Lehrplan Gesellschaftslehre – Gesamtschule Nordrhein-Westfalen

249 Kompetenzen16 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Gesellschaftslehre für Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–65 Lernbereiche
  • Herrschaft, Partizipation und Demokratie
  • Wirtschaft, Arbeit und Konsum
  • Nachhaltige Entwicklung: Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft
  • Innovation, Digitalisierung und Medien
  • Individuum und Gesellschaft
Jahrgangsstufen 7–1011 Lernbereiche
  • Herrschaft, Partizipation und Demokratie
  • Wirtschaft, Arbeit und Konsum
  • Nachhaltige Entwicklung: Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft
  • Innovation, Digitalisierung und Medien
  • Individuum und Gesellschaft
  • Internationalisierung, Globalisierung und Migration
  • Disparitäten
  • Konflikt und Frieden
  • Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
  • Europa
  • Beruf und Arbeitswelt

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Herrschaft, Partizipation und Demokratie
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern in Grundzügen den institutionellen Aufbau und die Aufgaben von Städten/Kreisen/Gemeinden
  • 2erläutern Grundprinzipien, Aufbau und Aufgaben der Schülervertretung
  • 3beschreiben die Funktion und Bedeutung von Wahlen und demokratischer Mitbestimmung auf schulischer sowie kommunaler Ebene
  • 4erläutern Merkmale der Hochkultur Ägyptens und den Einfluss naturgegebener Voraussetzungen auf ihre Entstehung
  • 5erklären die athenische Demokratie als neues Gesellschaftsmodell
  • 6benennen Rückwirkungen der römischen Expansion auf die inneren politischen und sozialen Verhältnisse der res publica
  • 7stellen anhand einer Königserhebung die Macht von Ritualen und Symbolen im Kontext der Legitimation von Herrschaft dar
  • 8beschreiben anhand der Herrschafts- und Verwaltungspraxis von Karl dem Großen die Ordnungsprinzipien im Fränkischen Großreich
  • 9erklären den Investiturstreit als typisch mittelalterlichen Konflikt um die geistliche und politische Herrschaft
  • 10beschreiben grundlegende Verfahrensweisen, Zugriffe und Kategorien des Berufsfelds historischen und archäologischen Arbeitens
  • 11ermitteln die gesellschaftliche und politische Bedeutung demokratischer Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Schule
  • 12begründen die Bedeutung von Regeln und Rechten in Familie, Schule und Stadt/Kreis/Gemeinde
  • 13ermitteln unterschiedliche Positionen, deren Interessengebundenheit sowie Kontroversität in kommunalen Entscheidungsprozessen
  • 14bewerten die kulturellen und gesellschaftlichen Errungenschaften der Hochkultur Ägyptens
  • 15beurteilen demokratische Mitwirkungsmöglichkeiten verschiedener Bevölkerungsgruppen in Vergangenheit (griechische Polis) und Gegenwart (Deutschland)
  • 16beurteilen den Einfluss des Imperium Romanum auf die eroberten Gebiete an einem regionalen Beispiel
Wirtschaft, Arbeit und Konsum
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben materielle und immaterielle Bedürfnisse
  • 2beschreiben das Spannungsfeld zwischen Konsumwünschen und verfügbaren Mitteln
  • 3erläutern Funktionen des Geldes als Tausch-, Wertaufbewahrungs- und Rechenmittel
  • 4beschreiben verschiedene, auch digitale, Verkaufsstrategien
  • 5beschreiben die Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren des primären, sekundären und tertiären Sektors
  • 6beschreiben Wirtschaftsräume hinsichtlich standörtlicher Gegebenheiten und wirtschaftlicher Nutzung
  • 7bewerten die eigenen Konsumwünsche und -entscheidungen im Hinblick auf Nutzen und zur Verfügung stehende Mittel
  • 8beurteilen Grenzen und Folgen ihres Konsumentenhandelns auch unter rechtlichen Aspekten
  • 9beurteilen den Einfluss von Werbung und sozialen Medien auf das eigene Konsumverhalten
  • 10beurteilen aufgrund standörtlicher Gegebenheiten die Eignung von Räumen für eine wirtschaftliche Nutzung
Nachhaltige Entwicklung: Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern nachhaltige Entwicklung als Herausforderung und Chance im privaten, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Handeln
  • 2stellen Lösungsansätze zur globalen Bekämpfung von Kinderarmut dar
  • 3erläutern wesentliche Aspekte des Wandels in Landwirtschaft, Industrie und im Dienstleistungsbereich, auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung
  • 4erklären Chancen, mögliche Grenzen und Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens in der Landwirtschaft
  • 5erklären vor dem Hintergrund naturräumlicher Voraussetzungen Formen, Entwicklung und Bedeutung des Tourismus in einer Region
  • 6erläutern die Auswirkungen des Tourismus in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht
  • 7beschreiben das Konzept des sanften Tourismus
  • 8beurteilen anhand vorgegebener Kriterien staatliche Maßnahmen und individuelle Handlungsmöglichkeiten zur Ressourceneffizienz
  • 9beurteilen alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen in Bezug auf Umsetzbarkeit
  • 10vergleichen Lebenssituationen von Kindern in unterschiedlich entwickelten Regionen der globalisierten Welt
  • 11wägen Vor- und Nachteile wirtschaftsräumlicher Veränderungen für Mensch, Wirtschaft, Umwelt und Artenvielfalt ab
  • 12erörtern Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsums
  • 13beurteilen in Ansätzen positive und negative Auswirkungen einer touristischen Raumentwicklung
  • 14erörtern ausgewählte Aspekte des Zielkonflikts zwischen Ökonomie und Ökologie in Tourismusregionen
  • 15erörtern ausgewählte Gesichtspunkte ihres eigenen Urlaubs- und Freizeitverhaltens
Innovation, Digitalisierung und Medien
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Möglichkeiten der Informationsgewinnung sowie Wirkungen digitaler und analoger Medien
  • 2stellen den Einfluss sozialer Netzwerke im Alltag dar
  • 3setzen sich kritisch mit Medienangeboten und der eigenen Mediennutzung auseinander
  • 4beurteilen die interessengeleitete Setzung und Verbreitung von Themen in Medien in Bezug auf die Meinungsbildung
Individuum und Gesellschaft
13 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben wesentliche Bedürfnisse und Rollen von Familienmitgliedern
  • 2stellen den Wandel gesellschaftlicher Lebensformen und Geschlechterrollen dar
  • 3vergleichen städtisch geprägte Siedlungen hinsichtlich Ausstattung, Gliederung und Funktion mit ländlichen Siedlungen
  • 4erklären die Pendlerströme zwischen städtischen und ländlichen Räumen
  • 5erklären aus zeitgenössischem Blickwinkel großstädtisches Alltagsleben sowie Lebenswirklichkeiten von Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen im antiken Griechenland und Rom
  • 6erläutern Lebens- und Arbeitswirklichkeiten von Menschen in der Grundherrschaft
  • 7bewerten die Folgen von Rollenerwartungen für das Individuum
  • 8beurteilen Chancen und Problemlagen von unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens
  • 9wägen Vor- und Nachteile öffentlicher und privater Mobilität im städtischen Raum und seinem Umland gegeneinander ab
  • 10erörtern Vor- und Nachteile des Lebens in unterschiedlich strukturierten Siedlungen
  • 11nehmen zur römischen Familienstruktur im Hinblick auf ihre Funktion für das gesellschaftliche Leben Stellung
  • 12beurteilen die Bedeutung des christlichen Glaubens für Menschen der mittelalterlichen Gesellschaft
  • 13hinterfragen auch anhand digitaler Angebote die Wirkmächtigkeit gegenwärtiger Mittelalterbilder

Jahrgangsstufen 7–10

Herrschaft, Partizipation und Demokratie
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen das Konzept des demokratischen Rechts- und Verfassungsstaates sowie seiner Organe dar
  • 2erklären die Aufgaben und Funktionen von Parteien im politischen System
  • 3benennen Formen, Chancen und Grenzen zivilgesellschaftlicher Partizipation
  • 4unterscheiden zwischen Ursachen und Anlass der Französischen Revolution sowie der Revolution von 1848
  • 5stellen die Deutsche Reichsgründung von 1871 als Verwirklichung des Einheitsgedankens „von oben" dar
  • 6erläutern anhand der Weimarer Reichsverfassung Kontinuität und Wandel der politischen Ordnung
  • 7erläutern die Entstehung der beiden deutschen Staaten und ihre Einbindung in verschiedene militärische und wirtschaftliche Bündnisse
  • 8erläutern zentrale Ereignisse und Phasen der deutsch-deutschen Geschichte von der Teilung bis zur Mitte der 80er Jahre
  • 9stellen sich aus unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Systemen ergebende Formen des gesellschaftlichen Lebens in Ost- und Westdeutschland dar
  • 10beurteilen Möglichkeiten, politische Prozesse hinsichtlich einer Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie aktiv mitzugestalten
  • 11beurteilen das Spannungsfeld zwischen innerer Sicherheit und Freiheitsrechten im Sinne des Grundgesetzes
  • 12beurteilen das Handeln der Akteure in der Französischen Revolution unter Berücksichtigung der Kategorien Freiheit und Gleichheit
  • 13nehmen zur Bedeutung der französischen Revolution für die politische Kultur in Europa Stellung
  • 14beurteilen den Charakter des Deutschen Kaiserreichs zwischen Fortschritt, Stagnation und Rückständigkeit
  • 15beurteilen Handlungsspielräume und Verantwortung von Akteuren bei der Etablierung oder Aushöhlung der parlamentarischen Demokratie
  • 16beurteilen die Auswirkungen der unterschiedlichen Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme auf die Lebenswelt der Menschen in BRD und DDR
Wirtschaft, Arbeit und Konsum
25 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern gesamtwirtschaftliche Ziele und mögliche Zielkonflikte
  • 2erklären die Funktionsweise von Märkten (Preisbildung, Angebot, Nachfrage)
  • 3erläutern die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft
  • 4erläutern die Bedeutung eines funktionierenden Wettbewerbs sowie Grenzen des Marktes
  • 5erläutern die Rolle von Unternehmen, Staat und Haushalten im Wirtschaftskreislauf
  • 6benennen Aspekte alternativer Wirtschaftsordnungen
  • 7beschreiben die wirtschaftliche Bedeutung von Daten
  • 8erläutern den Aufbau von Unternehmen sowie die Funktionen von Beschaffung, Produktion und Absatz
  • 9erläutern unterschiedliche Ziele von Unternehmen
  • 10beschreiben die Funktionen von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden und ihre jeweiligen Interessen
  • 11erläutern das Prinzip der Tarifautonomie
  • 12erläutern Möglichkeiten betrieblicher Mitbestimmung in Unternehmen
  • 13stellen die Bedeutung von AGB sowie gesetzlichen Regelungen zur Geschäftsfähigkeit dar
  • 14erläutern Ursachen von Verschuldung und Möglichkeiten ihrer Überwindung
  • 15beschreiben Regelungen zur Verbraucherinformation und Aufgaben von Verbraucherschutzzentralen
  • 16beschreiben Möglichkeiten des Einsatzes von Algorithmen in Onlineangeboten von Unternehmen
  • 17vergleichen die Freie Marktwirtschaft mit der Sozialen Marktwirtschaft
  • 18beurteilen Chancen und Risiken der Digitalisierung von Märkten und des Zahlungsverkehrs
  • 19erörtern die Bedeutung der technischen Entwicklungen der Industrialisierung für das Leben der Menschen
  • 20bewerten die ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen der industriellen Entwicklung in Deutschland
  • 21vergleichen die jeweiligen Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern
  • 22beurteilen Formen, Handlungsoptionen und Auswirkungen von Tarifkonflikten
  • 23beurteilen Chancen und Risiken im Onlinehandel für Verbraucherinnen und Verbraucher
  • 24bewerten die Durchsetzungsmöglichkeiten der Interessen von Verbrauchern
  • 25beurteilen die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen
Nachhaltige Entwicklung: Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft
29 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben individuelle, unternehmerische und politische Möglichkeiten zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung
  • 2analysieren Vorgaben für Zertifikate und Gütesiegel für nachhaltiges Wirtschaften und deren Wirkungen
  • 3beschreiben ausgewählte individuelle, unternehmerische und politische Maßnahmen zum Klimaschutz
  • 4analysieren ihr Konsumverhalten im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Entwicklung
  • 5beschreiben grundlegende geotektonische Strukturen und Prozesse in ihrem Zusammenwirken
  • 6erklären ausgewählte naturbedingte Gefährdungen von Siedlungs- und Wirtschaftsräumen des Menschen
  • 7erläutern das besondere Nutzungspotential von geotektonischen Risikoräumen
  • 8beschreiben die global unterschiedliche solare Einstrahlung und die daraus resultierende Abgrenzung der Klimazonen
  • 9erklären grundlegende klimatologische Prozesse und daraus resultierende Wetterphänomene
  • 10beschreiben regionale Auswirkungen von Klimaveränderungen
  • 11erläutern grundlegende Wirkmechanismen des anthropogenen Einflusses auf das globale Klima sowie daraus resultierende Folgen
  • 12kennzeichnen Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Geofaktoren
  • 13beschreiben den Einfluss der naturräumlichen Bedingungen in den einzelnen Landschaftszonen auf die landwirtschaftliche Nutzung
  • 14erläutern Auswirkungen ökonomischer und technischer Rahmenbedingungen auf die landwirtschaftliche Produktion
  • 15bewerten kriterienorientiert individuelle Möglichkeiten zur Energieeinsparung, Ressourceneffizienz und Klimagerechtigkeit
  • 16bewerten individuelle, unternehmerische und staatliche Maßnahmen mit Blick auf Nachhaltigkeit
  • 17beurteilen Einflussmöglichkeiten zivilgesellschaftlicher Akteure auf eine nachhaltige Entwicklung
  • 18diskutieren Zielkonflikte nachhaltigen Handelns
  • 19bewerten ihr Handeln als Verbraucher in Bezug auf nachhaltige Entwicklung
  • 20wägen Vor- und Nachteile des Lebens und Wirtschaftens in Risikoräumen gegeneinander ab
  • 21erörtern Maßnahmen der Katastrophenvorsorge bei Naturrisiken
  • 22beurteilen Lösungsstrategien zur Verlangsamung der globalen Erwärmung und zur Sicherung der Energieversorgung
  • 23erörtern auf lokaler Ebene Vorsorgemaßnahmen vor Extremwetterereignissen
  • 24erörtern Lösungsansätze zur Vermeidung klimaschädlichen Verhaltens im Alltag
  • 25erörtern die mit Eingriffen von Menschen in geoökologische Kreisläufe verbundenen Chancen und Risiken
  • 26beurteilen Maßnahmen zur Erhöhung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft
  • 27erörtern Gestaltungsoptionen für ein nachhaltigeres Konsumverhalten
  • 28beurteilen Chancen und Risiken des Tourismus für die Entwicklung von Räumen
  • 29beurteilen Möglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung von Räumen
Innovation, Digitalisierung und Medien
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern die Bedeutung medialer Einflüsse auf den Willensbildungsprozess
  • 2erklären am Beispiel einer europäischen Region den durch Globalisierung und Digitalisierung bedingten wirtschaftsräumlichen Wandel
  • 3beurteilen Chancen und Risiken digitaler Medien im Hinblick auf den politischen Willensbildungsprozess
  • 4beurteilen die Bedeutung digitaler Medien für die Identitätsbildung von Jugendlichen
  • 5beurteilen die Bedeutung technologischer Innovationen in Unternehmen
  • 6beurteilen ihr Mediennutzungsverhalten bezüglich der Persönlichkeits-, Urheber- und Nutzungsrechte
  • 7bewerten raumwirksame Auswirkungen von Digitalisierung für städtische und ländliche Räume
  • 8erläutern den Wandel der Quellen in der Digitalität seit den 90er Jahren
Individuum und Gesellschaft
18 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären den Einfluss sozialer Erwartungen auf die Identitätsbildung von Jugendlichen
  • 2beschreiben die Vielfalt der Wertorientierungen von Jugendlichen
  • 3erläutern Möglichkeiten sozialen Engagements
  • 4beschreiben Ursachen und Formen von Jugendkriminalität
  • 5stellen Ziele und Aufgaben des Jugendstrafrechts dar
  • 6gliedern städtische Räume nach ausgewählten Merkmalen
  • 7stellen Ursachen des Wachsens und Schrumpfens von Städten sowie daraus resultierende Folgen dar
  • 8vergleichen die Dynamik von Städten in Ländern unterschiedlichen sozioökonomischen Entwicklungsstandes
  • 9stellen anhand politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aspekte Stellung und Selbstverständnis von Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland im langen 19. Jahrhundert dar
  • 10stellen Auswirkungen und gesellschaftliche Folgen der neuen Massenmedien und der Emanzipation der Frau dar
  • 11beurteilen die Herausforderungen und Chancen einer vielfältigen Gesellschaft (Diversität)
  • 12diskutieren unterschiedliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Jugendkriminalität sowie Cybergewalt und -kriminalität
  • 13beurteilen die Bedeutung sozialen Engagements für die Identitätsbildung und für die Gesellschaft
  • 14beurteilen die Folgen einer zunehmenden Verstädterung für die Lebensverhältnisse in den betroffenen Regionen
  • 15wägen Chancen und Herausforderungen von Stadtumbaumaßnahmen im Kontext sich verändernder Rahmenbedingungen ab
  • 16beurteilen das Handeln von Menschen unterschiedlichen Glaubens im Spannungsverhältnis zwischen Koexistenz und Konflikt insbesondere am Beispiel der Kreuzzüge
  • 17erörtern verschiedene Ansätze zur Deutung der DDR-Geschichte im Spannungsverhältnis biografischer und geschichtskultureller Zugänge
  • 18bewerten ausgewählte politische, rechtliche und soziale Fragen der Gleichberechtigung von Frauen und Männern
Internationalisierung, Globalisierung und Migration
22 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen die aus Globalisierung und Digitalisierung resultierende weltweite Arbeitsteilung und sich verändernde Standortgefüge am Beispiel einer Produktionskette dar
  • 2benennen Merkmale und Ursachen einer zunehmenden Verflechtung des Welthandels
  • 3benennen Auswirkungen der Globalisierung auf Arbeitnehmer sowie auf Unternehmen
  • 4stellen Ziele internationaler Akteure in der Weltwirtschaft dar
  • 5beschreiben Merkmale von Freihandel und Protektionismus
  • 6zeigen Ursachen und Folgen der unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung und -verteilung auf
  • 7stellen verschiedene Formen der Migration dar
  • 8erläutern Wechselwirkungen zwischen Tragfähigkeit, Ernährungssicherung und Migration
  • 9erläutern Ursachen und räumliche Auswirkungen gesellschaftlich, wirtschaftlich und ökologisch bedingter Migration
  • 10erläutern exemplarisch transkontinentale Handelsbeziehungen und kulturelle Kontakte
  • 11stellen wissenschaftliche und kulturelle Entwicklungen im Übergang zur Frühen Neuzeit und ihre Folgen dar
  • 12erläutern Voraussetzungen, Gründe und Folgen der von Europa ausgehenden Entdeckungsreisen und Eroberungen in der Frühen Neuzeit
  • 13erörtern positive und negative Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf Standorte, Unternehmen und Arbeitnehmer
  • 14vergleichen Positionen von Akteuren der Weltwirtschaft in Bezug auf Auswirkungen der ökonomischen Globalisierung
  • 15beurteilen Auswirkungen der Entwicklung von internationalen Arbeits- und Gütermärkten auf die persönliche Lebensgestaltung
  • 16erörtern Ursachen, Chancen und Herausforderungen von Migration
  • 17beurteilen Auswirkungen von Migration für Herkunfts- und Zielgebiete
  • 18beurteilen Maßnahmen der Bevölkerungspolitik im Hinblick auf eine Reduzierung des Bevölkerungswachstums
  • 19vergleichen aspektorientiert Merkmale einer europäischen mit einer afrikanischen Handelsmetropole
  • 20beurteilen die Auswirkungen von Innovationen und Technik auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen
  • 21beurteilen die Auswirkungen der Vernetzung von Handelsräumen in der frühen Neuzeit im Hinblick auf die Entstehung von Globalität
  • 22nehmen zur Bedeutung der Entdeckungen im Verhältnis zu den Folgen für die einheimische Bevölkerung Stellung
Disparitäten
18 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die Funktionen des deutschen Sozialstaats
  • 2stellen die Ausgestaltung der gesetzlichen Sozialversicherungssysteme sowie die Möglichkeit betrieblicher und privater Vorsorge dar
  • 3erläutern Auswirkungen veränderter Erwerbsbiographien und des demografischen Wandels auf die Sozialversicherungssysteme
  • 4beschreiben Ausmaß und Entwicklung von Armut und Reichtum in Deutschland
  • 5analysieren Einkommensunterschiede zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen
  • 6vergleichen den Entwicklungsstand von Ländern und Regionen auf der Grundlage geeigneter Indikatoren
  • 7erklären sozioökonomische Disparitäten zwischen und innerhalb von Ländern
  • 8erläutern an einem regionalen Beispiel Interessen und Motive bei der Gründung von Städten
  • 9erläutern die Gründe für den Zuzug in die Städte im Hochmittelalter
  • 10erklären zentrale Motive, Formen und Folgen des Imperialismus europäischer Staaten in Afrika
  • 11beurteilen sozialpolitische Maßnahmen zur Sicherung des Existenzminimums
  • 12beurteilen die Bedeutung unbezahlter Familienarbeit sowie deren Auswirkungen auf die individuelle soziale Absicherung
  • 13beurteilen die Belastbarkeit des Sozialsystems vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels
  • 14bewerten auf der Grundlage von wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen die Handelsbeziehungen zwischen Ländern unterschiedlichen Entwicklungsstandes
  • 15erörtern Klassifikationsprinzipien und Begriffe zur Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Merkmalen
  • 16beurteilen Chancen und Risiken des Tourismus für die Entwicklung von Räumen
  • 17beurteilen Möglichkeiten zur nachhaltigen Entwicklung von Räumen
  • 18bewerten an einem konkreten Beispiel den Umgang mit geschichtskulturellen Zeugnissen deutscher Kolonialgeschichte
Konflikt und Frieden
22 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern Erscheinungsformen und Ursachen internationaler Konflikte, Krisen und Kriege
  • 2beschreiben Möglichkeiten und Grenzen der Friedenssicherung und Konfliktbewältigung durch UNO, NATO, EU, Bundeswehr und zivilgesellschaftliche Akteure
  • 3erläutern die Reformation im Hinblick auf ihre Folgen für Gesellschaft und Kirche
  • 4erklären religiöse und politische Ursachen sowie gesellschaftliche und ökonomische Folgen des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens
  • 5unterscheiden zwischen Anlass und Ursachen des Ersten Weltkriegs
  • 6erläutern Sichtweisen politisch verantwortlicher Akteure auf den Verlauf und die Inhalte der Pariser Friedensregelungen
  • 7erklären in Grundzügen die wirtschaftliche und politische Dimension des Krisenjahres 1923 sowie die globalen Zusammenhänge der Weltwirtschaftskrise von 1929
  • 8beschreiben die Blockbildung und deren Konsequenzen für die Entstehung des modernen Europas
  • 9beschreiben sich aus dem Wandel in der UdSSR ergebende staatliche Umbrüche und Auflösungsprozesse in Mittel- und Osteuropa
  • 10erklären den deutschen Einigungsprozess beginnend im Herbst 1989
  • 11benennen Ursachen und Träger der friedlichen Revolution in der DDR
  • 12beurteilen den Stellenwert der UN-Charta
  • 13beurteilen die Bedeutung einer internationalen Sicherheitspolitik zur Abwehr aktueller Bedrohungslagen
  • 14beurteilen Möglichkeiten zum Schutz der Menschenrechte durch internationale Organisationen und NGOs
  • 15nehmen zu der Bedeutung von religiösen Motiven in gewaltsamen Auseinandersetzungen Stellung
  • 16beurteilen Motive und Handeln der Politiker während der Julikrise im Hinblick auf das Ziel der Friedensbewahrung
  • 17erörtern den Zäsurcharakter der Ereignisse des Epochenjahres 1917
  • 18bewerten den Umgang mit Tätern und Opfern des Ersten Weltkriegs
  • 19erörtern innere und äußere Belastungsfaktoren der Weimarer Republik sowie stabilisierende Elemente
  • 20beurteilen den Einfluss der USA und der UdSSR auf die internationale Nachkriegsordnung und das geteilte Deutschland
  • 21beurteilen die Auswirkungen des Zusammenbruchs des Ostblocks auf den Prozess der deutschen Wiedervereinigung
  • 22beurteilen einen aktuellen Konflikt im Nahen Osten auf der Grundlage seiner historisch-wirtschaftlichen und -gesellschaftlichen Ursachen
Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern Ursachen, Merkmale und Erscheinungsformen von Extremismus, Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • 2erklären Merkmale eines totalitären Staates im Nationalsozialismus und Stufen seiner Verwirklichung 1933/1934
  • 3erläutern grundlegende Elemente der NS-Ideologie und deren gesellschaftliche und politische Auswirkungen
  • 4erläutern Maßnahmen, deren Zielsetzungen und ihre Auswirkungen auf Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Andersdenkende, Euthanasieopfer und Zwangsarbeiter von Seiten des NS-Staates
  • 5beurteilen die Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung durch Populismus und Extremismus, insbesondere durch Rechtsextremismus
  • 6diskutieren Maßnahmen gegen Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • 7nehmen Stellung zur Verantwortung politischer Akteure und Gruppen für die Zerstörung des Weimarer Rechts- und Verfassungsstaats
  • 8erörtern an Beispielen Handlungsspielräume von Frauen und Männern unter den Bedingungen der NS-Diktatur
  • 9beurteilen Folgen der Flucht- und Vertreibungsbewegungen und die Nachkriegsgesellschaft
  • 10erörtern die sich aus der nationalsozialistischen Vergangenheit ergebende historische Verantwortung im Umgang mit der deutschen Geschichte
  • 11bewerten Formen der kollektiven Erinnerung sowie der juristischen und politischen Aufarbeitung der NS-Gewaltherrschaft, des Holocausts und der Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten und Andersdenkenden
Europa
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen Europa räumlich als einheitlichen und gleichzeitig vielfältigen Kontinent dar
  • 2beschreiben Motive und Ziele des europäischen Einigungsprozesses
  • 3stellen wesentliche Merkmale der Europäischen Union dar
  • 4stellen wesentliche Merkmale der Europäischen Währungsunion dar
  • 5beschreiben Aufgaben der zentralen Institutionen der EU
  • 6beschreiben Partizipationsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger (u.a. Europawahl, Europäische Bürgerinitiative)
  • 7beurteilen die Chancen und Herausforderungen der Politikgestaltung in ausgewählten Bereichen der EU-Politik
  • 8bewerten Chancen und Herausforderungen eines freien EU-Binnenmarktes
  • 9beurteilen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen der EU-Länder Möglichkeiten der weiteren Entwicklung der EU
  • 10beurteilen die Bedeutung einer europäischen Identität für die Entwicklung der EU
  • 11erörtern das Verhältnis von Wettbewerb und Kooperation zwischen den europäischen Regionen
  • 12bewerten den europäischen Einigungsprozess im Hinblick auf wirtschaftliches Wachstum und Sicherung des Friedens
Beruf und Arbeitswelt
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben ihre Stärken, Interessen und Fähigkeiten als Grundlage ihres beruflichen Orientierungsprozesses
  • 2stellen auch unter Berücksichtigung der Gender-Perspektive und Inklusion unterschiedliche Berufe, Bildungs- und Ausbildungswege sowie deren Anforderungsprofile und Einkommensmöglichkeiten dar
  • 3beschreiben die auch infolge nachhaltiger Politik und der digitalen Transformation sich wandelnde Arbeitswelt und den Arbeitsmarkt
  • 4beschreiben die Vielfalt selbstständiger Berufe und Grundlagen unternehmerischer Tätigkeit
  • 5diskutieren die Bedeutung von bezahlter und unbezahlter Arbeit für den Menschen und für die Gesellschaft
  • 6diskutieren das Verhältnis von Arbeit und Freizeit
  • 7erörtern kriterienorientiert die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt
  • 8bewerten Entwicklungsmöglichkeiten für den Einzelnen im Hinblick auf die eigene Berufswahl
  • 9beurteilen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt
  • 10beurteilen in Grundzügen Chancen und Risiken unternehmerischer Selbstständigkeit
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Häufige Fragen

Lehrplan Gesellschaftslehre – Gesamtschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Gesellschaftslehre für Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Gesellschaftslehre am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 249 Kompetenzen, gegliedert in 16 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Gesellschaftslehre am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Herrschaft, Partizipation und Demokratie, Wirtschaft, Arbeit und Konsum, Nachhaltige Entwicklung: Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Innovation, Digitalisierung und Medien, Individuum und Gesellschaft, Herrschaft, Partizipation und Demokratie, Wirtschaft, Arbeit und Konsum, Nachhaltige Entwicklung: Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Gesellschaftslehre passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Gesellschaftslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Gesellschaftslehre am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen.