Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Sprache
- Texte
- Kommunikation
- Medien
- Sprache
- Texte
- Kommunikation
- Medien
- Sprache
- Texte
- Kommunikation
- Medien
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 5–6
- 1Wortarten (Verb, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektiv, Konjunktion, Adverb) unterscheiden
- 2unterschiedliche Flexionsformen (Konjugation – Tempus, Deklination – Genus, Numerus, Kasus; Komparation) unterscheiden
- 3Verfahren der Wortbildung unterscheiden (Komposition, Derivation)
- 4grundlegende Strukturen von Sätzen (Prädikat; Satzglieder: Subjekt, Objekt, Adverbial; Satzgliedteil: Attribut; Satzarten: Aussage-, Frage-, Aufforderungssatz; zusammengesetzte Sätze: Satzreihe, Satzgefüge, Hauptsatz, Nebensatz) untersuchen
- 5Sprachstrukturen mithilfe von Ersatz-, Umstell-, Erweiterungs- und Weglassprobe untersuchen
- 6einfache sprachliche Mittel (Metapher, Personifikation, Vergleich, klangliche Gestaltungsmittel) in ihrer Wirkung beschreiben
- 7Wortbedeutungen aus dem Kontext erschließen und unter Zuhilfenahme von digitalen sowie analogen Wörterbüchern klären
- 8an einfachen Beispielen Alltagssprache und Bildungssprache unterscheiden
- 9an einfachen Beispielen Abweichungen von der Standardsprache beschreiben
- 10angeleitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Satzstrukturen, Wörter und Wortgebrauch) verschiedener Sprachen (der Lerngruppe) untersuchen
- 11Wörter in Wortfeldern und -familien einordnen und gemäß ihren Bedeutungen einsetzen
- 12relevantes sprachliches Wissen (u. a. auf Wort- und Satzebene) beim Verfassen eigener Texte einsetzen
- 13mittels geeigneter Rechtschreibstrategien (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) und unter Rückgriff auf grammatisches Wissen Texte angeleitet überprüfen
- 14eine normgerechte Zeichensetzung für einfache Satzstrukturen (Haupt- und Nebensatzverknüpfung, Apposition, Aufzählung, wörtliche Rede) realisieren
- 15im Hinblick auf Orthografie, Grammatik und Kohärenz Texte angeleitet überarbeiten
- 16angeleitet zu Fehlerschwerpunkten passende Rechtschreibstrategien (u. a. silbierendes Sprechen, Verlängern, Ableiten, Wörter zerlegen, Nachschlagen, Ausnahmeschreibung merken) zur Textüberarbeitung einsetzen
- 1angeleitet zentrale Aussagen mündlicher und schriftlicher Texte identifizieren und daran ihr Gesamtverständnis des Textes erläutern
- 2in literarischen Texten Figuren untersuchen und Figurenbeziehungen textbezogen erläutern
- 3erzählende Texte unter Berücksichtigung grundlegender Dimensionen der Handlung (Ort, Zeit, Konflikt, Handlungsschritte) und der erzählerischen Vermittlung (u. a. Erzählerfigur) untersuchen
- 4lyrische Texte untersuchen – auch unter Berücksichtigung formaler und sprachlicher Gestaltungsmittel (Reim, Metrum, Klang, strophische Gliederung; einfache Formen der Bildlichkeit)
- 5dialogische Texte im Hinblick auf explizit dargestellte Absichten und Verhaltensweisen von Figuren sowie einfache Dialogverläufe untersuchen
- 6eine persönliche Stellungnahme zu den Ereignissen und zum Verhalten von literarischen Figuren textgebunden formulieren
- 7eigene Texte zu literarischen Texten verfassen (u. a. Ausgestaltung, Fortsetzung, Paralleltexte) und im Hinblick auf den Ausgangstext erläutern
- 8grundlegende Textfunktionen innerhalb von Sachtexten (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären) unterscheiden
- 9in einfachen diskontinuierlichen und kontinuierlichen Sachtexten – auch in digitaler Form – Aufbau und Funktion beschreiben
- 10Informationen aus Sachtexten aufeinander beziehen und miteinander vergleichen
- 11ein Schreibziel benennen und mittels geeigneter Hilfen zur Planung und Formulierung (u. a. typische grammatische Konstruktionen, lexikalische Wendungen, satzübergreifende Muster der Textorganisation, Modelltexte) eigene Texte planen, verfassen und überarbeiten
- 12Geschichten in mündlicher und schriftlicher Form frei oder an Vorgaben orientiert unter Nutzung von Gestaltungsmitteln (u. a. Steigerung, Vorausdeutungen, Pointierung) erzählen
- 13angeleitet mögliche Erwartungen und Interessen einer Adressatin bzw. eines Adressaten einschätzen und im Zielprodukt berücksichtigen
- 14ihr eigenes Urteil über einen Text begründen und in kommunikativen Zusammenhängen (Buchkritik, Leseempfehlung) erläutern
- 15Sachtexte – auch in digitaler Form – zur Erweiterung der eigenen Wissensbestände, für den Austausch mit anderen und für das Verfassen eigener Texte gezielt einsetzen
- 16beim Verfassen eines eigenen Textes verschiedene Textfunktionen (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären, informieren) unterscheiden und situationsangemessen einsetzen
- 1gelingende und misslingende Kommunikation in Gesprächen unterscheiden
- 2in Gesprächen Absichten und Interessen anderer Gesprächsteilnehmender identifizieren
- 3Gesprächsregeln mit dem Ziel einer funktionalen Gesprächsführung entwickeln
- 4Verletzungen von Gesprächsregeln identifizieren und einen Lösungsansatz entwickeln
- 5die Wirkung ihres kommunikativen Handelns – auch in digitaler Kommunikation – abschätzen und Konsequenzen reflektieren
- 6Merkmale aktiven Zuhörens nennen
- 7aktiv zuhören, gezielt nachfragen und Gehörtes zutreffend wiedergeben – auch unter Nutzung eigener Notizen
- 8artikuliert sprechen und Tempo, Lautstärke und Sprechweise situationsangemessen einsetzen
- 9das eigene Kommunikationsverhalten nach Kommunikationskonventionen ausrichten
- 10Merkmale gesprochener und geschriebener Sprache unterscheiden und situationsangemessen einsetzen
- 11Anliegen angemessen vortragen und begründen
- 12eigene Beobachtungen und Erfahrungen anderen gegenüber sprachlich angemessen und verständlich darstellen
- 13zu strittigen Fragen aus dem eigenen Erfahrungsbereich eigene Standpunkte begründen und in Kommunikationssituationen lösungsorientiert vertreten
- 14nonverbale Mittel (u. a. Gestik, Mimik, Körperhaltung) und paraverbale Mittel (u. a. Intonation) unterscheiden und situationsangemessen einsetzen
- 1dem Leseziel und dem Medium angepasste einfache Lesestrategien des orientierenden, selektiven, intensiven und vergleichenden Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und die Lektüreergebnisse darstellen
- 2Medien bezüglich ihrer Präsentationsform (Printmedien, Hörmedien, audiovisuelle Medien: Websites, interaktive Medien) und ihrer Funktion beschreiben (informative, kommunikative, unterhaltende Schwerpunkte)
- 3Informationen und Daten aus Printmedien und digitalen Medien gezielt auswerten
- 4Internet-Kommunikation als potenziell öffentliche Kommunikation identifizieren und grundlegende Konsequenzen für sich und andere einschätzen
- 5in literalen und audiovisuellen Texten Merkmale virtueller Welten identifizieren
- 6einfache Gestaltungsmittel in Präsentationsformen verschiedener literarischer Texte benennen und deren Wirkung beschreiben (u. a. Hörfassungen, Graphic Novels)
- 7angeleitet die Qualität verschiedener altersgemäßer Quellen prüfen und bewerten (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege)
- 8grundlegende Recherchestrategien in Printmedien und digitalen Medien (u. a. Suchmaschinen für Kinder) funktional einsetzen
- 9Regeln für die digitale Kommunikation nennen und die Einhaltung beurteilen
- 10in digitaler und nicht-digitaler Kommunikation Elemente konzeptioneller Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit identifizieren, die Wirkungen vergleichen und in eigenen Produkten (persönlicher Brief, digitale Nachricht) adressatenangemessen verwenden
- 11digitale und nicht-digitale Medien zur Organisation von Lernprozessen und zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen einsetzen
- 12Texte medial umformen (Vertonung/Verfilmung bzw. szenisches Spiel) und verwendete Gestaltungsmittel beschreiben
- 13Inhalt und Gestaltung von Medienprodukten angeleitet beschreiben
- 14grundlegende Funktionen der Textverarbeitung unterscheiden und einsetzen
- 15Möglichkeiten und Grenzen digitaler Unterstützungsmöglichkeiten bei der Textproduktion beurteilen (Rechtschreibprogramme, Thesaurus)
Jahrgangsstufen 7–8
- 1Wortarten (Verb, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektiv, Konjunktion, Adverb, Präposition, Interjektion) unterscheiden
- 2unterschiedliche Formen der Verbflexion unterscheiden und deren funktionalen Wert beschreiben (Aktiv/Passiv, Modi, stilistische Varianten)
- 3Verfahren der Wortbildungen unterscheiden (Komposition, Derivation, Lehnwörter, Fremdwörter)
- 4komplexe Strukturen von Sätzen (Nebensatz mit Satzgliedwert: Subjektsatz, Objektsatz, Adverbialsatz; Gliedsatz: Attributsatz; verschiedene Formen zusammengesetzter Sätze: Infinitivgruppe, uneingeleiteter Nebensatz) untersuchen und Wirkungen von Satzbau-Varianten beschreiben
- 5sprachliche Gestaltungsmittel unterscheiden (u. a. Kohäsionsmittel) und ihre Wirkung erklären (u. a. sprachliche Signale der Rezipientensteuerung)
- 6Sprachvarietäten unterscheiden sowie Funktionen und Wirkung erläutern (Alltagssprache, Standardsprache, Bildungssprache, Jugendsprache, Sprache in Medien)
- 7an Beispielen sprachliche Abweichungen von der Standardsprache erläutern
- 8anhand einfacher Beispiele Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sprachen (der Lerngruppe) im Hinblick auf grammatische Strukturen und Semantik untersuchen
- 9die gesellschaftliche Bedeutung von Sprache beschreiben
- 10Synonyme, Antonyme, Homonyme und Polyseme in semantisch-funktionalen Zusammenhängen einsetzen
- 11relevantes sprachliches Wissen (u. a. semantische Beziehungen, direkte und indirekte Rede, Aktiv/Passiv, Mittel zur Textstrukturierung) für das Schreiben eigener Texte einsetzen
- 12geeignete Rechtschreibstrategien unterscheiden und orthografische Korrektheit (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) weitgehend selbstständig überprüfen
- 13Satzstrukturen unterscheiden und die Zeichensetzung normgerecht einsetzen (Satzreihe, Satzgefüge, Parenthesen, Infinitiv- und Partizipialgruppen)
- 14eigene und fremde Texte anhand von vorgegebenen Kriterien überarbeiten (u. a. Textkohärenz)
- 1zentrale Aussagen mündlicher und schriftlicher Texte identifizieren und daran ein kohärentes Textverständnis erläutern
- 2Texte im Hinblick auf das Verhältnis von Inhalt, Form und Wirkung erläutern
- 3Merkmale epischer, lyrischer und dramatischer Gestaltungsweisen unterscheiden und erläutern
- 4in literarischen Texten zentrale Figurenbeziehungen und -merkmale sowie Handlungsverläufe beschreiben und unter Berücksichtigung gattungsspezifischer Darstellungsmittel (u. a. erzählerisch und dramatisch vermittelte Darstellung, Erzähltechniken der Perspektivierung) textbezogen erläutern
- 5bildliche Gestaltungsmittel in literarischen Texten (u. a. lyrische und epische Texte) unterscheiden sowie ihre Funktion im Hinblick auf Textaussage und Wirkung erläutern
- 6literarische Texte (u. a. Gedichte, Kurzgeschichten) unter vorgegebenen Aspekten miteinander vergleichen
- 7eine persönliche Stellungnahme zur Handlung und zum Verhalten literarischer Figuren textgebunden formulieren
- 8ihre eigene Leseart eines literarischen Textes begründen und mit Lesarten anderer vergleichen
- 9eigene Texte zu literarischen Texten verfassen (u. a. Leerstellen füllen, Paralleltexte konzipieren) und deren Beitrag zur Deutung des Ausgangstextes erläutern
- 10den Aufbau kontinuierlicher und diskontinuierlicher Sachtexte erläutern
- 11Sachtexte zur Erweiterung der eigenen Wissensbestände und zur Problemlösung auswerten
- 12in Sachtexten (u. a. journalistische Textformen) verschiedene Textfunktionen (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären, informieren) unterscheiden und in ihrem Zusammenwirken erläutern
- 13Sachtexte – auch in digitaler Form – unter vorgegebenen Aspekten vergleichen
- 14aus Aufgabenstellungen konkrete Schreibziele ableiten, Texte planen und zunehmend selbstständig eigene Texte adressaten- und situationsgerecht formulieren
- 15Texte kriteriengeleitet prüfen und Überarbeitungsvorschläge für die Textrevision nutzen
- 16bei der Textplanung, -formulierung und -überarbeitung die Möglichkeiten digitalen Schreibens (Gliederung und Inhaltsverzeichnis, Anordnen und Umstellen von Textpassagen, Weiterschreiben an verschiedenen Stellen) einsetzen
- 17die Ergebnisse der Textanalyse strukturiert darstellen
- 18ihr Verständnis eines literarischen Textes mit Textstellen belegen und im Dialog mit anderen Schülerinnen und Schülern weiterentwickeln
- 19Texte sinngestaltend unter Nutzung verschiedener Ausdrucksmittel (Artikulation, Modulation, Tempo, Intonation, Mimik und Gestik) vortragen
- 20verschiedene Textfunktionen (appellieren, argumentieren, berichten, beschreiben, erklären, informieren) in eigenen mündlichen und schriftlichen Texten sachgerecht einsetzen
- 21mögliches Vorwissen, Haltungen und Interessen einer Adressatin/eines Adressaten identifizieren und eigene Schreibprodukte darauf abstimmen
- 22Informationen aus verschiedenen Quellen (u. a. kontinuierliche, diskontinuierliche Sachtexte – auch in digitaler Form) ermitteln und dem eigenen Schreibziel entsprechend nutzen
- 1gelingende und misslingende Kommunikation identifizieren und Korrekturmöglichkeiten benennen
- 2Absichten und Interessen anderer Gesprächsteilnehmender identifizieren und erläutern
- 3para- und nonverbales Verhalten deuten
- 4beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen des eigenen und fremden kommunikativen Handelns – auch in digitaler Kommunikation – reflektieren und Konsequenzen daraus ableiten
- 5in Gesprächen und Diskussionen aktiv zuhören und zugleich eigene Gesprächsbeiträge planen
- 6längeren Beiträgen aufmerksam zuhören, gezielt nachfragen und zentrale Aussagen des Gehörten wiedergeben – auch unter Nutzung eigener Notizen
- 7in Gesprächssituationen die kommunikativen Anforderungen identifizieren und eigene Beiträge darauf abstimmen
- 8eigene Standpunkte begründen und dabei auch die Beiträge anderer einbeziehen
- 9bei strittigen Fragen Lösungsvarianten entwickeln und erörtern
- 10sich an unterschiedlichen Gesprächsformen (u. a. Diskussion, Informationsgespräch, kooperative Arbeitsformen) ergebnisorientiert beteiligen
- 1dem Leseziel und dem Medium angepasste Lesestrategien des orientierenden, selektiven, vergleichenden, intensiven Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und die Lektüreergebnisse grafisch darstellen
- 2in Suchmaschinen und auf Websites dargestellte Informationen als abhängig von Spezifika der Internetformate beschreiben und das eigene Wahrnehmungsverhalten reflektieren
- 3Medien (Printmedien, Hörmedien, audiovisuelle Medien, Website-Formate, Mischformen) bezüglich ihrer Präsentationsform beschreiben und Funktionen (Information, Beeinflussung, Kommunikation, Unterhaltung, Verkauf) vergleichen
- 4den Grad der Öffentlichkeit in Formen der Internet-Kommunikation abschätzen und Handlungskonsequenzen aufzeigen (Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Altersbeschränkungen)
- 5in Medien Realitätsdarstellungen und Darstellung virtueller Welten unterscheiden
- 6den Aufbau von Printmedien und verwandten digitalen Medien (Zeitung, Online-Zeitung) beschreiben, Unterschiede der Text- und Layoutgestaltung zu einem Thema benennen und deren Wirkung vergleichen
- 7ihren Gesamteindruck von (Kurz-)Filmen bzw. anderen Bewegtbildern beschreiben und anhand inhaltlicher und ästhetischer Merkmale begründen
- 8Handlungsstrukturen in audiovisuellen Texten (u. a. (Kurz-)Film) mit film- und erzähltechnischen Fachbegriffen identifizieren sowie Gestaltungsmittel (u. a. Bildgestaltung, Kameratechnik, Tongestaltung) benennen und deren Wirkung erläutern
- 9mediale Gestaltungen von Werbung beschreiben und hinsichtlich der Wirkungen (u. a. Rollenbilder) analysieren
- 10die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) prüfen und bewerten
- 11angeleitet komplexe Recherchestrategien für Printmedien und digitale Medien unterscheiden und einsetzen
- 12digitale Kommunikation adressaten- und situationsangemessen gestalten und dabei Kommunikations- und Kooperationsregeln (Netiquette) einhalten
- 13Elemente konzeptioneller Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit in digitaler und nicht-digitaler Kommunikation identifizieren, die Wirkungen vergleichen und eigene Produkte (offizieller Brief, Online-Beitrag) situations- und adressatenangemessen gestalten
- 14unter Nutzung digitaler und nicht-digitaler Medien Arbeits- und Lernergebnisse adressaten-, sachgerecht und bildungssprachlich angemessen vorstellen
- 15eine Textvorlage (u. a. Zeitungsartikel) medial umformen und die intendierte Wirkung von Gestaltungsmitteln beschreiben
- 16Inhalt, Gestaltung und Präsentation von Medienprodukten beschreiben
- 17digitale Möglichkeiten für die individuelle und kooperative Textproduktion einsetzen
Jahrgangsstufen 9–10
- 1Verfahren der Wortbildung (u. a. fachsprachliche Begriffsbildung, Integration von Fremdwörtern) unterscheiden
- 2komplexe sprachliche Gestaltungsmittel (u. a. rhetorische Figuren) identifizieren, ihre Bedeutung für die Textaussage und ihre Wirkung erläutern (u. a. sprachliche Signale von Beeinflussung)
- 3Sprachvarietäten und stilistische Merkmale von Texten auf Wort-, Satz- und Textebene in ihrer Wirkung beurteilen
- 4[E-Kurs] anhand von Beispielen historische und aktuelle Erscheinungen des Sprachwandels erläutern (Bedeutungsveränderungen, Einfluss von Kontakt- und Regionalsprachen wie Niederdeutsch, mediale Einflüsse, geschlechtergerechte Sprache)
- 5konzeptionelle Mündlichkeit und Schriftlichkeit unterscheiden sowie deren Funktion und Angemessenheit erläutern
- 6[E-Kurs] Abweichungen von der Standardsprache im Kontext von Sprachwandel erläutern
- 7sprachliche Zuschreibungen und Diskriminierungen (kulturell, geschlechterbezogen) beurteilen
- 8[E-Kurs] semantische Unterschiede zwischen Sprachen aufzeigen (Übersetzungsvergleich, Denotationen, Konnotationen)
- 9Mehrsprachigkeit in ihrer individuellen und gesellschaftlichen Bedeutung erläutern
- 10relevantes sprachliches Wissen zur Herstellung von Textkohärenz beim Schreiben eigener Texte einsetzen
- 11selbstständig Texte mittels geeigneter Rechtschreibstrategien (auf Laut-Buchstaben-Ebene, Wortebene, Satzebene) überarbeiten
- 12eine normgerechte Zeichensetzung realisieren (u. a. beim Zitieren)
- 13adressaten-, situationsangemessen, bildungssprachlich und fachsprachlich angemessen formulieren (paraphrasieren, referieren, erklären, schlussfolgern, vergleichen, argumentieren, beurteilen)
- 14[E-Kurs] Formulierungsalternativen begründet auswählen
- 15selbstständig eigene und fremde Texte kriterienorientiert überarbeiten (u. a. stilistische Angemessenheit, Verständlichkeit)
- 1in Texten das Thema bestimmen, Texte aspektgeleitet analysieren und – auch unter Berücksichtigung von Kontextinformationen (u. a. Epochenbezug, historisch-gesellschaftlicher Kontext, biografischer Bezug, Textgenrespezifika) – zunehmend selbstständig schlüssige Deutungen entwickeln
- 2[E-Kurs] Zusammenhänge zwischen Form und Inhalt bei der Analyse von epischen, lyrischen und dramatischen Texten sachgerecht erläutern
- 3[E-Kurs] in literarischen Texten komplexe Handlungsstrukturen, die Entwicklung zentraler Konflikte, die Figurenkonstellationen sowie relevante Figurenmerkmale und Handlungsmotive identifizieren und zunehmend selbstständig erläutern
- 4[E-Kurs] zunehmend selbstständig literarische Texte aspektgeleitet miteinander vergleichen (u. a. Motiv- und Themenverwandtschaft, Kontextbezüge)
- 5[E-Kurs] unterschiedliche Deutungen eines literarischen Textes miteinander vergleichen und Deutungsspielräume erläutern
- 6die eigene Perspektive auf durch literarische Texte vermittelte Weltdeutungen textbezogen erläutern
- 7ihr Verständnis eines literarischen Textes in verschiedenen Formen produktiver Gestaltung darstellen und die eigenen Entscheidungen zu Inhalt, Gestaltungsweise und medialer Form im Hinblick auf den Ausgangstext begründen
- 8diskontinuierliche und kontinuierliche Sachtexte weitgehend selbstständig unter Berücksichtigung von Form, Inhalt und Funktion analysieren
- 9Sachtexte – auch in digitaler Form – im Hinblick auf Form, Inhalt und Funktion miteinander vergleichen und bewerten
- 10[E-Kurs] eigene Schreibziele benennen, Texte selbstständig in Bezug auf Inhalt und sprachliche Gestaltung (u. a. Mittel der Leserführung) planen und verfassen
- 11Methoden der Textüberarbeitung selbstständig anwenden und Textveränderungen begründen
- 12Texte unter Nutzung der spezifischen Möglichkeiten digitalen Schreibens verfassen und überarbeiten
- 13sich im literarischen Gespräch über unterschiedliche Sichtweisen zu einem literarischen Text verständigen und ein Textverständnis unter Einbezug von eigenen und fremden Lesarten formulieren
- 14Fremdheitserfahrungen beim Lesen literarischer Texte identifizieren und mögliche Gründe (kulturell-, sozial-, gender-, historisch-bedingt) erläutern
- 15[E-Kurs] in heuristischen Schreibformen unterschiedliche Positionen zu einer fachlichen Fragestellung – auch unter Nutzung von sach- und fachspezifischen Informationen aus Texten – abwägen und ein eigenes Urteil begründen
- 16Vorwissen, Haltungen und Interessen eines heterogenen Adressatenkreises einschätzen und eigene Schreibprodukte darauf abstimmen
- 17[E-Kurs] weitgehend selbstständig die Relevanz des Informationsgehalts von Sachtexten für eigene Schreibziele beurteilen sowie informierende, argumentierende und appellative Textfunktionen für eigene Darstellungsabsichten sach-, adressaten- und situationsgerecht einsetzen
- 18Informationen auch aus selbst recherchierten Texten ermitteln und für das Schreiben eigener Texte einsetzen
- 19Bewerbungen – auch digital – verfassen (u. a. Bewerbungsschreiben, Lebenslauf)
- 1in Sprechsituationen Sach- und Beziehungsebene unterscheiden und für misslingende Kommunikation Korrekturmöglichkeiten erläutern
- 2beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen des eigenen und fremden kommunikativen Handelns – in privaten und beruflichen Kommunikationssituationen – reflektieren und das eigene Kommunikationsverhalten der Intention anpassen
- 3Gesprächsverläufe beschreiben und Gesprächsstrategien identifizieren
- 4[E-Kurs] zentrale Informationen aus Präsentationen (u. a. Text-Bild-Relation) zu fachspezifischen Themen erschließen und weiterführende Fragestellungen formulieren
- 5für Kommunikationssituationen passende Sprachregister auswählen und eigene Beiträge situations- und adressatengerecht vortragen
- 6dem Diskussionsstand angemessene eigene Redebeiträge formulieren
- 7eigene Positionen situations- und adressatengerecht in Auseinandersetzung mit anderen Positionen begründen
- 8[E-Kurs] die Rollenanforderungen in Gesprächsformen (u. a. Debatte, kooperative Arbeitsformen, Gruppendiskussion) untersuchen und verschiedene Rollen (teilnehmend, beobachtend, moderierend) übernehmen
- 9Gesprächs- und Arbeitsergebnisse in eigenen Worten zusammenfassen und bildungssprachlich angemessen präsentieren
- 10Anforderungen in Bewerbungssituationen identifizieren und das eigene Kommunikationsverhalten daran anpassen
- 1dem Leseziel und dem Medium angepasste Lesestrategien insbesondere des selektiven und des vergleichenden Lesens einsetzen (u. a. bei Hypertexten) und Leseergebnisse synoptisch darstellen
- 2die Funktionsweisen gängiger Internetformate (Suchmaschinen, soziale Medien) im Hinblick auf das präsentierte Informationsspektrum analysieren
- 3Inhalte aus digitalen und nicht-digitalen Medien beschreiben und hinsichtlich ihrer Funktionen (Information, Beeinflussung, Kommunikation, Unterhaltung, Verkauf) untersuchen
- 4Medien gezielt auswählen und die Art der Mediennutzung im Hinblick auf Funktion, Möglichkeiten und Risiken begründen
- 5Chancen und Risiken des interaktiven Internets benennen und Konsequenzen aufzeigen (öffentliche Meinungsbildung, Mechanismen der Themensetzung, Datenschutz, Altersbeschränkungen, Persönlichkeits-, Urheber- und Nutzungsrechte)
- 6[E-Kurs] ihren Gesamteindruck der ästhetischen Gestaltung eines medialen Produktes beschreiben und an Form-Inhalt-Bezügen begründen
- 7mediale Darstellungen als Konstrukt identifizieren, die Darstellung von Realität und virtuellen Welten beschreiben und hinsichtlich der Potenziale zur Beeinflussung von Rezipientinnen und Rezipienten (u. a. Fake News, Geschlechterzuschreibungen) bewerten
- 8audiovisuelle Texte analysieren (u. a. Videoclip) und genretypische Gestaltungsmittel erläutern
- 9die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autorin/Autor, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) prüfen und eine Bewertung schlüssig begründen
- 10selbstständig unterschiedliche mediale Quellen für eigene Recherchen einsetzen und Informationen quellenkritisch auswählen
- 11in der digitalen Kommunikation verwendete Sprachregister unterscheiden und reflektiert einsetzen
- 12zur Organisation von komplexen Lernprozessen und zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen geeignete analoge und digitale Medien sowie Werkzeuge verwenden
- 13Grundregeln von korrekter Zitation und Varianten der Belegführung erläutern sowie verwendete Quellen konventionskonform dokumentieren
- 14auf der Grundlage von Texten mediale Produkte planen und umsetzen sowie intendierte Wirkungen verwendeter Gestaltungsmittel beschreiben
- 15Inhalt, Gestaltung und Präsentation von Medienprodukten analysieren
- 16rechtliche Regelungen zur Veröffentlichung und zum Teilen von Medienprodukten benennen und bei eigenen Produkten berücksichtigen
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Häufige Fragen
Lehrplan Deutsch – Gesamtschule Nordrhein-Westfalen
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Deutsch für Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen?+
Der Lehrplan Deutsch am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 184 Kompetenzen, gegliedert in 12 Lernbereiche über 3 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Deutsch am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Sprache, Texte, Kommunikation, Medien, Sprache, Texte, Kommunikation, Medien und weitere.
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Ist dieser Lehrplan Deutsch aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Deutsch am Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen.