Lehrplan Deutsch – Grundschule Bayern

228 Kompetenzen8 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Deutsch für Grundschule in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 1–24 Lernbereiche
  • Sprechen und Zuhören
  • Lesen – mit Texten und weiteren Medien umgehen
  • Schreiben
  • Sprachgebrauch und Sprache untersuchen und reflektieren
Jahrgangsstufen 3–44 Lernbereiche
  • Sprechen und Zuhören
  • Lesen – mit Texten und weiteren Medien umgehen
  • Schreiben
  • Sprachgebrauch und Sprache untersuchen und reflektieren

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 1–2

Sprechen und Zuhören
25 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1richten in Zuhör- und Gesprächssituationen ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte (z. B. indem sie sich der Sprachquelle oder Person zuwenden) und achten darauf, dass die akustischen Bedingungen im Klassenraum dem Zuhören förderlich sind.
  • 2benennen zentrale Merkmale und Eigenschaften einer Figur, die sie darstellen, versetzen sich in diese Rolle und variieren sie nach Vorgaben oder eigenen Ideen.
  • 3gestalten kommunikative Standardsituationen (z. B. Begrüßung und Verabschiedung, Entschuldigung, Bitten, Gratulationen, Trost und Ermunterung), indem sie auf bekannte Formulierungen zurückgreifen.
  • 4äußern sich beim Lösen einer Aufgabe zu ihren eigenen Beobachtungen und Vermutungen und nutzen dazu vorgegebene Formulierungen (z. B. Ich erkenne …; Ich vermute …).
  • 5erzählen eigene Erlebnisse, informieren andere zu einfachen Sachverhalten (z. B. in kurzen Vorträgen), begründen ihre Meinung und tragen Gedichte oder andere Texte vor, auch in freier Rede.
  • 6gestalten eine Rolle im medialen Spiel (z. B. Hand- oder Fingerpuppen, Schattenspiel) oder im personalen Spiel und finden Möglichkeiten, Gefühle und Stimmungen auszudrücken (z. B. durch Worte, Stimme, Körperhaltung).
  • 7beachten Regeln für gemeinsame Gespräche und gemeinsames Lernen (z. B. Gesprächskreise, Partner- und Teamarbeit) und schaffen eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre, damit sich alle mit eigenen Beiträgen beteiligen können.
  • 8präsentieren Ergebnisse des eigenen Lernens, auch illustriert durch Medien (z. B. selbst erstellte Plakate).
  • 9verfügen über Formulierungsroutinen und Wortschatz, um mit anderen über Lernen zu sprechen sowie wertschätzend Rückmeldung zu geben.
  • 10entnehmen Beiträgen, die in Standard- oder Bildungssprache gehalten sind, die wesentlichen Informationen.
  • 11beteiligen sich in unterschiedlichen Situationen an Gesprächen: erzählen mündlich von Erlebtem, berichten oder beschreiben Erlerntes und Erfahrenes, äußern eigene Gefühle und Meinungen, machen Vorschläge zur Lösung gemeinsamer Aufgaben.
  • 12stellen eigene Lernergebnisse vor und vergleichen sie mit denen anderer.
  • 13stellen eine Szene (z. B. aus einem literarischen Text oder ein eigenes Erlebnis) gestisch, mimisch und durch Bewegungsgrundformen dar.
  • 14bekunden ihr Verständnis der gesprochenen Sprache in konkreten Situationen (Aufgabenstellungen korrekt ausführen, Fragen beantworten) und geben das Gehörte wieder (verbal, z. B. durch Nacherzählen einer Geschichte oder Wiedergeben sachlicher Information, oder nonverbal, z. B. durch Visualisierung von Inhalten oder durch szenisches Spiel).
  • 15sprechen bei kleinen Vorträgen verständlich und deutlich zu anderen, setzen beim Sprechen sinnvolle Pausen und heben das Wichtige in Äußerungen durch Betonung hervor.
  • 16bekunden ihr Nicht-Verstehen, indem sie höflich Wiederholung erbitten sowie unbekannte Begriffe und Wendungen erfragen und nutzen die Rückmeldungen zur Erweiterung ihres Wortschatzes und ihrer Verstehensmöglichkeiten.
  • 17finden im Gespräch mit der Lehrkraft heraus, wie sich ihr Lernen entwickelt und wie sie noch besser lernen können.
  • 18beobachten andere im szenischen Spiel (z. B. auch, indem sie Medien wie Fotos, Podcasts, Hörspiele oder Videos nutzen), benennen persönliche Eindrücke und tauschen sich darüber aus.
  • 19bereiten eigene Beiträge vor, indem sie einfache Notizen oder Bilder verwenden, ihre Vorträge einüben (z. B. in Tandems) und Rückmeldungen beachten.
  • 20überprüfen Gespräche daraufhin, ob die Gesprächsregeln eingehalten wurden.
  • 21setzen ihre Sprechabsichten in der persönlichen Sprachvarietät um (z. B. im Dialekt) und orientieren sich zunehmend an der Standardsprache.
  • 22schätzen mit Unterstützung (z. B. Selbsteinschätzungsbögen) ihren Lernstand ein, (z. B. Wie genau und flüssig lese ich?) und setzen sich mit Unterstützung aufgrund dieser Einschätzung selbst herausfordernde, angemessene Ziele für einen kurzen überschaubaren Zeitraum (z. B. Ich möchte morgen diesen Absatz fehlerfrei und flüssig vorlesen.).
  • 23erbitten und geben wertschätzende Rückmeldungen zu Redebeiträgen.
  • 24benennen mit Unterstützung, auf welche Weise (z. B. Übungsmethoden, Material) sie diese Ziele erreichen wollen (z. B. Ich übe mit einem Lesepartner.).
  • 25schätzen mit Unterstützung den Erfolg ihres Lernens sowie der angewendeten Methoden ein und benennen ihre Fortschritte.
Lesen – mit Texten und weiteren Medien umgehen
31 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1ordnen einfache Visualisierungen (z. B. Bilder und Pfeile), um eine Abfolge oder Gleichzeitigkeit im Text zu veranschaulichen (z. B. Ereignisse in Erzählungen, Abfolgen in Bastelanleitungen).
  • 2tragen (auch selbst verfasste) Texte lebendig mit Vorlage oder auswendig vor (z. B. Kindergedichte, kurze Erzählungen) und nehmen dadurch am literarischen Leben der Klasse und der Schule teil (z. B. bei Buchvorstellungen, Theateraufführungen, Lese- und Schreibwettbewerben).
  • 3lesen geeignete Texte richtig, in angemessenem Tempo und entnehmen dabei Informationen.
  • 4lesen sinnerschließend, indem sie grundlegende Lesestrategien vor, während und nach dem Lesen mit Anleitung anwenden.
  • 5schildern (auch vorschulische) Leseerfahrungen und vergleichen sie im Austausch miteinander (z. B. Bilderbücher, Kinderromane, Sachbücher, Hörbücher, Verfilmungen).
  • 6beschreiben ihre eigenen Leseerfahrungen (Gefühle bei der Lektüre, interessante Themen und Figuren) mündlich und schriftlich (z. B. in Form eines Lesetagebuches).
  • 7machen sich aufgrund der Überschrift und der Form des Textes (z. B. Fließtext, Absätze, Tabellenform) ihr Vorwissen zur Textart und zum Thema bewusst und fassen es in Worte.
  • 8vergleichen nach dem Lesen die neu gewonnene Information mit ihrem Vorwissen und zeigen, was sie aus dem Text gelernt haben.
  • 9erstellen und halten mit Hilfe kurze Vorträge zu entwicklungsgemäßen, persönlich bedeutsamen Themen und Leseerlebnissen.
  • 10erfassen beim Lesen häufige Buchstabenverbindungen, Wortteile (z. B. Vor- und Nachsilben, Wortstämme) sowie häufige Wörter auf einen Blick (Sichtwortschatz).
  • 11unterscheiden auf der Grundlage ihrer Lese- und Medienerfahrungen Gedichte, erzählende Texte, szenische Darstellungen, Sachtexte und einfache Gebrauchstexte.
  • 12setzen im geübten Lesevortrag bewusst sinnunterstützende Pausen, indem sie sich an Satzzeichen orientieren.
  • 13nutzen die Überschrift und die Bilder im Text, um Erwartungen und Vermutungen zu formulieren.
  • 14denken in der Logik eines Textes weiter und stellen Vermutungen zum weiteren Handlungsverlauf an (z. B. Was wird die Figur als Nächstes tun?).
  • 15nutzen unterstützende Hinweise, um ihre Leseflüssigkeit, Lesegenauigkeit, Lesegeschwindigkeit sowie die Sinnerfassung von Wörtern und Sätzen durch regelmäßige Übung (z. B. mit einem Lesepartner) zu erhöhen.
  • 16nutzen beim Lesen vorhandene optische Markierungen wie Fettdruck oder Unterstreichungen, um zentrale Aussagen zu finden.
  • 17beschreiben eine Figur in Kinderliteratur oder -medien (z. B. Kinderserien) nach ihrem Äußeren und ihren Eigenschaften.
  • 18nutzen freie Lesezeiten zum genießenden Lesen von Kinderliteratur (z. B. auch mit Vorlesepaten oder in Leseteams).
  • 19wählen aus verschiedenartigen Angeboten nach eigenen Lesebedürfnissen und -interessen aus (z. B. aus Lesekisten, Klassen- und Schulbüchereien).
  • 20markieren Wörter, die ihr Leseverständnis behindern und klären sie (z. B. aus dem Kontext, durch Nachfragen oder im Austausch mit anderen).
  • 21beschreiben, wie bestimmte Orte in Kinderliteratur oder -medien gestaltet sind (z. B. der Wald im Märchen).
  • 22nutzen Bilder und Illustrationen im Text, um das Gelesene zu überprüfen sowie als Merkhilfe.
  • 23finden in Kinderliteratur oder -medien sich wiederholende Figuren (z. B. Hexen, Detektive) oder Orte und ziehen Vergleiche.
  • 24finden gezielt Medien (z. B. Bücher gewünschter Autorinnen und Autoren oder zu bestimmten Themen), indem sie vorhandene Ordnungsprinzipien kennen und nutzen.
  • 25lesen Texte rhythmisch und lautmalerisch, vor allem Gedichte.
  • 26zeigen ihr Verständnis von Sach- und Gebrauchstexten (auch einfacher Diagramme oder Tabellen), indem sie Fragen dazu formulieren und beantworten.
  • 27zeigen ihr Verständnis von literarischen Texten, indem sie ihre eigenen Vorstellungen dazu beschreiben (z. B. das Aussehen der beschriebenen Figuren und Orte).
  • 28setzen ihre Leseeindrücke in andere künstlerische Ausdrucksformen um (z. B. in musikalische oder szenische Darstellungen).
  • 29beschreiben und begründen, welche Lesestrategien für sie beim Verstehen eines Textes hilfreich waren.
  • 30lesen verschiedenartige Texte, um ihre Leseerfahrungen und ihre Lesefähigkeit zu erweitern: literarische Texte (z. B. Märchen, Fabeln, Gedichte, Erzählungen, Kinderromane) sowie Sach- und Gebrauchstexte (z. B. Anleitungen, Rezepte, Werbetexte, Tabellen, Diagramme).
  • 31recherchieren in Medien (z. B. Kinderlexika, Fernsehzeitschriften) gezielt Informationen.
Schreiben
21 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1schreiben Texte zu für sie bedeutungsvollen Themen (z. B. zu eigenen Erlebnissen, Wünschen oder Sachinteressen) und nach Impulsen (z. B. zu einer Medienfigur in Kinderprogrammen, zu Bildern).
  • 2schreiben mit ihrer dominanten Schreibhand deutlich, sicher sowie in angemessener Geschwindigkeit und halten Abstände ein.
  • 3benennen in eigenen und fremden Texten Gelungenes (z. B. die Reihenfolge und Vollständigkeit der Informationen, die Wirkung und Lebendigkeit in erzählenden Texten).
  • 4schreiben eine unverbundene Schrift geläufig und gut lesbar, ausgehend von den Richtformen der Druckschrift.
  • 5schreiben eigene kreative Texte, indem sie kindgerechte literarische Formen und Textmuster variieren (z. B. Gedichte, literarische Kleinformen).
  • 6geben zu Texten einen konkreten Überarbeitungshinweis (z. B. Hinweis auf Unverständlichkeit einer Passage, in der Information fehlt).
  • 7schreiben flüssig und geläufig eine gut lesbare verbundene Schrift, ausgehend von den Richtformen der Vereinfachten Ausgangsschrift oder der Schulausgangsschrift.
  • 8sammeln für das eigene Schreiben, auch im Austausch mit anderen, typische Elemente aus erzählenden Texten (z. B. einleitende Redewendungen, Wörter zur Markierung überraschender Ereignisse, abschließende Sätze, typische Figuren und Ereignisse) und nutzen dafür auch bekannte Textvorbilder (z. B. Bilder- und Kinderbücher).
  • 9nehmen eine Anregung für die Überarbeitung auf und setzen sie um (z. B. Information ergänzen).
  • 10setzen sich aufgrund der Rückmeldungen ein Ziel für ihre nächsten Texte (z. B. Ich überlege, was andere wissen müssen, um zu verstehen.).
  • 11verfassen kurze erzählende Texte (z. B. Erlebnisse oder erfundene Geschichten), auch indem sie z. B. Vorgaben (Figuren, Orte, Gegenstände) variieren, und zeigen das Erzählenswerte an ihrem Text.
  • 12finden durch Hinweise und Beratung Möglichkeiten, flüssig und gut lesbar zu schreiben, indem sie alternative Buchstabenformen und -verbindungen erproben und gute Lösungen gezielt einüben.
  • 13sammeln, auch im Austausch mit anderen, Formulierungen und Informationen für ihre eigenen informierenden Texte (z. B. aus Kindersachbüchern, Schulbüchern) und wählen daraus aus.
  • 14überarbeiten mit Unterstützung kurze Texte (z. B. eigene Gedichte, Steckbriefe) rechtschriftlich und hinsichtlich der sprachlichen Richtigkeit.
  • 15passen Körper-, Stift- und Handhaltung sowie Lage der Arbeitsmaterialien auf dem Tisch der dominanten Schreibhand an, um flüssiges Schreiben zu unterstützen.
  • 16verfassen eigene informierende, beschreibende Texte (z. B. des Lieblingstiers, der Lieblingsfigur aus Kinderbüchern oder -medien) und achten dabei auf eine logische Anordnung der Informationen.
  • 17verwenden für unterschiedliche Schreibflächen und Schreibzwecke geeignete Schreibwerkzeuge und passen ihre Druckstärke an, um eine lockere Stifthaltung zu erreichen und anstrengungsfrei zu schreiben.
  • 18gestalten ihren fertigen Text ansprechend und rechtschriftlich korrekt für eine Veröffentlichung (z. B. an der Literatur-Pinnwand der Klasse).
  • 19erstellen einfache persönliche Einträge zu Lernerfahrungen und -interessen (z. B. in einem Lernoder Lesetagebuch).
  • 20gehen mit Schrift gestalterisch um und achten auf die Übersichtlichkeit und Wirkung ihrer Schriftstücke.
  • 21zeigen beim Schreiben eigener Texte Rechtschreibbewusstsein (z. B. indem sie richtige Schreibungen erfragen).
Sprachgebrauch und Sprache untersuchen und reflektieren
35 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nutzen den Grundwortschatz für die Jahrgangsstufen 1 und 2, um Rechtschreibstrategien bewusst zu üben und sich Schreibungen einzuprägen.
  • 2beschreiben anhand von Beispielen (z. B. anhand von gedruckten Texten, Hörtexten, Filmen aus dem Kinderfernsehen), welche Absichten Menschen mit ihren sprachlichen Beiträgen verfolgen (z. B. jemanden unterhalten, jemandem etwas mitteilen, informieren).
  • 3beschreiben Unterschiede zwischen Alltags- und Bildungssprache bezüglich Wortwahl und Satzbau, auch im Hinblick auf Dialekt.
  • 4unterscheiden Vokale und Konsonanten, um Laute und den Aufbau von Silben richtig zu beschreiben.
  • 5zeigen Rechtschreibbewusstsein, indem sie nachfragen, Strategien und Rechtschreibkenntnisse gezielt anwenden sowie eigene Schreibungen überprüfen und berichtigen.
  • 6finden in Wörtern häufig wiederkehrende Wortbausteine (z. B. Vorsilben un-, ver-, vor-, oder Endsilben -en, -er, -el), um Lesen und Schreiben zu automatisieren.
  • 7beschreiben anhand von Beispielen Formen gelingender Verständigung (z. B. wertschätzende statt beleidigende oder deutliche statt undeutliche Ausdrucksweise).
  • 8vergleichen anhand ausgewählter Beispiele andere Sprachen und Schriftsysteme (z. B. Dialekte, andere Erstsprachen der Mitschülerinnen und Mitschüler, Schriften anderer Schriftsprachen in den Herkunftsfamilien), um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken sowie Vielfalt wertzuschätzen.
  • 9finden in Wörtern der gleichen Wortfamilie den Wortstamm als gemeinsamen Wortbaustein (z. B. fahren, Fahrrad, fahrbar).
  • 10üben Rechtschreibung entsprechend eigener Lernbedürfnisse mithilfe eines individuellen und klassenbezogenen Übungswortschatzes (z. B. mit Lernwörterkartei oder alphabetischen Wörterlisten).
  • 11nutzen Zusammensetzungen als Mittel der Wortbildung (z. B. Zusammensetzungen aus Nomen), um sich präzise auszudrücken und Sprache abwechslungsreich und kreativ verwenden zu können.
  • 12schreiben planvoll und fehlerlos ab und finden Fehler durch Vergleichen mit der Vorlage.
  • 13verwenden Verben in der passenden Personalform.
  • 14nutzen das Alphabet beim Nachschlagen in Wörterverzeichnissen und Wörterbüchern.
  • 15nutzen Adjektive, um genau zu beschreiben und wirkungsvoll zu erzählen (z. B. indem sie den Nominalkern erweitern: das Haus, das blaue Haus, das neue blaue Haus).
  • 16schreiben Wörter des Häufigkeitswortschatzes richtig.
  • 17schreiben Wörter des Grundwortschatzes mit Rechtschreibbesonderheiten richtig. Phonologisches und silbisches Prinzip nutzen
  • 18bestimmen Nomen, Verben und Artikel, indem sie Strategien anwenden (z. B. in die Mehrzahl setzen und im Satzzusammenhang Artikel davorstellen, Personalform bilden).
  • 19schreiben lauttreue Wörter, indem sie silbisch mitsprechen und dabei auf die natürliche Betonung achten.
  • 20nutzen Wortschatzalternativen in Bezug auf häufig gebrauchte Wörter (z. B. Wortfelder gehen, sagen).
  • 21erfassen den Satz als Sinneinheit, halten Satzgrenzen ein und setzen ein Satzschlusszeichen.
  • 22nutzen die Unterscheidung von Vokalen und Konsonanten, um den Vokal als Silbenkern zu bestimmen.
  • 23orientieren sich in Texten mithilfe der Begriffe Überschrift, Zeile, Spalte und Absatz.
  • 24schreiben unbetonte Endsilben (Konsonant + <e>, <el>, <er>, <en>) richtig.
  • 25unterscheiden Lautqualitäten gleich geschriebener Vokale (z. B. Ofen – offen, Esel – Ente).
  • 26verwenden beim Untersuchen, Beschreiben und Anwenden von sprachlichen Strukturen die zutreffenden Begriffe.
  • 27beachten die Verschiedenheit von Schreibung und Aussprache bei Buchstabengruppen (z. B. < St/st>, < Ei/ei>).
  • 28überprüfen durch genaues Lautieren und Hören die richtige Schreibung bei <r> nach Vokal (z. B. packen – parken, Pate – Partner).
  • 29schreiben Wörter des Grundwortschatzes mit <ie> regelgerecht (z. B. indem sie die Lautqualität und die Position am Ende der betonten Stammsilbe überprüfen).
  • 30schreiben Wörter des Grundwortschatzes mit Doppelkonsonanten in der Wortmitte richtig (z. B. indem sie silbisch mitsprechen und die Lautqualität überprüfen). Morphologisches Prinzip nutzen
  • 31finden gleiche Wortstämme in Wörtern und schreiben Umlaute und Verhärtungen richtig (z. B. indem sie ein- und zweisilbige Wortformen verbinden: Haus – Häuser, legen – legt, rot – rote).
  • 32schreiben häufig vorkommende Silben richtig (z. B. ver-, vor-). Grammatisches Prinzip nutzen
  • 33wenden Strategien zum Erkennen von Nomen an (z. B. indem sie die Artikelprobe im Satzzusammenhang anwenden oder die Mehrzahl bilden).
  • 34wenden Strategien zum Erkennen von Verben an (z. B. indem sie Personalformen bilden).
  • 35achten auf die Großschreibung am Satzanfang.

Jahrgangsstufen 3–4

Sprechen und Zuhören
26 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wenden in Zuhör- und Gesprächssituationen ihre Aufmerksamkeit bewusst auf das Gesagte (z. B. indem sie Schlüsselwörter und Kernaussagen notieren).
  • 2bauen ihre Beiträge wirkungsvoll, nachvollziehbar und logisch auf (z. B. beim Erzählen eigener Erlebnisse, beim Informieren über Sachthemen und Vorgänge, beim Wiedergeben von Beobachtungen sowie beim Begründen ihrer Meinung).
  • 3versetzen sich in eine Rolle (z. B. nach literarischen Vorlagen oder eigenen Erlebnissen oder Ideen), setzen sich mit der Rollenbiografie auseinander und unterscheiden bewusst zwischen sich selbst als Person und dem Figuren-Ich.
  • 4beschreiben mittels bekannter Formulierungen im Austausch mit anderen einzelne Schritte beim Lernen und Problemlösen (z. B. Ich beobachte …; Ich ziehe den Schluss …).
  • 5gestalten kommunikative Standardsituationen (z. B. Entschuldigung, Bitten, Gratulationen, Trost und Ermunterung, Versöhnung) routiniert, indem sie übliche Formulierungen in angemessener und wertschätzender Weise persönlich variieren und dabei auf den Gesprächspartner und die jeweilige Situation eingehen.
  • 6achten beim Sprechen auf Lautstärke, Tempo und Satzmelodie und verwenden verständnisunterstützende Gesten (z. B. bei kleinen Vorträgen, Gedichten, Erzählungen).
  • 7entnehmen Beiträgen in fachspezifischer Bildungssprache die wesentlichen Informationen.
  • 8interpretieren eine Rolle, indem sie Gefühle und Charakter einer Figur allein und in Beziehungen zu anderen durch verschiedene Ausdrucksformen verdeutlichen (z. B. Stimme, Körperhaltung, Gestik und Mimik, Sprache und Wortschatz).
  • 9führen Lerngespräche, in denen sie ihre Lernstrategien beschreiben, über Arbeitsergebnisse und Lösungswege sprechen, die Zusammenarbeit bewerten oder Feedback an ein Team geben.
  • 10achten auf eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre.
  • 11bekunden ihr Verstehen, indem sie Gehörtes in eigenen Worten zusammenfassen, Kerngedanken wiedergeben, Textinhalte visualisieren (z. B. Abfolgen in Erzählungen oder Berichten).
  • 12strukturieren ihren Vortrag durch sinnvolle Pausen, atmen bewusst und nehmen eine lockere Körperhaltung ein.
  • 13halten sich an gemeinsam erstellte Gesprächsregeln, erinnern andere daran und zeigen rücksichtsvolles Gesprächsverhalten: Sie lassen andere ausreden, geben das Wort an andere weiter, gehen sinnvoll auf Beiträge ein und führen sie weiter, geben Rückmeldung zu Beiträgen oder zum Gruppenprozess und berücksichtigen bei ihrem Redebeitrag die verfügbare Zeit.
  • 14bewerten eigene Lernergebnisse im Vergleich mit denen anderer und ziehen Schlüsse für ihr eigenes Lernen (z. B. indem sie geschickte Lösungswege oder übersichtliche Darstellungen übernehmen).
  • 15beobachten andere im szenischen Spiel und beschreiben die Wirkung der einzelnen Aspekte ihres Spiels (z. B. Stimme oder Gestik) auf das Publikum.
  • 16beteiligen sich verständlich und zuhörerbezogen an Gesprächen: Sie erzählen von Erlebtem und Erfundenem, interviewen, berichten, beschreiben eigene Lernergebnisse, machen Vorschläge zur Lösung gemeinsamer Lernaufgaben, begründen und geben anderen Rückmeldung zu deren Vorschlägen.
  • 17nutzen Lerngespräche, um Hinweise für ihr eigenes Lernen zu erhalten und weiteres Lernen zu planen.
  • 18setzen Medien bewusst ein, um Szenen zu gestalten (z. B. durch Geräusche, Musik) und um bestimmte Wirkungen und Effekte zu erzielen.
  • 19beschreiben, wie die stimmliche und gestische Gestaltung von Sprache das Verstehen unterstützt (z. B. Pausen, unterschiedliche Betonung, Stimmhöhe, Handbewegungen) und nutzen diese Einsichten bei der Gestaltung eigener Gesprächsbeiträge.
  • 20bereiten sich je nach Sprechabsicht (z. B. Gedichtvortrag, Buchvorstellung, Tiersteckbrief) gezielt vor, indem sie sich Notizen machen, die Vortragssituation (auch freie Rede) üben und Rückmeldungen beachten.
  • 21setzen ihre Sprechabsichten mit angemessenem Wortschatz in der persönlichen Sprachvarietät (z. B. im Dialekt, in der Jugendsprache) sowie in der Standard- und Bildungssprache um.
  • 22benennen die Gründe für ihr Nicht-Verstehen (z. B. unklarer Zusammenhang, Fremdwörter, nicht geläufige Dialektausdrücke, standard- oder bildungssprachlicher Wortschatz oder Strukturen) und nutzen Rückmeldungen gezielt zur Erweiterung ihres Wortschatzes und ihrer Verstehensmöglichkeiten.
  • 23bewerten, auch im Austausch mit anderen, ihren eigenen Lernstand, setzen sich aufgrund dieser Einschätzung selbst herausfordernde, angemessene Ziele (z. B. Am Freitag will ich diesen Text fehlerfrei und flüssig vorlesen.) und besprechen sie mit anderen.
  • 24wählen Lernmethoden, Material und Hilfen aus, um ihre Ziele zu erreichen (z. B. tägliches Üben im Lesetandem).
  • 25erbitten und geben wertschätzende Rückmeldung zu Redebeiträgen und ziehen Schlüsse für weitere Beiträge.
  • 26vergleichen nach dem gesetzten Zeitraum ihre Lernergebnisse mit den Zielen und bewerten ihren Lernerfolg.
Lesen – mit Texten und weiteren Medien umgehen
35 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1lesen Texte sinnerschließend, indem sie aus ihrem Repertoire an Lesestrategien (vor, während und nach dem Lesen) geeignete auswählen und sie routiniert und bewusst zur Texterschließung anwenden.
  • 2berichten über ihre Erfahrungen mit vielfältigen Formen von Kinderliteratur und Texten in unterschiedlicher medialer Darstellung (z. B. Bücher, Zeitschriften, Hörmedien, Filme und Fernsehsendungen), um sie mit denen anderer zu vergleichen.
  • 3veranschaulichen Abfolgen und Zusammenhänge im Text (z. B. Handlungsverlauf in Erzählungen, Kreisläufe) durch einfache Darstellungen (z. B. Pfeile, Skizzen, Gegenüberstellungen).
  • 4lesen geeignete Texte flüssig, genau und in angemessenem Tempo, wobei sie Informationen entnehmen und miteinander verbinden.
  • 5wählen entwicklungsgemäße Themen, Inhalte und Formen für ihre Präsentationen (z. B. kleine Referate, Buchvorstellungen).
  • 6zeigen in Geschichten, welche Ereignisse die Handlung in Gang bringen und die Erzählung interessant machen (z. B. Betreten einer fremden Welt, Auftauchen einer besonderen Figur) und nutzen ihre Einsichten beim Schreiben eigener Texte.
  • 7zeigen beim geübten Lesevortrag ihr Verständnis durch gezielte Variation in Tempo, Lautstärke und sinnunterstützende Betonung bedeutsamer Wörter oder Stellen im Satz.
  • 8benennen ihr Vorwissen zur Textart (z. B. Märchen, Bastelanleitung, Tiersteckbrief) und zum Thema und formulieren entsprechende Erwartungen und Fragen (z. B. indem sie Teilüberschriften und Absatzanfänge lesen).
  • 9tragen Texte oder Referate vor, indem sie Vortragshilfen (z. B. Stichwortzettel) nutzen und dargestellte Inhalte und Zusammenhänge veranschaulichen (z. B. durch Farben, Bilder, Pfeile).
  • 10zeigen und begründen ihre eigenen Vorlieben beim Lesen und im Umgang mit Medien (z. B. Genres wie Detektiv- oder Abenteuergeschichten, Tierreportagen, Kindernachrichten, Kinderromane).
  • 11markieren beim Lesen Wörter und Sätze, die zentrale Information enthalten, machen ggf. Randnotizen und notieren Stichpunkte zu Gehörtem und Gesehenem (z. B. Kindernachrichten, Wissenssendungen).
  • 12beschreiben eine Figur in Kinderliteratur oder -medien nach ihrem Äußeren, ihren Wesensmerkmalen, ihrem Handeln sowie ihren Beziehungen zu den anderen Figuren und nehmen ihre Sichtweise ein (z. B. indem sie aus deren Blickwinkel argumentieren).
  • 13vergleichen ihre eigenen Lesevorlieben mit denen anderer Kinder und nehmen Anregungen auf, um neue Leseerfahrungen zu machen.
  • 14nutzen beim Lesen einen umfangreichen Sichtwortschatz.
  • 15klären Wörter und Passagen, die ihr Leseverständnis behindern, aus dem Zusammenhang, durch Nachfragen oder mithilfe von Nachschlagewerken, und erweitern dadurch ihr Wissen sowie ihren Wortschatz.
  • 16nutzen unterschiedliche Möglichkeiten, um ihre Lese- und Medienerfahrungen zu beschreiben (z. B. in einem Lesetagebuch, durch Buchvorstellung oder in einer Lesekonferenz).
  • 17beschreiben Räume und Orte in Kinderliteratur oder -medien und welche Bedeutung sie für die Figuren sowie die Handlung haben (z. B. Wald, Turm, Brunnen, Brücke).
  • 18geben anderen Rückmeldung über Leseflüssigkeit, Lesetempo, Leserichtigkeit und sinnunterstützende Betonung.
  • 19unterscheiden Textarten, indem sie typische Elemente und Funktionen herausarbeiten: erzählende und poetische Texte (z. B. Gedichte, Märchen, Fabeln, Sagen), sachliche Texte (auch diskontinuierliche Texte wie Schaubilder und Tabellen), Gebrauchstexte (z. B. Rezepte, Anleitungen).
  • 20fassen in eigene Worte, was Redewendungen oder Sprichwörter aussagen und erklären die Bedeutung bildhafter Ausdrücke (auch gängiger Symbole) aus dem jeweiligen Zusammenhang.
  • 21überprüfen ihre Leseflüssigkeit, trainieren selbständig und kontinuierlich ihr Lesetempo sowie ihre Leserichtigkeit (z. B. in Leseteams) und beziehen dabei Rückmeldungen anderer ein.
  • 22geben das Gelesene in eigenen Worten wieder, indem sie auch Grafiken und Illustrationen im Text nutzen.
  • 23unterscheiden verschiedene Formate in Kinderradio- und -fernsehprogrammen und beschreiben deren Absicht (z. B. Kindernachrichten, Wissenssendungen, Quizsendungen, Kinderserien).
  • 24veranschaulichen mit Unterstützung (z. B. in einem Lesepass) Fortschritte in ihrer Leseleistung (Flüssigkeit, Genauigkeit, Tempo, Sinnerfassung).
  • 25zeigen ihr Verständnis von Sach- und Gebrauchstexten (auch von Diagrammen oder Tabellen), indem sie Informationen in eigenen Worten geordnet wiedergeben und zueinander in Beziehung setzen.
  • 26übertragen denselben Stoff in andere Textsorten oder mediale Darstellungsformen (z. B. Fabeln in Comics, Filmszenen in Tagebucheinträge, Buchszenen in Hörspiele) und beschreiben dabei die Besonderheiten des jeweiligen Mediums.
  • 27beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Texten in verschiedenen medialen Darstellungsformen (z. B. Märchen als Bilderbuch, als gedruckter Text, als Hörspiel, in Filmen).
  • 28lesen Verse und Kindergedichte rhythmisch und lautmalerisch, um Gestaltungelemente (z. B. lautliche Besonderheiten, Metrum) und deren Bedeutung zu erfassen.
  • 29zeigen ihr Verständnis von literarischen Texten, indem sie Figuren, Orte und Handlung beschreiben und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung bringen.
  • 30setzen kinderliterarische Texte in andere künstlerische Ausdrucksformen um und zeigen ihr Textverständnis (z. B. indem sie schreiben, durch Musik, Rhythmus, Tanz oder szenische Darstellung).
  • 31belegen am Text, ob ihre Erwartungen zutreffen sowie vorab gestellte Fragen beantwortet wurden und zeigen, welche Informationen für sie neu sind.
  • 32zeigen ihre Lesemotivation, indem sie freie Lesezeiten nutzen und verschiedene Lesehaltungen erproben (z. B. informationssuchendes oder versunkenes, identifikatorisches Lesen).
  • 33wählen Medien (Kinderzeitschriften, -bücher, Hörmedien und audiovisuelle Medien) nach eigenen Bedürfnissen und Interessen bewusst aus und beurteilen sie (z. B. im Hinblick auf Klischees oder Eignung für sachliche Information).
  • 34nutzen Recherchestrategien (z. B. Verzeichnisse durchsuchen, Stichwörtersuche in Kindersuchmaschinen), um in Medien (z. B. Büchern, Internet) gezielt Informationen aufzufinden und auszuwählen.
  • 35finden gezielt gewünschte Medien in der regionalen Bibliothek, indem sie Orientierungshilfen wie Signaturen, Symbole oder Farbcodes nutzen.
Schreiben
19 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1schreiben eine gut lesbare, gleichmäßige persönliche Handschrift zügig und sicher.
  • 2nutzen vor dem Schreiben Methoden zur Sammlung und Ordnung von Wortmaterial, Informationen, Begründungen und Schreibideen (z. B. Stichwortzettel, Mindmap).
  • 3geben zentrale, konkrete Anregungen und Hilfestellungen für Texte und heben dabei die Stärken und gelungenen Elemente hervor.
  • 4nehmen zentrale Anregungen für die Überarbeitung auf und setzen sich dazu jeweils ein konkretes Überarbeitungsziel (z. B. Erhöhung der Lebendigkeit und Spannung).
  • 5passen ihre Schrift dem jeweiligen Zweck an (z. B. Druckschrift beim Beschriften von Skizzen und Diagrammen, Schreibschrift beim Anlegen eigener Notizen, passende Schriftgrößen beim Gestalten von Präsentationen).
  • 6ziehen, auch im Austausch mit anderen, typische Elemente aus erzählenden und informierenden Texten heran (z. B. Wortmaterial, typische Formulierungen oder Textbausteine) und erstellen für eigene Texte Sammlungen (z. B. thematischen Wortschatz für Fantasiegeschichten oder Abenteuererzählungen, Informationen aus Kindersachbüchern).
  • 7achten auf ihre eigene Körperhaltung, Schreibmotorik, Stifthaltung und Druckstärke und korrigieren sich selbst (z. B. indem sie Möglichkeiten zur Lockerung nutzen).
  • 8überarbeiten ihre Texte rechtschriftlich nach Fehlerschwerpunkten sowie hinsichtlich der sprachlichen Richtigkeit (z. B. zum Zweck der Veröffentlichung) und nutzen dazu auch Beratung und Hilfestellungen.
  • 9bauen ihre eigenen erzählenden Texte sinnvoll auf (z. B. Erzählsituation – Ereignis – Ausgang) und stellen ein erzählenswertes Ereignis ins Zentrum.
  • 10gestalten erzählende Texte lebendig, wirkungsvoll und anschaulich durch den gezielten Einsatz passender sprachlicher Mittel.
  • 11gestalten Texte zweckmäßig, übersichtlich und ansprechend und nutzen dazu angemessene Schreibwerkzeuge und Schriften, ggf. nutzen sie auch die Möglichkeiten von Computerprogrammen.
  • 12gestalten ihren fertigen Text ansprechend und passend zur Textfunktion (z. B. indem sie Absätze schaffen oder Bilder hinzufügen, ggf. auch mithilfe des Computers).
  • 13verfassen eigene informierende, beschreibende Texte und achten dabei auf eine reihende Darstellung (z. B. bei der Abfolge von Arbeitsschritten in einem Versuch) sowie eine logische Anordnung der Informationen (z. B. bei der Beschreibung von Personen).
  • 14schreiben eigene informierende, berichtende Texte und achten auf die Vollständigkeit und zeitliche Ordnung der Informationen (z. B. in Berichten über einen Ausflug der Klasse oder einen Vorfall in der Pause).
  • 15sammeln und ordnen Gründe und Beispiele zu einer Position, die sie vertreten (z. B. bezüglich der Regelung zur Belegung der Computerarbeitsplätze im Klassenzimmer oder eines Ziels für den Wandertag).
  • 16nutzen beim Schreiben eigener argumentierender Texte entsprechende Textvorbilder: Darlegung des eigenen Standpunktes mit Informationen, Gründen und Beispielen (z. B. Ziel eines gemeinsamen Ausflugs).
  • 17nutzen Schreiben zum Erschließen von Texten (z. B. Schreiben aus der Perspektive einer Figur in der Kinderliteratur oder Zusammenfassung wesentlicher Informationen in Sachtexten).
  • 18beschreiben Lernerfahrungen und Lernfortschritte (z. B. in einem Lern- oder Lesetagebuch.)
  • 19zeigen beim Schreiben eigener Texte Rechtschreibbewusstsein (z. B. indem sie Schreibungen überprüfen und berichtigen).
Sprachgebrauch und Sprache untersuchen und reflektieren
36 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1üben Rechtschreibung anhand des verbindlichen Grundwortschatzes für die Jahrgangsstufen 3 und 4.
  • 2bilden unter Verwendung verschiedener Wortbausteine (Wortstamm, Vorsilben, Nachsilben) mehrfach zusammengesetzte Wörter (z. B. unaufmerksam).
  • 3beschreiben und vergleichen Aspekte konzeptioneller Mündlichkeit (z. B. in Werbetexten, SMS, Chat, Mail) und konzeptioneller Schriftlichkeit (z. B. in Zeitungsartikeln, Sachtexten).
  • 4untersuchen, welche sprachlichen Mittel genutzt werden, um bestimmte Wirkungen zu erreichen (z. B. Werbung, Spendenappelle, Geschichten, Witze).
  • 5schreiben gängige Schreibungen (z. B. Wörter mit Konsonantenverdoppelung, Auslautverhärtung) routiniert richtig.
  • 6ändern Wortbedeutung und Wortart bewusst durch Wortbausteine und beschreiben die Gesetzmäßigkeiten (z. B. verlernen – erlernen, klug – Klugheit).
  • 7beschreiben anhand von Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen und Schriftsystemen im eigenen Umfeld (z. B. von Standardsprache, Dialekten, Jugendsprache, unterschiedlichen Herkunftssprachen, Englisch, Blindenschrift, Gebärdensprache) und nutzen ihre Einsichten zur Erweiterung ihrer Sprachbewusstheit.
  • 8beschreiben und bewerten Ursachen (z. B. vollständige, geordnete Informationen, Gestik und Mimik, wertschätzende Haltung) und Wirkungen (z. B. Aufmerksamkeit, Interesse) von gelingender Verständigung.
  • 9zeigen Rechtschreibbewusstsein bei eigenen Aufzeichnungen, indem sie selbständig auf Richtigschreibung achten und sich korrigieren.
  • 10bilden Wortfamilien und beschreiben Auffälligkeiten, auch hinsichtlich einer Änderung des Stammvokals (z. B. singen – Gesang, trinken – Getränk).
  • 11verwenden Zusammensetzungen als Mittel der Wortbildung (z. B. zusammengesetzte Namenwörter aus Nomen, Verben und Adjektiven) und beschreiben die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich Artikel und Wortart richten.
  • 12trainieren Rechtschreibung entsprechend eigener Lernbedürfnisse (z. B. mit Lernwörterkartei) mit einem kontinuierlich erweiterten individuellen Übungswortschatz.
  • 13verwenden Verben in den verschiedenen Zeitformen in angemessener Weise (z. B. beim Schreiben eigener Texte).
  • 14schreiben routiniert, zügig und fehlerlos von einer Vorlage ab.
  • 15bestimmen die Merkmale von Nomen, Adjektiven, Artikeln, Pronomen (z. B. Geschlecht, Fall) und Verben (z. B. Personalform, Zeitstufe), indem sie sie variieren, und wenden sie in eigenen Texten richtig an.
  • 16überarbeiten eigene Texte mithilfe eines Wörterbuches, ggf. auch mit Rechtschreibhilfen des Computers.
  • 17schreiben häufig gebrauchte Wörter mit nicht-regelhaften Rechtschreibbesonderheiten (z. B. aus eigenen Texten) richtig. Phonologisches und silbisches Prinzip nutzen
  • 18wählen beim Schreiben und Sprechen je nach Kontext passende Wörter aus Wortfeldern (z. B. sehen, essen, Gebäude).
  • 19markieren wörtliche Rede innerhalb von Sätzen durch Anführungszeichen und schließen den Redebegleitsatz vor und nach der wörtlichen Rede mit richtigen Satzzeichen an.
  • 20trennen Wörter nach Schreibsilben am Zeilenende, auch am Silbengelenk (z. B. di-cke).
  • 21nutzen beim Sprechen und Schreiben die Funktion unterschiedlicher Satzarten, beschreiben deren Wirkungen und setzen passende Satzzeichen.
  • 22nutzen Silben und Klangunterschiede der Vokale (Qualität oder Länge), um sich Schreibungen zu erschließen (z. B. doppelter Konsonant oder <ie> als regelhafte Schreibungen). Morphologisches Prinzip nutzen
  • 23verknüpfen Sätze sinnvoll (auch mit geläufigen Bindewörtern), um sich beim Sprechen und Schreiben genau auszudrücken.
  • 24übertragen die Schreibweise von Wortstämmen auf verwandte Wörter (z. B. schieben – Schubkarre).
  • 25verändern Sätze durch Umstellen, Ersetzen, Weglassen, Erweitern und Verkürzen von Satzgliedern, um ihre Sprachbewusstheit und ihre Ausdrucksfähigkeit beim Sprechen und Schreiben zu erweitern.
  • 26nutzen Wortbausteine (z. B. -ung, -ig, -lich) um die Wortart zu bestimmen. Grammatisches Prinzip nutzen
  • 27erweitern den Nominalkern (z. B. der Ball, der rote Ball, der rote neue Ball), um die Großschreibung des Nomens zu erkennen.
  • 28beschreiben die Abhängigkeit der Satzglieder vom Prädikat und bestimmen das Subjekt, Satzergänzungen (Objekte) sowie Orts- und Zeitangaben.
  • 29beschreiben die Veränderungen des Falls bei Artikeln, Nomen und Adjektiven, die mit der Verwendung im Satz zusammenhängen (z. B. Das kleine Kind liest. – Sie gibt dem kleinen Kind ein Buch.) und beachten sie in ihrem eigenen Sprachgebrauch.
  • 30wenden Strategien zum Erkennen von Adjektiven an (z. B. steigern, vergleichen).
  • 31untersuchen Texte (auch selbst verfasste) und beschreiben, welche sprachlichen Gestaltungsmittel (z. B. wörtliche Rede) und Textmerkmale (z. B. Absätze, Zwischenüberschriften) für erzählende, informierende und argumentierende Texte typisch sind.
  • 32nutzen den Satzzusammenhang, um flektierbare Wörter richtig zu schreiben. Verbindung unterschiedlicher Prinzipien nutzen
  • 33verwenden beim Untersuchen, Reflektieren und Anwenden von sprachlichen Strukturen die zutreffenden Begriffe.
  • 34schreiben Wortzusammensetzungen mit Fugenelement richtig (z. B. Hilfsverb, Arbeitsblatt).
  • 35verbinden ein- und zweisilbige Wortformen, um die Schreibung von Verhärtung, Umlautung, Konsonantenverdopplung und <ie>-Schreibung abzuleiten.
  • 36kombinieren Erkenntnisse zu Wortstämmen mit grammatischen Überlegungen zur Wortart (z. B. Schreibblock – schreiben, der Block).
Unterrichtsstunde dazu planen

Wähle einen Lernbereich – Didoria erstellt in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Kostenlos Deutsch-Stunde erstellen

Häufige Fragen

Lehrplan Deutsch – Grundschule Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Deutsch für Grundschule in Bayern?+

Der Lehrplan Deutsch am Grundschule in Bayern umfasst 228 Kompetenzen, gegliedert in 8 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Deutsch am Grundschule in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Sprechen und Zuhören, Lesen – mit Texten und weiteren Medien umgehen, Schreiben, Sprachgebrauch und Sprache untersuchen und reflektieren, Sprechen und Zuhören, Lesen – mit Texten und weiteren Medien umgehen, Schreiben, Sprachgebrauch und Sprache untersuchen und reflektieren.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Deutsch passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Deutsch aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Deutsch am Grundschule in Bayern.