Lehrplan Praktische Philosophie – Realschule Nordrhein-Westfalen

172 Kompetenzen22 Lernbereiche2 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Praktische Philosophie für Realschule in Nordrhein-Westfalen — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufen 5–611 Lernbereiche
  • Übergeordnete Sachkompetenz
  • Übergeordnete Methodenkompetenz
  • Übergeordnete Urteilskompetenz
  • Übergeordnete Handlungskompetenz
  • Das Selbst
  • Zwischenmenschliche Beziehungen
  • Verantwortung
  • Strukturen des Zusammenlebens
  • Gegenwart und Zukunft
  • Sinnsuche und Lebensentwürfe
  • Menschliche Erkenntnis
Jahrgangsstufen 7–1011 Lernbereiche
  • Übergeordnete Sachkompetenz
  • Übergeordnete Methodenkompetenz
  • Übergeordnete Urteilskompetenz
  • Übergeordnete Handlungskompetenz
  • Das Selbst
  • Zwischenmenschliche Beziehungen
  • Verantwortung
  • Strukturen des Zusammenlebens
  • Gegenwart und Zukunft
  • Sinnsuche und Lebensentwürfe
  • Menschliche Erkenntnis

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufen 5–6

Übergeordnete Sachkompetenz
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1formulieren Fragen nach dem Sinn des Lebens sowie der Verantwortung für sich, andere und die Welt
  • 2untersuchen philosophische Positionen in ihren Grundgedanken
  • 3entwickeln Ideen zur Lösung elementarer philosophischer Problemstellungen
  • 4beschreiben Erscheinungsformen und Probleme von Gemeinschaften
  • 5formulieren Grundprobleme moralischen Urteilens und Handelns
  • 6diskutieren den Einfluss von Medien auf Urteile und Handlungen
  • 7erklären die Bedeutung von Vielfalt für das Leben in einer pluralen Welt
  • 8erläutern Grundprobleme des Wahrnehmens und Erkennens
  • 9erfassen grundlegende Werte und Normen von Nachhaltigkeit
Übergeordnete Methodenkompetenz
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1recherchieren in analogen und digitalen Materialien Informationen und philosophische Begriffe
  • 2entwickeln mit Gedankenexperimenten philosophische Fragen und Vorstellungen
  • 3erproben unterschiedliche Perspektiven im Rollenspiel
  • 4formulieren Argumente in unterschiedlichen Bezugskontexten und nutzen hierbei auch digitale Werkzeuge
  • 5erschließen diskursive und präsentative Materialien mit philosophischem Gehalt
  • 6vergleichen philosophische Positionen
Übergeordnete Urteilskompetenz
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1begründen Übernahme und Ablehnung von Aussagen und Überzeugungen
  • 2formulieren eigene Urteile unter Berücksichtigung anderer Sichtweisen
  • 3begründen Urteile kriteriengeleitet
  • 4beurteilen philosophische Probleme der eigenen Lebensrealität
Übergeordnete Handlungskompetenz
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entwickeln eigene Diskussionsbeiträge
  • 2erörtern Ideen für Verantwortungsübernahme
  • 3diskutieren elementare philosophische Problemstellungen
Das Selbst
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern Merkmale ihrer Person und ihrer Persönlichkeit
  • 2identifizieren menschliche Bedürfnisse und Fähigkeiten und die damit einhergehenden Stärken und Schwächen
  • 3erläutern den Einfluss von Emotionen auf den Menschen und für das Zusammenleben
  • 4entwickeln Vorstellungen von Rollen und deren Entwicklung
  • 5erläutern unterschiedliche Möglichkeiten des Ausdrucks von Persönlichkeit (u. a. sprachlich, künstlerisch, spielerisch)
  • 6reflektieren die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für den Lebensweg und für gesellschaftliches Miteinander
  • 7begründen die Relevanz von Emotionen und Fähigkeiten für den Entwicklungsprozess
  • 8beurteilen die Bedeutsamkeit von Sprache und weiterer Ausdrucksformen für sich selbst in der analogen und digitalen Welt
Zwischenmenschliche Beziehungen
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Chancen und Herausforderungen von Beziehungen und Gemeinschaft auch unter Berücksichtigung von Weltreligionen bzw. Wert- und Glaubensvorstellungen
  • 2stellen Merkmale vielfältiger Beziehungen (u. a. Familie, Freundschaft, Schule) dar
  • 3definieren Rollen in vielfältigen Beziehungen und ihre Verantwortung für deren Gelingen
  • 4erörtern die Bedeutung persönlicher Beziehungen für das eigene Leben und für das Miteinander in Gemeinschaft
  • 5erörtern unterschiedliche Formen eines respektvollen und verantwortungsbewussten Zusammenlebens auch unter Berücksichtigung von Weltreligionen bzw. Wert- und Glaubensvorstellungen sowie unter Berücksichtigung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt
  • 6untersuchen den Zusammenhang zwischen Persönlichkeit, Geschlechtlichkeit und Rollen in der Gesellschaft
  • 7bewerten Handlungen hinsichtlich der Umsetzung eines toleranten und respektvollen Umgangs miteinander
  • 8beurteilen Herausforderungen des Zusammenlebens in einer komplexen und globalen Welt mit vielfältigen kulturellen Ausprägungen und Werten
Verantwortung
8 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Beziehungen zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Mensch und Natur
  • 2untersuchen ethische Positionen und daraus folgende Konsequenzen hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs des Menschen mit Tieren und der Natur
  • 3unterscheiden zwischen Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Lüge
  • 4erläutern Wertekonflikte in Bezug auf den Umgang mit Wahrheit und Lüge
  • 5erörtern eine Verantwortung des Menschen gegenüber Tieren und der Natur
  • 6beurteilen ethische Positionen hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit
  • 7prüfen kriteriengeleitet den Wahrheitsgehalt von Aussagen
  • 8beurteilen Wertekonflikte in Bezug auf den Umgang mit Wahrheit und Lüge
Strukturen des Zusammenlebens
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern die Bedeutsamkeit von Gerechtigkeit für soziales Leben
  • 2formulieren Regeln für ein gerechtes Miteinander
  • 3erläutern unterschiedliche Prinzipien von Gerechtigkeit (Gleichheit, Bedürfnis, Leistung)
  • 4erläutern Verhalten und Handeln hinsichtlich der zugrundeliegenden Werte und möglicher Konsequenzen für sich selbst und für ein gerechtes Miteinander
  • 5bewerten unterschiedliche Prinzipien von Gerechtigkeit
  • 6beurteilen Verhalten und Handlungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Gerechtigkeitsvorstellungen
Gegenwart und Zukunft
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern die Bedeutung kritischen Denkens sowie der Verantwortungsübernahme für Lernprozesse
  • 2überprüfen ihr alltägliches Verhalten als Konsumentin und Konsument
  • 3beschreiben Möglichkeiten nachhaltigen Konsums
  • 4erläutern die Bedeutung von Teilhabe und Gemeinschaft für nachhaltiges Handeln
  • 5erörtern die Bedeutung von Lernen, Wissen und Kompetenzen in einer Welt des Wandels
  • 6erörtern ihre Rolle als Konsumentin und Konsument und die damit verbundene Verantwortung
  • 7begründen ihre eigenen Handlungen in Gemeinschaften
Sinnsuche und Lebensentwürfe
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1vergleichen Lebensträume, Lebensentwürfe und Grenzerfahrungen
  • 2unterscheiden materielle und immaterielle Wünsche
  • 3setzen persönliche Voraussetzungen (Benachteiligungen, Privilegien) in Relation zur Erfüllbarkeit von Lebensträumen
  • 4erläutern die Bedeutsamkeit religiöser und nicht-religiöser Rituale, Traditionen und Bräuche für das menschliche Leben
  • 5erörtern die Bedeutsamkeit von Lebensträumen und Lebensentwürfen für das eigene Leben und das Leben anderer
  • 6beurteilen unterschiedliche persönliche Voraussetzungen für die Erfüllbarkeit von Lebensträumen
  • 7erörtern ansatzweise die Bedeutung von Grenzerfahrungen für das eigene Leben
Menschliche Erkenntnis
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben mögliche Einflüsse auf die Wahrnehmung
  • 2vergleichen die eigene Wahrnehmung mit der Wahrnehmung von anderen
  • 3erläutern die Wechselbeziehung in der Wahrnehmung von Voraussetzungen und Perspektiven
  • 4erläutern Chancen und Herausforderungen der Urteilsbildung in einer digitalisierten Welt
  • 5bewerten kriteriengeleitet den Wahrheitsgehalt von Aussagen
  • 6erörtern eine mögliche Beeinflussung der Urteilsbildung durch Wahrnehmung

Jahrgangsstufen 7–10

Übergeordnete Sachkompetenz
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1formulieren Fragen nach dem Sinn des Lebens sowie der eigenen und der globalen Verantwortung
  • 2untersuchen philosophische Positionen
  • 3entwickeln Ideen zur Lösung philosophischer Problemstellungen
  • 4beschreiben Erscheinungsformen und Probleme von Gesellschaften und Staatsformen
  • 5erläutern Grundprobleme moralischen Urteilens und Handelns
  • 6diskutieren den eigenen und gesellschaftlichen Umgang mit Medien und den Einfluss von Medien auf Urteile und Handlungen
  • 7erläutern die Bedeutung von Vielfalt, unterschiedlichen Kulturen und religiösen Ausdrucksformen für das Leben in einer pluralen Welt
  • 8erläutern Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesse auch im Hinblick auf den Einfluss und den Umgang mit Medien
  • 9erläutern Konzepte von Nachhaltigkeit
  • 10reflektieren Chancen und Grenzen der Gestaltung von Zukunft
Übergeordnete Methodenkompetenz
7 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erschließen Kernaussagen und Grundgedanken einfacher diskursiver und präsentativer Materialien mit philosophischem Gehalt
  • 2recherchieren in analogen und digitalen Materialien Informationen und Begriffe für den philosophischen Diskurs
  • 3bestimmen philosophische Begriffe mithilfe definitorischer Verfahren
  • 4entwickeln mithilfe heuristischer Verfahren (u. a. Gedankenexperimenten, Dilemma-Diskussionen) philosophische Gedanken
  • 5entwickeln philosophische Lösungsansätze in Formen des theatralen Philosophierens
  • 6erstellen diskursive und präsentative Materialien mit philosophischem Gehalt (u. a. mithilfe von Künstlicher Intelligenz)
  • 7vergleichen unterschiedliche Positionen in ihrem Für und Wider
Übergeordnete Urteilskompetenz
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erörtern Voraussetzungen und Konsequenzen philosophischer Ansätze sowie eigener und anderer Sichtweisen
  • 2bewerten Argumente hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit unter Berücksichtigung von Stichhaltigkeit und Gewichtung
  • 3bewerten die Überzeugungskraft philosophischer und religiöser Ansätze in Bezug auf das jeweilige philosophische Problem
  • 4beurteilen (u. a. digitale) Materialien hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Überzeugungskraft im Kontext des philosophischen Problems
  • 5erörtern den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Hinblick auf das jeweilige philosophische Problem
  • 6formulieren unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven kriteriengeleitet eigene, argumentativ gestützte Urteile
Übergeordnete Handlungskompetenz
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entwickeln zunehmend eigenständig verantwortbare Handlungsperspektiven
  • 2vertreten ihre eigene Position unter Einbezug der Lebenssituation und Perspektive anderer Menschen
  • 3entwickeln für die Präsentation und Diskussion philosophisch dimensionierte Medienprodukte
  • 4rechtfertigen eigene Entscheidungen und Handlungen durch philosophisch dimensionierte Begründungen
  • 5diskutieren philosophische Problemstellungen
Das Selbst
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1diskutieren Lebensrealität, Lebensträume und berufliche Perspektiven
  • 2untersuchen den Zusammenhang zwischen Persönlichkeit, Geschlechtlichkeit und Rollen in der Gesellschaft
  • 3vergleichen die Bedeutung von Vernunft und Gefühl für ihre Selbstbilder und deren Auswirkungen auf Entscheidungen
  • 4erläutern das Potenzial kreativer und spielerischer Zugänge für die persönliche Weiterentwicklung und die Realisierung alternativer Selbstentwürfe
  • 5entwerfen Vorstellungen in Bezug auf das Erwachsenwerden und das Erwachsensein und die damit einhergehenden Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten
  • 6diskutieren verschiedene Lebensentwürfe im Spannungsfeld von Freiheit und Unfreiheit
  • 7erörtern die Rolle des Selbst für Entwicklung und Selbst-Entwurf
  • 8erörtern unterschiedliche Phasen und Entscheidungen im Entwicklungsprozess in Bezug auf die Aspekte Anspruch, Wunsch und Wirklichkeit
  • 9überprüfen die Rolle von Vernunft und Emotion bei Entscheidungsprozessen
  • 10bewerten die vielfältigen Rollen im Prozess des Selbst-Entwurfs sowie deren Chancen und Grenzen
Zwischenmenschliche Beziehungen
10 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1identifizieren individuelle und gemeinschaftliche Verantwortung und Mitbestimmungsmöglichkeiten in vielfältigen Beziehungen
  • 2stellen Unterschiede zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft in einer pluralen, vielfältigen und religiös geprägten Welt dar
  • 3beschreiben das komplexe Bedingungsgefüge von persönlichen Lebenssituationen und Situationen der Gemeinschaft
  • 4benennen Chancen, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für ein Zusammenleben in verschiedenen Gemeinschaften auch unter Berücksichtigung von Weltreligionen bzw. Wert- und Glaubensvorstellungen
  • 5beschreiben die Gefahren fundamentalistischer Positionen für das gemeinschaftliche Zusammenleben
  • 6diskutieren die Bedeutung von Sprache und Medien für sich selbst und für das Miteinander in der Gemeinschaft kriteriengeleitet
  • 7erörtern Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten für die Ausgestaltung persönlicher und gemeinschaftlicher Beziehungen
  • 8bewerten gesellschaftliche Entwicklungen und Probleme
  • 9vergleichen kriteriengeleitet divergierende Werthaltungen und daraus resultierende Handlungen
  • 10beurteilen die Bedeutung von Sprache und Medien für sich selbst und für das Miteinander in der Gemeinschaft
Verantwortung
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben das Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Verantwortung
  • 2formulieren werteorientiert Chancen und Herausforderungen der Nutzung digitaler Technologien (soziale Medien, Künstliche Intelligenz)
  • 3beschreiben Wertekonflikte auf individueller, sozialer sowie gesellschaftlicher Ebene
  • 4diskutieren Beispiele von Zivilcourage hinsichtlich ihrer Notwendigkeit
  • 5erfassen den Wert der Meinung anderer als notwendige Grundlage für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben
  • 6unterscheiden ethische Positionen
  • 7begründen Entscheidungen im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung
  • 8bewerten Nutzungsverhalten werteorientiert hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs mit Medien
  • 9erörtern verantwortliches Handeln in der Gesellschaft und die dahinterstehenden Werte
  • 10begründen kriteriengeleitet Werthaltungen
  • 11beurteilen ethische Positionen
Strukturen des Zusammenlebens
12 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die Bedeutsamkeit einer Dialog- und Debattenkultur für die verantwortungsvolle Partizipation in einer demokratischen Gesellschaft
  • 2erläutern Chancen und Herausforderungen unterschiedlicher Möglichkeiten von Partizipation in einer demokratischen Gesellschaft (u. a. Künstliche Intelligenz, soziale Medien)
  • 3vergleichen die Gesellschaften zugrundeliegenden Werthaltungen kritisch
  • 4beschreiben ausgewählte gesellschaftliche Probleme hinsichtlich ihrer Ursachen, Entwicklungen und Konsequenzen
  • 5beschreiben Freiheitsrechte und deren mögliche Gefährdung
  • 6erläutern Gerechtigkeitsgrundsätze
  • 7stellen das Verhältnis von Recht, Gerechtigkeit und Rechtsstaat dar
  • 8beurteilen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Kontext von Partizipation in einer demokratischen Gesellschaft
  • 9beurteilen gesellschaftliche Probleme hinsichtlich ethischer Aspekte
  • 10beurteilen Freiheitsrechte und deren mögliche Grenzen und Gefährdungen
  • 11beurteilen Gerechtigkeitsgrundsätze
  • 12reflektieren das Verhältnis von Recht, Gerechtigkeit und Staat
Gegenwart und Zukunft
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern Wirkungen von Utopien und Dystopien
  • 2benennen Krisenphänomene der Welt und deren Auswirkungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche (Friedenskrise, ökologische Krisen)
  • 3entwerfen Ideen einer friedfertigeren Welt
  • 4stellen Chancen und Gefahren von technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen dar
  • 5erläutern Möglichkeiten und Grenzen eigenen Handelns hinsichtlich der Gestaltung von Nachhaltigkeitsprozessen (u. a. im Kontext Mensch – Natur – Technik, gegenwärtige – nachfolgende Generationen)
  • 6erörtern kriteriengeleitet Konzepte von Frieden und Krieg (u. a. Pazifismus, bellum iustum)
  • 7beurteilen Chancen und Gefahren von technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen
  • 8beurteilen die Chancen und Herausforderungen werteorientierter, lokaler und globaler Kooperationen für nachhaltiges Handeln
  • 9erörtern Chancen auf ein gelingendes Leben im Kontext globaler Krisen und Erfordernissen von Nachhaltigkeit
Sinnsuche und Lebensentwürfe
11 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben Träume, Sinnsuche und Glück in ihrer Bedeutung für das eigene Leben
  • 2vergleichen Konzepte der Lebensgestaltung (u. a. Eudaimonie, Religiosität)
  • 3beschreiben Verhalten und Handlungen mit Bezug auf unterschiedliche Lebensweisen und Weltanschauungen
  • 4stellen unterschiedliche Lebensentwürfe und verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit Grenzerfahrungen dar
  • 5erläutern Handlungen zugrundeliegende Werte im Kontext von Grenzerfahrungen
  • 6untersuchen das Verhältnis von Vernunft und Glaube
  • 7erörtern Voraussetzungen und Konsequenzen unterschiedlicher Lebensweisen mit Blick auf ein gelingendes Leben
  • 8beurteilen die Überzeugungskraft unterschiedlicher Weltanschauungen und philosophischer Konzepte (Religionen, Aufklärung)
  • 9erläutern die Relevanz philosophischer Konzepte und religiöser Glaubensaussagen für das eigene Leben und die gesellschaftliche Wirklichkeit
  • 10bewerten die Bedeutsamkeit unterschiedlicher Grenzerfahrungen (u. a. Krankheit, Tod) für das eigene und für menschliches Leben allgemein
  • 11erörtern kriteriengeleitet Fragen hinsichtlich Ursprung und Grenzen des Lebens
Menschliche Erkenntnis
9 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1unterscheiden zwischen Wirklichkeit und medialer Realität
  • 2benennen Chancen und Herausforderungen von Virtualität
  • 3erläutern die Entstehung und Verbreitung von Vorurteilen
  • 4entwickeln Lösungsansätze zum Abbau von Vorurteilen
  • 5beschreiben mögliche Einflüsse auf Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesse
  • 6begründen Urteile unter kritischer Berücksichtigung von Quellen
  • 7erörtern die Bedeutung von Meinungsverstärkern (u. a. Peergroup, digitale Filterblasen) auf Wahrnehmung und Handeln in der Welt
  • 8erörtern das Verhältnis von Vorurteil, Urteil und Wissen
  • 9erörtern eine mögliche Beeinflussung von Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozessen
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Häufige Fragen

Lehrplan Praktische Philosophie – Realschule Nordrhein-Westfalen

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Praktische Philosophie für Realschule in Nordrhein-Westfalen?+

Der Lehrplan Praktische Philosophie am Realschule in Nordrhein-Westfalen umfasst 172 Kompetenzen, gegliedert in 22 Lernbereiche über 2 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Praktische Philosophie am Realschule in Nordrhein-Westfalen ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Übergeordnete Sachkompetenz, Übergeordnete Methodenkompetenz, Übergeordnete Urteilskompetenz, Übergeordnete Handlungskompetenz, Das Selbst, Zwischenmenschliche Beziehungen, Verantwortung, Strukturen des Zusammenlebens und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Praktische Philosophie passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Praktische Philosophie aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Praktische Philosophie am Realschule in Nordrhein-Westfalen.