Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Bildgestaltung
- Bildkonzepte
- Gestaltungsfelder
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufen 8–10
- 1experimentieren mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und Ausdrucksqualitäten der jeweiligen Gestaltungsmittel und ermitteln Gestaltungsalternativen (Produktion)
- 2untersuchen im Gestaltungsprozess die Interdependenz der jeweiligen Gestaltungsmittel (Produktion)
- 3untersuchen die ästhetischen, affektiven und kommunikativen Funktionen von Gestaltungsmitteln und setzen diese intentional in Gestaltungslösungen ein (Produktion)
- 4präsentieren ausgewählte Gestaltungslösungen und stellen die formale Ausdrucksqualität und den intendierten Mitteilungswert ihrer Arbeiten zur Diskussion (Produktion)
- 5realisieren Gestaltungslösungen als reflektierte Form-Inhaltsgefüge (Produktion)
- 6vergleichen subjektive Empfindungen sowie Assoziationen zu einzelnen Gestaltungsmitteln (Rezeption)
- 7beschreiben und erläutern in fachsprachlich differenzierter Weise Erscheinungsmerkmale und Wirkungsweisen einzelner Gestaltungsmittel (Rezeption)
- 8analysieren Interdependenzen der zum Einsatz kommenden Gestaltungsmittel (Rezeption)
- 9analysieren das Ausdrucks-, Kommunikations- und Steuerungspotenzial der Gestaltungsmittel in ihrem jeweiligen Zusammenspiel (Rezeption)
- 10interpretieren Beziehungen zwischen den zum Einsatz und zur Wirkung gebrachten Gestaltungsmitteln und den gewählten Gestaltungsgegenständen, -inhalten bzw. -themen (Rezeption)
- 11bewerten eigene oder fremde Gestaltungslösungen in unterschiedlichen Verwendungs- oder Präsentationszusammenhängen (Rezeption)
- 1experimentieren mit den Eigenschaften und Wirkungen einzelner Gestaltungsmittel sowie mit den Anwendungsmöglichkeiten bzw. Spielarten einzelner künstlerischer Verfahren und ziehen aus den Ergebnissen Rückschlüsse für weitere Gestaltungsprozesse (Produktion)
- 2entwickeln und erklären Gestaltungsideen und -prozesse mit Hilfe anschaulicher Entwurfsskizzen, Ablaufskizzen, Modelle und anderer Formen der Visualisierung von Konzepten (Produktion)
- 3entwickeln über das Sammeln, Ordnen und Kombinieren, Collagieren bzw. Montieren von Versatzstücken der Alltagsrealität Gestaltungsideen bzw. -lösungen (Produktion)
- 4beurteilen das Anregungspotenzial von Zufallsverfahren und ihrer Ergebnisse für den Prozess der Bildfindung (Produktion)
- 5beurteilen die Entwicklung eigener Gestaltungsprozesse unter Berücksichtigung von Phasen des Experimentierens, Improvisierens, Verwerfens und Überarbeitens (Produktion)
- 6konzipieren individuelle Gestaltungskonzepte ausgehend sowohl von subjektiven Wahrnehmungen bzw. Erfahrungen als auch von analytischen Erkenntnissen aus der Rezeption von Gestaltungen (Produktion)
- 7entwickeln Gestaltungslösungen mit variierendem Wirklichkeitsbezug (bspw. durch Verfahren des Nachahmens, Zitierens, Imaginierens, Abstrahierens) (Produktion)
- 8entwickeln und gestalten neue Bedeutungszusammenhänge durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen (Produktion)
- 9entwerfen und realisieren adressatenbezogene Gestaltungen – auch im Hinblick auf eine etwaige Vermarktung (Produktion)
- 10erläutern das Sammeln, Ordnen und Kombinieren, Collagieren bzw. Montieren von Versatzstücken der Alltagsrealität als gestalterische Methoden wie auch als kreative Denk- und Handlungsprinzipien (Rezeption)
- 11unterscheiden und beurteilen verschiedene Funktionen von Gestaltungen in kontextbezogenen Zusammenhängen (Sachklärung, Inszenierung, Verfremdung, Umdeutung) (Rezeption)
- 12interpretieren und diskutieren ggf. unter Verwendung ergänzender und vertiefender Zusatzinformationen künstlerische Positionen und Gegenpositionen (Rezeption)
- 13erläutern objektive Gestaltungsmerkmale im Abgleich mit subjektiven Wahrnehmungen und Assoziationen (Rezeption)
- 14erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen deren individuelle und biografische Bedingtheit auch unter Berücksichtigung der Genderdimension (Rezeption)
- 15erläutern die Abhängigkeit der Rezeption von Gestaltungen von Erfahrungen und Interessen des Rezipienten (Rezeption)
- 16erläutern den Wirklichkeitsbezug von Gestaltungen, auch unter Berücksichtigung und Verwendung recherchierter fachspezifischer Quellen (Rezeption)
- 17untersuchen und erläutern anhand von Beispielen soziokulturelle und (kunst-)historische Bedingungen von Gestaltungen (Rezeption)
- 18erörtern Übereinstimmungen bzw. Wechselwirkungen und Unterschiede zwischen Gestaltungen ihrer alltäglichen Medien- und Konsumwelt und Beispielen der bildenden Kunst (Rezeption)
- 19untersuchen und erläutern unter Betrachtung rezeptionsgeschichtlicher Aspekte Veränderungen in der Wahrnehmung, Verwendung und Bewertung einzelner Gestaltungsmittel und Motive (Rezeption)
- 1dokumentieren unter Verwendung kunstimmanenter Mittel bzw. Verfahren in der unmittelbaren Anschauung Eindrücke und Gestaltungsmerkmale bezogen auf das gewählte Gestaltungsfeld (Produktion)
- 2planen und realisieren Aufgabenstellungen, Arbeitsprozesse und Lösungen bezogen auf die Charakteristika und Bedingungen des gewählten Gestaltungsfeldes (Produktion)
- 3realisieren im Rahmen des gewählten Gestaltungsfeldes Bildkonzepte mit Blick auf pragmatische, ästhetische, symbolische oder affektive Funktionen von Gestaltungen (Produktion)
- 4realisieren im Rahmen des gewählten Gestaltungsfeldes adressatenbezogene Gestaltungen, auch unter der Fragestellung der Vermarktung und sich damit verbindenden ökonomischen, ökologischen und rechtlichen Aspekten (Produktion)
- 5entwerfen und erproben adressatenbezogene Präsentationen unter Berücksichtigung der Charakteristika und Bedingungen des gewählten Gestaltungsfeldes (Produktion)
- 6identifizieren und reflektieren Gestaltungsmöglichkeiten und -grenzen bezogen auf das gewählte Gestaltungsfeld, ggf. auch um intermediale Lösungen zu entwickeln (Rezeption)
- 7beurteilen verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Funktionen der jeweiligen Gestaltungsmittel als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel im Rahmen des gewählten Gestaltungsfeldes (Rezeption)
- 8analysieren exemplarisch den Einfluss externer Faktoren (soziokulturelle, ökonomische, ökologische und rechtliche Implikationen) auf die Entstehung, Wahrnehmung und Deutung eigener und fremder Gestaltungen im Rahmen des gewählten Gestaltungsfeldes (Rezeption)
- 9analysieren im Rahmen des gewählten Gestaltungsfeldes und mit Bezug zur eigenen Gestaltungsaufgabe inhaltliche und gestalterische Fragestellungen im Wandel der Zeit (Rezeption)
- 10erläutern künstlerische Tätigkeits- bzw. Berufsfelder im Rahmen des gewählten Gestaltungsfeldes unter exemplarischer Berücksichtigung historischer, soziokultureller und ökonomischer Faktoren (Rezeption)
- 11bewerten im Rahmen des gewählten Gestaltungsfeldes eigene und fremde Gestaltungsprodukte im Hinblick auf Erwartungen, Interessen und Haltungen von Rezipientinnen und Rezipienten (Rezeption)
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Häufige Fragen
Lehrplan Wahlpflichtfach Kunst – Gymnasium Nordrhein-Westfalen
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Wahlpflichtfach Kunst für Gymnasium in Nordrhein-Westfalen?+
Der Lehrplan Wahlpflichtfach Kunst am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen umfasst 41 Kompetenzen, gegliedert in 3 Lernbereiche über 1 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Wahlpflichtfach Kunst am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Bildgestaltung, Bildkonzepte, Gestaltungsfelder.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Wahlpflichtfach Kunst passend zum Lehrplan?+
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Ist dieser Lehrplan Wahlpflichtfach Kunst aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Wahlpflichtfach Kunst am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen.