Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Grundlagen der Wissenschaft Psychologie
- Ausgewählte Methoden der Psychologie
- Psychische Phänomene: Wahrnehmung
- Psychische Phänomene: Gedächtnis erklären
- Psychische Phänomene: Denken erklären
- Kommunikationsprozesse analysieren,
- Gruppenprozesse untersuchen und
- Integrierendes Modell beschreiben und
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufe 9
- 1alltagspsychologische Erfahrungen und daraus folgende subjektive Verallgemeinerungen prüfen und beurteilen
- 2Gegenstand der Psychologie durch die Betrachtung von Erleben und Verhalten sowie deren Wechselwirkungen ermitteln
- 3Beschreibung und Interpretation von Verhalten in sozialen Situationen bewusst unterscheiden
- 4aus eigener Erfahrung gewonnene alltagspsychologische Kenntnisse identifizieren und von Merkmalen der wissenschaftlichen Theorie unterscheiden
- 5als Voraussetzung für die differenzierte und zielgerichtete
- 6Gegenstand der Psychologie durch die Betrachtung von Erleben und Verhalten auf Alltagsphänomene anwenden
- 7Ziele der Psychologie beschreiben und am Beispiel erläutern
- 8Berechtigung verschiedener Erklärungsansätze für Alltagsbeispiele auf Grundlage der Paradigmen unter Anleitung beurteilen
- 9anhand ausgewählter Beispiele des Erlebens und Verhaltens Paradigmen unterscheiden und dieses Grundgerüst für die Untersuchung psychischer Phänomene nutzen
- 10psychologische Fragestellungen verschiedener Disziplinen und ausgewählter Anwendungsgebiete unterscheiden und zuordnen
- 11psychologisches Wissen für systemisches und lebenslanges Lernen anwenden
- 12zur Erfassung verschiedener Erklärungsmöglichkeiten für ausgewähltes Verhalten Grundannahmen unterschiedlicher paradigmatischer Erklärungsmodelle in Ansätzen beschreiben
- 1Hauptmethoden der Psychologie beschreiben sowie für einfache Fragestellungen kriteriengeleitet auswählen
- 2auf der Grundlage der Gütekriterien die konkret eingesetzten Methoden überprüfen
- 3anhand ausgewählter Beispiele die Methoden unterscheiden und eine empirische Untersuchungen selbstständig planen, durchführen und auswerten
- 4Vorgehensweisen und Ergebnisse empirischer Untersuchungen fachsprachlich korrekt protokollieren,
- 5auf Basis von Unstimmigkeitserfahrungen in Alltagssituationen, z. B. sozial-ökologische Krisen, eine wissenschaftliche Fragestellung ableiten
- 6sich mit klassischen Experimenten auseinandersetzen und deren Replizierbarkeit im aktuellen Kontext prüfen
- 7den Prozess der Durchführung der ausgewählten Hauptmethode kriteriengeleitet protokollieren,
- 8die gewählte Hauptmethode in Bezug auf die Variablen und Verallgemeinerbarkeit gelenkt beurteilen
- 9die Ergebnisse sachund adressatengerecht präsentieren
- 10gewonnene Daten in Tabellen und Diagrammen darstellen, auswerten und sachbezogen interpretieren
- 11Vorgehensweise und Ergebnisse empirischer Untersuchungen selbstständig auf alltagsrelevante Phänomene übertragen
- 12alltagspsychologische Beobachtungen von wissenschaftlichen unterscheiden
- 1Multidimensionalität von Wahrnehmung skizzieren
- 2Subjektivität der Wahrnehmung auf der Stufe der Klassifikation anhand von individuellen und sozialen Faktoren auf der Grundlage von historischen Experimenten ableiten
- 3subjektive Wahrnehmung in Bezug auf die Darstellung von Nachhaltigkeitsfragen reflektieren
- 4Demonstrationen und Experimente zu den Stufen des Wahrnehmungsprozesses sowohl gelenkt als auch selbstständig durchführen, präsentieren und auswerten
- 5Untersuchungsergebnisse diskutieren und unter Nutzung verschiedener Medien und digitaler Werkzeuge präsentieren
- 6die Diskrepanz zwischen Erleben und Verhalten einer Person wahrnehmen
- 7Wahrnehmungstäuschungen mithilfe von Gesetzmäßigkeiten und analogen sowie digitalen Einflussfaktoren erklären
- 8Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung in der Werbeund Verkaufspsychologie und ihre Wirkung auf das eigene Konsumverhalten auch unter sozialen sowie ökologischen Gesichtspunkten beurteilen
- 9Werbebotschaften und Konsumentenverhalten an gegebenen und eigenen digitalen und analogen Beispielen anhand wahrnehmungspsychologischer Grundsätze überprüfen und Konsequenzen ableiten
- 10Beeinflussungsmöglichkeiten der Wahrnehmung durch Social Media erörtern
- 11Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungstäuschungen vergleichen
- 12Effekte und Fehler bei der Personenwahrnehmung unter Nutzung von Experimenten ableiten und auf Alltagserfahrungen übertragen
- 13in sozialen Situationen mit Effekten der Personenwahrnehmung verantwortungsbewusst umgehen und diese in sozialen Situationen nutzen
- 14Auswirkungen von Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungstäuschungen im Alltag und Schlussfolgerungen für einen inklusiven Umgang mit Betroffenen ableiten
- 15individuelle Handlungshemmnisse in Bezug auf Wahrnehmung von Bedrohungen erklären, z. B. sozial-ökologische Krisen
- 16die Bedeutung der positiven wie negativen Effekte der Personenwahrnehmung für Alltagssituationen darstellen
- 1Einflussfaktoren für Behalten und Vergessen im schulischen Kontext identifizieren und Konsequenzen für den Lernerfolg ableiten
- 2Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung aus kognitivistischer Sicht auf der Grundlage des Mehrspeichermodells beschreiben
- 3eigenes und fremdes Lernverhalten hinsichtlich des Lernerfolgs aus kognitivistischer Sicht beurteilen
- 4Erkenntnisse der Gedächtnisund Motivationspsychologie als Möglichkeiten zur Verbesserung des eigenen Lernverhaltens prüfen und Strategien zur Optimierung von Lernprozessen entwickeln und anwenden
- 5Ergebnisse ausgewählter Experimente zu Verarbeitungsprozessen multimedial präsentieren und diskutieren
- 6die Vielfalt von Lernund Gedächtnistrainingsmöglichkeiten ermitteln
- 7Experimente zu Verarbeitungsprozessen gelenkt durchführen, protokollieren und auswerten
- 8digitale Medien und Werkzeuge hinsichtlich der Bedeutung und Nutzung für eigene Lernprozesse einschätzen
- 9selbstverantwortliche Handlungsoptionen insbesondere für schädliche Attributionsmuster entwickeln
- 10Lernapps/-plattformen als Lernmittel präsentieren und diskutieren
- 11Wirkung von Attributionsmustern erörtern
- 12motivationspsychologische Begriffe beschreiben und auf Lernprozesse anwenden
- 13Vorund Nachteile moderner Lernmedien, z. B. Apps, auf Basis gedächtnispsychologischer Forschung ermitteln
- 14zu Konsequenzen von Attributionsmustern bei Erfolg und Misserfolg Stellung nehmen
- 15Einfluss von Motivation und Attribution auf Lernergebnisse beurteilen
- 16eigene und fremde Attributionsmuster beschreiben
- 17Lernapps/-plattformen hinsichtlich der Umsetzung von gedächtnispsychologischen Aspekten untersuchen
- 1individuelle Strategien bei der Lösung von Problemen multimedial präsentieren und diskutieren
- 2eigene Denkprozesse als rationale Handlungsgrundlage interund intrapersoneller Situationen reflektieren sowie adressatenund zielgerichtet anwenden
- 3Problemlösungsstrategien hinsichtlich ihrer Effektivität und des Erfolgs bewerten
- 4Formen und Fehler des psychischen Prozesses Denken unter Nutzung von Demonstrationen und Experimenten ableiten und auf Alltagserfahrungen übertragen
- 5Herausforderungen im Denkprozess charakterisieren
- 6verschiedene Formen des Denkens benennen und deren Relevanz in Alltagssituationen skizzieren
- 7Problemlösungsprozesse und -strategien an Beispielen beschreiben und auf den schulischen Kontext sowie in die berufliche Orientierung übertragen
Jahrgangsstufe 10
- 1eigenes Kommunikationsverhalten und die Wirkung von Sprache auf sich selbst und andere, auch in Hinblick auf muttersprachliche Besonderheiten, reflektieren und Möglichkeiten erfolgreicher verbaler und nonverbaler Kommunikation beurteilen
- 2Formen und Modelle der Kommunikation beschreiben und auf dieser Grundlage erfolgreiche und gestörte Kommunikation erklären und auf Alltagssituationen übertragen
- 3verschiedene Kommunikationssituationen charakterisieren
- 4zur Weiterentwicklung der Metakommunikation Kommunikationsmodelle an geeigneten Fallbeispielen darstellen und auf der Grundlage persönlicher Erfahrungen diskutieren
- 5zur Verbesserung der eigenen Kommunikation Kommunikationsstörungen bei sich und anderen Personen erkennen und zuordnen sowie erfolgreiche Kommunikationsstrategien entwickeln
- 6sich mit den psychologischen Grundlagen zur „Macht der Worte“ auseinandersetzen
- 7eigene durch Sprache entwickelte Denkmuster identifizieren
- 8Chancen und Risiken der Kommunikation in digitalen Medien einschätzen
- 9Aspekte der Nachhaltigkeit für die eigene Lebensgestaltung und für künftige Generationen ableiten und überzeugend kommunizieren
- 10Kommunikationssituationen und Präventionsmaßnahmen mithilfe von Interaktionsübungen planen, präsentieren und auswerten
- 11digitale und analoge Kommunikation vergleichen
- 1statistisches Material und Ergebnisse historischer und aktueller Experimente sowie audiovisuell gestützte Fallbeispiele hinsichtlich von Gruppenprozessen und -strukturen auswerten, visualisieren und präsentieren
- 2eigenes Verhalten in Gruppen, insbesondere gegenüber Autoritäten situationsund anforderungsangemessen einschätzen und regulieren
- 3ethische Aspekte sozialpsychologischer Experimente bewerten
- 4Merkmale und Arten von Gruppen sowie Gruppenentwicklungsprozesse beschreiben und auf verschiedene eigene Gruppenzugehörigkeiten anwenden
- 5sich selbst als Teil eines Sozialgefüges wahrnehmen
- 6Unterschiede der Leistung in verschiedenen Sozialformen wahrnehmen und erkennen
- 7konformes Verhalten und Gehorsam gegenüber Autoritäten auf der Grundlage der Analyse historischer Experimente ganzheitspsychologisch erklären und auf Alltagssituationen übertragen
- 8Einfluss von Gruppendruck, Gruppennormen und Autorität auf das Verhalten des Einzelnen als Voraussetzung für die Erklärung von Verhalten in Alltagssituationen beurteilen
- 9eigene digitale Produkte zur Veranschaulichung von Gruppenstrukturen und -normen entwickeln
- 10soziale Rollen und damit zusammenhängende Intraund Interrollenkonflikte erläutern sowie soziometrische Strukturen anhand von Fallbeispielen auswerten
- 11Einflüsse der digitalen Welt auf Gruppenbildung, -werte und -strukturen reflektieren
- 12Auswirkungen von Gruppenkonstellationen auf den Einzelnen beschreiben
- 13eigene Forschungsfragen zu den Zusammenhängen von Gruppe und Leistung entwickeln und diese systematisch erarbeiten und erklären
- 14Zusammenhänge von Gruppe und Leistung experimentell prüfen und auf den schulischen Kontext übertragen
- 1zur Darstellung der Komplexität von Erleben und Verhalten multikausale Bezüge zu grundlegenden Aspekten des psychischen Systems diskutieren
- 2Eignung des integrierenden Modells zur Erklärung von Erleben und Verhalten multifaktoriell beurteilen
- 3anhand von Alltagssituationen und Fallbeispielen grundlegende Aspekte des psychischen Systems identifizieren
- 4verschiedene Alltagssituationen charakterisieren
- 5eigenes und fremdes Verhalten auf Grundlage des integrierenden Modells interpretieren und für eigenes Handeln Verantwortung übernehmen
- 6reale und konstruierte Fallbeispiele aus verschiedenen Medien auswählen, präsentieren und interpretieren
- 7Erleben und Verhalten als multifaktoriell erklärbar erkennen
- 8die Notwendigkeit der Sensibilisierung in Bezug auf nachhaltiges Handeln im Alltag ermitteln
- 9Aspekte der Nachhaltigkeit für die eigene gesunde, aktive und nachhaltige Lebensgestaltung ableiten
- 10individuelle Erklärmuster bewusst wahrnehmen und beschreiben
- 11Erleben und Verhalten auf der Grundlage des Zusammenwirkens der Aspekte beschreiben und unter Berücksichtigung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen erklären
- 12zur Strukturierung psychologischen Wissens paradigmatische Ansätze und Disziplinen den Aspekten des Integrierenden Modells zuordnen
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Häufige Fragen
Lehrplan Psychologie – Gymnasium Sachsen-Anhalt
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Psychologie für Gymnasium in Sachsen-Anhalt?+
Der Lehrplan Psychologie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt umfasst 101 Kompetenzen, gegliedert in 8 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Psychologie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Grundlagen der Wissenschaft Psychologie, Ausgewählte Methoden der Psychologie, Psychische Phänomene: Wahrnehmung, Psychische Phänomene: Gedächtnis erklären, Psychische Phänomene: Denken erklären, Kommunikationsprozesse analysieren,, Gruppenprozesse untersuchen und, Integrierendes Modell beschreiben und.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Psychologie passend zum Lehrplan?+
Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Ist dieser Lehrplan Psychologie aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Psychologie am Gymnasium in Sachsen-Anhalt.