Lehrplan Heimat- und Sachunterricht – Grundschule Bayern

134 Kompetenzen12 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Heimat- und Sachunterricht für Grundschule in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 1–26 Lernbereiche
  • Demokratie und Gesellschaft
  • Körper und Gesundheit
  • Natur und Umwelt
  • Zeit und Wandel
  • Raum und Mobilität
  • Technik und Kultur
Jahrgangsstufen 3–46 Lernbereiche
  • Demokratie und Gesellschaft
  • Körper und Gesundheit
  • Natur und Umwelt
  • Zeit und Wandel
  • Raum und Mobilität
  • Technik und Kultur

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 1–2

Demokratie und Gesellschaft
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden Medien und beschreiben, wie sie selbst Medien nutzen.
  • 2wenden Kompromisse zum Lösen von Konfl ikten und Problemen an.
  • 3unterscheiden zwischen Bedürfnissen und Wünschen und beschreiben die Bedürfnisse einzelner sowie die von Gruppen.
  • 4versetzen sich in fremde Rollen und Positionen und nehmen eine Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahr.
  • 5beschreiben die Bedeutung von Aufgaben und Regeln für das Zusammenleben in der Gemeinschaft und bei Entscheidungsprozessen, gestalten sie mit und beachten sie.
  • 6beschreiben das Prinzip des Kaufvorgangs und refl ektieren die Bedeutung der verfügbaren Mittel für Kaufentscheidungen (z. B. Taschengeld).
  • 7benennen eigene Interessen und Bedürfnisse sowie die anderer Personen und berücksichtigen diese beim Zusammenleben in der Klasse.
  • 8beschreiben die Bedeutung von Bezugspersonen (insbesondere Eltern und Geschwistern) für das Leben von Kindern und zeigen Achtung und Respekt vor unterschiedlichen Lebensbedingungen und Familienformen.
Körper und Gesundheit
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben, was eine positive Beziehung zum eigenen Körper und zur eigenen Person bedeutet, und was sie selbst als Person einzigartig und unverwechselbar macht.
  • 2drücken eigene Gefühle, Bedürfnisse und Interessen aus und gestehen solche auch anderen zu.
  • 3wenden Strategien an, um sich nicht von negativen Gefühlen (z. B. Wut, Ärger) überwältigen zu lassen.
  • 4beschreiben die Bedeutung der Sinne für die Wahrnehmung ihrer Umwelt, auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Behinderung.
  • 5begründen die Bedeutung von Schutz und Pfl ege des Körpers und gehen mit ihrem eigenen Körper achtsam um.
  • 6erklären den Zusammenhang zwischen Ernährung, Freizeitverhalten, Bewegung, Wohlbefi nden und Gesundheit.
  • 7refl ektieren ihr Freizeitverhalten und gestalten ihre Freizeit abwechslungsreich.
  • 8bewerten Nahrungsmittel nach ihrem Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und stellen ihr Pausenbrot oder Frühstück entsprechend zusammen.
  • 9beurteilen ihre eigenen Ernährungsgewohnheiten und stellen den Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit her.
Natur und Umwelt
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bestimmen ausgewählte heimische Tier- und Pfl anzenarten mithilfe einfacher, auf Abbildungen basierender Bestimmungshilfen.
  • 2untersuchen und dokumentieren ausgewählte Eigenschaften verschiedener Stoffe.
  • 3wenden am Beispiel der Luft einfache naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und Erkenntnismethoden an.
  • 4beobachten und vergleichen Möglichkeiten der Ausbreitung von Pfl anzen, und erklären dabei den Zusammenhang zwischen dem Bau der Pfl anzenteile (z. B. Fallschirmform der Löwenzahnfrüchte) und ihrer Funktion.
  • 5sortieren Abfälle, wenden Möglichkeiten der Abfallreduzierung an und begründen die Bedeutung von Abfallvermeidung und -verwertung.
  • 6erklären die Bedeutung von Luft als natürlicher Lebensgrundlage und beschreiben, was verantwortungsbewusstes Handeln im Umgang damit ausmacht.
  • 7beschreiben, wie heimische Tier- und Pfl anzenarten an ihren Lebensraum angepasst sind.
  • 8zeigen Gefahren im Umgang mit Feuer anhand konkreter Beispiele aus ihrem Alltag auf, beschreiben die in der Schule getroffenen Brandschutzmaßnahmen und handeln sicherheitsbewusst im aktiven Umgang mit Feuer.
  • 9untersuchen mit einfachen Messgeräten Wettererscheinungen, dokumentieren diese und setzen Veränderungen in der Natur dazu in Beziehung.
  • 10nutzen ihr Wissen über Wettererscheinungen, um sich angemessen zu verhalten (z. B. bei Gewitter).
  • 11beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf.
  • 12beobachten, beschreiben und dokumentieren jahreszeitliche Veränderungen typischer Tier- und Pfl anzenarten eines ausgewählten Lebensraums.
  • 13ordnen heimische Obst- und Gemüsesorten den typischen Zeiträumen ihrer Reife zu.
  • 14beschreiben anhand konkreter Beispiele aus ihrer Umgebung die Bedeutung von Nutztieren und Nutzpfl anzen für den Menschen.
  • 15gehen mit Haustieren verantwortungsvoll um, auch zu ihrem eigenen Schutz.
  • 16zeigen Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit giftigen und unbekannten Pfl anzen.
Zeit und Wandel
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1verwenden Begriffe zur zeitlichen Einteilung der Lebenswelt zutreffend und orientieren sich daran.
  • 2berichten anhand von ausgewählten Quellen über eine Zeitspanne im eigenen Leben (z. B. Lebensgeschichte, Zeit seit der Einschulung, Schuljahr) und dokumentieren sie auf einer Zeitleiste.
  • 3unterscheiden zwischen historischen Begebenheiten und erfundenen Geschichten.
  • 4erklären die Bedeutung von Quellen bei der Rekonstruktion vergangener Ereignisse und begründen, warum diese Rekonstruktion nicht immer vollständig möglich ist.
  • 5bringen Zeitspannen (Tag, Monat, Jahr) mit eigenen Beobachtungen zu Veränderungen im Tagesund Jahresablauf in Bezug und beschreiben den Zusammenhang zwischen natürlichen Rhythmen und der Einteilung von Zeit.
  • 6hinterfragen den geschichtlichen Gehalt von Erzählungen, Sagen, Filmen, Comics.
  • 7ordnen Feste ihrem Datum oder ihrer zeitlichen Lage im Jahreslauf zu.
  • 8beschreiben Veränderungen und Kontinuitäten der Lebenswelt an einem Beispiel aus ihrem Erfahrungsbereich (z. B. durch Zuwanderung).
Raum und Mobilität
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben, was ihnen in Räumen auffällt, wie sie ihre Umwelt empfi nden und was ihnen bedeutsam ist.
  • 2beschreiben die Nutzung, Gestaltung, Veränderung und ggf. Gefährdung eines vertrauten Raums durch Menschen.
  • 3beschreiben für ihren vertrauten Raum, welche Formen von Mobilität (z. B. von Menschen und Waren) zu beobachten sind (innerhalb des Raums, in den Raum, aus dem Raum heraus).
  • 4vergleichen verschiedene räumliche Situationen (z. B. nah oder fern, ländlich oder städtisch).
  • 5beschreiben Möglichkeiten und Grundsätze des achtsamen Umgangs mit Räumen (z. B. in der vertrauten Umgebung) und beachten sie in ihrem eigenen Handeln.
  • 6nutzen Wege im Wohn- und Schulumfeld (z. B. als Fußgänger oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln) sicherheitsbewusst und benennen sichere sowie unsichere Stellen.
  • 7nutzen Strategien, um sich in vertrauter Umgebung zu orientieren.
  • 8berücksichtigen wichtige Verkehrsregeln und Verkehrszeichen sowie Sicherheitsvorkehrungen (z. B. helle Kleidung, Refl ektoren).
  • 9zeigen bei Übungen im Schonraum (z. B. mit Roller, Inlineskates oder Fahrrad), dass sie ihre Umgebung aufmerksam wahrnehmen sowie rasch und angemessen auf unerwartete Situationen reagieren.
  • 10lesen einfache Pläne (z. B. Skizzen und Grundrisse) von vertrauten Räumen sinnerfassend und nutzen Raum-Lage-Begriffe, um Wege und Objekte darauf zu beschreiben.
  • 11fertigen einfache Pläne (z. B. Skizzen und Grundrisse) sowie Modelle an.
Technik und Kultur
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wenden einfache Werkzeuge und Geräte sach- und sicherheitsgemäß an.
  • 2überprüfen und begründen die Standfestigkeit selbst gebauter Modelle von Mauern und Türmen (z. B. aus Bausteinen).
  • 3erklären die jeweilige Funktion ausgewählter Werkzeuge und Geräte und begründen, weshalb diese Tätigkeiten die Arbeit des Menschen erleichtern.
  • 4beschreiben und überprüfen anhand selbstgebauter Fahrzeuge oder Kugelbahnen das Bewegungsverhalten rollender Objekte.
  • 5beschreiben aus dem Alltag bekannte Berufe, ordnen sie unterschiedlichen Arbeitsfeldern zu und bewerten die Bedeutung für unser Alltagsleben.
  • 6nutzen zum Bau ihrer Modelle einfache Anleitungen und Modellzeichnungen.
  • 7beschreiben technische Leistungen auf dem Gebiet der Konstruktion von kulturell bedeutsamen Bauten anhand von Beispielen aus der Region.

Jahrgangsstufen 3–4

Demokratie und Gesellschaft
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden Medien nach ihrer Funktion und bewerten die eigenen Motive der Mediennutzung.
  • 2kritisieren konstruktiv, schließen in Konfl iktsituationen Kompromisse oder nutzen andere konfl iktfreie Lösungen.
  • 3bewerten Medienangebote kritisch, beurteilen dabei die Wirklichkeitsnähe medialer Darstellungen und beschreiben Kriterien eines verantwortungsvollen Umgangs mit Medien.
  • 4refl ektieren ihre Rechte und Pfl ichten innerhalb der Gemeinschaft und übernehmen Verantwortung in der Klasse und der Schule.
  • 5wenden bei Entscheidungsprozessen in ihrem Umfeld demokratische Prinzipien an (z. B. bei der Klassensprecherwahl).
  • 6beschreiben Maßnahmen und Instrumente zur Beeinfl ussung des Kauf- und Freizeitverhaltens und refl ektieren ihre eigene Beeinfl ussbarkeit.
  • 7bewerten Gründe und Kriterien für Konsumentscheidungen und refl ektieren das eigene Konsumverhalten.
  • 8beschreiben Aufgaben und Ämter in der Kommune und erklären Merkmale demokratischer Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse (z. B. bei der Stadtrats- oder Gemeinderatswahl).
  • 9vollziehen bei politischen Entscheidungen (z. B. zur Errichtung eines Spielplatzes) die Perspektiven und Bedürfnisse unterschiedlicher Interessengruppen nach und wägen mögliche Alternativen ab.
  • 10erklären die Bedeutung eines bewussten Handelns als Verbraucher für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • 11beschreiben die Bedeutung der Kinderrechte und refl ektieren deren Umsetzung in ihrem Umfeld.
  • 12hinterfragen Rollenklischees für Mädchen und Buben und akzeptieren die Vielfalt an Interessen, Stärken und Handlungsmöglichkeiten aller Kinder.
  • 13vergleichen kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Alltagsgewohnheiten und Gebräuchen und zeigen Interesse und Offenheit für andere Kulturen.
Körper und Gesundheit
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die Bedeutung von Achtsamkeit gegenüber eigenen Gefühlen für Gesundheit und Wohlbefi nden.
  • 2achten körperliche Grenzen bei anderen und fordern die Einhaltung von Grenzen für sich selbst.
  • 3beschreiben Aufbau, Funktionsweise und Schutz des Auges.
  • 4beschreiben Merkmale körperlicher Selbstbestimmung und Situationen, in denen diese Selbstbestimmung von Bedeutung ist (z. B. bei Berührungen).
  • 5beschreiben die physischen und psychischen Veränderungen in der beginnenden Pubertät.
  • 6hinterfragen Schönheitsideale und Körperbilder und refl ektieren den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung, auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Behinderung.
  • 7nutzen Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche in der erweiterten Umgebung.
  • 8beschreiben die Entwicklung menschlichen Lebens von der Zeugung bis zur Geburt.
  • 9beschreiben die Bedeutung von Erster Hilfe und wenden einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Auftreten von leichten Verletzungen und Beschwerden an.
Natur und Umwelt
20 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1formulieren Forschungsfragen und Vermutungen zum Thema Wasser, planen dazu den Einsatz einfacher naturwissenschaftlicher Erkenntnismethoden, führen diese durch und werten die Ergebnisse aus.
  • 2unterscheiden Stoffe nach elektrischer Leitfähigkeit.
  • 3beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pfl anzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen.
  • 4beschreiben und dokumentieren den natürlichen Wasserkreislauf als Modellvorstellung und führen dazu einfache Experimente durch.
  • 5stellen einfache Stromkreise her und skizzieren diese unter Verwendung entsprechender Symbole.
  • 6beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pfl anzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter.
  • 7untersuchen mit einfachen Hilfsmitteln Umweltfaktoren (z. B. Temperatur, Lichtverhältnisse, Boden) und deuten sie als Ursachen für unterschiedliche Lebensbedingungen von Tier- und Pfl anzenarten.
  • 8erproben und beschreiben Wirkungen der elektrischen Energie und erklären ihre Bedeutung für den Menschen.
  • 9erklären die Bedeutung von Wasser als natürlicher Lebensgrundlage (lokal und global) und beschreiben die Verwendung von Wasser zur Erzeugung industrieller Produkte.
  • 10stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einfl üsse des Menschen darstellen.
  • 11beurteilen Gefahrensituationen im Umgang mit elektrischer Energie und beachten Sicherheitsregeln.
  • 12erläutern die Gefährdung von Wasser sowie die Bedeutung von Schutzmaßnahmen und zeigen eine verantwortungsbewusste Haltung.
  • 13beschreiben die Entwicklung einer ausgewählten Tierart über verschiedene Stadien hinweg.
  • 14unterscheiden verschiedene Methoden der Stromerzeugung und beschreiben deren Vor- und Nachteile.
  • 15erklären Merkmale eines umweltbewussten Umgangs mit Energie, um in ihrem eigenen Einfl ussbereich entsprechend zu handeln.
  • 16vergleichen Verhaltensweisen eines Wildtieres und des entsprechenden Haustieres am Beispiel von Wolf und Hund und leiten Konsequenzen für einen artgerechten, verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit dem Haustier ab.
  • 17beschreiben Voraussetzungen für den Verbrennungsvorgang und begründen daraus Löschmethoden.
  • 18beschreiben Herkunft und Produktion pfl anzlicher oder tierischer Produkte in einem regionalen Betrieb (z. B. Bauernhof).
  • 19erklären anhand eines Beispiels aus der Region (z. B. Hühnerei, Getreide) den Zusammenhang zwischen der Art der Produktion, dem Preis von Nahrungsmitteln sowie Tier- bzw. Umweltschutz und beschreiben ihre Verantwortung als Verbraucher.
  • 20refl ektieren, woher unsere Lebensmittel kommen, überlegen, warum regionale und überregionale Produkte angeboten werden, und bewerten das ganzjährige Angebot von Obst und Gemüse mit Blick auf ökologische Kosten.
Zeit und Wandel
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden zwischen Realität und Fiktion, indem sie sich mit der Darstellung von Geschichte in populären Medien auseinandersetzen.
  • 2begründen den Wert der Erhaltung von Quellen und beschreiben deren Bedeutung und Grenzen als Grundlage unseres geschichtlichen Wissens.
  • 3unterscheiden Begriffe für größere Zeiträume und wenden sie zur Einordnung und Beschreibung von Ereignissen, Zeiträumen und Veränderungen an.
  • 4beschreiben Herkunft und Bedeutung von historischer Erinnerung in der Region und setzen sich mit deren Bedeutung auseinander.
  • 5refl ektieren die Bedeutung von Museen und Archiven für die Erhaltung von Quellen.
  • 6dokumentieren wichtige Ereignisse und Zeitabschnitte aus der Geschichte ihres Wohnortes oder der Region auf einer Zeitleiste und gewinnen dadurch einen Einblick in die Geschichte ihrer Lebenswelt.
  • 7berichten über einen für den Heimatort oder die Region bedeutsamen geschichtlichen Zeitraum und beschreiben hierfür typische Entwicklungen und Geschehnisse anhand altersgemäßer Quellen.
  • 8beschreiben die Entwicklung eines technischen Alltagsgegenstandes und erklären die jeweiligen Auswirkungen auf unsere Lebenswelt.
Raum und Mobilität
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden Gründe und Ursachen für Mobilität im Alltag und in besonderen Situationen (z. B. Ferienreisen, Flucht).
  • 2vergleichen ihre eigene Lebenssituation mit der von Menschen in anderen Räumen und erklären die Unterschiede.
  • 3verwenden natürliche (z. B. Sonnenstand, markante Punkte) und technische Hilfsmittel (z. B. Kompass, Navigationsgeräte, GPS) zur Orientierung in Räumen.
  • 4vergleichen frühere und heutige Formen von Mobilität (von Menschen, Waren und Informationen) und refl ektieren, was die Veränderung für ihre Lebenssituation bedeutet.
  • 5erklären, inwiefern bestimmte Interessen Einfl uss auf die Veränderung und Gestaltung von Räumen haben.
  • 6lesen Karten und berücksichtigen dabei zentrale Kartenmerkmale (z. B. Höhendarstellung, Maßstab, Kartenzeichen und Legende, Generalisierung, Nordung).
  • 7refl ektieren das Verhältnis von Wirklichkeit und ihrer Darstellung auf Karten oder Plänen und beschreiben dieses als von Menschen zu bestimmten Zwecken konstruiert.
  • 8erläutern anhand eines Beispiels aus der Region die Verfl echtung zwischen natürlichen und kulturellen Einfl üssen (z. B. Tourismus, Mobilität, Landwirtschaft, Industrie).
  • 9schätzen für sie gefährliche Situationen im Verkehr richtig ein und nehmen dabei mögliche Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer gedanklich vorweg.
  • 10zeigen Problembewusstsein und entwickeln Handlungsmöglichkeiten für Maßnahmen zum Schutz von Räumen.
  • 11setzen den Heimatort in Beziehung zu größeren räumlichen Einheiten.
  • 12achten als Verkehrsteilnehmer (z. B. mit Fahrrad, Roller oder Inlineskates) auf eine verkehrssichere Ausrüstung und verhalten sich sicherheitsbewusst.
  • 13beachten Verkehrszeichen und wenden Verkehrs- und Sicherheitsregeln routiniert an, indem sie ihr verkehrskundliches Wissen und ihre Routinen aus der Schonraumausbildung in den Realverkehr übertragen.
  • 14bewerten Vor- und Nachteile unterschiedlicher Fortbewegungsarten und Verkehrsmittel (z. B. im Hinblick auf ihre Umweltfreundlichkeit und die eigene Gesundheit) und entscheiden sich verantwortungsvoll.
  • 15beschreiben die Veränderungen in der Region, die durch das Bedürfnis nach Mobilität entstehen und refl ektieren ihre Bedeutung für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Technik und Kultur
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1überprüfen und begründen die Stabilität selbst gebauter Brückenmodelle und beschreiben die Merkmale stabiler sowie instabiler Bauweisen.
  • 2erklären anhand von Beispielen, welche Prinzipien bei einfachen technischen Erfi ndungen zu einer Arbeitserleichterung führen und inwiefern sie Kulturleistungen möglich machen.
  • 3fertigen Zeichnungen und einfache Anleitungen ihrer selbst gebauten Modelle an.
  • 4stellen die Entwicklung von Werkzeugen zu Maschinen dar und bewerten die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt.
  • 5vergleichen handwerkliche Fertigung mit industrieller oder Massenproduktion und refl ektieren die Auswirkungen auf Arbeitsprozesse und Menschen.
  • 6beschreiben Bauweisen von Brücken in ihrer Umgebung oder der Region und greifen dabei auf ihre Erkenntnisse aus dem handelnden Umgang mit Modellen zurück, um ihre Wahrnehmung für die Anwendung von Konstruktionsprinzipien im Alltag zu schärfen.
  • 7erläutern den Zusammenhang zwischen natürlichen Voraussetzungen, technischen Leistungen auf dem Gebiet der Konstruktion und kulturell bedeutsamen Bauten anhand von Beispielen aus der Region.
  • 8bewerten die Herstellung von Waren in Massenproduktion mit Blick auf Umweltschutz und einen verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
  • 9überprüfen und begründen anhand selbst gebauter Balancegeräte deren Funktionsfähigkeit und erläutern die Bedeutung von Gleichgewicht für die Konstruktion.
  • 10vergleichen und bewerten ihre Modelle hinsichtlich Zweck, Materialökonomie und Originalität.
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Häufige Fragen

Lehrplan Heimat- und Sachunterricht – Grundschule Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Heimat- und Sachunterricht für Grundschule in Bayern?+

Der Lehrplan Heimat- und Sachunterricht am Grundschule in Bayern umfasst 134 Kompetenzen, gegliedert in 12 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Heimat- und Sachunterricht am Grundschule in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Demokratie und Gesellschaft, Körper und Gesundheit, Natur und Umwelt, Zeit und Wandel, Raum und Mobilität, Technik und Kultur, Demokratie und Gesellschaft, Körper und Gesundheit und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Heimat- und Sachunterricht passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Heimat- und Sachunterricht aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Heimat- und Sachunterricht am Grundschule in Bayern.