Lehrplan Jüdische Religionslehre – Gymnasium Nordrhein-Westfalen

71 Kompetenzen11 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Jüdische Religionslehre für Gymnasium in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–65 Lernbereiche
  • Entwicklung einer eigenen religiösen Identität
  • Jüdischer Jahreszyklus
  • Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums
  • Verantwortliches Handeln
  • Kommunikation zwischen Mensch und G"tt
Jahrgangsstufen 7–106 Lernbereiche
  • Entwicklung einer eigenen religiösen Identität
  • Jüdischer Jahreszyklus
  • Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums
  • Verantwortliches Handeln
  • Kommunikation zwischen Mensch und G"tt
  • Jüdische Geschichte

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Entwicklung einer eigenen religiösen Identität
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern die besondere Bedeutung der Bar und Bat Mitzwa im Prozess des Erwachsenwerdens von Jüdinnen und Juden
  • 2beschreiben und erklären zentrale Momente im Leben von Jüdinnen und Juden anhand des Lebenszyklus
  • 3beurteilen die Bedeutung des herausragenden Ereignisses Bar bzw. Bat Mitzwa im Prozess des Erwachsenwerdens von Jüdinnen und Juden
  • 4beurteilen, inwiefern Stationen des Lebenszyklus grundlegende identitätsstiftende Elemente im Leben von Jüdinnen und Juden sind
Jüdischer Jahreszyklus
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben die besondere Bedeutung der wöchentlichen Feier des Schabbat
  • 2beschreiben die Bedeutung der Hohen Feiertage und der Wallfahrtsfeste im jüdischen Jahreszyklus
  • 3erläutern die zentrale Bedeutung des Feierns religiöser Feste innerhalb der jüdischen Familie
  • 4erläutern die zentrale Bedeutung des Feierns religiöser Feste in der Synagoge
  • 5beschreiben exemplarisch Parallelen zu Feiertagen anderer Religionen
  • 6beurteilen, welche Bedeutung das zentrale Fest Schabbat für die jüdische Familie haben kann
  • 7erörtern die zentrale Bedeutung des Feierns religiöser Feste innerhalb der Familie und der Gesellschaft
Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die Entstehungsgeschichte der Menschheit und des jüdischen Volkes auf der Grundlage der wichtigsten Ereignisse in der Tora
  • 2erläutern den erzieherischen Charakter der Tora anhand von zentralen Geschichten
  • 3beschreiben den Aufbau des Tanach
  • 4beurteilen die Bedeutung elementarer Ereignisse der Entstehungsgeschichte des jüdischen Volkes
  • 5bewerten die Bedeutung der Tora als zentraler Quelle für das Leben eines Juden bzw. einer Jüdin nach der Tradition
  • 6beurteilen die Bedeutung der Tora als Gesetzbuch und Lebenswegweiser
Verantwortliches Handeln
5 Kompetenzen
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  • 1beschreiben die Rolle des Menschen in der Schöpfung
  • 2erläutern Mizwot gegenüber Tieren
  • 3erläutern Mizwot gegenüber der Umwelt
  • 4beurteilen die Rolle des Menschen als Partner G"ttes in der Schöpfung in seiner Verantwortung für Tiere und Umwelt
  • 5erörtern die Bedeutung der Mizwot gegenüber Tieren und der Umwelt
Kommunikation zwischen Mensch und G"tt
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1benennen die alltäglichen Gebete
  • 2beschreiben den Aufbau von ausgewählten Gebeten
  • 3beschreiben in Ansätzen den Aufbau von Schabbat-G"ttesdiensten
  • 4identifizieren ausgewählte Segenssprüche
  • 5beschreiben ausgewählte Begegnungen mit G"tt in der Tora
  • 6erörtern die Rolle der traditionellen Gebetsform als Kommunikationsmedium mit G"tt
  • 7erörtern die Frage nach der Notwendigkeit des Dankgebetes

Jahrgangsstufen 7–10

Entwicklung einer eigenen religiösen Identität
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Judentum, Islam und Christentum dar
  • 2erläutern die Möglichkeiten und Grenzen, das Leben im Sinne der Tora auszurichten
  • 3beschreiben Charakteristika der Diaspora-Situation
  • 4erläutern Herausforderungen im Umgang mit den Traditionen in einer nichtjüdischen Umwelt
  • 5erläutern Herausforderungen im Umgang mit den Traditionen in einer nichtreligiösen Umwelt
  • 6erörtern Schwierigkeiten bei der Suche nach einer eigenen Identität und Rolle im gesellschaftlichen Kontext
  • 7bewerten den Stellenwert der Traditionen des Lebenszyklus für das eigene Leben
  • 8erörtern religiöse Fragen und Überzeugungen im Blick auf jüdische Identität
  • 9bewerten Chancen und Grenzen für den interreligiösen Dialog
Jüdischer Jahreszyklus
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die liturgischen Formen der besonderen Freuden- und Trauertage im jüdischen Jahreskreis
  • 2erklären die Bedeutung der besonderen Freuden- und Trauertage im jüdischen Jahreskreis
  • 3erläutern die Unterschiede zwischen den historischen Feier- und Gedenktagen und den Feiertagen der Tora
  • 4beschreiben den Zusammenhang von Trauerriten im Lebenszyklus und Trauervorschriften bei Gedenktagen
  • 5erörtern die Bedeutung der jüdischen Geschichte für die Freuden- bzw. Trauertage
  • 6erörtern die Bedeutungen der Freuden- bzw. Trauertage für das Verständnis des Judentums sowie für das Leben des Einzelnen
  • 7beurteilen die Bedeutung der historischen Feier- und Gedenktage
Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben den Talmud als unverzichtbare Quelle des Judentums
  • 2erläutern anhand zentraler Gelehrter die Entstehung des Talmud und der Responsenliteratur
  • 3beurteilen die Bedeutung der schriftlichen und mündlichen Lehre für das Judentum
  • 4bewerten die Bedeutung des Talmud als zentrale Quelle des Judentums neben der schriftlichen Lehre
Verantwortliches Handeln
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben das Gebot der Nächstenliebe als grundlegendes Prinzip zwischenmenschlichen Verhaltens
  • 2erläutern mögliche Umsetzungen der Handlungsverantwortung des Menschen in seinem Umfeld
  • 3bewerten die Bedeutung des Gebots der Nächstenliebe als grundlegendes Prinzip zwischenmenschlichen Verhaltens im Hinblick auf die Herausforderungen der Lebenswirklichkeit
  • 4erörtern die Bandbreite möglicher Umsetzungen der Handlungsverantwortung des Menschen in seinem Umfeld
Kommunikation zwischen Mensch und G"tt
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern die Rolle des Hebräischen als Gebetssprache der jüdischen Religion
  • 2erläutern Form und Aufbau von alltäglichen und Schabbat-Gebeten
  • 3beschreiben die Entstehung von ausgewählten Gebetstexten
  • 4identifizieren textspezifische Besonderheiten und zentrale Begriffe des Gebets
  • 5beschreiben die Rolle von historischen Ereignissen in ihrer Konsequenz auf Gebetsformen
  • 6identifizieren die chassidische Gebetsform als außergewöhnlich individuelle Kommunikationsform
  • 7erörtern die Frage nach der Notwendigkeit des Hebräischen als Gebetssprache der jüdischen Religion
  • 8bewerten die chassidischen Gebetsneuerungen im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit in der heutigen Gemeinschaft
Jüdische Geschichte
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen die Bedeutung des Landes Israel für das Volk Israel in der Diaspora dar
  • 2unterscheiden die jeweiligen relevanten Epochen der Diaspora
  • 3stellen das Verhältnis zur und die Wechselwirkung mit der nichtjüdischen Umwelt dar
  • 4erläutern die Entstehungsgeschichte von Antijudaismus bzw. Antisemitismus
  • 5unterscheiden Ausprägungen von Antijudaismus bzw. Antisemitismus
  • 6beschreiben die Entstehungsgeschichte des Staates Israel
  • 7erörtern die gegenseitigen Einflüsse in der Diaspora
  • 8beurteilen die Entstehungsvoraussetzungen der Formen des Antisemitismus
  • 9erörtern den Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Staatsgründung Israels
  • 10beurteilen ihr eigenes Dasein und ihr Wirken als Jüdin oder Jude in der Diaspora
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Häufige Fragen

Lehrplan Jüdische Religionslehre – Gymnasium Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Jüdische Religionslehre für Gymnasium in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Jüdische Religionslehre am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen umfasst 71 Kompetenzen, gegliedert in 11 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Jüdische Religionslehre am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Entwicklung einer eigenen religiösen Identität, Jüdischer Jahreszyklus, Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums, Verantwortliches Handeln, Kommunikation zwischen Mensch und G"tt, Entwicklung einer eigenen religiösen Identität, Jüdischer Jahreszyklus, Schriftliche und mündliche Lehre des Judentums und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Jüdische Religionslehre passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Jüdische Religionslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Jüdische Religionslehre am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen.