Lehrplan Israelitische Religionslehre – Gymnasium Bayern

215 Kompetenzen55 Lernbereiche11 Jahrgangsstufen

Der komplette Lehrplan Israelitische Religionslehre für Gymnasium in Bayern — nach Jahrgangsstufen und Lernbereichen geordnet. Und mit Didoria erstellst du dazu in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde.

Aufbau

Lernbereiche nach Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 55 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Grundlagen des jüdischen
  • Gebet und Ritus: Schma und Amida, die beiden Hauptgebete
  • Mensch und Welt: Vertrauend einen neuen Anfang wagen
  • Jüdische Geschichte und Philosophie: Biblische Zeit und
  • Schriftliche Quellen – Werte: Tora und Anawa (Bescheidenheit)
Jahrgangsstufe 65 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Feier der Feste Pessach, Schawot
  • Gebet und Ritus: Jüdische Gebote und Speisegesetze
  • Mensch und Welt: Miteinander leben
  • Jüdische Geschichte und Philosophie: Zeit der Könige
  • Schriftliche Quellen – Werte: Tanach und Schalom (Frieden)
Jahrgangsstufe 75 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Rosch haSchana, Jom Kippur
  • Gebet und Ritus: Die Psalmen und Pijutim
  • Mensch und Welt: Jüdische Gemeinde
  • Jüdische Geschichte und Philosophie: Zerstörung des Tempels und die
  • Schriftliche Quellen – Werte: Propheten und Tochecha (Kritik/
Jahrgangsstufe 85 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Berechnung des Kalenders und
  • Gebet und Ritus: Aspekte und Inhalte des Siddur
  • Mensch und Welt: Dialog mit anderen monotheistischen Religionen
  • Jüdische Geschichte und Philosophie: Anfänge und Geschichte des
  • Schriftliche Quellen – Werte: Tora und Chessed (liebende Güte)
Jahrgangsstufe 95 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Der Schabbat im Kontext von
  • Gebet und Ritus: Rituale am Schabbat und ihre spirituelle Bedeutung
  • Mensch und Welt: Liebe und Familie im Judentum
  • Jüdische Geschichte und Philosophie: Jüdische Gemeinden im
  • Schriftliche Quellen – Werte: Midrasch und Limmud (Lernen)
Jahrgangsstufe 105 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Jüdisches Zeitverständnis –
  • Gebet und Ritus: Einschaltungen in die Gebete an Feiertagen und
  • Mensch und Welt: Dialog mit fernöstlichen Religionen und
  • Jüdische Geschichte und Philosophie: Zionismus und Gründung des
  • Schriftliche Quellen – Werte: Mischna und Sikaron (Erinnerung)
Jahrgangsstufe 115 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Mizwot der Feiertage
  • Gebet und Ritus: Gebet (Tefilla) und jüdischer Lebenszyklus
  • Mensch und Welt: Lebenserhaltung (Schmirat haGuf we
  • Jüdische Geschichte und Philosophie: Jerusalem
  • Schriftliche Quellen – Werte: Halacha - Cherut (Freiheit)
Jahrgangsstufe 125 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage: jüdisches
  • Gebet und Ritus – Schabbat im persönlichen Leben – Ethik des
  • Mensch und Welt – Sozial- und Medizinethik
  • Jüdische Geschichte und Philosophie – jüdisches Leben in Europa
  • Schriftliche Quellen – Werte: Talmud – Gemilut Chassadim
Jahrgangsstufe 125 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage
  • Gebet und Ritus – Schabbat im persönlichen Leben – Ethik des
  • Mensch und Welt – Sozial- und Medizinethik
  • Jüdische Geschichte und Philosophie – jüdisches Leben in Europa
  • Schriftliche Quellen – Werte: Talmud – Gemilut Chassadim
Jahrgangsstufe 135 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage: jüdisches
  • Gebet und Ritus
  • Mensch und Welt – jüdische Identität, Vielfalt, Familie im
  • Jüdische Geschichte und Philosophie – Umbrüche in der jüdischen
  • Schriftliche Quellen – Werte: Anfang der Welt und der Menschheit
Jahrgangsstufe 135 Lernbereiche
  • Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage: jüdisches
  • Gebet und Ritus
  • Mensch und Welt – jüdische Identität, Vielfalt, Familie im
  • Jüdische Geschichte und Philosophie – Umbrüche in der jüdischen
  • Schriftliche Quellen – Werte: Anfang der Welt und der Menschheit –

Kompetenzen im Detail

Was Schüler:innen können sollen

Jahrgangsstufe 5

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Grundlagen des jüdischen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die Besonderheiten des jüdischen Kalenders.
  • 2ordnen die Feiertage in den Jahreskreis ein und verorten deren Bedeutung für ihr eigenes Leben.
  • 3deuten die Feste Chanukka und Purim als Erinnerung an die Wunderereignisse in der Geschichte des jüdischen Volkes und gestalten eine Chanukka-Feier.
  • 4erläutern den Charakter des Schabbats als wöchentlich wiederkehrender Ruhetag.
Gebet und Ritus: Schma und Amida, die beiden Hauptgebete
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1tauschen sich über Erfahrungen mit Gebeten und ihre Einstellungen zum Beten aus und erkennen, dass Gottes Ruf dem Gebet vorausgeht.
  • 2beschreiben die Bedeutung des täglichen Gebets.
  • 3erschließen sich die hebräischen Buchstaben des ersten Satzes des Schma, rezitieren das Schma auf Hebräisch und arbeiten die darin enthaltenen Gebote heraus.
  • 4verknüpfen die Geschichte der Vorväter mit dem ersten Abschnitt der Amida und formulieren die Dreiteilung (Lob, Bitten, Dank) der Amida.
Mensch und Welt: Vertrauend einen neuen Anfang wagen
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1bringen ihre Hoffnungen, aber auch Ängste und Verunsicherungen angesichts des Schulwechsels zum Ausdruck und gehen dabei achtsam und wertschätzend mit persönlichen Äußerungen um.
  • 2tauschen sich über ihre Stärken und Schwächen aus, um sich selbst und die anderen kennenzulernen sowie die Einmaligkeit des Individuums wahrzunehmen.
  • 3geben die Noach-Geschichte in Grundzügen wieder und deuten sie als Zeugnis eines starken, aber auch schwachen Menschen, der im Vertrauen auf Gott einen Neubeginn wagt.
  • 4erläutern, inwiefern die Gebote der Tora eine Hilfe für ein gelingendes Zusammenleben sein können, und stellen Regeln für ein gemeinsames Miteinander in der Klasse auf.
Jüdische Geschichte und Philosophie: Biblische Zeit und
4 Kompetenzen
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  • 1finden und zitieren selbständig Texte der Tora.
  • 2skizzieren ausgewählte Erzählungen über die biblischen Vorfahren und deuten die darin enthaltenen Erfahrungen mit dem einzigen Gott.
  • 3beschreiben, wie die Erzählungen der Tora über die Vorfahren das jüdische Leben begleiten.
  • 4erfassen die Stellung der Familie anhand biblischer Verwandtschaftsgeschichten und reflektieren hierbei eigene Erfahrungen mit Familie und persönliche Sehnsüchte.
Schriftliche Quellen – Werte: Tora und Anawa (Bescheidenheit)
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern die Bedeutung der Tora als Fundament des Judentums.
  • 2stellen die Struktur der Tora dar und entdecken die Hauptthemen der Bücher der Tora.
  • 3übertragen wichtige Aussagen der Tora auf das eigene Leben.
  • 4arbeiten die Bedeutung von Anawa (Bescheidenheit) als Teil von Derech Erez (anständiges Benehmen) heraus.
  • 5zeigen die Aktualität des Gebots „nicht zu beschämen – lo lewajesch“ im Umgang mit den Anderen.

Jahrgangsstufe 6

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Feier der Feste Pessach, Schawot
3 Kompetenzen
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  • 1stellen die Lebenswelt des Volkes Israel in der ägyptischen Knechtschaft, seine Befreiung sowie die Wüstenwanderung dar.
  • 2beschreiben die Bedeutung von Pessach, Schawuot und Sukkot als Erinnerung an die Präsenz Gottes in der Geschichte des Volkes Israel.
  • 3erläutern den Sinn von Bräuchen sowie Symbolen zu den genannten Festen und gestalten praktische Beiträge zu diesen.
Gebet und Ritus: Jüdische Gebote und Speisegesetze
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären sinnstiftende Riten und Symbole des Judentums.
  • 2untersuchen die Relevanz von Ritualgegenständen für die alltägliche jüdische Praxis.
  • 3setzen sich mit den Speisegesetzen auseinander.
  • 4formulieren an Beispielen eigene Erfahrungen mit der Umsetzung der Mizwot (Lebensregeln).
Mensch und Welt: Miteinander leben
4 Kompetenzen
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  • 1erfassen, dass Menschen in Beziehungen leben, und tauschen sich über eigene Erfahrungen aus.
  • 2erläutern Merkmale von Freundschaft und reflektieren die Bedeutung von Freundschaft.
  • 3beschreiben positive sowie problematische Prozesse in Gruppen und die in ihnen wirkenden Regeln und entwickeln an Beispielen Möglichkeiten des Umgangs mit Konflikten.
  • 4entwickeln Verständnis für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und formulieren konkrete Hilfsmöglichkeiten.
Jüdische Geschichte und Philosophie: Zeit der Könige
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen die Einführung des Königtums in Israel dar.
  • 2erläutern die Lebensgeschichten und Stellung der ersten Könige Schaul, David und Schlomo.
  • 3vergleichen die biblischen Könige mit Machthabern der Moderne und diskutieren über den Umgang mit Macht.
  • 4skizzieren den Übergang vom Stiftszelt zum Tempel und erklären die Bedeutung des Tempeldienstes.
Schriftliche Quellen – Werte: Tanach und Schalom (Frieden)
4 Kompetenzen
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  • 1nehmen den Tanach als Teil der Sifre kodesch (heilige Bücher) wahr.
  • 2beschreiben den Aufbau des Tanach (hebräische Bibel) und wenden Recherchestrategien zielführend an.
  • 3skizzieren an ausgewählten Richtererzählungen die Notwendigkeit der Friedensfindung und erläutern die Bedeutung von Schalom (Frieden) für die heutige Zeit.
  • 4verstehen das traditionelle Konzept Darche Schalom (Friedenswege), um auf diese Weise Konflikte zu lösen.

Jahrgangsstufe 7

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Rosch haSchana, Jom Kippur
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich mit der inhaltlichen Bedeutung der Hohen Feiertage auseinander.
  • 2beschreiben und reflektieren Gesetze und Brauchtum der Hohen Feiertage.
  • 3nennen die Hauptthemen der Gebete an den Hohen Feiertagen und erkennen die enge Verbindung zum Schöpfer, zur Schöpfung und zur persönlichen Umkehr.
Gebet und Ritus: Die Psalmen und Pijutim
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen Psalmen in Beziehung zu unterschiedlichen Gefühlen.
  • 2erkennen die Psalmen in den verschiedenen Formen der jüdischen Gebetstradition wieder.
  • 3zeigen die Wichtigkeit der Psalmen als biblisches Erbe und der Pijutim (liturgischen Dichtungen) auf und erklären ihren hierarchischen Unterschied.
  • 4lesen oder singen ausgewählte Psalmen und Pijutim aus dem Siddur.
Mensch und Welt: Jüdische Gemeinde
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen die jüdische Gemeinde als vielschichtige Institution wahr.
  • 2beschreiben die Ausstattung und Bedeutung der Synagoge und stellen Bezüge zum Tempel her.
  • 3erkennen religiöse, kulturelle und soziale Aufgaben, die sich aus der Vielfalt der Gemeindemitglieder ergeben.
Jüdische Geschichte und Philosophie: Zerstörung des Tempels und die
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen die Bedeutung des Tempels und erklären die Umstände des babylonischen Exils sowie der Rückkehr.
  • 2reflektieren die Erschütterung, aber auch die stärkende Verbindung zu Tradition und Gott in der Krisenzeit.
  • 3beschreiben die Spannung zwischen der Integration in die fremde Umgebung und der Bewahrung eigener Werte und Normen.
  • 4setzen sich mit dem Leben in der jüdischen Diaspora und dem Aufeinanderprallen verschiedener Lebensphilosophien auseinander.
Schriftliche Quellen – Werte: Propheten und Tochecha (Kritik/
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1stellen die zeitgeschichtliche Situation der Propheten dar.
  • 2erfassen die Bedeutung der Propheten für das religiöse und gemeinschaftliche Leben des Judentums der Gegenwart und entwickeln Konsequenzen für das eigene Verhalten.
  • 3erörtern die Rolle von Omez Lew (Mut) für ungewöhnliche Taten und setzen sich mit Tochecha (Kritik/Ermahnung) auseinander.

Jahrgangsstufe 8

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Berechnung des Kalenders und
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erklären die lunisolare Grundlage des jüdischen Kalenders.
  • 2tauschen sich über ihre Erfahrungen mit dem Schalosch Regalim aus.
  • 3beschreiben die religiöse Bedeutung von Pessach, Schawuot und Sukkot sowie der Omer- Zeit.
Gebet und Ritus: Aspekte und Inhalte des Siddur
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen den positiven Einfluss des Gebets auf das persönliche Wohlbefinden und auf das Leben in der Gemeinschaft.
  • 2benennen die Gebete der jeweiligen Gebetszeiten und erfassen die Struktur des Siddur.
  • 3geben ausgehend vom Verständnis hebräischer Schlüsselwörter den Inhalt von Gebeten wieder.
  • 4nehmen Werte und Haltungen wahr, die sich aus dem Gebet ergeben, und beziehen dazu Stellung.
Mensch und Welt: Dialog mit anderen monotheistischen Religionen
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1nehmen vielfältige Erscheinungsformen christlicher und muslimischer Religiosität in der heutigen Gesellschaft wahr.
  • 2beschreiben Wesenszüge des christlichen Glaubens.
  • 3skizzieren die Grundlagen des Islam.
  • 4vergleichen die drei monotheistischen Religionen.
  • 5erörtern Chancen, Herausforderungen und Probleme eines interreligiösen Dialogs zwischen Judentum, Christentum und Islam und zeigen Wege zum Gelingen auf.
Jüdische Geschichte und Philosophie: Anfänge und Geschichte des
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben die Vorgeschichte und den Beginn der Diaspora.
  • 2erläutern die Entstehung und die Ausbreitung des Christentums.
  • 3erklären die Anfänge und die Entwicklung des Islam.
Schriftliche Quellen – Werte: Tora und Chessed (liebende Güte)
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1belegen den Zusammenhang zwischen den Idealen der Tora und verantwortlichem sowie tolerantem Handeln in der Gesellschaft.
  • 2arbeiten Impulse der Tora und des Talmud für die individuelle und kollektive Verantwortung gegenüber der Schöpfung heraus.
  • 3geben die möglichen Übersetzungen von Chessed wieder, interpretieren die Arten von Gemilut Chassadim (tätige Nächstenliebe) und finden Beispiele für die Umsetzung.

Jahrgangsstufe 9

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Der Schabbat im Kontext von
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben unterschiedliche Sichtweisen von Arbeit und Leistung in der heutigen Gesellschaft und setzen diese mit Aussagen der Tora sowie anderer biblischer Texte zur Arbeit in Beziehung.
  • 2reflektieren die Bedeutung des Schabbats für die eigene Identität und Lebenspraxis.
  • 3erfassen den Unterschied zwischen Melacha (Arbeit, Werktätigkeit) und Awoda (Arbeit, Gottesdienst).
  • 4setzen sich aus jüdischer Perspektive mit der heutigen Arbeitswelt auseinander.
Gebet und Ritus: Rituale am Schabbat und ihre spirituelle Bedeutung
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren, welche Rituale dem menschlichen Leben Struktur und Fülle verleihen.
  • 2beschreiben die Bedeutung von Ritualen am Schabbat und erläutern die Ausführung der Schabbatrituale zu Hause und in der Synagoge.
  • 3lesen oder singen den Kiddusch für Freitagabend und Samstagmittag auf Hebräisch und beschreiben den Unterschied zwischen beiden Kidduschim.
  • 4erklären den Ablauf der Hawdala-Zeremonie.
Mensch und Welt: Liebe und Familie im Judentum
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern den jüdischen Lebenszyklus von der Geburt bis zum Tod mit seinen wesentlichen Ereignissen, Lebensfesten und deren Ritualen.
  • 2reflektieren unter Einbeziehung persönlicher Erfahrungen die Bedeutung des jüdischen Familienlebens und setzen sich mit der zentralen Stellung der Familie als wichtigster Einheit der jüdischen Gemeinschaft auseinander.
  • 3nehmen unterschiedliche Vorstellungen von Liebe, Erotik und Sexualität in der modernen Gesellschaft wahr, tauschen sich über Rollenmuster von Mann und Frau aus und skizzieren verschiedene Formen von Liebe.
  • 4erkennen, dass personale Liebe in ihrem Geschenkcharakter eines verantwortlichen Umgangs bedarf.
Jüdische Geschichte und Philosophie: Jüdische Gemeinden im
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1beschreiben das Leben in den jüdischen Gemeinden im Mittelalter.
  • 2setzen sich exemplarisch mit den Folgen des ersten Kreuzzugs für die Situation der Juden auseinander.
  • 3erfassen wesentliche Ursachen für die Vertreibung der Juden aus deutschen Städten und Territorien im Spätmittelalter.
  • 4reflektieren den gegenwärtigen Umgang mit Vorurteilen vor dem Hintergrund geschichtlicher Erfahrungen.
Schriftliche Quellen – Werte: Midrasch und Limmud (Lernen)
2 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erörtern die Bedeutung der Erzählungen des Midrasch/der Aggada für das Verständnis der Tora, des Schabbat und der jüdischen Ethik.
  • 2analysieren die Formen und Institutionen des traditionellen Lernens (Talmud Tora) und setzen sich mit den persönlichen Herausforderungen des Limmud auseinander.

Jahrgangsstufe 10

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Jüdisches Zeitverständnis –
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern das Verständnis von der messianischen Zeit.
  • 2setzen die Bedeutung von Chanukka und Purim mit der Ausprägung der eigenen jüdischen Identität in Beziehung.
  • 3analysieren den Einfluss der modernen Gedenktage auf die jüdische Identität.
  • 4setzen sich mit neuzeitlichen Gedenktagen auseinander und erkennen die Prägung jüdischen Lebens in der Diaspora durch die Feiertage.
Gebet und Ritus: Einschaltungen in die Gebete an Feiertagen und
2 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1finden und analysieren im Siddur (Gebetbuch) die Einschaltungen in die Gebete für die Feier- und Gedenktage.
  • 2begreifen anhand der verschiedenen Gebetstypen den Kontrast zwischen Werktag und Festtag.
Mensch und Welt: Dialog mit fernöstlichen Religionen und
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren die Präsenz von Elementen fernöstlicher Religionen und Kulturen in ihrem Umfeld.
  • 2setzen sich mit den wesentlichen Lehren von Hinduismus und Buddhismus auseinander.
  • 3vergleichen Lehre und Glaubenspraxis des Judentums und der beiden fernöstlichen Religionen.
  • 4erörtern Dialogmöglichkeiten des Judentums mit Hinduismus und Buddhismus.
Jüdische Geschichte und Philosophie: Zionismus und Gründung des
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erörtern den Begriff „Heimat“ und beziehen Hintergründe und Anliegen der zionistischen Bewegung in ihre Überlegungen ein.
  • 2setzen sich anhand konkreter Beispiele mit der Entrechtung, Verfolgung und systematischen Ermordung von Juden in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander.
  • 3erfassen die Schoa als einen Grund für die Entstehung des Staates Israel und erkennen in der Staatsgründung die Realisierung der zionistischen Vision.
  • 4vollziehen die Bedeutung Israels für die eigene jüdische Identität nach.
Schriftliche Quellen – Werte: Mischna und Sikaron (Erinnerung)
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen die geschichtlichen Umstände der Entstehung der Mischna.
  • 2arbeiten den Aufbau und die Themenbereiche der Mischna heraus.
  • 3formulieren die Bedeutung der mündlichen Tradition für das Judentum.
  • 4erläutern die traditionellen Themen der Sikaron (Erinnerung).
  • 5analysieren die Bedeutung von Sikaron für das persönliche und kollektive Leben.

Jahrgangsstufe 11

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Mizwot der Feiertage
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Sukkotfestes in der Tora auseinander.
  • 2erklären am Beispiel von Sukkot exemplarisch, wie die rabbinische Tradition die Tora ergänzt.
  • 3erläutern die Bedeutung der Mizwot an Sukkot.
Gebet und Ritus: Gebet (Tefilla) und jüdischer Lebenszyklus
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich mit der Spiritualität im Kontext des Betens auseinander.
  • 2reflektieren Gebetshaltungen, Gebetszeiten sowie die Struktur des Gottesdienstes.
  • 3erfassen Inhalt und Bedeutung der Gebete und Rituale an wichtigen Stationen des persönlichen Lebens.
  • 4erläutern Struktur und Bedeutung des Tischgebets Birkat haMason.
Mensch und Welt: Lebenserhaltung (Schmirat haGuf we
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1reflektieren die Bedeutung des Konzepts von Schmirat haGuf we haNefesch (Lebenserhaltung).
  • 2analysieren die unterschiedlichen Aussagen zur Anwendung der Todesstrafe in der Tora und in der mündlichen Lehre und hinterfragen die ethische Vertretbarkeit der Todesstrafe in der Gegenwart.
  • 3setzen sich mit dem Umwelt- und Tierschutz unter Einbeziehung jüdischer Quellen und der sich daraus ergebenden Verantwortung auseinander.
Jüdische Geschichte und Philosophie: Jerusalem
3 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1setzen sich anhand von Beispielen mit der Bedeutung Jerusalems für die drei monotheistischen Religionen und den daraus resultierenden Spannungsfeldern auseinander.
  • 2erörtern die Rolle Jerusalems und des Tempels in der jüdischen Tradition.
  • 3entwickeln und diskutieren Perspektiven zur friedlichen Koexistenz.
Schriftliche Quellen – Werte: Halacha - Cherut (Freiheit)
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erläutern die Bedeutung der Halacha als Voraussetzung der jüdischen Praxis.
  • 2erfassen die Struktur des Hauptwerkes der Halacha (Schulchan aruch) sowie wesentliche Inhalte des ersten Teils (Orach chajim).
  • 3reflektieren wichtige Aussagen der Halacha für das eigene Leben.
  • 4diskutieren das Spannungsverhältnis von Cherut (Freiheit) und Pflichten für das persönliche und kollektive Leben.

Jahrgangsstufe 12

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage: jüdisches
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen die Bedeutung von Gesetzen und Regeln, auch als Ausdruck von Werten, und die Mizwot als umfassende Grundlage der Lebensgestaltung am Beispiel von Pessach und Schawuot.
  • 2diskutieren vor dem Hintergrund von Pessach und Schawuot die Frage nach Freiheit und Verantwortung.
  • 3stellen ausgewählte Positionen zur Frage nach Freiheit und Verantwortung des Menschen dar und nehmen dazu Stellung.
  • 4erfassen die Bedeutung der Offenbarung Gottes sowie das Konzept von Lohn und Strafe.
Gebet und Ritus – Schabbat im persönlichen Leben – Ethik des
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen den Schabbat und seine Gebote als einen wichtigen Teil des göttlichen Plans für den Menschen.
  • 2erfassen anhand der Bedeutung des Schabbat grundlegende Aspekte des jüdischen Gottes- und Menschenbildes.
  • 3reflektieren die Bedeutung des Ruhetags im Kontext der Leistungsanforderungen und der Arbeitswelt der Postmoderne.
  • 4setzen sich mit der Pflege der Gottesbeziehung als Aufgabe des Menschen anhand mystisch geprägter Schabbat-Gebete und Schabbat-Hymnen auseinander.
  • 5beurteilen die Bedeutung der wöchentlichen Haftara (Lesung aus den Prophetenbüchern) als Ansporn für ethisches Handeln.
Mensch und Welt – Sozial- und Medizinethik
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen und reflektieren die Bedeutung von Nächstenliebe und sozialen Mizwot für das friedliche Zusammenleben der Menschen.
  • 2erklären und reflektieren den religiösen Stellenwert der Zedaka und setzen diese in Bezug zum Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes.
  • 3leiten aus der Zedaka und sozialen Mizwot Impulse für das eigene Handeln und zur Übernahme sozialer Verantwortung ab.
  • 4vollziehen anhand der Frage nach einer Organspende und einem weiteren Themenfeld der Medizinethik Argumentationsmuster der unterschiedlichen halachischen Aussagen nach und prüfen deren Relevanz bezüglich eines verantwortungsvollen Umgangs mit medizinethischen Fragestellungen.
  • 5vergleichen die Halacha zu einer medizinethischen Fragestellung mit einer nicht jüdischen Position.
Jüdische Geschichte und Philosophie – jüdisches Leben in Europa
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1ordnen antijüdische Aussagen christlicher Gelehrter in den historischen Kontext ein und beurteilen deren Auswirkungen auf die Entstehung von Antijudaismus bzw. Antisemitismus.
  • 2stellen das Leben der Juden im mittelalterlichen Europa dar und setzen sich mit der Verfolgung der Juden in dieser Epoche und deren Hintergründe auseinander.
  • 3beschreiben die Situation der europäischen Juden im Zeitalter des Absolutismus und berücksichtigen dabei auch die Position der sog. Hofjuden.
  • 4lernen die Entwicklung jüdischen Lebens in Staat und Gesellschaft in der europäischen Aufklärung kennen und diskutieren deren Chancen und Grenzen.
  • 5diskutieren die Frage nach der Möglichkeit friedlichen Zusammenlebens zwischen Juden und Christen in den Epochen des Mittelalters, des Absolutismus und der Aufklärung.
Schriftliche Quellen – Werte: Talmud – Gemilut Chassadim
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen die grundlegende Bedeutung des Talmuds für das traditionelle Lernen bis heute.
  • 2arbeiten die Struktur einer Talmudseite (Daf) heraus und erkennen ihr optisches Aussehen als Ergebnis der späteren Kommentare.
  • 3erörtern an Beispielen des Talmuds sozialethische Gebote und ihre Relevanz für die heutige Gesellschaft.
  • 4erläutern traditionelle und aktuelle Formen von Gemilut Chassadim für den Einzelnen, die Gemeinde und die Gesellschaft.

Jahrgangsstufe 12

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen die Bedeutung von Gesetzen und Regeln, auch als Ausdruck von Werten, und diskutieren die Mizwot als Basis des jüdischen Menschenbildes und Grundlage der Lebensgestaltung am Beispiel von Pessach und Schawuot.
  • 2setzen sich vor dem Hintergrund von Pessach und Schawuot mit der Frage nach Freiheit und Verantwortung auseinander.
  • 3vergleichen unterschiedliche (philosophische) Positionen zur Frage nach Freiheit und Verantwortung des Menschen und setzen sich kritisch mit deren Antworten auseinander.
  • 4erfassen die Bedeutung der Offenbarung Gottes und reflektieren das Konzept von Lohn und Strafe.
Gebet und Ritus – Schabbat im persönlichen Leben – Ethik des
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erkennen den Schabbat und seine Gebote als einen wichtigen Teil des göttlichen Plans für den Menschen.
  • 2erfassen anhand der Bedeutung des Schabbat grundlegende Aspekte des jüdischen Gottes- und Menschenbildes.
  • 3reflektieren die Bedeutung des Ruhetags im Kontext der Leistungsanforderungen und der Arbeitswelt der Postmoderne.
  • 4untersuchen ökologische und ökonomische Aspekte des Schabbat-Jahres (Schmitta) und des Jubel-Jahres (Jowel) für das Funktionieren einer Gesellschaft.
  • 5setzen sich mit der Pflege der Gottesbeziehung als Aufgabe des Menschen anhand mystisch geprägter Schabbat-Gebete und Schabbat-Hymnen auseinander.
  • 6beurteilen die Bedeutung der wöchentlichen Haftara (Lesung aus den Prophetenbüchern) als Ansporn für ethisches Handeln.
Mensch und Welt – Sozial- und Medizinethik
6 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen und reflektieren die Bedeutung von Nächstenliebe und sozialen Mizwot für das friedliche Zusammenleben der Menschen.
  • 2erklären und bewerten die religiöse Bedeutung der Zedaka, setzen diese in Bezug zum Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes und diskutieren dessen Herausforderungen.
  • 3leiten aus der Zedaka und sozialen Mizwot Impulse für das eigene Handeln und zur Übernahme von sozialer Verantwortung ab.
  • 4erläutern anhand der Frage nach einer Organspende und an mindestens zwei weiteren Themenfeldern der Medizinethik unterschiedliche halachische Aussagen.
  • 5diskutieren anhand der gewählten Themenfelder das Spannungsfeld zwischen medizinisch- technischen Möglichkeiten und medizinethischer Verantwortung und prüfen die Relevanz der Halacha bezüglich eines verantwortungsvollen Umgangs mit medizinethischen Fragestellungen.
  • 6vergleichen die Halacha zu einer medizinethischen Fragestellung mit einer nicht jüdischen Position.
Jüdische Geschichte und Philosophie – jüdisches Leben in Europa
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1ordnen antijüdische Aussagen christlicher Gelehrter in den historischen Kontext ein und beurteilen deren Auswirkungen auf die Entstehung von Antijudaismus bzw. Antisemitismus.
  • 2analysieren das Leben der Juden im mittelalterlichen Europa differenziert und setzen sich mit der Verfolgung der Juden in dieser Epoche und deren Hintergründe auseinander.
  • 3erläutern die Situation der europäischen Juden im Zeitalter des Absolutismus und berücksichtigen dabei auch die Position der sog. Hofjuden.
  • 4beschreiben die Entwicklung jüdischen Lebens in Staat und Gesellschaft in der europäischen Aufklärung und diskutieren deren Chancen und Grenzen.
  • 5diskutieren die Frage nach der Möglichkeit friedlichen Zusammenlebens zwischen Juden und Christen in den Epochen des Mittelalters, des Absolutismus und der Aufklärung.
Schriftliche Quellen – Werte: Talmud – Gemilut Chassadim
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen die grundlegende Bedeutung des Talmuds für das traditionelle Lernen bis heute.
  • 2arbeiten die Struktur einer Talmudseite (Daf) heraus und erkennen ihr optisches Aussehen als Ergebnis der späteren Kommentare.
  • 3erörtern an Beispielen des Talmuds sozialethische Gebote und ihre Relevanz für die heutige Gesellschaft.
  • 4analysieren ausgewählte Talmud-Texte zu eschatologischen Themen.
  • 5diskutieren traditionelle und aktuelle Formen von Gemilut Chassadim für den Einzelnen, die Gemeinde und die Gesellschaft.

Jahrgangsstufe 13

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage: jüdisches
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1analysieren die Stellung der Feiertage Rosch haSchana und Jom Kippur im jüdischen Jahreszyklus und erfassen deren zentrale Bedeutung für das Judentum.
  • 2erläutern die Konzepte von Sünde, Versöhnung und Vergebung im Judentum für die Beziehung zwischen Mensch und Gott und den Menschen untereinander.
  • 3reflektieren die Bedeutung der Teschuwa für ihr eigenes Leben.
  • 4setzen sich mit der Theodizee als Herausforderung für den Glauben an Gott auseinander.
Mensch und Welt – jüdische Identität, Vielfalt, Familie im
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen das Konzept der Auserwähltheit für die jüdische Identität und die damit verbundene Verantwortung.
  • 2lernen die Bedeutung der Vielfalt und des Zusammenhalts innerhalb des Judentums kennen.
  • 3setzen sich mit der Rolle der Frau und der Bedeutung der Familie im Judentum im Hinblick auf die aktuelle Gesellschaft auseinander.
  • 4erörtern den Wert von und Erwartungen an Partnerschaft, Ehe und Sexualität im Judentum.
Jüdische Geschichte und Philosophie – Umbrüche in der jüdischen
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1entfalten wesentliche Facetten des Zionismus und untersuchen grundlegende Aspekte des Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert.
  • 2erläutern zentrale Hintergründe der Gründung des Staates Israel als demokratischer Staat.
  • 3erklären ausgewählte Aspekte des Nahostkonflikts multikausal und erörtern Lösungsansätze differenziert.
  • 4analysieren unterschiedliche Argumente in Bezug auf den Gottesglauben und diskutieren ihre Möglichkeiten und Grenzen.
  • 5formulieren aus der argumentativen Auseinandersetzung mit der Gottesfrage eigene Positionen.
Schriftliche Quellen – Werte: Anfang der Welt und der Menschheit
4 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1erfassen die Struktur der Schöpfungserzählung in den ersten zwei Kapiteln der Tora.
  • 2vergleichen die Schöpfung in der Tora mit naturwissenschaftlichen Kenntnissen und erfassen anhand der Schöpfungserzählung verschiedene Zugänge zur Wirklichkeit.
  • 3formulieren anhand der Entstehung des Lebens in der Tora die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung.
  • 4erkennen die Aspekte kollektiver Hoffnung und setzen sich mit den Motiven persönlicher Hoffnung auseinander.

Jahrgangsstufe 13

Jüdischer Kalender und Jahreszyklus – Ethik der Feiertage: jüdisches
5 Kompetenzen
Stunde planen
  • 1analysieren die Stellung der Feiertage Rosch haSchana und Jom Kippur im jüdischen Jahreszyklus und erfassen deren zentrale Bedeutung für das Judentum.
  • 2erläutern die Konzepte von Sünde, Versöhnung und Vergebung im Judentum für die Beziehung zwischen Mensch und Gott und den Menschen untereinander.
  • 3reflektieren die Bedeutung der Teschuwa für ihr eigenes Leben.
  • 4erörtern das Spannungsfeld zwischen Vorsehung und freiem Willen vor dem Hintergrund des jüdischen Gottes- und Menschenbildes.
  • 5setzen sich mit der Theodizee als Herausforderung für den Glauben an Gott ausführlich auseinander.
Mensch und Welt – jüdische Identität, Vielfalt, Familie im
5 Kompetenzen
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  • 1erfassen das Konzept der Auserwähltheit für die jüdische Identität und die damit verbundene Verantwortung.
  • 2beschreiben die Vielfalt kulturell-religiöser Lebenswelten im Judentum und vergleichen diese.
  • 3reflektieren die Bedeutung der Vielfalt und des Zusammenhalts innerhalb des Judentums.
  • 4setzen sich mit der Rolle der Frau und der Bedeutung der Familie im Judentum im Hinblick auf die aktuelle Gesellschaft auseinander.
  • 5erörtern den Wert von und Erwartungen an Partnerschaft, Ehe und Sexualität im Judentum und vergleichen diese mit aktuellen gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Anforderungen.
Jüdische Geschichte und Philosophie – Umbrüche in der jüdischen
5 Kompetenzen
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  • 1analysieren differenziert wesentliche Facetten des Zionismus und untersuchen grundlegende Aspekte des Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert.
  • 2erläutern Hintergründe der Gründung des Staates Israel als demokratischer Staat.
  • 3erklären ausgewählte Aspekte des Nahostkonflikts multikausal und erörtern Lösungsansätze differenziert.
  • 4analysieren unterschiedliche Argumente in Bezug auf den Gottesglauben und diskutieren ihre Möglichkeiten und Grenzen.
  • 5formulieren aus der argumentativen Auseinandersetzung mit der Gottesfrage eigene Positionen.
Schriftliche Quellen – Werte: Anfang der Welt und der Menschheit –
5 Kompetenzen
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  • 1erläutern die Struktur der Schöpfungserzählung in den ersten zwei Kapiteln der Tora.
  • 2setzen sich mit den Parallelen zwischen der Schöpfung in der Tora und den Naturwissenschaften sowie mit verschiedenen Zugängen zur Wirklichkeit auseinander.
  • 3erörtern anhand der Darstellung zur Entstehung des Lebens in der Tora die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung.
  • 4analysieren die Quellen zum Ursprung des Bösen.
  • 5erkennen die Aspekte kollektiver Hoffnung und setzen sich mit den Motiven persönlicher Hoffnung ausführlich auseinander.
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Häufige Fragen

Lehrplan Israelitische Religionslehre – Gymnasium Bayern

Wie viele Kompetenzen umfasst der Lehrplan Israelitische Religionslehre für Gymnasium in Bayern?+

Der Lehrplan Israelitische Religionslehre am Gymnasium in Bayern umfasst 215 Kompetenzen, gegliedert in 55 Lernbereiche über 11 Jahrgangsstufen.

Welche Lernbereiche deckt Israelitische Religionslehre am Gymnasium in Bayern ab?+

Zu den Lernbereichen gehören unter anderem: Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Grundlagen des jüdischen, Gebet und Ritus: Schma und Amida, die beiden Hauptgebete, Mensch und Welt: Vertrauend einen neuen Anfang wagen, Jüdische Geschichte und Philosophie: Biblische Zeit und, Schriftliche Quellen – Werte: Tora und Anawa (Bescheidenheit), Jüdischer Kalender und Jahreszyklus: Feier der Feste Pessach, Schawot, Gebet und Ritus: Jüdische Gebote und Speisegesetze, Mensch und Welt: Miteinander leben und weitere.

Wie plane ich eine Unterrichtsstunde Israelitische Religionslehre passend zum Lehrplan?+

Mit Didoria wählst du einen Lernbereich aus diesem Lehrplan und erhältst in Minuten eine fertige, lehrplankonforme Unterrichtsstunde mit Lernzielen, Phasen und Methoden.

Ist dieser Lehrplan Israelitische Religionslehre aktuell?+

Ja. Die Kompetenzen und Lernbereiche folgen dem gültigen Lehrplan für Israelitische Religionslehre am Gymnasium in Bayern.