Lehrplan Wahlpflichtfach Chemie – Realschule Nordrhein-Westfalen

189 Kompetenzen11 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Wahlpflichtfach Chemie für Realschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 7–85 Lernbereiche
  • Stoffe
  • Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen
  • Luft und Atmosphäre
  • Wasser
  • Metalle und Metallgewinnung
Jahrgangsstufen 9–106 Lernbereiche
  • Elemente und ihre Ordnung
  • Salze
  • Säuren und Laugen
  • Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
  • Stoffe als Energieträger
  • Produkte der Chemie

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 7–8

Stoffe
18 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1den Aufbau von Stoffen auf der Teilchenebene beschreiben (UF1)
  • 2Ordnungsprinzipien für Stoffe nennen und diese in Stoffgemische und Reinstoffe einteilen (UF3)
  • 3charakteristische Stoffeigenschaften zur Unterscheidung bzw. Identifizierung von Stoffen beschreiben und die Verwendung von Stoffen ihren Eigenschaften zuordnen (UF2, UF3)
  • 4einfache Trennverfahren für Stoffe und Stoffgemische beschreiben (UF1)
  • 5Laborgeräte für verschiedene Trennverfahren versuchsbezogen auswählen und fachgerecht und planungsgemäß aufbauen (E4, E5)
  • 6einfache Versuche (u. a. zur Trennung von Stoffen in Stoffgemischen unter Nutzung relevanter Stoffeigenschaften) planen und sachgerecht durchführen (E4, E5)
  • 7Trennprinzipien von Trennverfahren mithilfe eines Teilchenmodells erklären (E7, E8)
  • 8Messreihen zu Temperaturänderungen durchführen und zur Aufzeichnung der Messdaten einen angemessenen Temperaturbereich und sinnvolle Zeitintervalle wählen (E5, E6)
  • 9Aggregatzustände und Übergänge zwischen ihnen mithilfe eines Teilchenmodells erklären (E7, E8)
  • 10Texte mit chemierelevantem Inhalt (u.a. zum Recycling von Rohstoffen) in Schulbüchern und in altersgemäßen populärwissenschaftlichen Schriften Sinn entnehmend lesen und zusammenfassen (K1, K2)
  • 11fachtypische, einfache Zeichnungen von Versuchsaufbauten erstellen (K7)
  • 12einfache Darstellungen oder Modelle verwenden, um Aggregatzustände und Lösungsvorgänge zu veranschaulichen und zu erläutern (K7)
  • 13bei Versuchen in Kleingruppen (u.a. zu Stofftrennungen) Initiative und Verantwortung übernehmen, Aufgaben fair verteilen und diese im verabredeten Zeitrahmen sorgfältig erfüllen (K9, K8)
  • 14Messdaten in ein vorgegebenes Koordinatensystem eintragen und gegebenenfalls durch eine Messkurve verbinden sowie aus Diagrammen Messwerte ablesen (K4, K2)
  • 15Schmelz- und Siedekurven interpretieren und Schmelz- und Siedetemperaturen aus ihnen ablesen (K2)
  • 16bei der Durchführung von Experimenten auf der Grundlage von Angaben zu Stoffen und Laborgeräten geeignete Sicherheitsmaßnahmen auswählen und ihre Entscheidungen begründen (B1)
  • 17auf der Grundlage von Gefahrenpiktogrammen begründete Entscheidungen zum Umgang mit Stoffen (u.a. des alltäglichen Gebrauchs) sowie zu deren Lagerung und Entsorgung treffen (B1)
  • 18in vorgegebenen Situationen geeignete Trennverfahren nach ihrer Angemessenheit beurteilen und begründet auswählen (B1)
Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen
26 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Reinstoffe aufgrund ihrer Zusammensetzung in Elemente und Verbindungen einteilen und Beispiele dafür nennen (UF3)
  • 2die Bedingungen für einen Verbrennungsvorgang beschreiben und auf dieser Basis Brandschutzmaßnahmen erläutern (UF1)
  • 3chemische Reaktionen, bei denen Sauerstoff aufgenommen wird, als Oxidation einordnen (UF3)
  • 4ausgewählte chemische Reaktionen als endotherm oder exotherm klassifizieren (UF2)
  • 5die Bedeutung der Aktivierungsenergie zum Auslösen einer chemischen Reaktion erläutern (UF1)
  • 6ein einfaches Atommodell (Dalton) beschreiben und zur Veranschaulichung nutzen (UF1)
  • 7Stoffumwandlungen als chemische Reaktionen von physikalischen Veränderungen abgrenzen (UF2, UF3)
  • 8an Beispielen die Bedeutung des Gesetzes von der Erhaltung der Masse durch die konstante Atomanzahl erklären (UF1)
  • 9die Umgruppierung von Atomen bei chemischen Reaktionen mit einem Teilchenmodell beschreiben (E7)
  • 10Verbrennungen nach vorgegebenen Kriterien beobachten und beschreiben, als Oxidationsreaktionen interpretieren und mögliche Edukte und Produkte benennen (E2, E6)
  • 11Experimente zur Überprüfung der für Brände notwendigen Faktoren unter Berücksichtigung der zu untersuchenden Variablen planen (E4)
  • 12einfache Experimente zum Einfluss des Zerteilungsgrades von Brennstoffen auf die Entstehung eines Brandes konstruieren und durchführen (E4, E5)
  • 13Vorschläge zu verschiedenen Möglichkeiten der Brandlöschung machen und diese mit dem Branddreieck begründen (E3)
  • 14Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid experimentell nachweisen und die Nachweisreaktion beschreiben (E4, E5)
  • 15für die Oxidation bekannter Stoffe ein Reaktionsschema in Worten formulieren (E8)
  • 16Experimente zur Massenveränderung von Stoffen bei chemischen Reaktionen unter Antizipation von möglichen Fehlerquellen planen (E3, E4)
  • 17Massenänderungen von Reaktionspartnern bei Oxidationsreaktionen vorhersagen und mit der Umgruppierung von Atomen erklären (E3, E8)
  • 18Grundgedanken der Phlogistontheorie als überholte Erklärungsmöglichkeit für das Phänomen Feuer erläutern und mit heutigen Vorstellungen vergleichen (E9)
  • 19die Formelschreibweise von Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff erläutern (K2)
  • 20Wortgleichungen für chemische Reaktionen in einfache Formelgleichungen übersetzen (K1)
  • 21Verfahren des Feuerlöschens in Modellversuchen demonstrieren (K7)
  • 22Energiediagramme unter dem Gesichtspunkt exothermer oder endothermer Reaktionen deuten (K2)
  • 23Gefahrstoffsymbole und Gefahrstoffhinweise erläutern und Verhaltensweisen im Umgang mit entsprechenden Stoffen beschreiben (K6)
  • 24die Vorgehensweise der Feuerwehr bei der Brandbekämpfung mit chemischen Konzepten erläutern und adressatengerecht begründen (K7)
  • 25die Bedeutung chemischer Kenntnisse für Berufe aus den Bereichen Brandbekämpfung und Pyrotechnik erläutern (K5, K7, K9)
  • 26in vorgegebenen Situationen Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit brennbaren Stoffen und offenem Feuer bewerten und sich begründet für eine Handlung entscheiden (B1)
Luft und Atmosphäre
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Ursachen und Vorgänge der Entstehung der Luftschadstoffe CO2 und SO2 erläutern und deren Wirkungen benennen (UF1)
  • 2Treibhausgase benennen und Folgen des natürlichen sowie des vom Menschen verstärkten Treibhauseffekts beschreiben (UF1)
  • 3ein Verfahren zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts der Luft erläutern (E4, E5)
  • 4die wichtigsten Bestandteile des Gasgemisches Luft nachweisen und ihre prozentualen Anteile benennen (E5, E6, UF1)
  • 5die Analogien zwischen Vorgängen in einem Treibhaus und Vorgängen beim Treibhauseffekt der Erdatmosphäre erläutern (E7, E8)
  • 6aus einfachen Modellversuchen begründet auf den Einfluss des Schmelzens von Landeis und Meereis auf den Meeresspiegel schließen (E4, E7)
  • 7Messwerte, u. a. zu Belastungen der Luft mit Schadstoffen, aus Tabellen herauslesen und in Diagrammen darstellen (K2, K4)
  • 8zuverlässigen Quellen im Internet aktuelle Messungen zur Luftqualität entnehmen (K2, K5)
  • 9die Formeln von Sauerstoff und Ozon sowie die Eigenschaften dieser Gase angeben und den Zerfall von Ozon modellhaft beschreiben (K7, E8)
  • 10Beiträgen anderer bei Diskussionen über chemische Ideen und Sachverhalte, u. a. zur Klimaproblematik, konzentriert zuhören und bei eigenen Beiträgen sachlich Bezug auf deren Aussagen nehmen (K8)
  • 11Schaubilder und Grafiken mit unterschiedlichen Aussagen zum Klimawandel interpretieren und vergleichen (K2)
  • 12Gefährdungen von Luft durch Schadstoffe anhand von Grenzwerten beurteilen (B2, B3)
Wasser
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Wasser als Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff beschreiben und die Synthese und Analyse von Wasser als umkehrbare Reaktionen darstellen (UF2)
  • 2die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung des Lebens auf der Erde mit den besonderen Eigenschaften des Wassers (Dichteanomalie des Wassers, Lösungsverhalten) erklären (UF3)
  • 3Wirkungen der Oberflächenspannung des Wassers beschreiben (UF1, UF2)
  • 4Wasser und die bei der Zersetzung von Wasser entstehenden Gase experimentell nachweisen und die Nachweisreaktionen beschreiben (E4, E5)
  • 5Verfahren und Kriterien zur Bestimmung der Wasser- und Gewässergüte angeben (E4)
  • 6den Mineralstoffgehalt verschiedener Wasserarten mit geeigneten Verfahren bestimmen und in g/l angeben (E3, E4, E5)
  • 7zu naturwissenschaftlich argumentierenden Sachtexten aus dem Bereich Wassergüte Stellung nehmen (K1)
  • 8aus Tabellen oder Diagrammen Gehaltsangaben (in g/l oder g/cm³ bzw. in Prozent) entnehmen und interpretieren (K2)
  • 9Messwerte (u.a. zu Belastungen des Wassers mit Schadstoffen) aus Tabellen herauslesen und in Diagrammen darstellen (K2, K4)
  • 10die Methoden der Trinkwassergewinnung und der Abwasserreinigung beschreiben, voneinander abgrenzen und mit geeigneten Schaubildern darstellen (K7)
  • 11in Interessenskonflikten um die Trinkwassernutzung unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten benennen und daraus resultierende Folgen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen abschätzen und begründen (B1, B2)
  • 12die gesellschaftliche Bedeutung des Trinkwassers und den Umgang damit vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit bewerten (B3)
Metalle und Metallgewinnung
17 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1wichtige Gebrauchsmetalle und Legierungen benennen, deren typische Eigenschaften beschreiben und Metalle von Nichtmetallen unterscheiden (UF1)
  • 2den Weg der Metallgewinnung vom Erz zum Roheisen und Stahl beschreiben (UF1)
  • 3chemische Reaktionen, bei denen Sauerstoff abgegeben wird, als Reduktion einordnen (UF3)
  • 4chemische Reaktionen, bei denen es zu einer Sauerstoffübertragung kommt, als Redoxreaktion einordnen (UF3)
  • 5Korrosion als Oxidation von Metallen erklären und einfache Maßnahmen zum Korrosionsschutz erläutern (UF4)
  • 6an einfachen Beispielen die Gesetzmäßigkeit der konstanten Atomanzahlverhältnisse erläutern (UF1)
  • 7Metalle auf der Grundlage der Heftigkeit ihrer Reaktion mit Sauerstoff als edel und unedel einstufen und ihr Verhalten mithilfe ihrer Affinität zu Sauerstoff deuten (E8, E6, E3)
  • 8Versuche zur Reduktion von ausgewählten Metalloxiden selbstständig planen und dafür sinnvolle Reduktionsmittel benennen (E4)
  • 9für eine Redoxreaktion ein Reaktionsschema als Wortgleichung und als Reaktionsgleichung formulieren und dabei die Oxidations- und Reduktionsvorgänge kennzeichnen (E8)
  • 10Hypothesen zur Rostbildung formulieren und unter systematischer Veränderung der Versuchsbedingungen experimentell überprüfen (E4, E5)
  • 11den Einfluss der Metallgewinnung auf den technischen Fortschritt, historische Entwicklungen und das Entstehen neuer Berufe erläutern (E9)
  • 12Experimente (u.a. zur Korrosion) in einer Weise protokollieren, die eine nachträgliche Reproduktion der Ergebnisse ermöglicht (K3)
  • 13Möglichkeiten der Produktion von Metallen und ihren Legierungen in verschiedenen Quellen recherchieren und die Ergebnisse unter Verwendung relevanter Fachbegriffe präsentieren (K1, K5, K7)
  • 14in kurzen Vorträgen chemische Zusammenhänge (u.a. im Bereich Metallgewinnung) anschaulich darstellen (K7)
  • 15die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten verschiedener Stähle recherchieren und aufzeigen (K5)
  • 16an einem Beispiel die Entwicklung einer Industrieregion vom Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart skizzieren sowie die Auswirkungen der Industrialisierung auf Mensch und Umwelt kritisch hinterfragen (K5, B1)
  • 17die Bedeutung des Metallrecyclings im Zusammenhang mit Ressourcenschonung und Energieeinsparung darstellen und auf dieser Basis das eigene Konsum- und Entsorgungsverhalten bewerten (B3)

Jahrgangsstufen 9–10

Elemente und ihre Ordnung
16 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1die Gliederung des Periodensystems in Hauptgruppen und Perioden erläutern (UF1)
  • 2den Aufbau eines Atoms mithilfe eines differenzierten Kern-Hülle-Modells beschreiben (UF1)
  • 3ausgewählte Elemente anhand ihrer charakteristischen Eigenschaften den Elementfamilien (Alkalimetalle, Erdalkalimetalle, Halogene, Edelgase) zuordnen (UF3)
  • 4aus dem Periodensystem der Elemente wesentliche Informationen zum Atombau der Hauptgruppenelemente sowie deren Atommasse entnehmen (UF3, UF4)
  • 5unter Bezugnahme auf das Periodensystem die Edelgasregel erläutern (UF1)
  • 6die charakteristische Reaktionsweise eines Alkalimetalls mit Wasser erläutern und diese für andere Elemente verallgemeinern (UF3)
  • 7an Beispielen die Eigenschaften von Isotopen erläutern (UF1, UF3)
  • 8Eigenschaften von Alkali- und Erdalkalimetallen sowie Halogenen und Edelgasen mithilfe ihrer Stellung im Periodensystem erklären (E7)
  • 9am Beispiel von Atommodellen den beschreibenden, erklärenden und vorhersagenden Charakter von Modellen aufzeigen (E9)
  • 10Schlussfolgerungen aus den Streuversuchen von Rutherford erläutern und begründen (E6, E8)
  • 11gegenständliche Modelle auf der Grundlage von Sachinformationen zum Aufbau der Materie erstellen und erläutern (K9, E7)
  • 12die Entwicklung von Atommodellen im historischen Kontext im Hinblick auf deren Möglichkeiten und Grenzen zur Deutung des Aufbaus der Materie darstellen (E7, E9)
  • 13den Atombau und dessen Größenverhältnisse an einem gegenständlichen Modell erläutern (K3)
  • 14hinsichtlich einfacher Fragestellungen zielgerichtet Informationen zum Atombau aus dem Periodensystem entnehmen (K2)
  • 15Vorstellungen vom Aufbau der Materie mit Modellen veranschaulichen und erläutern (K7)
  • 16Vorstellungen zu Teilchen, Atomen und Elementen, auch in ihrer historischen Entwicklung, beschreiben und beurteilen und für gegebene Fragestellungen ein angemessenes Modell zur Erklärung auswählen (B1, E9)
Salze
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1das Lösen eines Salzes auf Teilchenebene erklären (UF1, UF3)
  • 2elektrische Eigenschaften von Ionen, Kationen und Anionen beschreiben (UF1)
  • 3an einem Beispiel die Salzbildung bei einer Reaktion zwischen einem Metall und einem Nichtmetall beschreiben und dabei energetische Veränderungen einbeziehen (UF1)
  • 4an einfachen Beispielen die Ionenbindung erläutern (UF2)
  • 5die Bedeutung isotonischer, hypotonischer und hypertonischer Salzlösungen für Lebewesen darlegen (UF4)
  • 6ausgewählte Salze mit typischen Analysemethoden wie Flammenfärbung sowie Anionen- und Kationennachweisen identifizieren (E5)
  • 7den Aufbau von Salzen mit Modellen der Ionenbindung und das Lösen von Salzkristallen in Wasser mit dem Modell der Hydration erklären (E8, UF3)
  • 8eine Salzbildungsreaktion als Symbolgleichung unter Anwendung der Ionenschreibweise formulieren (E8, UF3)
  • 9die elektrische Leitfähigkeit von Salzen als Feststoff, in Schmelzen und wässrigen Lösungen mit einem einfachen Ionenmodell erklären (E5)
  • 10Eigenschaften von Salzkristallen mithilfe eines Ionengittermodells erläutern (E7, E8)
  • 11die verschiedenen Calciumsalze des Kalkkreislaufs experimentell nachweisen (E5)
  • 12endotherme und exotherme Vorgänge bei Lösungsprozessen von Salzen beschreiben (E8)
  • 13die chemischen Zusammenhänge des natürlichen und des technischen Kalkkreislaufs in einem Schaubild darstellen (K2, K5)
  • 14die historische Bedeutung der Salzgewinnung und des Salzhandels in einem Kurzvortrag erläutern und dabei auf regionale Gegebenheiten Bezug nehmen (K1)
  • 15die Verwendung von Salzen unter Umwelt- bzw. Gesundheitsaspekten kritisch reflektieren (B1)
Säuren und Laugen
22 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1an den Beispielen Salzsäure, Natronlauge und Ammoniak typische Eigenschaften von sauren bzw. alkalischen Lösungen beschreiben (UF1)
  • 2Säuren bzw. Basen als Stoffe einordnen, deren wässrige Lösungen Wasserstoff-Ionen bzw. Hydroxid-Ionen enthalten (UF3)
  • 3unter Verwendung des Donator-Akzeptor-Konzeptes Säuren als Protonendonatoren und Basen als Protonenakzeptoren definieren (UF3)
  • 4verschiedene natürliche und synthetische Indikatoren nennen und deren Verwendung beschreiben (UF2)
  • 5an einfachen Beispielen die Elektronenpaarbindung erläutern (UF2)
  • 6die räumliche Struktur und den Dipolcharakter von Wassermolekülen mithilfe der polaren Elektronenpaarbindung erläutern (UF1)
  • 7am Beispiel des Wassers die Wasserstoff-Brückenbindung und die Oberflächenspannung erklären (UF1)
  • 8die Salzbildung bei Neutralisationsreaktionen an Beispielen erläutern (UF1)
  • 9Stoffmengenkonzentrationen an einfachen Beispielen saurer und alkalischer Lösungen erklären und die Bedeutung der H3O+ und OH-Ionen für den pH-Wert erläutern (UF1, UF3)
  • 10den Unterschied zwischen pH-neutral und pH-hautneutral erklären (UF1)
  • 11mit Indikatoren Säuren und Basen nachweisen und den pH-Wert von Lösungen bestimmen (E3, E5, E6)
  • 12die Bildung von Säuren und Basen an Beispielen wie Salzsäure und Ammoniak mithilfe eines Modells zum Protonenaustausch erklären (E7)
  • 13die pH-Wertskala mithilfe einer Verdünnungsreihe ableiten (E4, UF1)
  • 14die Neutralisationsreaktion als Grundlage für die Titration erläutern (E4)
  • 15eine Säure-Base-Titration mit vorgegebenen Lösungen durchführen, dokumentieren und auswerten (E2, E5)
  • 16Neutralisationsreaktionen mithilfe von Reaktionsgleichungen erklären und die entstehenden Salze benennen (E8, K7)
  • 17das Entfernen von Kalkrückständen an Gegenständen des täglichen Gebrauchs mithilfe von Essigsäure erklären (E8)
  • 18Modellversuche zu Neutralisationsreaktionen (u.a. zur Wirkung von Antazida) selbstständig planen und durchführen (E4, E7)
  • 19in einer strukturierten schriftlichen Darstellung chemische Abläufe sowie Arbeitsprozesse und Ergebnisse (u.a. einer Neutralisation) erläutern (K1)
  • 20den Einsatz von Säuren und Laugen zur Konservierung von Lebensmitteln, auch aus historischer Sicht, illustrieren und deren Wirkung auf Mikroorganismen herausstellen (K5)
  • 21sich mithilfe von Gefahrstoffhinweisen und entsprechenden Tabellen über die sichere Handhabung von Lösungen informieren (K2, K6)
  • 22beim Umgang mit Säuren und Laugen Risiken und Nutzen abwägen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einhalten (B3)
Elektrische Energie aus chemischen Reaktionen
15 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1Redoxreaktionen mithilfe des Prinzips der Elektronenübertragung erklären (UF1)
  • 2bei ausgewählten elektrochemischen Reaktionen die Teilreaktionen an Anode und Kathode formulieren (UF2)
  • 3den grundlegenden Aufbau und die Funktionsweise von Batterien, Akkumulatoren und Brennstoffzellen beschreiben (UF1, UF2, UF3)
  • 4aus der Funktionsweise eines Bleiakkumulators Entsorgungs- und Sicherheitsaspekte begründet ableiten (UF2, UF4)
  • 5elektrochemische Reaktionen mit dem Donator-Akzeptor-Prinzip erklären (UF3)
  • 6die Elektrolyse und die Synthese von Wasser durch Reaktionsgleichungen unter Berücksichtigung energetischer Aspekte darstellen (UF3)
  • 7den Reduktions- und Oxidationsschritt einer Elektronenübertragungsreaktion zu einer Redoxgleichung zusammenfassen und dabei den Elektronenübergang in angemessener Weise kennzeichnen (E8)
  • 8am Beispiel des Daniell-Elementes die Funktion elektrochemischer Energiespeicher erläutern (E8)
  • 9aus der Position von Metallen in der Spannungsreihe auf ihren edlen bzw. unedlen Charakter und somit auf ihre Fähigkeit zur Elektronenaufnahme und Elektronenabgabe schließen (E6)
  • 10anhand historischer elektrochemischer Entdeckungen (u.a. des Galvanischen Elements und der Voltaschen Säule) die Entwicklung elektrochemischer Energiespeicher beschreiben (E9)
  • 11schematische Darstellungen zum Aufbau und zur Funktion elektrochemischer Energiespeicher adressatengerecht erläutern (K7)
  • 12aus verschiedenen Quellen Informationen zu unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Batterien und Akkumulatoren zusammenfassen (K5)
  • 13Informationen zur umweltgerechten Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren umsetzen (K6)
  • 14Kriterien für die Auswahl unterschiedlicher elektrochemischer Energiewandler und Energiespeicher benennen und deren Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen (B1, B2)
  • 15die Umwandlung der Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie als Beispiel für die Nutzung regenerativer Energien unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung bewerten (B1)
Stoffe als Energieträger
24 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1den grundlegenden Aufbau von Alkanen und Alkanolen mithilfe von Strukturformeln erläutern (UF2, UF3)
  • 2typische Stoffeigenschaften von Alkanen und Alkanolen mithilfe der Molekülstruktur und den zwischenmolekularen Kräften erklären (UF3, UF2)
  • 3an einfachen Beispielen Isomerie erklären und Nomenklaturregeln anwenden (UF2, UF3)
  • 4Beispiele für fossile und regenerative Energieformen nennen (UF1)
  • 5die Entstehung und das Vorkommen von Alkanen in der Natur beschreiben (UF2)
  • 6den Vorgang des katalytischen Crackens von Erdöl erläutern (UF2)
  • 7die Hydroxylgruppe als funktionelle Gruppe benennen und ihre Eigenschaften beschreiben (UF1)
  • 8die Erzeugung und Verwendung nachwachsender Rohstoffe in Bioethanol und Biodiesel beschreiben (UF4)
  • 9die Funktion und Bedeutung von Katalysatoren für chemische Reaktionen am Beispiel des Katalysators für Benzinmotoren erläutern (UF4, UF1)
  • 10für die vollständige Oxidation von Alkanen Wort- und Symbolgleichungen aufstellen (E8)
  • 11die fraktionierte Destillation von Erdöl anhand der Siedetemperaturen von Alkanen erläutern (E7)
  • 12die Bestandteile von Alkanen oder Alkanolen mithilfe von Nachweisreaktionen identifizieren (E5, E6)
  • 13die Struktur des Ethanolmoleküls modellieren (E8)
  • 14anhand einfacher Skizzen und Experimente das Lösungsverhalten ausgewählter Stoffe erläutern (E7, E8)
  • 15bei Verbrennungsvorgängen fossiler Energierohstoffe Aussagen von Energiebilanzen vergleichen (E6)
  • 16aus natürlichen Rohstoffen durch alkoholische Gärung Alkohol herstellen (E1, E4, K7)
  • 17aus fachtypischen Darstellungsformen die Bedeutung des katalytischen Crackens ableiten (K2)
  • 18die Wirkweise des Abgaskatalysators unter Verwendung chemischer Fachsprache darstellen und erläutern (K2)
  • 19anhand von Sicherheitsdatenblättern mit eigenen Worten den sicheren Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und weiteren Gefahrstoffen beschreiben (K6)
  • 20die Vor- und Nachteile von Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen anhand von Beispielen aus verschiedenen Quellen zusammenfassend adressatengerecht präsentieren (K7)
  • 21die Zuverlässigkeit verschiedener Informationsquellen (u.a. zur Entstehung und zu Auswirkungen des natürlichen und anthropogenen Treibhauseffektes) im Hinblick auf Autoren und Ziele der Veröffentlichungen einschätzen (K5, K8)
  • 22Tätigkeiten und notwendige Qualifikationen bei der industriellen Gewinnung und Verarbeitung von Erdöl adressatengerecht darstellen, auch unter Verwendung angemessener Medien (K7)
  • 23Vor- und Nachteile der Nutzung fossiler und regenerativer Energieträger (u.a. Bioethanol und Biodiesel) unter ökologischen, ökonomischen und ethischen Aspekten abwägen (B2, B3)
  • 24neue Verfahren der Gewinnung fossiler Energieträger aus Ölsand, Ölschiefer und durch Fracking unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit beurteilen (B3)
Produkte der Chemie
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1ausgewählte Zusatzstoffe (u.a. Ester) in Lebensmitteln und Kosmetika klassifizieren und ihre Funktion erklären (UF1, UF3)
  • 2die Prinzipien der Kondensationsreaktion und der Hydrolyse an ausgewählten Beispielen erläutern (UF3)
  • 3am Beispiel der Esterbildung die Bedeutung von Katalysatoren für chemische Reaktionen beschreiben (UF2)
  • 4Beispiele für Nanoteilchen und ihre Anwendung angeben und ihre Größe zu Gegenständen aus dem alltäglichen Erfahrungsbereich in Beziehung setzen (UF4)
  • 5die Waschwirkung von Tensiden und ihre Eigenschaften mithilfe eines Modells erklären (E8, E3)
  • 6für die Darstellung unterschiedlicher Ester Versuche zu deren Synthese planen und zu den jeweiligen Reaktionen die Wort- und Reaktionsgleichungen aufstellen (E4)
  • 7Kunststoffe aufgrund ihres Temperaturverhaltens klassifizieren und dieses mit einer stark vereinfachten Darstellung ihres Aufbaus erklären (E6, E8)
  • 8an Modellen und mithilfe von Strukturformeln die Bildung von Makromolekülen als Polymerisation erklären (E7, E8)
  • 9Informationen zur Anwendung und Herstellung chemischer Produkte beschaffen und die Quellen korrekt zitieren (K5)
  • 10Summen- oder Strukturformeln als Darstellungsform angemessen auswählen und einsetzen (K7)
  • 11am Beispiel einzelner chemischer Produkte oder einer Produktgruppe kriteriengeleitet Chancen und Risiken einer Nutzung abwägen, einen Standpunkt dazu beziehen und diesen gegenüber anderen Positionen begründet vertreten (B2, K8)
  • 12Kunststoffe (u.a. PVC, PET, TPS) hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Wirtschaftlichkeit, Recyclebarkeit und Umweltverträglichkeit gegeneinander abwägen und im Hinblick auf einen Verwendungszweck einen eigenen Standpunkt begründet vertreten (B2)
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Häufige Fragen

Lehrplan Wahlpflichtfach Chemie – Realschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Wahlpflichtfach Chemie für Realschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Wahlpflichtfach Chemie am Realschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 189 Kompetenzen, gegliedert in 11 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Wahlpflichtfach Chemie am Realschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Stoffe, Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen, Luft und Atmosphäre, Wasser, Metalle und Metallgewinnung, Elemente und ihre Ordnung, Salze, Säuren und Laugen und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Wahlpflichtfach Chemie passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Wahlpflichtfach Chemie aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Wahlpflichtfach Chemie am Realschule in Nordrhein-Westfalen.