Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Texte
- Sprachliche Basis
- Kultureller Kontext
- Methodik
- Texte
- Sprachliche Basis
- Kultureller Kontext
- Methodik
- Texte
- Sprachliche Basis
- Kultureller Kontext
- Methodik
- Texte
- Sprachliche Basis
- Kultureller Kontext
- Methodik
- Texte
- Sprachliche Basis
- Kultureller Kontext
- Methodik
- Texte
- Sprachliche Basis
- Kultureller Kontext
- Latein 7.5.3 – aktuell, digital, kreativ
- Methodik
- Texte
- Sprachliche Basis
- Kultureller Kontext
- Methodik
- Texte und ihr kultureller Kontext
- Sprachliche Basis
- Methodik
- Texte und ihr kultureller Kontext
- Sprachliche Basis
- Methodik
- Texte und ihr kultureller Kontext
- Sprachliche Basis
- Methodik
- Texte und ihr kultureller Kontext
- Sprachliche Basis
- Methodik
- Texte und ihr kultureller Kontext
- Sprachliche Basis
- Methodik
- Texte und ihr kultureller Kontext
- Sprachliche Basis
- Methodik
- Texte und ihr kultureller Kontext
- Sprachliche Basis
- Methodik
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufe 5
- 1übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Topografie Roms: Forum Romanum, Kapitol, Amphitheater, Circus Maximus, Thermen;; Politik und Gesellschaft: Senat und Senatoren, römische Werte (u. a. pietas);; Alltags- und Privatleben: Familie, Sklaven, Gladiatoren, Schule und Ausbildung;; Religion und Mythos: u. a. Tempel, Orakel und Auspizien; griechische und römische Gottheiten; Vorstellungen von Tod und Unterwelt; Herkules/Herakles; Aeneas, Roms Gründungsmythos und sagenhafte Frühzeit: Romulus und Remus, Königszeit.
- 2erfassen wesentliche Inhalte altersgemäßer Lehrbuchtexte und stellen sinnvolle inhaltliche Bezüge her.
- 3nehmen zu ausgewählten in lateinischer Sprache formulierten Sachverhalten und Textinhalten Stellung.
- 4tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
- 1erkennen und unterscheiden einige einfache Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in ein Basissystem der Grammatik ein:; Satzglieder und Satzgliedteile: Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale; Prädikatsnomen und Attribut; Füllungsarten (u. a. Vollverben, Nomina);; Kongruenzregeln: u. a. KNG-Kongruenz;; Kasusfunktionen: Kasus als Satzglieder und Satzgliedteile; Genitiv der Zugehörigkeit, Dativ des Besitzers, Akkusativ der zeitlichen Ausdehnung, Ablativ des Mittels, des Grundes, der Trennung und der Zeit;; Verwendung der Tempora (v. a. Imperfekt und Perfekt);; Satzarten und ihre Modi: Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz;; Satzebenen mit Konjunktionen und Subjunktionen: Hauptsatz, Nebensatz;; Nebensätze: Relativsatz (mit relativem Satzanschluss); Adverbialsätze verschiedener Sinnrichtungen (temporal, kausal, konditional, konzessiv);; satzwertige Konstruktion: AcI (gleichzeitig, vorzeitig; aktiv).
- 2geben zu insgesamt ca. 500 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes und zu Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3benennen einfache sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Grundbegriffen (u. a. Substantiv; Adjektiv; Pronomina; Numeralia; Deklination; Kasus, Numerus, Genus; Verb: Voll- und Hilfsverb; Konjugation; Person, Numerus, Tempus, Modus; Adverb), ordnen sie in ein Basissystem der Grammatik ein und begründen ihre Einordnung.
- 4erschließen unter Anleitung die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 5erkennen, benennen und erfassen aufgrund ihrer Kenntnis der Rektion von Verben und Präpositionen sowie von Kongruenzregeln Zusammenhänge in leicht zugänglichen Sätzen.
- 6weisen lateinische Wörter und Wortformen ihren fundamentalen grammatikalischen Kategorien zu.
- 7sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
- 8analysieren und bestimmen elementare lateinische Wortformen aus folgenden Bereichen:; Nomina: Substantive und Adjektive aller Deklinationsklassen in allen Kasus;; Pronomina: Personalpronomen, Possessivpronomen, Reflexivpronomen, Pronomen is, Relativpronomen qui;; Numeralia: Kardinalia und Ordinalia im Zahlenraum von 1 bis 12;; Verben: aus allen Konjugationsklassen sowie esse, posse, velle, nolle, malle in allen Personen und in allen Tempora des Indikativs Aktiv, dazu die Infinitive und Imperative I; alle Arten der Perfektbildung; Stammformen einiger Verben.
- 9erkennen und analysieren Grundstrukturen einfacher Sätze.
- 10ordnen das Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
- 11stellen unter Beachtung einfacher syntaktischer Regeln korrekt gebildete Wortformen zu Wortverbindungen oder kleinen Sätzen zusammen.
- 12erfassen die Bedeutung der Wortbestandteile (u. a. Tempuszeichen, Endungen).
- 13erläutern lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 14bilden unter Beachtung von Grundregeln der Formenlehre v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
- 15erkennen am Beispiel einiger grundlegender Phänomene (u. a. Wortstellung, AcI) Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
- 16nutzen die Ergebnisse ihrer elementaren Sprachbetrachtung zum bewussten Umgang mit der deutschen Sprache und zur angemessenen Erweiterung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten.
- 17analysieren Wörter gemäß einfachen Regeln der Wortbildungslehre im Hinblick auf ihre Bestandteile.
- 18erschließen die Bedeutung unbekannter Wörter durch Ableitung aus Bekanntem, aus einem einfachen Kontext und ggf. unter Anwendung von Wortbildungsregeln.
- 19erschließen aufgrund ihrer Kenntnis der lateinischen Ursprungswörter die Bedeutung einiger deutscher Lehn- und Fremdwörter sowie von einzelnen Wörtern moderner Fremdsprachen.
- 20erkennen bei einfachen Wörtern deren Verwandtschaft im Lateinischen, Deutschen, Englischen und in den romanischen Sprachen und erfassen so die Bedeutung des Lateinischen für die Entwicklung der europäischen Sprachen.
- 21erkennen in ihrer näheren Umgebung die Verwendung lateinischer Inschriften sowie Abkürzungen und geben in einfachen Fällen deren Bedeutung an.
- 1erkennen, benennen und beschreiben herausragende Merkmale der Topografie Roms und seiner Umgebung (Forum Romanum, Kapitol, Hügel Roms, Kolosseum – Amphitheater, Konstantinsbogen – Triumphbogen, Circus Maximus; Ostia; Thermen; Aquädukt) und erklären sie in ihrer Funktion.
- 2erkennen in Exponaten von Antikenmuseen Beispiele für die Ausdrucksformen römischer Kunst.
- 3erkennen in Bauten ihres Erfahrungsbereichs die Typik römischer Architektur.
- 4erfassen die zentrale historische und politische Bedeutung der Stadt Rom als caput mundi.
- 5beschreiben den Einfluss der griechischen Kultur in Rom, u. a. anhand von Tempeln, Gottheiten und Mythen.
- 6erfassen und erklären einige Grundbegriffe der römischen Gesellschaft (v. a. römische Werte, Senat und Senatoren).
- 7beschreiben und erklären wichtige Aspekte aus dem römischen Alltags- und Privatleben, insbesondere zu den Themen Familie, Namensgebung, Sklaven, Gladiatoren, Kleidung, Zeitrechnung und Kalender, Schule und Ausbildung, Schreibmaterial und Bücher.
- 8erfassen Grundzüge römischer Religion (u. a. Tempel, Orakel und Auspizien).
- 9erkennen und benennen in geeigneten Darstellungen griechische und römische Gottheiten (v. a. die Olympier).
- 10geben die Zuständigkeitsbereiche wichtiger griechischer und römischer Gottheiten an.
- 11beschreiben römische Vorstellungen von Tod und Unterwelt.
- 12geben Inhalte von Mythen über die Helden Herakles/Herkules und Aeneas wieder und erfassen einige Aspekte der Bedeutung des Mythos für Rom.
- 13stellen Informationen aus dem römischen Gründungsmythos (v. a. im Zusammenhang mit Aeneas, Romulus und Remus) und aus den sagenhaften Erzählungen der Frühzeit (u. a. Raub der Sabinerinnen, Königszeit, Vertreibung des Tarquinius Superbus) zu einem klar gegliederten Überblickswissen zusammen.
- 14erkennen in Vergil und Livius bedeutende literarische Quellen zum Ursprungsmythos und zur Frühgeschichte Roms.
- 15erkennen in ihrem Alltag (z. B. in Produktnamen, Abbildungen mythologischer Gestalten, lateinischen Ausdrücken, Architekturdenkmälern) Rezeptionsdokumente antiken Kulturguts und weisen an ihnen das Fortleben antiker Kultur und Zivilisation nach.
- 16erfassen die Bedeutung einiger lateinischer Ausdrücke, Sentenzen und geflügelter Worte im Deutschen.
- 17vergleichen Einrichtungen und Vorstellungen römischer Kultur (u. a. im Bereich von Familie, Gesellschaft und Religion) mit denen ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.
- 1analysieren sprachliche Einheiten (u. a. Wortformen, AcI) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch folgerichtiges Kombinieren korrekte Bezüge her.
- 2wenden einfache Übersetzungstechniken an, indem sie Sätze u. a. mit dem Abfrageschema erschließen.
- 3überprüfen ihre Übersetzungsergebnisse und benennen und analysieren ggf. sprachliche Fehler unter Anleitung.
- 4arbeiten u. a. mithilfe von Erschließungsfragen Inhalte und Themen von Texten heraus.
- 5wenden bei einer Auseinandersetzung mit Texten altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Entwürfe von Plakaten, Standbilder, spielerisch-szenische Darbietungen, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
- 6nutzen unter Anleitung Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum Recherchieren und zum Bewältigen von fachlichen Aufgabenstellungen.
- 7wenden Techniken des Lernens (z. B. Arbeiten mit einer Vokabelkartei oder einem digitalen Lernprogramm, Analogieschlüsse und Transfer anhand von Prinzipien der Wortbildung, Bilden von „Eselsbrücken“) nach den Erfordernissen des aktuellen Lernstoffs sowie gemäß den individuellen Lernbedürfnissen und Lernstilen (z. B. Berücksichtigung verschiedener Sinneskanäle) an.
- 8ordnen unter Anleitung ihre Lernprozesse mithilfe von Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellen von Plänen mit realistischer Einteilung von Zeit, Arbeitsschritten und Arbeitspensen; Strukturierung von Prüfungsvorbereitungen).
- 9wählen zur Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen einfache Verfahren (z. B. Visualisierungstechniken wie Anfertigung von Merkkästen und Grafiken, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) aus.
- 10wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) unter altersangemessener Begleitung und Betreuung für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
- 11leisten ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Jahrgangsstufe 6
- 1übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Topografie Roms: Forum Romanum, Kapitol, Amphitheater, Circus Maximus, Thermen; Italien (u. a. Pompeji, Herkuláneum, Vesuv) mit Magna Graecia;; Politik und Gesellschaft: Senat und Senatoren, römische Werte (u. a. pietas);; Alltags- und Privatleben: Familie, Sklaven, Gladiatoren, Schule und Ausbildung;; Religion und Mythos: u. a. Tempel, Orakel und Auspizien, Opfer; griechische und römische Gottheiten, die Olympier; Vorstellungen von Tod und Unterwelt; Herkules/ Herakles; Trojanischer Krieg, Irrfahrten des Odysseus; Aeneas, Roms Gründungsmythos und sagenhafte Frühzeit: Romulus und Remus, Königszeit.
- 2arbeiten Aufbau und wesentliche Inhalte altersgemäßer Lehrbuchtexte heraus und stellen auch über mehrere Lektionen hinweg sinnvolle inhaltliche Bezüge her.
- 3nehmen zu ausgewählten in lateinischer Sprache formulierten Sachverhalten und Textinhalten Stellung.
- 4tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
- 1geben zu insgesamt ca. 450 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes und zu Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 2benennen einfache sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Grundbegriffen (u. a. Substantiv; Adjektiv; Pronomina; Numeralia; Deklination; Kasus, Numerus, Genus; Verb: Voll- und Hilfsverb; Konjugation; Person, Numerus, Tempus, Modus; Adverb), ordnen sie in ein Basissystem der Grammatik ein und begründen ihre Einordnung.
- 3erkennen und unterscheiden einige einfache Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in ein Basissystem der Grammatik ein:; Satzglieder und Satzgliedteile: Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbiale; Prädikatsnomen und Attribut; Füllungsarten (u. a. Vollverben, Nomina);; Kongruenzregeln: u. a. KNG-Kongruenz;; Kasusfunktionen: Kasus als Satzglieder und Satzgliedteile; Genitiv der Zugehörigkeit, Dativ des Besitzers, Akkusativ der zeitlichen Ausdehnung, Ablativ des Mittels, des Grundes, der Trennung und der Zeit;; Verwendung der Tempora (v. a. Imperfekt und Perfekt);; Satzarten und ihre Modi: Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz;; Satzebenen mit Konjunktionen und Subjunktionen: Hauptsatz, Nebensatz;; Nebensätze: Relativsatz (mit relativem Satzanschluss); Adverbialsätze verschiedener Sinnrichtungen (temporal, kausal, konditional, konzessiv);; satzwertige Konstruktion: AcI (gleichzeitig, vorzeitig; aktiv).
- 4erkennen, benennen und erfassen aufgrund ihrer Kenntnis der Rektion von Verben und Präpositionen sowie von Kongruenzregeln Zusammenhänge in leicht zugänglichen Sätzen.
- 5erschließen unter Anleitung die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 6weisen lateinische Wörter und Wortformen ihren fundamentalen grammatikalischen Kategorien zu.
- 7sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
- 8analysieren und bestimmen elementare lateinische Wortformen aus folgenden Bereichen:; Nomina: Substantive und Adjektive der 1. bis 3. Deklinationsklasse in allen Kasus;; Pronomina: Personalpronomen, Possessivpronomen, Reflexivpronomen, Pronomen is, Relativpronomen qui;; Numeralia: Kardinalia und Ordinalia im Zahlenraum von 1 bis 12;; Verben: aus allen Konjugationsklassen sowie esse, posse, velle, nolle, malle und ire in allen Personen und in allen Tempora des Indikativs Aktiv, dazu die Infinitive und Imperative I; alle Arten der Perfektbildung; Stammformen einiger Verben.
- 9erkennen, analysieren und untersuchen Grundstrukturen einfacher Sätze.
- 10stellen unter Beachtung einfacher syntaktischer Regeln korrekt gebildete Wortformen zu Wortverbindungen oder kleinen Sätzen zusammen.
- 11erfassen die Bedeutung der Wortbestandteile (u. a. Tempuszeichen, Endungen).
- 12ordnen das Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
- 13erläutern lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 14bilden unter Beachtung von Grundregeln der Formenlehre v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
- 15erkennen am Beispiel einiger grundlegender Phänomene (u. a. Wortstellung, AcI) Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
- 16nutzen die Ergebnisse ihrer elementaren Sprachbetrachtung zum bewussten Umgang mit der deutschen Sprache und zur angemessenen Erweiterung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten.
- 17analysieren Wörter gemäß einfachen Regeln der Wortbildungslehre im Hinblick auf ihre Bestandteile.
- 18erschließen die Bedeutung unbekannter Wörter durch Ableitung aus Bekanntem, aus einem einfachen Kontext und ggf. unter Anwendung von Wortbildungsregeln.
- 19erschließen aufgrund ihrer Kenntnis der lateinischen Ursprungswörter die Bedeutung einiger deutscher Lehn- und Fremdwörter sowie von Wörtern aus modernen Fremdsprachen, v. a. aus dem Englischen als erster Fremdsprache.
- 20erkennen bei einigen Wörtern deren Verwandtschaft im Lateinischen, Deutschen, Englischen und in den romanischen Sprachen und erfassen so die Bedeutung des Lateinischen für die Entwicklung der europäischen Sprachen.
- 21erkennen in ihrer näheren Umgebung die Verwendung römischer Zahlen, lateinischer Inschriften sowie Abkürzungen und geben in einfachen Fällen deren Bedeutung an.
- 1erkennen, benennen und beschreiben herausragende Merkmale der Topografie Roms und seiner Umgebung (Forum Romanum, Kapitol, Hügel Roms, Kolosseum – Amphitheater, Konstantinsbogen – Triumphbogen, Circus Maximus; Ostia; Thermen; Aquädukt) und erklären sie in ihrer Funktion.
- 2erkennen und benennen bedeutende Stätten (u. a. Pompeji, Herkuláneum, Vesuv) und Regionen (u. a. Magna Graecia) des antiken Italiens.
- 3beschreiben die Ereignisse beim Vesuvausbruch des Jahres 79 n. Chr. und erläutern deren Bedeutung für die Erforschung der römischen Kultur.
- 4erkennen in Abbildungen von Funden herausragender Ausgrabungsstätten (u. a. Pompeji) und Exponaten in Antikenmuseen (z. B. in Athen) Beispiele für die Ausdrucksformen griechischer und römischer Kunst.
- 5erkennen in Bauten ihres Erfahrungsbereichs die Typik römischer Architektur.
- 6erfassen die zentrale historische und politische Bedeutung der Stadt Rom als caput mundi.
- 7stellen Informationen zu wesentlichen Ereignissen aus dem römischen Gründungsmythos (v. a. im Zusammenhang mit Aeneas, Romulus und Remus), aus den sagenhaften Erzählungen der Frühzeit (u. a. Raub der Sabinerinnen, Königszeit, Vertreibung des Tarquinius Superbus), und aus der frühen Republik (Ständekämpfe, Ausdehnung der Herrschaft auf Mittel- und Unteritalien) zu einem nach Epochen gegliederten historischen Überblick zusammen.
- 8beschreiben bedeutende Ereignisse der Geschichte Roms in der frühen Republik.
- 9beschreiben den Einfluss der griechischen Kultur in Rom u. a. anhand von Tempeln, Gottheiten und Mythen.
- 10erfassen und erklären einige Grundbegriffe der römischen Gesellschaft (v. a. römische Werte) und geben zentrale Organe der Politik im Rom der frühen Republik (u. a. Senat und Senatoren, Volksversammlung und Volkstribunat) an.
- 11beschreiben und erklären wichtige Aspekte aus dem römischen Alltags- und Privatleben, insbesondere zu den Themen Familie, Namensgebung, Sklaven, Gladiatoren, Kleidung, Zeitrechnung und Kalender, Schule und Ausbildung, Schreibmaterial und Bücher.
- 12erfassen Grundzüge römischer Religion (u. a. Tempel, Orakel, Auspizien und Opfer).
- 13erkennen und benennen in geeigneten Darstellungen griechische und römische Gottheiten (v. a. die Olympier).
- 14geben die Zuständigkeitsbereiche wichtiger griechischer und römischer Gottheiten an.
- 15beschreiben römische Vorstellungen von Tod und Unterwelt.
- 16geben den Inhalt des Mythos vom Trojanischen Krieg (vom Paris-Urteil bis zur Heimkehr des Odysseus) und Inhalte von Mythen über die Helden Herakles/Herkules und Aeneas wieder und erfassen einige Aspekte der Bedeutung des Mythos für Rom.
- 17erkennen in Vergil und Livius bedeutende literarische Quellen zum Ursprungsmythos und zur Frühgeschichte Roms.
- 18erkennen in Plinius d. J. eine bedeutende literarische Quelle zum Vesuvausbruch 79 n. Chr.
- 19erkennen in ihrem Alltag (z. B. in Produktnamen, Abbildungen mythologischer Gestalten, lateinischen Ausdrücken, Architekturdenkmälern) Rezeptionsdokumente antiken Kulturguts und weisen an ihnen das Fortleben antiker Kultur und Zivilisation nach.
- 20erfassen die Bedeutung einiger lateinischer Ausdrücke, Sentenzen und geflügelter Worte im Deutschen.
- 21vergleichen Einrichtungen und Vorstellungen römischer Kultur (u. a. im Bereich von Familie, Gesellschaft und Religion) mit denen ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.
- 1analysieren sprachliche Einheiten (u. a. Wortformen, AcI) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch folgerichtiges Kombinieren korrekte Bezüge her.
- 2wenden unter Anleitung verschiedene Übersetzungstechniken (u. a. Abfragen von Sätzen, Konstruktionsmethode) an.
- 3überprüfen ihre Übersetzungsergebnisse und benennen und analysieren ggf. sprachliche Fehler unter Anleitung.
- 4arbeiten u. a. mithilfe von Erschließungsfragen Inhalte und thematische Zusammenhänge von Texten heraus.
- 5wenden bei einer Auseinandersetzung mit Texten altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Entwürfe von Plakaten, Standbilder, spielerisch-szenische Darbietungen, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
- 6nutzen erst unter Anleitung, dann zunehmend selbständig Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum Recherchieren und zum Bewältigen von fachlichen Aufgabenstellungen.
- 7wenden Techniken des Lernens (z. B. Arbeiten mit einer Vokabelkartei oder einem digitalen Lernprogramm, Analogieschlüsse und Transfer anhand von Prinzipien der Wortbildung, Bilden von „Eselsbrücken“) nach den Erfordernissen des aktuellen Lernstoffs sowie gemäß den individuellen Lernbedürfnissen und Lernstilen (z. B. Berücksichtigung verschiedener Sinneskanäle) an.
- 8ordnen ihre Lernprozesse zunehmend selbständig mithilfe von Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellen von Plänen mit realistischer Einteilung von Zeit, Arbeitsschritten und Arbeitspensen; Strukturierung von Prüfungsvorbereitungen).
- 9wählen zur Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen verschiedene Verfahren (z. B. Visualisierungstechniken wie Anfertigung von Merkkästen und Grafiken, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) aus.
- 10wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) mit zunehmender Selbständigkeit und Ausdauer für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
- 11leisten verantwortungsvoll ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Jahrgangsstufe 6
- 1übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Topografie: Italien (u. a. Pompeji, Herkuláneum, Vesuv) mit Magna Graecia und Mittelmeerraum;; Geschichte: frühe und mittlere Republik, Rom und Karthago;; Politik und Gesellschaft: römische Ständegesellschaft, römische Werte (u. a. fides);; Religion und Mythos: u. a. Opfer; Tod und Unterwelt am Beispiel weiterer Mythen; Europa, Theseus, Daedalus und Ikarus, Orpheus und Eurydike, Trojanischer Krieg, Irrfahrten des Odysseus.
- 2arbeiten Aufbau und inhaltliche Zusammenhänge von Lehrbuchtexten heraus.
- 3nehmen zu ausgewählten in lateinischer Sprache formulierten Textaussagen Stellung.
- 4tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
- 1geben zu insgesamt ca. 900 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes und zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 2benennen weitere sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Fachbegriffen (u. a. Genus Verbi, Passiv; Konjunktiv; Partizip), ordnen sie in ein differenzierteres grammatikalisches System ein und begründen ihre Einordnung.
- 3erkennen und unterscheiden weitere Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in ein differenzierteres grammatikalisches System ein:; Satzglieder und Satzgliedteile: Prädikativum, weitere Füllungsarten (u. a. Partizipialformen);; Kasusfunktionen: doppelter Nominativ, Genitiv der Beschaffenheit, genitivus subiectivus, genitivus obiectivus, Dativ des Zwecks, Dativ des Vorteils, doppelter Akkusativ, Ablativ der Beschaffenheit;; Modi: Konjunktiv im Hauptsatz (Irrealis), Konjunktiv im Nebensatz (nach Subjunktionen);; Nebensätze: Adverbialsätze weiterer Sinnrichtungen (final, konsekutiv); Subjunktionen mit Indikativ und mit Konjunktiv (u. a. cum, ut);; satzwertige Konstruktionen: AcI (gleichzeitig, vorzeitig; passiv); Partizip (gleichzeitig, vorzeitig; participium coniunctum als Adverbiale, auch als Attribut).
- 4erschließen zunehmend selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 5weisen Wortformen v. a. des aktuellen Grammatikstoffs den fortschreitend spezifizierten grammatikalischen Kategorien zu.
- 6analysieren den Binnenaufbau syntaktischer Phänomene (u. a. AcI, participium coniunctum) und erfassen deren Funktion im Satzganzen.
- 7sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
- 8analysieren und bestimmen weitere Wortformen aus folgenden Bereichen:; Nomina: weitere Substantive v. a. der 3. Deklination, weitere Adjektive (u. a. dives, pauper, vetus);; Pronomina: Demonstrativpronomina hic, ille, iste; idem; ipse;; Numeralia: Kardinalia im Zahlenraum bis 1000 mit Zahlzeichen; ausgewählte Ordinalia;; Verben und ihre Nominalformen: ire; alle Tempora im Passiv, dazu die Infinitive Präsens Passiv und Perfekt Passiv; Konjunktiv Imperfekt und Plusquamperfekt im Aktiv und Passiv; Partizip Präsens und Perfekt; Stammformen weiterer Verben.
- 9erfassen und beschreiben aufgrund ihrer Kenntnis elementarer Regeln der Formen-, Kasus- und Satzlehre Zusammenhänge auch in etwas komplexeren Sätzen.
- 10erkennen am Beispiel weiterer Phänomene (u. a. participium coniunctum) Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
- 11erfassen die Bedeutung weiterer Wortbestandteile (u. a. Moduszeichen, Passivendungen).
- 12ordnen das erweiterte Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
- 13erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 14bilden v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
- 15nutzen die Ergebnisse ihrer erweiterten Sprachbetrachtung bei der Wahl des treffenden Ausdrucks und zur Steigerung ihrer sprachlichen Gewandtheit im Deutschen.
- 16analysieren Wörter gemäß weiteren Regeln der Wortbildung im Hinblick auf ihre Bestandteile.
- 17erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im Wortschatz und in der Wortbildungslehre und unter Berücksichtigung des Kontextes die Bedeutung unbekannter Wörter.
- 18erschließen aufgrund ihrer Kenntnis der lateinischen Ursprungswörter die Bedeutung weiterer deutscher Lehn- und Fremdwörter sowie von Wörtern aus modernen Fremdsprachen, v. a. aus dem Englischen als zweiter Fremdsprache.
- 19erkennen bei weiteren Wörtern deren Verwandtschaft im Lateinischen, Deutschen, Englischen und in den romanischen Sprachen.
- 20erkennen in ihrer Umwelt die Verwendung römischer Zahlen, lateinischer Inschriften sowie Abkürzungen und geben in einfachen Fällen deren Bedeutung an.
- 1erkennen und benennen in der Topografie des antiken Italiens bedeutende Stätten (u. a. Pompeji, Herkuláneum, Vesuv) und Regionen (u. a. Magna Graecia) und geben die Lage anderer in der Antike wichtiger Orte des Mittelmeerraumes (u. a. Athen, Karthago) an.
- 2beschreiben die Ereignisse beim Vesuvausbruch des Jahres 79 n. Chr. und erläutern deren Bedeutung für die Erforschung der römischen Kultur.
- 3erkennen in Abbildungen von Funden herausragender Ausgrabungsstätten (u. a. Pompeji) und Exponaten in Antikenmuseen (z. B. in Athen) Beispiele für die Ausdrucksformen griechischer und römischer Kunst.
- 4stellen aufbauend auf ihren Kenntnissen der Erzählungen zu Roms Gründung und Königszeit Informationen über wesentliche Ereignisse und Personen der Geschichte der frühen Republik (Ständekämpfe, Ausdehnung der Herrschaft auf Mittel- und Unteritalien) und der mittleren Republik (u. a. die Auseinandersetzung Roms mit Hannibal im 2. Punischen Krieg) zu einem nach Epochen gegliederten historischen Überblick zusammen.
- 5ordnen insbesondere die Auseinandersetzung Roms mit Hannibal im 2. Punischen Krieg in die römische Geschichte ein.
- 6beschreiben bedeutende Ereignisse der Geschichte Roms in der frühen und mittleren Republik.
- 7beschreiben bedeutende Errungenschaften des griechischen Geisteslebens (u. a. Attische Demokratie, Denkleistungen des Archimedes).
- 8erfassen grundlegende Merkmale der römischen Gesellschaft (u. a. Ständegesellschaft, Klientelwesen) und geben zentrale Organe der Politik im Rom der frühen und mittleren Republik (u. a. Volksversammlung, Volkstribunat) an.
- 9nennen und erklären weitere wichtige römische Wertbegriffe.
- 10erfassen weitere Charakteristika römischer Religion (u. a. Opfer).
- 11geben Inhalte weiterer griechischer Mythen (u. a. von Europa, Theseus, Daedalus und Ikarus, Orpheus und Eurydike sowie vom Trojanischen Krieg, und zwar vom Paris-Urteil bis zur Heimkehr des Odysseus) wieder und erfassen den Einfluss der griechischen Kultur in Rom sowie die Bedeutung des Mythos für die Erklärung der Welt und des Verhältnisses Mensch – Gott.
- 12erfassen aufbauend auf ihren Kenntnissen über römische Unterweltsvorstellungen die Darstellung von Tod und Unterwelt im Mythos.
- 13erkennen bedeutende Inhalte aus Mythos und Geschichte in bildlichen Darstellungen wieder und vergleichen diese mit den Aussagen von Texten.
- 14erkennen in Ovid eine bedeutende literarische Quelle zu antiken Mythenstoffen.
- 15erkennen in Plinius d. J. eine bedeutende literarische Quelle zum Vesuvausbruch 79 n. Chr.
- 16stellen Bezüge zwischen Erscheinungen ihrer Gegenwart (u. a. lateinischen Ausdrücken, Sentenzen, Werbesprüchen, Filmmotiven) und römischer Antike her und weisen an ihnen exemplarisch das römische Fundament europäischer Kultur nach.
- 17vergleichen römische Vorstellungen (u. a. Wertbegriffe, Weltdeutungen in Mythen) mit denen ihrer persönlichen Erfahrungswelt und begründen aufgrund einer bewussten Auseinandersetzung eigene Positionen.
- 1analysieren sprachliche Einheiten (u. a. participia coniuncta, Adverbialsätze) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch folgerichtiges Kombinieren und gedankliches Strukturieren korrekte Bezüge her.
- 2wenden unter Anleitung verschiedene Übersetzungstechniken (z. B. Konstruktions-, Wortblock- oder Wort-für-Wort-Methode) an.
- 3überprüfen ihre Übersetzungsergebnisse und benennen und analysieren ggf. sprachliche Fehler zunehmend selbständig sowie in der Interaktion miteinander.
- 4arbeiten u. a. mithilfe von Erschließungsfragen und anhand von Leitbegriffen gedankliche Zusammenhänge und Kernaussagen von Texten heraus.
- 5wenden bei einer Auseinandersetzung mit Texten altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. bildliche Darstellungen, Rollenspiele, szenische Gestaltungen, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
- 6nutzen zunehmend selbständig Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum Recherchieren und zum Bewältigen von fachlichen Aufgabenstellungen.
- 7wenden Techniken des Lernens (z. B. Arbeiten mit einer Vokabelkartei oder einem digitalen Lernprogramm, Vernetzung von Neuem mit Bekanntem, Analogieschlüsse und Transfer anhand von Prinzipien der Wortbildung, Bilden von „Eselsbrücken“) nach den Erfordernissen des aktuellen Lernstoffs sowie gemäß den individuellen Lernbedürfnissen und Lernstilen (z. B. Berücksichtigung verschiedener Sinneskanäle) zielführend an.
- 8ordnen ihre Lernprozesse zunehmend selbständig mithilfe von Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellen von Plänen mit realistischer Einteilung von Zeit, Arbeitsschritten und Arbeitspensen; Strukturierung von Prüfungsvorbereitungen).
- 9wählen zur Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen verschiedene Verfahren (z. B. Visualisierungstechniken unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) aus.
- 10wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) mit größerer Selbständigkeit und Ausdauer für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
- 11leisten verantwortungsvoll ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Jahrgangsstufe 7
- 1übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Topografie und Kunst: Mittelmeerraum; das Imperium Romanum und seine Provinzen, Weltwunder der Antike;; Geschichte: Zeit Alexanders des Großen, mittlere und späte Republik, Augusteische Zeit, Rom und Karthago;; Politik und Gesellschaft: politische Karriere, Militär, römische Werte (u. a. fides, virtus);; Religion und Mythos: Tod und Unterwelt am Beispiel weiterer Mythen; Europa, Theseus, Daedalus und Ikarus, Orpheus und Eurydike, Ödipus und Antigone – der thebanische Sagenkreis.
- 2arbeiten sprachliche und gedankliche Strukturen von lateinischen Lehrbuchtexten heraus.
- 3untersuchen Inhalt, Aufbau, Gedankengang sowie Aussagen lateinischer Lehrbuchtexte, stellen Sachverhalte, Meinungen oder Argumente zusammen und nehmen dazu begründet Stellung.
- 4tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
- 1erkennen und unterscheiden weitere Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in ein differenzierteres grammatikalisches System ein:; Satzglieder und Satzgliedteile: Prädikativum, weitere Füllungsarten (u. a. Partizipialformen);; Kasusfunktionen: doppelter Nominativ, genitivus subiectivus, genitivus obiectivus, Dativ des Zwecks, Dativ des Vorteils, doppelter Akkusativ;; Modi: Konjunktiv im Hauptsatz (Irrealis), Konjunktiv im Nebensatz (u. a. nach Subjunktionen; in indirekten Fragesätzen) mit consecutio temporum;; Nebensätze: Adverbialsätze weiterer Sinnrichtungen (final, konsekutiv); Subjunktionen mit Indikativ und mit Konjunktiv (u. a. cum, ut);; satzwertige Konstruktionen: AcI (gleichzeitig, vorzeitig; passiv); Partizip (gleichzeitig, vorzeitig; als Adverbiale: participium coniunctum, ablativus absolutus; participium coniunctum auch als Attribut).
- 2benennen weitere sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Fachbegriffen (u. a. Genus Verbi, Passiv; Konjunktiv; Partizip), ordnen sie in ein differenzierteres grammatikalisches System ein und begründen ihre Einordnung.
- 3geben zu insgesamt ca. 900 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes und zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 4analysieren den Binnenaufbau syntaktischer Phänomene (u. a. participium coniunctum, ablativus absolutus) und erfassen deren Funktion im Satzganzen.
- 5weisen Wortformen v. a. des aktuellen Grammatikstoffs den fortschreitend spezifizierten grammatikalischen Kategorien zu.
- 6erschließen zunehmend selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 7sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
- 8analysieren und bestimmen weitere Wortformen aus folgenden Bereichen:; Nomina: Substantive der 4. und 5. Deklination in allen Kasus, weitere Substantive v. a. der 3. Deklination, weitere Adjektive (u. a. dives, pauper, vetus);; Pronomina: Demonstrativpronomina hic, ille, iste; substantivisches und adjektivisches Interrogativpronomen; idem, ipse;; Numeralia: Kardinalia im Zahlenraum bis 1000 mit Zahlzeichen; ausgewählte Ordinalia;; Verben und ihre Nominalformen: ferre; alle Tempora im Passiv, dazu die Infinitive Präsens Passiv und Perfekt Passiv; Konjunktiv Präsens, Imperfekt, Perfekt und Plusquamperfekt im Aktiv und Passiv; Partizip Präsens und Perfekt; Stammformen weiterer Verben;
- 9erkennen, benennen und untersuchen aufgrund ihrer Kenntnis elementarer Regeln der Formen-, Kasus- und Satzlehre Zusammenhänge und Strukturen auch in komplexeren Sätzen.
- 10ordnen das erweiterte Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
- 11erfassen die Bedeutung weiterer Wortbestandteile (u. a. Moduszeichen, Passivendungen).
- 12erkennen am Beispiel weiterer Phänomene (u. a. participium coniunctum, ablativus absolutus) Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
- 13erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 14bilden v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
- 15nutzen die Ergebnisse ihrer vertieften Sprachbetrachtung bei der Wahl des treffenden Ausdrucks und zur Steigerung ihrer sprachlichen Gewandtheit im Deutschen sowie zur Verbesserung ihres Stilempfindens.
- 16analysieren Wörter gemäß weiteren Regeln der Wortbildung im Hinblick auf ihre Bestandteile.
- 17erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im Wortschatz und in der Wortbildungslehre und unter Berücksichtigung des Kontextes die Bedeutung unbekannter Wörter.
- 18stellen vielfältige Bezüge zwischen dem Lateinischen, deutschen Lehn- und Fremdwörtern, dem Englischen und den romanischen Sprachen her.
- 19erkennen in ihrer Umwelt die Verwendung lateinischer Inschriften sowie Abkürzungen und erschließen ggf. unter Anleitung deren Bedeutung.
- 1erkennen und benennen in der Topografie des Imperium Romanum und seiner Provinzen bedeutende Orte (u. a. Karthago, Theben) und Regionen (u. a. Kreta, Sizilien), geben die Lage bekannter Stätten (u. a. der sieben Weltwunder) an und erläutern deren Zusammenhang mit der römischen Geschichte und Kultur.
- 2erklären die Ausdehnung des Imperium Romanum über große Teile Europas und darüber hinaus.
- 3beschreiben in Grundzügen den Aufbau des Imperium Romanum und erläutern an zentralen Begriffen (u. a. provincia) Charakteristika römischer Verwaltungsstrukturen.
- 4erkennen in bildlichen Darstellungen der sieben Weltwunder und herausragender Ausgrabungsorte (u. a. auf Sizilien), aber auch in heimischen archäologischen Stätten (z. B. in Cambodunum) und Antikenmuseen (z. B. in München) weitere Beispiele für die Ausdrucksformen und Hinterlassenschaften antiker Architektur und Kunst.
- 5beschreiben wichtige Ereignisse, Konstellationen und Merkmale der Geschichte Roms in der mittleren Republik (u. a. die Auseinandersetzung Roms mit Hannibal im 2. Punischen Krieg) und der späten Republik (u. a. Bürgerkriege), der Augusteischen Zeit (u. a. Restaurationsbestrebungen, pax Augusta, aurea aetas, Römer und Germanen in der Zeit von Caesar und Augustus).
- 6ordnen die Informationen zur römischen Geschichte in einen erweiterten, nach Epochen gegliederten historischen Überblick ein.
- 7erfassen die Rollen einflussreicher Persönlichkeiten (u. a. Cicero, Caesar, Horaz) als politische Handlungsträger und Autoren bedeutender literarischer Werke.
- 8beschreiben weitreichende historische Entwicklungen (u. a. Alexander der Große, Hellenismus) sowie bedeutende Errungenschaften des griechischen Geisteslebens (u. a. Denkleistungen des Archimedes, Philosophie des Diogenes und der Kyniker, attische Demokratie) und stellen Bezüge zur römischen Kultur sowie zur eigenen Lebenswelt her.
- 9erklären charakteristische Organisationsprinzipien der römischen Gesellschaft und Politik (u. a. Funktion des Klientelwesens, politische Karriere als cursus honorum, römische „Mischverfassung“) sowie Grundzüge des römischen Militärwesens (u. a. die Bedeutung von Triumphzügen).
- 10nennen weitere wichtige römische Wertbegriffe und erläutern sie insbesondere im Zusammenhang mit der Augusteischen Restaurationspolitik.
- 11geben Inhalte weiterer griechischer Mythen (u. a. von Europa, Theseus, Daedalus und Ikarus, Orpheus und Eurydike, Ödipus und Antigone aus dem thebanischen Sagenkreis) wieder und erfassen den Einfluss der griechischen Kultur in Rom sowie die Bedeutung des Mythos für die Erklärung der Welt und des Verhältnisses Mensch – Gott sowie als Spiegel menschlichen Handelns.
- 12erfassen aufbauend auf ihren Kenntnissen römischer Unterweltsvorstellungen die Darstellung von Tod und Unterwelt im Mythos.
- 13erkennen in Ovid eine bedeutende literarische Quelle zu antiken Mythenstoffen.
- 14erkennen bedeutende Inhalte aus Mythos und Geschichte in bildlichen Darstellungen wieder und vergleichen diese mit den Aussagen von Texten.
- 15erkennen an geeigneten Kulturdokumenten (u. a. an Sentenzen, geflügelten Worten, Werbesprüchen, mythologischen Motiven in Literatur, Theater und Film) die Bedeutung des antiken Erbes für Europa und sein Fortwirken in der Gegenwart.
- 16vergleichen verschiedene Wertvorstellungen der griechisch-römischen Antike (u. a. vertreten im Mythos durch Antigone, in der Philosophie durch Diogenes, in der Politik durch Cicero und Augustus) mit denen ihres eigenen Erfahrungsbereichs und begründen aufgrund einer reflektierten Auseinandersetzung ihre persönlichen Werthaltungen.
- 1analysieren sprachliche Einheiten (u. a. participia coniuncta, Adverbialsätze) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch folgerichtiges Kombinieren und planvolles Vorgehen korrekte Bezüge her.
- 2wenden zunehmend selbständig verschiedene Übersetzungstechniken (z. B. analytische oder intuitive Methoden) an.
- 3überprüfen ihre Übersetzungsergebnisse (u. a. unter dem Aspekt treffender, dem Zusammenhang entsprechender Formulierungen) und benennen und analysieren ggf. sprachliche Schwächen zunehmend selbständig sowie in der Interaktion miteinander.
- 4arbeiten mithilfe verschiedener Kriterien (z. B. Leitbegriffe, Satzarten, Personen, Konnektoren, Tempus- und Modusprofile) sprachliche und gedankliche Strukturen (u. a. Sinnabschnitte, Gliederung, Gedankenführung) lateinischer Lehrbuchtexte heraus.
- 5erfassen Inhalte lateinischer Texte u. a. durch verstehendes Lesen.
- 6wenden bei der Auseinandersetzung mit Texten altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Gestaltung von Schaukästen, szenische Darbietungen, Rollenspiele, Erstellung von Bild- und Hördokumenten, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
- 7nutzen selbständig Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum Recherchieren und zum Bewältigen von fachlichen Problemstellungen sicher und zielorientiert.
- 8wählen aufgrund ihrer Erfahrung mit verschiedenen Lerntechniken (z. B. Arbeiten mit einer Vokabelkartei oder einem digitalen Lernprogramm, Vernetzung von Neuem mit Bekanntem, Analogieschlüssen und Transfer anhand von Prinzipien der Wortbildung, Bilden von „Eselsbrücken“) je nach den Erfordernissen des aktuellen Lernstoffs sowie gemäß den individuellen Lernbedürfnissen und Lernstilen (z. B. Berücksichtigung verschiedener Sinneskanäle) geeignete Verfahren reflektiert aus.
- 9ordnen ihre Lernprozesse selbständig mithilfe von Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellen von Plänen mit realistischer Einteilung von Zeit, Arbeitsschritten und Arbeitspensen; Strukturierung von Prüfungsvorbereitungen).
- 10wenden verschiedene Methoden der Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen (z. B. Visualisierungstechniken unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) in übersichtlichen und verständlichen Dokumentationen an.
- 11wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) in angemessener Arbeitshaltung für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
- 12leisten verantwortungsvoll und kooperativ ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Jahrgangsstufe 7
- 1übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Topografie und Kunst: das Imperium Romanum und seine Provinzen, Weltwunder der Antike;; Geschichte: Zeit Alexanders des Großen, späte Republik, Augusteische Zeit;; Politik und Gesellschaft: politische Karriere, Militär, römische Werte (u. a. virtus);; Religion und Mythos: religiöse Zentren, u. a. Delphi, Olympia mit Olympischen Spielen; Ödipus und Antigone – der thebanische Sagenkreis.
- 2arbeiten sprachliche und gedankliche Strukturen von lateinischen Lehrbuchtexten heraus.
- 3untersuchen Inhalt, Aufbau, Gedankengang sowie Aussagen lateinischer Lehrbuchtexte, stellen Sachverhalte, Meinungen oder Argumente zusammen und nehmen dazu begründet Stellung.
- 4tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
- 1geben zu insgesamt ca. 1200 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes und zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 2benennen weitere sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Fachbegriffen (u. a. Deponens, Partizip Futur Aktiv, Gerund, Komparativ, Superlativ), ordnen sie in ein differenziertes grammatikalisches System ein und begründen ihre Einordnung.
- 3erkennen und unterscheiden weitere Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in ein differenziertes grammatikalisches System ein:; Satzglieder und Satzgliedteile: weitere Füllungsarten (u. a. ablativus absolutus als Adverbiale);; Kasusfunktion: Ablativ des Vergleichs;; Satzarten: weitere unabhängige und abhängige Begehrsätze;; Modi: Konjunktiv im Hauptsatz (Optativ; Hortativ, Jussiv, Prohibitiv), Konjunktiv im Nebensatz (u. a. nach Subjunktionen; in indirekten Fragesätzen) mit consecutio temporum;; Nebensätze: Adverbialsätze einer weiteren Sinnrichtung (adversativ);; satzwertige Konstruktionen: AcI (nachzeitig; aktiv); participium coniunctum als Adverbiale mit PFA (nachzeitig); ablativus absolutus.
- 4erschließen weitgehend selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 5weisen Wortformen ihren gemäß dem aktuellen Grammatikstoff fortschreitend spezifizierten grammatikalischen Kategorien zu.
- 6analysieren den Binnenaufbau syntaktischer Phänomene (u. a. ablativus absolutus) und erfassen deren Funktion im Satzganzen.
- 7sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
- 8analysieren und bestimmen weitere Wortformen aus folgenden Bereichen:; Nomina: weitere Substantive v. a. der 3. Deklination, Steigerung der Adjektive;; Pronomina: substantivisches und adjektivisches Interrogativpronomen; Indefinitpronomina aliquis und aliqui;; Adverbien: Adverbbildung, Steigerung;; Verben und ihre Nominalformen: Deponentien der a- und e-Konjugation; ferre; Konjunktiv Präsens und Perfekt im Aktiv und Passiv; Partizip und Infinitiv Futur Aktiv; Gerund; Stammformen weiterer Verben.
- 9erkennen, benennen und untersuchen u. a. aufgrund ihrer bisherigen Kenntnisse in der Formen-, Kasus- und Satzlehre Zusammenhänge und Strukturen auch in komplexen Sätzen.
- 10ordnen das erweiterte Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
- 11erkennen am Beispiel weiterer Phänomene (u. a. Partizip Futur Aktiv, ablativus absolutus) Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
- 12erfassen die Bedeutung weiterer Wortbestandteile (u. a. Infix -nd-).
- 13erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 14bilden v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
- 15nutzen die Ergebnisse ihrer vertieften Sprachbetrachtung zur Präzisierung und zur Flexibilisierung ihres sprachlichen Ausdrucks im Deutschen sowie zur Verbesserung ihres Stilempfindens.
- 16analysieren Wörter gemäß weiteren Regeln der Wortbildung im Hinblick auf ihre Bestandteile.
- 17erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im Wortschatz und in der Wortbildungslehre und unter Berücksichtigung des Kontextes die Bedeutung unbekannter Wörter.
- 18stellen vielfältige Bezüge zwischen dem Lateinischen, deutschen Lehn- und Fremdwörtern, dem Englischen und den romanischen Sprachen her.
- 19erkennen in ihrer Umwelt die Verwendung lateinischer Inschriften (z. B. Weihinschriften) sowie Abkürzungen und erschließen ggf. unter Anleitung deren Bedeutung.
- 1erkennen und benennen in der Topografie des Imperium Romanum und seiner Provinzen bedeutende Orte (u. a. Cumae, Delphi, Olympia) und Regionen (u. a. Sizilien), geben die Lage bekannter Stätten (u. a. der sieben Weltwunder) an und erläutern deren Zusammenhang mit der römischen Geschichte und Kultur.
- 2erklären die Ausdehnung des Imperium Romanum über große Teile Europas und darüber hinaus.
- 3beschreiben in Grundzügen den Aufbau des Imperium Romanum und erläutern an zentralen Begriffen (u. a. provincia) Charakteristika römischer Verwaltungsstrukturen.
- 4erkennen in bildlichen Darstellungen der sieben Weltwunder und herausragender Ausgrabungsorte (u. a. von Delphi, Olympia), aber auch in heimischen archäologischen Stätten (z. B. in Cambodunum) und Antikenmuseen (z. B. in München) weitere Beispiele für die Ausdrucksformen und Hinterlassenschaften antiker Architektur und Kunst.
- 5beschreiben wichtige Ereignisse, Konstellationen und Merkmale der Geschichte Roms in der späten Republik (u. a. Bürgerkriege), der Augusteischen Zeit (u. a. Restaurationsbestrebungen, pax Augusta, aurea aetas, Römer und Germanen in der Zeit von Caesar und Augustus) und weisen ihnen historische Personen (u. a. Caesar, Kleopatra, Octavian/Augustus) in Text und Bild zu.
- 6ordnen die Informationen zur römischen Geschichte in einen erweiterten, nach Epochen gegliederten historischen Überblick ein.
- 7erfassen die Rollen einflussreicher Persönlichkeiten (u. a. Cicero, Caesar, Horaz) als politische Handlungsträger und Autoren bedeutender literarischer Werke.
- 8beschreiben weitreichende historische Entwicklungen (u. a. Alexander der Große, Hellenismus) und griechische Kulturleistungen (u. a. Olympische Spiele, die Philosophie des Diogenes und der Kyniker) und stellen Bezüge zur römischen Kultur sowie zur eigenen Lebenswelt her.
- 9erklären charakteristische Organisationsprinzipien der römischen Gesellschaft und Politik (u. a. politische Karriere als cursus honorum, römische „Mischverfassung“) sowie Grundzüge des römischen Militärwesens (u. a. die Bedeutung von Triumphzügen).
- 10nennen weitere wichtige römische Wertbegriffe und erläutern sie insbesondere im Zusammenhang mit der Augusteischen Restaurationspolitik.
- 11erfassen weitere Kennzeichen antiker Religion (u. a. die Bedeutung religiöser Zentren; Cumae, Delphi, Olympia).
- 12untersuchen und erläutern anhand geeigneter Mythen (u. a. aus dem thebanischen Sagenkreis, insbesondere an Ödipus und Antigone) die Funktion des Mythos als Spiegel menschlichen Handelns.
- 13erkennen bedeutende Inhalte aus Mythos und Geschichte in bildlichen Darstellungen wieder und vergleichen diese mit den Aussagen von Texten.
- 14erkennen an geeigneten Kulturdokumenten (u. a. an Sentenzen, geflügelten Worten, mythologischen Motiven in Literatur, Theater und Film) die Bedeutung des antiken Erbes für Europa und sein Fortwirken in der Gegenwart.
- 15vergleichen verschiedene Wertvorstellungen der griechisch-römischen Antike (u. a. vertreten im Mythos durch Antigone, in der Philosophie durch Diogenes, in der Politik durch Cicero, Augustus) mit denen ihres eigenen Erfahrungsbereichs und begründen aufgrund einer reflektierten Auseinandersetzung ihre persönlichen Werthaltungen.
- 1analysieren sprachliche Einheiten (u. a. ablativus absolutus) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch planvolles Vorgehen korrekte Bezüge her.
- 2wenden zunehmend selbständig verschiedene Übersetzungstechniken (z. B. analytische oder intuitive Methoden) an.
- 3überprüfen ihre Übersetzungsergebnisse (u. a. unter dem Aspekt treffender, dem Zusammenhang entsprechender Formulierungen) und benennen und analysieren ggf. sprachliche Schwächen selbständig und kooperativ.
- 4arbeiten mithilfe verschiedener Kriterien (z. B. Satzarten, Personen, Pro-Formen, Konnektoren, Tempus- und Modusprofile) sprachliche und gedankliche Strukturen (u. a. Sinnabschnitte, Gliederung, Gedankenführung) von Texten heraus.
- 5erfassen Inhalte lateinischer Texte u. a. durch verstehendes Lesen.
- 6wenden bei der Auseinandersetzung mit Texten altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Gestaltung von Schaukästen, szenische Darbietungen, Rollenspiele, Erstellung von Bild- und Hördokumenten, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
- 7nutzen Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum Recherchieren und zum Bewältigen von fachlichen Problemstellungen sicher und zielorientiert.
- 8wählen aufgrund ihrer Erfahrung mit verschiedenen Lerntechniken (z. B. Arbeiten mit einer Vokabelkartei oder einem digitalen Lernprogramm, Vernetzung von Neuem mit Bekanntem, Analogieschlüssen und Transfer anhand von Prinzipien der Wortbildung, Bilden von „Eselsbrücken“) je nach den Erfordernissen des aktuellen Lernstoffs sowie gemäß den individuellen Lernbedürfnissen und Lernstilen (z. B. Berücksichtigung verschiedener Sinneskanäle) geeignete Verfahren reflektiert aus.
- 9ordnen ihre Lernprozesse selbständig mithilfe von Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellen von Plänen mit realistischer Einteilung von Zeit, Arbeitsschritten und Arbeitspensen; Strukturierung von Prüfungsvorbereitungen).
- 10wenden verschiedene Methoden der Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen (z. B. Visualisierungstechniken unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) in übersichtlichen und verständlichen Dokumentationen an.
- 11wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) in angemessener Arbeitshaltung für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
- 12leisten verantwortungsvoll und kooperativ ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Jahrgangsstufe 8
- 1übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Geschichte: frühe, mittlere und späte Kaiserzeit, Rom und die Christen, Römer und Germanen;; Politik und Gesellschaft: Rechtswesen, römische Werte (u. a. iustitia);; Mythos, Religion und Philosophie: mythische bzw. religiöse Vorstellungen sowie philosophische bzw. naturwissenschaftliche Ansätze;; Literatur: Fabel, Phaedrus.
- 2arbeiten die Gliederung lateinischer Texte heraus und paraphrasieren deren Inhalt.
- 3nehmen zu inhaltlichen Fragen und Problemen Stellung, die sich aus der Beschäftigung mit den lateinischen Texten ergeben, auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.
- 4tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
- 1erkennen und unterscheiden weitere Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in das grammatikalische Gesamtsystem ein:; Satzglieder und Satzgliedteile: weitere Füllungsarten (u. a. attributives und prädikatives Gerundiv, NcI);; Kasusfunktionen: Genitiv des geteilten Ganzen; Dativ des Urhebers;; Modi: Konjunktiv im Hauptsatz (Deliberativ, Potentialis der Gegenwart), Konjunktiv im Relativsatz;; Nebensätze: (u. a. mit AcI) verschränkte Relativsätze;; satzwertige Konstruktionen: Gerundiv, NcI (3. Person).
- 2benennen weitere sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Fachbegriffen (u. a. Gerundiv, Korrelativa).
- 3geben zu insgesamt ca. 1500 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes, zu Wörtern eines ersten Aufbauwortschatzes sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 4analysieren den Binnenaufbau syntaktischer Phänomene (u. a. Gerundivkonstruktionen, NcI) und erfassen deren Funktion im Satzganzen.
- 5analysieren und bestimmen weitere Wortformen aus folgenden Bereichen:; Pronomina: Indefinitpronomina quidam, quisque; verallgemeinernde Relativpronomina quisquis, quicumque; Korrelativa;; Verben und ihre Nominalformen: Deponentien der i-Konjugation, der konsonantischen Konjugation und der konsonantischen Konjugation mit i- Erweiterung, Semideponentien, Perfektopräsentien, fieri; Gerundiv; Stammformen weiterer Verben.
- 6erschließen selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 7sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
- 8weisen Wortformen ihren gemäß dem aktuellen Grammatikstoff fortschreitend vervollständigten grammatikalischen Kategorien zu.
- 9erkennen, benennen und untersuchen systematisch auch komplexe syntaktische Zusammenhänge und Strukturen in längeren Sätzen.
- 10ordnen das erweiterte Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
- 11ordnen Fachbegriffe und Wortformen in das grammatikalische Gesamtsystem ein und begründen ihre Einordnung.
- 12erkennen an weiteren Phänomenen (u. a. Gerundiv, NcI) Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
- 13erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 14erfassen weitere Bedeutungen bereits bekannter Wortbestandteile (u. a. der Passivendungen, des Infixes -nd-).
- 15nutzen die Ergebnisse ihrer intensiven Sprachbetrachtung und ein geschultes Stilempfinden zur Verfeinerung ihres sprachlichen Ausdrucks im Deutschen.
- 16analysieren Wörter gemäß den Regeln der Wortbildung im Hinblick auf ihre Bestandteile.
- 17bilden v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
- 18erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im Wortschatz und in der Wortbildungslehre sowie unter Berücksichtigung des Kontextes die Bedeutung unbekannter Wörter.
- 19stellen eigenständig vielfältige Bezüge zwischen dem Lateinischen, deutschen Lehn- und Fremdwörtern, ggf. dem Griechischen, dem Englischen und den romanischen Sprachen eigenständig her.
- 20erkennen in ihrer Umwelt die Verwendung lateinischer Inschriften sowie Abkürzungen und erschließen selbständig deren Bedeutung.
- 1beschreiben wichtige Ereignisse, Prozesse und Phänomene der Geschichte Roms in der frühen, mittleren und späten römischen Kaiserzeit (u. a. das Aufkommen und die Verbreitung des Christentums sowie den „Caesarenwahn“).
- 2ordnen die Informationen zur römischen Geschichte in einen gemäß den aktuellen Themen erweiterten historischen Epochenüberblick ein.
- 3erfassen einzelne Aspekte des wechselseitigen Einflusses zwischen der antik-römischen Kultur und dem sich im römischen Reich etablierenden Christentum.
- 4erkennen die Auswirkungen der Errichtung des Limes für Roms Handel und Kulturaustausch mit den nördlichen Nachbarn (v. a. mit den Germanen in der Kaiserzeit).
- 5erkennen die Bedeutung der Verbreitung der lateinischen Sprache in christianisierten Regionen Europas (u. a. an der Vermittlung von lateinisch geprägter Bildung in der Karolingischen Renaissance, an der Verwendung des Lateinischen in Literatur, Wissenschaft und Politik des Renaissance-Humanismus, der Reformation und der Neuzeit, z. B. im Vatikan).
- 6beschreiben ausgehend von ihren Kenntnissen zur römischen Gesellschaft und Politik Grundzüge des römischen Rechtswesens.
- 7erfassen (u. a. an Rechtssprüchen) das Fortwirken römischen Rechts bis in die Rechtsprechung der Gegenwart und vergleichen anhand ausgewählter Fälle antik-römisches und modernes Rechtsdenken.
- 8nennen weitere wichtige römische Wertbegriffe und erläutern sie insbesondere im Zusammenhang mit dem römischen Rechtswesen und der Philosophie.
- 9erkennen weitere Einflüsse griechischen Geisteslebens, u. a. in Wissenschaft, Philosophie und Literatur, auf die römische Kultur.
- 10nennen zentrale Persönlichkeiten, Denkmodelle und Schulen der griechischen Philosophiegeschichte (v. a. Vorsokratiker, Sokrates, Epikureer, Stoiker) und erkennen in Cicero und Seneca bedeutende Vermittler griechischen Gedankenguts in Rom.
- 11erfassen in Phaedrus’ Fabeln eine dichterische Ausdrucksform von Lebensweisheit im Rückgriff auf griechische Vorbilder.
- 12erörtern in Auseinandersetzung mit zentralen Themen der griechischen Philosophie verschiedene menschliche Verhaltensweisen und Fragen der individuellen Lebensgestaltung.
- 13überprüfen einzelne philosophische Fragestellungen auf ihre Relevanz für ihre eigene Lebenswelt und persönlichen Handlungsmaßstäbe.
- 14erfassen weitere Kennzeichen römischer Religion (u. a. in der Verbindung mit der Philosophie der Griechen und dem Christentum) sowie den pragmatischen Umgang Roms mit fremden Religionen (interpretatio Romana).
- 15vergleichen verschiedene Weltbilder der griechisch-römischen Antike in Mythos, naturwissenschaftlichen Ansätzen, Philosophie und Religion sowohl miteinander als auch mit Weltanschauungen ihres eigenen Erfahrungshorizonts.
- 16erkennen an weiteren Kulturzeugnissen (u. a. im Rechtswesen, in der Naturwissenschaft, in der Philosophie, in der Religion, an Rezeptionsdokumenten in Literatur und Kunst) die Bedeutung der antiken Tradition für Europa und ihr Fortleben in der Gegenwart.
- 17vergleichen einige Elemente europäischer Identität (z. B. im Bereich der Religion) offen und vorurteilsfrei mit entsprechenden Gegebenheiten fremder Kulturkreise.
- 1nutzen digitale Medien, um an ausgewählten lateinischen Texten und Themen ihre bisher im Lateinunterricht erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen.
- 2wenden bei der Auseinandersetzung mit lateinischen Texten und ggf. bei deren kreativer Rezeption digitale Hilfsmittel an.
- 3stellen gezielt Informationen, u. a. zur lateinischen Sprache und zur antiken Kultur, aus dem Internet zusammen und setzen sich bei ihrer Recherche kritisch mit den digitalen Informationsquellen auseinander.
- 4präsentieren ihre ggf. fächerübergreifend und/oder in Projektform erarbeiteten Ergebnisse mit digitalen Medien.
- 5nutzen ggf. digitale Lernplattformen, um Aufgabenstellungen zu bearbeiten, Arbeitsergebnisse zu dokumentieren und sich konstruktiv darüber auszutauschen.
- 1analysieren sprachliche Einheiten (u. a. Gerundivkonstruktionen, NcI) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch planvolle Strukturierung korrekte Bezüge her.
- 2untersuchen Satzgefüge durch Methoden der Satzanalyse.
- 3wenden selbständig verschiedene Übersetzungstechniken an.
- 4überprüfen eigene und fremde Übersetzungsergebnisse (u. a. unter dem Aspekt treffender, dem Zusammenhang entsprechender Formulierungen) und benennen und analysieren ggf. sprachliche Fehler und Schwächen eigenverantwortlich und kooperativ.
- 5wenden bei der Auswertung von Texten auch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Erstellung von Collagen, Schreibwerkstatt, szenische Umsetzungen, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
- 6nutzen zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum gezielten Recherchieren und Lösen von fachlichen Problemstellungen vertraute Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) sicher und effizient.
- 7analysieren ihren eigenen Kenntnisstand und überprüfen ihre Lernfortschritte und Arbeitsergebnisse in kritischer Selbstreflexion.
- 8wenden aufgrund ihrer Erfahrungen individuell erprobte Lerntechniken und Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellung realistisch durchdachter Zeitpläne) sicher und effektiv an.
- 9wählen je nach Anforderungssituation geeignete Methoden der Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen (z. B. Visualisierungstechniken unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) aus und wenden sie sach- und adressatenbezogen an.
- 10wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) selbständig und effizient für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
- 11leisten reflektiert und in Eigeninitiative ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Jahrgangsstufe 8
- 1übersetzen altersgemäße Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Geschichte: frühe, mittlere und späte Kaiserzeit, Rom und die Christen; Römer und Germanen;; Politik und Gesellschaft: Rechtswesen, römische Werte (u. a. iustitia);; Mythos, Religion und Philosophie: religiöse Zentren, u. a. Delphi, Olympia mit Olympischen Spielen, mythische bzw. religiöse Vorstellungen sowie philosophische bzw. naturwissenschaftliche Ansätze;; Literatur: Fabel, Phaedrus.
- 2arbeiten die Gliederung lateinischer Texte heraus und paraphrasieren deren Inhalt.
- 3nehmen zu inhaltlichen Fragen und Problemen Stellung, die sich aus der Beschäftigung mit den lateinischen Texten ergeben, auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.
- 4tragen lateinische Texte zu den Themen der Jahrgangsstufe verständnisgeleitet vor.
- 1benennen weitere sprachliche Erscheinungen mit grammatikalischen Fachbegriffen (u. a. Partizip Futur Aktiv, Deponens, Gerund, Gerundiv, Komparativ, Superlativ, Korrelativa).
- 2geben zu insgesamt ca. 1300 lateinischen Wörtern des Grundwortschatzes sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3erkennen und unterscheiden weitere Erscheinungen der Satzlehre, benennen sie mit Fachbegriffen und ordnen sie in das grammatikalische Gesamtsystem ein:; Satzglieder und Satzgliedteile: weitere Füllungsarten (u. a. attributives und prädikatives Gerundiv, NcI);; Kasusfunktionen: Genitiv der Beschaffenheit; Genitiv des geteilten Ganzen, Dativ des Urhebers; Ablativ der Beschaffenheit; Ablativ des Vergleichs;; Satzarten: weitere unabhängige Begehrsätze;; Modi: Konjunktiv im Hauptsatz (Hortativ, Jussiv, Optativ, Prohibitiv, Deliberativ, Potentialis der Gegenwart), Konjunktiv im Relativsatz;; Nebensätze: (u. a. mit AcI) verschränkte Relativsätze; Adverbialsätze einer weiteren Sinnrichtung (adversativ);; satzwertige Konstruktionen: AcI (nachzeitig; aktiv); participium coniunctum als Adverbiale mit PFA (nachzeitig); Gerundiv; NcI (3. Person).
- 4analysieren den Binnenaufbau syntaktischer Phänomene (u. a. Gerundivkonstruktionen, NcI) und erfassen deren Funktion im Satzganzen.
- 5erschließen selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 6analysieren und bestimmen weitere Wortformen aus folgenden Bereichen:; Nomina: Steigerung der Adjektive;; Pronomina: Indefinitpronomina aliquis, aliqui, quidam, quisque; verallgemeinernde Relativpronomina quisquis, quicumque; Korrelativa;; Adverbien: Adverbbildung; Steigerung;; Verben und ihre Nominalformen: Partizip und Infinitiv Futur Aktiv, Deponentien, Semideponentien, Perfektopräsentien, fieri; Gerund, Gerundiv; Stammformen weiterer Verben.
- 7sprechen lateinische Wörter des bisher erworbenen Vokabulars quantitätsgerecht und in korrekter Betonung aus.
- 8weisen Wortformen ihren gemäß dem aktuellen Grammatikstoff fortschreitend vervollständigten grammatikalischen Kategorien zu.
- 9erkennen, benennen und untersuchen systematisch auch komplexe syntaktische Zusammenhänge und Strukturen in längeren Sätzen.
- 10ordnen das erweiterte Vokabular nach Wortarten, Wort- und Sachfeldern oder Wortfamilien und begründen jeweils ihre Zuordnung.
- 11erkennen am Beispiel weiterer Phänomene (u. a. Gerundiv, NcI) Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Satzbau.
- 12ordnen Fachbegriffe und Wortformen in das grammatikalische Gesamtsystem ein und begründen ihre Einordnung.
- 13erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 14erfassen die Bedeutungen weiterer Wortbestandteile (u. a. der Passivendungen, des Infixes -nd-).
- 15nutzen die Ergebnisse ihrer intensiven Sprachbetrachtung und ein geschultes Stilempfinden zur Verfeinerung ihres sprachlichen Ausdrucks im Deutschen.
- 16analysieren Wörter gemäß den Regeln der Wortbildung im Hinblick auf ihre Bestandteile.
- 17bilden v. a. entsprechend dem aktuellen Grammatikstoff lateinische Wortformen und Wendungen.
- 18erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im Wortschatz und in der Wortbildungslehre sowie unter Berücksichtigung des Kontextes die Bedeutung unbekannter Wörter.
- 19stellen eigenständig vielfältige Bezüge zwischen dem Lateinischen, deutschen Lehn- und Fremdwörtern, ggf. dem Griechischen, dem Englischen und den romanischen Sprachen eigenständig her.
- 20erkennen in ihrer Umwelt die Verwendung lateinischer Inschriften sowie Abkürzungen und erschließen selbständig deren Bedeutung.
- 1beschreiben wichtige Ereignisse, Prozesse und Phänomene der Geschichte Roms in der frühen, mittleren und späten römischen Kaiserzeit (u. a. das Aufkommen und die Verbreitung des Christentums sowie den „Caesarenwahn“).
- 2ordnen die Informationen zur römischen Geschichte in einen gemäß den aktuellen Themen erweiterten historischen Epochenüberblick ein.
- 3erfassen einzelne Aspekte des wechselseitigen Einflusses zwischen der antik-römischen Kultur und dem sich im römischen Reich etablierenden Christentum.
- 4erkennen die Auswirkungen der Errichtung des Limes für Roms Handel und Kulturaustausch mit den nördlichen Nachbarn (v. a. mit den Germanen in der Kaiserzeit).
- 5erkennen die Bedeutung der Verbreitung der lateinischen Sprache in christianisierten Regionen Europas (u. a. an der Vermittlung von lateinisch geprägter Bildung in der Karolingischen Renaissance, an der Verwendung des Lateinischen in Literatur, Wissenschaft und Politik des Renaissance-Humanismus, der Reformation und der Neuzeit, z. B. im Vatikan).
- 6beschreiben ausgehend von ihren Kenntnissen zur römischen Gesellschaft und Politik Grundzüge des römischen Rechtswesens.
- 7erfassen (u. a. an Rechtssprüchen) das Fortwirken römischen Rechts bis in die Rechtsprechung der Gegenwart und vergleichen anhand ausgewählter Fälle antik-römisches und modernes Rechtsdenken.
- 8nennen weitere wichtige römische Wertbegriffe und erläutern sie insbesondere im Zusammenhang mit dem römischen Rechtswesen und der Philosophie.
- 9erkennen weitere Einflüsse griechischen Geisteslebens, u. a. in der Religion (Delphi und Olympia als religiöse Zentren, Olympische Spiele), in Wissenschaft, Philosophie und Literatur, auf die römische Kultur.
- 10nennen zentrale Persönlichkeiten, Denkmodelle und Schulen der griechischen Philosophiegeschichte (v. a. Vorsokratiker, Sokrates, Epikureer, Stoiker) und erkennen in Cicero und Seneca bedeutende Vermittler griechischen Gedankenguts in Rom.
- 11erfassen in Phaedrus’ Fabeln eine dichterische Ausdrucksform von Lebensweisheit im Rückgriff auf griechische Vorbilder.
- 12erörtern in Auseinandersetzung mit zentralen Themen der griechischen Philosophie verschiedene menschliche Verhaltensweisen und Fragen der individuellen Lebensgestaltung.
- 13überprüfen einzelne philosophische Fragestellungen auf ihre Relevanz für ihre eigene Lebenswelt und persönlichen Handlungsmaßstäbe.
- 14erfassen weitere Kennzeichen römischer Religion (u. a. in der Verbindung mit der Philosophie der Griechen und dem Christentum) sowie den pragmatischen Umgang Roms mit fremden Religionen (interpretatio Romana).
- 15vergleichen verschiedene Weltbilder der griechisch-römischen Antike in Mythos, naturwissenschaftlichen Ansätzen, Philosophie und Religion sowohl miteinander als auch mit Weltanschauungen ihres eigenen Erfahrungshorizonts.
- 16erkennen an weiteren Kulturzeugnissen (u. a. im Rechtswesen, in der Naturwissenschaft, in der Philosophie, in der Religion, an Rezeptionsdokumenten in Literatur und Kunst) die Bedeutung der antiken Tradition für Europa und ihr Fortleben in der Gegenwart.
- 17vergleichen einige Elemente europäischer Identität (z. B. im Bereich der Religion) offen und vorurteilsfrei mit entsprechenden Gegebenheiten fremder Kulturkreise.
- 1analysieren sprachliche Einheiten (u. a. Gerundivkonstruktionen, NcI) v. a. aus dem aktuellen Grammatikstoff und stellen durch planvolle Strukturierung korrekte Bezüge her.
- 2untersuchen Satzgefüge durch Methoden der Satzanalyse.
- 3wenden selbständig verschiedene Übersetzungstechniken an.
- 4überprüfen eigene und fremde Übersetzungsergebnisse (u. a. unter dem Aspekt treffender, dem Zusammenhang entsprechender Formulierungen) und benennen und analysieren ggf. sprachliche Fehler und Schwächen eigenverantwortlich und kooperativ.
- 5wenden bei der Auswertung von Texten auch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Erstellung von Collagen, Schreibwerkstatt, szenische Umsetzungen, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
- 6nutzen zum Lernen, Nachschlagen, Üben, Wiederholen, zum gezielten Recherchieren und Lösen von fachlichen Problemstellungen vertraute Hilfsmittel (z. B. Lehrbuch, digitale Medien) sicher und effizient.
- 7analysieren ihren eigenen Kenntnisstand und überprüfen ihre Lernfortschritte und Arbeitsergebnisse in kritischer Selbstreflexion.
- 8wenden aufgrund ihrer Erfahrungen individuell erprobte Lerntechniken und Strategien der Arbeitsorganisation (z. B. Erstellung realistisch durchdachter Zeitpläne) sicher und effektiv an.
- 9wählen je nach Anforderungssituation geeignete Methoden der Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen (z. B. Visualisierungstechniken unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) aus und wenden sie sach- und adressatenbezogen an.
- 10wenden Strategien der Lern- und Selbstorganisation an, um offene Formen des Unterrichts (z. B. Freiarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit) selbständig und effizient für den eigenen Lernfortschritt zu nutzen.
- 11leisten reflektiert und in Eigeninitiative ihren persönlichen Beitrag (z. B. durch konstruktive Kritik, wertschätzende Diskussionshaltung, auch beim Austausch auf digitalen Lernplattformen) zum Gelingen sozial-integrativer Arbeitsformen (z. B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte).
Jahrgangsstufe 9
- 1übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Nepos, De viris illustribus (Biografie) und Caesar, De bello Gallico (Commentarius) sowie Texte über Caesar, z. B. von Velleius Paterculus; aus Sueton, Vita Caesaris in angemessenes Deutsch.
- 2übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs in einer Auswahl aus Martials Epigrammen in angemessenes Deutsch.
- 3übersetzen (ggf. adaptierte) Originaltexte in einer Auswahl aus einem oder mehreren der folgenden Autoren bzw. Werke zu folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:; Fabelhaftes, Fiktionales, Spannendes: Phaedrus, Fabeln; Hygin, Fabulae; Gellius, Noctes Atticae; Gesta Romanorum; Historia Apollonii regis Tyri; Amerigo Vespucci, Mundus novus; weitere geeignete Prosatexte von der Antike bis zur Neuzeit;; Das Buch der Bücher: Vulgata, z. B. Joseph und seine Brüder, biblische Gleichnisse.
- 4arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Biografie und Commentarius heraus.
- 5arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Martials Epigrammen heraus.
- 6arbeiten die Gliederung von Texten der Übergangslektüre heraus, paraphrasieren deren Inhalt und weisen unter Anleitung Bezüge zwischen Textform und Inhalt nach.
- 7erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus Biografie und Commentarius und erklären unter Anleitung das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
- 8benennen rhetorische Stilmittel, weisen deren Verwendung in Texten der Übergangslektüre nach und beschreiben ihre Funktion im Bezug zum Inhalt.
- 9erkennen sprachliche, stilistische und dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Martials Epigrammen und erklären unter Anleitung das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
- 10ordnen Vertreter der Gattungen Biografie und Commentarius, deren Werke sowie die darin beschriebenen wichtigsten Ereignisse in einen historischen und literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein.
- 11ordnen die gelesenen Autoren bzw. Werke der Übergangslektüre und deren Inhalte in einen literaturgeschichtlichen und ggf. historischen Zusammenhang ein.
- 12analysieren auf der Basis von Grundbegriffen der Metrik und Prosodie und eines Überblicks über die wichtigsten Versfüße lateinische Verse (elegisches Distichon, ggf. weitere Versmaße).
- 13nehmen zu inhaltlichen Fragen und Problemen Stellung, die sich aus der Beschäftigung mit den Texten der Übergangslektüre ergeben, auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Lebenswirklichkeit.
- 14erläutern im Zusammenhang mit der Darstellung von Leben und Werk herausragender historischer Persönlichkeiten römische Wertbegriffe.
- 15tragen lateinische Verse in korrekter Prosodie und Metrik verständnisgeleitet vor.
- 16erkennen bei der Lektüre von Originaltexten aus Biografie und Commentarius Grundmuster menschlichen Verhaltens, die ihnen auch aus ihrer eigenen Lebenswelt bekannt sein können, und erörtern verschiedene Aspekte der Handlungsweise historisch bedeutsamer Persönlichkeiten.
- 17vergleichen verschiedene Übersetzungen eines kurzen Originaltextes aus Martials Epigrammen nach vorgegebenen Kriterien (u. a. äußere Form, Wortwahl, Satzbau) untereinander und mit dem Original.
- 18erkennen in Rezeptionsdokumenten die in den Originaltexten aus Biografie und Commentarius vorgestellten Persönlichkeiten und Stoffe wieder und analysieren die unterschiedlichen Darstellungsarten und -absichten.
- 19weisen Originaltexte von Martial ihrer Gattung (Epigramm) zu und belegen ihre Entscheidung am Text.
- 20arbeiten aus einer Biografie des Cornelius Nepos die römische Sicht auf Politiker oder Heeresführer anderer Völker heraus und beschreiben deren Machterwerb und Machtverlust.
- 21ordnen Martial als Vertreter der Gattung Epigramm sowie sein Werk in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein.
- 22erfassen bei der Lektüre einer Biografie des Cornelius Nepos gattungstypische Elemente antiker Darstellung bedeutender historischer Persönlichkeiten.
- 23untersuchen in den Epigrammen Martials den Umgang mit römischen Wertvorstellungen.
- 24vergleichen antike und moderne Lebensbeschreibungen.
- 25erfassen in den Epigrammen Martials den dichterisch-satirischen Umgang mit menschlichen Schwächen und nehmen zu Möglichkeiten und Grenzen von Spott in der Kunst Stellung.
- 26erkennen bei der Lektüre von Texten aus Martials Epigrammen menschliche Verhaltensweisen und typische Situationen, die ihnen auch aus ihrer eigenen Lebenswelt bekannt sein können, und vergleichen Martials epigrammatischen Spott mit aktuellen Formen öffentlicher Herabsetzung anderer Personen (z. B. Cybermobbing).
- 27arbeiten aus Caesars De bello Gallico besondere Merkmale einer propagandistisch- manipulativen Rechtfertigungsschrift heraus.
- 28erfassen an Rezeptionsdokumenten die Wirkungsmacht von Martials Dichtung.
- 29erfassen die Fragwürdigkeit von Caesars Vorgehen in Gallien, nehmen zum Verhältnis von Macht und Recht aus heutiger Sicht Stellung und erörtern die Problematik römischer Eroberungspolitik und Expansionsbestrebungen.
- 30vergleichen die Selbstdarstellung Caesars mit Darstellungen seiner Person in weiteren antiken Texten (z. B. von Velleius Paterculus, Sueton) oder modernen Abhandlungen.
- 31erkennen die Bedeutung der Ausdehnung des Imperium Romanum für die Entwicklung des europäischen Kulturraums.
- 1geben in Ergänzung zu ihrem Grundwissen in Formen- und Satzlehre, das sie durch systematische Wiederholung sichern und vertiefen, zu weiteren lektürerelevanten Sprachphänomenen die Fachbegriffe an (u. a. historisches Präsens, oratio obliqua).
- 2geben in Ergänzung zu ihrem Grundwortschatz, den sie durch stete Umwälzung und systematische Wiederholung nach wortkundlichen Prinzipien sichern, zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines lektürebegleitenden Wortschatzes sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3wählen mithilfe des Wörterbuchs die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern aus.
- 4erkennen lektürerelevante Besonderheiten in Laut-, Formen- und Satzlehre:; Tempora: historisches Präsens;; Modi: u. a. Konjunktiv in der oratio obliqua;; satzwertige Konstruktion: AcI in der oratio obliqua.
- 5ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch unter zielgerichteter Nutzung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
- 6erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im Wortschatz und in der Wortbildungslehre sowie unter Berücksichtigung des Kontextes und lektüretypischer Besonderheiten die Bedeutung unbekannter Wörter.
- 7erkennen, benennen und untersuchen zunehmend sicher auch komplexe syntaktische Zusammenhänge und Strukturen in Originaltexten.
- 8erkennen und beschreiben weitere Unterschiede zwischen lateinischem und deutschem Sprachgebrauch.
- 9übersetzen literarische Texte im Bewusstsein der Besonderheiten des Sprachgebrauchs (u. a. im Satzbau) in angemessenes Deutsch.
- 1analysieren erst unter Anleitung, dann zunehmend selbständig lektürerelevante sprachliche Einzelphänomene und komplexe Strukturen in Texten der Übergangslektüre und in literarischen Originaltexten.
- 2wenden verschiedene Übersetzungsstrategien bei Texten der Übergangslektüre und bei Originaltexten an.
- 3erkennen grundlegende Ordnungsprinzipien eines lateinisch-deutschen Schulwörterbuchs (u. a. wörtliche und übertragene Bedeutungen, Junkturen, Kasusrektion) sowie einer Grammatik und nutzen diese Hilsmittel zunehmend selbständig bei der Arbeit mit Texten.
- 4vergleichen eigene und fremde Übersetzungen lateinischer Texte untereinander und mit dem Original und nehmen zur eigenen Übersetzungsleistung kritisch Stellung.
- 5erfassen Inhalte lateinischer Texte u. a. durch kursorisches Lesen.
- 6nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
- 7wenden unter Anleitung Methoden zur Erschließung lateinischer Texte an.
- 8interpretieren lateinische Texte u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
- 9ordnen ihre Wissensbestände im Zuge der Wiederholung ihrer Grundkenntnisse systematisch unter Nutzung geeigneter Hilfsmittel (u. a. Wortkunde, Grammatik) und zunehmend eigenverantwortlich.
- 10nutzen zum Bewältigen fachbezogener Aufgabenstellungen zielgerichtet verschiedene Möglichkeiten der Informationsbeschaffung (z. B. Internetrecherche, Ausstellungsbesuch).
- 11wählen je nach Anforderungssituation geeignete Methoden der Sicherung und Präsentation von Arbeitsergebnissen aus (z. B. Visualisierungstechniken unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) und wenden sie sach- und adressatenbezogen an.
Jahrgangsstufe 10
- 1übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Cicero, Prozessreden (Rhetorik) und Plinius d. J., Briefe (Briefliteratur) sowie ggf. als Ergänzung Briefe späterer Epochen in angemessenes Deutsch.
- 2übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Catull, Carmina und Ovid, Ars amatoria in angemessenes Deutsch.
- 3übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs u. a. aus einem oder mehreren der folgenden nachantiken Autoren bzw. Werke, nämlich Einhard, Vita Karoli Magni; Jacobus de Voragine, Legenda aurea; Piccolomini, De duobus amantibus historia (Euryalus et Lucretia); Carmina Burana mit Vagantenlyrik; geeignete lokalhistorische Texte und Inschriften, in angemessenes Deutsch.
- 4arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Rhetorik und Briefliteratur unter Berücksichtigung von Gattung und Zeitbezug heraus und belegen ihre Ergebnisse am lateinischen Text.
- 5arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria heraus.
- 6arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von nachantiken Originaltexten zum Themenbereich „Rom und Europa“ heraus.
- 7erkennen sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale nachantiker Originaltexte zum Themenbereich „Rom und Europa“ und erklären das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
- 8erkennen sprachliche, stilistische und dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria und erklären das Zusammenspiel von Textform und -inhalt.
- 9erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus Rhetorik und Briefliteratur, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 10belegen an nachantiken Texten Kontinuität und Wandel im Fortleben antiker Formen, Stoffe und Motive und weisen exemplarisch den Einfluss der griechisch-römischen Antike auf die europäische Kulturgeschichte nach.
- 11analysieren auf der Grundlage gefestigter Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig lateinische Verse (elegisches Distichon, ggf. weitere Versmaße) und beschreiben in Grundzügen die Bedeutung des Versbaus für die Textaussage.
- 12ordnen Vertreter von Rhetorik und Briefliteratur, deren Werke sowie die darin beschriebenen wichtigsten Ereignisse in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
- 13erläutern römische Wertbegriffe insbesondere im Zusammenhang mit der Darstellung von Personen und menschlichen Verhaltensweisen in Ciceros Prozessreden und in Plinius’ Briefen.
- 14tragen lateinische Verse in korrekter Prosodie und Metrik verständnisgeleitet vor.
- 15vergleichen verschiedene Übersetzungen eines kurzen Originaltextes aus Catulls Carmina und/oder Ovids Ars amatoria nach vorgegebenen Kriterien (u. a. äußere Form, Wortwahl, Satzbau) untereinander und mit dem Original.
- 16erkennen bei der Lektüre von Texten aus Rhetorik und Briefliteratur soziale und ethische Problemstellungen, die ihnen aus ihrem eigenen Erfahrungshorizont bekannt sein können, und erörtern Prinzipien menschlicher Kommunikation.
- 17vergleichen Rezeptionsdokumente u. a. aus der Literatur und der Kunst mit den in Originaltexten aus Rhetorik und Briefliteratur vorgestellten Persönlichkeiten und Stoffen.
- 18untersuchen bei Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria die jeweilige Gattungszugehörigkeit und belegen ihre Beobachtungen am Originaltext.
- 19ordnen Catull und Ovid sowie deren Werke in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein und erfassen die Bedeutung griechischer Vorbilder (u. a. Sappho, Kallimachos) für die römische Dichtung.
- 20arbeiten bei der Lektüre von Texten aus Ciceros Prozessreden gattungstypische Elemente antiker Reden heraus, ordnen sie – ggf. mithilfe ausgewählter theoretischer Texte zur Rhetorik – in das rhetorische System der Antike ein und beschreiben die Abläufe bei der Abfassung einer antiken Rede.
- 21untersuchen die Verwendung römischer Wertbegriffe in Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria.
- 22tragen Originaltexte aus einer Prozessrede Ciceros verständnisgeleitet vor.
- 23erfassen anhand der Lektüre einer Auswahl aus Ciceros Prozessreden sowie ggf. anhand von antiken und modernen Texten zur Rhetorik den hohen Entwicklungsstand der antiken Redekunst, deren Stellenwert im öffentlichen Leben der Römer und ihren nachhaltigen Einfluss auf die Rhetorik Europas.
- 24erkennen bei der Lektüre von Texten aus Catulls Carmina und Ovids Ars amatoria menschliche Verhaltensweisen und typische Situationen, die ihnen auch aus ihrer eigenen Lebenswelt bekannt sein können, und erörtern verschiedene Aspekte zwischenmenschlicher Beziehungen.
- 25vergleichen Originaltexte aus Ciceros Prozessreden nach Inhalt, Aufbau, Darstellungsweise und Zielsetzung mit ausgewählten Reden des 20. und 21. Jahrhunderts und erörtern Möglichkeiten der Beeinflussung durch sprachliche Mittel sowie damit verbundene Gefahren von Manipulation.
- 26erfassen an Rezeptionsdokumenten die Wirkungsmacht der Dichtung von Catull und Ovid (Ars amatoria).
- 27erfassen in der Liebesdichtung Catulls poetische Ausdrucksformen leidenschaftlichen Erlebens und nehmen zu verschiedenen Verhaltensweisen in einer Partnerschaft Stellung.
- 28arbeiten bei der Lektüre von Texten aus Plinius-Briefen gattungstypische Elemente antiker Briefe heraus.
- 29erfassen in Ovids Ars amatoria den spielerischen Umgang mit der Gattung Lehrgedicht und nehmen zum Rollenverständnis in Liebesbeziehungen Stellung.
- 30beschreiben ausgehend von der Lektüre von Plinius-Briefen in Grundzügen politische und soziale Verhältnisse in der Kaiserzeit.
- 31stellen aus Plinius-Briefen Positionen von Menschen der Antike zu Themen ihrer Zeit zusammen und erörtern die Textaussagen vor dem Hintergrund eigener Werthaltungen.
- 32vergleichen Plinius-Briefe mit schriftlichen Kommunikationsformen des 20./21. Jahrhunderts, v. a. in einer zunehmend von Digitalisierung geprägten Welt.
- 33belegen ggf. an lateinischen Briefen nachantiker Epochen (z. B. aus dem Mittelalter und der Renaissance) Kontinuität und Wandel der Gattung Brief.
- 1geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gefestigten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grundwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines spezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 2arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre heraus und erläutern den Befund.
- 3ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
- 4erschließen auch mithilfe des Wörterbuchs selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 5analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvolleren Originaltexten.
- 6erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 7vergleichen den lateinischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
- 1wenden ihre sprachlichen Kompetenzen bei der Analyse syntaktischer Strukturen selbständig in neuen Zusammenhängen an, sodass sie Originaltexte zunehmend sicher lesen, verstehen und übersetzen.
- 2nutzen selbständig bei der Arbeit mit Texten (z. B. zur Lösung von Übersetzungsproblemen) ein lateinisch-deutsches Schulwörterbuch und eine Grammatik.
- 3vergleichen eigene und fremde Übersetzungen literarischer Originaltexte untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Unterschiede von Ausgangs- und Zielsprache und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
- 4erfassen Inhalte von Originaltexten u. a. durch kursorisches Lesen.
- 5nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
- 6wenden Methoden zur Erschließung und Auswertung literarischer Werke zunehmend selbständig an.
- 7interpretieren Originaltexte u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
- 8ordnen und sichern ihre Wissensbestände im Zuge der Wiederholung ihrer Grundkenntnisse systematisch unter Nutzung geeigneter Hilfsmittel (u. a. Wortkunde, Grammatik) selbständig und eigenverantwortlich.
- 9wählen für die Erschließung neuer Lerninhalte gezielt themenbezogene Informationen aus, nutzen dabei geeignete Arbeitsmittel und wenden Medien sachgerecht an.
- 10nutzen zum Bewältigen auch fächerübergreifender Aufgabenstellungen selbständig verschiedene, auch digitale Fachmedien und Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und überprüfen die Rechercheergebnisse kritisch.
- 11wenden erlernte Präsentationstechniken (z. B. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) auch unter Einsatz ihrer rhetorischen Kenntnisse adressatenbezogen, fachadäquat und überzeugend an.
- 12organisieren und gestalten ggf. Projekte zur Antike, z. B. einen themenbezogenen Studientag.
Jahrgangsstufe 11
- 1übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Sallust, Catilina und Cicero, Orationes Philippicae in angemessenes Deutsch.
- 2übersetzen Originaltexte zur Philosophie sowie zu bedeutenden Philosophen der Antike und ihren Lehren (u. a. zu Vorsokratikern, Sokrates, Diogenes) aus für das Thema des Lernbereichs geeigneten Werken (u. a. von Cicero, Erasmus von Rotterdam) in angemessenes Deutsch.
- 3übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs in einer Auswahl aus Ovids Metamorphosen in angemessenes Deutsch.
- 4arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae unter Berücksichtigung von Gattung und Zeitbezug heraus und belegen ihre Ergebnisse am lateinischen Text.
- 5arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten zur Philosophie sowie zu bedeutenden Philosophen der Antike und ihren Lehren heraus.
- 6arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Ovids Metamorphosen unter Berücksichtigung von Gattung und Zeitbezug heraus und belegen ihre Ergebnisse am lateinischen Text.
- 7erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten zur Philosophie und zu bedeutenden Philosophen der Antike, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 8erkennen sprachliche, stilistische und dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Ovids Metamorphosen, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 9erkennen sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 10analysieren auf der Grundlage ihrer Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig daktylische Hexameter und beschreiben in Grundzügen die Bedeutung des Versbaus und ggf. besonderer metrischer Erscheinungen für die Textaussage.
- 11ordnen aufbauend auf ihren Kenntnissen zu zentralen Persönlichkeiten der späten römischen Republik Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae sowie die in diesen Werken beschriebenen wichtigsten Ereignisse in einen historisch-politischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein und erkennen in der politischen Krise des 1. Jahrhunderts v. Chr. in Rom diejenigen Entwicklungen, die zum Ende der res publica libera führten.
- 12ordnen Verfasser von Texten mit philosophiegeschichtlichen Themen, deren Werke sowie die zentralen Persönlichkeiten, Autoren und Schulen der griechisch-römischen Philosophie in einen geistesgeschichtlichen Überblick ein.
- 13erläutern römische Wertbegriffe sowie deren Stellenwert in der römischen Gesellschaft und Politik, insbesondere im Zusammenhang mit der Darstellung von Personen und menschlichen Verhaltensweisen in Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae, und vergleichen diese mit heutigen in der Politik anzutreffenden Wertmaßstäben.
- 14tragen lateinische Verse in korrekter Prosodie und Metrik verständnisgeleitet vor.
- 15stellen Informationen zu Leben und Wirken einiger bedeutender antiker Philosophen zusammen und erfassen die Bedeutung der griechischen Philosophie in der antiken Welt und für das europäische Denken.
- 16erkennen in Cicero den entscheidenden Vermittler griechischer Philosophie in Rom und erfassen die Bedeutung der lateinischen Sprache bei der Vermittlung griechischen Gedankenguts.
- 17vergleichen verschiedene Übersetzungen eines Originaltextes aus Ovids Metamorphosen nach vorgegebenen Kriterien untereinander und mit dem Original und überprüfen kritisch die jeweiligen Übersetzungen.
- 18erkennen bei der Lektüre von Texten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae politische, soziale und ethische Problemstellungen, die ihnen aus ihrem eigenen Erfahrungshorizont bekannt sein können, und erörtern Aspekte des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft.
- 19erläutern zentrale Wertbegriffe im Zusammenhang mit der Darstellung von Leben und Denken einiger antiker Philosophen.
- 20vergleichen Rezeptionsdokumente u. a. aus der Literatur und der Kunst mit den in Originaltexten aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae vorgestellten Persönlichkeiten und Stoffen.
- 21beschreiben Ovids Metamorphosen hinsichtlich Gesamtanlage, Themenvielfalt und Kompositionstechniken.
- 22nennen Vertreter und Merkmale der Gattung Epos, weisen Originaltexte aus Ovids Metamorphosen dieser Gattung zu und begründen ihre Entscheidung mithilfe des Originaltextes.
- 23tragen Originaltexte aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae verständnisgeleitet vor.
- 24erkennen bei der Lektüre von Texten zur Philosophie sowie zu bedeutenden Philosophen der Antike und deren Lehren Denkweisen und Lebenshaltungen, die sie mit denen ihres Erfahrungsbereichs vergleichen und kritisch überprüfen.
- 25vergleichen Originaltexte aus Sallusts Catilina und Ciceros Orationes Philippicae mit aktuellen Formen politischer Meinungsbildung in einer zunehmend von Digitalisierung geprägten Welt und erörtern Möglichkeiten, durch sprachliche Mittel politische Willensbildung zu beeinflussen, sowie damit verbundene Gefahren politischer Manipulation.
- 26erkennen in Ovids Metamorphosen ein dichterisches Werk der Weltliteratur, dessen Autor sich auch spielerisch-ironisch über Gattungstraditionen in der lateinischen Literatur hinwegsetzt.
- 27erkennen in Rezeptionsdokumenten, u. a. aus Literatur und Kunst, die in den Originaltexten zu bedeutenden Philosophen der Antike vorgestellten Persönlichkeiten wieder und analysieren die Darstellungen.
- 28untersuchen anhand ausgewählter Texte aus Sallusts Catilina die Darstellung der Krisenzeit der spätrömischen Republik, auch unter Berücksichtigung des Geschichtsbilds des Autors.
- 29erläutern zentrale historische Ereignisse und Entwicklungen im Übergang von der Republik zur Kaiserzeit und stellen Bezüge zu Ovids Leben und Werk her.
- 30erörtern ausgehend von Sallusts Catilina die Objektivitätsproblematik in historischen Darstellungen aus Antike und Gegenwart.
- 31erkennen bei der Lektüre von Originaltexten aus Ovids Metamorphosen wichtige mythologische Gestalten und deren Schicksale wieder, erfassen den Mythos als Ausdruck menschlicher Grunderfahrungen und erörtern die dargestellten Verhaltensmuster vor dem Hintergrund ihrer eigenen Überzeugungen.
- 32beschreiben an Rezeptionsdokumenten aus Literatur, Kunst und Musik den nachhaltigen Einfluss von Ovids Metamorphosen auf die europäische Kulturtradition bis in die Gegenwart.
- 33vergleichen ggf. geeignete Passagen aus Ciceros Reden gegen Catilina mit Sallusts Darstellung.
- 34begründen Ciceros zentrale politische Rolle in der Krisenzeit der ausgehenden Republik und erläutern an seinem Beispiel, auch mit Blick auf die Gegenwart, Möglichkeiten und Grenzen politischen Wirkens.
- 35vergleichen ggf. geeignete Passagen aus Ciceros Briefen mit seinen Ausführungen in den Orationes Philippicae.
- 1arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre heraus und erläutern den Befund.
- 2geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gefestigten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grundwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines spezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
- 4erschließen auch mithilfe des Wörterbuchs selbständig die kontextspezifische Bedeutung von (mehrdeutigen) Wörtern.
- 5analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvolleren Originaltexten.
- 6erläutern weitere lateinische Wendungen in ihrer wörtlichen und übertragenen Bedeutung und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 7vergleichen den lateinischen und deutschen Sprachgebrauch, übersetzen im Bewusstsein der Unterschiede dieser beiden Sprachen komplexe Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
- 1wenden ihre sprachlichen Kompetenzen bei der Analyse syntaktischer Strukturen selbständig in neuen Zusammenhängen an, sodass sie Originaltexte zunehmend sicher lesen, verstehen und übersetzen.
- 2nutzen selbständig bei der Arbeit mit Texten (z. B. zur Lösung von Übersetzungsproblemen) ein lateinisch-deutsches Schulwörterbuch sowie eine Grammatik und verwenden im kritischem Bewusstsein Online-Wörterbücher.
- 3vergleichen eigene und fremde Übersetzungen literarischer Originaltexte untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Unterschiede von Ausgangs- und Zielsprache und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
- 4erfassen Inhalte von Originaltexten u. a. durch kursorisches Lesen.
- 5nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
- 6wenden Methoden zur Erschließung und Auswertung literarischer Werke selbständig an.
- 7interpretieren Originaltexte u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
- 8ordnen und sichern ihre Wissensbestände im Zuge der Wiederholung ihrer Grundkenntnisse systematisch unter Nutzung geeigneter Hilfsmittel (u. a. Wortkunde, Grammatik) selbständig und eigenverantwortlich.
- 9wählen für die Erschließung neuer Lerninhalte gezielt themenbezogene Informationen aus, nutzen dabei geeignete Arbeitsmittel und wenden Medien, auch digitale, sachgerecht an.
- 10nutzen zum Bewältigen auch fächerübergreifender Aufgabenstellungen selbständig verschiedene, auch digitale Fachmedien und Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und überprüfen die Rechercheergebnisse kritisch.
- 11wenden erlernte Präsentationstechniken (u. a. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) auch unter Einsatz ihrer rhetorischen Kenntnisse adressatenbezogen, fachadäquat und überzeugend an.
- 12wenden bei der Durchführung eines Projekts, allein oder im Team, sinnvolle Methoden des Projektmanagements an und nutzen geeignete digitale Medien.
Jahrgangsstufe 12
- 1übersetzen Originaltexte über grundlegende philosophische Konzepte und deren Bedeutung für ein gelingendes Leben aus philosophischen Werken von Cicero (u. a. aus: De finibus, De natura deorum, Tusculanae disputationes) und Seneca (aus den Epistulae morales ad Lucilium) in angemessenes Deutsch.
- 2übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Catull, Carmina (satirische Gedichte) und Petron, Satyrica (v. a. aus der Cena Trimalchionis) in angemessenes Deutsch.
- 3arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus philosophischen Werken von Cicero und Seneca unter Berücksichtigung von Gattung und historischem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 4arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten und Petrons Satyrica unter Berücksichtigung von Gattung und historischem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 5analysieren sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten und Petrons Satyrica, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 6analysieren sprachliche und stilistische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus philosophischen Werken von Cicero und Seneca, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 7interpretieren Originaltexte aus dem Bereich der Philosophie nach vorgegebenen Kriterien.
- 8analysieren auf der Grundlage gesicherter Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig elegische Distichen und beschreiben die Bedeutung des Versbaus und ggf. besonderer metrischer Erscheinungen für die Textaussage.
- 9ordnen aufbauend auf ihren Kenntnissen zu zentralen Persönlichkeiten und Schulen der griechisch-römischen Philosophiegeschichte bedeutende Verfasser lateinischer philosophischer Werke und die jeweiligen Werkgattungen in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
- 10tragen Originaltexte aus Catulls satirischen Gedichten und Petrons Satyrica in korrekter Prosodie und ggf. unter Berücksichtigung der Metrik (elegisches Distichon) verständnisgeleitet vor.
- 11ordnen geeignete Einzeltexte in philosophische Richtungen der griechisch-römischen Antike ein.
- 12interpretieren Originaltexte aus Catulls satirischen Gedichten und Petrons Satyrica nach vorgegebenen Kriterien.
- 13arbeiten aus Originaltexten philosophischer Werke von Cicero und Seneca Grundgedanken der Stoa und des Epikureismus heraus, untersuchen deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede v. a. im Bereich der Ethik und definieren zentrale Begriffe dieser beiden Schulen.
- 14vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten und Petrons Satyrica nach vorgegebenen Kriterien untereinander und mit dem Original und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
- 15beschreiben die Entwicklung des antiken Denkens von der Frage nach dem Ursprung des Seins über die Fokussierung auf den Menschen seit der sokratischen Wende hin zur Orientierung auf ein glückliches Leben des Individuums seit dem Hellenismus.
- 16arbeiten aus Catulls satirischen Gedichten und Petrons Satyrica Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Gegenständen der satirischen Darstellung heraus und beschreiben typische Merkmale der jeweiligen Darstellungsart.
- 17erläutern römische Wertbegriffe, insbesondere im Zusammenhang mit den Lehren der Stoa und des Epikureismus und deren Stellenwert in der römischen Gesellschaft.
- 18ordnen satirische Texte und ihre Autoren in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
- 19arbeiten bei der Lektüre von Texten aus philosophischen Werken von Cicero und Seneca Denkansätze und Haltungen zu Grundthemen menschlicher Existenz (z. B. Freiheit, Glück, Tod) heraus, vergleichen sie mit denjenigen ihres Erfahrungsbereichs und nehmen kritisch dazu Stellung.
- 20erkennen durch die Lektüre von Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten und Petrons Satyrica die römische Gesellschaft der Republik und Kaiserzeit als Publikum für satirische Darstellungen und zugleich als deren Quelle für gattungstypisch überzeichnete Figuren und Lebensweisen.
- 21erörtern in kritischer Auseinandersetzung mit den in satirischen Darstellungen vorgeführten menschlichen Verhaltensmustern soziale, ethische und ästhetische Problemstellungen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Überzeugungen.
- 22stellen bei der Lektüre von Texten aus philosophischen Werken von Cicero und Seneca Bezüge her zwischen biografisch-historischem Hintergrund der Autoren und deren Beschäftigung mit Philosophie, erfassen philosophische Reflexion als ein Mittel zur Bewältigung schwieriger Lebenssituationen und erörtern relevante Lösungsansätze der Philosophie als Orientierungshilfen bei der eigenen Lebensgestaltung.
- 23untersuchen die satirisch-kritische Darstellung menschlicher Verhaltensweisen und gesellschaftlicher Zustände und diskutieren Möglichkeiten und Grenzen von Satire.
- 24erklären aufgrund ihrer Kenntnis der griechisch-römischen Philosophie bis heute fortwirkende Konzepte und Begriffe (z. B. Hedonismus).
- 25weisen in Ciceros Umgang mit philosophischen Konzepten seine akademisch-skeptische Grundhaltung und den daraus resultierenden Eklektizismus nach.
- 26belegen an ausgewählten nachantiken Zeugnissen, u. a. aus der Literatur und der Kunst, das Fortleben von Stoffen und Motiven satirischer Darstellungen von Catull und Petron, vergleichen Rezeptionsdokumente mit den antiken Vorlagen nach vorgegebenen Kriterien und nehmen zu den Ergebnissen aufgrund ihres ästhetischen Empfindens Stellung.
- 27weisen an typischen Elementen der Epistulae morales ad Lucilium Senecas erzieherisch- didaktische Grundhaltung nach.
- 28erkennen an Originaltexten aus den satirischen Gedichten Catulls Möglichkeiten des Ausdrucks von Kritik an einflussreichen Persönlichkeiten oder gesellschaftlichen Missständen und vergleichen diese Form der Kritik mit aktuellen Formen politischer Satire.
- 29erkennen in Originaltexten aus Petrons Satyrica zunächst unter Anleitung, dann selbständig unterschiedliche Sprechweisen der Romanfiguren, erfassen die Bandbreite von Ausdrucksmöglichkeiten im Lateinischen, arbeiten Unterschiede zwischen Milieu- und Hochsprache heraus und interpretieren den Befund.
- 30erkennen in Petrons Satyrica einen Roman, der zahlreiche literarische Vorlagen parodiert und aus der Perspektive eines Gebildeten Lebens- und Denkweisen in der kaiserzeitlichen Gesellschaft karikierend bloßstellt.
- 31beschreiben auf der Grundlage eines Überblicks über die erhaltenen Teile von Petrons Satyrica Handlung, Personen, Themen und Erzählperspektiven des Romans.
- 32vergleichen die in Petrons Satyrica dargestellten Lebensformen und Verhaltensweisen mit denjenigen ihres eigenen Erfahrungsbereichs.
- 33erkennen an der reichhaltigen Rezeption des antiken Romans die Wirkung grundlegender Elemente dieser Gattung über Jahrhunderte hinweg bis in die Moderne.
- 1arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung eigenständig sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre (u. a. Vulgärlatein) heraus und interpretieren den Befund.
- 2geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gesicherten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grund- und Aufbauwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines themenspezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3analysieren Wörter nach ihren Bildungselementen, erläutern semantische Unterschiede bedeutungsähnlicher Wörter und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 4ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
- 5analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvollen Originaltexten nach angemessenen, selbst gewählten Methoden (z. B. mithilfe grafischer Darstellungen).
- 6erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im lateinischen Wortschatz und im lektüretypischen Wortgebrauch selbständig die Bedeutung von Fachbegriffen aus der philosophischen Terminologie und erklären etymologische Zusammenhänge.
- 7stellen aus Petrons Satyrica in Ergänzung ihrer Wortschatzkenntnisse charakteristische Wörter und Wendungen der lateinischen Milieusprache zusammen.
- 8untersuchen den autoren- und gattungsspezifischen lateinischen Sprachgebrauch, vergleichen ihn mit den Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache, übersetzen im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen einer adäquaten Wiedergabe komplexe und sprachlich stilisierte Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
- 9erklären an vulgärlateinischen Sprachelementen in Petrons Satyrica Grundzüge des Sprachwandels bei der Entwicklung der romanischen Sprachen aus dem Lateinischen.
- 1wenden ihre bisher erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Texten, deren sprachlicher Basis sowie deren kulturellem Kontext in neuen Zusammenhängen zielgerichtet an, sodass sie Originaltexte sicher und selbständig lesen, verstehen, in angemessenes Deutsch übersetzen und nach vorgegebenen Kriterien interpretieren.
- 2vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung fremdsprachiger Texte und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
- 3nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
- 4interpretieren Originaltexte aus verschiedenen Perspektiven, u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
- 5wählen zur Erschließung und Aufbereitung von Lerninhalten themenbezogene Informationen selbständig und strukturiert aus, überprüfen auch bei digitalen Medien kritisch deren Glaubwürdigkeit und wenden bei der Auswertung und Dokumentation der Quellen fundamentale Techniken und Kriterien (fach)wissenschaftlichen Arbeitens an.
- 6nutzen die vorhandenen Medien und erlernten Präsentationstechniken (z. B. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) unter Beachtung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens (z. B. bei Zitaten, Quellenangaben) effizient, sachgerecht, verantwortungsbewusst und adressatenbezogen.
- 7wenden ggf. bei der Durchführung eines Projekts, allein oder im Team, Methoden des Projektmanagements an, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
Jahrgangsstufe 12
- 1übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Catull, Carmina (satirische Gedichte), Horaz, Satiren sowie Petron, Satyrica (v. a. aus der Cena Trimalchionis) in angemessenes Deutsch.
- 2übersetzen Originaltexte über den Stellenwert der Philosophie in Rom, grundlegende philosophische Konzepte und deren Bedeutung für ein gelingendes Leben aus philosophischen Werken von Cicero (u. a. aus: De finibus, De natura deorum, Tusculanae disputationes), Lukrez (De rerum natura) und Seneca (aus den Epistulae morales ad Lucilium) in angemessenes Deutsch.
- 3arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten, Horaz’ Satiren und Petrons Satyrica unter Berücksichtigung von Gattung und größerem historischem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 4arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus philosophischen Werken von Cicero, Lukrez und Seneca unter Berücksichtigung von Gattung und historischem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 5analysieren sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten, Horaz’ Satiren und Petrons Satyrica, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 6analysieren sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale von Originaltexten aus philosophischen Werken von Cicero, Lukrez und Seneca, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 7analysieren auf der Grundlage gesicherter Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig daktylische Hexameter und arbeiten die Bedeutung des Versbaus und ggf. besonderer metrischer Erscheinungen für die Textaussage heraus.
- 8analysieren auf der Grundlage gesicherter Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig elegische Distichen und daktylische Hexameter und beschreiben die Bedeutung des Versbaus und ggf. besonderer metrischer Erscheinungen für die Textaussage.
- 9tragen Originaltexte aus den philosophischen Werken von Cicero, Lukrez und Seneca in korrekter Prosodie und ggf. unter Berücksichtigung der Metrik verständnisgeleitet vor.
- 10tragen Originaltexte aus Catulls satirischen Gedichten, Horaz’ Satiren und Petrons Satyrica in korrekter Prosodie und ggf. unter Berücksichtigung der Metrik (elegisches Distichon und daktylischer Hexameter) verständnisgeleitet vor.
- 11interpretieren Originaltexte aus Catulls satirischen Gedichten, Horaz’ Satiren und Petrons Satyrica nach vorgegebenen und selbst gewählten Kriterien.
- 12interpretieren Originaltexte aus dem Bereich der Philosophie nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien.
- 13vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten aus den philosophischen Werken von Cicero, Lukrez und Seneca nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien untereinander und mit dem Original und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
- 14vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten, Horaz’ Satiren und Petrons Satyrica nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien untereinander und mit dem Original und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
- 15ordnen aufbauend auf ihren Kenntnissen zu zentralen Persönlichkeiten und Schulen der griechisch-römischen Philosophiegeschichte bedeutende Verfasser lateinischer philosophischer Werke und die jeweiligen Werkgattungen in einen erweiterten historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
- 16arbeiten aus Catulls satirischen Gedichten, Horaz’ Satiren und Petrons Satyrica Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Gegenständen der satirischen Darstellung heraus und beschreiben typische Merkmale der jeweiligen Darstellungsart.
- 17ordnen satirische Texte und ihre Autoren in einen erweiterten historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
- 18ordnen geeignete Einzeltexte in philosophische Richtungen der griechisch-römischen Antike ein.
- 19arbeiten aus Originaltexten philosophischer Werke von Cicero, Lukrez und Seneca Grundgedanken der Stoa und des Epikureismus heraus, untersuchen deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede v. a. im Bereich der Ethik, ergänzend auch in dem der Physik, und definieren zentrale Begriffe dieser beiden Schulen.
- 20erkennen durch die Lektüre von Originaltexten aus Catulls satirischen Gedichten, Horaz’ Satiren und Petrons Satyrica die römische Gesellschaft der Republik und Kaiserzeit als Publikum für satirische Darstellungen und zugleich als deren Quelle für gattungstypisch überzeichnete Figuren und Lebensweisen.
- 21erörtern in kritischer Auseinandersetzung mit den in satirischen Darstellungen vorgeführten menschlichen Verhaltensmustern soziale, ethische und ästhetische Problemstellungen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Überzeugungen.
- 22erkennen aufgrund ihres Überblicks über zentrale philosophische Denkansätze und Richtungen der Antike in den philosophischen Vorstellungen römischer Autoren griechisches Gedankengut wieder.
- 23beschreiben die Entwicklung des antiken Denkens von der Frage nach dem Ursprung des Seins über die Fokussierung auf den Menschen seit der sokratischen Wende hin zur Orientierung auf ein glückliches Leben des Individuums seit dem Hellenismus.
- 24untersuchen die satirisch-kritische Darstellung menschlicher Verhaltensweisen und gesellschaftlicher Zustände und diskutieren Möglichkeiten und Grenzen von Satire.
- 25beschreiben die gesellschaftliche Bedeutung römischer Schriftsteller, Dichterkreise und der Literatur.
- 26erläutern römische Wertbegriffe, insbesondere im Zusammenhang mit den Lehren der Stoa und des Epikureismus und deren Stellenwert in der römischen Gesellschaft.
- 27belegen an ausgewählten nachantiken Zeugnissen, u. a. aus der Literatur und der Kunst, das Fortleben von Stoffen und Motiven satirischer Darstellungen von Catull, Horaz und Petron, vergleichen Rezeptionsdokumente mit den antiken Vorlagen nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien und nehmen zu den Ergebnissen aufgrund ihres ästhetischen Empfindens Stellung.
- 28arbeiten bei der Lektüre von Texten aus philosophischen Werken von Cicero, Lukrez und Seneca Denkansätze und Haltungen zu Grundthemen menschlicher Existenz (z. B. Freiheit, Glück, Tod) heraus, vergleichen sie mit denjenigen ihres Erfahrungsbereichs und nehmen kritisch dazu Stellung.
- 29erkennen an Originaltexten aus den satirischen Gedichten Catulls Möglichkeiten des Ausdrucks von Kritik an einflussreichen Persönlichkeiten oder gesellschaftlichen Missständen und vergleichen diese Form der Kritik mit aktuellen Formen politischer Satire.
- 30stellen bei der Lektüre von Texten aus philosophischen Werken u. a. von Cicero und Seneca Bezüge her zwischen biografisch-historischem Hintergrund der Autoren und deren Beschäftigung mit Philosophie, erfassen philosophische Reflexion als ein Mittel zur Bewältigung schwieriger Lebenssituationen und erörtern relevante Lösungsansätze der Philosophie als Orientierungshilfen bei der eigenen Lebensgestaltung.
- 31weisen bei der Beschäftigung mit Originaltexten aus den Satiren des Horaz formale und inhaltliche Charakteristika seiner Verssatire nach.
- 32erklären aufgrund ihrer Kenntnis der griechisch-römischen Philosophie bis heute fortwirkende Konzepte und Begriffe (z. B. Hedonismus) und erfassen u. a. bei der Lektüre ausgewählter Ergänzungstexte aus der Neuzeit in Ansätzen die Rezeption philosophischen Denkens in nachantiken Denkmodellen.
- 33erkennen in der Verssatire des Horaz eine spezifisch römische Ausdrucksform für philosophische Reflexion.
- 34erkennen Ciceros sprachliche und literarische Leistung bei der Vermittlung griechischer Philosophie in lateinischer Sprache.
- 35untersuchen anhand von Originaltexten aus den Satiren des Horaz die Gestaltungsmittel, mit denen es dem Dichter gelingt, „lachend die Wahrheit zu sagen“.
- 36weisen in Ciceros Umgang mit philosophischen Konzepten seine akademisch-skeptische Grundhaltung und den daraus resultierenden Eklektizismus nach.
- 37erläutern Horaz’ feinsinnige Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit sowie seine Betrachtung der eigenen Lebenssituation.
- 38weisen an Lukrezʼ Lehrgedicht das zugrunde liegende materialistische, allein von Naturgesetzen bestimmte Weltbild nach.
- 39erkennen in Originaltexten aus Petrons Satyrica zunächst unter Anleitung, dann selbständig unterschiedliche Sprechweisen der Romanfiguren, erfassen die Bandbreite von Ausdrucksmöglichkeiten im Lateinischen, arbeiten Unterschiede zwischen Milieu- und Hochsprache heraus und interpretieren den Befund.
- 40erfassen in Lukrezʼ Lehrgedicht die Bedeutung der epikureischen Physik für eine rational begründete Ethik, die ein Leben frei von Angst und Aberglauben ermöglicht.
- 41erkennen in Petrons Satyrica einen Roman, der zahlreiche literarische Vorlagen parodiert und aus der Perspektive eines Gebildeten Lebens- und Denkweisen in der kaiserzeitlichen Gesellschaft karikierend bloßstellt.
- 42weisen an typischen Elementen der Epistulae morales ad Lucilium Senecas erzieherisch- didaktische Grundhaltung nach.
- 43weisen in Horazʼ Ode 1, 11 philosophisches Gedankengut nach.
- 44beschreiben auf der Grundlage eines Überblicks über die erhaltenen Teile von Petrons Satyrica Handlung, Personen, Themen und Erzählperspektiven des Romans.
- 45vergleichen die in Petrons Satyrica dargestellten Lebensformen und Verhaltensweisen mit denjenigen ihres eigenen Erfahrungsbereichs.
- 46erkennen an der reichhaltigen Rezeption des antiken Romans die Wirkung grundlegender Elemente dieser Gattung über Jahrhunderte hinweg bis in die Moderne.
- 1arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung eigenständig sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre (u. a. Vulgärlatein) heraus und interpretieren den Befund.
- 2geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gesicherten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grund- und Aufbauwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines erweiterten themenspezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
- 4analysieren Wörter nach ihren Bildungselementen, erläutern semantische Unterschiede bedeutungsähnlicher Wörter und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 5analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvollen Originaltexten nach angemessenen, selbst gewählten Methoden (z. B. mithilfe grafischer Darstellungen).
- 6erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im lateinischen Wortschatz und im lektüretypischen Wortgebrauch selbständig die Bedeutung von Fachbegriffen aus der philosophischen Terminologie und erklären etymologische Zusammenhänge.
- 7stellen aus Petrons Satyrica in Ergänzung ihrer Wortschatzkenntnisse charakteristische Wörter und Wendungen der lateinischen Milieusprache zusammen.
- 8untersuchen den autoren- und gattungsspezifischen lateinischen Sprachgebrauch, vergleichen ihn mit den Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache, übersetzen im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen einer adäquaten Wiedergabe komplexe und sprachlich stilisierte Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
- 9erklären an vulgärlateinischen Sprachelementen in Petrons Satyrica Grundzüge des Sprachwandels bei der Entwicklung der romanischen Sprachen aus dem Lateinischen.
- 1wenden ihre bisher erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Texten, deren sprachlicher Basis sowie deren kulturellem Kontext in neuen Zusammenhängen zielgerichtet an, sodass sie Originaltexte sicher und selbständig lesen, verstehen, in angemessenes Deutsch übersetzen und nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien interpretieren.
- 2vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung fremdsprachiger Texte und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
- 3nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
- 4interpretieren Originaltexte vertieft aus verschiedenen Perspektiven, u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
- 5wählen zur Erschließung und Aufbereitung von Lerninhalten themenbezogene Informationen selbständig und strukturiert aus, überprüfen auch bei digitalen Medien kritisch deren Glaubwürdigkeit und wenden bei der Auswertung und Dokumentation der Quellen fundamentale Techniken und Kriterien (fach-)wissenschaftlichen Arbeitens an.
- 6nutzen die vorhandenen Medien und erlernten Präsentationstechniken (z. B. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) unter Beachtung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens (z. B. bei Zitaten, Quellenangaben) effizient, sachgerecht, verantwortungsbewusst und adressatenbezogen.
- 7wenden ggf. bei der Durchführung eines Projekts, allein oder im Team, Methoden des Projektmanagements an, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
Jahrgangsstufe 13
- 1übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Livius, Ab urbe condita und Vergil, Aeneis in angemessenes Deutsch.
- 2übersetzen Originaltexte über Ursprung und Wesen des Staates, Recht und Gerechtigkeit im Staat sowie über Eigenschaften des Staatsmanns aus Ciceros Werk De re publica und über die Problematik des "gerechten Krieges" aus Ciceros Werken De re publica und De officiis sowie Originaltexte aus Augustinus, De civitate Dei zum Thema des Lernbereichs in angemessenes Deutsch.
- 3arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Ciceros Werken De re publica und De officiis sowie aus Augustinus, De civitate Dei unter Berücksichtigung von Gattung und größerem (geistes-)geschichtlichem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 4arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Liviusʼ Ab urbe condita und Vergils Aeneis unter Berücksichtigung von Gattung und historischem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 5analysieren sprachliche, stilistische und literarische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Ciceros Werken De re publica und De officiis sowie aus Augustinus, De civitate Dei, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 6analysieren sprachliche, stilistische und ggf. dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Liviusʼ Ab urbe condita und Vergils Aeneis, benennen literarische Darstellungselemente mit Fachbegriffen, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 7analysieren auf der Grundlage gesicherter Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig daktylische Hexameter und arbeiten die Bedeutung des Versbaus und ggf. besonderer metrischer Erscheinungen für die Textaussage heraus.
- 8interpretieren Originaltexte aus Ciceros Werken De re publica und De officiis sowie aus Augustinus, De civitate Dei nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien.
- 9tragen Originaltexte aus Liviusʼ Ab urbe condita und Vergils Aeneis in korrekter Prosodie und ggf. unter Berücksichtigung der Metrik verständnisgeleitet vor.
- 10beschreiben wesentliche Strukturen und Institutionen des römischen Staates in Republik und Kaiserzeit.
- 11interpretieren Originaltexte aus Liviusʼ Ab urbe condita und Vergils Aeneis nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien.
- 12erklären in einem Überblick über die erhaltenen Teile von Ciceros De re publica Personen, Themen und Argumentationslinien des Werkes.
- 13arbeiten aus Ciceros De re publica grundlegende staatsphilosophische Begriffe und Vorstellungen (u. a. Staatsdefinition, Staatsentstehungstheorie, Grundformen von Verfassungen, Verfassungskreislauf) heraus und erläutern sie.
- 14vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten aus Liviusʼ Ab urbe condita und Vergils Aeneis nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien untereinander und mit dem Original und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung literarischer Texte.
- 15vergleichen Texte aus Liviusʼ Ab urbe condita und Vergils Aeneis miteinander und arbeiten verschiedene literarische Ausdrucksformen zur Darstellung von Geschichte und politischen Positionen heraus.
- 16begründen anhand der Auseinandersetzung mit Ausführungen in Ciceros De re publica über die ideale Staatsform und über den Begriff der Gerechtigkeit eigene Überlegungen zu bestmöglichen Formen menschlichen Zusammenlebens und zu Recht und Gerechtigkeit im Staat.
- 17ordnen die römischen Autoren Livius und Vergil in einen erweiterten historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
- 18vergleichen verschiedene Staatsdefinitionen und Staatsentstehungslehren sowie Staats- und Verfassungsformen von der Antike (z. B. Platon, Aristoteles, Polybios, Augustinus) bis zur Neuzeit miteinander und erörtern Grundfragen staatlicher Organisation.
- 19erläutern ausgehend von geeigneten Originaltexten aus Ciceros Werken De re publica und De officiis die Problematik des bellum iustum, erörtern Grundfragen zwischenstaatlicher Beziehungen und nehmen zu gegenwärtigen (welt-)politischen Diskussionen (z. B. über hegemoniale Ansprüche einzelner Nationen) reflektiert Stellung.
- 20arbeiten aus Texten von Livius, Vergil und aus Horaz’ Ode 4, 15 Bezüge zur Herrschaft des Augustus heraus und beschreiben hieran exemplarisch das Verhältnis von Künstlern bzw. Intellektuellen zum Herrschaftssystem.
- 21erfassen die Abhängigkeit der Deutung historischer Prozesse von den Erfahrungen und dem Blickwinkel des Betrachters und nehmen zum Verhältnis von Literatur und Politik Stellung.
- 22diskutieren die Verpflichtung des Individuums zum aktiven Einsatz für die Gemeinschaft und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft, u. a. aufgrund der Lektüre von Texten aus Ciceros De re publica und unter kritischer Würdigung des politischen Engagements Ciceros vor dem Hintergrund der Verhältnisse der späten Republik.
- 23erläutern römische Wertbegriffe, insbesondere im Zusammenhang mit ihrer Darstellung in Liviusʼ Ab urbe condita und in Vergils Aeneis.
- 24arbeiten aus Originaltexten aus Ciceros Werken De re publica und De officiis die Charakterisierung des gerechten Staatsmanns sowie die Anforderungen an politisch tätige Personen heraus und überprüfen sie kritisch.
- 25erkennen in ausgewählten Zeugnissen, u. a. aus der Literatur, Kunst und Musik, Stoffe und Motive aus Liviusʼ Ab urbe condita und aus Vergils Aeneis wieder, vergleichen Rezeptionsdokumente mit den antiken Vorlagen nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien und nehmen zu den Befunden aufgrund ihres ästhetischen Empfindens Stellung.
- 26arbeiten aus ausgewählten Texten von Augustinus, De civitate Dei seine Theorie von Staat und Gesellschaft heraus und vergleichen seine Gegenüberstellung von säkularem Staat und Gottesstaat mit Ciceros Ausführungen in De re publica.
- 27untersuchen ggf. bei der Lektüre weiterer staatsphilosophischer oder politischer Ergänzungstexte die Rezeption antiker Theorien über Staat und Gesellschaft und beschreiben in Ansätzen die grundlegende Bedeutung antiken Staatsdenkens für die Entwicklung des modernen Staatsverständnisses.
- 28arbeiten aus der praefatio von Liviusʼ Ab urbe condita Grundgedanken von Livius’ Geschichtsbetrachtung heraus, untersuchen verschiedene Auffassungen von den Aufgaben, den Methoden und den Intentionen eines Geschichtsschreibers und stellen Bezüge zum modernen Verständnis von Geschichtsdarstellung her.
- 29diskutieren die Problematik historischer Deutung und die Verantwortung eines Verfassers geschichtlicher Darstellungen.
- 30analysieren anhand exemplarischer Episoden in Livius’ Ab urbe condita seine Darstellung traditioneller Tugenden, arbeiten die Funktionalisierung der Geschichtsschreibung und des frührepublikanischen Wertekanons zur Unterstützung politischer Bestrebungen des Augustus heraus und nehmen kritisch dazu Stellung.
- 31erklären in einem Überblick über Vergils Aeneis Themen und Aufbau des Werks, arbeiten an geeigneten Ausschnitten typische Gattungs- und Kompositionselemente des antiken Epos heraus und erläutern die Bedeutung griechischer Vorbilder (v. a. der homerischen Epen) für Vergil.
- 32erklären die Bedeutung der typologischen Beziehungen zwischen Aeneas und Augustus sowie der historischen Durchblicke von der erzählten mythischen Zeit in die historische Gegenwart des Autors für die politische Aussage von Vergils Aeneis.
- 33untersuchen ausgewählte Stellen aus Augustus’ Res gestae auf die Selbstdarstellung des Herrschers und seine propagandistischen Zielsetzungen hin.
- 34untersuchen Zeugnisse aus Architektur und Kunst der spätrepublikanischen und augusteischen Zeit auf mögliche ideologische oder propagandistische Intentionen.
- 1arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung eigenständig sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre heraus und interpretieren den Befund.
- 2geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gesicherten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grund- und Aufbauwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines erweiterten themenspezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
- 4analysieren Wörter nach ihren Bildungselementen, erläutern semantische Unterschiede bedeutungsähnlicher Wörter und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 5erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im lateinischen Wortschatz und im lektüretypischen Wortgebrauch selbständig die Bedeutung von Fachbegriffen aus Geschichte, Politik und Staatstheorie und erklären etymologische Zusammenhänge.
- 6analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvollen Originaltexten nach angemessenen, selbst gewählten Methoden (z. B. mithilfe grafischer Darstellungen).
- 7untersuchen den autoren- und gattungsspezifischen lateinischen Sprachgebrauch, vergleichen ihn mit den Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache, übersetzen im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen einer adäquaten Wiedergabe komplexe und sprachlich stilisierte Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
- 1wenden ihre bisher erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Texten, deren sprachlicher Basis sowie deren kulturellem Kontext in neuen Zusammenhängen zielgerichtet an, sodass sie Originaltexte sicher und selbständig lesen, verstehen, in angemessenes Deutsch übersetzen und nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien interpretieren.
- 2vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung fremdsprachiger Texte und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
- 3nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
- 4interpretieren Originaltexte vertieft aus verschiedenen Perspektiven, u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
- 5wählen zur Erschließung und Aufbereitung von Lerninhalten themenbezogene Informationen selbständig und strukturiert aus, überprüfen auch bei digitalen Medien kritisch deren Glaubwürdigkeit und wenden bei der Auswertung und Dokumentation der Quellen fundamentale Techniken und Kriterien (fach)wissenschaftlichen Arbeitens an.
- 6nutzen die vorhandenen Medien und erlernten Präsentationstechniken (z. B. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) unter Beachtung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens (z. B. bei Zitaten, Quellenangaben) effizient, sachgerecht, verantwortungsbewusst und adressatenbezogen.
- 7wenden ggf. bei der Durchführung eines Projekts, allein oder im Team, Methoden des Projektmanagements an, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
Jahrgangsstufe 13
- 1übersetzen Originaltexte über Ursprung und Wesen des Staates aus Ciceros Werk De re publica sowie über die Problematik des "gerechten Krieges" aus Ciceros Werken De re publica und De officiis in angemessenes Deutsch.
- 2übersetzen Originaltexte zum Thema des Lernbereichs aus Vergil, Aeneis in angemessenes Deutsch.
- 3arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Ciceros Werken De re publica und De officiis unter Berücksichtigung von Gattung und (geistes-)geschichtlichem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 4arbeiten Gliederung, Gedankenführung und zentrale Aussagen von Originaltexten aus Vergils Aeneis unter Berücksichtigung von Gattung und historischem Kontext heraus und entwickeln ihre Ergebnisse auf der Grundlage der Originaltexte.
- 5analysieren sprachliche, stilistische und literarische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Ciceros Werken De re publica und De officiis, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 6analysieren sprachliche, stilistische und dichterische Gestaltungsmerkmale in Originaltexten aus Vergils Aeneis, benennen literarische Darstellungselemente mit Fachbegriffen, weisen die Verwendung rhetorischer Stilmittel nach und erklären die Funktion der Stilisierungen für die Aussage des jeweiligen Textes.
- 7analysieren auf der Grundlage gesicherter Kenntnisse in Metrik und Prosodie selbständig daktylische Hexameter und arbeiten die Bedeutung des Versbaus und ggf. besonderer metrischer Erscheinungen für die Textaussage heraus.
- 8interpretieren Originaltexte aus Ciceros Werken De re publica und De officiis nach vorgegebenen Kriterien.
- 9tragen Verse aus Vergils Aeneis in korrekter Prosodie und unter Berücksichtigung der Metrik verständnisgeleitet vor.
- 10beschreiben wesentliche Strukturen und Institutionen des römischen Staates in Republik und Kaiserzeit.
- 11interpretieren Originaltexte aus Vergils Aeneis nach vorgegebenen Kriterien.
- 12erklären in einem Überblick über die erhaltenen Teile von Ciceros De re publica Personen, Themen und Argumentationslinien des Werkes.
- 13arbeiten aus Ciceros De re publica grundlegende staatsphilosophische Begriffe und Vorstellungen (u. a. Staatsdefinition, Staatsentstehungstheorie, Grundformen von Verfassungen, Verfassungskreislauf) heraus und erläutern sie.
- 14vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten aus Vergils Aeneis nach vorgegebenen Kriterien untereinander und mit dem Original und erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung poetischer Texte.
- 15ordnen den römischen Dichter Vergil in einen historischen, sozial- und literaturgeschichtlichen Überblick ein.
- 16begründen anhand der Auseinandersetzung mit Ausführungen in Ciceros De re publica über die ideale Staatsform eigene Überlegungen zu bestmöglichen Formen menschlichen Zusammenlebens.
- 17arbeiten aus Texten von Vergil und aus Horaz’ Ode 4, 15 Bezüge zur Herrschaft des Augustus heraus und beschreiben hieran exemplarisch das Verhältnis von Künstlern bzw. Intellektuellen zum Herrschaftssystem.
- 18vergleichen verschiedene Staatsdefinitionen und Staatsentstehungslehren sowie Staats- und Verfassungsformen von der Antike (z. B. Platon, Aristoteles, Polybios, Augustinus) bis zur Neuzeit miteinander und erörtern Grundfragen staatlicher Organisation.
- 19erfassen die Abhängigkeit der Deutung historischer Prozesse von den Erfahrungen und dem Blickwinkel des Betrachters und nehmen zum Verhältnis von Literatur und Politik Stellung.
- 20erläutern ausgehend von geeigneten Originaltexten aus Ciceros Werken De re publica und De officiis die Problematik des bellum iustum, erörtern Grundfragen zwischenstaatlicher Beziehungen und nehmen zu gegenwärtigen (welt-)politischen Diskussionen (z. B. über hegemoniale Ansprüche einzelner Nationen) reflektiert Stellung.
- 21diskutieren die Verpflichtung des Individuums zum aktiven Einsatz für die Gemeinschaft und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft, u. a. aufgrund der Lektüre von Texten aus Ciceros De re publica und unter kritischer Würdigung des politischen Engagements Ciceros vor dem Hintergrund der Verhältnisse der späten Republik.
- 22erläutern römische Wertbegriffe, insbesondere im Zusammenhang mit ihrer Darstellung in Vergils Aeneis.
- 23erklären in einem Überblick über Vergils Aeneis Themen und Aufbau des Werks, arbeiten an geeigneten Ausschnitten typische Gattungs- und Kompositionselemente des antiken Epos heraus und erläutern die Bedeutung griechischer Vorbilder (v. a. der homerischen Epen) für Vergil.
- 24untersuchen ggf. bei der Lektüre weiterer staatsphilosophischer oder politischer Ergänzungstexte die Rezeption antiker Theorien über Staat und Gesellschaft und beschreiben in Ansätzen die grundlegende Bedeutung antiken Staatsdenkens für die Entwicklung des modernen Staatsverständnisses.
- 25erklären die Bedeutung der typologischen Beziehungen zwischen Aeneas und Augustus sowie der historischen Durchblicke von der erzählten mythischen Zeit in die historische Gegenwart des Autors für die politische Aussage von Vergils Aeneis.
- 26erkennen in ausgewählten Zeugnissen, u. a. aus der Literatur, Kunst und Musik, Stoffe und Motive aus Vergils Aeneis wieder, vergleichen Rezeptionsdokumente mit den antiken Vorlagen nach vorgegebenen Kriterien und nehmen zu den Befunden aufgrund ihres ästhetischen Empfindens Stellung.
- 27untersuchen ggf. ausgewählte Stellen aus Augustus’Res gestae auf die Selbstdarstellung des Herrschers und seine propagandistischen Zielsetzungen hin.
- 28untersuchen Zeugnisse aus Architektur und Kunst der spätrepublikanischen und augusteischen Zeit auf mögliche ideologische oder propagandistische Intentionen.
- 1arbeiten aufbauend auf ihren bisherigen Grammatikkenntnissen, die sie durch systematische Wiederholung eigenständig sichern und vertiefen, aus den Originaltexten lektüretypische Besonderheiten des Sprachgebrauchs in Laut-, Formen- und Satzlehre heraus und interpretieren den Befund.
- 2geben in systematischer Ergänzung ihres mithilfe der Techniken der Wortschatzarbeit gesicherten und nach wortkundlichen Prinzipien strukturierten Grund- und Aufbauwortschatzes zu neu erworbenen Wörtern und Wendungen eines themenspezifischen Lektürevokabulars sowie zu weiteren Wörtern des Kulturwortschatzes die deutschen Bedeutungen an.
- 3ordnen lektürerelevante Sprachphänomene auch in selbständiger Verwendung einer Grammatik in das grammatikalische Gesamtsystem ein.
- 4analysieren Wörter nach ihren Bildungselementen, erläutern semantische Unterschiede bedeutungsähnlicher Wörter und übersetzen sie in angemessenes Deutsch.
- 5analysieren die Struktur komplexer Sätze und längerer Satzperioden auch in anspruchsvollen Originaltexten nach angemessenen, selbst gewählten Methoden (z. B. mithilfe grafischer Darstellungen).
- 6erschließen aufbauend auf ihren Kenntnissen im lateinischen Wortschatz und im lektüretypischen Wortgebrauch selbständig die Bedeutung von Fachbegriffen aus Politik und Staatstheorie und erklären etymologische Zusammenhänge.
- 7untersuchen den autoren- und gattungsspezifischen lateinischen Sprachgebrauch, vergleichen ihn mit den Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache, übersetzen im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen einer adäquaten Wiedergabe komplexe und sprachlich stilisierte Strukturen in angemessenes Deutsch und begründen ihre Entscheidungen.
- 1wenden ihre bisher erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Texten, deren sprachlicher Basis sowie deren kulturellem Kontext in neuen Zusammenhängen zielgerichtet an, sodass sie Originaltexte sicher und selbständig lesen, verstehen, in angemessenes Deutsch übersetzen und nach vorgegebenen Kriterien interpretieren.
- 2vergleichen verschiedene Übersetzungen von Originaltexten untereinander und mit dem Original im Bewusstsein der Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung fremdsprachiger Texte und nehmen zu den Befunden kritisch Stellung.
- 3nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
- 4interpretieren Originaltexte aus verschiedenen Perspektiven, u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
- 5wählen zur Erschließung und Aufbereitung von Lerninhalten themenbezogene Informationen selbständig und strukturiert aus, überprüfen auch bei digitalen Medien kritisch deren Glaubwürdigkeit und wenden bei der Auswertung und Dokumentation der Quellen fundamentale Techniken und Kriterien (fach)wissenschaftlichen Arbeitens an.
- 6nutzen die vorhandenen Medien und erlernten Präsentationstechniken (z. B. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) unter Beachtung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens (z. B. bei Zitaten, Quellenangaben) effizient, sachgerecht, verantwortungsbewusst und adressatenbezogen.
- 7wenden ggf. bei der Durchführung eines Projekts, allein oder im Team, Methoden des Projektmanagements an, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
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Häufige Fragen
Lehrplan Latein – Gymnasium Bayern
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Latein für Gymnasium in Bayern?+
Der Lehrplan Latein am Gymnasium in Bayern umfasst 730 Kompetenzen, gegliedert in 50 Lernbereiche über 14 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Latein am Gymnasium in Bayern ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Texte, Sprachliche Basis, Kultureller Kontext, Methodik, Texte, Sprachliche Basis, Kultureller Kontext, Methodik und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Latein passend zum Lehrplan?+
Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Ist dieser Lehrplan Latein aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Latein am Gymnasium in Bayern.