Lehrplan Mathematik – Gesamtschule Nordrhein-Westfalen

115 Kompetenzen12 Lernbereiche3 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Mathematik für Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–64 Lernbereiche
  • Arithmetik/Algebra
  • Funktionen
  • Geometrie
  • Stochastik
Jahrgangsstufen 7–84 Lernbereiche
  • Arithmetik/Algebra
  • Funktionen
  • Geometrie
  • Stochastik
Jahrgangsstufen 9–104 Lernbereiche
  • Arithmetik/Algebra
  • Funktionen
  • Geometrie
  • Stochastik

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Arithmetik/Algebra
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1führen Grundrechenarten in unterschiedlichen Darstellungen sowohl im Kopf als auch schriftlich durch und stellen Rechenschritte nachvollziehbar dar
  • 2runden Zahlen im Kontext sinnvoll und wenden Überschlag und Probe als Kontrollstrategien an
  • 3begründen mithilfe von Rechengesetzen Strategien zum vorteilhaften Rechnen und nutzen diese
  • 4verbalisieren Rechenterme unter Verwendung von Fachbegriffen und übersetzen Rechenanweisungen und Sachsituationen in Rechenterme
  • 5nutzen Variablen bei der Beschreibung von einfachen Sachzusammenhängen und bei der Formulierung von Rechengesetzen
  • 6setzen Zahlen in Terme mit Variablen ein und berechnen deren Wert
  • 7kehren Rechenanweisungen um
  • 8bestimmen Teiler natürlicher Zahlen, wenden dabei die Teilbarkeitsregeln für 2, 3, 5 und 10 an und kombinieren diese zu weiteren Teilbarkeitsregeln
  • 9erläutern Eigenschaften von Primzahlen
  • 10deuten Brüche als Anteile, Operatoren, Quotienten, Zahlen und Verhältnisse
  • 11berechnen und deuten Bruchteil, Anteil und Ganzes im Kontext
  • 12kürzen und erweitern Brüche und deuten dies als Vergröbern bzw. Verfeinern der Einteilung
  • 13führen Grundrechenarten der Addition und der Subtraktion mit einfachen Brüchen durch und stellen Rechenschritte nachvollziehbar dar
  • 14nutzen ganze Zahlen zur Beschreibung von Zuständen und Veränderungen in Sachzusammenhängen
  • 15stellen Zahlen auf unterschiedlichen Weisen dar, vergleichen sie und wechseln situationsangemessen zwischen den verschiedenen Darstellungen auch mithilfe digitaler Medien
  • 16schätzen Größen, wählen Einheiten von Größen situationsgerecht aus und wandeln sie um
Funktionen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben den Zusammenhang zwischen zwei Größen mithilfe von Worten, Diagrammen und Tabellen
  • 2erkennen Zusammenhänge in konkreten Situationen und Sachproblemen und lösen durch Rechnen
  • 3erkunden Muster in Zahlenfolgen und beschreiben die Gesetzmäßigkeiten in Worten und mit Termen
  • 4erfassen gängige Maßstabsverhältnisse und fertigen Zeichnungen in geeigneten Maßstäben an
Geometrie
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern Grundbegriffe und verwenden diese zur Beschreibung von ebenen Figuren und Körpern sowie deren Lagebeziehungen zueinander
  • 2charakterisieren und klassifizieren besondere Dreiecke und Vierecke
  • 3identifizieren und charakterisieren Körper in bildlichen Darstellungen und in der Umwelt
  • 4zeichnen ebene Figuren unter Verwendung angemessener Hilfsmittel wie Zirkel, Lineal und Geodreieck sowie dynamischer Geometriesoftware
  • 5erzeugen ebene symmetrische Figuren und Muster und ermitteln Symmetrieachsen bzw. Symmetriepunkte
  • 6stellen ebene Figuren im kartesischen Koordinatensystem dar
  • 7erzeugen Abbildungen ebener Figuren durch Verschieben und Spiegeln, auch im Koordinatensystem
  • 8nutzen dynamische Geometriesoftware zur Analyse von Verkettungen von Abbildungen ebener Figuren
  • 9schätzen und messen die Größe von Winkeln und klassifizieren Winkel mit Fachbegriffen
  • 10schätzen die Länge von Strecken und bestimmen sie mithilfe von Maßstäben
  • 11nutzen das Grundprinzip des Messens bei der Flächen- und Volumenbestimmung
  • 12berechnen den Umfang von Drei- und Vierecken, den Flächeninhalt von Rechtecken und rechtwinkligen Dreiecken sowie den Oberflächeninhalt und das Volumen von Quadern
  • 13bestimmen den Flächeninhalt ebener Figuren durch Zerlegungs- und Ergänzungsstrategien
  • 14beschreiben das Ergebnis von Drehungen und Verschiebungen eines Quaders aus der Vorstellung heraus
  • 15stellen Quader und Würfel als Netz, Schrägbild und Modell dar und erkennen Körper aus ihren entsprechenden Darstellungen
Stochastik
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erheben Daten, fassen sie in Ur- und Strichlisten zusammen und bilden geeignete Klasseneinteilungen
  • 2stellen Häufigkeiten in Tabellen und Diagrammen dar auch unter Verwendung digitaler Mathematikwerkzeuge (Tabellenkalkulation)
  • 3bestimmen, vergleichen und deuten Häufigkeiten und Kenngrößen statistischer Daten
  • 4lesen und interpretieren graphische Darstellungen statistischer Erhebungen
  • 5diskutieren Vor- und Nachteile graphischer Darstellungen

Jahrgangsstufen 7–8

Arithmetik/Algebra
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1führen die Grundrechenarten der Multiplikation und der Division mit Brüchen durch und stellen Rechenschritte nachvollziehbar dar
  • 2stellen rationale Zahlen auf der Zahlengeraden dar und ordnen sie der Größe nach
  • 3geben Gründe und Beispiele für Zahlbereichserweiterungen an
  • 4leiten Vorzeichenregeln zur Addition und Multiplikation anhand von Beispielen ab und nutzen Rechengesetze und Regeln
  • 5deuten Variablen als Veränderliche zur Beschreibung von Zuordnungen, als Platzhalter in Termen und Rechengesetzen sowie als Unbekannte in Gleichungen
  • 6stellen Terme als Rechenvorschrift von Zuordnungen und zur Berechnung von Flächeninhalten und Volumina auf
  • 7stellen Gleichungen zur Formulierung von Bedingungen in Sachsituationen auf
  • 8[E-Kurs] formen Terme (auch mithilfe der binomischen Formeln) zielgerichtet um und korrigieren fehlerhafte Termumformungen
  • 9ermitteln Exponenten im Rahmen der Zinsrechnung durch systematisches Probieren, auch unter Verwendung von Tabellenkalkulationen
  • 10ermitteln Lösungsmengen linearer Gleichungen sowohl durch systematisches Probieren als auch algebraisch und deuten sie im Sachkontext
Funktionen
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1charakterisieren Zuordnungen und grenzen diese anhand ihrer Eigenschaften voneinander ab
  • 2beschreiben zu gegebenen Zuordnungen passende Sachsituationen
  • 3klassifizieren eindeutige Zuordnungen als Funktionen
  • 4stellen Zuordnungen mit eigenen Worten, in Wertetabellen, als Graphen und als Terme dar, nutzen die Darstellungen situationsangemessen und wechseln zwischen den Darstellungsformen auch mithilfe digitaler Mathematikwerkzeuge
  • 5interpretieren Graphen von Zuordnungen und Terme linearer Zuordnungen
  • 6wenden die Eigenschaften von proportionalen, antiproportionalen und linearen Zuordnungen sowie Dreisatzverfahren zur Lösung außer- und innermathematischer Problemstellungen an
  • 7lösen innermathematische und alltagsnahe Probleme mithilfe von Zuordnungen auch mit digitalen Mathematikwerkzeugen (Taschenrechner, Tabellenkalkulation und Multirepräsentationssysteme)
  • 8unterscheiden in Sachkontexten und Problemstellungen Grundwert, Prozentsatz und -wert und berechnen fehlende Größen
  • 9wenden Prozent- und Zinsrechnung auf allgemeine Konsumsituationen an und erstellen dazu anwendungsbezogene Tabellenkalkulationen mit relativen und absoluten Zellbezügen
  • 10[E-Kurs] beschreiben prozentuale Veränderungen mit Wachstumsfaktoren und kombinieren prozentuale Veränderungen
Geometrie
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nutzen geometrische Sätze zur Winkelbestimmung in ebenen Figuren
  • 2berechnen Umfang und Flächeninhalt ebener Figuren und entwickeln Terme zu ihrer Berechnung
  • 3benennen und charakterisieren einfache Prismen und bestimmen Oberflächeninhalt und Volumen
  • 4[E-Kurs] begründen die Beweisführung zur Summe der Innenwinkel in einem Dreieck
  • 5führen Konstruktionen mit Zirkel und Lineal sowie mithilfe dynamischer Geometriesoftware durch und nutzen Konstruktionen zur Beantwortung von Fragestellungen
  • 6formulieren und begründen Aussagen zur Lösbarkeit und Eindeutigkeit von Konstruktionsaufgaben
  • 7zeichnen Dreiecke aus gegebenen Winkel- und Seitenmaßen und geben die Abfolge der Konstruktionsschritte mit Fachbegriffen an
  • 8erkunden geometrische Zusammenhänge mithilfe dynamischer Geometriesoftware
  • 9lösen geometrische Probleme mithilfe von geometrischen Sätzen
Stochastik
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1schätzen Wahrscheinlichkeiten auf der Basis von Hypothesen sowie auf der Basis relativer Häufigkeiten langer Versuchsreihen ab
  • 2bestimmen Wahrscheinlichkeiten bei einstufigen Zufallsexperimenten mithilfe der Laplace-Regel
  • 3grenzen Laplace-Versuche anhand von Beispielen gegenüber anderen Zufallsversuchen ab
  • 4simulieren Zufallserscheinungen in alltäglichen Situationen mit einem stochastischen Modell auch mithilfe digitaler Medien
  • 5[E-Kurs] interpretieren Spannweite und Quartile in statistischen Darstellungen und stellen unter Verwendung dieser Kenngrößen Häufigkeitsverteilungen als Boxplots dar

Jahrgangsstufen 9–10

Arithmetik/Algebra
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen Zahlen in Zehnerpotenzschreibweise dar
  • 2[E-Kurs] unterscheiden rationale und irrationale Zahlen und geben Beispiele für irrationale Zahlen an
  • 3[E-Kurs] vereinfachen Terme, bei denen die Potenzgesetze unmittelbar anzuwenden sind
  • 4wechseln zwischen Bruchdarstellung und Potenzschreibweise
  • 5[E-Kurs] nutzen und beschreiben ein algorithmisches Verfahren, um Quadratwurzeln näherungsweise zu bestimmen
  • 6berechnen und überschlagen Quadratwurzeln einfacher Zahlen im Kopf
  • 7[E-Kurs] ermitteln algebraisch und graphisch Lösungsmengen linearer Gleichungssysteme mit zwei Variablen unter Verwendung geeigneter Verfahren, deuten sie im Sachkontext und nutzen die Probe als Rechenkontrolle
  • 8[E-Kurs] wählen algebraische Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme zielgerichtet aus und vergleichen die Effizienz unterschiedlicher Lösungswege
  • 9[E-Kurs] wählen Verfahren zum Lösen quadratischer Gleichungen begründet aus, vergleichen deren Effizienz und bestimmen die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung auch ohne Hilfsmittel
  • 10[G-Kurs] lösen rein quadratische Gleichungen
  • 11wenden das Radizieren als Umkehrung des Potenzierens an
  • 12[E-Kurs] beschreiben die Bedeutung des Logarithmierens als eine Umkehrung des Potenzierens und lösen einfache Exponentialgleichungen der Form b^x = c
  • 13wenden ihre Kenntnisse über quadratische Gleichungen und Exponentialgleichungen zum Lösen inner- und außermathematischer Probleme an und deuten Ergebnisse in Kontexten
Funktionen
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1charakterisieren Funktionen als Klasse eindeutiger Zuordnungen
  • 2stellen Funktionen (lineare, quadratische, exponentielle Funktionen) mit eigenen Worten, in Wertetabellen, als Graphen und als Terme dar
  • 3[E-Kurs] grenzen lineares, quadratisches und exponentielles Wachstum an Beispielen voneinander ab
  • 4[G-Kurs] ermitteln exponentielles Wachstum an praktischen Beispielen
  • 5verwenden aus Graph, Wertetabelle und Term ablesbare Eigenschaften als Argumente beim Bearbeiten mathematischer Fragestellungen
  • 6bestimmen anhand des Graphen einer Funktion die Parameter eines Funktionsterms dieser Funktion
  • 7erklären den Einfluss der Parameter eines Funktionsterms auf den Graphen der Funktion (Ausnahme bei quadratischen Funktionen in der Normalform: nur Streckfaktor und y-Achsenabschnitt)
  • 8erkunden und systematisieren mithilfe dynamischer Geometriesoftware den Einfluss der Parameter von Funktionen
  • 9deuten Parameter und Eigenschaften einer Funktion in Anwendungssituationen
  • 10[E-Kurs] formen Funktionsterme quadratischer Funktionen um und nutzen verschiedene Formen der Termdarstellung situationsabhängig
  • 11[E-Kurs] berechnen Nullstellen quadratischer Funktionen durch geeignete Verfahren
  • 12[E-Kurs] wählen begründet mathematische Modelle zur Beschreibung von Wachstumsprozessen aus, treffen Vorhersagen zur langfristigen Entwicklung und überprüfen die Eignung des Modells
  • 13identifizieren funktionale Zusammenhänge in Messreihen mit digitalen Medien
  • 14wenden lineare, quadratische und exponentielle Funktionen zur Lösung inner- und außermathematischer Problemstellungen an
  • 15[E-Kurs] beschreiben unter Anwendung digitaler Mathematikwerkzeuge periodische Vorgänge mithilfe von Sinusfunktionen der Form f(x) = a * sin(b * x)
Geometrie
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1vergrößern und verkleinern einfache Figuren maßstabsgetreu
  • 2[E-Kurs] berechnen Längen und Flächeninhalte an Kreisen und Kreissektoren
  • 3[E-Kurs] schätzen und berechnen Oberflächeninhalt und Volumen von Körpern, Teilkörpern sowie zusammengesetzten Körpern
  • 4[E-Kurs] beweisen den Satz des Pythagoras
  • 5[E-Kurs] beschreiben Beziehungen in rechtwinkligen Dreiecken mithilfe der Trigonometrie (Sinus/Kosinus/Tangens)
  • 6[E-Kurs] berechnen Größen mithilfe von Ähnlichkeitsbeziehungen, geometrischen Sätzen und trigonometrischen Beziehungen
  • 7ermitteln Maßangaben in Sachsituationen und nutzen diese für geometrische Berechnungen
Stochastik
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1planen statistische Datenerhebungen und nutzen zur Erfassung und Auswertung digitale Mathematikwerkzeuge
  • 2analysieren auch mithilfe digitaler Mathematikwerkzeuge graphische Darstellungen statistischer Erhebungen kritisch und erkennen Manipulationen
  • 3[E-Kurs] stellen zweistufige Zufallsversuche mit Baumdiagrammen dar und entnehmen Wahrscheinlichkeiten aus ihnen
  • 4[E-Kurs] führen in konkreten Situationen kombinatorische Überlegungen durch, um die Anzahl der jeweiligen Möglichkeiten zu bestimmen
  • 5[E-Kurs] berechnen Wahrscheinlichkeiten mithilfe von Pfadregeln und Vierfeldertafel und deuten diese im Sachzusammenhang
  • 6interpretieren und beurteilen Daten und statistische Aussagen in authentischen Texten
Unterrichtsstunde dazu planen

Wähle einen Lernbereich – Didoria erstellt in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Kostenlos Mathematik-Stunde erstellen

Häufige Fragen

Lehrplan Mathematik – Gesamtschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Mathematik für Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Mathematik am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 115 Kompetenzen, gegliedert in 12 Lernbereiche über 3 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Mathematik am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Arithmetik/Algebra, Funktionen, Geometrie, Stochastik, Arithmetik/Algebra, Funktionen, Geometrie, Stochastik und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Mathematik passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Mathematik aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Mathematik am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen.