Aufbau
Lernbereiche nach Jahrgangsstufe
- Kommunikative Kompetenzen
- Interkulturelle Kompetenzen
- Text- und Medienkompetenzen
- Methodische Kompetenzen
- Themengebiete
- Kommunikative Kompetenzen
- Interkulturelle Kompetenzen
- Text- und Methodenkompetenzen
- Methodische Kompetenzen
- Themengebiete
- Kommunikative Kompetenzen
- Interkulturelle Kompetenzen
- Text- und Medienkompetenzen
- Methodische Kompetenzen
- Themengebiete
Kompetenzen im Detail
Was Schüler:innen können sollen
Jahrgangsstufe 11
- 1verstehen Lehrbuchtexte und einfache kurze authentische Texte zu vertrauten Themen in wichtigen Details.
- 2verwenden ein erweitertes Spektrum vertrauter und einfacher Strukturen.
- 3agieren in Alltagssituationen sprachmittelnd.
- 4unterscheiden grundlegende Wortarten wie Substantiv, Verb, Adjektiv, Adverb.
- 5beherrschen das polnische Alphabet, diakritische Zeichen, Rechtschreibregeln (das phonetische Prinzip in der Schreibung, Groß- und Kleinschreibung).
- 6verstehen Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke, die mit Bereichen des Alltags zusammenhängen, z. B. Information zur Person und zur Familie, Einkaufen, Schule, nähere Umgebung.
- 7beschreiben Personen, Gegenstände, Orte und Sachverhalte auf einfache Weise:
- 8bewältigen Kommunikation in alltäglichen Situationen mittels einer normgerechten Aussprache und Intonation.
- 9übertragen einfache und kurze Texte (persönliche und einfache Sach- und Gebrauchstexte, wie etwa einfache Hinweisschilder und Beschilderungen) sinngemäß ins Polnische, wobei sie auch Vergangenes zum Ausdruck bringen.
- 10erkennen die Besonderheiten der Flexionssprache (Endungen, Vokal- und Konsonantenwechsel, Veränderungen eines Wortstammes).
- 11beschreiben Handlungen und Abläufe in Gegenwart und Vergangenheit, Mengenangaben und Reihenfolgen, äußern sich über Zukunftspläne:
- 12kennen die Laute des Polnischen, Ausspracheregeln, Intonation (Betonung in der Regel auf der vorletzten Silbe), beachten die Nasalität der Vokale ą und ę (auch abhängig davon, welche Laute ihnen folgen, z. B. vor -b bzw. -p, z. B. ząb, kąpać, vor -g bzw. -k, z. B. węgiel, męka, aber vor -d/-t/-c/-cz, z. B. prąd, kąt, ręce, pączek) und sprechen bekannte Wörter und grundlegende Satzmuster phonetisch und intonatorisch korrekt aus.
- 13lesen bekannte Texte phonetisch und intonatorisch korrekt vor.
- 14verstehen das Wesentliche von kurzen, klaren, deutlich artikulierten und einfachen Äußerungen.
- 15gewährleisten Adressatenbezug und Verständigung in einfachen, klar strukturierten Gesprächen.
- 16beschreiben auf dieser Grundlage Personen, Gegenstände und alltägliche Situationen in einfacher Form.
- 17verstehen und verwenden korrekt den grundlegenden Wortschatz in kommunikativen Situationen und bei der Arbeit mit Texten.
- 18übertragen zu vertrauten Themen zusammenhängende sprachliche Äußerungen und Texte (Sprachnachrichten) sinngemäß von der einen in die andere Sprache (mündlich nur in Routinesituationen).
- 19erzählen von alltagsnahen Erlebnissen und Ereignissen in einfachen, zusammenhängenden Sätzen.
- 20erfassen routinemäßige Situationen mündlich und kompensieren sprachliche Defizite durch adäquate Ersatzwendungen.
- 21sprechen über bereits Genanntes und vermeiden Wiederholungen:
- 22nehmen diakritische Zeichen (z. B. bei dź und dż) und ihre Signifikanz für die Aussprache wahr.
- 23erfassen kurze und einfache Hör- und Hörsehtexte zu vertrauten Alltagssituationen global und in wichtigen Details.
- 24entnehmen einfachen Alltags- und Gebrauchstexten (z.B. Straßenschilder, Preisschilder, Eintrittskarten, Beiträgen in sozialen Medien, Kurznachrichten) einfache Informationen.
- 25differenzieren in der Artikulation zwischen palatalen und nicht-palatalen Konsonanten, z. B. z – ź – zi (z. B. za – źle – zimny), s-ś-si (z. B. sok – ślad – siwy), c – ć – ci (z. B. co – ćma – ciemny), n – ń – ni (z. B. noc – dzień – nie), ść (z. B. miłość, kość).
- 26präsentieren erste einfache Inhalte, wobei sie ggf. auch geeignete mediale Darstellungsformen nutzen.
- 27treten mit anderen Menschen in Beziehung, äußern einfache Bitten, Wünsche und Zweifel, geben Ratschläge, stellen und beantworten einfache Fragen:
- 28verfügen über ein Repertoire der Umgangsformen, verwenden dieses adressatengerecht und berücksichtigen dabei Kulturunterschiede.
- 29ergänzen und entwerfen Dialoge.
- 30stellen Zusammenhänge her: wichtige Konjunktionen (z. B. i, a, albo, ale, bo, że; dlatego).
- 31beherrschen das polnische Alphabet, diakritische Zeichen, Rechtsschreibregeln (das phonetische Prinzip in der Schreibung, Groß- und Kleinschreibung).
- 32erschließen die Aussprache unbekannter Wörter mithilfe ihrer Kenntnisse der Zusammenhänge von Schreibung und Lautung weitgehend sicher.
- 33ordnen ihren Wortschatz bestimmten Themen zu, z. B. Familie, Schule, Hobbys.
- 34erwerben Fertigkeiten in der elektronischen Textverarbeitung.
- 35verstehen einfache Lehrbuch- und Lehreranweisungen auf Polnisch.
- 36benutzen Hörbeispiele, um ihre Aussprache zu verbessern bzw. neue Wörter korrekt zu artikulieren.
- 37erkennen, erschließen und verfügen über Internationalismen.
- 38kennen die zur Bewältigung der genannten kommunikativen Aktivitäten notwendigen Wörter aus den Themenbereichen.
- 1beherrschen Gesten der Begrüßung und Verabschiedung und verhalten sich in einfachen interkulturellen Kommunikationssituationen, auch im außerschulischen Bereich, angemessen.
- 2kennen Besonderheiten des polnischen Speiseplans sowie Konventionen bei den Mahlzeiten, insbesondere das Anbieten, Annehmen und Ablehnen betreffend.
- 3verwenden Verwandtschaftsbezeichnungen und Personennamen in angemessener Weise, z. B. babciu, wuju, pani Zosiu, panie Piotrze.
- 4bewältigen kommunikative Sprechanlässe in Alltagssituationen in Familie, Schule und Freizeit.
- 5besitzen grundlegende geographische Kenntnisse über Polen, besonders über die Hauptstadt Warschau mit ihren Sehenswürdigkeiten.
- 6besitzen grundlegende historische Kenntnisse über Polen.
- 7kennen einige bedeutende Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Geschichte.
- 8reflektieren bestimmte Aspekte des Polenbildes kritisch als Klischees.
- 9reflektieren ihre eigene Lebensweise, indem sie soziale und kulturelle Gegebenheiten in verschiedenen Lebensbereichen mit denen in Polen vergleichen.
- 1beherrschen Grundbegriffe der Textarbeit und wenden in anderen Fächern erworbene Kenntnisse zur Texterschließung auf das Polnische an.
- 2erschließen einfache Lese-, Hör- und Hörsehtexte aus unterschiedlichen, auch elektronischen Medien global, selektiv oder im Detail gemäß Fragestellung (verschiedene Lesetechniken und Texterschließungsstrategien).
- 3stellen Fragen zum Global- und Detailverständnis von Texten.
- 4erschließen einfache Texte zu Themen aus dem Alltagsleben, ggf. mithilfe von Anmerkungsapparaten und Wörterbüchern.
- 5verfassen kurze Sachtexte zu lebenspraktischen Themen.
- 6verfassen einfache kurze formalisierte Texte (z. B. Glückwünsche, Urlaubsgrüße in Form von Postkarten, kurzen E-Mails, kurzen Blogeinträgen).
- 7beschreiben Personen und Sachverhalte und erzählen in schriftlicher Form kurze, erlebnisorientierte Geschichten (nach).
- 8formulieren kurze Dialoge.
- 9entnehmen Veröffentlichungen in Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet Informationen zu konkreten Fragestellungen.
- 10sind unter Anleitung dazu angehalten, sich kritisch mit der Verlässlichkeit und Qualität von Quellen auseinanderzusetzen.
- 1verwenden grundlegende Strukturen und Basiswortschatz für ihre Kommunikationsabsichten.
- 2nutzen ein Repertoire von typischen Intonations- und Aussprachemustern.
- 3nutzen grundlegende Kenntnisse der Zeichensetzungs- und Rechtschreibregeln.
- 4verwenden zweisprachige Wörterbücher, ggf. auch online, zur Festigung des Wortschatzes, zur Nutzung für selbständige Arbeit und individuellen Ausbau des Wortschatzes je nach Interesse.
- 5wenden selbständig verschiedene Alternativen zur Wörterbuchbenutzung zur Klärung von unbekanntem Vokabular in einer Kommunikationssituation an, z. B. Frageintonation bei Wiederholung des Unverstandenen, Mimik und Gestik, Internationalismen, Erschließen der Bedeutung aus dem Kontext.
- 6verwenden verschiedene, ggf. auch elektronische, Arbeitsmittel und Medien zur Informationsbeschaffung.
- 7stellen einfache Texte weitgehend kohärent vor, v. a. in Kurzreferaten.
- 1bewältigen Kommunikationssituationen innerhalb der angegebenen Themengebiete mithilfe der in den Lernbereichen 1 – 4 ausgewiesenen Kompetenzen.
- 2setzen sich auf der Grundlage ihrer Kenntnisse bewusst mit der polnischen Sprache und Kultur auseinander.
- 3Sprachreflexion: das Polnische als indoeuropäische Sprache (gemeinsame indoeuropäische Wurzel der polnischen und deutschen Sprache; Reflexion über Unterschiede); Grundlagen und Besonderheiten des slawischen Flexions- und Wortbildungssystems (z. B. Deminuierung); Sprachvergleich: sieben Kasus im Polnischen und Kategorie der Belebtheit
- 4Texte: einfache informierende und beschreibende Texte, z. B. Rezepte, Gebrauchsanweisungen und Bedienungsanleitungen, Werbung aus Rundfunk, Fernsehen und Presse, Einladungen privater und offizieller Art (z. B. Hochzeit, Schulfest), Benachrichtigungen; Dialoge aus dem Alltagsleben: Begrüßung und Vorstellung, Telefongespräch, Restaurantbestellung, Einkäufe; Briefe, Postkarten, Annoncen (Presse, Internet); kurze Lieder (z. B. Krakowiaczek jeden, Stary niedźwiedź); einfache Gedichte
- 5Landeskunde: Szenen aus dem polnischen Alltagsleben: Familie, Schule, Berufsleben, Freizeit und Sport, schulischer Alltag, Reisen, Ausflüge, Feste und Feiern (z. B. Namenstag, Geburtstag, Weihnachten); Warschau – die Hauptstadt Polens: Warschau und berühmte Persönlichkeiten (z. B. Frédéric Chopin, Henryk Sienkiewicz, Maria Skłodowska-Curie)
Jahrgangsstufe 12
- 1festigen den grundlegenden Wortschatz und bauen ihn für weitere Kommunikationssituationen und das Verstehen mittelschwieriger Texte aus.
- 2verstehen lexikalisch und strukturell differenzierte Äußerungen in hohem Maße.
- 3übertragen dolmetschend etwas komplexere, vertraute Inhalte Inhalte in die jeweilige Sprache, wobei sie sich noch an Standardsituationen orientieren (z. B. beim Einkaufen, im Restaurant).
- 4vermeiden Missverständnisse durch Nutzung grundlegender Kenntnisse der Regeln polnischer Orthographie.
- 5lesen bekannte Texte korrekt und in natürlichem Tempo vor, passen Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken an.
- 6bewältigen typische Alltagssituationen weitgehend flexibel.
- 7beherrschen Aussprache und Intonation in hohem Maße sicher.
- 8beschreiben Personen, Gegenstände und Orte etwas genauer:
- 9kommen ohne übermäßige Mühe in einfachen Routinegesprächen zurecht.
- 10verstehen kurze, einfachere literarische Ganztexte oder Auszüge daraus und nehmen Stilunterschiede wahr.
- 11setzen ein gewisses Spektrum einfacher sprachlicher Mittel flexibel ein.
- 12verfassen einfache Beschreibungen zu verschiedenen Themen aus ihrem Interessengebiet.
- 13fassen Informationen zu vertrauten Themen aus kürzeren Texten vorwiegend sachlichen Inhalts in der jeweils anderen Sprache zusammen (z. B. E-Mails, Gebrauchsanleitungen, touristische Informationen).
- 14unterscheiden zunehmend zwischen Hoch- und Umgangssprache, zwischen gesprochenen und geschriebenen Texten.
- 15beschreiben Handlungen und Abläufe etwas differenzierter:
- 16sprechen deutlich artikuliert und in annähernd natürlichem Tempo mit Berücksichtigung der Satzmelodie.
- 17erkennen zeitliche und logische Bezüge zwischen Handlungen und drücken sie aus:
- 18verstehen auf der Reise in Polen einfache Durchsagen, Informationen, Mitteilungen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Bahnhöfen.
- 19äußern sich in einfachem, aber korrektem und hinreichend differenziertem Polnisch.
- 20erschließen selbständig die richtige Aussprache unbekannter Wörter.
- 21lesen mit befriedigendem Verständnis Sachtexte über Themen aus dem eigenen Interessengebiet.
- 22gehen flexibel mit der Sprache um, indem sie einfache Synonyme, Antonyme und Paraphrasierungen verwenden.
- 23wenden die Resultate stilistischer Übungen selbstständig in schriftlichen Arbeiten an.
- 24folgen den wesentlichen Inhalten von einfachen, aber längeren Gesprächen unter Muttersprachlern, sofern deutlich artikulierte Standardsprache verwendet wird.
- 25erschließen die Bedeutung unbekannter Wörter aus dem Kontext.
- 26treten mit anderen Menschen in Beziehung, äußern Bitten, Wünsche und Zweifel, geben Ratschläge und stellen Hypothesen auf:
- 27setzen bewusst Pausen und betonen sinnvoll.
- 28lesen und verstehen einfache publizistische Texte aus unterschiedlichen Medien über Probleme der Gegenwart.
- 29nehmen an Gesprächen über vertraute Themen des Alltags teil, führen ein Gespräch weiter und beenden dieses.
- 30schreiben einfache, zusammenhängende Erfahrungsberichte, Briefe, E-Mails, Chatbeiträge, in denen Gefühle und Urteile in einem einfachen, zusammenhängenden Text ausgedrückt werden.
- 31besitzen ein Gespür für das polnische Sprachsystem.
- 32überfliegen kurze informative Texte (z. B. Programmhefte über Kulturveranstaltungen, Broschüren) und finden die wichtigsten Einzelinformationen.
- 33lesen bekannte, auch syntaktisch anspruchsvollere Texte zunehmend sicher und flüssig vor.
- 34erzählen in strukturierter Weise von realen oder fiktiven Ereignissen, z. B. von Reisen, Abenteuern.
- 35tätigen auf der Reise einfache Erledigungen, z. B. den Kauf einer Fahrkarte, Bestellungen im Restaurant, Erfragen von Informationen).
- 36entnehmen Äußerungen in Rundfunk- und Fernsehsendungen, Beiträgen in sozialen Medien oder im Internet bzw. Filmen die Hauptinformationen, wenn die Themen vertraut sind.
- 37verbessern Texte stilistisch, indem sie häufig vorkommende Partizipialkonstruktionen und geläufige idiomatische Wendungen nutzen:
- 38verstehen häufig benutzte Sprichwörter und idiomatische Wendungen.
- 39erfassen etwas längere Texte nach bestimmten Aufgabenstellungen global und in wesentlichen Details und entnehmen ihnen wichtige Informationen.
- 40setzen ein gewisses Spektrum einfacher sprachlicher Mittel flexibel ein.
- 41schreiben eine einfache kurze Geschichte.
- 42besitzen einen Einblick in die Wortbildung im Polnischen (z. B. Diminutiva jabłuszko, momencik, Abstrakta bogactwo, głębokość, Nomina Agentis wychowawczyni, kierownik).
- 43nutzen ein gefestigtes Repertoire typischer Aussprache- und Intonationsmuster (stellen sich bei deutlicher Artikulation auf verschiedene Varietäten der Aussprache ein).
- 44beschreiben ausführlich und verständlich alltägliche Aspekte des eigenen Lebensbereichs, z. B. Menschen, Orte, Gewohnheiten, Pläne, Alltagsbeschäftigungen.
- 45legen den eigenen Standpunkt zu vertrauten Themen klar und differenziert dar.
- 46nutzen Wortfelder zur Strukturierung des erworbenen Wortschatzes, z. B. Wetter, Mahlzeiten, Sehenswürdigkeiten.
- 47folgen der gesungenen Sprache einfacherer Liedtexte.
- 48wenden ein erweitertes Repertoire an Fachbegriffen der Text- und Bildanalyse an.
- 49äußern sich kurz zu den Inhalten von Lese-, Hör- oder Hörsehtexten, wobei sie Textzusammenhänge paraphrasierend wiedergeben.
- 50berichten über vergangene Aktivitäten und persönliche Erfahrungen.
- 51kennen einige Grundbegriffe aus dem Bereich Literatur, Kultur, Architektur, Geschichte, besonders solche, die sich auf das gemeinsame kulturelle Erbe beziehen.
- 52äußern sich in angemessener Weise zu Hauptinhalten eines Lese, Hör- oder Hörsehtextes.
- 53nutzen immer häufiger ein Wörterbuch zur Wiederholung und individuellen Ausbau des Wortschatzes.
- 54präsentieren komplexere Inhalte zunehmend frei, wobei sie ggf. auch geeignete mediale Darstellungsformen nutzen.
- 1kennen Besonderheiten des Festkalenders (z. B. Święto Narodowe Trzeciego Maja, Narodowe Święto Niepodległości, Fastenzeit) und die Bedeutung von Familienfeiern (z. B. des Namenstags, Erstkommunion).
- 2verwenden im Umgang mit Autoritätspersonen obligatorische Titel (pani magister, panie profesorze, proszę księdza).
- 3berücksichtigen Unterschiede zwischen Stadt und Land, v. a. im Hinblick auf Wohnsituation, ökonomische Verhältnisse und Mentalität.
- 4besitzen Einblicke in Schulalltag und Jugendkultur in Polen, z. B. studniówka, olimpiady przedmiotowe.
- 5besitzen zunehmend vertiefte geographische Kenntnisse sowie Kenntnisse über die Kulturmetropole Krakau und mit ihr verbundene Persönlichkeiten.
- 6besitzen Kenntnisse über die Kulturmetropole Krakau und mit ihr verbundene Persönlichkeiten.
- 7besitzen zunehmend vertiefte historische Kenntnisse über Polen.
- 8kennen weitere bedeutende Persönlichkeiten Kultur, Politik und Geschichte.
- 9setzen sich kritisch mit deutsch-polnischen Stereotypen auseinander.
- 1erschließen weitgehend sicher, selbständig und strategiegeleitet Lese-, Hör- und Hörsehtexte, etwa mittels Schlüsselbegriffen und kursorischem Lesen oder Hören sowie eigenen zielführenden Fragen.
- 2nutzen mit hinreichender Sicherheit Hilfsmaterialien, besonders Wörterbücher, auch online.
- 3formulieren zusammenhängend eigene Texte oder gestalten Textvorlagen nach gegebenem Muster um.
- 4analysieren aufgabenbezogen fiktionale und nicht-fiktionale Texte und belegen ihre Aussagen am Text.
- 5entnehmen unterschiedlichen Medien zunehmend selbständig komplexere Informationen, wobei sie die Verlässlichkeit und Qualität der Quellen zunehmend eigenständig prüfen.
- 6wenden bei Texten grundlegende, auf den Inhalt bezogene Verfahren der Textanalyse und Textinterpretation an.
- 1nutzen Grammatiken, zwei- und einsprachige Wörterbücher zum individuellen Lernen und Wiederholen.
- 2behelfen sich mit Umschreibungsstrategien.
- 3bearbeiten kontinuierlich eigene Fehlerschwerpunkte.
- 4nutzen selbständig das Internet für Recherchen zu spezifischen Aspekten des Polnischen.
- 5kennen einige relevante polnische Informationsquellen, z. B. wichtige polnische Zeitungen, Internetportale, Fernsehsender.
- 6planen Arbeitsprozesse weitgehend selbständig, setzen diese um und evaluieren diese selbst (z. B. Lerntagebuch, Fehlerprotokolle, Selbsteinschätzungsbögen).
- 7dokumentieren sachgerecht Arbeitsergebnisse und präsentieren diese adressatenorientiert.
- 1bewältigen Kommunikationssituationen innerhalb der angegebenen Themengebiete mithilfe der in den Lernbereichen 1-4 ausgewiesenen Kompetenzen.
- 2setzen sich auf der Grundlage ihrer Kenntnisse bewusst mit der polnischen Sprache und Kultur auseinander.
Jahrgangsstufe 13
- 1beherrschen Aussprache und Intonation sicher und setzen sie kommunikativ wirksam ein.
- 2kommunizieren mühelos mit Muttersprachlern:
- 3verfügen über einen erweiterten Wortschatz zur Bewältigung längerer Gespräche und komplexerer Texte.
- 4vermitteln dolmetschend zunehmend auch neue Inhalte aus vertrauten Themenbereichen in die jeweils andere Sprache.
- 5geben Informationen wieder und berichten darüber hinaus – auch im Rahmen persönlicher Briefe, E-Mails, Blogbeiträgen – über Erfahrungen und Eindrücke, Träume, Hoffnungen und Ziele.
- 6verständigen sich unter Verwendung gebräuchlicher Strukturen und Redeformeln spontan auch in ungewohnten Alltagssituationen.
- 7lesen auch unbekannte Texte, in denen vor allem gebräuchliche Alltagssprache verwendet wird, korrekt und in natürlichem Tempo vor, wobei sie den Lesestil den Inhalten anpassen.
- 8kommen mühelos in Routinegesprächen zurecht und verstehen Auskünfte und Hinweise auf Reisen, wobei sie auffällige Abweichungen von der Standardsprache erkennen.
- 9verstehen die wesentlichen Inhalte von Rundfunk- und Fernsehsendungen, Beiträgen in sozialen Medien oder im Internet sowie aus Gesprächen unter Muttersprachlern, sofern deutlich artikulierte Standardsprache verwendet wird und es um Themen aus der eigenen Lebenswelt geht.
- 10verstehen persönliche Nachrichten, in denen Gefühle und Wünsche geäußert werden, sowie zunehmend komplexere gegenwartsbezogene nicht-fiktionale Texte, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird.
- 11äußern sich zusammenhängend und ggf. mittels Umschreibungen über vertraute Themen und nehmen an Gesprächen über medial vermittelte Inhalte (z. B. Filmszenen, Fernseh- oder Textnachrichten) teil.
- 12schreiben über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte.
- 13fassen komplexere Informationen aus Texten in der jeweils anderen Sprache zusammen (z. B. Zeitungsartikel, Lexikoneinträge).
- 14festigen bekannte Umgangs-, Alltags- und Höflichkeitsformen so, dass sie sie spontan im Kontakt mit Muttersprachlern verwenden.
- 15geben Handlungen und Vorgänge bewusst wieder:
- 16sprechen auch bei längeren, freien Äußerungen korrekt, flüssig und annähernd authentisch und artikulieren dabei bewusst.
- 17lesen bekannte, auch syntaktisch anspruchsvollere Texte sicher und flüssig vor.
- 18drücken sich innerhalb eines weiter gefassten Themenspektrums auch im Einzelnen klar aus und nennen Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten.
- 19setzen Aussagen zueinander in Beziehung:
- 20nutzen Wortfelder und Wortfamilien zur Erweiterung ihres Wortschatzes.
- 21folgen mit wenig Mühe einfacheren, gesungenen Liedertexten.
- 22erfassen rasch die Hauptinhalte mittelschwerer Texte zu konkreten und abstrakten Themen sowie von Diskussionen aus dem eigenen Interessengebiet.
- 23benennen in hinreichend differenzierter Sprache Gefühle, Wahrnehmungen, Hoffnungen und Ziele.
- 24verstehen zunehmend komplexere literarische Texte besonders der Gegenwart, wobei sie auch Stilunterschiede reflektieren.
- 25drücken Zustimmung und Ablehnung aus und begründen in einfacheren Zusammenhängen nachvollziehbar ihre Meinung.
- 26begründen und erläutern in knapper Form Standpunkte, Pläne und Ansichten.
- 27erschließen die Bedeutung unbekannter Wörter mithilfe des Transfers aus anderen Sprachen oder aus dem Kontext.
- 28verstehen und verfassen stilistisch anspruchsvolle Texte:
- 29lesen auch unbekannte Texte in hohem Maße sicher und flüssig vor, zeigen dabei eine annähernd natürliche Aussprache sowie angemessene und bewusst eingesetzte Prosodie.
- 30leiten Themenwechsel ein, reagieren auf Unterbrechungen, knüpfen zusammenfassend und verständnissichernd an vorangegangene Gesprächsinhalte an.
- 31nutzen Wortbildungsregeln (v. a. Suffigierung bei Diminutiva, z. B. torba – torebka – torebeczka; Präfigierung bzw. Veränderung des Stammes zum Ausdruck des Aspekts, z. B. uczyć się – nauczyć się, zdjąć – zdejmować) zur individuellen Wortschatzerweiterung.
- 32setzen sich schriftlich mit einer Textvorlage auch literarischen Charakters auseinander.
- 33präsentieren zunehmend komplexe Inhalte frei, wobei sie ggf. auch geeignete mediale Darstellungsformen nutzen.
- 34nutzen erweiterte Kenntnisse der Regeln polnischer Orthographie.
- 35verwenden ein vielseitiges Repertoire an Fachbegriffen.
- 36wenden grundlegende Begriffe der Text- und Bildanalyse zielführend an.
- 37erkennen idiomatische Strukturen.
- 38nutzen die Vielfalt der erlernten Wörter und Wendungen zur selbständigen Arbeit an der Sprache und zu mannigfaltiger Kommunikation.
- 39begreifen anhand des Wortschatzes die Ähnlichkeit und Verwandtschaft der Sprachen im Rahmen einer gesamteuropäischen Kulturentwicklung.
- 1begreifen Polnisch als Teil der slawischen Sprachfamilie.
- 2reflektieren Konventionen, in denen sich das Verhältnis zu älteren Generationen und überkommene Geschlechterrollen (z. B. Handkuss, dzień kobiet) widerspiegeln.
- 3erkennen und achten in Religion, Familie und historischem Bewusstsein Konstanten eines weit verbreiteten, auch vor dem Hintergrund von Fremdherrschaft und Diktatur zu verstehenden traditionellen Wertekosmos.
- 4besitzen Einblicke in die polnische Medienlandschaft und setzen sich kontrastiv und kritisch mit ihrer Rolle und Wirkung auseinander.
- 5begreifen die Hansestadt Danzig als Tor zum Ostseeraum und Schauplatz deutsch-polnischer Vergangenheit.
- 1erschließen Lese-, Hör- und Hörsehtexte mittleren Schwierigkeitsgrades aus unterschiedlichen Medien mithilfe erlernter Strategien selbständig, wobei sie die Verlässlichkeit und Qualität der Quellen bewusst prüfen.
- 2verfassen auch komplexere nicht-fiktionale und fiktionale Texte.
- 3analysieren Texte unterschiedlicher Gattungen nach formalen Aspekten und wenden geläufige Methoden literarischer Interpretation an.
- 4erkennen und benennen textsortenspezifische Merkmale.
- 5recherchieren selbständig auch zu unbekannten Themen, wobei sie Charakteristika genutzter (analoger und digitaler) Medien reflektieren, zu gewonnenen Ergebnissen begründet Stellung nehmen und ggf. unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen.
- 1nutzen auch außerordentliche Situationen zur Intensivierung des Spracherwerbs.
- 2nutzen das Wörterbuch in routinierter Weise (z. B. Erkennen der Bedeutung der gängigsten Abkürzungen und Nutzung schneller Strategien, z. B. bei der Problematik Polysemie und Homographie).
- 3nutzen Wörterbücher für den rezeptiven und produktiven Sprachgebrauch, erkennen Vor- und Nachteile ein- und zweisprachiger Wörterbücher.
- 4verwenden sprachliche Varietäten des Wortes (z. B. bei Umformulierungen eines umgangssprachlichen Textes in die Standardsprache).
- 5nutzen Grammatiken, zwei- und einsprachige Wörterbücher und andere Hilfsmittel zum individuellen und gemeinsamen Lernen und Wiederholen.
- 6fertigen selbständig Notizen an (z. B. zu Referaten, Unterrichtsgesprächen, Projekten).
- 7planen Arbeitsprozesse selbständig und kooperativ, setzen sie um und evaluieren diese.
- 8dokumentieren Arbeitsergebnisse sachgerecht und selbständig präsentieren und evaluieren diese intensions- und adressatenorientiert. Dabei nutzen sie auch mediale Darstellungsformen souverän.
- 9nutzen unterschiedliche Arbeitsmittel und Medien zur Informationsbeschaffung (überwiegend polnische Quellen) für das Erlernen der Sprache.
- 10erkennen, erfassen und vergleichen grundlegende sprachliche, besonders stilistische Gestaltungsmittel, gängige gattungs- und textsortenspezifische Merkmale (auch elementare filmische Gestaltungsmittel).
- 11nutzen fachliche Kenntnisse und Methoden auch im Rahmen fachübergreifender Aufgabenstellungen.
- 1bewältigen Kommunikationssituationen innerhalb der angegebenen Themengebiete mithilfe der in den Lernbereichen 1-4 ausgewiesenen Kompetenzen.
- 2setzen sich auf der Grundlage ihrer Kenntnisse bewusst mit der polnischen Sprache und Kultur auseinander.
Wähle einen Lernbereich – Didoria erstellt in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Häufige Fragen
Lehrplan Polnisch – Gymnasium Bayern
Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Polnisch für Gymnasium in Bayern?+
Der Lehrplan Polnisch am Gymnasium in Bayern umfasst 209 Kompetenzen, gegliedert in 15 Lernbereiche über 3 Jahrgangsstufen.
Welche Lernbereiche deckt Polnisch am Gymnasium in Bayern ab?+
Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Kommunikative Kompetenzen, Interkulturelle Kompetenzen, Text- und Medienkompetenzen, Methodische Kompetenzen, Themengebiete, Kommunikative Kompetenzen, Interkulturelle Kompetenzen, Text- und Methodenkompetenzen und weitere.
Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Polnisch passend zum Lehrplan?+
Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.
Ist dieser Lehrplan Polnisch aktuell?+
Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Polnisch am Gymnasium in Bayern.