt.
- 4analysieren und interpretieren an exemplarischen Werken die künstlerischen Positionen der Impressionisten und der Wegbereiter der Moderne. Sie untersuchen sie hinsichtlich ihrer Vorläufer, den Einfluss der Fotografie sowie ihrer Relevanz für die Vorbereitung der Abstraktion und für zeitgenössische Bildkonzepte.
- 5bewerten die Einflüsse außereuropäischer Kunst und Kultur auf die Kunst der frühen Moderne.
- 6(MuG) entwickeln und realisieren ein Ausstellungskonzept zur Visualisierung dieser Einflüsse und ihrer (kunst-) historischen Kontexte.
- 1beschreiben und analysieren (auch bildnerisch-praktisch) an exemplarischen Werken des Jugendstils die jeweils zugrunde liegenden Gestaltungskonzepte im Spannungsfeld zwischen industrieller Produktion und handwerklicher Fertigung, um sie hinsichtlich der Idee des Gesamtkunstwerks zu interpretieren.
- 2bewerten Designobjekte/-produkte hinsichtlich ihrer Ästhetik und ihrer Funktionen und reflektieren dabei soziale Fragen und Aspekte von Nachhaltigkeit.
- 3(MuG) entwickeln bildnerisch-praktisch Designkonzepte mit Blick auf soziale Fragen, Alltagstauglichkeit und Nachhaltigkeit.
- 1stellen mit den Mitteln der erklärenden Zeichnung eine einfache alltägliche Handlung, einen bildnerischen Prozess oder den Aufbau eines Apparats dar, um das Potenzial der Zeichnung als Kommunikationsmedium zu erkunden.
- 2dokumentieren oder inszenieren Szenen des alltäglichen Lebens fotografisch und bewerten ihre Ergebnisse mit Blick auf Darstellungsabsicht und Darstellungswirkung.
- 3vergleichen Fotografien im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Inszenierung und bewerten dabei den jeweiligen Wahrheitsgehalt.
- 4(MuG) entwickeln Formen der Präsentation (z. B. als Ausstellung, auf einer Homepage oder in einem Katalog) dieser Arbeiten und ihrer jeweiligen konzeptuellen Ansätze im Hinblick auf eine Verwendung in unterschiedlichen Adressatenkreisen.
Jahrgangsstufe 11
- 1entwickeln zu einem gemeinsamen Themenfeld eine Aufgabe. Sie setzen in individuellen, mehrschrittigen Lösungswegen eigene bildnerische Anliegen und Strategien um und reflektieren den vielschichtigen Gestaltungsprozess z. B. anhand von Recherchen, Sammlungen, vorbereitenden Skizzen, Studien, zwei- oder dreidimensionalen, fotografischen oder filmischen Ausführungen sowie digitalen Modellen und Animationen.
- 2variieren bildnerische Mittel und Techniken z. B. in Zeichnung, Malerei, Plastik, Installation, Fotografie, Film, Mixed Media und wählen im Hinblick auf ihre Intentionen geeignete Darstellungsweisen bewusst aus, z. B. abbildend, stilisierend, idealisierend, expressiv, abstrakt oder symbolisierend.
- 3reflektieren und bewerten den bildnerischen Prozess und die Wirkung der eigenen Arbeiten auf den Betrachter im Kontext einer Präsentation oder Ausstellung.
- 4vergleichen an exemplarischen Werken der Klassischen Moderne (um 1900 bis 1945) signifikante Bildsprachen und Strategien. Sie nähern sich den Werken zunächst subjektiv, prüfen und interpretieren diese. Dabei nehmen sie exemplarisch das Spannungsfeld gleichzeitig nebeneinander stattfindender Transformationen und Brüche der Avantgarden mit traditionellen Kunstbegriffen in den Blick. Sie reagieren bildnerisch auf die Werke.
- 5erörtern die Diffamierung der Klassischen Moderne sowie außereuropäischer Bildsprachen durch die Nationalsozialisten und reflektieren den Einfluss weltanschaulicher Haltungen auf ästhetische Urteile.
- 6untersuchen die Dynamik wechselseitiger Einflüsse von Werken europäischer und außereuropäischer Kunst im Kontext von Inspiration, Transformation, Aneignung und Vereinnahmung.
- 1erkunden mit bildnerischen Mitteln einen Ort oder Platz aus der Region und untersuchen exemplarisch das Zusammenwirken von Architektur, Mensch und Natur z. B. mit Skizzen, Studien, Fotografien, digitalen Visualisierungen und Collagen.
- 2reagieren mit gestalterischen Lösungen auf Probleme der Organisation des Zusammenlebens im Kontext von exemplarischen Siedlungsstrukturen. Sie beziehen sich auf lokale und globale Beispiele der Stadtentwicklung, z. B. alt – neu, gewachsen – geplant, zentral – dezentral.
- 3sichten und klären das Potenzial von städtebaulichen Konzepten und Visionen aus unterschiedlichen Zeiten und Regionen unter ästhetischen, sozialen, ökologischen und funktionalen Aspekten im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer und folgender Generationen.
- 1sammeln und verknüpfen analog oder digital Informationen zu einem Thema aus der Kunst, der Architektur oder zu einem aktuellen Anlass. Sie nutzen Medien reflektiert, auch in Hinblick auf Referenzialität, und erproben verschiedene Möglichkeiten der Visualisierung von Inhalten und Botschaften.
- 2vergleichen ausgewählte Formen der Verwendung von Schrift und Bild im Kommunikationsdesign in den Bereichen Digital und Print. Dabei deuten und bewerten sie funktionale und ästhetische Aspekte, untersuchen mediale Wirkungsweisen und dechiffrieren Formen von Manipulation.
- 3präsentieren und diskutieren ihre Ergebnisse und begründen das Zusammenwirken von Inhalt und formaler Gestaltung im Hinblick auf intendierte Botschaften und Funktionen.
Jahrgangsstufe 12
- 1untersuchen in zeichnerischen und wahlweise auch in malerischen, plastischen, fotografischen oder filmischen Skizzen und Studien unterschiedliche Alltags- und Gebrauchsgegenstände sowie Fundstücke hinsichtlich ihrer symbolischen und ästhetischen Qualitäten.
- 2realisieren gestalterische Vorhaben im Bereich der Bildenden Kunst und des Designs zu den Beziehungen zwischen Mensch, Objekt und Welt. Sie untersuchen dabei das Zusammenwirken von Form, Farbe, Material, Funktion und Wirkung.
- 3sichten die ihnen geläufigen Mittel der Werkerschließung und ergänzen ihr Repertoire um sinnvolle Fragestellungen im Umgang mit Objekten aus Bildender Kunst und Design des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei reflektieren sie die jeweiligen gestalterischen Prinzipien und Positionen.
- 4nähern sich Objekten sowohl spielerisch als auch planvoll und notieren schriftlich und grafisch Gesamteindruck, Assoziationen und Konnotationen.
- 5nutzen bildnerische, auch digitale Methoden zur systematischen Werkerschließung von Objekten und analysieren dabei Form, Farbe, Material und Funktion.
- 1untersuchen in zeichnerischen und wahlweise auch in malerischen, plastischen, fotografischen oder filmischen Skizzen und Studien spezifische Materialeigenschaften und räumliche Situationen. Sie entwickeln auf dieser Basis gestalterische Ideen für gebauten Raum und an der Schnittstelle von Architektur und Kunst.
- 2entwerfen anknüpfend an grundlegende Architekturkonzepte Lösungen für eine Bauaufgabe, bei der sie im Gestaltungsprozess die Relationen zwischen Baukörper, Material und Konstruktion untersuchen und den komplexen Gestaltungsanspruch von Architektur zwischen Machbarkeit und Utopie reflektieren.
- 3prüfen die ihnen geläufigen Mittel der Werkerschließung und ergänzen ihr Repertoire um sinnvolle Fragestellungen im Umgang mit Raum in Architektur und Bildender Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
- 4erfassen mithilfe bildnerischer Mittel Räume in Architektur und Bildender Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und untersuchen das Zusammenwirken von Form, Funktion, Konstruktion, Symbolik und Wirkung.
- 5erschließen und vergleichen exemplarisch Bauwerke, untersuchen sie im Hinblick auf die jeweiligen Anforderungen und Gestaltungsansätze und erörtern sie im Kontext aktueller Diskurse.
Jahrgangsstufen 12–13
- 1untersuchen in zeichnerischen und wahlweise auch in malerischen, plastischen, fotografischen oder filmischen Skizzen und Studien unterschiedliche Alltags- und Gebrauchsgegenstände sowie Fundstücke hinsichtlich ihrer symbolischen und ästhetischen Qualitäten.
- 2realisieren gestalterische Vorhaben im Bereich der Bildenden Kunst und des Designs zu den Beziehungen zwischen Mensch, Objekt und Welt. Sie untersuchen dabei das Zusammenwirken von Form, Farbe, Material, Funktion und Wirkung.
- 3experimentieren bildnerisch mit Objekten, um durch gestalterische Eingriffe die üblichen Handlungsweisen, Sach- und Sinnzusammenhänge zu verändern. Sie reflektieren dabei symbolische, individuelle und kollektive Konnotationen der Gegenstände.
- 4entwickeln ein Projekt an der Schnittstelle zwischen Bildender Kunst und Design, um sich bildnerisch mit gesellschaftlich relevanten Frage- und Themenstellungen auseinanderzusetzen und eigene Positionierungen zwischen zitierenden Rückblicken und utopischen Ausblicken zu erproben.
- 5sichten die ihnen geläufigen Mittel der Werkerschließung und ergänzen ihr Repertoire um sinnvolle Fragestellungen im Umgang mit Objekten aus Bildender Kunst und Design des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei reflektieren sie die jeweiligen gestalterischen Prinzipien und Positionen.
- 6nähern sich Objekten sowohl spielerisch als auch planvoll und notieren schriftlich und grafisch Gesamteindruck, Assoziationen und Konnotationen.
- 7nutzen bildnerische, auch digitale Methoden zur systematischen Werkerschließung von Objekten und analysieren dabei Form, Farbe, Material und Funktion.
- 8recherchieren an ausgewählten Beispielen Informationen zu gestalterischen, sozialen und historischen Aspekten von Design- und Kunstobjekten und stellen vergleichende Bezüge her. Dabei gehen sie auch transkulturellen Fragestellungen nach, um Adaptionen und wechselseitige Impulse zu ermitteln.
- 9entwickeln begründete Interpretationsansätze, auch unter Einsatz visueller Darstellungsformen, im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche oder politische Diskurse.
- 1untersuchen in zeichnerischen und wahlweise auch in malerischen, plastischen, fotografischen oder filmischen Skizzen und Studien spezifische Materialeigenschaften und räumliche Situationen. Sie entwickeln auf dieser Basis gestalterische Ideen für gebauten Raum und an der Schnittstelle von Architektur und Kunst.
- 2entwerfen anknüpfend an grundlegende Architekturkonzepte Lösungen für eine Bauaufgabe, bei der sie im Gestaltungsprozess die Relationen zwischen Baukörper, Material und Konstruktion untersuchen und den komplexen Gestaltungsanspruch von Architektur zwischen Machbarkeit und Utopie reflektieren.
- 3erproben die Wirkung unterschiedlicher raumprägender Elemente und raumatmosphärischer Faktoren und ziehen Vergleiche zu entsprechenden Aspekten in Werken aus der Bildenden Kunst oder der Architektur.
- 4gestalten selbständig im Rahmen eines Projekts zeichnerisch, malerisch, installativ, fotografisch oder filmisch eine Arbeit zum Themenfeld Mensch und Raum, um im Gestaltungsprozess, im Präsentieren und im Kommunizieren zu einer vertieften Auseinandersetzung zu gelangen.
- 5prüfen die ihnen geläufigen Mittel der Werkerschließung und ergänzen ihr Repertoire um sinnvolle Fragestellungen im Umgang mit Raum in Architektur und Bildender Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
- 6erfassen mithilfe bildnerischer Mittel Räume in Architektur und Bildender Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und untersuchen das Zusammenwirken von Form, Funktion, Konstruktion, Symbolik und Wirkung.
- 7erschließen und vergleichen exemplarisch Bauwerke, untersuchen sie im Hinblick auf die jeweiligen Anforderungen und Gestaltungsansätze und erörtern sie im Kontext aktueller Diskurse.
- 8klären zeichnerisch signifikante Aspekte von Raumgestaltungen in Bildender Kunst und Architektur möglichst auch vor Originalen, um die emotionale Wirkungskraft von Räumen zu erfassen und in Varianten weiterzuentwickeln.
Jahrgangsstufe 13
- 1erfassen Proportionen, Aufbau und Ausdruck menschlicher Körper in zeichnerischen und wahlweise auch in malerischen, plastischen, fotografischen oder filmischen Skizzen und Studien. Sie erproben und reflektieren dabei verschiedene Darstellungstendenzen, z. B. abbildend, abstrahierend und experimentell.
- 2entwickeln ein bildnerisches Vorhaben zum Themenfeld Körper und untersuchen dabei die Relationen und Spannungsverhältnisse zwischen Menschen-, Körper- und Selbstbildern. Sie begründen ihre bildnerischen Entscheidungen auch in Hinblick auf Formfindung, bildnerische Technik und Intention.
- 3prüfen bestehende Mittel der Werkerschließung und ergänzen ihr Repertoire um sinnvolle Fragestellungen im Umgang mit dem Thema Körper in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
- 4erfassen mithilfe bildnerischer Mittel Werke zum Thema Körper und untersuchen exemplarisch wesentliche formale Mittel und ihre Wirkung.
- 5erschließen und vergleichen exemplarisch wesentliche Positionen künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Körper in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie nähern sich den Werken mit geeigneten Fragestellungen zur Interpretation und klären die jeweilige gestalterische Darstellungsform und künstlerische Position im historischen Kontext.
- 6untersuchen Körperbilder und Körperkonstruktionen im Hinblick auf Polaritäten und Unschärfen und gestalten auf dieser Basis eine bildnerische Arbeit. Sie erlangen im projekthaften Gestaltungsprozess, im Präsentieren und Kommunizieren ein vertieftes Verständnis für ein selbst gewähltes Diskursfeld.
- 7entwickeln und realisieren eine Ausstellung ihrer eigenen Arbeiten. Sie wählen dafür gezielt Ort, Inszenierung und Präsentationsform aus und reflektieren ihre Auswahl im Hinblick auf intendierte und beobachtete Wirkungen.
- 8vergleichen die Entwicklungen von Erwartungshaltungen und Sehgewohnheiten bei der Rezeption insbesondere kontroverser Kunst zum Thema Körper hinsichtlich gesellschaftlicher Diskurse und persönlicher Fragestellungen. Dabei erörtern und reflektieren sie ihre eigene Wahrnehmung in Bezug zur Rezeption anderer.
- 1dokumentieren zeichnerisch und wahlweise auch mithilfe anderer geeigneter bildnerischer Mittel Wandlungs- und Umbruchprozesse aus ihrem Lebensumfeld. Sie erforschen dabei die Komplexität der beobachteten Phänomene aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
- 2konzipieren und realisieren künstlerische Interventionen in Situationen und an Orten sozialer Interaktion. Durch den reflektierten Einsatz künstlerischer Strategien erproben sie unterschiedliche Transformationen, führen eine Veränderung des Gewohnten herbei und fokussieren dabei Beziehungen zwischen Ich und Gesellschaft.
- 3prüfen bestehende Mittel der Werkerschließung, ergänzen ihr Repertoire und führen es zusammen, um die Komplexität interaktiver, partizipativer und transformativer Prozesse in der zeitgenössischen Kunst untersuchen zu können. Sie reflektieren die Erweiterung und Diversität von Kunst- und Werkbegriffen.
- 4erkunden ergänzend zur sprachlichen Werkerschließung auch mit bildnerischen und dokumentarischen Mitteln das Zusammenwirken von Situation, Form, Ablauf und kommunikativer Struktur.
- 5erkunden im Rahmen eines gestalterischen Vorhabens das Kommunikationspotenzial von Zeichen, Klang, Schrift und Sprache zwischen konventionellen Zeichensystemen und individualisiertem Ausdruck. In der experimentellen Überschreitung etablierter Anwendungs- oder Lesarten finden sie zu eigenen Lösungen.
- 6nehmen begründet Stellung dazu, wie Kunst gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift, Konfliktlinien thematisiert und mit Impulsen in aktuelle Diskurse hineinwirkt.
- 7vergleichen möglichst im Rahmen eines Ausstellungsbesuchs verschiedene auch digitale Ausstellungskonzepte und reflektieren die gesellschaftliche Rolle von Museen, Galerien und Kunstzentren.
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Häufige Fragen
Lehrplan Kunst – Gymnasium Bayern
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Kunst für Gymnasium in Bayern?+
Der Lehrplan Kunst am Gymnasium in Bayern umfasst 118 Kompetenzen, gegliedert in 27 Lernbereiche über 10 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Kunst am Gymnasium in Bayern ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Bildende Kunst, Architektur und Produktdesign, Interaktion, Inszenierung und Kommunikation, Bildende Kunst, Architektur und Produktdesign, Interaktion, Inszenierung und Kommunikation, Bildende Kunst, Architektur und Produktdesign und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Kunst passend zum Lehrplan?+
Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Ist dieser Lehrplan Kunst aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Kunst am Gymnasium in Bayern.